ESH GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schindel seit 18.8.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SOLID Getränke GmbHQuerfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 SOLID Getränke GmbH, Döcklitzer Tor 40, 06268 QuerfurtGeschäftsverlauf 2014:Die Gesellschaft verfügt über zwei Standorte in Querfurt (Sachsen-Anhalt) als Hauptstandort und Falkenberg (Brandenburg) als Filialstandort. Vermögenslage: Die nachfolgenden Veränderungen in der Bilanzstruktur beeinflussten die Vermögensstruktur der Gesellschaft im Berichtszeitraum um 1.725 TEUR auf 9.670 TEUR.
Mit 1.126 TEUR beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft 11,6 % und reduzierte sich damit zum Vorjahr um 11,1 Prozentpunkte der Bilanzsumme. Ausblick 2015: Im Geschäftsjahr 2015 wird der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft voraussichtlich veräußert.
Querfurt, 27. April 2015 SOLID
Getränke GmbH
gez. Jürgen Reiche, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 SOLID Getränke GmbH, Döcklitzer Tor 40, 06268 Querfurt
Anhang zum 31. Dezember 20141. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der SOLID Getränke GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Beachtung der rechnungslegungsrelevanten Vorschriften des GmbHG erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) erstellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellkosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Regelungen des § 6 EStG bewertet und abgeschrieben. Ein vor dem 01.01.2010 zugegangener Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend der steuerlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Vorräte wurden im Wege der Stichtagsinventur zum 31. Dezember 2014 aufgenommen und durch eine Inventurliste nachgewiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Wertansätze liegen zum Bilanzstichtag nicht über den Wiederbeschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der Forderungen erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darüber hinaus durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Entgeltlich erworbener Kundenstamm Ein in den Vorjahren entgeltlich erworbener Kundenstamm mit Getränkelogistikern und Getränkehändlern wird anlog zu der angenommenen Laufzeit der vertraglichen Vereinbarung abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 12 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aufwendungen im Rahmen der Neuausrichtung der Gesellschaft, Urlaub, Beiträge für die Berufsgenossenschaft sowie für ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.870 (Vorjahr TEUR 5.203) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Mietverträge für technische Anlagen und Maschinen sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Pachtverträgen für die Anmietung verschiedener Getränkemärkte sowie aus Brauereidarlehen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge betragen die zu zahlenden Beträge auf Basis des Bilanzstichtages jährlich TEUR 1.360, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 100. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Konzernmuttergesellschaft Egon Schindel Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG und alle wesentlichen Tochtergesellschaften haben am 14.08.2013 mit einer Gruppe von finanzierenden Kreditinstituten einen Sicherheiten-Poolvertrag abgeschlossen. Kreditnehmer sind die ESH GmbH, Mineralbrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH sowie die Bauer Fruchtsaft GmbH. Im Rahmen des Vertrages hat die Gesellschaft Sicherheiten in Form von
für Bankverbindlichkeiten der Kreditnehmer am Stichtag in Höhe von TEUR 30.975 gestellt. Die Verpflichtungen waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten der Kreditnehmer voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind als wesentliche aperiodische Beträge Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 104), Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 64) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 27) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als wesentliche aperiodische Beträge Forderungsverluste (TEUR 97) sowie Aufwendungen aus der Einstellung in Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 21) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 255 enthalten. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis betrifft die Bildung einer Drohverlustrückstellung im Rahmen der Neuausrichtung der Gesellschaft. 5. Sonstige AngabenBeschäftigte Im Jahresdurchschnitt waren 211 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführung Als alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist bestellt:
Auf die Regelungen des § 286 Absatz 4 HGB wird hingewiesen. Konzernabschluss Mehrheitlich beteiligte Gesellschafterin ist die ESH GmbH mit Sitz in Ebersburg-Weyhers. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Egon Schindel Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG mit Sitz in Ebersburg-Weyhers zum 31. Dezember eines jeden Jahres einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Honorar des Abschlussprüfers Bezüglich des Honorars des Abschlussprüfers wird auf den Konzernabschluss der Egon Schindel Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG verwiesen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 88.603,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Querfurt, 27. April 2015 SOLID Getränke GmbH gez. Jürgen Reiche Der Jahresabschluss wurde am 27. April 2015 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2014
Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SOLID Getränke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.
Fulda, den 27. April 2015 DR.
MUTH & Co. GMBH
ppa. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer |
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