Großhandel mit Textilien
JetBrains GmbH
Christoph-Rapparini-Bogen 23, 80639 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olga Dyka seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
JetBrains N.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JetBrains GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JetBrains GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der JetBrains GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JetBrains GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt II.4 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB - Frauenanteil des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 18. Dezember 2024 EY GmbH & Co. KG Westermeier, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie JetBrains GmbH hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 187151 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustberechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Darstellung haben wir bestimmte Angaben und Vermerke nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern in den nachfolgenden Erläuterungen gemacht. II. BewertungsmethodenDie Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar vermindert um planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 25 Jahre) unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen vorausgezahlte Entgelte für in den Folgejahren zu erbringenden Leistungen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Es bestehen abzugsfähige temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen im Bereich der sonstigen Rückstellungen, die mit einem Steuersatz von 33 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet werden. Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines sich insgesamt ergebenden Überhangs an aktiven latenten Steuern aufgrund zukünftiger Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Verwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze (7-Jahresdurchschnitt) mit 0,99 % bis 1,45 % (Vorjahr 0,43 % bis 1,09 %) abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen zum Bilanzstichtag nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.20231. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in dem Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 405.777,72 (Vorjahr EUR 272.177,72) enthalten. 3. Guthaben bei KreditinstitutenDie Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.362.167,42 (Vorjahr EUR 2.331.106,71) als Sicherheit für übernommene Mietavalbürgschaften verpfändet. 4. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital der JetBrains GmbH wird zum Bilanzstichtag zu 100% von der JetBrains N.V. gehalten. 5. RückstellungenDie in den Rückstellungen enthaltenen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwand für noch ausstehenden Urlaub sowie Rückbaukosten. 6. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind nicht besichert und weisen folgende Restlaufzeiten auf: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.20231. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: scroll
2. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.710,74 (Vorjahr EUR 23,82) enthalten. 3. PersonalaufwandIn den Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 360,00 (Vorjahr EUR 360,00) enthalten. 4. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 9.267,27 (Vorjahr EUR 162,67) enthalten. 5. FinanzergebnisIm Posten Zinsen und ähnliche Erträge sind Beträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 14.051,20 (Vorjahr EUR 7.403,70) enthalten. V. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen der JetBrains GmbH aus Mietverträgen für die Büroräume in München und Berlin im Gesamtumfang von EUR 40.959.616,36 mit folgenden Restlaufzeiten: scroll
2. Angaben zu GeschäftsführungsorganenIm Geschäftsjahr 2023 waren Herr Yury Belyaev (bis 31. Mai 2023) und Frau Olga Dyka (ab 1. Juni 2023) jeweils alle Bereiche, zu Geschäftsführern bestellt. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der derzeitigen bzw. früheren Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a bzw. Nr. 9b HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Anzahl der ArbeitnehmerIm Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 685 (Vorjahr 413) Angestellte beschäftigt. Davon befanden sich 612 in Voll- und 72 in Teilzeit. scroll
4. Honorare an AbschlussprüferDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 75.000,00 und bezieht sich auf Abschlussprüfungsleistungen. 5. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss und Gewinnvortrag einen Teilbetrag in Höhe von EUR 20.000.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem StichtagMit Gesellschafterbeschluss vom 16. Juli 2024 wurde eine Vorabausschüttung aus dem zu erwartenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 20.000.000,00 beschlossen, die im Juli 2024 geleistet wurde. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben nicht stattgefunden. 7. KonzernverhältnisseDie JetBrains GmbH gehört zum Konsolidierungskreis des JetBrains Group und wird in den Konzernabschluss der JetBrains N.V. einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die JetBrains N. V. hat ihren Sitz in Amsterdam, Niederlande. Der Konzernabschluss ist bei der JetBrains N. V. erhältlich und wird im niederländischen Handelsregister (Kamer van Koophandel) offengelegt.
München, 18. Dezember 2024 Olga Dyka, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodellWir erbringen IT Beratungs- und Entwicklungsleistungen für die JetBrains s.r.o., Prag, Tschechien, einen Anbieter von Tools und Entwicklungsumgebungen für die Softwareentwicklung mit JAVA und weiteren weltweit verwendeten Programmiersprachen. Daneben leisten wir den Vertrieb und den Support der JetBrains Tools im deutschsprachigen Raum. Dabei setzen wir überwiegend eigenes Personal ein. Unsere Erträge hängen von der erfolgreichen Positionierung unserer Softwareentwicklung innerhalb der JetBrains Gruppe (JetBrains N.V., Amsterdam, Niederlande, und die mit ihr verbundenen Unternehmen) und der Nachfrage nach Tools der JetBrains Gruppe ab. Forschung und EntwicklungWir sind im Rahmen der an uns vergebenen Aufgaben in die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der JetBrains Gruppe involviert, betreiben aber keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte. II. Wirtschaftsbericht1. RahmenbedingungenMit den Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die JetBrains s.r.o., Prag, Tschechien sind wir nicht unmittelbar am Markt tätig. Die JetBrains s. r. o vertreibt ihre Produkte weltweit. Damit ist die Nachfrage nach diesen Produkten weniger von der Entwicklung verschiedener Indikatoren einzelner Volkswirtschaften abhängig, sondern mehr von freien Kommunikationswegen im world wide web und dem Konkurrenzumfeld. Der Markt für Entwicklungsumgebungen und -Tools für die führenden Programmiersprachen, insbesondere JAVA ist polypolistisch. Die JetBrains Produkte sind in den betreffenden Teilmärkten seit Jahren etabliert, die Anzahl der Nutzer steigt. 2. Geschäftsverlauf und ErtragslageUmsatzIm abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unseren Umsatz im Wesentlichen mit Entwicklungsleistungen sowie anderen konzerninternen Unterstützungsleistungen erzielt. Dabei wurde ausschließlich eigenes Personal eingesetzt. Nach Abzug der umsatzbezogenen Personalaufwendungen verblieb ein Ergebnis in Höhe von TEUR 35.694 gegenüber TEUR 22.398 im Vorjahr. Dies beurteilen wir ebenso wie die erreichte Verbesserung um 59% als zufriedenstellend. PersonalWir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 685 (Vorjahr 413) Mitarbeiter beschäftigt, die den einzelnen Geschäftsfeldern wie nachfolgend dargestellt zugeordnet werden können: scroll
Unser Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17.430 bzw. 24% auf TEUR 90.987 hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Betriebsergebnis EBIT (=Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und vom Ertrag + Zinsen und ähnliche Aufwendungen - Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge). Im Jahr 2023 konnte eine Steigerung des EBIT auf TEUR 18.776 (Vorjahr TEUR 13.152) erzielt werden und ist damit um TEUR 5.624 bzw. 43% höher als im Vorjahr. Dieser Unterschied resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Umsatzerlösen und unterproportional gestiegenen Personalaufwendungen. Auch Mietaufwendungen, Reisekosten und Abschreibungen sind im Jahr 2023 im Vergleich höher als 2022. Im Vorjahr hatten wir für das Geschäftsjahr 2023 ein EBIT in Höhe von ca. TEUR 18.000 erwartet, was erreicht worden ist. 3. Vermögens- und FinanzlageInvestition und Finanzierung Das Sachanlagevermögen ist aufgrund von Investitionen von TEUR 11.577 auf TEUR 12.947 gestiegen. Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen bei Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der Umsatzsteigerungen von TEUR 13.302 auf TEUR 28.418 gestiegen. Durch den Jahresüberschuss von TEUR 12.589 hat sich das Eigenkapital von TEUR 26.525 auf TEUR 39.114 erhöht. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 71% (Vorjahr 70%), was im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen auf die Erhöhung des Eigenkapitals und Rückstellungen zurückzuführen ist. Liquiditätscroll
Die Veränderung der sonstigen Aktiva und Passiva betreffen im Wesentlichen die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gegenläufig die Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen aus Urlaubsrückstellungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert hauptsächlich aus Zugängen zum Anlagevermögen im Geschäftsjahr von TEUR -4.661 (Vorjahr TEUR -3.230); dadurch haben wir einen Free Cashflow (=Summe aus Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Cashflow aus Investitionstätigkeit), in Höhe von TEUR -226 erzielt, der im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.663 gesunken ist. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.402 (im Vorjahr TEUR 2.331) als Sicherheit für übernommene Mietavalbürgschaften eines Kreditinstituts verpfändet. Zusammenfassend bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als weiterhin positiv und das Geschäftsjahr 2023 als erfolgreich. 4. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB - FrauenanteilDie Gesellschafterversammlung hat am 14. Oktober 2024 die Zielgröße für den Frauenanteil unter den Geschäftsführern der Gesellschaft auf 30% festgelegt. Die Frist zur Erreichung dieser Zielgrößen ist zum 1. Januar 2029 festgesetzt. Zum 31. Dezember 2023 bestand ein Frauenanteil von 100% unter den Geschäftsführern. Die Geschäftsführung hat am 11. Oktober 2024 die Zielgröße für den Frauenanteil in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung auf 30% festgelegt. Aufgrund der flachen Hierarchie besteht nur eine Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Die Frist zur Erreichung dieser Zielgrößen wurde ebenfalls auf den 1. Januar 2029 festgesetzt. Zum 31. Dezember 2023 bestand ein Frauenanteil von 34% in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. III. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementZiel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art unter einer konservativen Risikopolitik. Das Risikomanagementsystem umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden, die Ermöglichung von Chancen sowie die Identifikation von wesentlichen Risiken im Unternehmen, um diese im Risikomanagement-Prozess zu analysieren und zu bewerten. MarktrisikenAuf dem Markt für IT Development sind keine technologischen Umwälzungen zu erkennen, die auf Aktualität und Anwendbarkeit des Angebots der JetBrains Gruppe negative Auswirkungen haben könnten. Finanzwirtschaftliche RisikenForderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sind die einzigen Finanzinstrumente, die in unserem Unternehmen zum Einsatz kommen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kunden, die JetBrains s.r.o., Tschechische Republik, von der JetBrains GmbH weiterhin abhängig ist. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit und Forderungen werden in der Regel bereits im Voraus beglichen oder zeitnah bezahlt. Insgesamt hat sich die Risikolage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht nennenswert verändert. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. IV. PrognoseberichtIm kommenden Geschäftsjahr wollen wir insgesamt ein EBIT in Höhe von ca. TEUR 22.000 bis TEUR 23.000 erzielen auf Basis einer Steigerung der Mitarbeiterzahl sowie Umsatzerlöse.
München, 18. Dezember 2024 Olga Dyka, Geschäftsführer FeststellungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 22.01.2025 festgestellt. |
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