Deuper & Matschinsky OHG
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Stark seit 20.10.2025 | Prokura |
Elmar Geese seit 8.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.67% | |
| 15.67% | |
E**** G**** | 4.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Intevation GmbHEigenbeteiligung | 15.67% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Greenbone AG (vormals: Greenbone Networks GmbH)OsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Als Vorstand der Greenbone AG (bis dahin Geschäftsführung der am 08.03.2023 im Handelsregister gelöschten Rechtsvorgängerin Greenbone Networks GmbH) mit Sitz in Osnabrück wird gemäß § 289 HGB zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Gesellschaft (§ 264 Abs. 2 S. 3 HGB) der nachstehende Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 erstattet. Aufgrund des (identitätswahrenden) Formwechsels der Greenbone Networks GmbH in die Greenbone AG gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 und der gleichzeitigen Eintragung der Greenbone AG beim AG Osnabrück unter HRB 218768 ist die Eintragung der Greenbone Networks GmbH am 08.03.2023 gelöscht worden. I. Allgemeine Angaben - Überblick über das Unternehmen Die Greenbone Networks GmbH (seit dem 08.03.2023 Greenbone AG) ist ein deutsches IT-Sicherheitsunternehmen mit Sitz in Osnabrück. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und ist laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn,Hauptentwickler von Open-Source-Schwachstellenmanagement-Lösungen. Die angebotenen Produkte und Services ermöglichen es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur effektiv auf Schwachstellen zu prüfen und vor Angriffen zu schützen. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2022 war die Weltwirtschaft durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der russische Einmarsch in die Ukraine, die stark gestiegenen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus. So wurde die Prognose zur Entwicklung der weltweiten Produktion, die der Internationale Währungsfonds (IWF) zum Jahresbeginn 2022 veröffentlicht hatte (+ 4,4 %), mit 3,4 % nicht erreicht, der Welthandel nahm mit 5,4 % etwas geringer zu als vor einem Jahr prognostiziert (6,0 %). Deutschland verzeichnete im Gesamtjahr 2022 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 % (2021: + 2,6 %). Der Inflationsdruck führte neben einer erheblichen Aufwertung des US-Dollars zu einer Straffung der geld- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen. Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie im Geschäftsjahr 2022 stiegen gemäß der Gartner Inc. um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr, wobei die Ausgaben für Software (+ 10,3 %) und IT-Services (+ 7,5 %) überproportional stiegen. Nach dem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland für das Jahr 2022 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik war die Bedrohungslage sehr hoch aufgrund anhaltender Aktivitäten im Bereich der Cyber-Kriminalität, von Cyber-Angriffen im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine sowie auch in vielen Fällen aufgrund einer unzureichenden Produktqualität von IT-Softwareprodukten. Jede Schwachstelle in Soft- oder Hardware-Produkten ist ein potentielles Einfallstor für Angreifer und gefährdet die Informationssicherheit, die Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Jahr 2021 wurden nach dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie über 20.000 Schwachstellen in Software-Produkten registriert, was einem Zuwachs von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ransomware-Angriffe auf Unternehmen, Universitäten und Behörden mit dem Ziel, Lösegeld zu erpressen, gelten als größte Bedrohung im Cyberbereich. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stuft die Cyber-Sicherheit als wesentlichen Aspekt der Daseinsvorsorge, der unmittelbar dem Schutz von Bürgerinnen und Bürger dient, ein. Die Greenbone Networks GmbH (seit dem 08.03.2023 Greenbone AG) hat Technologien um das Risiko und die Auswirkungen von Cyberangriffen zu reduzieren und die Kunden damit vor fast allen Angriffen zu schützen. Dies geschieht durch die täglich aktualisierte Technologie, welche Schwachstellen aufspürt und Anleitung zu deren Beseitigung gibt. Im Gegensatz zu Firewall- und Antivirus-Technologien setzt die Technologie also an der Prävention und Widerstandsfähigkeit an, so dass Cyberangriffen der eigentliche Angriffspunkt fehlt. Daher ist die Gesellschaft nicht im Wettbewerb mit Herstellern von Abwehr-Produkten, sondern nur mit wenigen Konkurrenten vergleichbar. Der "Market Guide for Vulnerability Assessment" von Gartner Inc. benennt ein Top-40 Liste repräsentativer Hersteller für den globalen Markt unter denen sich auch die Gesellschaft befindet. Von diesen Herstellern stuft die Gesellschaft für ihren Kernmarkt lediglich die drei großen US-Unternehmen Tenable, Qualys und Rapid7 als direkt wettbewerblich aktiv ein, wobei Tenable als globaler Marktführer gilt und deren Leistungsmerkmale sich die Gesellschaft zum Maßstab macht. Wesentlicher Unterschied zu allen Marktteilnehmern ist unsere Open Source Strategie. Die zentralen Werte für unsere Kunden liegen in den täglich aktualisierten Inhalten zur Sicherheitsanalyse. Die Software-Produkte, die diese Inhalte auswerten, sind für die Allgemeinheit als Quelltext und freie Downloads verfügbar, aber auch kommerziell mit entsprechenden Support-Verträgen. Durch diesen Ansatz hat sich die die Greenbone Networks GmbH (seit dem 08.03.2023 Greenbone AG) eine große und weltweit verteilte Anwenderschaft erarbeitet, aus denen, neben der direkten vertrieblichen Aktivität, zunehmend neue Kunden gewonnen werden. 2. Geschäftsverlauf der Greenbone Networks GmbH Im Geschäftsjahr 2022 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Sowohl das Appliance-Produkt für Installationen vor Ort bei Kunden als auch das Cloud-Produkt verzeichnen eine Steigung der Umsätze. Der Anteil wiederkehrender Umsätze, darunter vor allem die Subskription auf die täglich aktualisieren Inhalte, stieg ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 8.111 auf T€ 11.110 gestiegen. Das Gesamtkapital stieg wie das Gesamtvermögen von T€ 8.111 auf T€ 11.110. Die Erhöhung des Gesamtvermögens (bzw. des Gesamtkapitals) ergibt sich im Wesentlichen aus der Differenz zwischen der Erhöhung der Bankguthaben (+ T€ 3.801) abzüglich der Verminderung der sonstigen Forderungen (- T€ 78) einerseits und die Erhöhung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens (+ T€ 2.328) andererseits. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber 2021 insgesamt leicht gestiegen und setzen sich wie folgt zusammen: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 183 (+ T€ 77) sonstige Verbindlichkeiten T€ 422 (- T€ 38) Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 5,1 % (nach 0,6% am Vorjahresstichtag). 2. Finanzlage Alle anstehenden finanziellen Verpflichtungen wurden - in der Regel unter Ausnutzung von Skonti - durch zeitnahe Zahlung erfüllt. Dem Unternehmen stehen ausreichende Eigenmittel zur Verfügung. Es wird damit gerechnet, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Liquidität des Unternehmens ist gesichert. Zum 31.12.2022 sind die liquiden Mittel um T€ 3.801 auf T€ 8.269 gestiegen. Es wurden nur geringe Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 111 vorgenommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb einer Domain (T€ 5), eines Elektrokraftfahrzeuges (T€ 19), einer Ladestation (T€ 5), diverse Hardware (T€ 74) sowie von Büroausstattung (T€ 8). Investitionen in Finanzanlagen erfolgten in 2022 nicht. Den Zugängen standen in 2022 Abgänge in Höhe von T€ 25 gegenüber. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr 2021 um T€ 1.720 auf T€ 7.884 gestiegen. Gleichwohl liegt das Jahresergebnis nach Steuern mit T€ 494 um T€ 450 unter dem Vorjahresergebnis (T€ 944) und betrug damit im Verhältnis zur Gesamtleistung 6,3 % (Vorjahr: 15,3 %). Dem Rohertrag in Höhe von T€ 6.815 standen hauptsächlich Personalaufwendungen (T€ 4.987), Abschreibungen (T€ 340) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 758) gegenüber. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 ist ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 494 (Vorjahr: T€ 944). Zusammenfassend ist die Ertragslage nach wie vor positiv zu beurteilen, auch wenn das Ergebnis trotz gestiegenen Umsatzes im Verhältnis zum Vorjahr zurückgegangen ist. III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse) ist im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr 2021 insgesamt von T€ 6.164 um T€ 1.720 auf T€ 7.884 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 85 Personen einschließlich Teilzeitkräfte und Aushilfen beschäftigt. Begleitend durch die durchgeführte Re-Zertifizierung gemäß ISO 9001 und ISO 27001 wurden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern Geschäftsabläufe und Sicherheitsprozesse verbessert und ausgeweitet und eine zusätzliche Zertifizierung gemäß TISAX erfolgreich abgeschlossen. Die Kundenzufriedenheit hat gemäß normalisiertem NPS (Net Promoter Score) im Geschäftsjahr 2022 im Schnitt bei rund 90% gelegen, bei nur geringen Abweichungen von diesem Schnitt. IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Der deutschsprachige Markt, auf dem die Gesellschaft den wesentlichen Umsatz erwirtschaftet, ist weiterhin geprägt durch eine angespannte Sicherheitslage insbesondere auch im Cyberraum. Die regelmäßig stattfindenden und in vielen Fällen auch erfolgreichen Cyber-Angriffe auf deutsche und europäische digitale Infrastrukturen und Unternehmen stärken das Problembewusstsein und die Handlungsnotwendigkeit. Aus dieser Lage und aus dem wachsenden Handlungsdruck resultieren erhebliche Chancen für die Gesellschaft. Laut der Statista GmbH liegt bei den derzeit größten Gefahren für die Entwicklung von mittelständischen Unternehmen der Schutz der IT vor Hackerangriffen mit 61% auf dem dritten Platz, nach Fachkräftemangel und Rohstoffpreisen, und liegt damit unter Anderem vor Energiepreisen, Pandemie und schlechter Konjunktur. Bei der weltweiten Risikobetrachtung liegt laut der Statista GmbH "Cybervorfälle" auf Platz 1 und Fachkräftemangel lediglich auf Platz 8. Für das Jahr 2023 ist der Aufbau von zusätzlichem Personal vor allem für Vertrieb und Produkt-Entwicklung geplant um den Start einer neuen Produkt-Generation für das Jahr 2024 vorzubereiten. Mit der neuen Produkt-Generation ergeben sich auch neue Chancen, da gegenüber der aktuellen Generation ein weiteres Produkt eingeführt wird, welches insbesondere für große Kunden eine einheitliche Datensicht bietet. Für das Jahr 2023 wird daher ein schlechteres Ergebnis als im Vorjahr erwartet aufgrund höherer Kosten bei leicht gestiegenem Umsatz. Die Knappheit an Fachkräften stellt aus unserer Sicht aktuell das größte Risiko für unsere Gesellschaft dar. Der für 2024 geplante Marktstart der neuen Produkt-Generation muss möglicherweise verschoben werden, falls nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden können. Chancen bieten hier unsere für 2023 geplanten Maßnahmen in Form einer Erweiterung der Sonderleistungen für Mitarbeiter, darunter zusätzliche, Weiterbildungsmaßnahmen, Job-Bike und ein Gesundheits-Management-Programm. Letztlich wird auch eine Anhebung des Gehaltsspiegels eine notwendige Maßnahme sein und damit zusätzlich die Grundkosten erhöhen. Weitere Chancen liegen in der Re-Zertifizierung bspw. nach ISO 9001 und ISO 27001, aber auch in dem bisher hohen Maß an Kundenzufriedenheit. Im Falle einer Zunahme geopolitischer Spannungen könnte das Risiko für die Lieferfähigkeit (Appliance-Produkt) künftig steigen. Hierauf reagieren wir zwischenzeitlich mit geeigneten Maßnahmen. Darüber hinaus sind dem Vorstand derzeit - abgesehen von üblichen Geschäftsrisiken - keine weitergehenden wesentlichen Risiken bekannt.
Osnabrück, 16. Februar 2024 gez. Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorstandsvorsitzender Greenbone AG eingetragene Rechtsnachfolgerin der Greenbone Networks GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht, als eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nicht vorgenommen wurde. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Greenbone Networks GmbH war wie folgt eingetragen:
Aufgrund der identitätswahrenden formwechselnden Umwandlung der Greenbone Networks GmbH in die Greenbone AG gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 und der gleichzeitigen Eintragung der Greenbone AG (AG Osnabrück HRB 218768) ist die Eintragung der Gesellschaft unter HRB 202460 beim AG Osnabrück am 08.03.2023 gelöscht worden. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden grundsätzlich zu Nominalwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 162 betreffen im Wesentlichen mit T€ 152 (Vorjahresstichtag: T€ 11) den zum Bilanzstichtag ausstehenden Resturlaub. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahresstichtag: 0,00 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Währungsumrechnung resultierten in 2022 Erträge in Höhe von TEUR 28,1 (im Vj.: TEUR 1,0) sowie Aufwendungen i.H.v. TEUR 11,5 (im Vj.: TEUR 18,9). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 85. Angaben zu den gesetzlichen Vertretern Bestellt als Vorstand, jeweils einzelvertretungsberechtigt sind Herr Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorsitzender und Herr Elmar Geese. Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden drei Mitgliedern: • Herr Lukas Grunwald (V), Hildesheim, Geschäftsführer der DN-Systems Enterprise Internet Solutions GmbH, Hildesheim • Herr Frank Koormann, Osnabrück, Geschäftsführer der Intevation GmbH, Osnabrück • Herr Bernhard Reiter, Osnabrück, Geschäftsführer Intevation GmbH, Osnabrück Vergütungen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Von § 286 Abs. 4 HGB, wonach die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterbleiben kann, wurde Gebrauch gemacht. Angaben zu Beteiligungen Die Gesellschaft ist zum Stichtag an nachfolgenden Unternehmen beteiligt: Cyber Resilience Solutions GmbH, Solingen, mit € 10.000,00 bzw. einer Beteiligungsquote von 40 %; Ausweislich des letzten Jahresabschlusses der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2022 belief sich ihr Eigenkapital auf € 16.259,16; in dem Geschäftsjahr 2022 erzielte das Beteiligungsunternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von € - 2.386,58. Greenbone Networks UK Ltd., London, mit GBP 100 bzw. einer Beteiligungsquote von 100 %; Ausweislich des letzten Jahresabschlusses der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2022 belief sich ihr Eigenkapital auf GPB 9.621; in dem Geschäftsjahr 2022 erzielte das Beteiligungsunternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von GPB 831. Weitere Angaben Mit Datum vom 19.7.2022 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals von € 25.000,00 um € 25.000,00 auf € 50.000,00 beschlossen. Die Tatsache wurde am 27.7.2022 im Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 202460 eingetragen. Die Gesellschaft ist nach Maßgabe des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 im Wege des Formwechsels in die Greenbone AG (Amtsgericht Osnabrück HRB 218768) umgewandelt worden. Der Formwechsel wurde mit Eintragung der Greenbone AG in das Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 218768 zum 8.3.2023 wirksam. Am 8.3.2022 wurde die Greenbone Networks GmbH im Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 202460 gelöscht. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Osnabrück, den 16.02.2024 gez.Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorstandsvorsitzender Greenbone AG, eingetragene Rechtsnachfolgerin der Greenbone Networks GmbH Bericht des AufsichtsratsNiederschrift über die Hauptversammlung der Greenbone AG mit Sitz in Osnabrück vom 21. Februar 2024 Am 21. Februar 2024 fand in Osnabrück eine Hauptversammlung der Greenbone AG mit Sitz in Osnabrück, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 218768, statt. Der Vorstand hat gemäß § 14 Abs. 7 der Satzung entschieden, dass Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie Aktionäre im Wege der elektronischen Kommunikation durch ein virtuelles Meeting teilnehmen können und hatte darauf bereits in der Einberufung der Hauptversammlung hingewiesen. An der Hauptversammlung nahmen teil: 1. vom Aufsichtsrat - Frank Koormann als vertretender Aufsichtsratsvorsitzender, - Bernhard Reiter. 2. vom Vorstand - Dr. Jan-Oliver Wagner als Vorsitzender und - Elmar Geese. 3. als Aktionäre (diese entsprechen 52% der Aktien) - Intevation GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Bernhard Reiter und Frank Koormann, - Elmar Geese und - Dr. Jan-Oliver Wagner. Das Stimmrecht der Aktien der DN-Systems Enterprise Internet Solutions GmbH (dies entspricht 48% der Aktien), wurde für die heutige Hauptversammlung im Vorfeld durch den Geschäftsführer Lukas Grunwald auf Frank Koormann auf elektronischem Wege (Threema) übertragen. Somit lagen insgesamt Stimmrechte von 100% der Aktien vor. Als vertretender Aufsichtsratsvorsitzender übernahm Frank Koormann satzungsgemäß (§ 16 Abs. 2) den Vorsitz in der Hauptversammlung und eröffnete sie um 11:45 Uhr. Der Versammlungsleiter hat die Beschlussfähigkeit festgestellt. Der Versammlungsleiter gab bekannt, dass eine notarielle Beurkundung der Hauptversammlung wegen der Beschlusslage nicht notwendig ist und daher auf die Teilnahme eines Notars verzichtet werde. Mit der Protokollierung ist der Vorstandsvorsitzende Dr. Jan-Oliver Wagner beauftragt. Die zu Beginn nochmals bekannt gegebene Tagesordnung der Hauptversammlung lautete wie folgt: TOP 1: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 der Greenbone Networks GmbH TOP 2: Entlastung Geschäftsführer der Greenbone Networks GmbH TOP 3: Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31.12.2023 Die Tagesordnungspunkte wurden wie folgt erledigt: TOP 1: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 der Greenbone Networks GmbH 1. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 wurde die Greenbone Networks GmbH im Wege des Formwechsels in die Greenbone AG umgewandelt. Der Formwechsel wurde mit Eintragung des neuen Rechtsträgers am 08.03.2023 im Handelsregister wirksam. Da zum Eintragungszeitpunkt der Jahresabschluss der Greenbone Networks GmbH nicht vorlag, muss nun nach den für den übernehmenden Rechtsträger als Aktiengesellschaft geltenden Vorschriften über den Jahresabschluss befunden werden. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 und des Lageberichts 2022, erstellt durch CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Datum 19. Februar 2024 hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Bericht kommt zu folgendem Schluss (Seite 17): Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGBerklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 2. Der Jahresabschluss der Greenbone Networks GmbH zum 31.12.2022 hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Da Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen haben, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen, muss diese nun gemäß § 173 Abs. 1 AktG den Jahresabschluss feststellen. Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Der vorgelegte Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 der Greenbone Networks GmbH wird festgestellt. Die Bilanzsumme beträgt € 11.110.348,88. Die Hauptversammlung hat einstimmig die vorstehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 beschlossen. Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn. TOP 2: Entlastung der Geschäftsführung der Greenbone Networks GmbH Im Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 war Dr. Jan-Oliver Wagner alleiniger Geschäftsführer der Greenbone Networks GmbH. Der Vorsitzende schlug vor, ihm Entlastung zu erteilen: Die Hauptversammlung beschloss daraufhin einstimmig, dem Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung zu erteilen. Der Vorsitzende stellte den Beschluss fest und verkündete ihn. TOP 3: Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31.12.2023 Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 wurde die Greenbone Networks GmbH im Wege des Formwechsels in die Greenbone AG umgewandelt. Der Formwechsel wurde mit Eintragung des neuen Rechtsträgers am 08.03.2023 im Handelsregister wirksam. Es muss nach den für den übernehmenden Rechtsträger als Aktiengesellschaft geltenden Vorschriften der Abschlussprüfer für den Jahresabschluss gewählt werden. Der Aufsichtsrat schlug vor, die CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüferin des Jahresabschlusses der Greenbone AG zum 31.12.2023 zu wählen. Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Zur Abschlussprüferin des Jahresabschlusses der Greenbone AG zum 31.12.2023 wird die CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt. Der Aufsichtsrat soll diese mit der Abschlussprüfung beauftragen. Die Hauptversammlung hat einstimmig die Wahl der CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Abschlussprüferin des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 beschlossen Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn, Damit war die Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 12:05 Uhr. Ich, der vertretende Aufsichtsratsvorsitzende stelle insbesondere fest, dass alle Beteiligten während aller Abstimmungen ununterbrochen anwesend waren. Sämtliche Abstimmungen wurden ordnungsgemäß vorgenommen. Die Ergebnisse der Beschlüsse wurden jeweils sofort festgestellt und verkündet. Zu keinem Beschluss wurde Widerspruch zur Niederschrift erhoben.
Osnabrück, 21. Februar 2024 gez. Dr. Jan-Oliver Wagner, Protokollführer gez. Frank Koormann, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Greenbone AG (als eingetragene Rechtsnachfolgerin der Greenbone Networks GmbH), Osnabrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Greenbone Networks GmbH (jetzt: Greenbone AG), Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greenbone Network GmbH (jetzt: Greenbone AG), Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir unser Ermessen pflichtgemäß aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, am 19. Februar 2024 Context Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Schwandt, Wirtschaftsprüfer |
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