Solectric Immobiliengesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Nicolai Kappler seit 6.4.2020 | Geschäftsführer |
Denis Oliver Hausberger seit 13.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 84.70% | |
O*** N****** K****** | 10.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Solectric GmbHUbstadt-WeiherJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Solectric GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die Solectric GmbH importiert, vertreibt und repariert elektronische Artikel im Bereich Foto-Video-Bereich und ist Deutschlands größter Distributor von DJI, dem weltweit führenden Kameradrohnenhersteller. Zusätzlich vertreibt die Solectric GmbH innovative Produkte aus dem Foto-Video-Bereich verschiedener hochwertiger Markenhersteller. Kaum ein Markt war in der jüngsten Vergangenheit interessanter und wuchs schneller als dieser. Es werden hauptsächlich Großkunden aus dem Bereich Unterhaltungselektronik bedient. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in Ubstadt-Weiher die Hauptverwaltung sowie mittlerweile drei DJI-Stores in Frankfurt am Main, Oberhausen und München. Das Unternehmen besteht seit dem Jahr 2015 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 86 Angestellte beschäftigt. Die Solectric GmbH ist seit Ende 2020 Tochter der Solectric Holding GmbH. Innerhalb der Solectric-Gruppe ist die Solectric GmbH die umsatz- und ertragsstärkste Gesellschaft II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die privaten Konsumausgaben sind in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. 2. Geschäftsverlauf Der Gesamtumsatz ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 11,51 % gestiegen. Bei den verschiedenen Produktgruppen stellt sich die Aufteilung sowie die Entwicklung von 2022 auf 2023 wie folgt dar:
2023 wurden von der Solectric GmbH wieder mehrere neue Marken und Produktgruppen aufgenommen. Erwähnenswert ist der Wegfall der Marke Ecoflow, welche mobile Batteriespeicher herstellt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.083 gegenüber einem Jahresüberschuss von TEUR 2.318 im Vorjahr bei gestiegenen Umsatzerlösen (TEUR 106.195; i.Vj.: TEUR 95.231) und im Verhältnis zu den höheren Gesamtkosten. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um ca. TEUR 870 gestiegen. Dies ist begründet durch den weiteren Ausbau des Vertriebs und der Sparten Industrie und Education. Die Abschreibungen stiegen um TEUR 76 auf TEUR 252 (i.Vj.: TEUR 176). Dies ist hauptsächlich auf die Ausstattung und den Innenausbau der neuen Büroräume sowie die Ausstattung neuer Filialen in Oberhausen und in München und die Anschaffung von DJI-Verkaufseinrichtungen in den Mediamärkten zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche vor allem die Kosten der allgemeinen Verwaltung, Raumkosten sowie Vertriebs- und Reisekosten beinhalten, haben sich gegenüber 2022 insgesamt um TEUR 552 erhöht. (TEUR 4.223, i.Vj.: TEUR 3.670). Erwähnenswert sind hier die Erhöhungen im Bereich der Raumkosten (TEUR 883, i.Vj.: TEUR 520), aufgrund der Anmietung neuer Geschäftsräume (Ladenlokale) in Oberhausen und in München, und im Bereich der Werbe- und Reisekosten (TEUR 779, i.Vj.: TEUR 584). Reduziert haben sich die Kosten der Warenabgabe (TEUR 659, i.Vj.: TEUR 900), was vor allem auf den geringeren Aufwand für Gewährleistungen zurückzuführen ist. Die Zinsaufwendungen stiegen im Vergleich zu 2022 um TEUR 624 (TEUR 971, i.Vj.: TEUR 346). b) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um TEUR 1.420 von TEUR 27.066 im Vorjahr auf TEUR 28.487 zum Bilanzstichtag. Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Anlagevermögen (TEUR 5.091; i.Vj.: TEUR 2.327) aufgrund der Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung für die neuen Geschäftsräume und Ladenlokale und die Herstellung von Parkplätzen und Außenanlagen sowie der Ausstattung der MSD-Märkte gestiegen. Die Verminderung beim Umlaufvermögen (TEUR 23.085; i.Vj.: TEUR 24.699) ist vor allem auf die Abnahme der Vorräte um TEUR 1.369 (TEUR 13.689, i.Vj.: TEUR 15.058), der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte um TEUR 1.122 (TEUR 557, i.Vj.: TEUR 1.678) und der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.558 (TEUR 274, i.Vj.: TEUR 1.832) zurückzuführen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (TEUR 6.208; i.Vj.: 3.266) waren aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse ebenfalls Zunahmen zu verzeichnen; die sonstigen Vermögensgegenstände nahmen ab (TEUR 242, i.Vj.: TEUR 853). Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital der Gesellschaft erhöht. (TEUR 7.495, i.Vj.: TEUR 6.411). In Verbindung mit der leicht gestiegenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 26,3 % (im Vorjahr 23,7 %). Dem gegenüber haben die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 6.591; i.Vj.: TEUR 6.397) leicht zugenommen; die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.401; i.Vj.: TEUR 10.491) im Vorjahresvergleich abgenommen. Die Solectric GmbH verfügte im Berichtsjahr 2023 bei den Hausbanken über flexibel abrufbare Betriebsmittelfinanzierungen i.H.v. insgesamt TEUR 9.750. Diese wurden um TEUR 2.000 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Diesen dienen zur Abdeckung des laufenden Geschäftsbetriebes und waren hierfür jederzeit auch in der Höhe ausreichend. Als weitere wesentliche Finanzierungsform ist nach wie vor Factoring im Einsatz. Das Factoring Limit wurde im Berichtsjahr von TEUR 20.000 auf TEUR 25.000 erhöht. Vor allem aufgrund der langen Zahlungsziele der Hauptkunden ist das Factoring essenziell für die Sicherung der Liquidität der Solectric GmbH. Der deutlich gestiegene Referenzzinssatz (3-Monats-Euribor) in Verbindung mit einer unveränderten Finanzierungsstruktur führte zu einem deutlichen Anstieg der Zinsaufwendungen für kurzfristige Finanzierungen. Diese beliefen sich auf 923 TEUR, verglichen mit 286 TEUR im Vorjahr. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage ihren Verpflichtungen nachzukommen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung wird monatlich ein Reporting erstellt. Relevante Kennzahlen werden ausgewertet und der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt. Durch dieses Kontrollinstrument können kurzfristig Gegenmaßnahmen beim Nichterreichen von Zielvorgaben eingeleitet werden. Zudem wird eine rollierende Liquiditätsplanung eingeführt, um die Zahlungsfähigkeit und Steuerung von Working Capital zu gewährleisten. Für die Unternehmenssteuerung relevante Kennzahlen sind die Umsatzentwicklung, die Entwicklung des Rohertrags und die Umsatzrendite. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 95.231 auf TEUR 106.195 gestiegen. Der Materialaufwand stieg von TEUR 84.225 auf TEUR 95.035; der Rohertrag beträgt in 2023 TEUR 11.667 im Vergleich zu TEUR 11.224 im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist von 2,44 % auf 1,02 % gesunken; die Eigenkapitalrendite liegt bei 14,46 % (i.Vj.: 36,17 %). 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Seit dem vierten Quartal 2023 hat die Solectric GmbH ihre neuen Räumlichkeiten in der Ubstadter Straße 23 bezogen. Die vollständige Fertigstellung der Renovierungs- und Ausbaumaßnahmen ist für das Jahr 2024 geplant. Diese neuen Räumlichkeiten bieten ergonomische Arbeitsplätze und ermöglichen Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. Dadurch wird nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert, sondern auch ihre Kompetenz gefördert. Die räumliche Zusammenlegung der Arbeitsbereiche führt zu einer effizienteren Gestaltung der Arbeitsprozesse und zu einer besseren Abstimmung untereinander. Mit dem neuen innovativen Gebäude soll die Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen gestärkt werden. Die Zusammenlegung der Räumlichkeiten zielt darauf ab, die Kosten für Energieverbrauch (neue Heizung und PV-Anlage) und Logistik zu reduzieren. Darüber hinaus wird durch die fortlaufende Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität auch die Emissionsbelastung deutlich verringert. Im Jahr 2023 wurden zwei weitere DJI-Stores eröffnet - in Oberhausen und in München. Diese Eröffnungen tragen dazu bei, die Verbindung zu DJI zu intensivieren. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im Jahr 2024 wird die Solectric Gruppe ihre Präsenz weiter ausbauen, indem sie mindestens zwei neue DJI-authorized Retail Stores eröffnet und betreibt - in Hamburg und in Wien. Der Betrieb des Wiener Stores erfolgt aus steuerlichen Gründen über die Solectric Austria GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Solectric Holding GmbH. Die Solectric GmbH verfolgt das Ziel, ihr Produktportfolio kontinuierlich zu erweitern, um den Anteil des Hauptlieferanten DJI zu reduzieren. Der Wegfall der Marke Ecoflow wird durch das Konkurrenzprodukt Anker kompensiert. Im Industriebereich erwarten wir durch den erweiterten Einsatz unserer Produkte und Dienstleistungen eine Umsatzsteigerung von etwa 35 %. Die Zusammenarbeit mit Samsung soll im ersten Halbjahr 2024 starten. Im Bildungssektor gehen wir für 2024 von einem Wachstum von ca. 50 % aus. Der Educationmarkt zeigt ein stetiges Wachstumspotenzial. Insgesamt planen wir eine Gesamtumsatzsteigerung von ca. 13 %. Trotz der Preisanstiege im letzten Jahr aufgrund der Inflation erwarten wir aktuell keine weiteren Preissteigerungen. Daher gehen wir für 2024 von einer stabilen Marge aus. Die Personalkosten sollen sich gegenüber dem Vorjahr nur moderat erhöhen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Zinsprognosen für den 3-Monats-Euribor wird erwartet, dass die Zinsaufwendungen bei gleichbleibender Finanzierungsstruktur und Inanspruchnahme insgesamt rückläufig sind. Zusätzlich sollen die Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten durch Zinssicherungsgeschäfte weiter reduziert werden. Durch die Optimierung unserer Energieverträge und die Prüfung der Transportkosten sehen wir ein erhebliches Einsparpotenzial der Kosten. Hierdurch wird sich das Ergebnis der Solectric GmbH im Vergleich zum Vorjahr nominal und auch quotal verbessern. Im Hotelbereich wurden bereits im Jahr 2023 viele Zimmer renoviert. Die restlichen Zimmer sollen im ersten Halbjahr 2024 vollständig renoviert werden. Nach Abschluss der Renovierungsmaßnahmen kann eine Erhöhung der Zimmerpreise umgesetzt werden. Gleichzeitig erwarten wir aufgrund des höheren Standards eine bessere Auslastung der Zimmer. Die Solectric Gruppe blickt optimistisch in die Zukunft und setzt auf nachhaltiges Wachstum und Innovation. Die Tochtergesellschaften entwickeln sich planmäßig. Für die Entwicklung der Berichtsgesellschaft sind sie als unwesentlich zu qualifizieren. 2. Chancen- und Risikobericht Seit April 2023 beliefern wir aufgrund der strategischen Neuausrichtung bei DJI-Enterprise keine Reseller mehr, sondern konzentrieren uns ausschließlich auf die direkte Belieferung von Endkunden. Trotz des Wegfalls der umsatzstarken Reseller konnten wir im Industriesektor den geplanten Umsatz für 2023 nahezu erreichen. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis. Der Ausbau des Umsatzes mit Endkunden bietet nicht nur die Möglichkeit, unsere Marge deutlich zu steigern, sondern reduziert auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Besonders vielversprechend ist unsere Kooperation mit Samsung, die zu hohen Synergieeffekten führen kann (z.B. durch den Verkauf von Drohnen mit zusätzlichen Speicherkarten als Bundle). Auf der Beschaffungsseite stehen wir weiterhin vor der Herausforderung, den gestiegenen Lagerhaltungsanforderungen seitens DJI gerecht zu werden. Wir waren in 2023 jederzeit in der Lage dem seitens DJI geforderten Wachstum gerecht zu werden. In diesem Zuge wurden unter anderem die Betriebsmittelfinanzierungen überprüft und rechtzeitig an das Wachstum angepasst (Erhöhung Factoring Limit und Kontokorrentkredite). Darüber hinaus wird der Liquiditätsbedarf durch eine kontinuierliche Liquiditätsberechnung mit Soll-/Ist Vergleich überwacht. Durch die Fortsetzung dieser Maßnahmen wird der Liquiditätsbedarf jederzeit an das Wachstum angepasst. Wir setzen auf intelligente Lagerhaltung, um unnötig gebundenes Kapital zu vermeiden. Ein wichtiger Aspekt bleibt die Entwicklung des Konsum- und Investitionsverhaltens der Verbraucher angesichts der schwächelnden Konjunktur und der aktuellen geopolitischen Lage. Hier werden wir genau beobachten, wie sich diese Faktoren auf die Gesellschaft auswirken. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass konjunkturelle Schwankungen, selbst während der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konflikts, keinen signifikanten Einfluss auf das Kaufverhalten in Bezug auf die von Solectric vertriebenen Produkten hatten. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach diesen Produkten relativ stabil bleibt, unabhängig von wirtschaftlichen Unsicherheiten. 3. Gesamtaussage Insgesamt sieht sich die Solectric GmbH zur Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Die erläuterten Risiken gefährden den Fortbestand der Gesellschaft aufgrund Illiquidität oder Überschuldung nicht.
Ubstadt-Weiher, den 16.04.2024 Denis Hausberger Olaf Kappler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Solectric GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in den § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema, ggfs. unter Änderungen von Postenbezeichnungen und Einfügungen, soweit dies zulässig ist und der Gliederung des Ausweises dienlich ist. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden grundsätzlich diese angesetzt. Zur Abdeckung von Gängigkeitsrisiken wurden Abschläge in Anhängigkeit von der Lagerdauer vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden entsprechend des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und für die erkennbaren Risiken ausreichend bemessen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden, wo es notwendig war, unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen bewertet und mit fristadäquatem Marktzins abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen hat sich gem. § 284 Abs. 3 HGB wie folgt entwickelt:
Finanzanlagen und Finanzanlagevermögen: Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten Ausleihungen an Gesellschafter i. H. v. TEUR 869. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. EUR 95.523,98 (Vorjahr: EUR 51.706,24) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 24.675,56 eine Restlaufzeit über einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.900.000,00 durch eine Sicherungsübereignung der Vorräte besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil übliche verlängerte Eigentumsvorbehalte. Aufgliederung Umsatzerlöse (§285 Nr. 4 HGB) Umsatzerlöse nach Bereichen:
Umsatzerlöse nach Regionen:
D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehreren Mietverträgen mit einem Wert über die jeweilige Gesamtlaufzeit i. H. v. TEUR 2.269. 2. Haftungsverhältnisse Es besteht ein Haftungsverhältnis gem. § 251 HGB aus Bürgschaftsverpflichtungen gegenüber der Volksbank Bruchsal-Bretten e.G. zur Absicherung von Darlehen eines Gesellschafters in Höhe von TEUR 787. Aufgrund der vorliegenden Informationen ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Herrn Denis Hausberger, Bad Schönborn Herrn Olaf Kappler, Karlsbad Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gegen die Geschäftsführer bestehen Forderungen aus kurzfristigen Verrechnungen i. H. v. TEUR 95. Die Zugänge des Geschäftsjahrs betragen TEUR 67, die Tilgungen TEUR 23. Die Forderung wurde mit 2 % über dem Basiszinssatz verzinst. 5. Beteiligungen
6. Konzernverhältnisse Die Solectric GmbH ist Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises. Der durch die Cytronix GmbH, Ubstadt-Weiher, aufgestellte und veröffentlichte Konzernabschluss und Lagebericht entfaltet befreiende Wirkung für die Solectric GmbH. Der Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. 7. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen mit TEUR 14. 8. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet. 9. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen
Ubstadt-Weiher, den 16.04.2024 Denis Hausberger Feststellung des Jahresabschluss zum 31.12.2023 Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 20.05.2024. Ergebnisverwendungsbeschluss
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Solectric GmbH, Ubstadt-Weiher, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Solectric GmbH, Ubstadt-Weiher - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Solectric GmbH, Ubstadt-Weiher, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält anbei unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Karlsruhe, den 17.04.2024 RESIDENZ
TREUHAND
Dipl.- Kfm. Jens Blässinger, Wirtschaftsprüfer |
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