i Live Aalen GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Heinrich seit 15.5.2023 | Prokura |
Leandro Criscione seit 6.2.2023 | Geschäftsführer |
Jorge Luis Salazar Lopez seit 6.2.2023 | Geschäftsführer |
Ewald Schwenger seit 15.12.2017 | Geschäftsführer |
Amos Andreas Engelhardt seit 10.7.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
i Live Nord GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 85.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
i Live Group GmbHAalenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023i Live Group GmbH, AalenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt von der Realisierung der zukünftig erwarteten positiven Projektergebnisse sowie der Aufrechterhaltung bzw. Refinanzierung der bestehenden Kreditlinien ab. Wie im Lagebericht dargestellt, ist die Durchfinanzierung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sichergestellt und die Prognose für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 positiv. Der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung zu Fortführungswerten aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen einem Jahr bis fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen einem Jahr bis 13 Jahren. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Im aktuellen Geschäftsjahr hat bei den Finanzanlagen eine Zuschreibung in Höhe von 38,83 EUR stattgefunden, da die Gründe für die Wertminderung im Vorjahr entfallen sind. Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen und Waren. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um noch nicht abrechenbare Architektenleistungen in Höhe von 746.434,65 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Grundlage für die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten sind pauschalierte Stundensätze. Angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie sonstige Wahlbestandteile nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB werden einbezogen. Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten, vorgenommenen Änderungen:
Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 665.546,67 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 696.076,60 EUR Die Abgänge der Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 387.000 EUR betreffen die Auflösung und Rückzahlung der Kapitalrücklage bei der i Live Stuttgart II GmbH, Aalen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 3.538.999,34 EUR). Hiervon entfallen 0,00 EUR (Vorjahr: 3.400.000,00 EUR) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen und 0,00 EUR (Vorjahr: 138.999,34 EUR) auf Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Mezzanine-Fremdkapital sowie Zinsverbindlichkeiten aus Mezzanine-Fremdkapital in Höhe von 15.198.517,70 EUR (Vorjahr: 7.802.047,28 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 208,6 sind zum Bilanzstichtag 31.12.2023 in Höhe von TEUR 148,7 durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen (Restbuchwert) besichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind mit einem Betrag von 1.013.000,00 EUR (Vorjahr: 1.132.571,33 EUR) in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und mit einem Betrag von 5.435.127,66 EUR (Vorjahr: 4.692.658,62 EUR) in den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Aufgrund des jeweiligen Projektstands, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorgenommenen Baumaßnahmen und den Verkaufsstand, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme hinsichtlich solcher Sicherheiten, die an Projektgesellschaften gegeben wurden, als gering ein. Soweit Sicherheiten an andere Darlehensnehmer als Projektgesellschaften gegeben wurden, erscheint aufgrund der jeweiligen Bonität sowie des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten auch in diesen Fällen die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit gering. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.373.476,77 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Bei der Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen handelt es sich um die erstmalige Aktivierung von noch nicht abrechenbaren Architektenleistungen als unfertige Erzeugnisse in Höhe von 746.434,65 EUR. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Weiterberechnungen von Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von 95.641,90 EUR und verrechnete sonstige Sachbezüge an Arbeitnehmer in Höhe von 112.207,69 EUR (Vorjahr: 98.252,20 EUR). Desweiteren wurde im aktuellen Geschäftsjahr eine Forschungszulage in Höhe von 61.217,64 EUR beantragt und in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 4.113,93 EUR (Vorjahr: 4.596,30 EUR) enthalten. Beteiligungsergebnis In den Erträgen aus Beteiligungen sind Gewinnanteile der i Live MO Künzelsau GmbH & Co. KG in Höhe von 1.159.937,75 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) sowie Gewinnausschüttungen der i Live Stuttgart II GmbH in Höhe von 113.000,00 EUR (Vorjahr: 5.000.000,00 EUR) und der i Live Serviced Apartment GmbH in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 250.000,00 EUR) enthalten. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.038.413,36 EUR (Vorjahr: 708.094,66 EUR). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 189.833,33 EUR (Vorjahr: 210.366,66 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 61 Arbeitnehmer. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 1.178.241,94 EUR gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Aalen, den 11. Oktober 2024 Amos Engelhardt, CEO, Managing Partner i Live Group GmbH Ewald Schwenger, CFO, Managing Partner i Live Group GmbH Angela Di Liberto, CIO, Managing Director i Live Group GmbH Leandro Criscione, Managing Director i Live Group GmbH Jorge Luis Salazar Lopez, COO, Managing Director i Live Group GmbH Entwicklung des Anlagevermögens der i Live Group GmbH, Aalen, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die i Live Group GmbH, kurz i Live Group oder Gesellschaft, mit Sitz in Aalen ist im Handelsregister unter HRB 735354, Amtsgericht Ulm eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist das Halten und Verwalten von Beteiligungen, das Gründen von Objektgesellschaften sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung und dem Betrieb von Wohn- und Gewerbeimmobilien. A.1 Gesellschaftsstruktur Die i Live Group GmbH ist eine Holding für 32 deutsche und 6 österreichische Gesellschaften. Als Geschäftsbesorgerin übernimmt sie darüber hinaus wesentliche Funktionen für ihre Tochtergesellschaften. Dazu gehören die Bereiche Development, Projektmanagement, Finanzen, Rechnungswesen, Legal, IT, Marketing, Recruiting sowie Customer Relations. Die Struktur und die Tätigkeitsfelder der gesamten i Live Group GmbH-Gruppe (nachfolgend ,i Live- Gruppe') oder ,Gruppe') umfasst die Bereiche:
A.2 Geschäftsmodell des Unternehmens Da die i Live Group als Holdinggesellschaft durch die Geschäftsmodelle der Tochtergesellschaften stark beeinflusst ist, wird nachfolgend das Geschäftsmodell der i Live-Gruppe erläutert und auf die Auswirkungen auf die i Live Group GmbH eingegangen. Die i Live-Gruppe ist ein Anbieter im Bereich Micro-Living (ML) und Serviced Apartments (SA) und bietet Leistungen an von der Projekt- über die Generalplanung und den Bau bis hin zum Betrieb bzw. Vertrieb des fertiggestellten Objekts.
1 Tochtergesellschaften: i Live Hospitality
Services GmbH, i Live Immobilienverwaltung GmbH, i Live
Services GmbH (alle Sitz in Aalen)
Sowohl bei den ML-Apartments als auch bei den SA handelt es sich um moderne, sofort bezugsfertige Apartments. Während die ML-Apartments vorwiegend für Studierende, Pendler und Berufseinsteiger konzipiert sind, richten sich die SA auch an Kurzzeitmieter und Geschäfts- oder Urlaubsreisende mit Aufenthalten von bis zu sechs Monaten. Alle Apartmenthäuser bieten Gemeinschaftsräume und Events zur Förderung des Zusammenlebens. Das Leistungsspektrum der SA beinhaltet zudem hoteltypische Serviceleistungen wie Frühstück und Reinigung. Der Fokus der i Live-Gruppe liegt auf Wohnimmobilien und gemischten Wohn- und Gewerbeimmobilien, die mindestens ML- oder SA-Einheiten und zum Teil sogar beides enthalten. Jedes Bauvorhaben wird in einer eigenen Projektgesellschaft, die teilweise Joint Ventures (JV) mit Projektpartnern sind, geplant und durchgeführt. Die Bereiche Development, Projektmanagement und Finanzierung werden dabei von der i Live Group GmbH übernommen. Baubetreuungsleistungen werden zum Teil auch als Dienstleistung für konzernfremde Bauvorhaben angeboten. Neben Baubetreuungsleistungen werden bei der i Live Group GmbH konzerninterne und -externe Weiterberechnungen von Architektenleistungen und von Overhead-Leistungen in den Umsatzerlösen erfasst. Das Jahresergebnis der i Live Group GmbH wird im Wesentlichen durch Beteiligungserträge von Projektgesellschaften, welche die Verkaufserlöse für fertiggestellte Bauprojekte an die i Live Group GmbH ausschütten, bestimmt. Die Gruppe hat über 7.300 Apartments für die Marken i Live und Rioca by i Live in Deutschland und Österreich realisiert und plant weitere Projekte (Stand Juli 2024). Die operativen Einheiten erbringen Dienstleistungen in Form von Verwaltung, Vermietung und dem Betrieb der ML-Apartmenthäuser. Eine wesentliche Abhängigkeit von der Auslastung der ML-Apartments besteht nicht, da sich die vertraglich festgelegten Provisionen an der Anzahl der Apartments orientieren. Im Segment der Serviced Apartments übt die i Live-Gruppe dagegen sowohl die Funktion des Pächters als auch des Betreibers aus. Hier bestimmen sowohl die Auslastung als auch die Profitabilität der gebuchten Apartments das Ergebnis der Sparte. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen B.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Deutscher Markt Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. 3 Grund dafür scheinen die, trotz der jüngsten Rückgänge, nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen zu sein, welche die Konjunktur dämpfen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. 4 Auch der deutsche Immobilienmarkt leidet unter den gegebenen Rahmenbedingungen. So legten die Kaufpreise nur noch vereinzelt moderat zu, während die Mieten aufgrund des Wohnungsmangels und der rückläufigen Bautätigkeit weiterhin deutlich anstiegen. 5 Europäischer Markt Der europäische Immobilienmarkt bleibt angesichts anhaltender Herausforderungen durch hohe Inflation, gestiegenen Zinsen und Energiekosten angespannt. 6
3
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html,
Stand 17.04.2024
Nach Ansicht von Analysten wird die Erholung des Immobilienmarktes angesichts der makroökonomischen Lage frühestens Ende 2024 einsetzen. Der Rückgang der Investitionen resultiert dabei nicht nur aus dem Mangel an Liquidität, sondern auch aus den nachgebenden Immobilienpreisen und der Tatsache, dass sich sowohl Verkäufer als auch Käufer vom Markt zurückgezogen haben. 7 Hinzu kommt, dass der starke Anstieg der Energiekosten und der Kosten für die Umsetzung der ESG-Regulierungen Auswirkungen auf die Baukosten der Projektentwickler haben. 8 Beim europäischen Hotelmarkt übertraf der Umsatz je verfügbarem Zimmer (RevPAR - Revenue per available Room) im ersten Halbjahr 2023 das Vorjahresniveau um 30%. Die Hotelauslastung hat sich mit 66,5% dem hohen Vorkrisenwert (69,6%) angenähert. Die durchschnittlichen Mieteinnahmen pro belegtem Zimmer (ADR - Average Daily Rate) übertrafen das Vorkrisenniveau um 25%. Europaweit lag der RevPAR im Betrachtungszeitraum 20% über dem Referenzwert der ersten Jahreshälfte 2019. 9 B.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2%. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1%. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. 10 Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. 11 Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichneten im Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 0,1%. 12 Ebenso lagen die Übernachtungszahlen Ende 2023 in Deutschland (-1,6%) und Österreich (-1,0%) nur noch knapp unter dem Vorkrisenniveau. 13 Wir verweisen auf den Prognosebericht für die weitere Entwicklung im Jahr 2024 sowie den Ausblick auf die erwartete Entwicklung im Prognosezeitraum. C. Wirtschaftsbericht C.1 Geschäftsverlauf der i Live Group GmbH Das Geschäftsjahr verlief trotz erschwerter Branchenbedingungen geordnet. Die schwierige Lage im Bau- und Immobiliensektor führt zu einem reduzierten Bestand an aktuellen und geplanten Bauvorhaben der i Live-Gruppe. Die geringere Anzahl von laufenden Bauprojekten sowie höhere Abrechnungsvolumina im Jahr 2022 auf Basis des jeweiligen Bautenstandes führten zu reduzierten Erlösen für Baubetreuungsleistungen im aktuellen Geschäftsjahr i.H.v. 2,2 MEUR (VJ: 3,4 MEUR). Gegenläufig wurden im Geschäftsjahr 2023 noch nicht abrechenbare Architektenleistungen als unfertige Erzeugnisse i.H.v. 0,7 MEUR (VJ: 0 MEUR) aktiviert. Die Einnahmen aus Weiterverrechnungen innerhalb der Gruppe im Rahmen von Verrechnungen von Overhead-Leistungen blieben stabil bei 0,8 MEUR (VJ: 0,8 MEUR). Der Rohertrag reduzierte sich insgesamt um 5,2% auf 4,1 MEUR. Für die i Live Group GmbH machten sich die schwierigen Rahmenbedingungen im Baugewerbe vor allem im Zusammenhang mit dem erschwerten Einzel- und Globalvertrieb von Objekten bemerkbar, was im Umkehrschluss auch zu verzögerten oder geringeren Projekterlösen führte. Das Finanzergebnis sank aufgrund geringerer Beteiligungserträge im Geschäftsjahr um 86,1% auf 0,7 MEUR.
7 vgl.
https://www.idealista.com/de/news/immobilien-kaufen-in-spanien/2023/12/18/160420-
Das Jahresergebnis nach Steuern verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr aus den aufgeführten Gründen deutlich. Im Geschäftsjahr beträgt der Jahresfehlbetrag 2,1 MEUR (VJ: +3,3 MEUR). Im Geschäftsjahr 2023 war planmäßig kein Abschluss von Bauprojekten vorgesehen. Um die Entwicklung der Beteiligungserträge zu verstehen, wird im Folgenden auch auf den Geschäftsverlauf der Geschäftsbereiche eingegangen, die überwiegend die Tochtergesellschaften direkt betreffen. C.1.1 Segment Bauprojekte Nachfolgend werden die wesentlichen Projektaktivitäten des Geschäftsjahres dargestellt, diese betreffen sowohl 100%-ige Tochtergesellschaften als auch JV-Gesellschaften. Projektveräußerungen Projektveräußerungen sind relevant für die i Live Group GmbH und den entsprechenden Joint- Venture-Partner in Abhängigkeit der jeweiligen Beteiligungshöhe. Im Jahr 2023 erfolgten Projektveräußerungen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 21,0 MEUR, welche als Umsatz in der jeweiligen Projektgesellschaft ausgewiesen werden. Der Gesamtgewinn hieraus betrug 2,4 MEUR und wirkte sich aufgrund der 50%-JV-Beteiligung i.H.v. 1,2 MEUR im sonstigen neutralen Ergebnis der i Live Group GmbH aus. Aufgrund der gegebenen JV-Struktur in den meisten Projektgesellschaften ist zu berücksichtigen, dass die Verkaufserlöse aus fertiggestellten Bauprojekten je nach Anteil auf die beteiligten Gesellschaften aufgeteilt werden. Auf die laufenden Erträge, z.B. für Baubetreuung hat dies keine Auswirkung. Ankäufe Die bilanzielle und Ergebnisauswirkung bei Ankäufen erfolgt ausschließlich in der jeweiligen Projektgesellschaft und nicht in der i Live Group GmbH. Im Jahr 2023 erfolgten zwei Grundstücksankäufe mit einem Gesamtvolumen von ca. 26,0 MEUR. Bei einem der Grundstücke erfolgte der Nutzen- und Lastenübergang im selben Jahr. Für das andere Grundstück wurde am 30.04.2024 fristgerecht das vertragliche Rücktrittsrecht ausgeübt. Neubautätigkeiten Neubauaktivitäten haben im Wesentlichen Auswirkung auf die jeweilige Projektgesellschaft. Tätigkeiten im Rahmen von Baubetreuung oder späterer Leistungsphasen werden über die i Live Group GmbH oder den JV-Partner abgerechnet. Im operativen Bereich partizipieren bei ML- Projekten die i Live Immobilienverwaltung GmbH und die i Live Services GmbH und bei SA- Projekten die jeweilige Rioca-Gesellschaft in Form von einmaligen Pre-Opening-Zahlungen. Diese Zahlungen erfolgen bereits vor Inbetriebnahme. Zum Bilanzstichtag waren deutschlandweit neun Projekte mit einem aktivierten Vorratsvermögen i.H.v. 137,3 MEUR in der Entwicklung bzw. im Bau. In diesem Zusammenhang übt die i Live Group Tätigkeiten in Verbindung mit Baubetreuung und den Leistungsphasen 5 bis 9 nach Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) aus. C.1.2 Segment Micro-Living Dieses Segment betrifft im Wesentlichen die operativen Gesellschaften i Live Immobilienverwaltung GmbH und die i Live Services GmbH in Form von wiederkehrenden Einnahmen für Verwaltung, Vermietung, Marken-/Qualitätssicherung sowie Community-, Facility- und Reinigungsmanagement. Darüber hinaus profitieren diese beiden Gesellschaften einmal pro Jahr noch in Form einer Einmalzahlung bei Erreichen einer gestimmten Durchschnittsauslastung im Geschäftsjahr und Mietmehreinnahmen im Vergleich zum Vorjahr. Die i Live Group GmbH ist Mitglied der Initiative Micro-Living (IML), einer Plattform für Eigentümer, Betreiber und Verwalter von Apartmenthäusern. Primäres Ziel der Mitglieder ist es, die Transparenz in dem noch jungen Marktsegment zu verbessern. Nach Untersuchung der IML ist die Nachfrage nach kleinteiligen Wohnformen erneut gestiegen. Die Auslastung der Apartmenthäuser der Mitglieder der IML übertrifft mit ca. 95,6% sogar das Niveau der Vor-Corona-Zeit. Die durchschnittliche Auslastung der Apartmenthäuser der i Live-Gruppe betrug im Jahr 2023 ca. 99,4% (VJ: 96,7%) und ist somit überdurchschnittlich. 14 Die niedrigere Auslastung in 2022 resultiert vor allem aus der Eröffnung eines neuen Objektes in Darmstadt am 15.12.2021 und der temporär geringeren Auslastung während der ersten Betriebsmonate. Die durchschnittliche All-In-Miete laut Studie der IML stabilisierte sich bei 575 EUR pro Monat. Hingegen war bei der Quadratmetermiete zum Stichtag 15. Oktober 2023 ein Anstieg von +0,50 EUR auf 21,70 EUR pro m 2 zu verzeichnen. 15 Die durchschnittliche All-In-Miete der i Live-Gruppe von 686 EUR pro Monat fällt im Vergleich höher aus, hauptsächlich bedingt durch größere Apartmentflächen sowie Lage- und Objektqualität. 16 Die Entwicklung der Mietpreise hat keine direkte Auswirkung auf das Ergebnis der i Live Group GmbH, allerdings erhöhen diese die Rendite für den Investor und können im Umkehrschluss auch wieder Einfluss nehmen auf den Verkaufspreis. Umsatzsteigernd wirkt sich eine Mietpreissteigerung in den operativen Gesellschaften i Live Immobilienverwaltung GmbH und i Live Services GmbH aus, da für einige Objekte eine jährliche Einmalzahlung in Abhängigkeit der abgerechneten Mietpreissteigerung festgelegt ist. C.1.3 Segment Serviced Apartments Die i Live-Gruppe partizipierte mit ihren Serviced Apartments von der positiven Entwicklung und konnte die Umsätze bei den jeweiligen Betreibergesellschaften im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Im Jahr 2023 wurde eine Auslastung von ca. 79% (VJ: 86%) in den drei deutschen und ca. 71% (VJ: 82%) in den beiden österreichischen Objekten erreicht. Letztere weisen eine niedrigere Auslastung aus, da der stärker regulierte Wohnungsmarkt in Wien dazu führt, dass eine Vermietung an Longstay-Gäste aufgrund der teils gedeckelten Mietpreise nicht rentabel genug ist. 17 Hinzu kommt, dass die Übernachtungen in Wien eher touristisch als beruflich geprägt sind. 18 Deutschlandweit lag die durchschnittliche Auslastung im Serviced-Apartment-Segment bei ca. 82% (VJ: 80%), d.h. die erreichte Auslastung ist leicht unter dem Branchendurchschnitt. Der Grund für die im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Auslastung liegt in der strategischen Ausrichtung, den Fokus mehr auf die aus dem Hotelbereich bekannten Shortstay-Buchungen zu legen. Dies liegt vor allem an den lukrativeren Margen sowie an der gewachsenen Nachfrage für Kurzaufenthalte. 19 Ähnliches gilt für den österreichischen Markt. C.2 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die i Live Group GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 3,4 MEUR (VJ: 4,4 MEUR) erzielt. Die Volatilität der Umsatzerlöse resultiert aus der Abhängigkeit von laufenden Bauprojekten. Der maßgebliche Teil i.H.v. 2,2 MEUR (VJ: 3,4 MEUR) stammt aus Erlösen für Baubetreuungsleistungen für Objekte im Bau. Darüber hinaus wurden weitere Umsatzerlöse i.H.v. 1,2 MEUR (VJ: 1,0 MEUR) erzielt, davon 0,8 MEUR (VJ: 0,8 MEUR) durch interne und 0,4 MEUR (VJ: 0,2 MEUR) durch externe Verrechnungen von Overhead-Leistungen. Als Bestandserhöhung verbuchte und noch nicht abgerechnete Architektenleistungen bei noch nicht fertiggestellten Objekten i.H.v. 0,7 MEUR (VJ: 0 MEUR) führen zu einer Gesamtleistung i.H.v. 4,1 MEUR (VJ: 4,4 MEUR). Unter Zusammenfassung der Größen Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwand im Sinne des Rohertrags wurden 4,1 MEUR (VJ: 4,3 MEUR) erwirtschaftet, was einem Rückgang von 5,2% entspricht. Dieser ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Umsatzerlöse aus Baubetreuung aufgrund des Baufortschritts der Objekte im Bau rückläufig sind und durch die Marktlage im Berichtszeitraum keine neuen Bauprojekte starten.
14 vgl.
https://bulwiengesa.de/de/magazin/auslastung-im-micro-living-segment-hoeher-als-vor-corona,
Stand 17.04.2024
Zum Betriebsergebnis von -2,8 MEUR (VJ: -1,6 MEUR) führten hauptsächlich erhöhte Ausgaben für Online-Marketing und Geschäftsreisen i.H.v. 0,5 MEUR (VJ: 0,3 MEUR) sowie die deutlich gestiegenen Personalaufwendungen i.H.v. 5,1 MEUR (VJ: 4,4 MEUR). Letztere resultieren im Wesentlichen aus der Ernennung von zwei zusätzlichen Geschäftsführern, um der zukünftigen Bedeutung des Bau- und Hospitality-Segments Rechnung zu tragen. Das Finanzergebnis von 0,7 MEUR (VJ: 4,9 MEUR) hängt maßgeblich von den Beteiligungserträgen ab, die insbesondere bei Projektgesellschaften von der Fertigstellung und Abrechnung der Objekte abhängen. Dies führt jahresübergreifend zu einer starken Volatilität, da der anteilige Beteiligungsertrag (in Abhängigkeit des JV-Anteils) vollständig im Geschäftsjahr des Verkaufs zufließt. Im aktuellen Geschäftsjahr ergaben sich Beteiligungserträge i.H.v. 1,3 MEUR (VJ: 5,3 MEUR). Darüber hinaus wurden Zinserträge i.H.v. 1,4 MEUR (VJ: 0,9 MEUR), Zinsaufwendungen i.H.v. 2,0 MEUR (VJ: 1,3 MEUR) und sonstige Steuern verbucht. Es handelt sich hier um wenig schwankende Positionen, da Zinsaufwendungen und -erträge aus langfristigen Verträgen mit verbundenen Unternehmen oder Mezzanine-Kapitalgeber resultieren. In Summe ergibt sich ein Jahresfehlbetrag i.H.v. 2,1 MEUR (VJ: +3,3 MEUR). Das realisierte Jahresergebnis ist im Vergleich zum Budget um 0,4 MEUR besser, was im Wesentlichen mit einer für das Jahr 2024 geplanten, aber bereits im Jahr 2023 erfolgten Projektveräußerung begründet werden kann. C.3 Finanzlage Die Analyse der Finanzlage erfolgt auf einer indirekten Kapitalflussrechnung. Der in die Rechnung einbezogene Bestand an Zahlungsmitteln (Finanzmittelfonds) ist zum 31.12.2023 von 0,6 MEUR auf 4,0 MEUR gestiegen. Im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (-3,8 MEUR) wirken sich vor allem geringere Beteiligungserträge im Vergleich zu gleichbleibenden oder gestiegenen Liquiditätsabflüssen aus dem laufenden Betrieb (Personal-, Werbe- und Reiseaufwand sowie Steuerberatung) aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (0,2 MEUR) ist positiv aufgrund der Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens (0,4 MEUR), die durch die Auflösung einer Kapitalrücklage bei einer Tochtergesellschaft bedingt sind, sowie einer Gewinnausschüttung im Rahmen einer Projektveräußerung (0,1 MEUR). Gegenläufig wirken sich diverse Investitionen in das Sachanlagevermögen (-0,3 MEUR) aus. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (6,9 MEUR) resultiert maßgeblich aus Einzahlungen im Rahmen der Aufstockung bestehender und Aufnahme neuer Mezzanine-Finanzierung (7,4 MEUR), Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von verbundenen Unternehmen (1,0 MEUR), sowie Abflüsse für Zinsen für lang-, kurzfristige und Gesellschafterdarlehen (-1,5 MEUR). Die Finanzierung der Gesellschaft und des Konzerns war im Geschäftsjahr 2023 durchgehend gewährleistet. Es bestanden zum Geschäftsjahresende zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien i.H.v. 10,8 MEUR. Im Geschäftsjahr 2024 stehen in den sonstigen Verbindlichkeiten Darlehen inklusive Zinsen zum Refinanzierungszeitpunkt mit voraussichtlich 15,9 MEUR zur Ablösung oder Fristverlängerung aus. Im Juli 2024 waren 1,6 MEUR fällig, die zwischenzeitlich bereits über die Kontokorrentlinie zwischenfinanziert sind. Im August 2024 waren ca. 8,4 MEUR fällig. Die Finanzierung wurde über die Kontokorrentlinie und durch Projektgewinne in etwa gleicher Höhe, die bis zur tatsächlichen Ausschüttung über ein Darlehen an die i Live Group GmbH weitergereicht werden, zwischenfinanziert. Weitere 6,0 MEUR werden im Dezember 2024 fällig. Hier laufen aktuell Gespräche mit dem Kapitalgeber zur Prolongation. Alternativ kann die Finanzierung durch weitere für den Dezember 2024 geplante Projekterlöse sowie über freie Mittel der bestehenden Kontokorrentlinie erfolgen. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir diese fristgerecht prolongieren oder refinanzieren können. C.4 Vermögenslage Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 eine Bilanzsumme von 38,9 MEUR aus, die gegenüber dem Vorjahr um 7,2 MEUR höher ist. Auf das Anlagevermögen entfallen 10,2 MEUR (VJ: 9,3 MEUR) und auf das Umlaufvermögen 28,5 MEUR (VJ: 21,9 MEUR). Das Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen i.H.v. 7,5 MEUR (VJ: 7,8 MEUR), Beteiligungen i.H.v. 2,3 MEUR (VJ: 1,1 MEUR) und dem Sachanlagevermögen i.H.v. 0,5 MEUR (VJ: 0,4 MEUR). Die wesentliche Erhöhung des Finanzanlagevermögens entstand durch Zurechnung des Ergebnisanteils an einer Projektgesellschaft auf den Beteiligungswert nach Übergabe des Projektes an den Investor, in deren Zusammenhang eine Gewinnrealisierung verbucht werden konnte. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 17,7 MEUR (VJ: 14,0 MEUR), Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, i.H.v. 5,0 MEUR (VJ: 5,0 MEUR) sowie liquiden Mitteln i.H.v. 4,0 MEUR (VJ: 0,6 MEUR). Erstere erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund von Darlehen an die i Live Serviced Apartment GmbH sowie an die Projektgesellschaften Lübeck (für das Bauvorhaben Lübeck bestehen mehrere Legal-Einheiten für die Planung, Durchführung und Abrechnung der unterschiedlichen Projekte). Die liquiden Mittel bzw. der Kassenbestand verzeichneten einen deutlichen Anstieg aufgrund von Zahlungseingängen durch die Aufnahme von Darlehen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital infolge eines negativen Jahresergebnisses um 2,1 MEUR auf 8,4 MEUR verringert. Dies hatte eine Verminderung der Eigenkapitalquote von 33,3% im Vorjahr auf 21,6% im Berichtsjahr zur Folge. Das Fremdkapital beläuft sich auf 30,5 MEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,4 MEUR erhöht. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf sonstige Verbindlichkeiten, die sich aufgrund von Aufstockung bestehender und Aufnahme neuer Mezzanine-Finanzierung um 7,4 MEUR auf 15,4 MEUR (VJ: 8,4 MEUR) erhöht haben. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen aufgrund der Aufnahme eines Darlehens im Verbundkreis von 1,0 MEUR auf 8,4 MEUR (VJ: 7,1 MEUR) angestiegen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben sich leicht erhöht auf 5,4 MEUR (VJ: 4,7 MEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Mezzanine-Darlehen in Höhe von 13,8 MEUR (VJ: 7,7 MEUR). Fremdfinanzierungen sind im Wesentlichen notwendig zur Umsetzung von Bauprojekten. Deren Laufzeiten orientieren sich am jeweiligen Zeitplan des Bauvorhabens. Die Erhöhung im Geschäftsjahr war notwendig zur Finanzierung von mehreren Einzelprojekten, z.B. in Lübeck, Stuttgart und Hannover. Die Fremdkapitalquote beträgt insgesamt 78,4% (VJ: 66,7%). C.5 Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft trotz des negativen Jahresergebnisses i.H.v. 2,1 MEUR vor dem Hintergrund der zahlreichen und großen Herausforderungen in der Branche als zufriedenstellend. C.6 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Ergebnisse der i Live Group GmbH hängen im Wesentlichen ab von Beteiligungserträgen, die insbesondere bei Projektgesellschaften von Verkaufserlösen aus fertiggestellten Bauprojekten abhängen, sowie Umsatzerlösen in Form von Baubetreuungsgebühren während der Bauphase. Die Qualität und der Erfolg der von der i Live-Gruppe erbrachten Dienstleistungen fließen wiederum in die Ergebnisse der Tochtergesellschaften aus den operativen Bereichen ein. Deren Ergebnisse, sowie die der weiteren Konzerngesellschaften, beeinflussen maßgeblich die finanzielle Ausstattung und die Innenfinanzierungskraft der i Live-Gruppe. Aufgrund der Projektabhängigkeit und der damit verbundenen Volatilität erfolgt nur eine unwesentliche Steuerung der i Live Group GmbH auf Basis von finanziellen Leistungsindikatoren. C.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum 31. Dezember 2023 beschäftigt die i Live Group GmbH 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit (VJ: 60). Der Frauenanteil beträgt 63% (VJ: 65%), der Männeranteil 37% (VJ: 35%). Die Fluktuationsrate beträgt im Jahr 2023 ca. 11,6% (VJ: 32,7%). Die Anzahl der Microapartments erhöhte sich durch Inbetriebnahmen in Berlin und Frankfurt im Laufe des Jahres 2023 auf 5.381 (VJ: 4.876). Die Anzahl der Serviced Apartments blieb mit 1.023 unverändert. Eine interne Steuerung auf Basis der Mitarbeiter- oder Apartmentanzahl erfolgt in der i Live Group GmbH nicht. D. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag konnten noch Projektverkäufe i.H.v. 24,3 MEUR kaufvertraglich gesichert werden. E. Prognosebericht E.1 Perspektiven für den Immobilienmarkt Für 2024 erwarten wir ein herausforderndes Jahr für die Immobilienmärkte. Sinkende Zinssätze werden das Wachstum jedoch ankurbeln und ihren Anteil zu einer Belebung der Investitionen und Kapitalmärkte beitragen. Die Inflationsdynamik wird sich weiter abschwächen, mit einem Unterschreiten der 2%-Marke rechnen wir allerdings nicht vor 2025. Investoren können sich in der aktuellen Marktphase am deutschen Immobilienmarkt positionieren und vom zukünftig erwarteten Aufschwung und Mietsteigerungspotenzial profitieren. Hierbei werden vor allem das Segment des Modernen Wohnens mit Studentenapartments, das Mikrowohnen und zum Teil Serviced Apartments sowie Wohnungen für Ältere stets interessanter für institutionelle Kunden. 20 Die aktuell schlechten Finanzierungsbedingungen werden einen starken negativen Einfluss auf den Wohnungsneubau in den Folgejahren haben. Bemerkbar macht sich dies aktuell schon im deutlichen Anstieg der Angebotsmieten und der Nachfragedruck wird weiter zunehmen (durch Selbstnutzer und Zuwanderung). 21 Ein Teilsektor profitiert allerdings langfristig von dieser Entwicklung. Das Moderne Wohnen mit kleinen möblierten Apartments erfährt bei Studenten und Berufsanfängern und somit auch bei Investoren zunehmende Aufmerksamkeit, gerade weil hier die Nachfrage das Angebot bei weitem übertrifft. 22 Der Hotelmarkt hat sich nach dem pandemiebedingten Einbruch deutlich schneller erholt als erwartet. Stand November 2023 ergab sich ein Anstieg der Übernachtungszahlen von +8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese positive Entwicklung hat das Interesse der Investoren geweckt und bietet attraktive Gelegenheiten, sich auf dem deutschen Markt zu positionieren. Hinzu kommt die Stabilisierung der Zinsen, so dass im Jahr 2024 mit mehr Aktivität am Hoteltransaktionsmarkt zu rechnen ist - trotz der Herausforderungen im Zusammenhang mit den stark gestiegenen Betriebskosten. 23 E.2 Prognosen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 Für 2024 erwarten wir - trotz des nach wie vor sehr herausfordernden Umfeldes für die Bauträger- Branche - ein sehr gutes Ergebnis für die i Live Group GmbH. Aufgrund der investorenfreundlichen Zins- und Inflationsentwicklung gehen wir nach jetzigem Stand von einem Ergebnis vor Steuern i.H.v. ca. 3,1 MEUR (VJ: -2,8 MEUR) aus. Dies begründet sich vor allem in der planmäßigen Fertigstellung und Abrechnung unseres bisher größten Micro-Living-Bauprojektes in Frankfurt (1.021 Einheiten) sowie einer weiteren Veräußerung in Offenbach. Für 2025 erwarten wir ebenso positives Jahr u.a. aufgrund der Fertigstellung eines Micro-Living-Bauprojektes in Hannover sowie der geplanten Baustarts für die Projekte Lübeck und Frankfurt Lyoner Straße. Wir rechnen mit einem Ergebnis vor Steuern i.H.v. 1,9 MEUR. Das Segment des operativen Betriebs von ML-Anlagen wird sich weiter stabil entwickeln. Dies liegt im Wesentlichen am weiterhin sehr hohen Bedarf an kleinen Apartments und damit einhergehend einer stets sehr hohen Auslastung. Hinzu kommen der Betrieb von neuen Objekten und Dienstleistungen für neue Serviced Apartments. Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einer moderaten Ergebnisverbesserung, für das Jahr 2025 mit einem deutlichen EBIT-Anstieg aufgrund neu betriebener Objekte (Hannover) sowie Volljahresumsätzen bei Fertigstellungen im Vorjahr (Frankfurt Adickesallee). Etwaige Inflationseffekte und sonstige Kostensteigerung werden kompensiert durch indexierte Fee-Erhöhungen in den Apartmenthäusern. Als Referenzindex gilt i.d.R. der Verbraucherpreisindex (VPI) 24 , welcher vom Statistischen Bundesamt Deutschland herausgegeben wird.
20 vgl.
https://mediaassets.cbre.com/-/media/cbre/countrygermany/insights/2024_cbre_real_estate_market_outlook_de.pdf,
Stand 07.06.2024
Im Bereich der Serviced Apartments wurden im Jahr 2024 bereits drei Projekte in Stuttgart, Konstanz und Frankfurt eröffnet, welche insgesamt 451 Einheiten umfassen. Zusätzlich erwarten wir die Inbetriebnahme eines weiteren Projekts in Offenbach mit 204 Einheiten. Diese Neueröffnungen werden im Jahr 2024, vor allem jedoch im Jahr 2025, zu einer signifikanten Umsatzsteigerung und einer weiteren Verbesserung des Ergebnisses bei den jeweiligen Betreibergesellschaften beitragen. Nach herausfordernden Anfangsjahren, in denen die ersten drei Projekte zu Beginn der Corona- Pandemie eröffnet wurden, konnte im Geschäftsjahr 2023 für drei von fünf Apartmenthäusern ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Für die Jahre 2024 und 2025 erwarten wir in dieser Sparte ein deutlich positives EBIT, sowohl aus den bestehenden Serviced Apartment Häusern als auch aus den Neueröffnungen im Jahr 2024 Nach Einschätzung der Geschäftsführung sollte sich der Großteil der herausfordernden Rahmenbedingungen verbessern bzw. hat sich bereits verbessert. Die Zinswende wurde von der EZB eingeläutet und erste Senkungen des Leitzinses wurden vorgenommen. Darüber hinaus werden weitere Schritte erwartet. 25 Zudem nimmt die Bundesregierung verstärkt das Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, in den Fokus. 26 Ebenso hat sich der Fachkräftemangel in der Bauindustrie aufgrund der deutlich nachlassenden Bau-Aktivitäten in zahlreichen wichtigen Gewerken zumindest vorübergehend entschärft. 27 F. Risiko- und Chancenbericht Aufgrund der gegebenen Konzernstruktur ist festzuhalten, dass die Chancen und Risiken für die i Live Group GmbH gleichzeitig auch als Chancen und Risiken bei den Tochtergesellschaften gesehen werden. F.1 Risiken Risiken aus Projektgeschäften (Neubau und Sanierung) Finanzierungsrisiken Für das Geschäftsmodell der i Live Group ist die Fremdkapitalfinanzierung von wichtiger Bedeutung. Das Volumen an Fremd- und Mezzaninekapital ist branchenbedingt hoch, wodurch Finanzrisiken besonderer Beachtung bedürfen. Die Verfügbarkeit von Fremdkapital und die Konditionen hängen in starkem Maße von der Entwicklung des Kapitalmarktumfeldes, insbesondere der Zinsentwicklung, aber auch von der Situation im Bankensektor und dessen regulatorischen Vorgaben ab. So besteht das Risiko für die Gesellschaft, für zukünftige Projekte oder Projekte mit weiterem Kapital- oder Prolongationsbedarf, keine geeigneten Finanzierungen zu erhalten. Konkret sind im Geschäftsjahr 2024 Mezzanine-Darlehen inklusive Zinsen in Höhe von voraussichtlich 15,9 MEUR abzulösen oder zu prolongieren. Des Weiteren stehen drei Grundstücksfinanzierungen bei Projektgesellschaften in der i Live-Gruppe in Höhe von insgesamt 45,0 MEUR zur Fristverlängerung oder zur Refinanzierung an. Die Grundstücksfinanzierungen sind jeweils durch Grundschulden gesichert. In der Regel werden die Darlehen, bis eine Hochbaufinanzierung verfügbar ist, jährlich prolongiert. Von den Mezzanine-Darlehen wurden im Juli 2024 bereits 1,6 MEUR und weitere 8,4 MEUR im August 2024 zurückbezahlt. Im Dezember 2024 werden noch 6,0 MEUR fällig. Es ist geplant diese Tranche bis zur Projektfertigstellung zu prolongieren. Alternativ könnte das Darlehen aus freien Kreditlinien bedient werden. Auf Basis der Liquiditätsplanung ist im Zeitraum bis Dezember 2025 ausreichend Liquidität vorhanden.
25 vgl.
https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/christine-lagarde-ezb-praesidentin-
Bei Neufinanzierungen oder Prolongationen werden rechtzeitig Gespräche mit Kapitalpartnern geführt. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass alle bestehenden Finanzierungsverpflichtungen erfüllt werden können. Bei den Darlehen, die im Geschäftsjahr 2024 konkret zur (Re-)Finanzierung oder Prolongation anstehen, wird basierend auf den bisherigen Gesprächen mit den Banken und Mezzanine-Partnern, das Finanzierungsrisiko als gering angesehen. Bezüglich der Universalkreditlinie bei der KSK Ostalb und der Kreditlinie der Art-Invest, die jeweils bis auf Weiteres mit kurzfristigem beidseitigen Kündigungsrecht eingeräumt wurden, wird davon ausgegangen, dass diese im Prognosezeitraum unverändert zur Verfügung stehen, da keine Anzeichen vorliegen, die zu einer anderen Einschätzung führen. Es bestehen diverse Finanzierungen innerhalb der Gruppe, sowohl von der i Live Group GmbH gegenüber den Gruppengesellschaften als auch von den Gruppengesellschaften gegenüber der i Live Group GmbH. Wir gehen derzeit davon aus, dass alle Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb der Gruppe, wie vertraglich geregelt, bedient werden können und das Risiko von Zahlungsverzögerungen oder -ausfällen innerhalb der Gruppe gering ist. Die Unternehmensplanung und die Liquiditätsanalyse zeigen, dass die Finanzierung im Zeitraum bis Dezember 2025 mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichert ist. Aus diesem Grund wurde der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung zu Fortführungswerten aufgestellt. Auch das Zinsänderungsrisiko ist für die i Live Group von besonderer Bedeutung. Sämtliche Bank- Finanzierungen sind branchenüblich zu einem variablen Zinssatz verzinst, z.B. auf Basis des 3- Monats-EURIBOR. Zinsänderungen werden regelmäßig in unseren Projektprognosen einbezogen. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung reduziert sich dieses Risiko, aufgrund der bereits im Jahr 2024 von der EZB vorgenommenen Leitzinssenkungen und von Experten erwartetet weiteren Senkungen des Leitzinses, im Prognosezeitraum deutlich. 28 Baukostenrisiken Wie für andere Marktteilnehmer besteht auch für die i Live Group eine Herausforderung darin, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen im Laufe einer Baumaßnahme (teilweise sogar noch vor dem Beginn des eigentlichen Projektes) signifikant verändern können. Um den auch im letzten Jahr weiter stark gestiegenen Baukosten (verstärkt durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg sowie den daraus resultierenden Lieferengpässen und Energiepreissteigerungen) Rechnung zu tragen, haben wir verstärkt auf die Themen Einzel- und Paketvergabe von Bauleistungen umgestellt und auf die Beauftragung von Generalunternehmen weitestgehend verzichtet. Dadurch konnte eine deutliche Margenersparnis gegenüber der Vergabe an Generalunternehmen realisiert werden. Der Auswahl von entsprechend zuverlässigen Baupartnern bzw. Handwerkern gilt ein besonderes Augenmerk, um das Risiko eines potenziellen Ausfalls zu reduzieren. Sollten Maßnahmen notwendig werden, können diese mit internen Ressourcen aufgrund langjähriger Erfahrung im Bereich der Projektsteuerung geregelt werden. Aufgrund des deutlich zurückgegangenen Neustarts von Bauvorhaben hat sich das Thema Kostensteigerungen deutlich entspannt. In den wesentlichen Baustoffen sind die Preise bereits spürbar rückläufig und die Auftragnehmer kämpfen um Aufträge, was zu interessanten Vergabepreisen führt. Exitrisiken Durch einen verzögerten Verkauf von Bauprojekten kann ein Überbrückungskredit notwendig werden, wodurch der i Live Group zusätzliche (Zwischen-)Finanzierungskosten entstehen können. Im Vergleich zu einer langfristigen Finanzierung derselben Summe liegen die Kosten für eine Zwischenfinanzierung in der Regel darüber 29. Um parallel weiter mit Projekten in den Bau gehen zu können, haben wir an geeigneten Stellen auf den Einzelverkauf von Apartments gesetzt. Darüber hinaus werden entsprechende Kapital-Partnerschaften angestrebt, um unabhängiger von Exit- Zeitpunkten zu werden.
28 vgl.
https://www.lbbw.de/artikelseite/maerkte-verstehen/ezb-zinsentscheid-leitzins-prognosen_ait4bfmrfe_d.html,
Stand 08.10.2024
Risiken beim Betrieb von Objekten Micro-Living Sämtliche von der i Live Group für die jeweiligen Investoren (Einzelkäufer von Apartments sowie institutionelle Investoren) betriebenen Projekte werden über langfristige Management- und Dienstleistungsverträge bewirtschaftet. Ein Profitabilitätsrisiko besteht dann, wenn die im Rahmen des Betriebs anfallenden und nicht umlegbaren Kosten in höherem Maße steigen als die generierten Einnahmen über die langfristigen Dienstleistungsverträge. Da die langfristigen Verträge jedoch mit entsprechenden VPI-Anpassungsklauseln ausgestattet sind und somit auch die Einnahmenseite angepasst werden kann, ist das Profitabilitätsrisiko sehr überschaubar. Serviced Apartments (Rioca by i Live) Die Verträge zum Betrieb der Serviced Apartments unter der Marke Rioca by i Live sind klassische Pacht-/Mietverträge mit einer Laufzeit von 15 bis 20 Jahren sowie entsprechenden Verlängerungsoptionen. Ein Profitabilitätsrisiko besteht neben steigenden Pacht-, Energie- und Personalkosten vor allem auch durch gesellschaftliche Veränderungen. Hierzu zählen beispielsweise das Reiseverhalten, Reise-Richtlinien von Unternehmen oder Freizeitverhalten, welche die Auslastung und damit auch der Ertragssituation negativ beeinflussen können. Gerade hier spielt jedoch das Apartment-Konzept (inkl. Küche) seine große Stärke aus. Die im Vergleich zu klassischen Hotels viel flexiblere Aufenthaltsdauer von i.d.R. einem Tag bis zu sechs Monaten, bietet vielfältigen Spielraum sowohl auf die Veränderungen in der Gesellschaft als auch am Standort zu reagieren. IT-Risiken Die zunehmend digitalisierten Prozesse und Abläufe der i Live Group sind mehr und mehr abhängig von jederzeit funktionierenden und verfügbaren IT-Systemen. Vor allem die externe Kommunikation, die Mieterverwaltung und in wachsendem Maß auch die Vermietung basieren auf leistungsfähigen Systemen, die rund um die Uhr global genutzt werden. Die gesamte Unternehmensgruppe ist somit einem Geschäftsrisiko aus der möglichen teilweisen Beeinträchtigung oder einem Totalausfall dieser Systeme ausgesetzt. Zur Abmilderung der Risiken verfolgt die i Live Group verschiedene Ansätze:
In der Gesamtschau erachtet die Geschäftsführung die Risikosituation, trotz der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts bekannten sowie oben aufgeführten Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit Projekten mit Prolongationsbedarf, als beherrschbar. F.2 Chancen Projektentwicklung / Development Die strategische Zurückhaltung beim Ankauf von Grundstücken bzw. potenziellen Projekten in den letzten Jahren zahlt sich aus. Die rückläufigen Preise ermöglichen der i Live Group wieder attraktivere Einstiegsmöglichkeiten im Rahmen von Ankäufen, aber auch in Form von potenziellen Joint Ventures. Zusätzlich war bereits im Jahr 2023 zu beobachten, dass Objekte mit einem Instandhaltungsrückstau zunehmend auf den Markt kommen. Insbesondere langjährige Bestandshalter scheuen sich vor Investitionen für notwendige Sanierungen. Es könnte demnach eine Marktbelebung erfolgen durch Investoren, welche entweder aus finanziellen Gründen gezwungen sind zu verkaufen oder im Rahmen der Einhaltung der ESG-Kriterien verkaufen möchten. Die von der EZB im ersten Halbjahr 2024 beschlossene und mittlerweile gestartete Zinssenkung könnte dabei eine Kehrtwende markieren und sollte die Kalkulationssicherheit sowohl für uns als Developer als auch für potenzielle Investoren weiter erhöhen. Ziel der i Live Group ist die Umsetzung neuer Projekte, um zum einen Skalierungseffekte zu erzielen, zum anderen aber auch die Markenbekanntheit zu erhöhen. Um diese Chancen nutzen zu können, werden aktiv Gespräche über potenzielle Kapitalpartnerschaften geführt. Die strategische Ausrichtung, die stabilen Cash-Flows aus dem Betrieb der ML- und SA-Anlagen konsequent auszubauen, zahlt sich nun aus. Micro-Living Ebenso eine Chance bietet die zunehmende Nachfrage nach kleinen Apartmentwohnungen aufgrund der demografischen Entwicklung, Urbanisierung und steigender Single-Haushalte. Hohe und steigende Mieten machen eine Reduktion der Wohnfläche für immer mehr Menschen erforderlich. Insbesondere für die zahlreichen Singles unter den "Baby-Boomern" wird dies zunehmend zur Realität. Das kleinteilige Wohnen in Form von Microapartments bietet sich in solchen Fällen als potenzielle Lösung an, da es jedem Nutzer sowohl ein privates Umfeld mit seinem eigenen Apartment bietet, darüber hinaus aber auch die Gemeinschaft mit anderen Personen. Hier sehen wir große Chancen für den Aufbau eines bundes- oder europaweiten Portfolios im Bereich Best Ager. Höhere Mieten führen zu einer höheren Rendite und demnach gestiegenen Attraktivität für die potenziellen Investoren. Für die i Live Group hat dies wiederum Einfluss auf den erzielbaren Verkaufserlös. Serviced Apartments (Rioca by i Live) Obwohl der Bereich der Serviced Apartments von intensivem Wettbewerb geprägt ist, konnten wir mit unserem Rioca-Konzept bereits nach kurzer Zeit gute Erfolge erzielen. Die bereits kurz nach den jeweiligen Eröffnungen sehr positiven Bewertungen mit vordersten Platzierungen auf den einschlägigen Online-Portalen unterstreichen den Erfolg des Konzeptes. Hier sehen wir trotz eines fragmentierten Marktes weiterhin Wachstumspotenzial, sowohl für eigene Projektentwicklungen als auch Drittbetriebs-Projekte. Die Profitabilität wird zum einen mit zunehmender Markenbekanntheit weiter steigen, da sich diese positiv auf die Auslastung und Preise auswirken wird. Ergänzend werden die Erfahrungswerte aus dem Betrieb der einzelnen Häuser helfen, die ideale Mischung aus Short-, Mid- und Longstay-Gästen zu finden, um so bei optimierter Auslastung einen höheren RevPAR zu erreichen. Zinsen Kurz- bis mittelfristig rechnen wir mit weiteren Reduzierungen des Zinsniveaus. Konjunkturelle Entwicklungen, die Geldpolitik der FED oder auch Entscheidungen der EZB können die Entwicklung des Leitzinses und somit auch der Bauzinsen maßgeblich beeinflussen. Beispielsweise könnte die aktuelle Wirtschaftsentwicklung oder eine sinkende Nachfrage nach Immobilienkrediten die Banken veranlassen günstigere Zinskonditionen anzubieten, um das Geschäftsfeld zu stützen. Für die i Live Group würde solch ein Szenario die Chance bieten die Anzahl der Bauprojekte zu erhöhen. Politik Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, wird sowohl im Jahr 2023 als auch mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2024 deutlich verfehlt. 30 Dies könnte dazu führen, dass seitens der Politik weitere Subventionsmaßnahmen in Aussicht gestellt werden, welche entweder die Attraktivität eines Baus oder die des Kaufs erhöht. In beiden Fällen würde die i Live Group mit ihrem aktuellen Geschäftsmodell, der Konzentration auf kleinteiliges Wohnen, profitieren. Die Würdigung der aufgezeigten Chancen, sowohl im Development als auch im Betrieb bzw. Management der Anlagen, lassen uns positiv in die Zukunft blicken. Die wichtigsten Voraussetzungen, wie hohe Nachfrage, steigende Mieten und eine insgesamt überschaubare Bautätigkeit, bieten gute Rahmenbedingungen.
Aalen, den 11. Oktober 2024 Amos Engelhardt, CEO, Founder i Live Group GmbH Ewald Schwenger, Managing Partner i Live Group GmbH Angela Di Liberto, Managing Director i Live Group GmbH Jorge Luis Salazar Lopez, Managing Director i Live Group GmbH Leandro Criscione, Managing Director i Live Group GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die i Live Group GmbH, Aalen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der i Live Group GmbH, Aalen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der i Live Group GmbH, Aalen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung Der Jahresabschluss der i Live Group GmbH, Aalen, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurde nicht geprüft.
Stuttgart, 16. Oktober 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Katja Schickle, Wirtschaftsprüferin Nadine Kißner, Wirtschaftsprüferin Feststellungsbeschluss der i Live Group GmbH, AalenDer Jahresabschluss der i Live Group GmbH, Aalen, für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 9. Dezember 2024 festgestellt. |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Bauträger für Wohngebäude
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen