bitprofound GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edward John Dillon seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Christiane Wiegmann seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
John-Henry Fredrik Liepe seit 20.9.2022 | Geschäftsführer |
Petra Ellmerich seit 9.6.2020 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
insightsoftware Deutschland GmbHSchmittenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020IDL GmbH Mitte, Schmitten/Ts.1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen International agierende Konzerne bis hin zu mittelständischen Unternehmensgruppen setzen in Zeiten von sich schnell verändernden Wettbewerbsbedingungen verstärkt auf Corporate Performance Management (CPM)-Lösungen. Dabei stellen nicht nur verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen und internationale Standards der Rechnungslegung erhebliche Anforderungen an die Verfügbarkeit und Qualität von Informationen. CPM treibt den Wandel von klassischem Reporting hin zu mehrdimensionalen Analyse- und Prognosemodellen. CPM-Lösungen liefern die Informationen mit deren Hilfe Unternehmer und Manager aus der Vergangenheit lernen, die Zukunft zu prognostizieren und die Gegenwart zu steuern. Besonders die zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit von Softwarelösungen wird zunehmend eine wesentliche Rolle spielen. So werden immer mehr Geschäftsanwendungen in der Cloud laufen, womit der Wechsel von herkömmlicher Software und Client-Server-Modellen hin zu cloud-basierten Lösungen verstärkt Fahrt aufnehmen wird. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Cloud Computing im kommenden Jahrzehnt im Zusammenspiel mit mobilen Endgeräten neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit unabhängig vom Standort bringen wird. Gleichzeitig ermöglicht die Cloud-Technologie die Bereitstellung von flexiblen, insbesondere auch skalierbaren CPM-Services und ermöglicht damit völlig neue Geschäftsmodelle. Die IDL GmbH Mitte hat ihren zentralen Standort in Schmitten im Taunus (Hessen) und ist in Deutschland mit Standorten in Ahrensburg, Berlin, Hannover, Rosenheim und Nürnberg vertreten. Darüber hinaus bestehen Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich. Das Geschäftsmodell der IDL basiert auf den klassischen Kernfeldern von Financial Performance Management. Mit den umfassenden Einsatzmöglichkeiten der IDL CPM Suite bei der durchgängigen Gestaltung von Financial Performance Management Prozessen überzeugt die IDL. IDL führt den Anwender sicher durch Konsolidierungs- und Planungsprozesse, liefert Standards für Daten - Validierung und Plausibilitätsprüfungen sowie ein integriertes Reporting- und Analyse - Package. Der ursprüngliche Einstiegspunkt war in den 90er Jahren die Besetzung des Spezialgebiets „Konzernkonsolidierung“, in dem sich IDL als fachlicher Marktführer etablieren konnte. In den vergangenen Jahren wurde das damalige Geschäftsmodell auf weitere Bereiche des CPM ausgeweitet um als ganzheitlicher Anbieter in diesem Marktsegment agieren zu können. IDL entwickelt in diesem Umfeld für die Bereiche Konsolidierung, Planung, Analyse und Reporting eigene Standardsoftwarekomponenten, punktuell ergänzt um Softwaretools von Drittanbietern. Vor allem aufgrund der Corona Pandemie und damit eingehgehend dem weltweiten Wirtschaftskrise schrumpfte im Jahr 2019 ist die Wirtschaft in den EU-Staaten. Im Durchschnitt ergab sich ein erheblicher Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 6,8% in den Ländern der Euro-Zone, der in Deutschland bei -5% lag. Im Jahresdurchschnitt 2020 wurde die Wertschöpfung im Inland durch 46,5 Millionen Erwerbstätige erbracht. Damit lag 2020 die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland auf Vorjahresniveau. Trotz des wirtschaftlichen Einbruchs in Europa und Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren konnte die IDL GmbH Mitte ihre Umsatzerlöse weiter steigern, wenn auch nicht in dem ursprünglich prognostizierten Umfang. Insbesondere unsere Beratungsaktivitäten wurden durch die Pandemie beeinflusst. Kompensierende Effekte ergaben sich durch geringe Reise- und Repräsentationsaufwendungen. 2. Forschung und Entwicklung Standardsoftware ist eine der tragenden Säulen unserer langfristigen Wachstumsstrategie. Nur mit der permanenten Weiterentwicklung entsprechend den jeweils aktuellen Bedürfnissen unserer Kunden sowie den neuesten rechtlichen und technologischen Gegebenheiten, können wir nachhaltig profitabel wachsen. Wir werden nur dann erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, dass unsere Kunden aus unseren Produkten im jeweiligen CPM-Themengebiet den größtmöglichen Nutzen ziehen. Deshalb ist der Bereich Forschung & Entwicklung (F & E) für die IDL von hoher Bedeutung. Die Entwicklung der IDL-Softwarekomponenten für die Themengebiete Konzernkonsolidierung, Planung und Reporting/Berichtswesen, gehören zum Kernbereich des Unternehmens. Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten orientieren sich an folgenden Prämissen:
Bestätigt wurden unsere Anstrengungen durch den BARC Score 2020 mit der erneuten Einstufung der IDL CPM Suite als Market Leader im Bereich Financial Performance Management (Deutschland, Österreich u. Schweiz). 3. Geschäftsjahr 2020 Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt von den Auswirkungen der Corona Pandemie, die auch die IDL vor Herausforderungen stellte. Dennoch konnte sich das Unternehmen in der Wirtschaftskrise behaupten. Die Umsatzerlöse stiegen auf EUR 15,0 Mio., wobei insbesondere das Wachstum im Bereich der Lizenzumsätze in Höhe von 25,6% gegenüber dem Vorjahr die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Produktportfolios bestätigt. Erfolgsgarant hierfür war insbesondere die konsequente Weiterentwicklung der Financial CPM Suite und die konsequente Ausrichtung unserer Softwaremodule und Apps hin zu einer ganzheitlichen end-2-end Gestaltung von fachanwendertauglichen Finanzberichterstattungsprogrammen. Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr erheblich an. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2020 15.038 TEUR (Vorjahr 14.548 TEUR). Unter Berücksichtigung der Materialaufwendungen konnte das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um 301 TEUR gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich die Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände um 164 TEUR auf 1.378 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis wird mit -898 TEUR ausgewiesen. Gründe sind die Investitionen und der Personalaufbau. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. 2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 612 TEUR erhöht. Der Cashflow aus dem Ergebnis hat sich erheblich verbessert und war mit 759 TEUR positiv. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt mit 1.629 TEUR unter dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten betrug zum Jahresende 1.436 TEUR. Die geplanten Investitionen von 800 TEUR für die Weiterentwicklung des IDL.DESIGNER`s sind in der Finanzplanung für 2021 berücksichtigt. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von 9.636 TEUR (Vorjahr 9.217 TEUR) ist leicht um 4,6 % gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 489 TEUR angestiegen, davon die Verbindlichkeiten im Verbund um 2.175 TEUR, die Bankverbindlichkeiten sind um 849 TEUR und die passiven Rechnungsabgrenzungsposten um 843 TEUR, gesunken. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des seit 1.1.2019 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft nicht verändert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme leicht von 36 % auf 34 %. Nach Einschätzung der Geschäftsführung werden die Investitionen u.a. in die Weiterentwicklung der Produkte sowie die personelle Verstärkung weiterhin den Erfolg des Unternehmens sicherstellen. 4. Prognose- Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Im Rahmen des Risikoprofils sind das anteilige Markterfolgsrisiko sowie das Entwicklungsrisiko aufzuzeigen. Das anteilige Markterfolgsrisiko ist insbesondere durch die steigende Nachfrage nach Dienstleistungen und Softwarekomponenten im CPM Umfeld gering. Hinsichtlich eines Entwicklungsrisikos ist anzumerken, dass dieses ebenfalls als gering einzustufen ist, da die wesentlichen Softwarekomponenten aus dem Haus IDL sich langfristig im Markt bewährt haben. Ein wesentlicher, sich noch verstärkender Trend ist die Verdrängung sogenannter On-Premise-Installationen (geschäftlich genutzte Software wird auf eigenen Servern vorgehalten) durch sogenannte SaaS-Angebote. Dabei wird die geschäftlich genutzte Software auf externen Servern (Rechenzentren) installiert und über geeignete Schnittstellen für den Fernzugriff (üblicherweise Web-Service-Schnittstellen) genutzt, wobei das Internet als Kommunikationsinfrastruktur dient. Dieser Trend wurde früh seitens unseres Hauses erkannt und mit der Neuausrichtung der Produktsuite und der Bereitstellung neuer Produktkomponenten, basierend auf dieser neuen Technologie, als Basis für unser langfristiges Wachstum erkannt. Wir haben Maßnahmen getroffen mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das Risikomanagement unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess. Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für unser Risikomanagementsystem sind das interne Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die nach § 91 Abs. 2 AktG analog erforderlichen Maßnahmen wurden unter Beachtung unserer Betriebsgröße eingerichtet. Unser Unternehmen verfügt über geeignete Planungs- und Kontrollinstrumente, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Zum internen Überwachungssystem gehören:
Das Frühwarnsystem wurde zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Prognoseberichterstattung und Chancenberichterstattung Das Jahr 2020 war neben den Auswirkungen der Corona Pandemie auch durch den Einstieg des amerikanischen, international agierenden Softwareunternehmens insightsoftware Inc. mit Hauptsitz in Raleigh, USA im Dezember 2020 geprägt. Ziel der Übernahme ist das weitere Wachstum im deutschsprachigen Raum sowie weltweit und sichert langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens als Teil eines global agierenden, auf CPM Software spezialisierten Konzerns. Basierend auf der bereits erwähnten Einstufung des BARC Scores als „Market Leader“ im Bereich des Financial Performance Managements, werden wir gezielt den Ausbau unserer Software sowie den Bereich des Partnervertriebs vorantreiben, um die gesteckten Wachstumsziele für die nächsten Jahre zu untermauern. Mit den bereits erläuterten Maßnahmen befinden wir uns für die Zukunft auf einem sehr guten Weg. Wir sehen uns gut gerüstet, den stetig wachsenden Anforderungen des Financial Performance Management Marktes gerecht zu werden und uns weiter als „Market Leader“ zu etablieren. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung selbst im Umfeld einer weltweiten Wirtschaftskrise in 2020 sowie der aktuellen Prognosen zur zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, rechnen wir für 2021 mit einem erheblichen, zweistelligen Umsatzwachstum. BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 20201. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH Mitte mit Sitz in Schmitten ist beim Amtsgericht Königstein unter HRB 108370 eingetragen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Angaben gem. § 284 Abs. 1 HGB sind in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt. Die neue aktivierte Software zur Veräußerung an Kunden wird über 7 Jahre abgeschrieben, da diese Nutzungsdauer bei Lizenzsoftware den langjährigen Erfahrungen unseres Unternehmens entspricht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Am Abschlussstichtag werden sie gem. § 256a S.1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Im Wirtschaftsjahr waren keine latenten Steuern zu berechnen. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand daher nicht statt. 3. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Positionen der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagengüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Im Folgejahr werden die Werte im Anlagengitter jeweils als Abgang gezeigt. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2020 umfasst: scroll
Die Umrechnung von Schweizer Franken CHF in Euro erfolgte zum Referenzkurs 31.12.2020 von 1,0822. Forderungen gegen verbunden Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen IDL Austria GmbH in Höhe von € 0 (Vorjahr € 1.244,00), IDL Cloud Service GmbH in Höhe von € 0 (Vorjahr € 10.010,00), IDL France Sarl in Höhe von € 0 (Vorjahr € 291,11), IDL Europe GmbH in Höhe von € 39.277 (Vorjahr € 10.500,84), IDL Holding GmbH € 200 (Vorjahr € 0,00), IDL Schweiz AG € 4.810 (Vorjahr € 0,--) und bitprofound GmbH in Höhe von € 20.454 (Vorjahr € 0) bestehen per 31.12.2020. Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 127.391 (Vorjahr € 133.6326) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital von € 2.300.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag ist aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags unverändert gegenüber dem Vorjahr in Höhe von €483.855,84. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die Projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Method) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt: scroll
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2018G Bei der Bewertung wurden die Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB i. d. F. des BilMoG berücksichtigt, nach denen Rückstellungen zum abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen sind. Maßgeblich ist der ihrer Restlaufzeit entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zu Änderungen handelsrechtlicher Vorschriften erfolgt für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, die Durchschnittsbildung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Der sich daraus ergebende Differenzbetrag € 77.123 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Zinsaufwand beträgt € 14.065. Der Bilanzausweis ergibt sich wie folgt: scroll
Die Veränderung der Aktivwerte ergab einen Betrag von € 488 Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis ein Jahr € 552.152 (Vj. € 498.881,18) und über fünf Jahre € 72.000,00 (Vj. € 72.000,00). In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind aus Steuern € 427.646 (Vj. € 416.569,32) enthalten. 4. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind € 86,58 (Vj. € 236,17) Erträge aus Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind € 3.798 (Vj. € 4.277,98) Aufwand aus Währungsumrechnung enthalten. 5. Sonstige Angaben a) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2020 waren Bernward Egenolf, Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer für alle Unternehmensbereiche, Harald Frühwacht, Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer für alle Unternehmensbereiche (Niederlegung zum 31.12.2020), Andreas Lange, Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer Vertrieb und Christiane Wiegmann, Dipl. Kauffrau, Geschäftsführerin Beratung. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. b) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt scroll
c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: scroll
Mit der Gesellschafterin IDL Europe GmbH wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die IDL GmbH Mitte wird in den Konzernabschluss der IDL Europe GmbH einbezogen. 6. Nachtragsbericht Bilanzierungspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten; gleiches gilt für nicht bilanzierungspflichtige Vorgänge.
Schmitten, den 19. Februar 2021 IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH Mitte Anlagespiegelscroll
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sonstige Berichtsbestandteile
Schmitten, den 19. Februar 2021 IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH Mitte Bernward Egenolf, Geschäftsführer Christiane Wiegmann, Geschäftsführerin Andreas Lange, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.02.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH MittePrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH Mitte - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDL Beratung für integrierte DV-Lösungen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Wiesbaden, den 12. März 2021 dhpg themis GmbH Andreas Stamm, Wirtschaftsprüfer Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer |
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