Schuster KG

Weingarten

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 551124
Vorher
Schuster Fachgroßhandel für Haustechnik GmbH u. Co KG
Eingetragen
1.4.1992

Historie

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Management

NameRolle
R*** B*******
seit 8.1.2025
Vollhaftender Gesellschafter
P******* K******
seit 4.6.2021
Prokura

Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

R*** B*******
Persönlich haftender Gesellschafter

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schuster Fachgroßhandel für Haustechnik GmbH & Co. KG

Weingarten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktivseite

EUR EUR 2008
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.593.656,50 2.716.167,50
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.916,00 320.790,70
2.866.572,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.318.758,83 1.284.812,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.519.842,00 1.671.542,11
1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 5.241,26 75.073,11
1.525.083,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 461,52 496,86
2.844.303,61
5.710.876,11 6.068.882,97

Passivseite

EUR EUR 2008
EUR
A. Eigenkapital
I. Festkapital 2.556.459,41 2.556.459,41
II. Verlustvortrag -1.243.896,25 -1.348.042,22
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
1.312.563,16
B. Darlehen persönlich haftender Gesellschafter
- Komplementär - 60.826,44 0,00
C. Rückstellungen 198.109,00 211.077,00
D. Verbindlichkeiten 832.041,48 720.146,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 479.554,83 751.078,41
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.677,77 194.030,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.796.103,43 2.984.133,22
4.139.377,51
5.710.876,11 6.068.882,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

EUR EUR 2008
T EUR
1. Rohergebnis 2.734.369,32 3.036
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.400.332,03 1.289
b) soziale Abgaben 272.334,73 252
1.672.666,76
3. Abschreibungen 232.715,25 242
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 668.302,52 833
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113,06 -1
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.912,46 64
25.799,40
2.599.483,93 2.679
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 134.885,39 357
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.856,34 9
9. sonstige Steuern 20.883,08 20
30.739,42
10. Jahresüberschuss 104.145,97 328
11. Übertrag Gesellschafterkonto 104.145,97 328
0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Schema der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Grundsätzliches

Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und unter zusätzlicher Beachtung der steuerrechtlichen Bestimmungen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden, soweit steuerlich zulässig, genutzt. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

Aktivseite

Anlagevermögen

Die Anlagenbuchführung wird mit allen erforderlichen Angaben in einer Anlagenkartei über EDV geführt. Der Bestandsnachweis erfüllt die handels- und steuerrechtlichen Anforderungen an einen ordnungsmäßigen Nachweis des Anlagevermögens.

Sach- und Finanzanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um außerplanmäßige und planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagengegenstände ist anhand der steuerlichen Abschreibungstabellen festgelegt, wobei jeweils möglichst kurze zulässige Nutzungsdauern gewählt wurden. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen.

Auf die lineare Methode wird übergegangen, sobald dies zu einer höheren Abschreibung führt. Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden auf einem gesonderten Konto erfasst und entsprechend der steuerlichen Vorschriften "Sammelposten" über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Vorräte

Bei der Bewertung wird der tiefste Einstandspreis im Berichtsjahr oder der niedrigste Wiederbeschaffungspreis vom Jahresanfang des folgenden Geschäftsjahres angesetzt. Es werden alle vom Lieferanten gewährten Abschläge, wie etwa Boni und Rabatte, berücksichtigt. Für ausgewählte Artikelgruppen mit steigenden Einkaufspreisen wird der frühere Einstandspreis beibehalten.

Bei Lagerware werden unverändert generell 7% für Skonti, Nachboni, Werbekosten- und Preislistenzuschüsse sowie Pauschalwertberichtigungen abgewertet. Abschläge zwischen 35% und 100% berücksichtigen ungängige Sanitärfarben und Sonderoberflächen sowie die Lagerumschlagshäufigkeit.

Bei Beschaffungsware werden unverändert je nach Lagerdauer Abschläge zwischen 40% und 100% vorgenommen.

Die Vorgaben der Außenprüfung wurden eingearbeitet und berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos und des möglichen Ausfallrisikos angesetzt.

Passivseite

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind zum vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die Debitoren-Habensalden und Kreditoren-Sollsalden werden bei den sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Passivseite

Eigenkapital

Der persönlich haftende Gesellschafter - Komplementär - haftet unbeschränkt, die Kommanditisten beschränkt auf ihre Kommanditeinlagen.

Verbindlichkeiten

Im Berichtsjahr bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.543.274,08 (Vorjahr EUR 1.583.670,56).

4. Sonstige Angaben

Gesellschafter sind:

% EUR
1. Persönlich haftender Gesellschafter - Komplementär -
Schuster Fachgroßhandel für Haustechnik Beteiligungs GmbH, 88250 Weingarten (Stammkapital € 25.600,00) ohne Kapitaleinlage 0 0,00
2. Kommanditisten
Wilhelm Gienger GmbH, 70806 Kornwestheim 51 1.303.794,30
Franz Scheuerle GmbH, 89079 Ulm 49 1.252.665,11
100 2.556.459,41

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres

Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres 16 Arbeiter, 43 Angestellte sowie 10 Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Berichtszeitraum Herr Kurt Vöhringer als Vertreter des Komplementärs.

 

Weingarten, den 28. Juni 2010

Kurt Vöhringer, Geschäftsführer

Entwicklung Anlagevermögen

Anschaffungskosten
01.01.2009
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2009
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.817.327,86 0,00 0,00 5.817.327,86
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.226.463,66 62.332,55 20.151,72 1.268.644,49
7.043.791,52 62.332,55 20.151,72 7.085.972,35
Abschreibungen
01.01.2009
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2009
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.101.160,36 122.511,00 0,00 3.223.671,36
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 905.672,96 110.204,25 20.148,72 995.728,49
4.006.833,32 232.715,25 20.148,72 4.219.399,85
Buchwert
31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.593.656,50 2.716.167,50
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.916,00 320.790,70
2.866.572,50 3.036.958,20

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

1.0 Darstellung des Geschäftsverlauf im Jahre 2009

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wirtschaftsjahr 2009 stand ganz im Zeichen der Finanzkrise und des damit einhergehenden Konjunkturabschwungs. Für unsere Branche, der Haustechnik, traf dies jedoch nur teilweise zu. Regenerative Energien kamen verstärkt zum Einsatz und im Herbst war nochmal ein deutlicher Boom zur Sanierung von Heizkesseln zu spüren. Viele Verbraucher investierten wieder in feste Sachwerte.

1.2 Umsatz, Rohertrag, Mitarbeiter

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,5 % auf 10,7 Mio €, der Rohertrag ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008 um rd. 300 T€ gestiegen. Die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich der Auszubildenden) sank von 74 auf durchschnittlich 69 im Geschäftsjahr 2009.

2.0 Darstellung der Lage der Gesellschaft

2.1 Vermögenslage (Vorjahreszahlen in Klammern)

Von der Bilanzsumme entfallen:

50,19 % (50,05 %) auf das Anlagevermögen
23,09 % (21,17 %) auf die Vorräte
25,16 % (25,00 %) auf die Debitoren
1,54 % (3,78 %) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sowie sonstige Vermögensgegenstände
0,02 % (0,00 %) auf flüssige Mittel

2.2 Finanzlage

Die Finanzierung des Vermögens erfolgte zu:

24,05 % (19,91 %) durch das Eigenkapital
45,46 % (50,53 %) durch langfristige Verbindlichkeiten (incl. Gesellschafter)
4,06 % (1,85 %) durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern (kurzfristig)
26,43 % (27,71 %) durch die übrigen kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen

2.3 Ertragslage

Über den Rohertrag ist schon im Abschnitt 1.2 berichtet.

Das Ergebnis veränderte sich von + 327 T€ (+160 T€ um BP bereinigt) auf + 104 T€.

Die betrieblichen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen, abzüglich der sonstigen Erträge) haben sich mit 2.466 T€ im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um rd. 144 T€ erhöht.

Das Betriebsergebnis veränderte sich mit 104 T€ um -68,2 % (bereinigt -35,0%) gegenüber dem Vorjahr.

3.0 Chancen/Risiken/künftige Entwicklung

Durch das Besetzen von strategisch wichtigen Abteilungen mit Fachpersonal stabilisiert sich das Unternehmen zunehmend am Markt. Es ist eine deutliche Akzeptanz der Kunden zu spüren, da diesen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Entwicklung der Firma stellt sich positiv dar und eine weitere Konsolidierung des Unternehmens ist zu erkennen.

Über weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2009 ist nicht zu berichten.

 

Weingarten, den 17.06.2010

Kurt Vöhringer, Geschäftsführer

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen.

Der nachstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Wiedergabe Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

"Ich habe den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma Schuster Fachgroßhandel für Haustechnik GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in dem Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Nagold, den 28. Juni 2010

Dipl.-Kfm. Heinz Schimanski, Wirtschaftsprüfer

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