t`works ProLangua GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Saad Daoud seit 6.1.2020 | Prokura |
Haiko Stüting seit 6.1.2020 | Geschäftsführer |
Karsten Müller seit 29.9.2016 | Prokura |
Nicola Szekely seit 28.6.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
L&S Lauf- & Sport Shop GmbH (künftig: 21sportsgroup GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mysportgroup GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mysportgroup GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Finanzlage" im Lagebericht hin. Dort wird ausgeführt, dass die Zahlungsfähigkeit und damit der Fortbestand der Gesellschaft davon abhängt, dass die der Planung zugrunde liegenden Annahmen, insbesondere die geplante Umsatzentwicklung wie erwartet eintreten.
Berlin, 15. März 2016 Ernst
& Young GmbH
Lennartz, Wirtschaftsprüfer Elfert, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12.2015
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31.12.2015Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Gesellschaft hat gemäß § 288 Abs. 2 HGB von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Jahresabschluss wurden die nachfolgend genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Bewegliche Sachanlagen mit einem Wert bis zu EUR 410,00 wurden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und zum Bilanzstichtag mit dem gewogenen Durchschnittswert gemäß § 256 S. 2 i.V.m. § 240 Abs. 4 HGB bewertet. Darüber hinaus wurde bei Handelswaren mit einer geringen Umschlagshäufigkeit eine Wertberichtigung gebildet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Zum Bilanzstichtag beträgt der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, EUR 666.511,08. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015 von EUR 952.158,68 abzüglich der hierauf entfallenden latenten Steuern von EUR 285.647,60. Diese Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Annahme eines Steuersatzes von 30 %. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in voller Höhe gegenüber einem Gesellschafter. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital i. H. v. EUR 1.187.867,31 aus. Durch Einzahlungen in die Kapitalrücklage und Wandlung nachrangiger Gesellschafterdarlehen hat sich die Kapitalrücklage in 2015 um EUR 6.585.842,25 erhöht. Auf der Grundlage der Cash-flow Planung unter Berücksichtigung von laufenden Finanzierungsverhandlungen sowie der bereits im Februar 2016 aufgenommenen Darlehen durch die Gesellschafterin in Höhe von EUR 598.000 geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Fortbestand der Gesellschaft für die nächsten 12 Monate gesichert ist. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Resturlaub und Boni, für erwartete Retouren sowie für im Geschäftsjahr noch nicht erhaltene Rechnungen. Sämtliche sonstige Rückstellungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2015 teilen sich wie folgt auf:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn und VerlustrechnungFür 2015 ist ein Jahresfehlbetrag von EUR -3.226.701,58 angefallen. Es sind EUR 109.681,23 periodenfremde Aufwendungen angefallen. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietzahlungen bis zum Ende der vertraglichen Laufzeit in Höhe von EUR 346.243,34. Außerbilanzielle Geschäfte i. 5. d. § 285 Nr. 3 HGB bestehen zum Stichtag 31. Dezember 2015 nicht. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. Im Geschäftsjahr waren neben den Geschäftsführern durchschnittlich 62 Angestellte bei der Gesellschaft beschäftigt. Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2015 an:
Am 23. Februar 2016 wurde Frank Zwirner zum Geschäftsführer bestellt. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.
Berlin, 14. März 2016 Die Geschäftsführung Frank Zwirner Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31.12.2015Geschäfts- und RahmenbedingungenDie 2010 gegründete mysportgroup GmbH ist ein wachsendes Berliner E-Commerce-Unternehmen, das auf den Verkauf von Sportartikeln spezialisiert ist. Mit ihrem Onlineportal VAOLA für Sport- und Outdoor-Bekleidung bietet sie ihren Kunden ein Sortiment, welches rund 300 Sportmarken und rund 60.000 Artikel umfasst. Die Gesellschaft beliefert Endverbraucher in Deutschland und der EU, welche die Ware über den Onlineshop bestellen. Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2015 eine positive Entwicklung der wesentlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im deutschen und EU Raum war ein leichtes Wachstum des Online-Sportmarktes festzustellen. GeschäftsverlaufIm Jahr 2015 wurden entscheidende Fortschritte im Ausbau des Geschäftsmodells für VAOLA erreicht, insbesondere indem neue Vertriebskanäle erschlossen wurden. VAOLA wurde im 1. Halbjahr 2015 als Händler bei Amazon aktiv. Neben dem deutschsprachigen Raum wurde damit auch die Lieferung nach Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien begonnen. Weiterhin wurden im 2. Halbjahr VAOLA-Onlineshops in allen wesentlichen EU-Ländern in der jeweiligen Landessprache eröffnet. Die Produktpalette konnte durch die Anbindung von zusätzlichen Partnerhändlern im Rahmen unseres Premium Partner Programms an unser Shopsystem von rund 45.000 auf rund 60.000 Produkte erweitert werden. Durch die neuen Vertriebskanäle sowie das erweiterte Sortiment und eine Erhöhung der Warenverfügbarkeit konnte für VAOLA ein Umsatzwachstum von rund 42 % erreicht werden (bereinigt um Umsätze des bereits stillgelegten Shoppingclubs mysportworldclub aus 2014). Durch hohe Effizienz im Einkauf sowie im Marketing wurden konstant positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet. Aufgrund der geschilderten Entwicklungen schätzt die Gesellschaft den Geschäftsverlauf des Jahres 2015 insgesamt als günstig ein. Veränderung der GesellschafterstrukturIm Dezember 2015 wurden alle Anteile der bisherigen Gesellschafter der mysportgroup GmbH durch die L & S Lauf- & Sport Shop GmbH (seit Februar 2016: 21sportsgroup GmbH) übernommen. ErtragslageDie Ertragslage der Gesellschaft hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):
Die mysportgroup GmbH hat im Jahr 2015 einen Nettoumsatz von rund 15,5 Mio. EUR erwirtschaftet. Dies entspricht einem Wachstum von 4,0 Mio. EUR bzw. rund 35 % gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um das in 2013 stillgelegte Shoppingclub-Geschäft mysportworldclub (Umsatz 2014: 0,6 Mio. EUR, Umsatz 2015: 0,0 Mio. EUR) konnte für das Geschäftsmodell VAOLA ein Wachstum um 42 % von 10,9 Mio. EUR in 2014 auf 15,5 Mio. EUR in 2015 realisiert werden. Die Materialeinsatzquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 3,5%-Punkte. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um rund 0,7 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere durch außerordentliche Sondereffekte begründet. Der Mitarbeiterstamm wurde von 56 Ende 2014 auf 53 Ende 2015 reduziert (Vollzeitäquivalente). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um rund 1,6 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere durch höhere Marketingaufwendungen aufgrund des Umsatzanstiegs begründet. Vermögenslage Die nachfolgende Übersicht zeigt wesentliche Posten zur Finanz- und Vermögenslage (in TEUR):
Das Anlagevermögen zum Jahresende beläuft sich auf rund 1,2 Mio. EUR. Der Betrag ist gegenüber dem Vorjahreswert um 0,3 Mio. EUR gestiegen. Zu 0,6 Mio. EUR ist das Anlagevermögen um selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände gestiegen. Dabei handelt es sich um selbstprogrammierte Software für den Online-Auftritt (VAOLA Shop 3.0 und 3.1), für das ERP-System (VAOLA NAV 3.0 und 3.1) sowie für den Betrieb einer neuen Server- und Systemarchitektur (VAOLA Systems 2.0). Zu 0,3 Mio. EUR ist das Anlagevermögen durch Abschreibungen gesunken, da auf Neuinvestitionen in Sachanlagen im Jahr 2015 weitgehend verzichtet wurde und nur kleinere Ersatzinvestitionen vorgenommen wurden. Das Vorratsvermögen (rund 1,0 Mio. EUR zum Jahresende) konnte um rund 0,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresende verringert werden. Zur Senkung des Bestandsvolumens trugen insbesondere Optimierungen in unseren Einkaufsprozessen bei, die zu einer Erhöhung des Lagerumschlages führten. Die mysportgroup GmbH weist zum Ende des Geschäftsjahres 2015 nach Abzug des Jahresfehlbetrages ein Eigenkapital von rund 1,2 Mio. EUR aus. Die wesentlichen Bestandteile im Fremdkapital sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von rund 2,4 Mio. EUR, sonstige Verbindlichkeiten von rund 0,4 Mio. EUR, sowie Rückstellungen von rund 1,2 Mio. EUR. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. FinanzlageDer mysportgroup GmbH sind im Jahr 2015 rund 4,3 Mio. EUR frisches Eigenkapital zugeflossen. Die Eigenkapitalzuflüsse durch die bestehenden Eigentümer dienten insbesondere der Refinanzierung von Verlusten und somit letztendlich der Sicherung der Liquidität. Zusätzlich wurden diese Mittel verwendet, um Fremdkapital von rund 1,5 Mio. EUR zu tilgen. Zum Jahresende 2015 betrugen die liquiden Mittel rund 1,9 Mio. EUR. Der Nettocashflow betrug rund 0,3 Mio. EUR (Operativer Cashflow rund -2,0 Mio. EUR, Cashflow aus Investitionstätigkeit rund -0,6 Mio. EUR, Cashflow aus Finanzierungstätigkeit rund 2,9 Mio. EUR). Im Februar 2016 sind bereits Gesellschafterdarlehen von rund 0,6 Mio. EUR zugeflossen. Zu weiteren Eigenkapitaleinlagen zur Absicherung der Liquidität befindet sich die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses bereits in Verhandlungen mit dem Eigentümer. Ausgehend vom Bestand an liquiden Mitteln zum 31. Dezember 2015 in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR) wurde ein Finanzplan aufgestellt, wonach die Geschäftstätigkeit für die kommenden 12 Monate finanziert werden kann. Auf Basis der Unternehmensplanung reichen die verfügbaren liquiden Mittel und Kapitaleinlagen aus, um jederzeit den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Zahlungsfähigkeit und damit der Fortbestand des Unternehmens hängen davon ab, dass die der Planung zugrunde liegenden Annahmen, insbesondere die geplante Umsatzentwicklung wie erwartet eintreten. Anderenfalls ist die Gesellschaft auf weitere finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter angewiesen. Die Geschäftsführung geht dementsprechend von der Weiterführung des Unternehmens, dem Going-Concern, aus. Die mysportgroup plant für das kommende Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen in materielle Güter. Es sind weitere Investitionen in immaterielle Güter (selbsterstellte Software) zum Ausbau des Geschäftsmodells geplant. GesamtaussageZum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nach Würdigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2015 davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft positiv entwickelt hat. PrognoseIm Jahr 2016 wird sich die Gesellschaft auf einen Ausbau der Marktposition und das Wachstum des Online-Handelsportals VAOLA konzentrieren. Wesentliche Chancen für das Umsatzwachstum liegen insbesondere im Ausbau des Verkaufs im EU-Raum. Die Unternehmensleitung sieht keine wesentlichen potentiellen bestandsgefährdenden Risiken für die operative Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten. Nachdem im Jahr 2015 wie prognostiziert der Jahresfehlbetrag gesenkt werden konnte (-3,2 Mio. EUR 2015 vs. -3,7 Mio. EUR 2014) geht die Unternehmensleitung auch für das Jahr 2016 von einer erheblichen Senkung des Jahresfehlbetrages aus. Basierend auf den Annahmen zur Finanzplanung der mysportgroup GmbH (siehe Abschnitt Finanzlage) geht die Gesellschaft von einer stabilen Liquiditätssituation sowie der Fortführung des Unternehmens in den kommenden 12 Monaten aus. Merkmale des RisikomanagementsDie Risikosteuerung durch das Unternehmensmanagement findet auf Basis täglicher Auswertungen zu Abverkäufen, zur Deckungsbeitragsentwicklung und zur Liquidität sowie auf Basis eines monatlichen Finanzreportings statt. Dadurch ist es der Gesellschaft möglich, auf zentrale bestandsgefährdende Risiken schnellstmöglich zu reagieren. Risiko- und ChancenberichtFolgende einzelne Risiken und Chancen werden von der Gesellschaft als erheblich betrachtet: Liquiditätsrisiko Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt "Finanzlage". Negative Entwicklungen allgemeiner wirtschaftlicher Rahmenbedingungen Währungsrisiken sind für die Gesellschaft als gering einzuschätzen, da sowohl Kunden wie auch Lieferanten fast ausschließlich aus dem Euro-Währungsraum stammen. Eine eventuelle gesamte Abschwächung des wirtschaftlichen Wachstums insbesondere in Deutschland könnte auch ein Risiko für das Wachstum der mysportgroup bedeuten. Jedoch sind für die Gesellschaft derzeit keine Anzeichen negativen Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums erkennbar. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die mysportgroup GmbH sowohl unter positiven wie insbesondere auch unter sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von wachsendem Kostenbewusstsein der Endverbraucher profitieren kann. Bestands- und Ausfallrisiken Durch fehlende Werthaltigkeit von Beständen können sich Ergebnisrisiken ergeben. Trotz des geplanten Wachstums der mysportgroup GmbH ist von keiner wesentlichen Erhöhung des Warenbestandes auszugehen, da insbesondere durch die teilweise Auslagerung des Bestandsrisikos im Rahmen des Premium Partner Programms von einer weiteren Erhöhung der Effizienz im Bestandsmanagement auszugehen ist. Preiserhöhungen durch Lieferanten Preissteigerungen durch die Hersteller können zu einer Reduktion der Deckungsbeiträge und der Profitabilität führen. Die Gesellschaft schätzt dieses Risiko jedoch derzeit als gering ein und sieht im Gegenteil Chancen in geringeren Einkaufspreisen, die sich aus Skaleneffekten durch das geplante Wachstum ergeben können. Abhängigkeit von Lieferanten und Größe des Produktportfolios Die mysportgroup GmbH hat einen diversifizierten Lieferantenstamm, so dass das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten als gering eingeschätzt wird. Durch die geplante weitere Anbindung von Partnerhändlem wird sich dieses Risiko weiter vermindern. Aufgrund des weiterhin großen Interesses von potentiellen Partnerhändlern an einer Anbindung an das mysportgroup-Shopsystem bietet sich für die mysportgroup GmbH die Chance der Erweiterung des Produktsortiments und einer damit verbundenen Umsatzsteigerung. Betrugsrisiko durch Kunden Das Risiko des Zahlungsausfalls durch die Kunden wird durch die Gesellschaft als gering eingeschätzt, da das Zahlungsausfallrisiko größtenteils durch die Zahlungsdienstleister getragen wird. Zusätzlich wurden von der mysportgroup GmbH bereits im Geschäftsjahr 2013 Risikoüberwachungsmechanismen eingerichtet, um eventuelle Betrugsfälle im Vorfeld zu vermeiden. Technische Risiken Zur Früherkennung von IT-Risiken und Überwachung der Prozesse wurde ein Monitoring-System entwickelt, das alle Transaktionen sowie die Auslastung der Serversysteme kontrolliert. Bei Normabweichungen werden entsprechende Auffälligkeiten gemeldet. Zudem wurde die Serverlandschaft umgestellt. Aufgrund des geplanten Wachstums ist auch für die Zukunft geplant, dass die eingesetzte Hard- und Software stets auf einem aktuellen Stand ist um einen robusten Plattformbetrieb zu gewährleisten. Gesamtrisikolage Mit Ausnahme des Liquiditätsrisikos bestehen insgesamt keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken. NachtragsberichtIm Februar 2016 sind der Gesellschaft Gesellschafterdarlehen von rund 0,6 Mio. EUR zugeflossen. Am 23. Februar 2016 hat Nicola Szekely die Geschäftsführung der mysportgroup GmbH niedergelegt. Am 23. Februar 2016 wurde Timo Fischer als Geschäftsführer abberufen und Frank Zwirner als Geschäftsführer bestellt.
Berlin, 14. März 2016 Die Geschäftsführung Frank Zwirner |
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