SJ Quadro Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Oliver Schlerf seit 15.2.2006 | Geschäftsführer |
Steffen Konrad seit 15.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NH167 Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VisionmaxX GmbHPfungstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024VisionmaxX GmbH, PfungstadtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die VisionmaxX GmbH ist deutschlandweit eines der führenden dentalen IT-Dienstleistungsunternehmen. Seit dem Jahr 2004 bietet VisionmaxX seinen Kunden im medizinischen Umfeld der Zahnarztpraxen, Kieferorthopäden und Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgen, Service und Support für IT-Systeme. Unser Unternehmen als bundesweit tätiges Systemhaus basiert im Wesentlichen auf den Geschäftsfeldern: • IT-Systemhaus • Telematik-Infrastruktur (TI) Im Mittelpunkt unseres Leistungsportfolios stehen alle Bereiche der Digitalisierung von Arzt-/Zahnarztpraxen. Für unsere Wartungskunden erstellen wir passgenaue Wartungsverträge. Diese gehen in der Regel mit einem Kosten-Nutzen-Vorteil einher und decken einzelne Systeme bis hin zu komplex aufgebauten, heterogenen IT-Landschaften im Praxisumfeld ab. Die Leistungserbringung erfolgt national nach sorgfältiger Prüfung der jeweiligen Gegebenheiten und in Zusammenarbeit mit einem Key-Techniker-Konzept, d.h. der Kunde bekommt einen Techniker fest zugewiesen. Während der Geschäftsbereich IT-Systemhaus im Zuge der Digitalisierung die Aspekte der effizienten Bereitstellung aller gängigen IT-Dienstleistungen, auch im VisionmaxX eigenen Rechenzentrum, umfasst, zielt der Bereich Telematik-Infrastruktur darauf ab, die Praxis mit allen nötigen Komponenten der Telematik-Anbindung, dem VPN-Zugangsdienst sowie dem nötigen laufenden Support zu versorgen. Unser Ziel ist es, IT-Praxisbetreuung, Wartung und Telematik-Infrastruktur aus einer Hand abzudecken. Wobei wir Vorteile, die sich aus unserem Netzwerk zu Partnern und Herstellern ergeben, im Rahmen unserer Leistungspakete mitberücksichtigen. Letztlich erhöht sich damit der Nutzen für unsere Kunden, die sowohl vom gesammelten Expertenwissen als auch bei Fragen der Beschaffung profitieren. In der nachfolgenden Betrachtung zeigt sich, dass unsere strategische Überlegung und die daraus abgeleiteten Maßnahmen: Konstante Erweiterung des Portfolios um technologisch führende Hersteller und Produkte, Kompetenzentwicklung, Integration wesentlicher Trends zum Ausbau der Geschäftsfelder IT-Systemhaus, Telematik-Infrastruktur und Systemwartung und die Kooperation mit verlässlichen Partnern richtig und maßgeblich für unseren Erfolg sind. Die Windows 11-Umstellung bildet in 2024 und den folgenden Jahren einen zusätzlichen Wachstumsschub und stärkt unsere Rolle als umfassender IT-Partner. Außer Pfungstadt (Zentrale) gibt es folgenden Standort: Darmstadt-Eberstadt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2024 war erneut durch geopolitische Spannungen (Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt) geprägt. Dennoch konnte die ITK-Branche von anhaltender Digitalisierung profitieren. Gerade Arzt- und Zahnarztpraxen setzen verstärkt auf sichere IT-Umgebungen, Cloud-Dienste und Sicherheitskonzepte. Die Windows 11-Umstellung stärkte die Nachfrage zusätzlich. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2024 mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2% im Vergleich zum Vorjahr weiter in einer Rezession befunden. Wobei die ITK-Branche sich zufrieden zeigte. Hier lag der Zuwachs in der Gesamtbetrachtung laut Bitkom bei 4,7%. Prozessautomatisierung, IT-Modernisierung und Cloud Migration sind seit Jahren als Wachstumstreiber erkennbar. Jetzt ziehen innovative Geschäftsmodelle die Anpassung oder Ablösung bestehende Strukturen und Prozesse nach sich. So hat vor allem der Ausbau digitaler Infrastrukturen, mitsamt Hardware und Software, zu einem Gesamtumsatz von 225,9 Milliarden Euro in 2024, und damit zu einem Plus von 4,6% (215,6 Milliarden Euro) zum Vorjahr geführt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2024 schließt erfolgreich mit einem Gesamtumsatz von 19,1 Mio Euro und damit gesteigert zu 2023 ab. • Umsatzerlöse: +0,8 % • Jahresüberschuss: +24,6 % Auf VisionmaxX vertrauen zum Jahresende 3.731 Kunden im Bereich Telematik-Infrastruktur sowie 4.391 Kunden im Bereich KIM (Kommunikation im Medizinwesen), 536 Wartungskunden, 707 Kunden im Bereich Cloud-Backup mit insgesamt über 6.400 Kunden, darunter überregional operierende Verbünde aus Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Kundengewinnung und -betreuung via Webkonferenz und hochperformante Remote-Service-Lösungen sind weitestgehend zur im Markt akzeptierten Routine geworden. Für VisionmaxX zeigt sich die anhaltende Nachfrage nach IT-Dienstleistungen aus einer Hand. Insbesondere größere Praxiskonstellationen legen Wert auf eine hohe Steuerungskompetenz und ein breites Portfolio an Technologien und Services. Im Ergebnis stehen wir in den zwei Geschäftssegmenten positiv da. Mit unseren bewährten IT-Installationskonzepten aus dem Geschäftsfeld IT-Systemhaus haben wir ein Plus von 14,5 % zum Vorjahresumsatz erzielt. Im Bereich der Telematik-Infrastrukur gab es im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 11,5%, da weniger kostenpflichtige Komponentenupdates bzw. Hardwareerweiterungen durchgeführt wurden. Der Trend zu verbrauchs- und nutzungsabhängigen IT-Hardwaremodellen hat sich verfestigt. Die Gefährdung mittelständischer Unternehmen (insb. Arzt-/Zahnarztpraxen) im IT-Sicherheitsbereich, und der Mangel an eigenem Fachpersonal, sind weitere Themen denen wir im Rahmen unserer Beratung wiederkehrend begegnen. a) Ertragslage
Der Umsatz liegt in 2024 bei 19,101 Mio. Euro, und damit plus 0,8% zum Vorjahr. Die Personalaufwände sind gegenüber dem Vorjahr um 1,473 Mio. Euro gestiegen auf 7,937 Mio. Euro. Der Materialaufwand ist um 1,667 Mio. Euro gesunken auf 5,585 Mio. Euro. Diese Entwicklung steht in Zusammenhang mit der Durchführung der Windows 11-Umstellung bei unseren Kunden und gleichzeitig gesunkenen Warenlieferungen im Bestandskundenbereich der Telematik-Infrastruktur. b) Finanzlage VisionmaxX weist unverändert eine sichere Finanzlage auf. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2024 betrugen 399T€, im Vorjahr waren es 1.399T€. Alle Investitionen konnten aus der vorhandenen Liquidität finanziert werden. Es besteht aktuell kein Darlehen für Fremdmittel. Der Bestand der liquiden Mittel lag zum 31.12.2024 bei 5,0 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio Euro). c) Vermögenslage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögenslage auf. Das Anlagevermögen ist mit 1,67 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (1,57 Mio. Euro) etwas gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 42,6% gesunken. Die durchschnittliche Debitorenlaufzeit liegt in 2024 bei 10,80 Tagen (Vorjahr 18,97 Tage) weiterhin in einem positiven Bereich. Die Eigenkapitalquote ist in 2024 von 52% auf 68% gestiegen, im Wesentlichen durch die Erhöhung des Gewinnvortrags um 1,973 Mio. Euro (Jahresüberschuss 2023) auf 2,865 Mio. Euro. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus großteils auf: • Umsatzentwicklung • Jahresüberschuss Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung heran. 4. Gesamtaussage VisionmaxX konnte sich auch in einem geopolitisch schwierigen Umfeld behaupten. Die stabile Kundenbasis, die erfolgreiche Windows 11-Umstellung, die gestiegene Mitarbeiterzahl und unsere innovationsgetriebene Kultur sind tragende Säulen für weiteres Wachstum. Die Marktsituation im gesamten Berichtsjahr 2024 war weiterhin geprägt von geopolitischen Konflikten, insbesondere dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und dem Nahost-Konflikt. Diese Entwicklungen führten zu Preissteigerungen, einer zunehmenden globalen wirtschaftlichen Unsicherheit sowie zu einer verstärkten Kostensensibilität unserer Kunden. Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen konnten wir unsere Marktposition weiter behaupten und ausbauen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Das Berichtsjahr 2024 zeigt, dass wir auf einem tragfähigen Geschäftsmodell aufbauen. Von Beginn an als wirtschaftlich unabhängiger durch die Gematik zertifizierter Anbieter der Telematik-Infrastruktur am Markt, hat sich unser Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend ganzheitlich an der Prozess- und Wertschöpfungskette der kundenseitigen IT orientiert. Heute nehmen wir mit unserem vielfältigen Lösungsangebot einen festen Platz im dentalen Markt ein. 179 Neukunden (Wechsler) im Bereich Telematik-Infrastruktur (TI) tragen dazu bei, dass das Segment TI den nötigen Zuwachs erfährt, der das Geschäftsmodell von VisionmaxX grundlegend sichert. Rund 111 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden fortlaufend für ihre Aufgaben qualifiziert. Auch bei unseren Kunden sind hybride Arbeitsmodelle die ein zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten zulassen, zum Standard geworden. Ebenso schreitet die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Die in Pandemiezeiten zumeist eilig ergriffenen Schritte haben die Angriffsmöglichkeiten auf die Unternehmens-IT erweitert. Zunehmend setzen unsere Kunden auf eine funktionierende Sicherheitskultur in der eigenen Praxis und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Partner wie VisionmaxX, der sich seit 20 Jahren durch Kompetenz, Engagement und hohes Sicherheitsdenken am Markt bewährt. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Auch im Jahr 2024 bleibt das wirtschaftliche Umfeld durch globale Unsicherheiten, anhaltende Preisniveaus im Energie- und Rohstoffbereich sowie inflationsbedingte Kostensteigerungen herausfordernd. Unser Unternehmen profitiert jedoch weiterhin von seiner systemrelevanten Rolle im Umfeld medizinischer Versorgungseinrichtungen wie Arzt- und Zahnarztpraxen. Gleichzeitig treiben zunehmende Digitalisierungsvorhaben und der hohe Bedarf an Cloud- und Sicherheitslösungen unser Wachstum weiter voran - insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter technologischer Fachkompetenz am Arbeitsmarkt. Unsere etablierten hybriden Arbeitsmodelle ermöglichen es, alle Unternehmensbereiche effizient und flexibel verfügbar zu halten. Die Rückmeldungen unserer über 6.400 Kunden bestätigen regelmäßig unsere hohe Servicequalität und Kundenorientierung. Über unsere zentrale Rufannahme (Single Point of Contact), ein strukturiertes Ticketsystem und spezialisierte Fachgruppen gewährleisten wir eine professionelle, remote gestützte Kundenbetreuung über unseren Helpdesk. Die für die Telematik-Infrastruktur nötige Zertifizierung durch die gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) im Bereich VPN-Zugangsdienst und KIM wurde zuletzt erfolgreich verlängert. Sowohl die Zertifizierungen als auch laufende Verträge mit Kunden bilden eine gute Grundlage für das wachsende Geschäft. Dass die hohe Anzahl Bestandskunden die wesentliche Basis darstellt, um unser gewinnstarkes Portfolio in den Segmenten Systemhaus und Telematik im Markt zu platzieren, belegen die wiederkehrend positiven Umsatzzahlen, die in der langfristigen Betrachtung unseres Unternehmens zur Wertsteigerung führen. Im Bereich der Telematik-Infrastuktur (TI) steht eine großflächige Umstellung von Komponenten im kommenden Jahr an, da Sicherheitszertifikate in Konnektoren und Kartenterminals nach 5 Jahren auslaufen und die Komponenten daher teilweise ersetzt werden müssen. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir daher im Vergleich zum Berichtsjahr 2024 einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, insbesondere im Rahmen der Windows11-Umstellung, und einen damit einhergehenden deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses. IV. Chancen- und Risikobericht Die Chancen von VisionmaxX ergeben sich aus unserer konsequenten Kundenorientierung und dem technologischen und methodischen Know-how unserer Mitarbeiter. Zudem sorgt die gewachsene Kultur eines gleichermaßen innovations- wie sicherheitsbewussten Denkens dafür, dass der gegenwärtige und künftige Marktbedarf frühzeitig erkannt und bei der Geschäftsplanung berücksichtigt wird. Sofern es notwendig sein sollte, werden Maßnahmen getroffen, um die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken zu minimieren. 1. Branchenspezifische Chancen und Risiken Risiken die eine Bestandsgefährdung darstellen gibt es derzeit nicht, da unser Kundenmarkt im medizinischen Umfeld konsequent auf funktionale IT-Umgebungen angewiesen ist. Auch 2024 standen die Themen Betriebsunterbrechung und Cyber-Attacken im Mittelpunkt der unternehmerischen Risikobetrachtung. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass zunehmend digitalisierte Abläufe und die damit einhergehenden technologischen Abhängigkeiten massive Sicherheitsrisiken bergen können. Der im Markt entstandene Handlungsbedarf, Betriebsabläufe gerade unter informationstechnischen Aspekten reibungslos und gleichermaßen nachhaltig sichernd zu gestalten, und dabei auf die Reputation von VisionmaxX und unser sorgsam ausgewähltes Netzwerk zu setzen, erklärt sowohl die steigende Nachfrage in unseren Geschäftssegmenten als auch den Kündigungsrückgang bei unseren Bestandskunden. Vom Fachkräftemangel ist auch unser Unternehmen zunehmend betroffen. Hier setzten wir daher vermehrt auf personelle Vielfalt. Zudem haben wir einen interessanten Mix an Personal-Benefits etabliert, wozu u.a. hybride Arbeitsmodelle, Maßnahmen zur Gesunderhaltung, Incentives sowie stellenbezogene Zusatzleistungen zählen. Darüber hinaus fördern wir die Teilnahme an Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen, und wir investieren in die betriebliche Ausbildung. 2. Ertragsorientierte Chancen und Risiken Die Transparenz unseres Unternehmens, ein von unseren Kunden bestätigtes gleichbleibend hohes Qualitätsniveau und die konsequent kundenorientierte Ausrichtung unseres Portfolios wirken sich nachhaltig positiv auf unsere Geschäftssegmente IT-Systemhaus und Telematik-Infrastruktur aus. Chancen mit Auswirkung auf die Ertragsstärke ergeben sich durch die Technologiezyklen der Hersteller, da der Betriebssystemwechsel von Microsoft Windows erfolgt. Die Umstellung von Windows 10 auf Windows 11 wurde großflächig an unsere Kunden ab März 2024 kommuniziert, so dass wir mit einer Umsatzsteigerung durch die obligatorische Betriebssystemumstellung weiter rechnen. Trotzdem kann es bei einer Störung an Hardwarekomponenten bzw. der Häufung von Störungsfällen für VisionmaxX zu überdurchschnittlichen Aufwendungen kommen, da wir als Wartungsgeber auch das Kostenrisiko unserer Kunden absichern, das in Zusammenhang mit möglichen Hardwaredefekten steht. Eine Reduzierung von Hardwarekomponenten im Umfeld unserer Kundengruppe sehen wir bedingt durch den Cloud-Trend aktuell nicht. Trotzdem könnte hier in den nächsten Jahren ein Risiko im Bereich von Hardwareumsätzen entstehen. Gegenüber den angeführten Risiken sieht sich VisionmaxX weiterhin gut aufgestellt. Vor dem Hintergrund der auf Kundenseite zunehmend kritischen Betrachtung zu möglichen Risiken und deren Reduzierung, liegen unseren Kundenbeziehungen in der Regel langfristige Wartungsverträge zugrunde, die die Aufrechterhaltung des Betriebs gewährleisten. Durch die Umstellung der Telematik-Komponenten (Konnektor) nach dem Laufzeitende von 5 Jahren ergeben sich für die kommenden Jahre große Chancen. Bedingt durch die hohe und am Markt bekannte Servicequalität unseres Telematik-Helpdesks (TI-Kompetenzcenter) konnten wir in 2024 bereits 179 Neukunden als Anbieterwechsler bedienen und rechnen mit einer weiteren erheblichen Steigerung der TI-Neukunden im kommenden Jahr. Unsere Expertise bei der Entwicklung von Wartungskonzepten und der herstellerübergreifende Support für die gesamte IT-Infrastruktur auf Kundenseite, bieten gute Voraussetzungen, um den Wartungsbereich für Hardware und Software weiter ausbauen zu können. Der wachsenden Nachfrage nach einer Serviceerbringung kommen wir auch zusammen mit von uns ausgewählten, im Umfeld erfahrenen Kooperationspartnern nach. Es hat sich gezeigt, dass die digitale Transformation eine Voraussetzung ist, um unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten. Seit Beginn der Pandemie und der weiteren Marktsituation investieren Praxen und Unternehmen aller Größenordnungen in neue Geschäftsmodelle und IT-Strukturen. Forderungsausfälle bezogen auf den Umsatz sind sehr gering, da jeder Praxisbetrieb auf eine sichere und hochverfügbare IT angewiesen ist, und VisionmaxX den Service nur auf Basis bezahlter Rechnungen erbringt. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über die laufende Liquidität. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmittel. Die Servicevergütung für Wartungsverträge und sonstige Vertragsarten wird bei fast allen Kunden im Voraus fällig. Vielfach werden Zahlungen quartalsweise und vereinzelt jährlich im Voraus geleistet. Damit ist eine hohe Liquidität sichergestellt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird monatlich ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Pfungstadt, den 21. August 2025 VisionmaxX GmbH Dipl.-Ing. Steffen Konrad Dipl.-Ing. Jens Schlerf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2024VisionmaxX GmbH, PfungstadtA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Pfungstadt ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 9308 eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Visionmaxx GmbH, Pfungstadt, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der aktuellen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: 1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände beträgt fünf Jahre. Aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Abschreibungen der Sachanlagen werden linear ermittelt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen liegt zwischen sechs und 20 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis 13 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden diese Vermögensgegenstände aus Vereinfachungsgründen in den Bereichen Anschaffungskosten und Abschreibungen jeweils unter den Zu- und Abgängen ausgewiesen. 3. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Buchwerten aus der Einbringungsbilanz zum 31. Dezember 2023 angesetzt. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. 4. Die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. 6. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 7. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. 8. Die Verbindlichkeiten sowie erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (ohne Umsatzsteuer) werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind nachfolgend dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub, Berufsgenossenschaft und Tantiemen, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen, Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Aufbewahrung gebildet. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten sind keine bestellt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum 31. Dezember 2024 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 547 gliedern sich wie folgt:
II. Ergänzende Angaben Von den Erleichterungen gemäß § 288 HGB wird Gebrauch gemacht. 1. Geschäftsführung Dipl. Ing. Steffen Konrad kaufmännsicher Geschäftsführer Dipl. Ing. Jens Schlerf technischer Geschäftsführer 2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bei der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
4. Aufstellung des Anteilsbesitzes
5. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 5.324.215,73 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.
Pfungsstadt, den 21. August 2025 VisionmaxX GmbH Dipl.-Ing. Steffen Konrad Dipl.-Ing. Jens Schlerf sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.09.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 vor der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VisionmaxX GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VisionmaxX GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VisionmaxX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aschaffenburg, den 21. August 2025 herrmann + emrich GmbH Karina Buß, Wirtschaftsprüferin |
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