Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 11591 HL
Eingetragen
18.11.2011
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von und der Handel mit Kunststoffteilen und Kunststoff-Halberzeugnissen sowie der Abschluss aller mit den vorstehenden Tätigkeiten zusammenhängenden oder diese Zwecke fördernden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nils Krüger
seit 18.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Arthur Krüger Besitzgesellschaft KG
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arthur Krüger GmbH

Barsbüttel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Unternehmensgruppe Krüger steht als Familienbetrieb in vierter Generation für fast 85 Jahre Technik in Kunststoff. Wir sind im Handel von Kunststoff-Halbzeugen und der Verarbeitung von Kunststoffen tätig. Zu unseren Kunden zählen Hersteller (OEM), Verarbeiter/Zerspaner (VER) und Betreiber von Maschinen und Anlagen (MRO).

Die Unternehmensgruppe Krüger wurde im Rahmen einer Realteilung zum 31.12.2020 aufgelöst und in zwei neue Bereiche aufgeteilt.

Die Grundlage des Unternehmens bildet der Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit der alleinigen Gesellschafterin, der Arthur Krüger Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen ist im Halbzeughandel von technischen Kunststoffen sowie der Produktion von Kunststoff-Fertigteilen im Dreh-, Fräs- oder Thermoform-Verfahren tätig. Weiterhin werden Lösungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) für den Anlagen-, Wasser-, Bahn- und Brückenbau angeboten.

Die Arthur Krüger GmbH ist zur Sicherstellung der Produktionsqualität nach DIN ISO-9001:2015 zertifiziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Hoffnungen, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine mit Russland im Jahr 2023 beendet werden können, haben sich nicht erfüllt. Die Auseinandersetzungen gehen unvermindert weiter, mit negativen wirtschaftlichen und zunehmend problematischen politischen Folgen in Europa.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,3 %, nachdem das BIP im Vorjahr noch um 1,9 % gestiegen war. Die Inflationsrate betrug 6,9 % nach 5,9% im Vorjahr.

Die Arbeitslosenquote lag in Deutschland im Durchschnitt bei 5,7% (Vorjahr 5,4%), in Schleswig-Holstein durchschnittlich bei 5,5% (Vorjahr 5,2%)

Der Branchenumsatz der deutschen Kunststoffverarbeiter sank im Geschäftsjahr 2023 um 6% auf EUR 72,5 Mrd. Besonders betroffen von dem Umsatzrückgang waren die Industriebereiche Bauwirtschaft und Verpackung. Da in diesen Bereichen traditionell ein hoher Rezyklatanteil einbezogen wird, hat sich auch die Quote entsprechend reduziert.

In Deutschland wurden im Jahr 2023 12,7 Millionen Tonnen (-9%) Kunststoffe verarbeitet, davon 2,4 Mio recycelte Kunststoffe. Der Anzahl der Beschäftigten sank auf 319.264.

Der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden ist weiterhin auch in der Branche ein gravierendes Problem. Sinkende Umsätze bei steigenden Produktionskosten, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung, sowie gestiegenen Arbeitskosten führten zum Teil zu erheblichen Ertragseinbußen.

2. Geschäftsverlauf

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen weiterhin der Halberzeughandel von technischen Kunststoffen sowie die Zerspanung und 2D Kant- und Frästeile dar. Wir sind weiterhin im GFK-Anlagenbau tätig.

Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 4,7 % vermindert.

Der im vergangenen Jahr krisenverursacht erhöhte Wareneinsatz konnte wieder um 3 % gesenkt werden. Dadurch ergab sich, trotz des Umsatzrückganges, ein geringfügig erhöhter Rohgewinn gegenüber dem Vorjahr.

Der Personalaufwand konnte aufgrund einer reduzierten Mitarbeiteranzahl gesenkt werden. Die Personalkostenquote sank um knapp 2 %.

III. Lage

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verminderten sich die Umsatzerlöse um 1.009 T€ von 16.689 T€ auf 15.680 T€. Durch die verringerten Materialkosten hat sich der Rohertrag dennoch von 6.054 T€ auf 6.225 T€ erhöht.

Aufgrund einer verringerten Anzahl von Mitarbeitern konnten die Personalkosten um 435 T€ gemindert werden.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich innerhalb der einzelnen Bereiche und im Gesamtbetrag von 2.349 T€ (Vorjahr 2.448 T€) kaum Veränderungen ergeben.

Der Jahresüberschuss per 31.12.2023 beträgt 784 T€ (Vorjahr 277 T€).

2. Finanzlage

Die flüssigen Mittel haben am Bilanzstichtag 261 T€ (Vorjahr 84 T€) betragen. Zur Finanzierung des operativen Geschäfts wird ein Kontokorrentkredit in Anspruch genommen (133 T€; Vorjahr 950 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind von 1.219 T€ auf 808 T€ gesunken.

Im Jahr 2023 erfolgten keine Investitionen in nennenswertem Umfang.

Angemessene Kreditlinien und ein straffes Forderungsmanagement tragen dafür Sorge, dass die anstehenden Zahlungsverpflichtungen stets eingehalten werden konnten.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 5.132 T€ auf 4.680 T€ vermindert. Dies betrifft insbesondere den Rückgang der Vorräte um 360 T€. Die Forderungen gegenüber unseren Kunden sind von 1.248 T€ auf 1.106 T€ gesunken.

Die Eigenkapitalquote hat sich deutlich erhöht (55,9%; Vorjahr 35,7%).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen heran. Dabei steht im Vordergrund:

Umsatz pro Mitarbeiter sowie

Umsatzrendite

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 296 T€ (Vorjahr 264 T€).

Die Umsatzrendite hat in 2023 5 % (Vorjahr 1,77 %) betragen.

5. Gesamtaussage

Trotz des verminderten Umsatzes konnte das Ergebnis durch eine verbesserte Materialeinsatzquote und geringere Personalkosten deutlich verbessert werden.

IV. Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die zukünftige Geschäftsentwicklung lässt sich schwer einschätzen. Neben der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine ist im Nahen Osten zwischen Israel und verschiedenen Terrororganisationen erneut ein Krieg ausgebrochen, zum Teil unter der Einbeziehung der dahinterstehenden Staaten. Ein Ende dieser beiden kriegerischen Auseinandersetzungen ist vollkommen ungewiss. Da in den vom Krieg betroffenen Regionen oder von deren Parteien ein erheblicher Anteil auf die weltweite Erdölförderung entfällt, kann es zu Preiserhöhungen im Bereich von Rohstoffen führen.

Die Abgabe einer verlässlichen Prognose erweist sich aufgrund der weltwirtschaftlichen Gegebenheiten insgesamt als weiterhin sehr schwierig.

Der Fachkräftemangel bereitet weiterhin Probleme im operativen Geschäft. Bedingt durch den angespannten Arbeitsmarkt ist eine erhöhte Fluktuation zu erkennen, da der Personalmangel zu verbesserten Angeboten für Mitarbeiter führt.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir bei einer leicht rückläufigen Umsatzentwicklung ein deutlich vermindertes Ergebnis gegenüber 2023.

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die größten Risiken liegen im Bereich der Rohstoff- Energie und Transportkosten. Kunststoffe bestehen zum allergrößten Teil aus Rohöl. Aufgrund des kriegsbedingten, ständig erweiterten Lieferboykotts gegen Russland, insbesondere hinsichtlich Gases und Öl, mussten bereits neue Bezugsquellen und Transportwege erschlossen werden, die zum überwiegenden Teil mit Preiserhöhungen verbunden sind. Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten können zusätzlich durch Störungen bei der Erdölförderung und dem Transport zu weiteren Kostensteigerungen für die Produkte führen.

Entgegen der ständigen Ankündigungen zum Bürokratieabbau entstehen laufend zusätzliche gesetzliche Auflagen im Umweltbereich durch nationale und europäische Verordnungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Kunststoffbranche haben. Besonders bei der Verpackung im Konsumbereich wird vermehrt die Nachhaltigkeit gefordert.

Neue Umweltauflagen können daher zur Reduzierung oder gar Einstellung von Kunststoffprodukten führen.

Wie in vielen anderen Branchen besteht auch in der Kunststoffbranche ein eklatanter Fachkräftemangel, der auch durch die unzureichende Besetzung der angebotenen Ausbildungsstellen anhalten wird. Durch Fachkräftemangel können Risiken in der Produktion, dem Vertrieb und der Verwaltung auftreten.

Wir versuchen durch Recruitingmaßnahmen gegenzusteuern.

Die derzeitige schlechte, wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland führt zu einer großen Verunsicherung in der Wirtschaft, die negative Folgen für die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hat.

Der Großteil unserer Kunden kommt aus dem allgemeinen Maschinenbau oder beliefert diesen. Die Branche erlebt nach Aussage des VDMA derzeit Umsatzrückgänge und Stagnation. Erst ab 2025 rechnet man wieder mit anziehenden Investitionen.

Ertragsorientierte Risiken

Steigende Energie-/Produktionskosten, Umweltauflagen, Wettbewerbsrisiken durch mögliche Überkapazitäten verbunden mit einem erhöhten Preiswettbewerb, höhere Transportkosten und Personalkosten durch Fachkräftemangel werden ein Risiko im Ertragsbereich darstellen.

Diese erhöhten Kosten müssen in Form von Preiserhöhungen an den Markt weitergegeben werden, um die Marge zu halten.

Durch die zeitweise Verknappung von Gütern auf dem Markt, haben sich Kunden mit Material bevorratet bzw. Bestellungen vorgezogen, um ihren zeitlichen Lieferverpflichtungen nachzukommen. Dieses Verhalten kann in der Zukunft vorübergehend zu einer geringeren Nachfrage führen.

Zur Beseitigung der Risiken in der Produktion wird zukünfig eine Reduzierung der Kosten durch klimafreundliche, neue automatisierte -Prozesse erfolgen.

Weiterhin wird unsere Kalkulation in regelmäßigen Abständen überprüft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken sehen wir im Liquiditäts-, Kredit- und Marktrisiko.

Branchenbedingt bestehen jeweils hohe Vorrats- und Forderungsbestände. Das Eigenkapital deckt die Finanzierung der Vorräte ab. Das Zahlungsverhalten der Kunden sowie die eingeräumten Kreditlinien der Kreditinstitute haben somit eine erhebliche Bedeutung für die Liquiditätslage unserer Gesellschaft. Die von uns errichteten Liquiditätspläne sowie ein eingerichtetes straffes Forderungsmanagement unterstützen die Aufrechterhaltung der Liquidität.

Die Stellung der Sicherheiten für unsere Kreditlinien bei den Kreditinstituten erfolgt durch unsere Gesellschafterin. Daneben werden Kreditlinien der Lieferanten in Anspruch genommen. Die Aufrechterhaltung der Kreditlinien ist daher für die Liquiditätslage zwingend erforderlich.

Das Marktrisiko beinhaltet Verfügbarkeit, ungeplante Preissteigerungen, mangelnde Qualität der eingekauften Produkte, zu hohe Lagerbestände, neue Umweltauflagen durch den Gesetzgeber und Konzentration der Unternehmen auf der Abnehmerseite.

Die derzeitige schlechte wirtschaftliche Lage in Deutschland hat bereits vermehrt zu Insolvenzen von Industrieunternehmen geführt. Da kurzfristig nicht mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage gerechnet werden kann, könnte es zu ansteigenden Insolvenzen auch in unserem Kundenkreis kommen.

3. Chancenbericht

Die Nähe unserer Vertriebsmitarbeiter zu den Kunden und deren Bedürfnisse führt zu einer engen Kundenbindung. Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität (ISO-9001:2015) sollen weiterhin unsere Stellung im Markt festigen.

Im Rahmen von neuen Markttrends/Umweltauflagen, wie im Bereich der erneuerbaren Energien und der Nachhaltigkeit von Produkten, wird es weitere Produktentwicklungen aus Kunststoff geben, die für uns den bisherigen Markt erweitern.

Eine Verbesserung des Investitionsklimas durch einen Waffenstillstand oder der Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten und dem damit verbundenen Wiederaufbau der Wirtschaft, Infrastruktur und Immobilien, würden zu einer möglichen Konjunkturerholung in Deutschland und einer etwaigen höheren Nachfrage unserer Produkte führen.

Zusätzlich könnten die bestehenden Probleme in den Bereichen Rohstoffe und Energie durch eine Beendigung des Krieges beseitigt werden.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Unsere Finanzinstrumente bestehen aus Forderungen und Verbindlichkeiten.

Seit Jahren verfügen wir über einen solventen Kundenstamm, der in der Vergangenheit nur zu geringen Forderungsausfällen geführt hat. Bei der Anbahnung von neuen Geschäftsbeziehungen erfolgt eine entsprechende Bonitätsprüfung. Daneben finanzieren wir uns durch Lieferantenkredite und der Einräumung von Kreditlinien unserer Hausbank.

Durch ein entsprechendes Finanz- und Risikomanagement, das eine sorgfältige Liquiditätsplanung beinhaltet, erfolgt die Aufrechterhaltung der Zahlungsbereitschaft.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Barsbüttel, 18. Dezember 2024

Arthur Krüger GmbH

Gez. Nils Krüger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 605.343,91 742.164,76
I. Finanzanlagen 605.343,91 742.164,76
1. Sonstige Finanzanlagen 605.343,91 742.164,76
B. Umlaufvermögen 4.048.559,74 4.336.886,49
I. Vorräte 2.597.793,45 2.994.846,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.189.909,51 1.258.357,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 156,98 147,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.189.752,53 1.258.210,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 260.856,78 83.682,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.543,94 25.943,99
Summe Aktiva 4.680.447,59 5.104.995,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.615.059,78 1.849.844,48
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.731.022,83 1.453.812,98
III. Jahresüberschuss 784.036,95 296.031,50
B. Rückstellungen 433.522,84 538.058,26
C. Verbindlichkeiten 1.631.864,97 2.717.092,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 133.126,24 950.431,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 591.239,35 492.572,57
3. sonstige Verbindlichkeiten 907.499,38 1.274.088,05
davon aus Steuern 16.004,20 31.117,08
Summe Passiva 4.680.447,59 5.104.995,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.335.937,30 6.088.705,08
2. Personalaufwand 2.827.254,85 3.261.334,13
a) Löhne und Gehälter 2.297.165,61 2.643.782,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 530.089,24 617.551,39
davon Aufwendungen für Altersversorgung 30.091,39 32.813,55
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.348.712,52 2.389.380,86
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.205,99 32.555,64
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 9,76 3,31
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.813,69 33.383,71
davon an verbundene Unternehmen 27.729,56 10.509,38
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 338.051,80 139.207,04
7. Ergebnis nach Steuern 785.310,43 297.954,98
8. sonstige Steuern 1.273,48 1.923,48
Jahresüberschuss 784.036,95 296.031,50

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Arthur Krüger GmbH, Altes Feld 1 in 22885 Barsbüttel (Amtsgericht Lübeck, Handelsregisternummer HRB 11591 HL) wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Die Ausleihung wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bankguthaben wurde zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde wegen der periodengerechten Aufwandszuordnung gebildet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Aufgrund der Restlaufzeit der Verpflichtungen von weniger als einem Jahr erfolgte keine Abzinsung.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachstehenden Anlagespiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 1 Jahre
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.106.304,18 1.106.304,18 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 156,98 156,98 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 83.448,35 83.448,35 0,00
Summen 1.189.909,51 1.189.909,51 0,00

3. Rückstellungen

Rückstellungsspiegel

Anfangsbestand
EUR
Verbrauch/ Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Endbestand
EUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellungen 120.963,00 -51.271,00 0,00 69.692,00
Körperschaftsteuerrückstellungen 134.417,56 -22.913,08 0,00 111.558,48
Summen 255.380,56 -74.184,08 0,00 181.250,48
Sonstige Rückstellungen
Urlaubsrückstellung für Personal 14.397,43 -14.397,43 9.802,36 9.802,36
Prämienrückstellung 146.380,00 -146.380,00 197.970,00 197.970,00
Rückstellung für Berufsgenossenschaft 6.644,90 -6.644,90 0,00 0,00
Sonstiges 62.190,07 -59.690,07 0,00 2.500,00
Rückstellung für Jahresabschluss- und Prüfungskosten 25.000,00 -25.000,00 42.000,00 42.000,00
Summen 254.612,40 -252.112,40 249.772,36 252.272,36

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 133.126,24 133.126,24 0,00 0,00
(Vorjahr) (950.431,88) (950.431,88) (0,00) 0,00
Erhaltene Anzahlungen 45.849,96 45.849,96 0,00 0,00
(Vorjahr) (47.730,00) (47.730,00) (0,00) 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 807.829,02 807.829,02 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.218.757,26) (1.218.757,26) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 591.239,35 591.239,35 0,00 0,00
(Vorjahr) (513.060,98) (513.060,98) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 53.820,40 53.820,40 0,00 0,00
(Vorjahr) (60.862,13) (60.862,13) (0,00) (0,00)
Summen 1.631.864,97 1.631.864,97 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.790.842,25) (2.790.842,25) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin.

Bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haftet neben der Gesellschaft auch die Arthur Krüger Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG mit insgesamt TEUR 1.417 Grundschulden.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 16.004,20 (Vorjahr EUR 31.117,08).

D. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Geschäftsjahr 2022
Anzahl
Angestellte 31,25 32,25
Arbeiter 21,75 30,50
Summe 53,00 62,75

2. Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des §251HGB.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 605 für 2024 (davon verbundene Unternehmen TEUR 564) und TEUR 1.162 für die Folgejahre (davon verbundene Unternehmen TEUR 1.127).

4. Geschäftsführerbezüge

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von EUR 784.036,95 mit dem Gewinnvortrag von EUR 1.731.022,83 zu verrechnen und in Höhe von EUR 2.515.059,78 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

6. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Name Ausgeübter Beruf
Nils Krüger, Hamburg Geschäftsführer, alleinvertretungsberechtigt

 

Barsbüttel, 18. Dezember 2024

Arthur Krüger GmbH

Gez. Nils Krüger, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss der Arthur Krüger GmbH, Barsbüttel, zum 31. Dezember 2023 wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des §327HGB offengelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachstehenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Arthur Krüger GmbH, Barsbüttel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Arthur Krüger GmbH, Barsbüttel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arthur Krüger GmbH, Barsbüttel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 20. Dezember 2024

SKN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Olaf Oestreich, Wirtschaftsprüfer

Gez. Gerold Winter, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 605.343,91 605.343,91 742.164,76
Finanzanlagen 605.343,91 605.343,91 742.164,76
Sonstige Ausleihungen 605.343,91 605.343,91 742.164,76
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 -136.820,85
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 -136.820,85
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 -136.820,85
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 742.164,76
Finanzanlagen 0,00 742.164,76
Sonstige Ausleihungen 0,00 742.164,76

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.12.2024.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.