SiTraFa GmbH & Co. KG.
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Ernst seit 9.3.2011 | Geschäftsführer |
Christian Ernst seit 9.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Ernst | 25.00% |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ernst- Caravan- u. Freizeit- Center GmbHEttenheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens § 289 Abs. 1 S. 1-3 HGB 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Der Ursprung unseres familiengeführten Handelsunternehmens reicht bis in das Jahr 1945 zurück. Bereits im Jahr 1971 schlossen die Gründer des Unternehmens den ersten Händelvertrag mit dem Hobby Wohnwagenwerk in Rendsburg. Bis heute wurden mehr als 15.000 Caravans der norddeutschen Marke im südbadischen Ettenheim verkauft. Im Juni 2008 eröffneten wir schließlich Europas größtes Zentrum für Hobby-Wohnwagen und -Reisemobile, Fendt Wohnwagen und Laika Reisemobile direkt an der Autobahn A5. Wir führen unser Unternehmen bereits in der zweiten Generation. Unsere Produktpalette umfasst neue und gebrauchte Reisemobile und Caravans. Daneben betreiben wir einen umfangreichen Zubehörshop. Zusätzlich verfügen wir über eine Fachwerkstatt für Freizeitfahrzeuge, die alle Bereiche im Service rund um Camping und Freizeit abdeckt. 1.2 Zweigniederlassungsbericht In unserer Filiale in Deißlingen betreiben wir eine Verkaufsausstellung für Wohnwagen. 1.3 Forschung und Entwicklung Als reines Handelsunternehmen führen wir keine Forschung und Entwicklung durch. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Wirtschaftswachstum betrug 2023 rund 3,2 %. In der Europäischen Union (EU) ist das Bruttoinlandsprodukt rund 0,4 % angestiegen, in Deutschland dagegen um 0,3 % zurückgegangen. Deutschland war 2023 damit die einzige Industrienation mit rückläufiger Wirtschaftsleistung. Die deutsche Wohnwagen - Reisemobilbranche hat im Berichtsjahr ein insgesamt solides Ergebnis erzielt, obwohl die Zulassungszahlen im Vergleich zu den Rekordjahren der ersten Corona-Jahre rückläufig waren. Laut dem Caravaning Industrie Verband (CIVD) wurden im Jahr 2023 insgesamt 90.365 Caravans und Reisemobile in Deutschland neu zugelassen. Diese Zahl liegt zwar unter den Rekordergebnissen der Vorjahre, deutet aber dennoch auf ein vergleichsweise gutes Jahresergebnis hin. Das Interesse an gebrauchten Caravans und Reisemobilen ist weiterhin groß, was sich in einem Anstieg der Besitzumschreibungen im Jahr 2023 widerspiegelt. Aufgrund der wirtschaftlichen Verunsicherung verschieben einige potenzielle Käufer den Kauf neuer Fahrzeuge und setzen stattdessen vermehrt auf Mietangebote. 2.2 Geschäftsverlauf Im Zuge der sich verschlechternden branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Berichtsjahr sowohl die Umsatzerlöse als auch das Ergebnis unseres Unternehmens deutlich vermindert. Dies resultiert aus der gesunkenen Kundennachfrage vor dem Hintergrund höherer Preise, steigender Zinsen und der allgemeinen Verunsicherung über die Entwicklung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Der Bereich Werkstatt / Reparaturen / Service hat weiterhin enormes Entwicklungspotential. Aufgrund des Fachkräftemangels wird dies die größte Herausforderung in den kommenden Jahren sein. 2.3 Darstellung der Lage 2.3.1 Ertragslage Die negative Branchenentwicklung zeigt sich in der Entwicklung der Umsatzerlöse unseres Unternehmens. Diese gingen im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 % zurück. Es konnte ein Jahresüberschuss von 797 TEUR (Vorjahr: 1.298 TEUR) erzielt werden. Umsatz und Ergebnis lagen damit im Rahmen der im Vorjahr getroffenen Prognosen. Das Rohergebnis hat sich aufgrund der geringeren Umsätze um 16,6 % auf 3.529 TEUR (Vj. 4.232 TEUR) vermindert. Der Wareneinsatz lag bei 73,4 % (Vorjahr: 73,3 %). Die Personalkosten haben sich aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen um 1,0 % auf 1.750 (Vorjahr: 1.733 TEUR) erhöht. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote von 13,2 % (Vorjahr: 11,0 %). 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 22,1 % auf 12.024 TEUR erhöht. Das Anlagevermögen hat sich um 21,1 % auf 101 TEUR verringert. Diese Verringerung ergibt sich aus Ersatzinvestitionen des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 3 TEUR, welchen Abschreibungen i.H.v. 31 TEUR gegenüberstehen. Das Umlaufvermögen ist um 22,2 % auf 11.866 TEUR gestiegen. Innerhalb des Umlaufvermögens haben sich vor allem die Vorräte deutlich erhöht, um 67,3 % auf 8.290 TEUR. Die höheren Vorräte resultieren aus dem verminderten Kundeninteresse an Wohnwagen und Wohnmobilen im 4. Quartal 2023 bei gleichzeitigen Abnahmeverpflichtungen gegenüber den Herstellern. Zum 31. Dezember 2023 weist unsere Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von 6.492 TEUR (Vorjahr: 6.095 TEUR) aus. Dies entspricht einer im Branchenvergleich überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von 54,0 % (Vorjahr: 61,9 %). Das Fremdkapital ist um 47,6 % auf 5.532 TEUR (Vorjahr 3.748 TEUR) gestiegen. Im Wesentlichen resultiert dies aus der stichtagsbedingten Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 100,4 % auf 3.374 TEUR (Vorjahr 1.685 TEUR). Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt weiterhin eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Liquidität ist unverändert sehr stabil. Der Bestand an liquiden Mitteln verminderte sich um 29,5 % auf 2.994 TEUR (Vorjahr 4.246 TEUR). Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft ist jederzeit gegeben. Investitionen konnten im Berichtsjahr ohne Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. 2.3.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir die finanziellen Leistungskennzahlen Umsatzerlöse, betriebliche Aufwendungen sowie Jahresüberschuss (Soll-Ist-Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung) sowie eine detaillierte Liquiditätsplanung heran. 2.4 Gesamtaussage Zusammenfassend schätzen wir unsere wirtschaftliche Lage als gut ein. Mit der geordneten wirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. B. Risiko- und Prognoseberichterstattung (§ 289 Abs. 1 S. 4 HGB: Darstellung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken) 1. Prognosebericht Die Caravaning-Branche steht im Jahr 2024 vor großen Herausforderungen, darunter der Fachkräftemangel und steigende Energiepreise. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, da sich die Inflationsrate zu stabilisieren scheint und eine mögliche Verbesserung der Zinslage erwartet wird. Die Politik wird aufgefordert, positive Impulse für die Branche zu setzen, um stabile Wirtschaftsverhältnisse zu schaffen. Die aktuelle Auftragslage hat sich gegenüber den Vorjahren vermindert. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir daher mit einem moderaten Rückgang bei Umsatz und Ergebnis. Die Liquidität ist gesichert. Unsere Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. 2. Chancen- und Risikobericht (Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen) 2.1 Risikobericht Aufgrund der rückläufigen Binnenkonjunktur in Deutschland ist aktuell bei den Konsumenten eine große Verunsicherung und Kaufzurückhaltung zu beobachten. Die Prognosen sind daher derzeit mit einer vergleichsweise großen Unsicherheit behaftet. Das Interesse an Reisemobilen und Caravans ist dennoch weiterhin hoch, wenngleich auch das Niveau der Corona-Jahre nicht mehr erreicht werden kann. Hier werden sich die Umsatzzahlen auf ein Niveau vor Corona einpendeln. Die Liquidität ist gemäß unserer Finanzplanung unter Inanspruchnahme von Kreditlinien bei unseren Banken und Gesellschafterdarlehen mittelfristig gesichert. Die Geschäftsführung erwartet nach derzeitiger Einschätzung keine nachteiligen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen, die ein existenzbedrohendes Risiko für die Gesellschaft darstellen würden. In unserem Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zum internen Überwachungssystem gehören insbesondere: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien, - der Einsatz zuverlässiger Software, - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, - interne Arbeitsanweisungen, - Regelungen zur Vertretungsvollmacht, - Maßnahmen zur Funktionstrennung. Unser Unternehmen verfügt über angemessene Planungs- und Controllinginstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage sind diese jedoch von untergeordneter Bedeutung. Ausfallrisiken bestehen aufgrund der Abwicklung unserer Geschäfte nur in sehr geringem Umfang und werden durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Folgende Risiken können die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen: Personal: Die Suche nach geeigneten Fachpersonal stellt sich zunehmend schwierig dar. Gleichzeitig entwickelt sich der Personalaufwand überproportional zum Umsatz. Externe Faktoren: - Abhängigkeit von den vorhandenen Lieferanten, - Lieferengpässe bei den Lieferanten, - steigende Einkaufspreise, - steigende Inflation, - steigende Zinsen bei der Kunden - Absatzfinanzierung - steigende Lagerbestände an Fahrzeugen aus Vororder und Dispo, die von den Herstellern Aufgrund mangelnder Chassis Verfügbarkeit, verspätet geliefert werden. 2.2 Chancenbericht Den auch durch Corona ausgelösten Trend zum Individualurlaub und die damit verbundene hohe Nachfrage nach Caravans und insbesondere Reisemobilen sowie unsere eigene Marktstellung sehen wir als Chance für eine weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens. Die geordnete Vermögens- und Finanzlage unseres Unternehmens ermöglicht die weitere positive Entwicklung. 2.3 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Das Risikomanagement in Bezug auf Finanzinstrumente ist der Geschäftsgröße und den Geschäftsvorgängen angepasst und unterliegt einer regelmäßigen Überwachung von Seiten der Geschäftsleitung. 2.4 Gesamtaussage Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen derzeit keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.
Ettenheim, 28. Juni 2024 gez. Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zur Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind, wurde beachtet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben: - Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 4 bis 18 Jahre, - Technische Anlagen und Maschinen: 8 bis 15 Jahre - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 12 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital sowie der Bilanzgewinn sind zum Nennwert bewertet. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Pensionsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert. Die zukünftigen Verpflichtungen werden basierend auf einem versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Dabei werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Anwartschaftsrechte berücksichtigt, sondern grundsätzlich auch künftig zu erwartende Steigerungsraten der Gehälter und Renten sowie die Inflationsrate in die Berechnung mit einbezogen. Bei der Berechnung werden die biometrischen Wahrscheinlichkeitswerte der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Währungsumrechnung Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. D. Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zeigt der Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.740,00 EUR (Vorjahr: 1.740,00 EUR). Eigenkapital Die Ausschüttungssperre aus Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 6.318,00 EUR. Pensionsrückstellungen Der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren liegen folgende Annahmen zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 6.318,00 EUR (Vorjahr: 31.124,00 EUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 324 TEUR jährlich. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 20.850,00 EUR (Vorjahr: 21.425,00 EUR). E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug 33. 2. Geschäftsführung Die Geschäfte der Gesellschaft werden durch folgende Personen geführt: - Herr Christian Ernst, Ettenheim, (Industriekaufmann) - Herr Alexander Ernst, Freiburg im Breisgau, (Groß- und Außenhandelskaufmann) Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder Den Alt-Gesellschafter-Geschäftsführern ist von der Gesellschaft eine Pensionszusage erteilt worden. Die Höhe der Rückstellung ergibt sich aus einem versicherungsmathematischen Gutachten. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.110.438,00 EUR. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.440.535,36 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Ettenheim, 28. Juni 2024 gez. Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Ernst- Caravan- u. Freizeit- Center GmbH, Ettenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ernst- Caravan- u. Freizeit- Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ernst- Caravan- u. Freizeit- Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 1. August 2024 AuditConsult
Westsachsen GmbH
Erik Starec, Wirtschaftsprüfer Andere Berichtsbestandteile für OffenlegungszweckeEntsprechenserklärung Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.08.2024 festgestellt. |
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