Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 70186
Vorher
PDS Programm + Datenservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
4.6.1974
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Organisationsberatung, Programmierung, Lohnverarbeitung von Lohn- und Gehaltsdaten, Vermietung von Organisationsmaschinen sowie der Betrieb aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte und die Beteiligung an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an ihnen beteiligen oder ihre Geschäfte führen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Steinkamp
seit 5.8.2024
Geschäftsführer
Antje Bilz
seit 5.8.2024
Geschäftsführer
Jörg Bilz
seit 18.2.2020
Geschäftsführer
André Lorenz
seit 29.3.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

12.00% identifiziert88.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
T** H********
6.00%
6.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
pds GmbH
48.96%
Hinrich-Hamelberg-Stiftung
39.04%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
pds GmbH
Germany
2.692.550 €
48.96%
Hinrich-Hamelberg-Stiftung
Germany
2.147.450 €
39.04%
T** H********
330.000 €
6.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

pds GmbH

Rotenburg (Wümme)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktivseite

31.12.2024 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.367,00 60.890,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.550.694,69 2.732.267,69
2. technische Anlagen und Maschinen 153.726,00 92.974,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.211.616,00 696.449,00
3.916.036,69 3.521.690,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.300.000,00 2.300.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.000.000,00 8.000.000,00
14.300.000,00 10.300.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 3.992,10 3.857,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 391.063,81 134.800,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.437.653,00 1.823.296,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.136,69 133.710,03
2.833.853,50 2.091.806,83
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 0,00 2.453.516,99
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.886.766,41 3.621.063,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 105.934,61 90.744,46
26.114.950,31 22.143.569,88

Passivseite

31.12.2024 31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.500.000,00 5.500.000,00
eigene Anteile -2.692.550,00 -2.692.550,00
ausgegebenes Kapital 2.807.450,00 2.807.450,00
II. Kapitalrücklage 1.147.762,33 1.147.762,33
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 14.427.319,74 11.430.318,26
IV. Jahresüberschuss 3.741.534,00 3.330.001,64
22.124.066,07 18.715.532,23
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 621.914,00 656.137,00
2. Steuerrückstellungen 558.000,00 78.000,00
3. sonstige Rückstellungen 1.929.381,58 1.810.795,36
3.109.295,58 2.544.932,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 603.720,12 705.298,05
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.874,91 17.081,43
3. sonstige Verbindlichkeiten 219.993,63 160.725,81
--davon aus Steuern: € 214.342,09 (i.Vj. Tsd. € 158) -- 881.588,66 883.105,29
26.114.950,31 22.143.569,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

1.1.- 31.12.2024 1.1. - 31.12.2023
Tsd. €
1. Rohergebnis 15.896.134,63 14.080.007,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.514.144,93 5.315.277,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen 1.245.554,89 1.005.373,28
für Alterversorgung 7.759.699,82 6.320.651,17
--davon für Alterversorgung € 20.317,17 (i.Vj. Tsd. € 21)--
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 543.536,45 410.241,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.540.630,29 4.439.064,79
5. auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages erhaltene Gewinne 2.035.409,03 1.637.935,44
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 382.055,83 197.939,33
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.439,56 11.778,48
-davon Zinsaufwendung aus der Abzinsung von Rückstellungen € 11.403,00 (i.Vj. Tsd. € 12)--
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.681.692,61 1.377.890,18
9. Ergebnis nach Steuern + 3.776.600,76 3.356.256,08
10. sonstige Steuern 35.066,76 26.254,44
11. Jahresüberschuss + 3.741.534,00 3.330.001,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die pds GmbH mit Sitz in der Mühlenstraße 22, in 27356 Rotenburg (Wümme), wird beim Amtsgericht Walsrode unter der Nummer HRB 70186 geführt.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft nimmt die Aufstellungserleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Vermögensgegenstände oder Schulden in fremder Währung bestehen nicht.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert worden.

Ein Anlagenspiegel ist beigefügt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet, wobei das Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB beachtet wurde.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Erkennbaren Risiken wurde durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert aktiviert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit es sich um Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag handelte, die jedoch Aufwand bzw. Ertrag für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Der Ermittlung der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgte nach der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Dabei wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,90 % (i.Vj: 1,82 %) verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre entspricht. Der negative Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (der sich unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Geschäftsjahre ergibt) beträgt € 2.595 und resultiert aus einem Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2024 in Höhe von € 619.319. Ein Gehalts- und Rententrend war nicht zu berücksichtigen. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Pensionszusage ist durch eine Sicherungshypothek in Höhe von € 426.000 auf dem Firmengrundstück in der Mühlenstraße, eingetragen im Grundbuch von Rotenburg, Blatt 7486, abgesichert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen entsprechen den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Aktivierung eines latenten Steuerüberhangs.

IV. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Tsd. € 2.438 enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Tsd. € 403 und Tsd. € 2.035 aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben die Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Berichtsjahr fielen periodenfremde Erträge überwiegend auf die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von Tsd. € 47 (i.Vj: € 7) und Aufwendungen auf nachträgliche Provisionszahlung für die Jahre 2022-2023 in Höhe von Tsd. € 296 (i.Vj: € 0) an.

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2024

Anschaffungskosten
Bilanzposten 1.1.2024 Zugang Abgang 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 413.773,30 39.971,54 0,00 453.744,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.397.158,40 0,00 0,00 8.397.158,40
2. technische Anlagen und Maschinen 728.407,54 128.850,41 0,00 857.257,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.283.715,57 776.537,50 0,00 2.060.253,07
10.409.281,51 905.387,91 0,00 11.314.669,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.300.000,00 0,00 0,00 2.300.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.000.000,00 4.000.000,00 12.000.000,00
10.300.000,00 4.000.000,00 0,00 14.300.000,00
21.123.054,81 4.945.359,45 0,00 26.068.414,26
Abschreibungen
Bilanzposten 1.1.2024 Zugang 31.12.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.883,30 32.494,54 385.377,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.664.890,71 181.573,00 5.846.463,71
2. technische Anlagen und Maschinen 635.433,54 68.098,41 703.531,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 587.266,57 261.370,50 848.637,07
6.887.590,82 511.041,91 7.398.632,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
7.240.474,12 543.536,45 7.784.010,57
Nettobuchwerte
Bilanzposten 31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.367,00 60.890,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.550.694,69 2.732.267,69
2. technische Anlagen und Maschinen 153.726,00 92.974,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.211.616,00 696.449,00
3.916.036,69 3.521.690,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.300.000,00 2.300.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.000.000,00 8.000.000,00
14.300.000,00 10.300.000,00
18.284.403,69 13.882.580,69

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen eines jährlich kündbaren Dauerschuldverhältnisses gegenüber der pds Minerva it-systeme GmbH in Höhe von jährlich Tsd. € 5 sowie Fahrradleasingverträge mit mehreren Leasinggesellschaften in Höhe von Tsd. € 85 für 2025, Tsd. € 61 für 2026. Weitere Verpflichtungen bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht.

Angaben zu Organmitgliedern

Geschäftsführung:

 

Herr Jörg Bilz, CEO

 

Frau Antje Bilz, CFO (ab 01.08.2024)

 

Herr Andre Steinkamp, CPTO (ab 01.08.2024)

 

Herr Dipl. Informatiker Matthias Böcker, Geschäftsführer (bis 30.11.2024)

Beirat:

 

Herr Hinrich Hamelberg, Kaufmann - Vorsitzender -

 

Herr Claus Buhrfeind, Rechtsanwalt und Notar

 

Herr Joachim Behrens, Kaufmann

 

Herr Jürgen Lange, Sparkassenkaufmann

An die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Geschäftsjahr 2024 Tsd. € 776 gezahlt. Der Gesamtbetrag der Pensionsverpflichtungen für ehemalige Mitglieder des Geschäftsführungsorgans betrug zum 31. Dezember 2024 Tsd. € 622. Die Beiratsvergütung im Geschäftsjahr betrug insgesamt Tsd. € 27.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr:

2024
Vollzeit 80
Teilzeit 36
Auszubildende und Duale Studenten 5
121

Alle Arbeitnehmer sind dem kaufmännischen Bereich zuzuordnen.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Das Unternehmen hält seit dem Geschäftsjahr 2009 sämtliche Anteile an der pds Novis it-systeme GmbH, Mühlenstraße 22, 27356 Rotenburg (Wümme). Das Eigenkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2024 auf Tsd. € 578. Seit dem Geschäftsjahr 2011 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Berichtsgesellschaft und der pds Novis it-systeme GmbH. Danach ist das Ergebnis der pds Novis it-systeme GmbH in voller Höhe an die pds GmbH abzuführen, somit beträgt das Jahresergebnis der pds Novis it-systeme GmbH € 0.

Das Unternehmen hält zudem seit dem Geschäftsjahr 2012 sämtliche Anteile an der pds Minerva it-systeme GmbH, August-Schanz-Straße 31, 60433 Frankfurt am Main. Das Eigenkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2024 auf Tsd. € 1.167. Die pds Minerva it-systeme GmbH schloss das Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis von Tsd. € 376 ab.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und über die nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB zu berichten wären, sind nicht eingetreten.

 

27356 Rotenburg / Wümme, 24. März 2025

gez. Antje Bilz

gez. Jörg Bilz

gez. Andre Steinkamp

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 pds GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die pds GmbH ist ein Anbieter für Handwerkersoftware im Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Mit nunmehr über 50- jähriger Branchenerfahrung entwickelt die pds GmbH eine ganzheitliche, cloud- und webbasierte ERP-Plattform für sämtliche handwerkliche und betriebswirtschaftliche Prozesse mit Fokus auf Branchenanforderungen sowie allen gewerkspezifischen Besonderheiten für Unternehmen im Bau- und Baunebengewebe. Die pds Software ermöglicht jederzeit und ortsunabhängig einen digitalen Zugriff auf sämtliche Geschäftsprozesse, denn neben klassischer ERP-Software mit Kalkulation, Auftragsabwicklung und betrieblichem Rechnungswesen beinhaltet pds durchgängige digitale Lösungen ( mobile Apps, Web-Anwendungen, digitale Dienste) für Service & Wartung, Projektabwicklung, digitale Zeiterfassung, Materialwirtschaft, Aufmasserfassung, Lagerverwaltung sowie die mobile Erfassung von Leistungen rund um Bauprojekte über die Technologien des modernen Cloud Computings.

Mehr als 190 auf branchen- und kaufmännische Lösungen spezialisierte Mitarbeiter der pds GmbH und ihren Tochterunternehmen arbeiten im Stammsitz in Rotenburg (Wümme) sowie in Frankfurt am Main an der stetigen Innovationserfindung und Weiterentwicklung der Softwareprodukte für Handwerksbetriebe. Die Implementierung und Schulung der pds Software sowie die Beratung zu Digitalisierungsstrategien ermöglichen die bundesweiten pds Partnerunternehmen in Kombination mit den Standorten der pds Akademie in Rotenburg, Frankfurt/Main, Weinstadt bei Stuttgart, München, Nürnberg, Borken, Mülheim (Ruhr), Leipzig, Fraureuth, Erfurt, Dresden und Berlin. Am Standort Frankfurt wird eine Kooperation zwischen Softwarehersteller und Kunde mit zwei Gesellschaften gelebt. Hier erleben Interessenten und Kunden pds Software live in Nutzung mit zwei langjährigen Kunden. Dies ist in einem "Handwerker-Park" im deutschen Baunebengewerbe "in einem Gebäudekomplex" mit einem einmaligen Kompetenz-, Akademie- und Leistungszentrum zwischen Hersteller pds, Kunde und pds Partner zu finden.

pds GmbH und ihre Partner betreuen als IT-Komplettdienstleister den Mittelstand im Handwerk über die gesamte Wertschöpfungskette und unterstützen ihre Anwender bei der Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine klassischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Vielmehr wurde im Laufe des Jahres die Stelle eines Head of Product-Growth etabliert, der als Schnittstelle zwischen weltweiter IT-Industrie und ihren Technologien, den Interessenten und Kunden Innovation und Reifegrad als begleitende Maßnahme verstärkt, um die wirtschaftliche Qualität und hohe Umsetzungsrate in der Fortentwicklung der pds Produkte weiter auszubauen. Die Investitionen für die Optimierung werden so gesteuert, dass die digitale Prozessunterstützung in der pds Software auf den Marktbedarf in den Zielgruppen (Startups, Familienbetriebe, Mittelstand, Konzerne/Großunternehmen) ausgerichtet ist. Darüber hinaus werden zur technischen Weiterentwicklung und Effizienzverstärkung marktführende Unternehmen in unsere Entwicklung integriert um skalierbare Entwicklungsressourcen, ein Kompetenzaustausch und -ausbau über Personalressourcen zu realisieren. Marktführendes Know-how, neue Technologien und praktische Erfahrung aus internationalen Konzern- und Mittelstandsprojekten leisten damit wertvoller Beitrag zu Innovationen der pds bei. Dies führt zu einer praktikablen Umsetzung fortschrittlicher und gleichzeitig betriebswirtschaftlich effizienter Technologien zum großen Nutzen der pds Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Lt. DIW sieht sich Deutschland und damit der Schwerpunktmarkt für die pds in einem weiteren Rückgang im Jahr 2024 von rd. -0,2 % bei einer Inflationsrate von rd. 2,2 %. Die leicht steigende durchschnittliche Arbeitslosenquote liegt bei ca. 6 %.

Nach Angaben des Branchenverbandes liegt der Bitkom-ifo-Digitalindex im Dezember 2024 mit einem Minus von -6,3 % weiterhin verharrend im negativen Bereich. Dies ist auf die allgemeine verschlechterte Konjunkturlage sowie die massiven politischen Eingriffe in den Markt, Krisen und ungelöste Fragen in der Ampel-Koalition zurückzuführen und sorgen für Verunsicherung und weiterhin unklaren Rahmenbedingungen. Im Jahr 2024 zeichnete sich ein stabiles Wachstum des ITK-Marktes, nach Angaben des Branchenverbandes, die Erwartung und die Umsätze legten 2024 um +4,6 % auf 223 Milliarden Euro zu, jedoch mit starken Unterschieden zwischen einzelnen Segmenten des Marktes.

Das Wettbewerbsumfeld der Gesellschaft ist geprägt durch den zahlenmäßig umfangreichen Markt der kleinen, mittleren und großen Unternehmen im Bereich des Bauhaupt- und Baunebengewerbes. Dem gegenüber stehen eine Vielzahl von Softwareanbietern, die im Zuge fehlender Nachfolgregelungen häufig unter das Dach von Investoren schlüpfen. Jedoch sind wenige dieser Anbieter mit zukunftsorientierten ERP-Softwarelösungen positioniert, welche die hohen funktionalen und technologischen Anforderungen der Kunden erfüllen können. Darüber hinaus werden durch Restrukturierungsprogramme wertvolles Knowhow, Branchen- und Prozessexpertise sowie Erfindungs- und Innovationskraft dauerhaft geschwächt. In diesem Wettbewerbsumfeld hat sich die Gesellschaft außerordentlich erfolgreich als Anbieter für Handwerkersoftware im Bauhaupt- und Baunebengewerbe etabliert.

2. Geschäftsverlauf

Das Bauhaupt- und Baunebengewerbe als wesentliches Marktsegment der pds hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin positiv entwickelt. Das breite Spektrum der Produktpalette der pds, d.h. die pds Software inklusive der kaufmännischen Software-Module sowie der SaaS (Software-as-a-Service) -Option, die pds Cloud - die digitale Cloudlösung der pds - und die pds Akademie mit ihren neuen Formaten und einer neuen E-Learning Plattform decken sämtliche Anforderungen von Unternehmen jeder Größe im Zielmarkt optimal, effizient und leistungsstark ab. Die pds Strategie zur Gewinnung von Neukunden wurde durch eine Steigerung der Kundenprojekte und Umsätze gegenüber dem Vorjahr sehr erfolgreich bestätigt.

Für das Jahr 2024 wurde ein Jahresüberschuss von Tsd. € 3.742 erwirtschaftet. Der Großteil der Investitionen ist in innovative neue Produkte sowie den kontinuierlichen Ausbau der Qualitäts- und Produktmanagement-Maßnahmen und der Unterstützung zur Digitalisierung durchgängiger Prozesse geflossen.

3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Vermögenslage

Anteil an der Bilanzsumme: 2024
Anteil des Anlagevermögens 70%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11%
Liquide Mittel 19%
Eigenkapitalquote 85%
Rückstellungen 12%
Kurzfristiges Fremdkapital 3%

Das langfristige gebundene Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Finanzlage

Tsd. € 2024 Tsd. € 2023
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit * 3.709 3.535
+ Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.110 -8.650
+ Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -333 -234
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.266 -5.349
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.621 8.970
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.887 3.621

* inklusive Ergebnis aus Ergebnisabführungsvertrag

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten (Tsd. € 4.887) zusammen.

Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgte im Jahr 2024 hauptsächlich über finanzielle Mittel der laufenden Geschäftstätigkeit. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte für die Durchführung von planmäßigen Ersatz- und Finanzanlageninvestitionen verwendet werden. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich um Tsd. € 1.266 von Tsd. € 3.621 auf Tsd. € 4.887.

Ertragslage

Die Gesamtleistung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Rohergebnis) hat sich äußerst stabil entwickelt und liegt bei Tsd. € 15.203.

Der Berechnung der Ertragslage wurde folgende nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen gegliederte Darstellung zugrunde gelegt:

Tsd. € 2024 Tsd. € 2023 Tsd. € Abw. % Abw.
Rohergebnis 15.203 13.490 1.713 13%
Sonstige betriebl. Erträge 647 587 60 10%
Personalaufwand 7.760 6.321 1.439 23%
Abschreibungen 543 410 133 32%
Sonstige Aufwendungen 4.574 4.436 138 3%
Betriebsergebnis 2.973 2.910 141 n.e.
Finanzergebnis 2.406 1.824 582 32%
Betriebsneutrales Ergebnis 45 -26 71 273%
Ergebnis vor laufenden Ertragsteuern 5.424 4.708 716 15%
Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.682 1.378 304 22%
Jahresüberschuss 3.742 3.330 412 12%

Gekennzeichnet ist die Ertragslage des Geschäftsjahres 2024 durch eine leichte Gewinnerhöhung von Tsd. € 412 (im Vorjahr leichter Gewinnerhöhung um Tsd. € 988). Somit liegt das Jahresergebnis weiterhin auf einem hohen Niveau.

Dieser Jahresüberschuss ist auf die technologische Stärke (Digitalisierung, pds Cloud) und die vollintegrierte ERP-Software (durchgängige Prozessunterstützung) für das Baugewerbe zurückzuführen.

Investitionen

Es wurden Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Anlagevermögen in Höhe von Tsd. € 4.945 getätigt.

Daneben wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen getätigt, um in die kontinuierliche Weiterentwicklung der pds Software zu investieren, wobei der Schwerpunkt in den Bereichen Digitalisierung der Prozesse, Mobilität, pds Cloud, SaaS-Lösung (Software as a Service), UI (User Interface - Benutzeroberfläche), IoT (Internet of Things) sowie KI (Künstliche Intelligenz) lag.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens wird anhand von finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren ausgerichtet. Neben den Erlösindikatoren zu Lizenzen, Wartungsverträgen und Dienstleistungen wird das Rohergebnis und der Jahresüberschuss bewertet. Das Rohergebnis berechnet die Gesellschaft ausgehend von den Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand. Zur Entwicklung des Rohergebnis verweisen wir auf unsere vorstehenden Ausführungen. Als weitere Einflussfaktoren werden Kundenzufriedenheit (z.B. Servicequalität) und Mitarbeiterzufriedenheit /-fluktuation mit betrachtet. Beides wird durch regelmäßige Feedbackgespräche verfolgt.

5. Gesamtaussage

Das Bauhaupt- und Baunebengewerbe als wesentliche Marktsegmente der pds haben gemäßigte Erwartungen an das Geschäftsjahr, sodass diese Entwicklungen auch angemessene Investitionen in Software und zugehörige Dienstleistungen zur Folge haben werden. Die pds wird weiterhin den Ausbau digitaler Dienste forcieren, um den Anwendern weitere Effizienz-, Einspar- und Stabilisierungspotenziale durch Technologien wie KI aufzuzeigen.

Diese Entwicklung zeigt, dass insbesondere der Bedarf an digitalen, innovativen, webbasierten und cloudfähigen Lösungen im Zielmarkt von der pds überdurchschnittlich gut abgedeckt wird. Weiterhin deckt das breite Spektrum der Produktpalette der pds inklusive der kaufmännischen Software-Module, der pds Cloud - der digitalen Cloudlösung der pds - sowie die sehr leistungsstarke und bundesweit vertretende pds Akademie sämtliche Anforderungen von Unternehmen jeder Größe im Zielmarkt optimal, effizient und leistungsstark ab. Die pds Strategie, das hohe Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der prozessübergreifenden pds Software und der Bedarf einer zukunftssicheren und technologisch führenden Plattform werden durch die Umsatzsteigerung im Jahr 2024 bestätigt.

Das zu Anfang im Jahr 2023 prognostizierte leicht geringere Rohergebnis bzw. der Umsatz konnten im Jahr 2024 durch die Gesellschaft aufgrund der höheren Nachfrage besser als erwartet positiv übererfüllt werden, obwohl die negativeren makroökonomischen Einflüsse vorhanden waren.

Die Gesamtentwicklung wird sich durch Neukunden weiterhin positiv fortsetzen. Dies auf Basis der eingesetzten fossilen on-prem Softwarelösungen und der damit einhergehenden Neuinvestition von Interessenten. Die positiven Entscheidungen für die Gesellschaft erfolgen auf Basis ihrer unternehmerischen Unabhängigkeit, ihrer leistungsstarken und zukunftssicheren Produkte. Das Jahresergebnis sowie die Vermögens- und Finanzlage befinden sich auf einem hohen Niveau. Die positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit ist insbesondere auf den positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie dem weiterhin hohen Jahresüberschuss zurückzuführen. Somit ist der Gesamtverlauf des Geschäftsjahres 2024 als positiv zu bewerten.

III. Prognosebericht

Durch den Branchenverband BITKOM wird für 2025 ein Wachstum für die IT-Branche von +4,6 % sowie für den Software-Bereich in Höhe von ca. +9,8 % erwartet. Lt. Bitkom hat sich insbesondere Cloud Computing, Automatisierung in Deutschland etabliert und steht nun vor einem rasanten Wachstum. ERP-Software erlebt eine positive Neufokussierung mit höchster Standardisierung in betriebswirtschaftlichen Prozessen.

Durch die hohe Marktakzeptanz der webbasierten und cloudfähigen pds Software zeigen nicht nur der Auftragseingang und Umsatz im Jahr 2024 einen positiven Trend, sondern auch das Ergebnis hat sich gut entwickelt.

Diese Entwicklung wird gemeinsam mit den pds Partnern durch Ergänzungen in der Produkt- und Dienstleistungs-Palette (u.a. durch eine ergänzende optionale SaaS-Komponente) mit zusätzlichen Investitionen kontinuierlich vorangetrieben, um die führende Marktposition aufgrund der ganzheitlichen Digitalisierung der Prozesse im Baugewerbe weiter auszubauen.

Aufgrund unserer ganzheitlichen und zukunftsorientierten ERP-Softwarelösung, der vertieften Beziehungen zu unseren pds Partnern sowie der kontinuierlichen Ergänzungen der Produktpalette beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens, insbesondere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Rohergebnis und Gewinn), als stabil. Aufgrund der weiterhin guten Zahlungsmoral der Kunden sowie der vorhandenen Liquidität geht die Gesellschaft davon aus, dass der Liquiditätsstatus wie schon in den vergangenen Jahren stabil bleibt.

Auf Basis des nur leichten Wachstums des IT-Bereiches und der damit verbundenen Erlösindikatoren, dem weiterhin hohen Fachkräftemangel im Handwerk und der gesamten geopolitischen und politischen Sondereinflüsse erwartet die Geschäftsführung für 2025 ein leicht steigendes Rohergebnis im Vergleich zu 2024. Diese Faktoren lassen eine weiterhin angespannte Wirtschaftssituation vermuten, inwieweit hierdurch die Segmente Baunebengewerbe sowie die IT-Branche betroffen sind, bleibt abzuwarten. Bisher hatten diese Faktoren die Geschäftstätigkeit der pds zwar eher geringfügig beeinflusst, aufgrund der reduzierten Konjunkturerwartung bei Kunden aus dem Zielmarkt für 2025 wird daher aus Sicht der pds für 2025 erwartet, dass sich die gegenwärtige Geschäftsentwicklung fortsetzen wird und Investitionen in Produkt-, Vertrieb und Strategie unvermindert weiter getätigt werden. Das zu erwartende Jahresergebnis wird auf leicht steigendem Niveau zu 2024 erwartet.

Zur Nachhaltigkeit der ökonomischen Entwicklung kann grundsätzlich zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage gemacht werden. Aufgrund unserer ganzheitlichen und zukunftsorientierten ERP-Plattform sowie unserer Zusammenarbeit mit den pds Partnern sind wir jederzeit in der Lage, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und damit sich im Markt bietende Chancen (z.B. für Übernahmen von Kunden oder Software-Herstellern/-Dienstleistern) zu nutzen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Risiken, die den unabhängigen Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Aufgrund der großen Kundenanzahl ist das Risiko durch den Ausfall einzelner Forderungen begrenzt. Ausfallrisiken im Forderungsbereich werden durch Offene-Posten-Listen regelmäßig kontrolliert und fällige Rechnungen über das Mahnwesen eingezogen. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. Monatliche Auswertungen aller Abteilungen und wesentlicher Kostenpositionen geben laufend Auskunft über die Lage des Unternehmens. Ein kontinuierliches Risikomanagement wird seit Jahren praktiziert.

Das allgemein sichtbare geringe Wachstum der Wirtschaft sowie die massiven politischen Eingriffe in den Markt, Krisen und ungelöste Fragen sind durch die entbundene Politik verbunden, die mit Neuwahlen im Februar 2025 zurückzuführen sind. Diese Veränderungen sorgen für Verunsicherung und weiterhin unklare Rahmenbedingungen. Diese haben auch erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und ihre Beschäftigten. Die pds GmbH sowie das Bauhaupt- und Baunebengewerbe als wesentliches Marktsegment der pds GmbH sind durch diese Situation unmittelbar betroffen, verbunden mit hohen Energiepreisen, fehlender Preisstabilität und Veränderungen in den Lieferketten. Die wirtschaftlichen Folgen sind unmittelbar und damit wird im Jahr 2025 die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland stagnieren, welche sich auch auf die pds GmbH auswirken kann.

Die Gesellschaft legt einen Teil ihres Anlagevermögens in Schuldverschreibungen an. Dabei unterliegt sie dem Risiko, dass der Emittent dieser Wertpapiere seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann. Das Emittentenrisiko kann sich in Form von Bonitätsverschlechterungen oder sogar Zahlungsausfällen des Emittenten manifestieren. Um diesem Risiko aktiv zu begegnen, investiert die Gesellschaft ausschließlich in Schuldverschreibungen von Emittenten mit hoher Bonität, die durch regelmäßige Bonitätsprüfungen der Rating-Agenturen bestätigt wird. Darüber hinaus sind diese Investitionen durch einen Sicherungsfonds abgesichert, der im Falle eines Zahlungsausfalls die Ansprüche der Anleger schützt. Zusätzlich wird die Anlagestrategie kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls an die sich ändernden Marktbedingungen angepasst. Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Emittentenrisiko auf ein Minimum reduziert und eine möglichst hohe Sicherheit der getätigten Investitionen gewährleistet wird.

Chancenbericht

Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere im digitalen Wandel im Handwerk. Während früher zunächst einzelne Bereiche wie z.B. Lieferanten-Schnittstellen, Kommunikations- oder Vertriebswege auf digitale Lösungen umgestellt wurden, durchdringen die Digitalisierungsvorhaben heute nahezu alle Unternehmensbereiche und machen den Weg frei für neue Geschäftsmodelle im Handwerk. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen dient langfristig dem Wissenserhalt sowie der hohen Automatisierung und sorgt somit für notwendige Investitionen in moderne Technologien. Die verwendete Software sollte nicht nur einfach implementier und anpassbar sein, sondern auch in der Lage sein, neue Technologien im Sinne einer offenen Architektur zu einem ganzheitlichen Ansatz zu formen und dabei auch wirtschaftlich gut beherrschbar zu bleiben - zum Beispiel über den Einsatz von Java- Technologien mit Web-Services und mobilen Betriebssystemen. Digitale Lösungen müssen heutzutage nicht alles können, sondern werden mit modernen APIs an weitere herstellerbasierte Drittlösungen modern angebunden. Geschäftsprozesse unserer Kunden können auch mit modernen No-Code Apps ergänzend abgebildet werden. Mit der zunehmenden Datenmenge der digitalen Organisation durch die Vernetzung von Systemwelten wie Anlagen, Maschinen und andere autonome Systeme - digitale Services und KI - wird der digitale Wandel künftig noch stärker an Stellenwert gewinnen.

Aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangel im Handwerk gewinnt ein moderner Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung für die Gewinnung junger Fachkräfte. Die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft wird sich deutlich stärker an den individuellen Anforderungen der Mitarbeiter sowie seinem spezifischen Aufgabenfeld orientieren. Dieser sollte nicht nur ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort zur Bewältigung des Tagesgeschäftes bieten, sondern auch eine hohe Arbeitsplatzattraktivität und Arbeitsproduktivität sicherstellen.

Die pds GmbH sieht sich durch die ganzheitliche, digitalisierte ERP-Plattform und zukunftsorientierte Lösung wie bspw. digitale Dienste, pds Workflows, der elektronischen Bereitstellung und Bearbeitung von digitalen Prozessen, den pds Cloud-Lösungen sowie der sehr leistungsfähigen pds Akademie gut aufgestellt. Der ganzheitliche Ansatz der pds ERP- Plattform ermöglicht hierbei den Handwerksbetrieben eine andere Wertschöpfungskette als diese über andere Softwarelösungen darstellbar wäre.

Gesamtaussage

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr unverändert eingeschätzt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Geschäftsführung eine konservativen Risikopolitik. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut. Daneben wird kontinuierlich in die Innovation und Optimierung der pds Software investiert. Nach derzeitigem Stand können auch künftig sämtliche finanzielle Verpflichtungen der pds GmbH erfüllt werden. Das Verhältnis von Chancen und Risiken wird als ausgewogen beurteilt. Daher rechnet die Geschäftsführung weiterhin mit einer stabilen Entwicklung des Unternehmens.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente. Zinsrisiken sind aufgrund fehlender Fremdfinanzierung ohne wesentlichen Einfluss und daher nicht weiter erläutert. Währungsrisiken wurden von der Gesellschaft nicht eingegangen, da die Gesellschaft grundsätzlich in Euro fakturiert.

 

27356 Rotenburg (Wümme), März 2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt, dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die pds GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der pds GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pds GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 24. März 2025

WSG Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

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