Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 7475
Eingetragen
22.3.1993
Branche
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Produktion in Einzel- und Serienfertigung von Schaltschränken und Komponenten für Automatisierungsanlagen, Anlagen der Gebäudeautomatisierung, Energieverteilung, Umwelttechnik, Anlagen zur Nutzung erneuerbaren Energien, Technische Gebäudeausrüstung, Datenverarbeitungs- und Kommunikationstechnik und alle damit verbundenen Leistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Kühnel
seit 1.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
90.00%
H**** K****
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karl Walluszek
01612 Nünchritz OT, Merschwitz, Schulstraße 7
23.400 €
90.00%
C***** L********
2.600 €
10.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WALLUSZEK GmbH

Riesa

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

19,00

19,00

II. Sachanlagen

43.554,00

25.481,00

III. Finanzanlagen

28.219,04

9.000,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

375.270,79

121.552,54

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

361.539,36

803.548,40

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

231.124,37

215.416,02

C. Rechnungsabgrenzungsposten

13.589,58

21.955,08

Summe Aktiva

1.053.316,14

1.196.972,04



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

26.000,00

26.000,00

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

716.808,06

690.448,98

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

37.671,96

26.359,08

B. Rückstellungen

102.544,13

165.735,49

C. Verbindlichkeiten

169.322,99

287.039,99

D. Rechnungsabgrenzungsposten

969,00

1.388,50

Summe Passiva

1.053.316,14

1.196.972,04

Anhang

für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Walluszek GmbH, Uttmannstraße 15, 01591 Riesa (Amtsgericht Dresden, HRB 7475) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) erstellt.

Die Walluszek GmbH ist eine kleine Gesellschaft gemäß des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit Wahlrechte bestehen, Angaben, statt in der Bilanz im Anhang zu machen, wurde hiervon Gebrauch gemacht.

B. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden.

Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) linear abgeschrieben, sofern diese der Abnutzung unterliegen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert, die nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern bemessen wurden. Bei den beweglichen Vermögensgegenständen wurde die lineare Abschreibungsmethode in Ansatz gebracht.

Die Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten größer EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden gemäß §§ 252 ff. HGB im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, auf die Bildung eines Sammelpostens für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten größer EUR 250,00 und bis EUR 1.000,00 zu verzichten.

Die unfertigen Leistungen werden vor allem im Bereich der Gebäudeautomation bewertet. Grundlage der Bewertung waren die entsprechenden Kostenstellen- sowie Stundennachweise pro Baustelle. Es erfolgte der Ansatz der Material-, Fremdleistungs-, Personalkosten.

Notwendige Zuschläge auf die Einzelkosten wurden in Anspruch genommen, der Ansatz von Vertriebskosten erfolgte nicht.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mittels einer Inventur zum 31. Dezember 2023 nachgewiesen. Diese sind gem. §§ 252 ff. HGB bewertet. Die gesetzlich zulässigen Bewertungsvereinfachungsverfahren wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips ausgenutzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet; dem möglichen Ausfall- und Zinsrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 v. H. des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem jeweiligen Nennwert bilanziert, gleiches gilt für die Guthaben bei Kreditinstituten und für den Kassenbestand.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag dar, soweit er Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag betrifft.

Das gezeichnete Kapital lautet auf EUR 26.000,00.

Es ist zu beachten, dass Teile des, grundsätzlich frei verfügbaren, Eigenkapitals unter die Ausschüttungssperre des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB fallen. Der ausschüttungsgesperrte Teil, der sich aus den, über die Anschaffungskosten hinausgehenden, Beträgen im Rahmen zeitwertbewerteter Vermögensgengenstände zur Altersversorgung ergibt, beträgt EUR 2.156,91.

Abzüglich darauf entfallender passiver Steuerlatenzen von EUR 647,07 sind gemäß § 268 HGB EUR 1.509,84 zur Ausschüttung aus diesem Sachverhalt gesperrt.

Die Rückstellung für Pensionen wurden nach dem anerkannten Versicherungs-mathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projekt-Unit-Credit-Methode" (PUC) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,78 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 1.147,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen ebenfalls gesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendiger Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie, von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In Bezug auf aktive Steuerlatenzen wurde vom Wahlrecht des § 274 HGB Gebrauch gemacht.

Posten der Aktiva wurden nicht mit Posten der Passiva, Aufwendungen wurden nicht mit Erträgen verrechnet.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Eingang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit Ausnahme der Sicherheitseinbehalte in Höhe von EUR 25.614,02 (Vorjahr: EUR 23.301,82) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, und sonstigen Vermögensgegenstände wird innerhalb eines Jahres erwartet.

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter aus überlassenen Darlehen haben in Höhe von EUR 25.467,41 eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Position Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen für Auf-wendungen. Damna sowie Erträge, welche Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Rückstellungen

Bei der Bilanzerstellung sind die Rückstellungen nach vernünftiger kauf-männischer Beurteilung in Höhe des zukünftigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt.

Bei den übrigen Rückstellungen sind unter anderen die Rückstellungen für Urlaub, ausstehende Rechnungen sowie die voraussichtlichen Jahresabschluss-kosten ausgewiesen.

Die Restlaufzeit dieser Rückstellungen beträgt nicht mehr als ein Jahr.

Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt als Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 181.479,00 und dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 124.916,90.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel nach § 285 HGB

Art der Verbindlichkeit

Gesamtbetrag

EUR

Restlaufzeit

bis 1 Jahr

EUR

Restlaufzeit

über 1 Jahr

EUR

Restlaufzeit

über 5 Jahre

EUR

Gesamt

169.322,99

169.322,99

0,00

0,00

(Vorjahr)

(287.039,99)

(287.039,99)

(0,00)

(0,00)

- davon aus Steuern

53.217,65

53.217,65

0,00

0,00

(Vorjahr)

(95.451,15)

(95.451,15)

(0,00)

(0,00)

- davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit:

338,71

338,71

0,00

0,00

(Vorjahr)

(696,36)

(696,36)

(0,00)

(0,00)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die allgemein üblichen Eigentumsvorbehalte.

D. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 32 Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung von

von Herrn Torsten Kühnel

wahrgenommen.

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Geschäftsführung wurde ein Annuitätendarlehen über 12 Jahre gewährt, welches mit 3,2 % nominal verzinst wird.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus nicht zu bilanzierenden Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Nachtragsbericht

Die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Dauer infolge der derzeit weltweit herrschenden Pandemie durch das Coronavirus auf die Gesellschaft sind derzeit nicht abschätzbar, werden auch weiterhin längerfristig zu Einschränkungen führen.

Ergebnisverwendung

Der entstandene Jahresüberschuss soll nicht ausgeschüttet, sondern thesauriert werden.

Riesa, 24. Juni 2024

Der Geschäftsführer

Torsten Kühnel

Walluszek GmbH

Riesa

 

Riesa, den 24. Juni 2024

gez. Torsten Kühnel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 18. November 2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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