snacc-it GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludger Koslowski seit 3.12.2018 | Prokura |
Thomas Haveneth seit 3.12.2018 | Geschäftsführer |
Roger H. Dr. Jakobs seit 3.12.2018 | Prokura |
Scariot Uwe seit 3.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
agineo GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis: 1 Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell b) Ziele und Strategie c) Steuerungssystem 2 Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf c) Ertragslage d) Finanzlage e) Vermögenslage f) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3 Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung a) Chancen- und Risikobericht b) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 4 Prognosebericht 5 Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft www.agineo.de © agineo GmbH 1 Grundlagen des Unternehmensa) GeschäftsmodellDie agineo GmbH gehört zu den führenden Anbietern von IT-Dienstleistungen im Umfeld von ServiceNow- und AixBOMS-Projekten in Deutschland. agineo ist größter Anbieter für Enterprise Service Management auf Basis der Technologieplattform ServiceNow in der Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). In der Materna Gruppe ist die agineo GmbH als 100%-ige Tochtergesellschaft verortet. Sie hält zum 31.12.2023 unmittelbare Anteile in Höhe von 50% an der snacc-it GmbH in Aachen. Im Ausland hält sie jeweils 100% der agineo AG in Bern/Schweiz, der agineo Austria GmbH in Wien/Österreich und der agineo Sweden AB in Kista/Schweden. Organisatorisch erstreckt sich die agineo GmbH über einen großen Projektbereich mit mehreren Teams sowie der oberhalb genannten Unternehmensbeteiligungen. Damit ist die agineo GmbH über mehrere Branchen hinweg aufgestellt und kann durch die Bündelung von umfangreicher Fach- und Technologieexpertise gezielt und schnell auf Marktanforderungen im Bereich IT Service- und IT-Object Management reagieren. Der Projektbereich bietet Kunden aus Unternehmen und Behörden ein Komplettangebot aus Beratung und Technologie für Digitalisierung der Unternehmensprozesse, die effiziente Gestaltung und der sichere Betrieb der jeweiligen IT-Landschaft im Fokus. Unternehmensbeteiligungen agineo AG (Schweiz), agineo Sweden AB (Schweden), agineo Austria GmbH (Österreich) und snacc-it GmbH: Für den Schweizer Markt ist die agineo AG Dienstleister für IT Enterprise Lösungen und hier auch im Bereich von Projekten im Umfeld von AixBOMS tätig. Für die Märkte in Schweden und Österreich wurden im Jahr 2023 neue Tochtergesellschaften in den jeweiligen Ländern gegründet. In Schweden werden über die agineo Sweden AB Dienstleistungen rund um das Thema Enterprise Service Management angeboten, in Österreich über die agineo Austria GmbH. Die snacc-it GmbH bindet Studierende in reale Kundenprojekte des Bereichs IT Service Management ein. Insbesondere werden dabei neue Ansätze und Technologien in bestehende Produkte integriert sowie innovative Ideen vorangetrieben. Die erbrachten Leistungen und Erfahrungen bieten wir vornehmlich Unternehmen aus dem Bundesland NRW an. Die Organisation und Koordination werden dabei von angelernten und fest übernommenen Studierenden sowie mehreren Absolventen geleistet. b) Ziele und StrategieAls IT-Dienstleister berät und begleitet die agineo GmbH ihre Kunden in allen Belangen des IT Enterprise Managements und liefert kundenindividuelle Lösungen für IT-gestützte Prozesse. Die agineo GmbH agiert dabei als Realisierungspartner sowohl für den Mittelstand als auch für große Konzerne. Die Strategie der agineo GmbH ist es, die bestehende Wettbewerbsposition im Markt zu behaupten und auszubauen. Aufgrund des Portfolios, das ausschließlich im B2B-Geschäftsmodell vertrieben wird, sind Behörden, große Mittelständler und Konzerne aus diversen Branchen Zielgruppe der agineo GmbH. c) SteuerungssystemZur laufenden Steuerung des Unternehmens im Sinne der Zielerfüllung, der Chancennutzung und der Umsetzung der strategischen Ziele nutzt die Geschäftsführung der agineo GmbH das auf das Unternehmen zugeschnittene umfassende Informationssystem, das mit Monats- und Quartalsberichten Aufschluss über alle relevanten Kennzahlen liefert. Dazu zählen insbesondere der Umsatz und das EBIT. Routinemäßig werden die Monatsberichte für Auswertungsgespräche des Controllings mit dem Management eingesetzt. Quartalsberichte werden mit Consulting Direktoren beraten. Darüber hinaus werden weitere Leistungsindikatoren wie z.B. der Auftragseingang und die Auslastung der Mitarbeiter kontinuierlich überwacht. 2 Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hatte im Jahr 2023 immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so gab es schwache Konjunkturprognosen oder sogar Anzeichen einer Rezession. Nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes war das Bruttoinlandsprodukt um insgesamt 0,3 % niedriger für das Jahr 2023. Die Bitkom gibt das Wachstum im ITK-Markt für das Jahr 2023 aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, mit einem Plus von 2,1 % an. Der Umsatz der agineo GmbH stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 56,6 % im Vergleich zum ITK-Markt weit überdurchschnittlich. Dies ist insbesondere auf die sehr gute Entwicklung des ServiceNow-Markts zurückzuführen. Für das Jahr 2024 rechnet die Bitkom trotz der schwachen Gesamtkonjunktur mit einem erneuten überdurchschnittlichen Wachstum von 4,7 % für den ITK-Markt. b) GeschäftsverlaufDie agineo GmbH realisierte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von T€ 40.584. Damit wurde der Vorjahresumsatz von T€ 25.909 um 56,6 % übertroffen und der geplante Umsatz von T€ 30.412 um 33,4 % überschritten. Der EBIT des Geschäftsjahres 2023 lag bei T€ 7.072 und damit T€ 4.059 über dem Vorjahreswert (T€ 3.013). Damit wurde der geplante EBIT um 62 % übertroffen. Die EBIT-Marge liegt 2023 bei 17,4 % und somit 5,8 %-Punkte über der EBIT-Marge des Vorjahres. Die positive Entwicklung ist wesentlich mit den gestiegenen Umsätzen zu begründen. Hierbei profitierte die agineo GmbH im Geschäftsjahr 2023 erneut von einer durchgängig guten Auslastung. Zudem konnten aufgrund der hohen Nachfrage nach Digitalisierung viele neue Projekte mit größerem Volumen umgesetzt werden. Der Hauptteil des Umsatzes wurde im Bereich Beratung (84,49 %) erzielt. c) ErtragslageDer Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf höhere Beratungsumsätze (+T€ 9.746) und einen Anstieg der Lizenzumsätze (+T€ 4.840) zurückzuführen. Ausschlaggebend für die gestiegenen Beratungsumsätze ist eine durchgehend hohe Auslastung im Geschäftsjahr 2023. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 4.886 auf TEUR 11.053 resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Geschäftstätigkeit aber auch aus dem vermehrten Einsatz der Fremddienstleister. Die Erhöhung des Personalaufwands um T€ 2.370 oder 16,5 % auf T€ 16.700 (Vj. T€ 14.330) ist neben einem notwendigen Personalaufbau aufgrund der guten Geschäftsentwicklung auch auf das gute Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 und damit verbunden einem Anstieg der leistungsbezogenen Bezüge zu erklären. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 6.103 und damit um T€ 2.051 oder 50,6 % über dem Vorjahresniveau (T€ 4.052). Die Erhöhung ist im Wesentlichen durch gestiegene Aufwände für Drittleistungen begründet. Die Abschreibungen sind begründet durch Neuanschaffungen gegenüber dem Vorjahresniveau um T€ 37 gestiegen. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis lag bei T€ 33 (Vorjahr: T€ 37) und damit T€ 4 unter dem Vorjahresniveau; dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Erträgen aus Beteiligungen sowie aus geringeren Zinserträgen aus einem niedrigeren Darlehen (vgl. VJ) an die Muttergesellschaft. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fielen in Höhe von T€ 2.308 an und lagen somit T€ 1.301 über dem Vorjahr. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von T€ 4.789 ab, nach einem Jahresüberschuss von T€ 2.036 im Jahr 2022. Im Berichtsjahr 2023 waren bei der agineo GmbH im Durchschnitt 211 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 183 Mitarbeiter). Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres zufrieden. d) FinanzlageDie Bilanz der agineo GmbH zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von T€ 13.700 (Vj. T€ 9.911). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Veränderung von rd. 38,2 %. Der Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. Gegenläufig wirkt sich die Ausschüttung an die Muttergesellschaft aus. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 55,7 % (Vj. 62,2 %). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf T€ 2.201 und ergibt sich aus dem positiven Periodenergebnis in Höhe von T€ 4.789 bereinigt um Abschreibungen in Höhe von T€ 300. Des Weiteren wurde der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch den Aufbau des Working Capital geprägt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf -T€ 908 und wird im Wesentlichen durch Anlagenzugänge (Sachanlagevermögen und Immaterielle Vermögensgegenstände) und die Anteile an verbundenen Unternehmen geprägt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -T€ 1.000, da es im Jahr 2023 zu einer Ausschüttung an die Muttergesellschaft kam. Des Weiteren waren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden, so dass sich heraus keine Finanzierungstätigkeit ergab. Sämtliche Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen wurden aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit geleistet. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme um T€ 8.682 auf T€ 24.609 (Vj. T€ 15.927). Die liquiden Mittel lagen mit T€ 6.458 aufgrund der beschriebenen Effekte über dem Vorjahresniveau von T€ 6.165. Die liquiden Mittel betragen 26,2 % der Bilanzsumme. Die aus Sicht der Geschäftsführung gute Liquiditätsausstattung bildet weiterhin eine gute Grundlage zur Finanzierung der laufenden Geschäftsaktivitäten, der planmäßigen Bedienung von Verbindlichkeiten sowie dem Abfedern von Auslastungsschwankungen in gewöhnlichem Umfang. Die Liquiditätslage der agineo GmbH ist weiterhin sehr gut. e) VermögenslageDas Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhen sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 267 auf T€ 689. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch höhere Investitionen im Geschäftsjahr 2023. Die Abschreibungen mit T€ 300 waren geringer, als die Investitionen von T€ 570 und führen insgesamt zu einer Zunahme. Das Finanzanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 341 erhöht. Die Anlagenintensität liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 8,5 % und somit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert. Der Deckungsgrad I des Anlagevermögens sank um 14 %-Punkte auf 657 % und zeigt somit eine fristenkongruente Finanzierung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital auf. Das Umlaufvermögen stieg um T€ 6.293 auf T€ 20.210. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen korrespondierend zum organischen Wachstum der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 5.932), sowie der Anstieg des Bankguthabens (+T€ 289). Die Umlaufintensität sank insgesamt um 5,3 %-Punkte auf 82,1 %. Das Fremdkapital stieg um T€ 1.751 auf T€ 3.084, vor allem und insbesondere aufgrund der gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten (+T€ 929). Bei einer um T€ 8.682 höheren Bilanzsumme erhöhte sich die Fremdkapitalquote (ohne Berücksichtigung der Rückstellungen und passiven Rechnungsabgrenzungsposten) um 4,1 %-Punkte auf 12,5 %. Die Gesamtkapitalrentabilität, definiert als Jahresüberschuss vor Fremdkapital-Zinsaufwendungen (T€ 4.799; Vj. T€ 2.070) im Verhältnis zum Gesamtkapital erhöhte sich um 6,7 %-Punkte auf 19,5 %. Die Rentabilität bezogen auf das Eigenkapital betrug 35,0 % (Vj. 20,5 %). Die Entwicklung von Gesamtkapitalrentabilität (+6,7 %) und Eigenkapitalrentabilität (+14,5 %) sind positiv zu betrachten. f) Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenIn der agineo GmbH werden als finanzielle Leistungsindikatoren und zur internen Steuerung im Wesentlichen die Kennzahlen, der Umsatz und das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis) verwendet. Die agineo GmbH bediente sich ebenfalls nicht finanzieller Leistungsindikatoren, die zur Steuerung des Unternehmens beitragen. So stellte die Ausbildung von Nachwuchskräften einen wesentlichen Bestandteil der Personalpolitik dar. Ebenso war die Weiterentwicklung der Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor der agineo GmbH. Das interne Weiterbildungsangebot wurde kontinuierlich ausgebaut und gab den Mitarbeitern die Chance, neue Kenntnisse zu erwerben. Zudem wurden Mitarbeiter über individuelle Zielvereinbarungen ermutigt, ihre Qualifizierungen zu erweitern und zu vertiefen. Diese Maßnahmen sollen die Nachhaltigkeit des Personalkörpers und die eigene Innovationskraft sichern. Ebenso wurden Auswertungen über arbeitnehmerseitige Kündigungen und regelmäßig stattfindende Feedbackgespräche zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit herangezogen. Auch eine Mitarbeiterbefragung wurde durchgeführt. Die agineo GmbH arbeitet kontinuierlich daran, die Werte noch weiter zu steigern und die Positionierung für bestehende und für zukünftige Mitarbeiter ausbauen zu können. 3 Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklunga) Chancen- und RisikoberichtDas Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Zu seinen Aufgaben gehört es, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, frühzeitig zu erkennen. Die agineo GmbH verfügt über ein Risikomanagement, das sich als Methodik durch die gesamte Prozesskette von der Angebotsphase im Rahmen des Akquisitionsprozesses, über die Umsetzungsprozesse während der Prozesslaufzeit bis zu den nachgelagerten Prozessen zieht. Hierbei sind, je nach Phase, die Verantwortlichen und ihr Vorgehen genau bestimmt. Ferner wird mithilfe eines Projektrisiko-Dashboards bei der Identifikation von potenziellen Risiken und ihrer Dokumentation, Analyse und Bewertung unterstützt. Darauf basierend werden Maßnahmen zur Behandlung des Risikos abgeleitet und ihre Umsetzung nachfolgend überwacht. Des Weiteren beobachtet das Unternehmen Risiken hinsichtlich der Kalkulation und Abwicklung von größeren Projekten. Geschäftsimmanenten Risiken begegnet die agineo GmbH mit Hilfe eines monatlichen Reportingsystems, das einen Überblick über die Entwicklungen zu Umsatz, Auftragseingang, EBIT sowie der wesentlichsten Aufwandsarten durch Plan/Ist- und Vorperiodenvergleiche ermöglicht. Darüber hinaus wird durch tägliche Liquiditätsübersichten bei der agineo GmbH die Liquiditätsentwicklung überwacht. Ebenso werden Risiken bezüglich der Abhängigkeit von ertragskritischen Volumen als maßgeblicher Erfolgsfaktor für die Unternehmensentwicklung beobachtet. Im Folgenden werden die Risiken und Chancen in ihrer Reihenfolge nach ihrer Bedeutung absteigend dargestellt. Unverändert bleibt der Fachkräftemangel in der ITK-Branche auf absehbare Zeit der limitierende Faktor für Wachstum bei Dienstleistungen. Mitarbeiterbindung und Weiterbildung von Führungskräften und Mitarbeitern sind daher Schwerpunktthemen bei der agineo GmbH. Speziell für Hochschulabsolventen gibt es Trainee-Programme und für erfahrene Mitarbeiter Schulungen im Bereich der sozial-methodischen Kompetenzen sowie fachspezifische Weiterbildungen. Die agineo GmbH arbeitet außerdem mit Schulen und Hochschulen zusammen und ist Partner der Aachener Fachhochschule. Mit allen Maßnahmen verfolgt die agineo GmbH das Ziel, die Arbeitgeber-Attraktivität für Schul- und Hochschulabsolventen nicht nur in Aachen, sondern auch deutschlandweit, zu steigern. Die agineo GmbH bietet ihr Dienstleistungsspektrum im Ausland über Tochtergesellschaften an, was mit entsprechenden Risiken hinsichtlich des Geschäftserfolges dieser Gesellschaften und dem damit zusammenhängenden Erfolg der Investitionen der agineo GmbH verbunden ist. Mit einem standardisierten Reporting der Töchterunternehmen hat die agineo GmbH Vorkehrungen getroffen, um mögliche finanzielle Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu minimieren. An den Risikomanagement-, Projektinitialisierungs- und Projektcontrollingprozessen werden kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen. Diese Instrumente sind nach Ansicht des Managements dazu geeignet, eine rechtzeitige Identifizierung und Quantifizierung sämtlicher Risiken, die die agineo GmbH und ihre Gesellschaften treffen könnten, zu gewährleisten und zugleich die Steuerung erforderlicher Gegenmaßnahmen jederzeit zu unterstützen. Risiken können sich bei der Abwicklung von Werkverträgen und Festpreisen ergeben im Falle einer Überschreitung der budgetierten Zeitraster und Kosten. Durch ein engmaschiges Projektcontrolling, das die wichtigsten KPIs überwacht, sollen diese Risiken minimiert und ein frühzeitiges Gegensteuern ermöglicht werden. Aktuell sind keine Umstände bekannt, die aus diesem Vorgang einen wesentlichen negativen, zukünftigen Einfluss auf die agineo GmbH haben könnten. Chancen ergeben sich aus dem wirtschaftlichen Wandel und der einhergehenden Digitalisierung. Der Bedarf an Digitalisierung ist hier ein Wachstumstreiber der ITK-Branche. Als IT-Dienstleister ist die agineo GmbH aus Sicht der Geschäftsführung gut aufgestellt und bietet kundenindividuelle Technologien für ein agiles IT Enterprise Management. Inwieweit diese Prognosen unter den gegebenen Umständen eintreffen werden, ist fraglich. Die agineo GmbH ist mit einem inländischen Umsatzanteil von 97,7 % und einem diversifizierten Kundenstamm über alle Branchen hinweg gut aufgestellt. Ein gezielter Ausbau der Vertriebsaktivitäten und eine verstärkte unternehmensübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Vertriebsteams bieten zusätzliche Chancen bei Kunden mit Bedarf in verschiedenen Anwendungsfeldern. Die Möglichkeit der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf weitere Länder wird derzeit erörtert. Die Materna-weite Nutzung der vertrieblichen Erfahrungen und der jeweiligen Kundenzugänge offeriert echte Synergien, die zur Stärkung der jeweiligen Wettbewerbsposition eingesetzt werden. Darüber hinaus wird das interne technische Know-How im Rahmen von regelmäßigen und konzernübergreifenden Arbeitsgruppen gebündelt, um weitere Potentiale im Bereich Qualität zu heben. b) Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Bankguthaben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und Mahnwesen. 4 PrognoseberichtDas Management der agineo GmbH plant für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse mit rund T€ 43.837 die sich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bewegen. Ebenso wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem EBIT in Höhe von T€ 4.531 gerechnet. Des entspricht in etwa einem Rückgang um 36 % gegenüber dem EBIT 2023. Die geplante EBIT-Marge liegt bei etwa 10 %. Der Rückgang ist in steigenden Mitarbeiterzahlen und demensprechend höheren Personal- und Weiterbildungskosten aufgrund von wachsendem Personal und steigenden Gehältern sowie dem steigenden Lizenzgeschäft mit geringeren Margen gegenüber dem Ergebnis 2023 begründet. Des Weiteren wird mit einem vermehrten Einsatz von Personaldienstleistern zur Personalgewinnung und Fremddienstleister im Projektgeschäft gerechnet. Darüber hinaus wird weiterhin mit steigenden Reisekosten und Reisezeiten gerechnet. Die konservative Planung geht von einer geringeren Anzahl an margenstarken Projekten sowie einer leicht verringerten Auslastung aus. Etwaige Auswirkungen der unsicheren Weltwirtschaftslage (z.B. Ukraine-Krieg) sind im ersten Quartal 2024 weder in der Auslastung noch in den Ergebnissen zu merken. Die niedrigen Konjunkturprognosen für 2024 münden insgesamt in einer etwas zurückhaltenden Prognose für das Geschäftsjahr 2024. Detaillierte wöchentliche Analysen zur Auslastung der produktiven Mitarbeiter, dem Status aller laufenden Projekte, zum Zahlungsverhalten von Kunden, zum Auftragseingang und Belastbarkeit des vorhandenen Auftragsbestandes gehören zu den Maßnahmen, die eventuelle Veränderungen der Auslastung und damit der Prognose frühzeitig verdeutlichen. Für die Folgejahre wird für die agineo GmbH grundsätzlich weiterhin von einem internen und externen ertragsorientierten Wachstum ausgegangen. Gerade die eingeleiteten Maßnahmen zur höheren Flexibilität und Kundennähe, aber auch der forcierten Neukundenakquisition sollen zu diesem Wachstum und zur weiteren Ausweitung von Marktanteilen beitragen. Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung der agineo GmbH auch von politischen und konjunkturellen Gegebenheiten abhängig. Ebenso hängt das Wachstum von den am Markt verfügbaren Fachkräften ab, die hierfür benötigt werden. Dem nächsten Geschäftsjahr sieht die Geschäftsführung positiv entgegen, da durch den ungebrochenen Digitalisierungstrend von einem wachsenden Geschäft ausgegangen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 sind keine den üblichen Rahmen überschreitenden Investitionsverpflichtungen bekannt und keine konkreten Investitionen geplant. 5 Bestehende Zweigniederlassungen der GesellschaftDie agineo GmbH hat aktuell (Stand März) folgende Zweigniederlassungen im Inland:
Aachen, den 13. März 2024 TThomas Haveneth, Geschäftsführer, CEO Uwe Scariot, Geschäftsführer, CEO BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang - zum Geschäftsjahr 2023 -I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 n.F. HGB. Sie hat ihren Sitz in Aachen und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HR B 4816). Soweit es die geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches ermöglichen, sind die im Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze für mittelgroße Kapitalgesellschaften beibehalten worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie im Vorjahr aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert, sofern es sich um ein selbständig bewertbares Wirtschaftsgut handelt, und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze zeitanteilig vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; im Geschäftsjahr 2023 beträgt die Sofortabschreibung EUR 65.492,98. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit Ihren Anschaffungskosten angesetzt. Niedrigere beizulegende Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Wertaufholungen erfolgen, wenn der Grund für eine voraussichtlich dauernde Wertminderung entfällt. Im Geschäftsjahr wurde eine Zuschreibung auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 3 vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit Method gebildet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren gem. dem versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt. Für die Abzinsung wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer pauschalen restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 5,0 % (Vorjahr: 5,0 %) und erwartete Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenzen mit 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wird mit einer Rate von 7 % (Vorjahr: 7 %) berücksichtigt. Den Risiken durch die Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverpflichtungen wird durch eine Rückstellung in Höhe von 0,5 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes des laufenden Geschäftsjahres Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie zu Erträgen nach dem Bilanzstichtag führen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie entsprechende Erträge bzw. Aufwendungen werden mit dem am jeweiligen Buchungstag maßgebenden Umrechnungskurs gebucht. Zum Bilanzstichtag bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und gegebenenfalls Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der agineo GmbH in Höhe von 32 % (Vorjahr: 32 %). Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden für den Überhang aktiver Steuerlatenzen zum 31. Dezember 2023 keine aktiven latenten Steuern bilanziert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Unter der Bilanzposition "Anteile an verbunden Unternehmen" ist eine 100%ige Beteiligung an der agineo AG, Könizstr. 60, CH-3000 Bern 5, Schweiz (eingetragen im Handelsregister des Kantons Bern, Firmennummer CHE-101.272.168) ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der agineo AG gemäß dem lokalen, nach schweizerischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten, Jahresabschluss EUR 784.699,19 (Vorjahr: EUR 469.166,95). Sie hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 158.616,94 (Vorjahr: EUR 124.566,86) erzielt. Im Laufe des Jahres 2023 wurden die agineo Austria GmbH, Zieglergasse 6, Stiege 3, 1070 Wien, Österreich (eingetragen beim Handelsgericht Wien mit der Firmennummer FN 611541 a) sowie die agineo Sweden AB, Torshamnsgatan 39, Upgang A, Plan 9, 16440 Kista, Schweden (eingetragen im Bolagsverket Sundsvall, Organisationsnummer 559440-1985) gegründet. Diese sind ebenfalls unter der Bilanzposition "Anteile an verbundenen Unternehmen" mit jeweils einer 100%igen Beteiligung ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der agineo Austria GmbH gemäß dem lokalen, nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten, Jahresabschluss EUR 22.547,84. Sie hat im Rumpfwirtschaftsjahr 2023 einen Verlust von EUR 12.452,16 erzielt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der agineo Sweden AB gemäß dem lokalen, nach schwedischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten, Bilanz EUR 79.680,16. Sie hat im Rumpfwirtschaftsjahr 2023 einen Verlust von EUR 110.554,47. Ein Jahresabschluss wurde nach schwedischen Rechnungslegungsvorschriften nicht aufgestellt. Es wird erstmalig ein Jahresabschluss für den Zeitraum 03.07.2023 bis 31.12.2024 erstellt. Die Bilanzposition "Beteiligungen" beinhaltet eine 50%ige Beteiligung an der snacc-it GmbH, Pascalstr. 25, 52076 Aachen (Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen, HRB 19417). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital des von der Gesellschaft aufgestellten Jahresabschluss EUR 305.650,17 (Vorjahr: EUR 200.538,67). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 151.219,22 (Vorjahr: EUR 92.215,47) erzielt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von EUR 298.221,97 (Vorjahr EUR 117.115,73) Forderungen, die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Davon betreffen EUR 256.644,87 (Vorjahr: EUR 92.561,85) Forderungen gegen die Gesellschafterin Materna Information & Communications SE. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit Method gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) für eine Laufzeit von 15 Jahren - Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" - Die zu erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie die Rentensteigerungen werden mit 0 % (Vorjahr: 0 %) angenommen. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 54.785,81. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wird im Geschäftsjahr 2023 EUR 680,98 der Pensionsrückstellung zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 1.021,45 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB). Das zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienende sog. Planvermögen wurde mit der Pensionsrückstellung gem. § 246 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (der gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht) beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 29.918,62. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt per 31. Dezember 2023 EUR 179.379,56. Die Erträge aus der Verzinsung des Planvermögens betragen EUR 290,15, die Zinsaufwendungen aus der Pensionsverpflichtung der Altzusagen EUR 3.260,00. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB i.d.F. 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre abzuzinsen (vorher 7 Jahre). Der hieraus resultierende Abstockungsgewinn aus der unterschiedlichen Abzinsung (bei 7 Jahren = 1,74 %; bei 10 Jahren = 1,82 %) unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Abstockungsgewinn beträgt EUR 3.009,00 (Vorjahr: EUR 13.758,00). Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit EUR 4.466.456,52 im Wesentlichen die Rückstellungen für Mitarbeiterprämien (EUR 2.403.261,80), Jubiläumsaufwendungen (EUR 388.831,00), Gewährleistungsverpflichtung (EUR 206.919,00), ausstehende Rechnungen (EUR 801.944,77), Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 89.220,00), Urlaubsverpflichtungen (EUR 512.327,47) und sonstige Rückstellungen, die der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von EUR 602.322,36 (Vorjahr: EUR 348.741,62) Verbindlichkeiten, die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Davon betreffen EUR 403.168,78 (Vorjahr: EUR 193.533,77) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Materna Information & Communications SE. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Die Leasingverpflichtungen umfassen im Wesentlichen PKW Leasing für das operative Geschäft. Bei den Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um nicht gekündigte Dauerschuldverhältnisse mit einer jährlichen Verpflichtung i.H.v. TEUR 336. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung enthalten, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich und gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zuzuführen sind. Die Steuern vom Einkommen und von Erträgen betreffen im Wesentlichen das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres. V. Sonstige Pflichtangaben Anzahl Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 211 Arbeitnehmer, davon Verwaltung 17 (Vorjahr: insgesamt 183, davon Verwaltung 17), beschäftigt. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: - Uwe Scariot, Geschäftsführer (CEO), Dortmund - Thomas Haveneth, Geschäftsführer (CEO), Roetgen Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder mit einem Prokuristen. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angaben zu § 285 Abs. 9 a HGB in Anspruch genommen. Für ehemalige Organmitglieder sind Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 179.379,56 (Vorjahr: EUR 177.424,58) gebildet worden. Diese wurden mit dem Deckungsvermögen für den Bilanzausweis in Höhe von EUR 29.918,62 (Vorjahr: EUR 29.628,47) verrechnet, so dass der Überhang von EUR 149.460,94 (Vorjahr: EUR 147.796,11) passiviert wurde. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Materna Information & Communications SE, Dortmund, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. GewinnverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Aachen, den 13.März 2024 Thomas Haveneth, Geschäftsführer / CEO Uwe Scariot, Geschäftsführer / CEO
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen wurden und der Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die agineo GmbH, Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der agineo GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der agineo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 30. September 2024 KPMG
AG
Engel, Wirtschaftsprüferin Kavun, Wirtschaftsprüferin |
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