Chocal
Packaging Solutions GmbH
Schwäbisch Gmünd
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
407.010,64 |
268.154,37 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
256.976,64 |
142.788,37 |
| II.
Sachanlagen |
150.034,00 |
125.366,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.645.144,30 |
2.657.469,20 |
| I.
Vorräte |
2.260.063,59 |
960.859,74 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
665.100,90 |
384.923,61 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.330.973,67 |
1.495.129,13 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
54.107,04 |
201.480,33 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
11.048,47 |
29.021,93 |
| Aktiva |
4.063.203,41 |
2.954.645,50 |
Passiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
801.426,54 |
801.426,54 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
30.000,00 |
30.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
603.324,42 |
603.324,42 |
| III.
Gewinnvortrag |
168.102,12 |
168.102,12 |
| IV.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
104.985,76 |
225.403,50 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.156.791,11 |
1.927.815,46 |
| Passiva |
4.063.203,41 |
2.954.645,50 |
Anhang
Chocal Packaging Solutions GmbH, Schwäbisch
Gmünd
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023
I.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schwäbisch
Gmünd. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm
unter HRB 700080 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde
nach den Vorschriften der §§ 242 ff.
HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen
für Kapitalgesellschaften
(§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG
aufgestellt.
Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB
gegliedert.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemein
In der Bilanz sind die
Vermögensgegenstände, die Verbindlichkeiten und
die Rechnungsabgrenzungsposten vollständig enthalten,
soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das
Eigenkapital, die Schulden und die
Rechnungsabgrenzungsposten sind gesondert ausgewiesen und
entsprechend gegliedert.
Das Anlagevermögen weist nur
Wirtschaftsgüter aus, die dafür bestimmt sind,
dem Betrieb dauernd zu dienen.
Rückstellungen wurden nur im zulässigen
Rahmen des § 249 HGB gebildet und nur aufgelöst,
soweit der Grund hierfür entfallen war.
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen, dem auch
tatsächlich und rechtlich nichts entgegensteht.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind
zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.
Es galt der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung.
Insbesondere wurden alle vorhersehbaren Risiken und
Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind,
berücksichtigt, auch dann, wenn diese erst zwischen
Abschlussstichtag und Tag der Aufstellung bekannt geworden
sind. Es wurden ausschließlich realisierte Gewinne
ausgewiesen.
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden angewendet:
Anlagevermögen
Die Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen,
bewertet. Die Abschreibungen bemessen sich nach der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Umlaufvermögen
Bei der Bewertung der Gegenstände des
Vorratsvermögens werden die Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten unter Beachtung
des Niederstwertprinzips angesetzt.
Unfertige und fertige Erzeugnisse
einschließlich der in Arbeit befindlichen Anlagen
werden zu Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich,
werden Abschläge zur verlustfreien Bewertung
vorgenommen. Aufgrund eingeschränkter Gängigkeit
erforderliche Abwertungen wurden in ausreichendem Umfang
vorgenommen.
Die Herstellungskosten umfassen die für die
Herstellung aufgewendeten Material- und Fertigungskosten
einschließlich angemessener Teile der notwendigen
Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs
des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung
veranlasst ist.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen
berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und
Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in
Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend
Rechnung getragen.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils
zum Nennwert angesetzt.
Rückstellungen
Für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte
die Bewertung nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen auf der Basis eines
Rechnungszinsfußes von 1,80 % und den Richttafeln
2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem PUC Verfahren.
Bei der Berechnung wurde von einer Rentendynamik von 1,75 %
ausgegangen.
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit
dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 814.
Dieser Unterschiedsbetrag ist für die
Ausschüttung gesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit dem
Erfüllungsbetrag passiviert.
III.
Angaben zur Bilanz
Verbindlichkeitenspiegel
|
|
Stand
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|
|
30.06.2023
|
bis 1 Jahr
|
zwischen
|
mehr als
|
|
|
|
|
1 und 5 Jahren
|
5 Jahre
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Verbindlichkeiten
|
|
3.156.791,11
|
2.331.791,11
|
625.000,00
|
200.000,00
|
(Vorjahr)
|
|
(1.927.815,46)
|
(890.215,46)
|
(737.500,00)
|
(300.000,00)
|
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 185 (Vj. TEUR 240)
gegenüber Gesellschaftern enthalten.
IV.
Sonstige Angaben
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt wurden 23 Mitarbeiter (Vorjahr:
17) (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.
Ausschüttungssperren § 268 Abs. 8 HGB
Es sind TEUR 37 ausschüttungsgesperrt, dieser
Betrag betrifft selbst erstellte immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
Gesellschaftsorgane
Im Geschäftsjahr erfolgte die
Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft durch
die Geschäftsführer
Herrn Dr.-Ing. Alexander von Niessen, Schwäbisch
Gmünd und
Herrn Christian Steinmüller, Heubach.
Der Geschäftsführer Dr. von Niessen ist von
den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Zwischen der Berichtsgesellschaft und der Chocal
Zwischenholding GmbH, Schwäbisch Gmünd, besteht
ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, so
dass die Chocal Zwischenholding GmbH, Schwäbisch
Gmünd, gemäß § 302 AktG analog zur
Übernahme möglicher Verluste verpflichtet ist
(§ 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB).
sonstige Berichtsbestandteile
Schwäbisch Gmünd,
den 10. Oktober 2023
gez.
Dr.-Ing. Alexander von Niessen
gez.
Christian Steinmüller
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2023
festgestellt.
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