Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 8699
Eingetragen
9.9.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Vertrieb von verfahrenstechnischen und drucklufttechnischen Produkten. Die Gesellschaft darf sich an anderen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carola Wolters
seit 6.11.2024
Geschäftsführer
Marco Henning
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Marco Motton
seit 23.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert85.50% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
M.T.A. S.p.A.ITA
85.50%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

M.T.A. S.p.A.
Italy
29.000 DM
14.50%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTA Deutschland GmbH

Nettetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der MTA Deutschland GmbH

Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Lagebericht das generische Maskulinum verwendet. Die in diesem Bericht verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich - sofern nicht anders kenntlich gemacht - auf alle Geschlechter.

1 Geschäftsmodell des Unternehmens

MTA ist seit 40 Jahren ein Partner für die Entwicklung und Herstellung solider Lösungen für industrielle Prozesskühlung, Klimatechnik und Drucklufttechnik. Die MTA Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der M.T.A. S.P.A., die in drei norditalienischen Produktionsstätten Kaltwassersätze, Freikühler und Drucklufttrockner fertigt. Neben den Geschäftsbereichen Prozesskühlung, Klimatechnik und Drucklufttechnik, die als Handelsgeschäfte in Deutschland und Österreich sowie den deutschsprachigen Gebieten der Schweiz betrieben werden, hat sich die MTA Deutschland GmbH auf die Planung und Herstellung maßgeschneiderter Kühlsysteme (Engineering) in Deutschland spezialisiert. Zusätzlich ist die MTA mit ihrer Serviceabteilung ein Kälte-Klima-Fachbetrieb und führt entsprechende Dienstleistungen im In- und Ausland aus. Außerdem bietet MTA seinen Kunden die kurz- und mittelfristige Überlassung von Kältemaschinen (Mietgeschäft) in Deutschland an.

Die sechs Geschäftsbereiche der MTA sind im Einzelnen:

1.

Kältemaschinen für die Klimatechnik,

2.

Kältemaschinen für die Prozesskühlung in der verarbeitenden Industrie,

3.

Druckluft- und Gaskühlsysteme, sowie Aufbereitungssysteme,

4.

Engineering, bei dem die MTA Deutschland GmbH schlüsselfertige Lösungen für die Kunden im Bereich der Klimatechnik und Prozesskühlbereich plant, errichtet und in Betrieb nimmt,

5.

Vermietungsgeschäft für Kunden in den Bereichen Klimatechnik und Prozesskühlung,

6.

Kundendienst, Service und Reparaturen an eigenen Produkten und Fremdfabrikaten.

Zum 01.05.2023 wurde die M.T.A. S.P.A. Teil des Trane Technologie Konzerns. Die Trane Technologies plc. mit Sitz in Swords, Irland, ist börsennotiert und spezialisiert auf das HLK-Geschäft (Heizung, Lüftung, Klima).

Im Zuge der Integration in den Trane Technologies Konzern wurden im Geschäftsjahr einige zusätzliche Tools zur monatlichen Berichterstattung der Finanzkennzahlen eingeführt. Das im Vorjahr eingeführte SAP R3 System blieb davon unberührt.

2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,1 % niedriger als im Jahr 2022. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2 % zurück. Das Baugewerbe erreichte 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024).

3 Entwicklung Markt

Im Geschäftsjahr 2023 konnten einige der größeren Projekte aus dem Auftragseingang 2021-22 realisiert werden. Leider blieb der Auftragseingang neuer größerer Projekte aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation bislang aus.

In den anderen Geschäftsbereichen gab es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen bei den Umsatzerlösen. Der Wettbewerbsdruck hinsichtlich der Preissituation am Markt bleibt hoch, und wir erwarten keine schnelle positive Entwicklung. Langfristige Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere in Bezug auf Investitionen in Gewerbebauten und Bürogebäude, werden durch eine intensive Diskussion über zukünftige hybride Arbeitsformen geprägt. Diese Entwicklung wird direkten Einfluss auf die Anzahl der verkauften Maschinen und Anlagen in der gesamten Kältebranche haben.

Durch die Entwicklung immer effizienterer Kältemaschinen besteht die Möglichkeit, den Energieverbrauch allein durch den Austausch bestehender Maschinen zu senken, indem energieeffizientere Modelle eingesetzt werden. Aufgrund der aktuellen Energiepreissteigerungen steigt die Nachfrage nach alternativen Lösungen im Bereich der effizienten Wärmepumpentechnik. Der Gesetzgeber hat mit den Restriktionen der F-Gase-Verordnung (EU) 517/2014, gültig seit dem 01.01.2015, sowie mit dem Entwurf zur Änderung der F-Gase-Verordnung vom April 2022 eine beschleunigte Reduzierung des Ausstoßes von F-Gasen durch bestehende Vorschriften geplant. Seit März 2023 beraten das EU-Parlament und verschiedene Ausschüsse über einen Kompromissvorschlag, der parallel mit dem EU-Rat abgestimmt wird. Aufgrund unterschiedlicher Entwurfsvorschläge wird dieser final in einem Vermittlungsausschuss (Trilog) beraten. Ein Kompromissvorschlag wird im dritten Quartal 2023 erwartet. Dadurch soll der Druck auf die Kunden erhöht werden, Kälteanlagen mit Kältemitteln mit niedrigem GWP (Global Warming Potential) einzusetzen. Dies soll durch eine schrittweise Reduzierung des CO 2 -Äquivalents zum GWP des Kältemittels erreicht werden.

Infolgedessen werden mittlerweile die meisten Kältemaschinen bei Ersatz- und Neuinvestitionen mit Kältemitteln mit geringerem GWP, wie R513A, R1234ze, R454B, R32 oder R290, verkauft. Auch die Akzeptanz von A2L-Kältemitteln seitens der Kunden zeigt einen positiven Aufwärtstrend. Der allgemeine Markttrend im Bereich der Versorgungstechnik, insbesondere der technischen Gebäudeausrüstung, geht zunehmend in Richtung Reduzierung der Schnittstellen. Diesem Trend kommt die MTA Deutschland GmbH seit vielen Jahren durch die kontinuierliche Erweiterung der Engineering-Abteilung nach. In diesem Bereich werden für die Kunden schlüsselfertige, komplett durchgeplante Lösungen erarbeitet.

Auch im Kundendienstbereich ist ein Aufwärtstrend der Nachfrage in Bezug auf die Kältemittelproblematik und die steigenden Energiekosten spürbar. Spezielle Wartungskonzepte, durch die bestehende Anlagen durch Umbauten energieeffizienter gestaltet werden können, sind verstärkt gefragt. Zudem gibt es eine erhöhte Nachfrage nach Mietkältemaschinen, da Investitionen in diese Maschinen oft nicht realisierbar sind. Unternehmen setzen daher verstärkt auf die Miete von Kältemaschinen, um ihre speziellen Projekte ohne massive Investitionen umzusetzen.

4 Lage des Unternehmens

Die MTA Deutschland GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt steigende Umsätze realisieren. Der Geschäftsbereich Vermietung weist Umsatzsteigerungen und eine gestiegene Nachfrage auf. Die Zweitvermarktung der vermieteten Geräte als Gebrauchtmaschinen hatte positiven Einfluss auf die sonstigen betrieblichen Erträge. Daneben konnte eine erfreuliche Umsatzsteigerung im Bereich angebotener Serviceleistungen verzeichnet werden.

Die Ausrichtung in sechs unterschiedliche Geschäftsbereiche vermeidet starke Abhängigkeiten bei besonderen ökonomischen und politischen Ereignissen, die außerhalb der möglichen Einflussnahme der MTA Deutschland GmbH liegen.

Die Gesellschaft nutzt die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren. Die Entwicklung ist dem Gliederungspunkt Umsatz- und Ertragslage und die Prognose dem Gliederungspunkt Fazit und Ausblick zu entnehmen.

4.1 Umsatz- und Ertragslage

Das Jahr 2023 ist geprägt von einer Umsatzsteigerung durch die Realisierung großer Aufträge aus dem "Engineered Solutions" und Vermietung, was zu einem Umsatz, der 33,27 % über den Erwartungen lag, geführt hat. Der Umsatz ist im Jahr 2023 von TEUR 25.162 auf TEUR 33.985 um 35,06 % gestiegen. Das Jahresergebnis ist zum Vorjahr von TEUR 2.489 auf TEUR 2.657 gestiegen. Damit entsprach es fast den Erwartungen (Plan TEUR 2.784 bzw. eine Abweichung von -4,56 %). Der Erlös aus dem Verkauf von gebrauchtem Anlagevermögen stieg um 43,55 %. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Betriebsleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) stieg im Geschäftsjahr aufgrund des Produktmixes leicht von 64,08 % im Vorjahr auf 66,20 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr durch einen gestiegenen Geschäftsumfang leicht um TEUR 257. Demnach resultierte der leichte Anstieg des Jahresüberschusses vor allem aus dem Umsatzwachstum bei einer vergleichsweise stabilen Kostenstruktur.

4.2 Vermögens- und Finanzlage

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr insgesamt um 19,32 % von TEUR 1.797 im Vorjahr auf TEUR 2.144 im Geschäftsjahr, hauptsächlich bedingt durch eine Erhöhung der Mietflotte um TEUR 414 bzw. 26,65 %.

Der Anstieg der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um TEUR 6.500 auf TEUR 10.000 resultiert aus folgender Entwicklung:

Gegen Ende des Geschäftsjahres 2023 wurde die Gesellschaft in das Liquiditätsmanagement der Konzernmuttergesellschaft, der Trane Technologies plc., Irland, eingebunden. Im Zuge dessen wurde ein Darlehen aus dem Vorjahr, das an den unmittelbaren Gesellschafter M.T.A. S.P.A. ausgereicht worden war, zurückgeführt. Stattdessen wurde die überschüssige Liquidität in Höhe von TEUR 10.500 in Form eines Darlehens an die Trane Technologies Finance Ltd., Irland, übertragen. Dieses Darlehen ist gesichert und kann kurzfristig abgerufen werden.

Die Vorräte stiegen insgesamt um TEUR 869, hauptsächlich bedingt um einen Anstieg der Handelsware um TEUR 2.361, um durch eine Lagersofortverfügbarkeit von Kältemaschinen Marktvorteile durch kurze Lieferzeiten zu erzielen. Dementgegen reduzierten sich die unfertigen Leistungen durch Endabrechnung größerer Projekte im Geschäftsjahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich leicht um TEUR 408. Dies ist bedingt durch die insgesamt höheren Umsätze und die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen.

Der Rückgang der liquiden Mittel als Teil des Finanzmittelfonds um TEUR 4.595 auf TEUR 1.091 ist im nachfolgenden Abschnitt zur Finanzlage erläutert.

Das Eigenkapital umfasst neben dem Jahresüberschuss das gezeichnete Kapital (TEUR 102) sowie den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 14.707 (im Vorjahr TEUR 12.218). Die Eigenkapitalquote ist von 58,04 % im Vorjahr auf 61,23 % im Geschäftsjahr gestiegen.

Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 2.246 auf TEUR 5.117 resultiert aus der Verrechnung mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit der Endabrechnung größerer Projekte im Geschäftsjahr.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.045 auf TEUR 3.063 beruht im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Verrechnungspreisanpassungen zum Bilanzstichtag.

Zukünftiges Wachstum kann somit problemlos aus den vorhandenen Eigenkapitalmitteln finanziert werden. Investitionen sind für 2024 nicht geplant. Aufgrund der Einbindung in einen Cashpool ab dem Jahr 2024 ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert, da jederzeit kurzfristig Mittel zur Abwicklung des Tagesgeschäfts zur Verfügung stehen. Für darüber hinausgehende Investitionen stehen dem Unternehmen nach Absprache mit dem Treasury des Konzerns und weiteren Fachabteilungen zusätzliche Mittel aus dem Cashpool oder in Form von konzerninternen Darlehen zur Verfügung.

4.3 Forschung und Entwicklung

Die MTA Deutschland GmbH selbst betreibt keine Forschung- und Entwicklungsarbeit. Unsere Muttergesellschaft, die M.T.A. S.P.A., betreibt eine laufende technische Weiterentwicklung der Klima- und Kühlgeräte durch technische Optimierung bei Beibehaltung der traditionellen Kältemittel.

Die M.T.A. S.P.A. entwickelt energiesparende Klimageräte mit einer speziellen Regelungstechnik, die bei regelmäßiger und systematischer Wartung energieeffizient arbeiten. Daneben wurde die Produktpalette bereits um zukunftsträchtige Wärmepumpen ergänzt.

5 Risikobericht

5.1 Mögliche Risiken

Die Bewertung der Risiken und die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden durch die Geschäftsführung fortlaufend geprüft.

Risiken bestehen trotz intensiver und regelmäßiger Forderungsüberwachung durch einen Forderungsausfall. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, werden bereits bei der Geschäftsanbahnung regelmäßig Bonitätsprüfungen durchgeführt und durch renommierte Warenkreditversicherer abgesichert. Daneben wird seit 2024 auch durch den Trane Technologies Konzern das Bonitätsrisiko zentral geprüft, so dass mehr Transparenz und Sicherheit vorhanden sind.

Die Risiken der negativen konjunkturellen Entwicklung und das damit verbundene verhaltene Investitionsverhalten der Kunden werden durch konstante Vertriebsaktivitäten, neue Produkte und die Ausweitung unserer Absatzgebiete vermindert.

Außerdem besteht durch die gesetzliche Haftung für Sachmängel an den von uns gelieferten Maschinen und Anlagen ein Haftungsrisiko. Diesem Risiko wird durch regelmäßige Schulungen unserer Ingenieure und Kundendienstmitarbeiter, die mit der Installation und Wartung der Maschinen und Anlagen betraut sind, begegnet. Darüber hinaus besteht eine übliche Haftpflichtversicherungspolice für Sach- und Personenschäden sowie die erweiterten Haftpflichtrisiken.

Wegen der Spezialisierung der Mitarbeiter im Engineered-Solutions-Bereich besteht ein Personalrisiko bezüglich der Gewinnung und Nachbesetzung entsprechend qualifizierter Mitarbeiter. Darüber hinaus besteht ein allgemeines Risiko, genügend qualifiziertes Personal zu finden, um frei gewordene Stellen nachzubesetzen und durch die Schaffung weiterer Stellen das geplante Wachstum zu unterstützen.

Fast alle geschäftlichen Prozesse werden durch die moderne EDV-Informationsverarbeitung abgebildet. Durch mögliche Ausfälle der IT-Systeme und durch Cyber-Angriffe besteht ein Risiko auf Verlust der internen und externen Kommunikation (E-Mail-Server) sowie auf Datenverluste. Die IT-Systeme sind durch Sicherungssysteme wie Fire-Wall und externe Datensicherungen gesichert. Mitarbeiter im Home-Office arbeiten mittels verschlüsselter VPN-Verbindungen.

5.2 Chancen

Die MTA Deutschland GmbH ist in allen sechs Geschäftsbereichen gut aufgestellt und wird weiter den Weg des organischen und soliden Wachstums beschreiten. Besondere Wachstumsmöglichkeiten bieten sich in den Geschäftsfeldern Engineered Solutions und im Kundendienst. Als Chance durch die Veränderung des Marktes sehen wir insbesondere Wärmepumpen, die die M.T.A. S.P.A. entwickelt hat.

M.T.A. S.P.A. hat die Entwicklung von innovativen und energiesparenden Lösungen in den Bereichen Prozesskühlung, Klimatechnik und Druckluft sowie Gasaufbereitung stetig vorangetrieben. Dieser Produktpolitik und der lösungsorientierten Herangehensweise folgend sieht sich die M.T.A. S.P.A. für die zukünftigen Anforderungen gut aufgestellt. Zudem besteht seit Mai 2023 die Möglichkeit, von Produkten und vom technischen Know-how von Trane zu profitieren.

Durch die Eingliederung in den Trane Technologies Konzern kann die Gesellschaft im Zuge einer schrittweisen Integration stärker von den Vorteilen eines großen Konzerns profitieren. Dies betrifft zum einen Spezialwissen einzelner Fachabteilungen, die unterstützend tätig werden. Daneben liegen weitere Chancen in der breiten Produktpalette der produzierenden Gesellschaften des Konzerns, die auch der Gesellschaft zur Verfügung steht. Darüber hinaus verfügt die Trane Technologies über eine der größten Mietflotten Europas, die ebenfalls von MTA Deutschland für die Vermietung genutzt werden kann.

6 Fazit und Ausblick

Das in 2024 sehr verhaltene Wirtschaftswachstum wirkte sich auch auf das Wachstum der Gesellschaft aus. Insbesondere im Bereich Engineered Solutions machte sich das sehr zögerliche Investitionsverhalten der Großkunden bemerkbar. Es bestehen durchaus Anfragen, Entscheidungen zur Bestellung werden jedoch verschoben. Nach den ersten uns vorliegenden Zahlen basierend auf unserem internen Konzernreporting haben wir das Umsatzziel, das für das Unternehmen geplant war, mit 93,39 % erreicht (TEUR 33.787 Ist gegenüber TEUR 36.180 Plan). Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass in diesem Umsatz TEUR 8.750 aus dem Bereich Engineered Solutions enthalten sind, denen kein Umsatzziel gegenüberstand, da man bei der Planung für 2024 davon ausging, dass der Bereich Engineered Solutions komplett über eine deutsche Schwestergesellschaft des Unternehmens abgebildet werden würde, was dann letztendlich nicht der Fall war. Wesentliche Leistungsindikatoren für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft sind seit der neuen Konzernzugehörigkeit zu Trane Technologies neben dem Umsatz auch der Gross Profit der Gesellschaft. Zu dessen Berechnung stellen wir dem Umsatz neben dem Materialaufwand auch alle sonstigen direkt zuordenbaren Kosten der Projekte gegenüber. Hier haben wir in 2024 44,2 % bzw. TEUR 14.928 gegenüber einem Plan von 40,3 % bzw. TEUR 14.568 erreicht. Ein weiterer Leistungsindikator ist das EBIT bzw. die EBIT-Quote. Hier wurden in 2024 TEUR 6.499 bzw. 19,2 % gegenüber einem Plan von TEUR 5.780 bzw. 16 % erreicht.

Für 2025 gehen wir von einem weiteren Wachstum der Gesellschaft aus. Hierbei haben wir in der Planung bereits Synergien zwischen dem Unternehmen, seiner deutschen Schwestergesellschaft sowie einem weiteren deutschen Unternehmen im Konzernverbund berücksichtigt. Für das Unternehmen isoliert betrachtet planen wir ein Umsatzwachstum von 25,8 %. Hinsichtlich des EBIT haben wir TEUR 9.047 bzw. eine EBIT-Quote von 21,3 % geplant. Um die Ziele erreichen zu können, haben wir eine Umstrukturierung der Kerngeschäftsbereiche und Neuorganisation der drei betroffenen Gesellschaften geplant. Insbesondere setzen wir hier auf die Fokussierung und Spezialisierung auf die Kerngeschäftsbereiche der jeweiligen Gesellschaften sowie einen gemeinsamen Kundenstamm. Inwieweit sich hier in 2025 noch gesellschaftsrechtliche Veränderungen ergeben, ist im Augenblick offen.

 

Nettetal, den 7. April 2025

MTA Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Carola Wolters

Marco Motton

Marco Henning

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.897,00 418.079,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.860,00 18.123,00
2. Anlagen des Mietgeschäfts 1.966.345,00 1.552.545,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.793,00 196.832,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 29.313,00
2.143.998,00 1.796.813,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.500.000,00 4.000.000,00
12.962.895,00 6.214.892,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 3.022.092,69 4.643.156,26
2. Waren 6.876.491,08 4.515.850,33
3. Geleistete Anzahlungen 149.417,20 20.244,57
10.048.000,97 9.179.251,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.743.707,17 3.336.184,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 163.159,94 41.329,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 433.658,39 982.760,06
4.340.525,50 4.360.273,62
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.090.731,56 5.686.281,03
15.479.258,03 19.225.805,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.820,11 76.709,49
28.526.973,14 25.517.407,30

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 14.707.177,63 12.218.045,85
III. Jahresüberschuss 2.657.396,48 2.489.131,78
17.466.832,49 14.809.436,01
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 119.474,72 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.466.400,00 1.143.700,00
1.585.874,72 1.143.700,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.549,54 12.589,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.549,54 (Vorjahr: EUR 12.589,64)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.117.300,53 7.362.716,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.117.300,53 (Vorjahr: EUR 7.362.716,44)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 524.458,71 569.743,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 524.458,71 (Vorjahr: EUR 569.743,94)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.063.117,51 1.017.990,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.063.117,51 (Vorjahr: EUR 1.017.990,14)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 759.550,64 599.287,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 759.550,64 (Vorjahr: EUR 599.287,13 )
davon aus Steuern: EUR 724.103,88 (Vorjahr: EUR 528.981,35)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.541,17 (Vorjahr: EUR 10.971,47)
9.469.976,93 9.562.327,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.289,00 1.944,00
28.526.973,14 25.517.407,30

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 33.984.542,38 25.162.415,75
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen 1.621.063,57 2.844.512,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 954.069,42 770.406,05
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.571.064,71 16.210.381,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.853.773,82 1.736.219,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.550.922,97 4.064.864,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 806.013,07 754.300,07
davon für Altersversorgung: EUR 18.533,62 (Vorjahr: EUR 18.098,33)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 798.362,32 665.132,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.082.471,30 1.825.194,57
davon aus Währungsumrechnungen: EUR 152,96 (Vorjahr: EUR 102,51)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 22.770,01 55.659,99
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 164.075,39 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 518,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.148.628,01 1.080.469,86
12. Ergebnis nach Steuern 2.692.639,43 2.496.431,23
13. Sonstige Steuern 35.242,95 7.299,45
14. Jahresüberschuss 2.657.396,48 2.489.131,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die MTA Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Nettetal und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld unter HRB 8699 eingetragen.

Der Jahresabschluss der MTA Deutschland GmbH, Nettetal, zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff., 264 ff. HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft entspricht gemäß den Größenkriterien des § 267 HGB einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Der Anhang wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB erstellt.

II. Gliederung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in der Form des gesetzlichen Gliederungsschemas für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 6 HGB um den Posten "Anlagen des Mietgeschäfts" ergänzt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden hierbei die Pflichtbestandteile einbezogen. Die Abschreibung auf bewegliche Gegenstände es Sachanlagevermögens erfolgt linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Nutzungsdauer der Anlagen des Mietgeschäfts beträgt zwischen einem und fünf Jahren und die der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen einem und vierzehn Jahren.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des Prinzips der kaufmännischen Vorsicht.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Waren werden mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Abschreibungen zur verlustfreien Bewertung der Vorräte auf den am Bilanzstichtag beizulegenden Wert werden - soweit erforderlich - vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird unverändert zum Vorjahr durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf den um die Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbetrag Rechnung getragen. Für bestimmte Forderungen besteht eine Warenkreditversicherung.

Die Bewertung von liquiden Mitteln erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Passiva:

Die im Rahmen des § 249 HGB gebildeten Rückstellungen werden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Tag der Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs eingebucht und mit dem zum Abschlussstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang zu entnehmen.

In den Finanzanlagen wird ein Darlehen an die Trane Technologies Finance Ltd., Irland, i.H.v. € 10.500.000 ausgewiesen. Das im Vorjahr existierende Darlehen i.H.v. € 4.000.000 wurde an die Muttergesellschaft M.T.A. S.P.A., Codogno, Italien, vollständig zurückbezahlt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Zinsforderungen gegen den Gesellschafter.

Das gezeichnete Kapital beträgt nach § 283 HGB i.V.m. Art. 42 Abs. 3 EGHGB DM 200.000,00 (€ 102.258,38). Es besteht keine gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zur Umstellung des Grundkapitals auf Euro und Glättung der Geschäftsanteile.

Die Rückstellungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für Sonder- und Prämienzahlungen für Arbeitnehmer, für Gewährleistungsansprüche Urlaub und Kundenbonifikationen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen des Mietgeschäfts (Rentalbusiness) € 766.254,54 (i.Vj. € 502.966,87).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinserträge aus Ausleihungen gegen den Gesellschafter von € 22.770,01 (i.Vj. € 55.659,99).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der zukünftigen Aufwendungen für Leasingverträge beträgt € 762.621,95 (i.Vj. € 786.902,65). Der Gesamtbetrag der zukünftigen Aufwendungen der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beläuft sich auf € 257.836,95 (i.Vj. € 382.636,95). Insgesamt betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen € 1.020.458,90 (i.Vj. € 1.169.539,60).

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

 

Michael Escher, Kaufmann, bis 4. März 2025

 

Marco Motton, Kaufmann

 

Marco Henning, Kaufmann, ab 7. August 2024

 

Carola Wolters, Kauffrau, ab 6. November 2024

Bezüglich der Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 70 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 19 gewerbliche Arbeitnehmer (i.Vj. 64, davon 14 gewerbliche Arbeitnehmer).

4. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von §§ 251, 268 Abs. 7 HGB liegen zum Bilanzstichtag 2022 vor. Bei unserer Unterstützungskasse (VdVA-Unterstützungskasse), in der die betriebliche Altersversorgung für Mitarbeiter durchgeführt wird, ist es auf Grund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Rückdeckungsversicherung (Kölner Pensionskasse) zu einer sanierungsbedingten Herabsetzung der zugesagten Versicherungsleistungen für Versorgungsberechtigte gekommen. Dadurch ist in den bisher kongruent rückgedeckten Versorgungsansprüchen eine Deckungslücke entstanden. Für diese Deckungslücken haften wir als Trägerunternehmen der Versorgung gemäß § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG gegenüber den Versorgungsberechtigten für die ungekürzten Versorgungsleistungen. Der durch ein Gutachten der Heubeck AG vom 14.02.2020 ermittelte Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 und 2 HGB für die mittelbaren Altersversorgungsverpflichtungen zum 31.12.2019 beträgt € 10.292,00. Diese Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen und dem beizulegenden Zeitwert des Vermögens der Unterstützungskasse stellt zum Stichtag 31.12.2019 die bestehende Unterdeckung dar. Da es seither zu keiner weiteren Reduzierung der zugesagten Versicherungsleistung für Versorgungsberechtigte gekommen ist, beläuft sich die Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag für die mittelbare Altersversorgungsverpflichtung und dem beizulegenden Wert unverändert auf € 10.292,00.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von € 2.657.398,48 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der MTA Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Trane Technologies plc, Swords, Co. Dublin/Irland, einbezogen. Die Trane Technologies plc, Swords, Co. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Trane Technologies plc, Swords, Co. Dublin/Irland, sowie im irischen CRO (Companies Registration Office) unter der Registernummer 469272 und über die Internetseite "www.cro.ie" erhältlich.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

8. Angaben zur Mindestbesteuerung

Wir sehen keine quantitativen Auswirkungen von Pillar II auf die Steuerverpflichtung unseres Unternehmens.

Hinsichtlich qualitativer Auswirkungen haben wir unsere Steuerplanungsprozesse unter Einbindung von konzerninternen Spezialisten und externen Beratern weiterentwickelt, um sicherzustellen, dass wir die Anforderungen der globalen Mindestbesteuerung erfüllen. Unsere Compliance-Prozesse wurden verbessert, um sicherzustellen, dass wir alle relevanten steuerlichen Vorschriften und Anforderungen einhalten.

Wir werden weiterhin die Entwicklungen im internationalen Steuerrecht beobachten und unsere Prozesse und Systeme entsprechend anpassen, um den Anforderungen von Pillar II gerecht zu werden und eine nachhaltige Geschäftstätigkeit sicherzustellen.

 

Nettetal, den 7. April 2025

MTA Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Carola Wolters

Marco Motton

Marco Henning

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen *) Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 572.781,64 0,00 0,00 0,00 572.781,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.909,68 2.519,32 0,00 0,00 69.429,00
2. Anlagen des Mietgeschäfts 2.442.455,90 935.032,93 352.866,59 548.460,96 3.181.894,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 813.528,93 104.644,44 0,00 204.307,63 713.865,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.313,00 0,00 -29.313,00 0,00 0,00
3.352.207,51 1.042.196,69 323.553,59 752.768,59 3.965.189,20
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.000.000,00 10.500.000,00 0,00 4.000.000,00 10.500.000,00
7.924.989,15 11.542.196,69 323.553,59 4.752.768,59 15.037.970,84
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.702,64 99.182,00 0,00 253.884,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.786,68 4.782,32 0,00 53.569,00
2. Anlagen des Mietgeschäfts 889.910,90 562.857,56 237.219,00 1.215.549,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.696,93 131.540,44 196.164,63 552.072,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.555.394,51 699.180,32 433.383,63 1.821.191,20
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.710.097,15 798.362,32 433.383,63 2.075.075,84
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.897,00 418.079,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.860,00 18.123,00
2. Anlagen des Mietgeschäfts 1.966.345,00 1.552.545,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.793,00 196.832,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 29.313,00
2.143.998,00 1.796.813,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.500.000,00 4.000.000,00
12.962.895,00 6.214.892,00

*) umgebucht aus fertigen Erzeugnissen und Waren in Anlagen des Mietgeschäfts

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MTA Deutschland GmbH, Nettetal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MTA Deutschland GmbH, Nettetal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTA Deutschland GmbH, Nettetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. April 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer

Žans Gorskis, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der MTA Deutschland GmbH wurde am 08.04.2025 festgestellt.

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