TRUMPF Financial Services GmbH
Johann-Maus-Straße 2, 71254 Ditzingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Stein seit 21.11.2025 | Prokura |
Daniela Eberhardt seit 15.11.2023 | Prokura |
Johannes Krauß seit 6.10.2023 | Geschäftsführer |
Timo Georg Schopfer seit 16.10.2019 | Prokura |
Kristin Kienzle seit 11.11.2014 | Prokura |
Hans-Joachim Dörr seit 10.10.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRUMPF Financial Services GmbHDitzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Inhaltsverzeichnis - Bilanz zum 30. Juni 2024 der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen - Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen - Anhang der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen, zum Jahresabschluss 2023/2024 - Lagebericht der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr 2023/2024 - Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers - Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024 Bilanz zum 30. Juni 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang zum Jahresabschluss 2023/24GliederungA. Allgemein B. Jahresbilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2. Entwicklung des Anlagevermögens 3. Erläuterungen zur Bilanz 4. Erläuterungen zu den Eventualverbindlichkeiten C. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 2. Mitglieder Aufsichtsrat und Geschäftsleitung 3. Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer 4. Geschäfte mit nahestehenden Personen und verbundenen Unternehmen 5. Gesellschafterverhältnisse E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres A. Allgemein Die TRUMPF Financial Services GmbH (THS) hat ihren Sitz in Ditzingen und ist unter der HRB 206107 beim Amtsgericht Stuttgart registriert. Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. sowie nach den für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB i. V. m. den ergänzenden Bestimmungen der "Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute" (RechKredV) und des GmbHG aufgestellt. B. Jahresbilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem Formblatt 1 RechKredV gegliedert. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts ist durch die Erweiterung des RechKredV-Formblatts Rechnung getragen. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden wurden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzposten dargestellt. Die Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nominalwert ausgewiesen. Unter den Forderungen an Kunden werden sämtliche Forderungen an Kunden ausgewiesen, mit denen eine direkte Geschäftsbeziehung besteht. Die Forderungen an Kunden umfassen Forderungen aus Leasingverträgen und Mietkaufgeschäften, Darlehensverträgen und Finetrading. Forderungen aus Leasingverträgen betreffen fällig gestellte Leasingraten und sind zu Nominalwerten angesetzt. Forderungen aus Mietkaufgeschäften wurden mit dem Barwert bewertet und annuitätisch über die Laufzeit der Mietkaufverträge aufgelöst. Dabei werden die Tilgungsanteile der Mietkaufraten gegen die Forderungen verbucht und der Zinsanteil wird abgegrenzt und monatlich über die Laufzeit aufgelöst. Forderungen aus Darlehensverträgen werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen aus Finetrading resultieren aus der Vorfinanzierung von Material und werden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Vorsorge für Risiken aus dem Finanzierungsgeschäft und dem Kooperationsgeschäft umfassen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen und Rückstellungen für alle erkennbaren Bonitätsrisiken sowie für latente Ausfallrisiken. Die Ermittlung der Pauschalwertberichtigungen und pauschalen Rückstellungen erfolgt auf Grundlage des IDW RS BFA 7 unter Anwendung einer Bewertungsvereinfachung. Die Berechnungsmethode ist davon abhängig, ob ein deutlich erhöhtes Kreditrisiko vorliegt oder nicht. Grundsätzlich erfolgt die Pauschalwertberichtigung in Höhe des 12-Monats-Expected-Loss und ohne Anrechnung von Bonitätsprämien. Bei Engagements mit deutlich erhöhtem Kreditrisiko erfolgt die Pauschalwertberichtigung in Höhe des Liftetime Expected Loss. Die Wertpapiere werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem aktuellen Börsen- oder Marktpreis. Das im Anlagevermögen ausgewiesene Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des Leasingvermögens erfolgt linear über die Vertragslaufzeit der entsprechenden Leasingverträge auf den vereinbarten Restwert zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich. Die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Im Berichtsjahr erfolgte der Zugang der immateriellen Vermögenswerte in Höhe der Anschaffungskosten. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die bereits im Berichtsjahr gezahlten Aufwendungen, betreffend das Folgejahr, wurden in die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Währungsumrechnung erfolgt nach § 256a HGB bzw. § 340h HGB. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung mit dem historischen Kurs erfasst. Zum Bilanzstichtag werden die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip beachtet. Zum Bilanzstichtag bestanden Fremdwährungspositionen in britischen Pfund. Bestehende Guthaben bei Kreditinstituten von GBP 9.786,35 (Vj. GBP 849.248,34), Steuerforderungen von GBP 249.891,73 (Vj. GBP 203.928,31) und sonstige Vermögensgegenstände von GBP 610.000,00 (Vj. GBP 0,00) wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 30.06.2024 (0,8464) (Vj. 30.06.2023 0,8582) bewertet, was einem Gegenbetrag von € 11.562,60 (Vj. € 989.477,02) für Guthaben bei Kreditinstituten, € 295.264,01 (Vj. € 237.601,15) für Steuerforderungen und € 720.716,46 (Vj. € 0,00) für sonstige Vermögensgegenstände entspricht. Die bestehenden Verbindlichkeiten von GBP 10.447.770,14 (Vj. GBP 12.255.351,77) wurden gemäß §256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 30.06.2024 (0,8464) (Vj. 30.06.2023 0,8582) bewertet, was einem Gegenwert von € 12.344.065,48 (Vj. € 13.433.040,75) entspricht. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrug GBP 407.725,28 (Vj. GBP 120.623,87), was einem Gegenwert von € 475.673,85 (Vj. € 139.855,76) entspricht. Kursverluste/-gewinne werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen. Bei der BW-Bank besteht eine Währungskreditlinie von GBP 5.000.000,00 (Vj. GBP 14.000.000,00), die zum 30.06.2024 mit GBP 2.429.770,14 in Anspruch genommen ist. Außerdem besteht zur Absicherung des Währungsrisikos ein Geldmarktdarlehen bei der Kreissparkasse Ludwigsburg von GBP 6.000.000,00 (Vj. GBP 0,00). Die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens, der für erhaltene Leasingsonderzahlungen sowie erhöhte Erstleasingraten gebildet wird, erfolgt linear über die Laufzeit der entsprechenden Leasingverträge. Die Erträge aus der Auflösung dieses Postens werden in den Leasingerträgen ausgewiesen. Des Weiteren werden Abgrenzungen von degressiven Leasingraten im nicht refinanzierten Bestand vorgenommen. Für verbleibende Aufwendungen aus der Forfaitierung wird im Hinblick auf die verlustfreie Bilanzierung ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen für Pensionen (Allgemeinzusagen bzw. Ruhegeldverordnung) werden versicherungsmathematisch nach der "Projected-Unit-Credit-Method" unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Dabei wurde ein Einkommenstrend von 3,0 % p.a., ein Rententrend von 2,10 % p.a. sowie bei der Fluktuationsrate eine alters- und dienstzeitabhängige Wahrscheinlichkeit zu Grunde gelegt. Der Rechnungszins beträgt 1,84 % (Vj. 1,80 %) und basiert auf dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Es war eine um € 650 niedrigere (Vj. € 702 höhere) Rückstellung für Pensionen (Allgemeinzusage bzw. Ruhegeldverordnung) in Höhe von € 21.119 zu bilden. Den Berechnungen für die betriebliche Altersvorsorge wurde ein Rententrend von 1,0 % p.a. und ein Rechnungszins von 1,84 % (Vj. 1,80 %) zu Grunde gelegt. Der Rechnungszins basiert auf dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Aufgrund der Umstellung des betrieblichen Altersvorsorgemodells im Geschäftsjahr 2021/2022 hat sich der Rückstellungsbetrag lediglich um € 52.540 erhöht. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB erfolgt für Deckungsvermögen der Ansatz mit dem beizulegenden Zeitwert des Vermögens. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Marktpreis. Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Geschäftstätigkeit der THS lässt im Regelfall keine unmittelbare Zuordnung einzelner aktivischer und passivischer zinsbezogener Finanzinstrumente gegeneinander zu. Unabhängig davon besteht aufgrund der Zielsetzung der Geschäfte (Erzielung einer Marge aus dem Zinsgeschäft) ein von der Rechtsprechung anerkannter wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen diesen Geschäften (sogenannter Refinanzierungszusammenhang). Für alle Finanzinstrumente des Zinsbuchs wird dem handelsrechtlichen Imparitätsprinzip dadurch Rechnung getragen, dass für einen entstehenden Verpflichtungsüberschuss aus der Bewertung des gesamten Zinsbuchs eine Rückstellung gemäß § 340 a i. V. m. § 249 Abs. 1 Satz 1, 2. Alternative HGB gebildet wird. Die Bank wendet zur Ermittlung der Drohverlustrückstellung die barwertige Methode an. Es wird dann eine Rückstellung gebildet, wenn der Barwert des gesamten Zinsbuchs kleiner ist als der Buchwert des Zinsbuchs und somit per Saldo unrealisierte Verluste im Zinsbuch bestehen. Die aus dem Vertragsbestand erwarteten zukünftigen abgezinsten Cashflows aus dem Zinsbuch werden dem Buchwert der zinstragenden Aktiva bzw. Passiva gegenübergestellt. Zusätzlich müssen Verwaltungskosten und ggf. anfallende Risikokosten berücksichtigt werden. Zum Bilanzstichtag 30.06.2024 bestand kein Verpflichtungsüberschuss, so dass eine Rückstellung nicht zu bilden war. Für die Jubiläumsrückstellungen wurde die projizierte Einmalbetragsmethode unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) angewendet. Dabei wurde ein Einkommenstrend von 3,0 % p.a. sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 3,0 % p.a. und bei der Fluktuationsrate eine altersabhängige Wahrscheinlichkeit zu Grunde gelegt. Der Rechnungszins beträgt 1,85 % und basiert auf dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgerechnet. 2. Entwicklung des AnlagevermögensDie Zusammensetzung des Sachanlagevermögens sowie der immateriellen Vermögensgegenstände entwickelt sich wie folgt:
3. Erläuterungen zur Bilanz Barreserve Guthaben bei Zentralnotenbanken T€ 1.519 (Vj. T€ 33.524) sind täglich fällig. Forderungen an Kreditinstitute Die mit T€ 33.714 (Vj. T€ 16.108) ausgewiesenen Forderungen an Kreditinstitute sind mit T€ 33.714 (Vj. T€ 5.041) täglich fällig und entfallen mit T€ 0 (Vj. T€ 11.067) auf die Restlaufzeit mehr als 3 Monate bis 1 Jahr. Forderungen an Kunden Die in der Bilanz ausgewiesenen und unverbrieften Forderungen an Kunden haben folgende Restlaufzeiten:
Im Zusammenhang mit Forderungen und sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen innerhalb der TRUMPF Gruppe mit denselben Fälligkeiten werden keine Verrechnungen vorgenommen. Die Forderungen gegen Unternehmen innerhalb der TRUMPF Gruppe betragen € 1.489.518,53 (Vj. € 1.776.361,11) und haben allesamt eine Laufzeit von bis zu 3 Monaten. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Der Posten beinhaltet zum Bilanzstichtag eine börsennotierte Anleihe der Bundesrepublik Deutschland mit der Kenn-Nr. DE000BU22007 und einem Nennwert von € 250.000,00. Zum Bilanzstichtag ist die Anleihe mit € 249.508,56 bewertet (inkl. aufgelaufener Zinsen) und ist zum 13.03.2025 fällig. Leasingvermögen Das Leasingvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Forderungen an die Kooperationspartner Societe Generale SA (SG) und Deutsche Leasing AG (DL) basieren auf noch nicht abgerechneten Provisionen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.906 (Vj. T€ 12.684), die täglich fällig sind. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist bestehen wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft setzen sich wie folgt zusammen: Verbindlichkeiten aus Spareinlagen über T€ 13.518 (Vj. T€ 17.310) haben eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Verbindlichkeiten aus Festgeldern mit vereinbarter Laufzeit setzen sich wie folgt zusammen:
Darüber hinaus werden in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbindlichkeiten gegenüber der TRUMPF SE + Co. KG aus der Finanzierung über den TRUMPF Kontenpool in Höhe von T€ 10.085 (Vj. T€ 53.556), der monatlich kündbar ist, sowie eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von T€ 51.283 (Vj. T€ 50.000), davon T€ 1.283 mit einer Restlaufzeit von bis drei Monaten und T€ 50.000 mit einer Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren, ausgewiesen. Zudem beinhaltet der Posten eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber der TRUMPF Limited, UK in Höhe von T€ 2.363 (Vj. T€ 2.330), die auf eine Restlaufzeit von mehr als drei Monaten bis ein Jahr entfällt. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 28.153 (Vj. T€ 43.544) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 24.046 gegenüber verbundenen Unternehmen und T€ 62 gegenüber Gesellschaftern, die in den sonstigen Verbindlichkeiten im Sinne von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden, enthalten keine zinstragenden Positionen und sind dem Laufzeitband bis 3 Monate zuzuordnen, da Standard-Zahlungsbedingungen gelten. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten sind täglich fällig. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Betrifft im Wesentlichen die Abgrenzung von Sonderzahlungen in EUR von T€ 13.431 (Vj. T€ 11.350) und in Fremdwährung von T€ 476 (Vj. T€ 140). Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Steuerrückstellungen wurden insbesondere für Gewerbesteuer T€ 6 (Vj. T€ 17) gebildet. Es wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 1.127 (Vj. T€ 783) gebildet. Für Verlustvorträge in Höhe von T€ 5.578 (Gewerbesteuer) bzw. T€ 5.069 (Körperschaftsteuer), die mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden, sind latente Steuern in Höhe von T€ 1.544 mit den passiven latenten Steuern verrechnet worden. Angaben zur Verrechnung der Pensionsrückstellungen mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die anderen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen aus dem Leasinggeschäft in Höhe von T€ 1.097 (Vj. T€ 682). Aus der Abzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € -2.270 (Vj. € 52.298). Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 558 in die Gewinnrücklagen einzustellen. 4. Erläuterungen zu den Eventualverbindlichkeiten Die Eventualverbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
Das Risiko der Inanspruchnahme aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen wird laufend auf Basis der Schätzung der Marktpreise für die Leasingobjekte und den Mindestleasingzahlungen bzw. offenen Mietkaufforderungen (brutto) überprüft. Für die unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Bürgschaften und Gewährleistungsverträge sehen wir daher auf Basis der Risikoeinschätzung derzeit keine Gründe zur Bildung weiterer Risikovorsorge. C. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem Formblatt 3 zur RechKredV gegliedert. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts ist durch die Erweiterung des RechKredV-Formblatts Rechnung getragen. Negative Zinsen werden in einer zusätzlichen Vorspalte in der Gewinn- und Verlustrechnung von den Zinserträgen abgesetzt. Das Wahlrecht nach § 340c Abs. 2 HGB und § 340f Abs. 3 HGB i. V. m. § 32 RechKredV wird ausgeübt und eine Überkreuzkompensation vorgenommen. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge gliedern sich auf die nachfolgenden Erlösquellen auf:
Leasingergebnis: Die Leasingerträge in Höhe von T€ 101.507 (Vj. T€ 94.534) enthalten Erträge aus Leasingverträgen und Mietkaufgeschäften sowie Erträge aus Schadensersatzansprüchen aus Vertragsauflösungen. Davon entfallen T€ 45.889 (Vj. T€ 30.125) auf das laufende Leasinggeschäft und T€ 39.213 (Vj. T€ 50.679) auf das laufende Mietkaufgeschäft. Bei Mietkaufgeschäften wird der komplette Ertrag bei Vertragsstart realisiert. Bei Leasingverträgen werden die Erlöse über die entsprechende Laufzeit durch die Leasingraten erzielt. Aus dem Rückkauf von Maschinen aus abgelösten Verträgen und deren Verkauf an die Hersteller oder Kunden wurden ebenfalls Erlöse in Höhe von T€ 10.351 (Vj. T€ 13.499) erzielt.
Leasingaufwendungen enthalten die Anschaffungskosten der Maschinen für die Mietkaufverträge von T€ 37.766 (Vj. T€ 46.041) und Aufwendungen aus dem Abgang von Leasingobjekten von T€ 18.370 (Vj. T€ 16.527). Zinsergebnis: Die Zinserträge, die sich auf T€ 6.656 (Vj. T€ 2.585) belaufen, werden hauptsächlich aus Mietkaufgeschäften erzielt.
Die Zinsaufwendungen von T€ 6.290 (Vj. T€ 2.081) beinhalten im Wesentlichen Zinsen für die Finanzierung der im Leasingvermögen ausgewiesenen Leasinggegenstände und Mietkaufgeschäfte über den TRUMPF Kontenpool und über Darlehen der Europäischen Investitionsbank sowie Zinsen für Spareinlagen und Festgelder. Provisionsergebnis: Provisionserträge und Provisionsaufwendungen stehen im Zusammenhang mit den Rahmenabkommen zur Absatzfinanzierung und Absatzförderung. Die THS erhält für jedes vermittelte und realisierte Leasinggeschäft nach Eingang der zweiten Leasingrate eine Provision. Den Provisionserträgen von T€ 923 (Vj. T€ 940) standen im Geschäftsjahr Provisionsaufwendungen von T€ 492 (Vj. T€ 577) gegenüber.
Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 17.522 (Vj. T€ 12.097) betreffen im Wesentlichen sonstige Erträge aus Umsatzerlösen aus Trade Financing in Höhe von T€ 11.565 (Vj. T€ 3.320), realisierte Kursgewinne aus der Fremdwährungsbewertung in Höhe von T€ 3.942 (Vj. T€ 6.707), sowie Kostenumlagen aus dem gruppeninternen Dienstleistungsvertrag in Höhe von T€ 1.738 (Vj. T€ 1.623). Weitere sonstige betriebliche Erträge bestehen aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 219 (Vj. T€ 365), aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen von T€ 30 (Vj. T€ 78) und aus sonstigen Weiterbelastungen an Dritte in Höhe von T€ 30 (Vj. T€ 4). Allgemeine Verwaltungsaufwendungen: Die Verwaltungsaufwendungen enthalten Personalkosten inkl. Sozialabgaben und Abgaben für Altersversorgung in Höhe von T€ 3.074 (Vj. T€ 2.990) und Kostenumlagen für aus der TRUMPF Gruppe erbrachte Leistungen für zentrale Dienste in Höhe von T€ 481 (Vj. T€ 461) und sonstige Verwaltungskosten in Höhe von T€ 2.198 (Vj. T€ 2.305). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen sowie auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen betragen T€ 39.999 (Vj. T€ 27.387) und auf immaterielle Vermögensgegenstände T€ 153 (Vj. T€ 374). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 15.602 (Vj. T€ 10.207) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus dem Materialaufwand für Trade Financing von T€ 11.278 (Vj. T€ 3.231), sowie realisierte Kursverluste aus Geschäften und Geldaufnahmen in GBP von T€ 3.959 (Vj. T€ 6.665). Weiter ergeben sich Aufwendungen aus Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen mit T€ 324 (Vj. T€ 244) sowie ein Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Treuhandlösung Contractual Trust Agreement (CTA) von T€ 33 (Vj. T€ 57) und zuletzt ein Zinsaufwand auf die Pensionsrückstellungen von T€ 9 (Vj. T€ 8). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft: Der Posten setzt sich zusammen aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und Wertpapiere und Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und der Zuschreibung von Forderungen. 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 344 im Wesentlichen auf Grund von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz im Leasingvermögen gebildet (Vj. T€ 54 aufgelöst). Bei der Berechnung der passiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,125 % verwendet. Die Konzernobergesellschaft TRUMPF SE + Co. KG fällt ab dem Geschäftsjahr 01.07.2024 - 30.06.2025 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Bei der THS handelt es sich um eine nachgelagerte Gesellschaft im Sinne der gesetzlichen Regelungen, die selbst keiner direkten Steuerlast aus Ergänzungssteuern nach dem Mindeststeuergesetz unterliegt. Allerdings ist sie der Gruppenträgerin, die künftig entstehende Steuermehrbelastungen für alle in Deutschland belegenen Geschäftseinheiten zu tragen hat, zum Ausgleich für etwaige durch die Gesellschaft verursachte nationale Ergänzungssteuerbeträge verpflichtet. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2 Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar. D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 28 Mitarbeiter (zzgl. zwei Geschäftsführer) beschäftigt, davon drei leitende Angestellte und 25 Angestellte. Die Informationen aus der Institutsvergütungsverordnung werden auf der Internetseite der TRUMPF Gruppe vorgehalten. 2. Mitglieder Aufsichtsrat und Geschäftsleitung Die Mitglieder des Aufsichtsrats waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Lars Grünert übt ein gesetzliches Aufsichtsratsmandat bei der Bechtle AG, Neckarsulm, als Mitglied des Aufsichtsrates aus. Die Mitglieder der Geschäftsführung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Vergütung des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/24 berechnete Netto-Honorar in Höhe von € 122.000 gliedert sich wie folgt:
4. Geschäfte mit nahestehenden Personen und verbundenen Unternehmen Geschäfte mit nahestehenden Personen und verbundenen Unternehmen zu marktunüblichen Preisen bestanden nicht. 5. Gesellschaftsverhältnisse Muttergesellschaft der THS ist zu 100 % die TRUMPF SE + Co. KG mit Sitz in Ditzingen. Der Jahresabschluss der THS wird in den Konzernabschluss der TRUMPF SE + Co. KG, Ditzingen, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Weitere außerbilanzielle Geschäfte bestehen in Form von IT-Dienstleistungen durch die TRUMPF Gruppe, welche von der Gesellschaft in Anspruch genommen werden. Dadurch wird eine Einbindung in die hohen Sicherheitsstandards der Gruppe gewährleistet. Durch die Auslagerungen können durch Beeinträchtigungen oder Ausfälle Kosten entstehen, um die IT wieder auf den laufenden Stand zu bringen. Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus dem Rahmenvertrag über IT-Dienstleistungen mit der CPB Software (Germany) GmbH, Miltenberg. Diese betragen aufgrund der vereinbarten und automatisch verlängerten Vertragslaufzeit bis 30.12.2025 € 486.000 (Vj. € 296.000). F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30.06.2024 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Ditzingen, 28.08.2024 Hans-Joachim Dörr Johannes Krauß Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I.) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche 2. Wichtige Ereignisse im Berichtszeitraum 3. Entwicklung Finanzierungs- und Bankgeschäft 4. Refinanzierungsmaßnahmen II.) Wirtschaftsbericht 1. Leistungsindikatoren 2. Vermögens- Finanz- und Ertragslage 3. Zusammenfassende Würdigung Berichtszeitraum III.) Risikobericht IV.) Prognosebericht 1. Zukünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Geplante Aktivitäten und Strategien 3. Zusammenfassende Würdigung I.) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.) Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Die wirtschaftliche Lage hat sich im Berichtsjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahr nochmals eingetrübt. Durch den Krieg in der Ukraine, die Konflikte in Nahost, drohende Handelskriege und die Inflation ist eine ökonomische Erholung noch nicht in Sicht. Das reale BIP der 27 EU-Staaten erhöhte sich im Jahr 2023 um 0,8% gegenüber 2022 (3,4% Steigerung gegenüber 2021). Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im gleichen Zeitraum um etwa 0,3% gesunken. Trotz anhaltender Lieferkettenprobleme und geopolitischer Spannungen sind die deutschen Exporte insgesamt um 6,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Mitgliedstaaten der EU bildeten auch im Jahr 2023 weiterhin den größten Verbund an Handelspartnern Die USA bleiben mit einem Volumen von 160 Mrd. € der wichtigste Abnehmer deutscher Exporte, gefolgt von Frankreich (119 Mrd. €), den Niederlanden (115 Mrd. €) und der Volksrepublik China (110 Mrd. €). Der europäische Leasingmarkt erreichte im Jahr 2023 über alle Objektkategorien und Länder beim Neugeschäftsvolumen einen Anstieg von 11,2% gegenüber dem Vorjahr. Alle nationalen Leasingmärkte in Europa entwickelten sich stabil bzw. positiv, wobei insbesondere die Märkte in Süd- und Osteuropa eine stärkere Wachstumsdynamik zeigten. Der deutsche Leasingmarkt verzeichnete im Jahr 2023 insgesamt ein starkes Wachstum von 19,5% über alle Leasingobjekte. Der Leasinganteil an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen stieg auf 26,1%. Die Objektgruppe Fahrzeuge (Nutzfahrzeuge und Pkw) dominiert das Leasinggeschäft mit einem Anteil von 74%. Der Anteil der Produktionsmaschinen am Neugeschäft lag bei 7%. Die Entwicklung des Neugeschäfts im Bereich Mobilien-Leasing von Produktionsmaschinen zeigte im Verlauf des Jahres 2023 eine positive Dynamik, was auf eine steigende Nachfrage nach Produktionskapazitäten hinweist. Die Vertragsart Mietkauf wuchs mit einem Neugeschäftsvolumen von 10,93 Mrd. € (Vorjahr 10,50 Mrd. €) deutlicher langsamer als die Vertragsart Leasing 72,52 Mrd. € (Vorjahr 59,40 Mrd. €). Für das Jahr 2024 zeigen die bisherigen Indikatoren eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Wachstumsprognosen für die EU liegen bei etwa 1,2% und für Deutschland bei 1,0%. Erste Anzeichen einer Stabilisierung der Lieferketten und einer Erholung des globalen Handels könnten zu einer weiteren Steigerung der Exportaktivitäten führen. Die Nachfrage im Leasingmarkt wird voraussichtlich weiter anziehen, insbesondere im Bereich des Mobilien-Leasing von Produktionsmaschinen, da Unternehmen vermehrt in ihre Produktionskapazitäten investieren. Insgesamt zeigt sich, dass trotz der Herausforderungen durch geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Schwankungen die europäische und deutsche Wirtschaft eine robuste Entwicklung aufweist. Die Ergebnisse der SAFE-Umfrage der EZB (Survey on the Access to Finance of Enterprises) deuten auf eine weitere Erschwerung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen im ersten Quartal 2024 hin, allerdings in geringerem Ausmaß als in der vorherigen Umfragerunde. Es gab eine geringe Reduktion im Bedarf an Bankkrediten, während gleichzeitig ein geringerer Rückgang in der Verfügbarkeit von Bankkrediten verzeichnet wurde. Dadurch verkleinerte sich die Finanzierungslücke für Bankkredite Die aktuelle Bank Lending Survey der Bundesbank zeigt eine anhaltend restriktive Kreditvergabe der Finanzinstitute. Die Umfrage erfasst drei Kreditsegmente: Unternehmenskredite, Kredite an private Haushalte, sowie Konsumenten- und sonstige Kredite. Die befragten Banken strafften per Saldo die Kreditrichtlinien (d.h. die internen Richtlinien oder Kriterien einer Bank für die Gewährung von Krediten) in allen Kreditsegmenten. Der Nettoanteil von Banken, die ihre Anforderungen erhöhten, lag bei Unternehmenskrediten bei +6% (nach +6% im Vorquartal). In allen Kreditsegmenten blieben die Anpassungen etwas hinter den in der vergangenen Umfragerunde genannten Planungen für das erste Quartal zurück. Die Banken begründeten die Straffungen ihrer Kreditrichtlinien im Wesentlichen mit einem ihrer Einschätzung nach erhöhten Kreditrisiko und der Umsetzung der Anforderungen der 7. MaRisk-Novelle. Für das zweite Quartal 2024 planten die Banken, ihre Richtlinien per Saldo in allen drei Kreditsegmenten erneut zu straffen. Bedingt durch die steigenden Inflationsraten erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) seit Juli 2022 die Leitzinsen insgesamt acht Mal in Folge. Der Leitzins wurde zuletzt am 20. September 2023 auf 4,5% erhöht. Durch die Straffung der Geldpolitik verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen. Trotz dieser Entwicklungen zeigte sich der deutsche Finanzsektor resilient, und die Kreditversorgung der Realwirtschaft blieb eher stabil. Im Juni 2024 beschloss der EZB-Rat, die drei Leitzinssätze um jeweils 25 Basispunkte zu senken, was auf eine Verbesserung der Inflationsaussichten und eine Abschwächung der zugrunde liegenden Inflation hinweist. Dies könnte zu einer Lockerung der Finanzierungsbedingungen führen und die wirtschaftliche Erholung unterstützen. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft erwartet für 2024 ein geringes BIP-Wachstum von 0,2% und eine Verbraucherpreisinflation von 2,4%. 2.) Wichtige Ereignisse im Berichtszeitraum Aktivitäten und Strategien Das Kernelement unserer strategischen Ausrichtung ist die Absatzfinanzierung von Produkten der TRUMPF Gruppe unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Kundenbeziehung. Als Finanzierungspartner forcieren wir eine enge Vernetzung innerhalb der TRUMPF Gruppe durch ein Angebot bedarfsgerechter Finanzierungslösung sowie Finanzdienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden. Zur Umsetzung unseres Ziels haben wir Neue-Produkte-Prozesse und Neue-Märkte-Prozesse gestartet bzw. treiben diese weiter voran, um in den folgenden Geschäftsjahren die bestehenden Potentiale für den Ausbau unserer Finanzierungsaktivitäten zu nutzen. Im Rahmen des Neue-Märkte-Prozesses "Neue EU-Märkte" haben wir unsere Marktaktivitäten auf sieben weitere Länder (Schweden, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Litauen) ausgeweitet. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in den neuen Märkten erfolgt parallel zur Implementierung einer Sales Push Initiative mit den Sparten Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Gemeinsam bieten wir zinssubventionierte Finanzierungen in bestehenden und neuen Märkten an. In diesem Rahmen erfolgt auch eine Intensivierung der Marktbearbeitung in Frankreich und Italien. Zudem intensivieren wir unsere Beratungs- und Dienstleistungen an die TRUMPF Gruppe in den Bereichen Kreditrisiko- und Forderungsmanagement. IT-Infrastruktur Im aktuellen Geschäftsjahr wurden mehrere Projekte gestartet, um die Bank zukunftsfähig aufzustellen. Zum einen wurde die Antragsstrecke für das Einlagengeschäft digitalisiert, um eine moderne Lösung für unsere Kunden anzubieten. Zum anderen wurden zwei Projekte initiiert, die Automatisierungen im Risikocontrolling und im Meldewesen ermöglichen. Alle Projekte sollen im kommenden Geschäftsjahr abgeschlossen und umgesetzt werden. Aufsichtsrat Im Berichtszeitraum gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat der THS. Geschäftsführung Im Berichtszeitraum hat Herr Johannes Krauß per 01.09.2023 die Position von Sabrina Mebus übernommen, die auf eigenen Wunsch ein Sabbatical angetreten hat. 3.) Entwicklung Finanzierungs- und Bankgeschäft Seit 2001 bieten wir als Absatzfinanzierer den Kunden der TRUMPF Gruppe verschiedene Finanzierungslösungen für TRUMPF Produkte. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Werkzeugmaschinen, Automatisierungskomponenten und Lasertechnik. Unsere Kunden sind metallverarbeitende Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen mit dem Schwerpunkt auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland und der EU. Wir sind durch Partnerverträge in das weltweite Firmennetzwerk der TRUMPF Gruppe eingebunden. Die Entwicklung neuer Produkte dient der Steigerung der Ertragskraft und der Weiterentwicklung unserer Geschäftsaktivitäten unabhängig von der Investitionstätigkeit unserer Kunden. Unsere Neue Märkte Strategie bietet uns parallel dazu die Möglichkeit das Geschäftsmodell zu skalieren. Als CRR-Kreditinstitut nutzen wir seit 2014 den EU-Passport und bieten grenzüberschreitend Finanzdienstleistungen an. Durch die Konzentration auf die Produkte und Kunden der TRUMPF Gruppe besteht eine direkte Abhängigkeit in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung von TRUMPF in den jeweiligen Absatzländern. Im aktuellen Geschäftsjahr ist ein Rückgang der Auftragseingänge im Werkzeugmaschinensektor in nahezu allen Ländern zu verzeichnen. Die Finanzierungsnachfrage unserer Kunden im aktuellen Geschäftsjahr liegt, bedingt durch die schwächere Nachfrage im Werkzeugmaschinenbereich, leicht unter dem Vorjahr. Das erreichte Neugeschäftsvolumen im Finanzierungsgeschäft lag mit M€ 127,2 insgesamt knapp 2,2% unter dem ursprünglich geplanten Wert von M€ 130,0. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Neugeschäft um insgesamt M€ 47,8 (-27,3%). Das Finetrading konnte dagegen deutlich ausgebaut werden. Das erreichte Neugeschäftsvolumen betrug M€ 11,5 und lag damit 246,8% über dem Vorjahr. Die Zielerreichung liegt bei +15,1% und entspricht unseren Erwartungen hinsichtlich des Hochlaufs des relativ neuen Produktes. Für das Neugeschäft ergab sich folgende Verteilung nach Produktarten:
Die Penetrationsraten in Höhe von 25,1% (Vj. 38,6%) waren im abgelaufenen Geschäftsjahr in unseren Kernmärkten rückläufig. Spanien bleibt über den Mehrjahresvergleich mit 25,6% nahezu stabil, in den Niederlanden konnte weiterhin ein hohes Niveau mit 48,6% erreicht werden. Die Bank ist in der Gruppe als Absatzförderer etabliert und wird in den Vertriebsprozessen entsprechend frühzeitig genutzt. Dies zeigt sich u.a. in der systematischen Einbindung in der Implementierung in der produktübergreifenden Next-Level-Sales-Service Strategy für die Vertriebsgesellschaften. Der Wettbewerb der Hausbanken um die Finanzierung hochwertiger Investitionsgüter ist deutlich stärker geworden. Wir sehen darin eine Folge der nachhaltig schwachen Nachfrage im Immobilienfinanzierungsgeschäft und damit ein Ausweichen der Banken auf andere werthaltige Finanzierungsgüter. Der Auslandsanteil am Auftragseingang im Finanzierungsgeschäft beträgt 47,3% und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (37,6%) deutlich erhöht. Die wichtigsten Märkte neben Deutschland sind Spanien, Niederlande und Großbritannien. Im Finetrading beträgt der Inlandsanteil 70,5% (Vj. 84,1%), der höhere Auslandsanteil resultiert aus dem Marktausbau in Spanien. Im Einlagengeschäft bieten wir exklusiv Mitarbeitern der TRUMPF Gruppe in Deutschland (2023 rd. 8.800 Mitarbeiter) und deren Familienangehörigen einfache Produkte (Sparbuch und Festgeld) über das Online-Banking an. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden verschiedene Marketingaktionen in der Belegschaft durchgeführt. Parallel dazu erfolgten mehrfach Anpassungen der Zinssätze in den verschiedenen Laufzeitbändern und die Modernisierung der Customer Journey (Neukundenanlage und Kundenaktionen). Dies führte zu einer deutlich höheren Visibilität und Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 nimmt rund jeder 6. Mitarbeiter (Vj. jeder 9. Mitarbeiter) das Angebot in Anspruch. Mit diesen Maßnahmen konnten wir das Einlagengeschäft auf aktuell M€ 78 deutlich gegenüber dem Vorjahr (M€ 45) ausbauen. Die Anzahl der Kunden hat sich um 569 auf 1.542 im aktuellen Geschäftsjahr erhöht. Die Anzahl der Konten konnte um 1.430 auf 3.460 gesteigert werden. 4.) Refinanzierungsmaßnahmen Unsere langjährigen Refinanzierungspartner stellen uns auch im Geschäftsjahr 2023/2024 ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten über entsprechende Rahmenvereinbarungen zur Verfügung. Im Berichtsjahr haben wir unseren Finanzierungsrahmen bei der Europäischen Investitionsbank weiter ausweiten können. Aufgrund des anhaltend hohen Zinsniveaus fokussieren wir uns weiterhin auf eine fristenkongruente Refinanzierung. Vor dem Hintergrund unserer bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten sind wir jederzeit in der Lage unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zudem steht mit dem Einlagengeschäft eine weitere ausbaufähige Refinanzierungsquelle zur Verfügung. Kurzfristige Verbindlichkeiten in EUR bestehen im Wesentlichen gegenüber der TRUMPF SE + Co. KG sowie den Einlagenkunden. Die bei der TRUMPF SE + Co. KG eingeräumte Kreditlinie in Höhe von 150,0 M€ kann sowohl kurzfristig als auch langfristig genutzt werden. Des Weiteren besteht bei einem Kreditinstitut eine kurzfristige Linie für Verbindlichkeiten in GBP und bei einem weiteren ein Geldmarktdarlehen in GBP. II.) Wirtschaftsbericht 1.) Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung der THS werden nichtfinanzielle Leistungsindikatoren grundsätzlich nicht herangezogen. Ein wesentlicher Leistungsindikator stellt die Entwicklung des Neugeschäftsvolumens inkl. Finetrading dar. Trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld lag das gesamte Neugeschäft mit M€ 138,7 nur leicht unter Plan (- 0,9% Planabweichung), wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau (- 22,2%) gegenüber dem Vorjahr. Vor diesem Hintergrund hat sich das aktive Finanzierungsportfolio leicht rückläufig entwickelt. Die Anzahl der gesamten Kunden sinkt auf 711 (Vj. 732) und die Anzahl der Verträge hat sich auf insgesamt 1.400 (Vj. 1.437) reduziert. Das Obligo der gesamten Finanzierungsverträge reduziert sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,2% auf M€ 384. Ein weiterer wichtiger Indikator ist das Ergebnis vor Steuer. Die Fortsetzung der On- Balance Strategie führt zu steigenden Erträgen aus dem Leasingvermögen. Auch die konsequente Anlage der Liquiditätsreserve in die Einlagenfazilitäten der Bundesbank führt zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung. Das erreichte Ergebnis vor Steuer (T€ 999,3) konnte somit den ursprünglich geplanten Wert (T€ 500,0) um 99,9% übersteigen und liegt mit +356,3% deutlich über dem Vorjahresergebnis (T€ 219,0). Die Risikokosten, die für die Steuerung der THS ebenfalls ein wichtiger Leistungsindikator sind, liegen im Berichtsjahr mit T€ 1.151 unter der Erwartung zu Geschäftsjahresbeginn (-23,2%) aber über dem Vorjahreswert in Höhe von T€ 985,9. Trotz dem Anstieg des On-Balance Portfolios liegt die Anzahl der insolventen Kunden auf Vorjahresniveau. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der THS durch nachhaltiges Wachstum ist eine angemessene Eigenkapitalausstattung notwendig. Ein bedeutsamer Leistungsindikator ist daher die aufsichtliche Gesamtkapitalquote. Die Gesamtkapitalquote hat sich erwartungsgemäß entwickelt und sinkt durch die verstärkte On-Balance-Strategie auf insgesamt 24,3%. 2.) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Gesamtvermögen steigt im Vorjahresvergleich um 10,5 % auf M€ 365,3 und setzt sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen:
Das Guthaben bei Zentralbanken sinkt im Vergleich zum Vorjahr um M€ 32,0 und die Forderungen an Kreditinstitute steigen im gleichen Zeitraum um M€ 17,6. Sowohl die Forderungen an Kunden (+23,3%) als auch das Leasingvermögen (+17,0%) liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Fortführung der On-Balance-Strategie mit einer reduzierten Anzahl von Forfaitierungstranchen zurückzuführen. Finanzlage Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten steigen aufgrund der weiteren Inanspruchnahme eines Teils der Kreditlinie der Europäischen Investitionsbank auf M€ 109,4 (Vj. M€ 54,2). Die Kundeneinlagen in Höhe von M€ 77,6 haben sich um 70,9% deutlich erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus in Anspruch genommenen Kreditlinien sinken von M€ 105,9 auf M€ 63,7. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in- und ausländischer TRUMPF Gesellschaften sinken gegenüber dem Vorjahr und liegen nun bei M€ 23,1 (Vj. M€ 40,9). Für das Finanzierungsgeschäft in Großbritannien wird einerseits eine Währungskreditlinie in Höhe von MGBP 5,0 vorgehalten, die zum Bilanzstichtag mit MGBP 2,4 in Anspruch genommen ist. Zudem besteht ein Geldmarktkredit über MGBP 6,0 mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Das Eigenkapital hat sich um 0,9% auf M€ 67,8 erhöht. Die Eigenkapitalquote, die das Verhältnis des gezeichneten Kapitals, der Kapital- und der Gewinnrücklage und dem Bilanzgewinn zur Bilanzsumme ausweist, reduziert sich zum Bilanzstichtag auf 18,6% (Vj. 20,3%). Mit einer Gesamtkennziffer in Höhe von 24,3% (Vj. 29,5%) erfüllt die THS die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der CRR deutlich, welche aktuell bei 11,84% liegt. Die Eigenmittel gem. Art. 72 CRR betragen zum Bilanzstichtag vor Feststellung des Jahresabschlusses M€ 66,5 (Vj. M€ 66,1), der Gesamtrisikobetrag steigt um 21,9% auf M€ 273,4 (Vj. M€ 224,3). Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Form von Bürgschafts- und Gewährleistungsverträgen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Kooperationsgeschäft. Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren wir jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ertragslage Wir haben im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 557,6 (Vj. T€ 96,8) erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 999,3 (Vj. T€ 219,0) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 356,3% erhöht. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde im Wesentlichen durch die geänderte Refinanzierungsstrategie sowie die Herausforderungen der Entwicklungen im Zinsmarkt geprägt. Infolge der Ausweitung des aktiven Finanzierungsportfolios haben sich die Risikokosten erwartungsgemäß erhöht. Eine weitere wesentliche Ergebniskomponente stellt die vereinnahmte Kostenumlage in Höhe von M€ 1,7 (Vj. M€ 1,6) dar, die THS im Rahmen von erbrachten Dienstleitungen an Unternehmen der TRUMPF Gruppe vereinnahmt. Der Ausweis der vereinnahmten Kostenumlage erfolgt im sonstigen betrieblichen Ergebnis. Der Leasingüberschuss hat sich mit M€ 45,4 gegenüber Vorjahr (M€ 32,0) um 41,9% erhöht. Das Zinsergebnis liegt mit M€ 0,4 insgesamt 27,3% unter dem Vorjahresniveau (M€ 0,5). Die Entwicklung des Leasing- und Zinsergebnisses ist im Wesentlichen durch die geänderte Refinanzierungsstrategie, die Veränderungen im Bestandsportfolio sowie dem deutlich gestiegenen Zinsniveau zu begründen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die erreichten Zinsmargen etwas angehoben werden. Das Provisionsergebnis aus dem Kooperationsgeschäft und aus der Erbringung von sonstigen Dienstleistungen befindet sich aufgrund der verbesserten Auftragslage in den USA mit insgesamt T€ 430,9 (+19,0% ggü. Vj) auf einem sehr guten Niveau. Trotz steigender Kapazitätskosten konnten die Verwaltungskosten mit insgesamt M€ 5,8 auf einem stabilen Niveau gehalten werden (+/- 0,0% ggü. Vj.). Die Risikokosten enthalten Wertberichtigungen für das latente und akute Ausfallrisiko und erhöhen sich auf M€ 1,2 (Vj. M€ 1,0). 3.) Zusammenfassende Würdigung für den Berichtszeitraum Unsere Vermögens-, und Finanzlage hat sich im Berichtsjahr planmäßig entwickelt und ist geordnet. Die Ertragslage hat sich deutlich positiver entwickelt als erwartet. Mit Blick auf die im Geschäftsjahr gesteckten Ziele für das Finanzierungs- und Einlagengeschäft sowie dem entsprechend herausfordernden Umfeld sind wir mit dem erzielten Ergebnis insgesamt zufrieden. III.) Risikobericht Die Übernahme von Risiken ist immanenter Bestandteil und wesentlicher Leistungsfaktor des Finanzierungsgeschäfts. Unsere Risikopolitik berücksichtigt eine nachhaltige Kundenbeziehung. Das Risikomanagement verfolgt das Ziel, über ein professionelles Management der Risiken eine ausgewogene Balance von Chancen und Risiken zu erreichen, wobei stets die Sicherung des dauerhaften Fortbestands der Gesellschaft im Vordergrund steht. Basis des Risikomanagements ist eine aus der Geschäftsstrategie abgeleitete Risikostrategie, die Art und Umfang der wesentlichen Risiken beschreibt und Ziele, Risikotoleranzen, Limite, Maßnahmen und Instrumente im Umgang mit eingegangenen oder zukünftigen Risiken definiert. Seit dem Geschäftsjahr 2022/2023 hat die THS die Nachhaltigkeitsstrategie in der Geschäfts- und Risikostrategie eingebunden. Zudem werden die Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der Risikoinventur explizit berücksichtigt. Die Risikostrategie wird durch die Geschäftsführung beschlossen und mindestens einmal jährlich im Aufsichtsrat erörtert. Die als wesentlich identifizierten Risiken sind aktiv in die Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse eingebunden. Damit bestehen die notwendigen Voraussetzungen, um bestehende Risiken periodisch wiederkehrend zu bewerten, Schwachstellen zu beheben und Prozessabläufe zu optimieren. Wir optimieren stetig unsere Risikomanagementinstrumente, mit deren Hilfe wir die eingegangenen und zukünftigen Risiken identifizieren, messen, steuern und überwachen. Die Risikoquantifizierung erfolgt unter Anwendung geeigneter Quantifizierungsmethoden. In Abhängigkeit von Art, Umfang und Komplexität werden auch analytische Rechen- oder aufsichtsrechtliche Standardverfahren sowie Expertenschätzungen eingesetzt. Durch die strenge Funktionstrennung wird die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit der Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse gewährleistet. Die aufsichtsrechtliche Risikotragfähigkeit stellt eine wesentliche Steuerungsgröße dar, wobei das Risikodeckungspotenzial bilanzorientiert abgeleitet wird. Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt mit Hilfe von Schwellenwerten, Ampelsystematiken sowie Kennzahlen und Limitsystemen. Die Risikotragfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023/2024 zu jederzeit gegeben und es standen nach Abzug aller Risiken ausreichend freie Eigenmittel zur Verfügung. Das Risikomanagement beurteilt laufend, ob die risikostrategischen Vorgaben eingehalten werden und ob die Risikosteuerung angemessen ist. Aus der Überwachung der quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risiken leitet das Risikomanagement Handlungsempfehlungen ab, so dass bei Bedarf Gegenmaßnahmen ergriffen, um die in der Geschäfts- und Risikostrategie formulierten und quantifizierten Ziele erreichen zu können. Ein Risikobericht über alle wesentlichen Risiken der THS wird vierteljährlich erstellt und der Geschäftsleitung sowie dem Aufsichtsrat vorgestellt und diskutiert. Ergänzt wird dieser durch den monatlichen Bericht der Risikocontrollingfunktion. Im gesamten Geschäftsjahr erfolgte eine enge Überwachung der Entwicklung der Adressenausfallrisiken sowie des Zinsänderungsrisiko. Neben der turnusgemäßen Berichterstattung bestehen ad-hoc Berichtspflichten, die eine zeitnahe Information der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats im Zusammenhang mit neuen Gefahren oder außerordentlichen Veränderungen der Risikosituation sicherstellen. Bei den zu überwachenden wesentlichen Risiken werden Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken unterschieden. Adressenausfallrisiko Das Adressenausfallrisiko beinhaltet aufgrund der Geschäftsstruktur im Wesentlichen das Kreditrisiko. Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nur noch eingeschränkt nachkommen kann. Das bestehende Kreditrisikomanagement umfasst eindeutige Kompetenzregelungen, einen detailliert geregelten Kreditvergabe- und Kreditbearbeitungsprozess sowie ein entsprechendes Forderungsmanagement. Die laufende Überwachung des Portfolios erfolgt über turnusmäßige Risikoanalysen, die u. a. Auswertungen zur Branchen-, Geschäfts-, Objekt- und Kundenstruktur umfassen. Das im Rahmen der Risikotragfähigkeit ermittelte Adressenausfallrisiko im Normalfall beträgt insgesamt M€ 4,5. Davon entfallen auf das Direktgeschäft (Forderungen an Kunden) M€ 3,9, auf das Eigengeschäft (Forderungen an Kreditinstitute sowie in geringem Umfang Anleihen und Schuldverschreibungen) M€ 0,1 sowie auf das Kooperationsgeschäft (außerbilanzielle Geschäfte) M€ 0,5 und führt zu einer Limitauslastung von 30,2%. Die Risikokostenquote liegt weiterhin deutlich unter den kalkulierten Risikokosten in Höhe von 1,0% bezogen auf das Gesamtobligo. Die kalkulierten Risikokosten beinhalten das Bonitäts- und Ausfallrisiko sowie das Sicherheiten- und Restwertrisiko. Mit den Herstellern und Vertriebsgesellschaften innerhalb der TRUMPF Gruppe bestehen Rahmenverträge zur Absatzfinanzierung. Dort ist unter anderem die Unterstützung im Verwertungsfall geregelt. Verwertungsmöglichkeiten bestehen durch die THS selbst, die TRUMPF Vertriebsgesellschaften, die eigene Gebrauchtmaschinenabteilung der TRUMPF Gruppe sowie durch externe Händler. Der Forderungsbestand wird auf individueller oder pauschaler Basis in Abhängigkeit vom Zahlungsverhalten der Kunden zeitnah bewertet. Zum Bilanzstichtag haben wir Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 688,7 (Vj. T€ 533,5), Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 738,8 (Vj. T€ 541,9) sowie Rückstellungen im Kreditgeschäft in Höhe von T€ 1.097,4 (Vj. T€ 682,8) gebildet. Die Erhöhung der gebildeten Wertberichtigungen ist auf die Ausweitung des aktiven Finanzierungsportfolios zurückzuführen. Marktpreisrisiko (hier: Zinsänderungsrisiko) Das Zinsänderungsrisiko ist die Gefahr, durch Marktzinsänderungen eine Verringerung des geplanten oder erwarteten Zinsergebnisses bzw. der Zinsmarge hinnehmen zu müssen. Diesem Risiko unterliegen diejenigen Positionen, die nicht jederzeit an geänderte Marktzinsen angepasst werden können. Das Zinsänderungsrisiko haben wir als wesentliches Risiko eingestuft. Seit dem ersten Quartal 2022 hat sich das Zinsniveau deutlich geändert. Die THS hat diverse Maßnahmen zur Zinssicherung ergriffen. Im Neugeschäft konnten wir die gestiegenen Refinanzierungskonditionen direkt im Kundenzins adaptieren. Aufgrund den durchgeführten Zinssicherungsmaßnahmen halten wir das Zinsänderungsrisiko weiterhin für noch vertretbar. Das ermittelte Zinsänderungsrisiko im Normalszenario beträgt T€ 1.044,9 und führt zu einer Auslastung des festgesetzten Limits von 41,8%. Liquiditätsrisiko (hier: Refinanzierungsrisko) Es besteht die Gefahr von Liquiditätsengpässen, wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen verspätet oder nicht nachkommen. Die eigene Refinanzierungsbasis kann sich auch durch eine Herabstufung des THS-Ratings verschlechtern. Daher ist das Refinanzierungsrisiko relevant. Im Rahmen der Risikotragfähigkeit wird das Liquiditätsrisiko nicht berücksichtigt, da es sich um ein immanentes Risiko handelt. Im Rahmen der monatlichen Überwachung werden dennoch die Refinanzierungsstruktur und die Liquiditätsprognose im Stressfall überwacht. Zum Bilanzstichtag sind im Normalfall alle Laufzeitbänder bis 12 Monate unauffällig. Im Survival-Time-Test liegt die Reichweichte mit 194,4 Tagen im Stressfall II bzw. 200,4 Tagen im Stressfall III über dem aufsichtsrechtlich geforderten Wert von 30 Tagen. Es sind ausreichend interne als auch externe Refinanzierungsmöglichkeiten vorhanden. Operationelles Risiko Wie jedes Unternehmen sind auch wir operationellen Risiken ausgesetzt. Diese können sich wie folgt darstellen:
Mit den im Einsatz befindlichen Softwaresystemen und einer laufend an die technische Entwicklung angepassten Hardware sind die Grundlagen für systemgestützte Arbeitsabläufe erfüllt. Wir sind in das standortweite TRUMPF Konzept zur Absicherung der EDV-Bereiche eingebunden. Das Rechtsrisiko in Form des Vertragsrisikos wird im Geschäftsverkehr mit den Kunden so weit wie möglich durch Standardverträge eingegrenzt. Rechtsfragen werden einerseits von der hausinternen Rechtsabteilung und andererseits in Zusammenarbeit mit Anwaltssozietäten bearbeitet. Das operationelle Risiko im Normalszenario beträgt T€ 622,8 und führt zu einer Auslastung des festgesetzten Limits von 41,5%. IV.) Prognosebericht 1.) Zukünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen Vor dem Hintergrund der Inflation, der anhaltenden geopolitischen Konflikte, der teilweise weiterhin bestehenden Lieferkettenprobleme und den strukturellen Herausforderungen sind die Konjunkturprognosen entsprechend pessimistisch bzw. es besteht eine entsprechende Unsicherheit im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Nach aktueller Einschätzung diverser Wirtschaftsforschungsinstitute wird für Deutschland und Europa im Jahr 2024 von einer Stagnation bzw. einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung ausgegangen. Die TRUMPF Gruppe erwartet erst Mitte 2025 eine leichte Verbesserung der Nachfrage. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Zinsen und den damit einhergehenden deutlich höheren Finanzierungskosten für Investitionsgüter, ist von einer Dämpfung der Nachfrage auszugehen. Wir erwarten, dass das Zinsniveau im Jahr 2024 annähernd stabil bleibt und sich erst im Jahr 2025 ein leicht rückläufiger Trend abzeichnet. Sowohl höhere Energie- und Rohstoffpreise als auch gestiegene Finanzierungskosten belasten die Unternehmen durch einen gesteigerten Liquiditätsbedarf und eine damit verbundene erhöhte Kapitalbindung. Zudem besteht die Gefahr, dass der Personalmangel aufgrund des demografischen Wandels die Unternehmen zusätzlich belastet. Vor diesem Hintergrund steigt das Risiko, dass die aktuell noch moderate Anzahl an Insolvenzen ansteigt und sich der Wertberichtigungsbedarf bei Banken entsprechend erhöht. 2.) Geplante Aktivitäten und Strategien Durch eine weiterhin intensive Zusammenarbeit, gemeinsamen Vertriebsaktivitäten sowie gezielte Kampagnen zur Marktbearbeitung im Bereich Werkzeugmaschinen wollen wir in unseren Kernmärkten die Penetration sicherstellen. Zudem soll der Ausbau des Finetrading-Geschäfts weiter vorangetrieben werden. Eine zielgerichtete Ausweitung unseres Finanzierungsangebotes sowie zusätzliche Finanzdienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden bieten Potential für den Ausbau von Marktanteilen sowie weitere Wachstumschancen in den bestehenden Absatzmärkten. Die Ausweitung der Aktivitäten auf die weiteren EU-Länder unterstützen den Ausbau des Finanzierungsgeschäft. Der Aufbau der Märkte wird erfahrungsgemäß über einen Zeitraum von einem bis zwei Jahren erfolgen. Parallel dazu beraten und unterstützen wir die Gesellschaften der TRUMPF Gruppe bei der Gestaltung von Finanzierungslösungen sowie im Kreditrisiko-, Lieferanten- und Forderungsmanagement. Die begonnenen IT-Projekte möchten wir im kommenden Geschäftsjahr erfolgreich abschließen, um Effizienzsteigerungen zu heben und die Modernisierung der Customer Journey voranzutreiben. Weitere Optimierungspotentiale unserer IT-Infrastruktur sehen wir in der bedarfsgerechten Automatisierung von Geschäftsprozessen, um die digitale Transformation der Bank voranzutreiben. Bedingt durch die Eintrübung der wirtschaftlichen Lage erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr eine Stagnation im Neugeschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine deutliche Erholung der Margen erreicht werden. Wir gehen von einer Stabilisierung auf diesem Niveau aus. Wir planen mit konstanten Verwaltungskosten aufgrund von Kostenoptimierungen bei gleichzeitig gegenläufigen Effekten. Des Weiteren erwarten wir einen leichten Anstieg der Risikokosten. Bedingt durch eine verbesserte Ertragslage sowie den zusätzlichen Ertragspotentialen durch das Finetrading-Geschäft planen wir einen substanziellen Anstieg der Ertragskraft und somit ein merklich höheres Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Planergebnis 2023/2024. Ausgehend von einer weiteren Ausweitung des aktiven Finanzierungsportfolios planen wir mit einem geringfügigen Rückgang der Gesamtkapitalquote. 3.) Zusammenfassende Würdigung Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und den mit vielen Unwägbarkeiten geprägten Konjunkturprognosen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 aufgrund der Marktausweitung ein Neugeschäft auf gleichem Niveau wie im Vorjahr sowie einen potenziellen Anstieg der Risikokosten. Aufgrund der Stabilisierung der Zinsmargen sowie dem weiteren Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten gehen wir davon aus, dass der erwartete Negativtrend zum Teil kompensiert werden kann und die Ertragskraft der THS stabilisiert wird. Für das Einlagengeschäft gehen wir von einer leicht positiven Entwicklung aus. Mit der weiteren Optimierung unserer IT-Infrastruktur werden wir die Effizienz steigern und zudem positive Kosteneffekte erzielen. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ergeben sich keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand der THS gefährden. Die Risikokosten wollen wir durch ein effektives Risikomanagement, unser Vermarktungs-Know-how und mithilfe der Infrastruktur innerhalb der TRUMPF Gruppe weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau halten. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024/2025 für die THS bewerten wir insgesamt als herausfordernd. Die THS hat ihre Geschäftsaktivitäten auf Finanzierungsdienstleistungen für Kunden der TRUMPF Gruppe ausgerichtet. Chancenbehaftet ist daher der weitere Ausbau der Finanzdienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette der Kunden. Zudem bietet die Nachhaltigkeits-Transformation weitere Potentiale das Angebotsportfolio der THS mit grünen Finanzierungslösungen zu erweitern und die Ertragskraft nachhaltig zu steigern. Die Risiken der THS ergeben sich aus den schwer absehbaren zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklungen verbunden mit dem Risiko, dass die Investitionsneigung der Unternehmen deutlich unter der Erwartungshaltung zurückbleibt. In diesem Fall könnte die Geschäftsentwicklung der THS durch verringerte Erträge bei gleichzeitig erhöhter Risikolage entsprechend belastet werden. Diese zusammenfassende Würdigung basiert auf den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU.
Ditzingen, 28.08.2024 Hans-Joachim Dörr Johannes Krauß Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Art. 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Art. 5 Abs. 1 EU- APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: (1) Wirtschaftliches Eigentum bei Leasing- und Mietkaufverträgen a. Risiko für den Abschluss Im Jahresabschluss der TRUMPF Financial Services GmbH werden in der Bilanz Forderungen an Kunden in Höhe von 125,1 Mio. € sowie Leasingvermögen in Höhe von 196,2 Mio. € ausgewiesen. Die TRUMPF Financial Services GmbH generiert die Leasing- und Zinserträge im Wesentlichen aus der Absatzförderung und -finanzierung von Produkten der TRUMPF-Gruppe in Form von Voll- und Teilamortisationsverträgen sowie Operate-Lease-Verträgen und Mietkaufverträgen sowie Darlehen. Diese Verträge werden entweder im Eigenobligo der Gesellschaft abgewickelt oder an Dritte einschließlich der Übereignung des im Eigentum der Gesellschaft stehenden dazugehörigen Objekts veräußert. Für die Bilanzierung von Forderungen an Kunden und Leasingvermögen spielt die Beurteilung des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums sowie die wirtschaftliche Betrachtung von Verträgen im Aktiv- und Refinanzierungsgeschäft eine wesentliche Rolle. Zugleich basiert die Beurteilung des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums sowie die wirtschaftliche Betrachtung aufgrund fehlender spezieller Bilanzierungsregelungen in Teilen auf Annahmen und Ermessenentscheidungen der gesetzlichen Vertreter, insbesondere bei der Beurteilung, ob wesentliche Risiken und Chancen auf den Vertragspartner übertragen wurden. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt bei unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. Im Jahresabschluss der TRUMPF Financial Services GmbH werden Leasingerträge in Höhe von 101,5 Mio. €, Leasingaufwendungen von 56,1 Mio. €, Zinserträge von 6,7 Mio. €, Zinsaufwendungen von 6,3 Mio. € sowie ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten für geleistete Mietsonderzahlungen in Höhe von 14,2 Mio. € ausgewiesen. Für die Bilanzierung und Realisation von Leasing- und Zinserträgen bzw. deren Periodenabgrenzung ist die zutreffende Einschätzung der Erfolgswirkungen aus dem Übergang des wirtschaftlichen Eigentums sowie der geleisteten Mietsonderzahlungen von zentraler Bedeutung. Dabei beruht die Anwendung der Rechnungslegungsstandards mangels spezieller Bilanzierungsregelungen in Teilen auf Annahmen und Ermessensentscheidungen der gesetzlichen Vertreter, insbesondere bei der Beurteilung, ob wesentlichen Risiken und Chancen aus dem Objekt auf den Vertragspartner übertragen wurden und die Höhe der Leasing- und Zinserträge verlässlich bestimmt werden kann. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt bei unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. b. Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Wir haben die von der Gesellschaft verwendeten Musterverträge für das Leasing- und Mietkaufgeschäft sowie die Refinanzierungsverträge hinsichtlich des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums sowie der wirtschaftlichen Betrachtungsweise beurteilt. Weiterhin haben wir eine Aufbauprüfung des Leasing- und Mietkaufprozesses sowie des Refinanzierungsprozesses verbunden mit der Identifikation der wesentlichen Kontrollen durchgeführt. Darauf aufbauend haben wir im Rahmen unserer Prüfung die aus unserer Sicht wesentlichen Kontrollen in den beiden Prozessen stichprobenhaft hinsichtlich ihrer Wirksamkeit geprüft (Funktionsprüfung). Dabei haben wir geprüft, ob die eingerichteten Prozesse die Verwendung der Musterverträge sicherstellen und ob die erfassten Daten in den rechnungslegungsrelevanten Systemen den Vertragsvereinbarungen entsprechen. Hierzu haben wir auch substanzielle Prüfungshandlungen zu den Vertragsdaten vorgenommen. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die eingerichteten Prozesse und Kontrollen angemessen und geeignet sind, um eine sachgerechte Bilanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen sowie der Refinanzierungsverträge zu ermöglichen. Wir haben die von der Gesellschaft eingerichteten Prozesse und Kontrollen zur Generierung und Erfassung von Leasing- und Mietkauf- sowie Refinanzierungsverträgen beurteilt. Unser konkretes Prüfungsvorgehen knüpft an die Aufbau- und Funktionsprüfung zum Übergang des wirtschaftlichen Eigentums im Rahmen der Leasing- und Mietkauf sowie Refinanzierungsprozessen an. Darauf aufbauend haben wir im Rahmen der Funktionsprüfungen geprüft, ob die eingerichteten Prozesse die periodengerechte Realisierung von Leasing- und Zinserträgen dem Grunde nach garantieren und ob die eingerichteten Prozesse eine ordnungsgemäße Periodenabgrenzung der Realisation von Leasingerträgen verlässlich sicherstellen können. Weiterhin haben wir in Funktionstests geprüft, ob die Prozesse auf Basis der vertraglichen Grundlagen, der bereits geleisteten Sonderzahlungen, der durch die Käufer unterschriebenen Übernahmeprotokolle für die Objekte sowie der Schlussrechnung für die Objekte die Erreichung der genannten Ziele gewährleisten. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die eingerichteten Prozesse und Kontrollen angemessen und geeignet sind, die Realisation von Leasing- und Zinserträgen und der Periodenabgrenzung sicherzustellen. c. Verweis auf weitergehende Informationen Die Angaben der Gesellschaft zu Forderungen an Kunden sowie Leasingvermögen sind im Abschnitt B. des Anhangs enthalten. Die Angaben der Gesellschaft zur Realisation von Leasing- und Zinserträgen sowie Periodenabgrenzung sind im Abschnitt B. und C. des Anhangs enthalten. (2) Werthaltigkeit der Forderungen an Kunden a. Risiko für den Abschluss Im Jahresabschluss der TRUMPF Financial Services GmbH wurden in der Bilanz zum Bilanzstichtag im Bilanzposten Forderungen an Kunden in Höhe von 125,1 Mio. € ausgewiesen. Gemäß den Angaben im Anhang werden zur Vorsorge von erkennbaren oder latenten Risiken im Kundenkreditgeschäft angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet, die von den Forderungen in Abzug gebracht werden. Somit werden die Forderungen mit dem Nennbetrag abzüglich Risikovorsorge ausgewiesen. Dem Kundenkreditgeschäft liegen Bewertungsrisiken zugrunde. Vor dem Hintergrund des Wachstums des Kundenkreditportfolios bestehen wesentliche inhärente Risiken hinsichtlich der Werthaltigkeit der Forderungen an Kunden. Zur Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft ist zum einen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer und zum anderen auf die Werthaltigkeit der Sicherheiten abzustellen. Beide Aspekte haben einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Die ordnungsgemäße Bewertung von Forderungen aus dem Kundenkreditgeschäft, insbesondere die Bewertung der Risikovorsorge, war aus diesem Grund im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. b. Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit und Wirksamkeit des Verfahrens zur Bewertung von Forderungen an Kunden durch eine Systemprüfung sowie anhand einer risikoorientierten Stichprobenauswahl an Einzelfallprüfungen geprüft. Hierbei haben wir anhand der von den Kreditnehmern vorgelegten und von der TRUMPF Financial Services GmbH analysierten Unterlagen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen der Kreditnehmer die von der TRUMPF Financial Services GmbH beurteilte Kapitaldienstfähigkeit der Kunden nachvollzogen. Bei von Kreditnehmern gestellten Sicherheiten haben wir im Rahmen einer bewussten Auswahl deren angemessene Bewertung und Berücksichtigung bei der Ermittlung der Risikovorsorge durch die TRUMPF Financial Services GmbH überprüft. Die von den gesetzlichen Vertretern bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen an Kunden getroffenen Einschätzungen und Annahmen sind insgesamt nachvollziehbar. c. Verweis auf weitergehende Informationen Die Angaben der Gesellschaft zur Bewertung von Kundenforderungen sind im Abschnitt B. des Anhangs enthalten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Art. 10 EU-APrVO Wir wurden am 13. Dezember 2023 von der Gesellschafterversammlung als Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2022/2023 als Abschlussprüfer der TRUMPF Financial Services GmbH, Ditzingen, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Art. 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Nils Peters.
Hamburg, den 28. August 2024 CASIS
Heimann Buchholz Espinoza
Jan Peter Buchholz, Wirtschaftsprüfer Nils Peters, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16.09.2024 festgestellt worden. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 557.610,30 für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. |
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