Practomed UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Grad seit 19.9.2024 | Prokura |
Hubert Eschbach seit 21.1.2021 | Prokura |
Reto Marti seit 14.7.2017 | Prokura |
Andreas Michael Heizmann seit 14.7.2017 | Geschäftsführer |
Stefan Lemke seit 14.7.2017 | Geschäftsführer |
Tamer Memis seit 14.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Renesco Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Renesco GmbHLörrachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Renesco GmbH, LörrachA. Grundlagen des Unternehmens Die Renesco GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sitz der Gesellschaft ist Lörrach. Sie ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Renesco Holding GmbH, welche wiederum Tochterunternehmen im Unternehmensverbund der Marti AG, Schweiz, ist. Die letzte Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 411436 erfolgte am 19.09.2024. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember des gleichen Jahres. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Spezialtiefbauarbeiten, Injektionsarbeiten, Abdichtungsarbeiten im Ingenieurhoch- und -tiefbau sowie im Umweltschutz-, Felshohlraum- und Deponiebau, sowie Fabrikation von und Handel mit Baumaterialien, Vermietung von Baumaschinen und Geräten im In- und Ausland sowie die Vornahme aller Geschäfte und Maßnahmen, die dem Gesellschaftszweck dienen, sofern sie der Gesellschaft gestattet sind. In unserer Zentrale in Lörrach sind die Verwaltung, die Finanzbuchhaltung sowie der HR-Bereich angesiedelt. Im Jahr 2020 wurde die Zweigniederlassung in Norwegen, in 2021 die Zweigniederlassung in Österreich und in 2022 die Zweigniederlassung in Schweden gegründet, die Einheiten bearbeiten in den jeweiligen Ländern ihre Projekte. In 2025 sind wir in der Gründungsphase einer Tochtergesellschaft in Frankreich. Die Schwestergesellschaften der Marti in Norwegen und Österreich sind vor Ort kaufmännisch unterstützend für uns tätig. In Schweden unterstützt kaufmännisch die Deutsch-Schwedische Handelskammer in Stockholm. B. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine und bauwirtschaftliche Entwicklung Quelle: Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. Das Jahr 2023 war geprägt von einer anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage. Die Kombination aus hoher Inflation, steigenden Zinsen und schwachem Wirtschaftswachstum wirkte sich spürbar auf Investitionen aus - besonders im Bauwesen. Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg verzeichnete infolge dieser Rahmenbedingungen einen deutlichen Rückgang der Auftragseingänge, insbesondere im Wohnungsbau. Viele Projekte wurden storniert oder auf unbestimmte Zeit verschoben, da steigende Baukosten und verschärfte Finanzierungsbedingungen die Umsetzung wirtschaftlich erschwerten. Auch im Wirtschaftsbau machte sich die Unsicherheit bemerkbar: Der Wirtschaftshochbau schrumpfte, während sich der Tiefbau noch vergleichsweise stabil hielt - vor allem durch Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen. Im öffentlichen Bau führten zurückhaltende Haushaltsplanungen und verzögerte Ausschreibungen dazu, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Beschäftigtenzahlen stagnierten erstmals seit Jahren, und viele Betriebe spürten eine rückläufige Auslastung bei gleichzeitig steigenden Kosten. Insgesamt war 2023 für die Bauwirtschaft ein Jahr der Konsolidierung unter herausfordernden Bedingungen, das die strukturellen Schwächen und Abhängigkeiten der Branche deutlich machte. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung der Baukonjunktur im Jahr 2024 hat sich nicht erfüllt. Vielmehr setzte sich der Negativtrend fort, insbesondere im Wohnungsbau, der sich mittlerweile in einer handfesten Krise befindet. Die hohen Bauzinsen, stetig steigende Baukosten, verschärfte regulatorische Vorgaben sowie Zurückhaltung bei Investoren führten zu einem dramatischen Rückgang der Bautätigkeit - trotz politischer Gegenmaßnahmen. Öffentlicher Bau: Leichte Erholung - aber keine Trendwende Im öffentlichen Hochbau war 2024 eine leichte Belebung spürbar - nicht zuletzt durch Programme zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude und Investitionen in Schulen und Kitas. Auch im Tiefbau trugen Verkehrsinfrastrukturprojekte, z. B. der Ausbau von Bahntrassen und Autobahnen, zur besseren Auslastung bei. Dennoch bleibt der Verband kritisch: Die zugesagten öffentlichen Mittel kommen oft verzögert an, Planungsverfahren sind zu langwierig, Ausschreibungen teilweise zu bürokratisch. Beschäftigung: Trendwende am Arbeitsmarkt Erstmals seit vielen Jahren verzeichnete das Bauhauptgewerbe 2023 und 2024 einen leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Der Personalbedarf nimmt insbesondere im Hochbau ab, während im Tiefbau weiterhin Fachkräfte gesucht werden. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe liegt 2024 deutlich unter den Werten früherer Jahre, was zunehmend auch kleinere und mittelständische Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt. Kostenstruktur: Hohe Preise bleiben Realität Die Materialpreise haben sich zwar in einigen Bereichen etwas stabilisiert, liegen jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Besonders energieintensive Baustoffe wie Zement, Asphalt, Bitumen oder Stahlprodukte bleiben teuer. Hinzu kommen steigende Lohnkosten, strengere Anforderungen an Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie die Belastung durch steigende Versicherungs- und Finanzierungskosten. Fördermaßnahmen: Hoffnung auf Erleichterung Ein Lichtblick war im Frühjahr 2024 die Ankündigung des Landes, die Wohnraumförderung im Doppelhaushalt 2025/2026 auf 1,5 Milliarden Euro aufzustocken - ein Plus von über 76 % gegenüber 2024. Die Bauwirtschaft sieht darin ein wichtiges Signal, kritisiert jedoch, dass bürokratische Hürden weiterhin viele Förderprogramme ineffizient machen. Fazit Das Jahr 2023 war für die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg ein Wendepunkt: Nach Jahren des Wachstums geriet die Branche spürbar unter Druck. Hohe Zinsen, steigende Baukosten und unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen führten zu einem deutlichen Rückgang der Bautätigkeit, vor allem im Wohnungsbau. Auch der öffentliche und gewerbliche Hochbau konnten diesen Rückgang nicht kompensieren. Trotz stabiler Impulse im Tiefbau war 2023 insgesamt ein Jahr der Belastung, das die Branche mit einem spürbaren Rückgang bei Aufträgen, Beschäftigung und Auslastung konfrontierte. 2024 bleibt ein kritisches Jahr für die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg. Der Wohnungsbau steckt in einer tiefen Krise, der gewerbliche Hochbau ist unter Druck, und auch der öffentliche Sektor hinkt den Investitionszielen hinterher. Nur der Tiefbau kann sich mit Hilfe von Infrastrukturmaßnahmen behaupten. Der Verband der Bauwirtschaft fordert daher ein klares Signal der Politik: Planungsbeschleunigung, Fördermittelvereinfachung und eine verlässliche Finanzierung sind unerlässlich, um das Steuer herumzureißen. 2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Die im Jahr zuvor gegründete Zweigniederlassung in Schweden bearbeitet weiterhin zwei größere Projekte in der Nähe von Stockholm. In Norwegen wurde in 2023 ein Projekt kundenseitig beendet; das Personal wurde teilweise abgebaut oder kommt in einem unserer schwedischen Projekte zum Einsatz. In Österreich wurden die Arbeiten am Semmering mit der Abdichtung des neuen Eisenbahntunnels fortgesetzt, hinzu kamen Abdichtungsarbeiten an einem der größten Pumpspeicherkraftwerke Europas in Kaprun, sowie im Brenner Basistunnel. In Deutschland beendete man die Injektionsarbeiten zur Behebung von Unwetterschäden im südlichen Bayern sowie Notmaßnahmen in der Münchner U-Bahn. Für die am Pumpspeicherkraftwerk Limberg III begonnenen Injektionsarbeiten konnte auf das Personal zurückgegriffen werden, welches bis dahin bei der ARGE Marti AKV 2 eingesetzt war. Bedeutsame Leistungsindikatoren der Gesellschaft, die auch für die interne Steuerung verwendet werden, sind die Bauleistung (als Summe aus Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) und das Ergebnis nach Steuern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bauleistung um rund 9% auf TEUR 14.411 das Budget konnte jedoch nicht übertroffen werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR -556, womit das Budget erreicht werden konnte. Die Geschäftsführung nutzt keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Insgesamt ist die Geschäftsführung - unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 - zufrieden mit der Entwicklung der Geschäftstätigkeit. 3. Personal Mangels geringer Auftragslage in Norwegen wurde zum Jahresende hin Personal so weit abgebaut, um die zu erwartenden Aufträge in Norwegen und Schweden bedienen zu können. Die kaufmännischen Tätigkeiten wurden weiterhin operativ von unseren Kollegen bei Marti AS in Oslo übernommen. Zum Ende des Jahres waren hier 16 Mitarbeiter beschäftigt. In Österreich wurde weiterhin Personal auf 23 Mitarbeiter aufgebaut. Die kaufmännische Dienstleistung wird von der Marti GmbH Graz übernommen. In Deutschland wurde das Personal auf knapp unter 30 Mitarbeiter reduziert. Für die schwedischen Projekte wurde Personal aus Norwegen entsendet. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Renesco GmbH hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.266 auf TEUR 12.133 erhöht. Hierfür ist vor allem die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen um rund TEUR 1.148 auf TEUR 2.920im Geschäftsjahr aufgrund der Projekte in Norwegen und Deutschland verantwortlich. Das Guthaben bei Kreditinstituten erhöhte sich in den Zweigniederlassungen auch um rund TEUR 1.526 auf TEUR 1.851. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, im Vergleich zum Vorjahr, um TEUR 333 auf TEUR 1.366 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken aufgrund der teilweisen Rückzahlung eines Darlehens um TEUR 1.420 auf TEUR 3.580. Die Rückstellungen nahmen im Wesentlichen aufgrund zusätzlich notwendiger Personalrückstellungen um TEUR 292 auf TEUR 962 zu. Die Verbindlichkeiten nahmen deutlich von TEUR 3.525 auf TEUR 4.964 ebenfalls zu. Hierfür sind vor allem die erhaltenen Anzahlungen Deutschland und Schweden ursächlich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind projektbedingt um TEUR 1.388 auf TEUR 313 gesunken, die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 379 auf TEUR 1.060 gestiegen. Das Eigenkapital der Gesellschaft sinkt aufgrund des Jahresfehlbetrags auf TEUR 5.952, die Eigenkapitalquote verschlechterte sich auch aufgrund der höheren Bilanzsumme auf 49,1% (Vj: 60,6%). 5. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus der teilweisen Rückzahlung des Darlehens sowie Kundenzahlungen und dem konzerninternen CashPooling. Gegenüber der CashPool-Führerin Marti Holding AG besteht hieraus eine Forderung in Höhe von TEUR 236, welche in den sonstige Vermögensgegenständen ausgewiesen ist. Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich im Wesentlichen um die liquiden Mittel unserer ausländischen Zweigniederlassungen, die nicht in den CashPool integriert sind. Der Finanzmittelfonds (Sichteinlagen bei Banken und Kassenbestand sowie CashPooling) hat sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.087 (Vj. TEUR 329) erhöht. Die Liquiditätslage zum 31. Dezember 2023 ist zufriedenstellend. Die Renesco GmbH war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 6. Ertragslage Die Bauleistung als Summe von Umsatzerlösen und Bestandsveränderung erhöhte sich, im Vergleich zum Vorjahr, von TEUR 13.211 auf TEUR 14.411 im Berichtsjahr. Im Wesentlichen waren das die Projekte in Limberg und im Münchner U-Bahnhof, das Projekt E6 in Norwegen, in Österreich die Projekte Grautschenhof und Limberg und in Schweden das Projekt Barkarby. Der Anstieg der Personalkosten ist auf einen weiteren Mitarbeiteraufbau in der Zweigniederlassung Österreich und höheren Personalrückstellungen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis ist mit TEUR -684, im Vergleich zum Vorjahr, um TEUR -691 gesunken. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht notwendig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um TEUR 422 auf TEUR 2.284. 7. Zusammenfassende Darstellung Große Rechtsstreitigkeiten und schwere Unfälle hat es im Berichtsjahr keine gegeben. Die Preissteigerungen konnten nahezu geräuschlos gemeistert werden. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage die Arbeiten sicher und effizient weiterzuführen. Es kam zu keinen wirtschaftlich relevanten Ausfällen. C Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Risiken der Renesco GmbH bewegen sich in dem für die Bauwirtschaft und speziell für den Tunnelbau üblichen Rahmen. Besondere Risiken sind nicht erkennbar. Die Renesco GmbH hat in den vergangenen Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft, die Bonität der Auftraggeber, sofern es sich nicht um öffentliche Auftraggeber handelt, während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunft überwacht. Für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen Liquiditätsplan aufgestellt, deren Einhaltung anhand quartalsweise erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert wird. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie regelmäßigen Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Poliere. Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie z.B. das "Vieraugenprinzip" bei der Prüfung der Kreditorenrechnungen) sind systematisch im QM-Handbuch niedergelegt: Die wichtigsten Risiken, wie Kalkulationsfehler, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind auf diese Weise beherrschbar. Nach wie vor ist die Baubranche durch einen starken Preiswettbewerb gekennzeichnet. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet - und zwar oft auch nur so lange, bis die Wettbewerber nachziehen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sehen wir keine über die branchenübliche Risiken hinaus. Preisänderungsrisiken sichern wir über Indexierungen in den Aufträgen ab. Ausfallrisiken werden durch eine Einschätzung der Bonität der Auftraggeber und übliche Anzahlungsvereinbarungen abgesichert. Liquiditätsrisiken begegnen wir mit unserem konzernweiten CashPooling sowie einer rollierenden Liquiditätsplanung. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Aktuell ist der Bedarf an Fachkräften ausreichend gedeckt. An der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir aber kontinuierlich weiter - auch, um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger, im Unternehmen zu halten. Nicht ganz einfach ist der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und der gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage verschlechtern könnte. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. 2. Chancen Die Chancen der Renesco GmbH liegen u. a. in dem gut ausgebildeten, und in der deutschen Zentrale auch stabilen, Personalstamm, die eine effiziente Projektabwicklung ermöglichen. Hauptaugenmerk liegt neben der Abarbeitung des jetzigen Auftragsbestandes auf der verstärkten Neuakquise in Norwegen und Schweden. Hier gelten die Vorgaben als erfüllt, wenn bei Erreichen und Einhalten der geschuldeten Qualität, der Termine und einer unfallfreien Abwicklung ein positiver Deckungsbeitrag erzielt wird. Weitere Chancen bietet die Einbindung der Gesellschaft in die Marti- und Renesco-Gruppe. So erfolgt seitens Renesco eine Unterstützung verschiedene Marti-Töchter bei Angebotskalkulationen. Weiterhin wird - sofern wirtschaftlich - Renesco als Subunternehmerin bei Angebotserteilung tätig und kann außerdem bei Kapazitätsengpässen innerhalb der Gruppe mit eigenen Mitarbeitern unterstützen. Im Übrigen arbeiten wir weiter daran, unsere Prozesse nach und nach zu digitalisieren. D. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2025 Quelle: Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg steht im Jahr 2025 vor erheblichen Herausforderungen. Laut dem Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. wird ein weiteres "dunkles und trübes Jahr" erwartet, ohne Anzeichen für eine kurzfristige Erholung. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Branche leidet unter gestiegenen Material- und Energiepreisen, hohen Bauzinsen sowie einer zunehmenden Bürokratie und strengen Baustandards. Diese Faktoren belasten insbesondere den Wohnungsbau, der sich seit über zwei Jahren in einer Krise befindet. Der Präsident des Verbands, Markus Böll, betont, dass diese Entwicklungen die gesamte Branche negativ beeinflussen. Branchenaussichten 2025 Für 2025 prognostiziert der Verband einen weiteren Umsatzrückgang von etwa 1,5 Prozent im Bauhauptgewerbe. Besonders betroffen ist der Wohnungsbau, der 2024 einen Umsatzrückgang von 12,6 Prozent verzeichnete. Die Zahl der genehmigten Wohnungen sank um über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz eines Bedarfs von 53.100 Wohnungen wurden lediglich 38.000 fertiggestellt. Der Wirtschaftsbau zeigte 2024 ein geringes Wachstum von 1,1 Prozent, während der öffentliche Bau ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnete. Allerdings wird für 2025 eine Abschwächung erwartet, da die öffentlichen Haushalte unter Sparzwängen. Arbeitsmarkt und Beschäftigung Die angespannte Lage wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Kurzarbeitenden stieg um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und es gab einen Anstieg bei Firmeninsolvenzen und Arbeitslosigkeit. Forderungen und Maßnahmen Um die Situation zu verbessern, fordert der Verband politische Maßnahmen wie die Senkung der Grunderwerbsteuer, die Ausweitung von KfW-Förderprogrammen und den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus. Zudem wird eine Reduzierung der Baukosten um 25 Prozent angestrebt, um Investitionen wieder attraktiv zu machen. Fazit Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg steht 2025 vor einem weiteren Krisenjahr. Ohne entschlossene politische Maßnahmen und strukturelle Reformen ist eine kurzfristige Erholung nicht in Sicht. 2. Aussichten für die Renesco GmbH: Die Gesellschaft ist für die Zukunft finanziell und technisch gut aufgestellt, personell wird sie in den Zweigniederlassungen speziell in Österreich verstärkt. Das Hauptaugenmerk liegt aktuell auf der Akquise weiterer Projekte in Deutschland und in den Zweigniederlassungen Norwegen und Schweden. Für Deutschland liegt der Schwerpunkt in 2024 auf dem Projekt Limberg III mit Fertigstellung in 2025 und zwei größere Projekte im Bereich Abdichtung einer Staumauer und Injektionen an einem Wasserkraftwerk. In Norwegen liegt der Schwerpunkt auf einem Projekt im Bereich U-Bahn und in Schweden sind wir bei dem Projekt E2 (Autobahnbau) bis in das Geschäftsjahr 2026 tätig. Österreich hat ein sehr gutes Auftragsvolumen durch die Baumaßnahmen am Grautschen-hoftunnel, dem Pumpspeicherwasserkraftwerk in Limberg sowie dem Brennerbasistunnel, welche die nächsten Jahre laufen. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung von einer Bauleistung von rd. EUR 13 Mio., sowie einem Ergebnis nach Steuern von rd. TEUR 50 (vor Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2023) aus. Für 2025 prognostizieren wir eine Bauleistung zwischen EUR 15 Mio. bis EUR 18 Mio. sowie einem Ergebnis nach Steuern von rd. TEUR 250.
Lörrach, 26.05.2025 Stefan Lemke Renesco GmbH, Geschäftsführer Andreas Heizmann Renesco GmbH, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Renesco GmbH, LörrachI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Renesco GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss wurde zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die allgemeinen Grundsätze der Gliederung, in § 265 HGB formuliert, fanden Beachtung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für den Anhang wurde Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Jahresabschluss der Gesellschaft sind die Zweigniederlassungen in Norwegen, Österreich und Schweden berücksichtigt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden. Aktiva Anlagevermögen Die Zugangsbewertung der Sachanlagen erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten. Die Folgebewertung erfolgt abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (Vj.: EUR 800,00) werden innerhalb des Anschaffungsjahres voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen des Sachanlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung waren nicht vorzunehmen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe werden nach der Last in First Out (Lifo-)-Methode ermittelt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs und Betriebskosten die Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material-, der Fertigungs- und der allgemeinen Verwaltungsgemeinkosten. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger ist als die ursprünglichen Herstellungskosten. Als solche werden die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen erfasst und unter Berücksichtigung aller Risiken bewertet. Dabei erfolgen ausschließlich Einzelwertberichtigungen, soweit erforderlich. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsbeständen erfolgt auf den Stichtag zum Devisenkassamittelkurs. Passiva Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Ferner muss die Höhe der Umsatzerlöse verlässlich ermittelbar sein, und die Gesellschaft muss von der Einbringbarkeit der Forderung ausgehen können. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Sofern die Restlaufzeit der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung unter einem Jahr beträgt sind diese gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem, dem Anhang als Anlage, beigefügten Anlagespiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um ein Darlehen an die Renesco Holding AG in Höhe von TEUR 3.580 (Vj: TEUR 5.000), das in 2023 in Höhe von TEUR 1.420 zurückgezahlt wurde. Seit dem Geschäftsjahr 2021 besteht zwischen der Renesco GmbH und der Marti Holding AG (als ein verbundenes Unternehmen) ein CashPooling Vertrag mit der Folge, dass im Berichtsjahr nunmehr TEUR 236 (Vorjahr TEUR 4) als sonstige Vermögensgegenstände anstelle von Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen sind. Die Zweigniederlassungen in Norwegen, Österreich und Schweden sind nicht in das CashPooling eingebunden, der ausgewiesene Betrag im Posten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" besteht fast ausschließlich aus den Guthaben der Zweigniederlassungen bei Kreditinstituten. Rückstellungen Für das Geschäftsjahre 2023 ist aufgrund des steuerlichen Verlustes keine Steuerrückstellungen zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 962 (Vj: TEUR 670). Es handelt es sich insbesondere um Personal- und Garantierückstellungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es handelt sich um erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 3.590 (Vj: TEUR 1.142), um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 313 (Vj.: TEUR 1.702) und um sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.060 (Vj.: TEUR 681). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten und einer Anzahlungsbürgschaft besichert. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zum Personalaufwand Die Erhöhung der Personalkosten um TEUR 317 ist zum einen auf den weiteren Ausbau der Mitarbeiter in Österreich, zum anderen auf die Bildung der Rückstellung für Urlaub und Arbeitszeitkonten zurückzuführen. Angaben zu den Abschreibungen Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens notwendig (Vj.: TEUR 206). III. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: • Hr. Stefan Lemke, Geschäftsführer • Hr. Andreas Heizmann, Geschäftsführer Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB nicht angegeben. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im gesamten Unternehmen inklusive der in den Zweigniederlassungen beschäftigten Arbeitnehmer betrug in Summe 87 (Vj: 84), davon 23 Angestellte und 64 gewerbliche Mitarbeiter - der Mitarbeiteraufbau erfolgte insbesondere in der Zweigniederlassung in Österreich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und Bürgschaften Es bestehen unbefristete Miet- und Leasingverträge aus denen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 75 für das Geschäftsjahr 2023 resultieren. Für die Folgejahre wird mit jährlichen Verpflichtungen für Büro- und Lagermieten in Höhe von TEUR 90 p.a. gerechnet. Es bestehen seitens der Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse und keine Bürgschaften zugunsten Dritter. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen lagen im Geschäftsjahr nicht vor. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Renesco Holding AG, Moosseedorf/Schweiz, einbezogen, welcher Teil der Marti-Gruppe ist. Die Renesco Holding AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Weiterhin wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Fultoni AG, Moosseedorf/Schweiz einbezogen, diese stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Beide Konzernabschlüsse sind am jeweiligen Sitz der Gesellschaft einsehbar. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 630 zusammen mit dem Gewinnvortrag i. H. v. TEUR 5.045 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 wurden zwei größere Projekte (Abdichtung von Talsperren) beauftragt, die in 2025 und 2026 abgewickelt werden. Weiterhin wurde bis zum Aufstellungsdatum des Abschlusses das in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Darlehen in Höhe von weiteren EUR 1,4 Mio. seitens des Darlehensnehmers getilgt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Lörrach, 26.05.2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Renesco GmbH, Lörrach PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Renesco GmbH, Lörrach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Renesco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRüFERS FüR DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 26. Mai 2025 BDO
AG
Braunschläger, Wirtschaftsprüfer Werner, Wirtschaftsprüfer |
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