Beteiligungsgesellschaften
AutoCenter Benz GmbH
Biberacher Straße 64, 88471 Laupheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludwig Georg Benz seit 30.12.2021 | Geschäftsführer |
Frank Karl Benz seit 26.2.2010 | Geschäftsführer |
Karl Josef Benz seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AutoCenter Benz GmbHLaupheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Konjunkturelle Entwicklung im Kfz-HandelDer Absatz von PKW-Neuzulassungen in 2023 in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % gestiegen (KBA Zulassungen in 2023: 2.844.609, Vorjahr: 2.651.357). Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Jahr 2023 somit positiv abgeschlossen werden. Zurückzuführen ist diese Zahl allerdings maßgeblich auf einen Abbau des Lieferrückstandes aus dem Jahr 2022 und einer besseren Verfügbarkeit von Neuwagen. Die Marke koda konnte Ihre Position als stärkste Importmarke in Deutschland weiterhin halten. So wurden im Jahr 2023 168.561 neue koda-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Gegenüber dem Vorjahr mit 143.928 koda Fahrzeugen bedeutet das ein Plus von 17,1%. Bezogen auf den Gesamtmarkt zeigt sich in 2023 auch die Marke koda wachsend. Der Marktanteil am Gesamtmarkt betrug im Jahr 2023 5,9% und ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. (2022: 5,4% Marktanteil). Die Performance der Marke folgt damit im Jahr 2023 dem positiven Trend des Gesamtmarktes. Die Umsatzrendite im Kfz-Handel ist gegenüber 2022 um 1,1% gefallen. Sie wird für das Jahr 2023 mit 2,2% angegeben. Dies war nach dem Ausnahmeergebnis des Jahres 2022 eine zu erwartende Entwicklung. 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft2.1 Fahrzeugverkauf: Im Jahr 2023 konnte die AutoCenter Benz GmbH insgesamt 1.654 neue und gebrauchte Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Auf diese Zahl entfallen 754 Gebrauchtfahrzeuge und 900 Neufahrzeuge. Dies liegt deutlich über dem Vorjahreswert (1.258). Die Steigerung resultiert aus einer Erholung der Lieferfähigkeit und aus einem Abbau der Lieferrückstände aus den Vorjahren. Zudem konnte im Mai 2023 eine Markenpartnerschaft mit der Fahrzeugmarke Hyundai eingegangen werden, was sich bereits im Jahr 2023 positiv auf die Anzahl der verkauften Fahrzeuge auswirkte. In den Folgejahren werden besonders in diesem Bereich deutliche Zuwächse erwartet. Trotz konsequenter Ausrichtung auf qualitativ hochwertige Kundenberatung, sowie einer Verstärkung der eigenen Onlineaktivität sank der Bruttoertrag je Fahrzeug um ca. 5% im Vergleich zum Vorjahr. Letzteres ist vor allem auf die erstarkte Lieferfähigkeit der Fahrzeughersteller zurückzuführen, wodurch dem Markt mehr Fahrzeuge zugeführt wurden. Dies wiederum hatte sinkende Margen im Fahrzeugvertrieb zur Folge. 2.2 After Sales Geschäft:Die Abteilung Aftersales der AutoCenter Benz GmbH konnte im Jahr 2023 insgesamt 20.007 Werkstattaufträge bearbeiten. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr (18.064) von 1.943 Aufträgen. Insgesamt wurde beim Umsatz im Servicebereich einschließlich Teile- und Zubehör eine Steigerung von ca. 41,1% erzielt. Diese Entwicklung beruht einerseits auf der konsequenten Ausrichtung der AutoCenter Benz GmbH auf Fachwissen und Qualifizierung der produktiven Mitarbeiter bezüglich Wartung und Instandhaltung und andererseits auf dem weiteren Ausbau der umsatz- und ertragsreichen Abteilungen Karosseriebau und Lackierung. Zudem wurden im Jahr 2023 auch im Aftersales Geschäft eine Markenpartnerschaft mit Hyundai etabliert, was sich bereits im laufenden Geschäftsjahr positiv auswirkte. Auch der im Oktober 2023 vollzogene Zukauf zweier Servicebetriebe der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi stärkte den Bereich Aftersales bereits in den letzten drei Monaten des Jahres 2023. 2.3 Arbeitsplätze und WeiterbildungAuch im Jahr 2023 hatte das Thema Ausbildung und Weiterbildung hohe Priorität in unserer Unternehmung. Zum Geschäftsjahresende war die AutoCenter Benz GmbH Ausbildungsbetrieb für 20 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Automobilkaufmann/-kauffrau, Kfz-Mechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Fahrzeuglackierer. Insgesamt waren 2023 durchschnittlich 112 Mitarbeiter beschäftigt. 2.4 VermögenslageDie Veränderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt folgende Übersicht:
2.5 FinanzlageDie Investitionen des Geschäftsjahres wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit und durch die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.
2.6 ErtragslageDas Geschäftsjahr zeigt folgende Entwicklung:
II. Chancen- und Risikobericht3. ChancenChancen zur Umsatz- und Ertragssteigerung ergeben sich im Besonderen aus der Weiterentwicklung bestehender- und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Im Jahr 2024 wird die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen aufgrund nur noch schwacher staatlicher Förderungen etwas einbrechen. Dies geschieht allerdings zugunsten der Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die aufgrund unterschiedlicher Einsatzzwecke von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen weiter vorhanden sein wird. Zudem rechnen wir in 2024 mit einer deutlichen Stärkung des Geschäfts mit Neu- und Gebrauchtwagen, der 2023 an einem unserer Standorte etablierten Marke Hyundai. Als zukunftsorientierte und technologieoffene Automobilmarke, birgt Hyundai sowohl in unserem lokalen Marktverantwortungsgebiet als auch überregional enormes Potential, um zusätzlich zu unserem bereits vorhandenen Markenportfolio neue Kunden zu gewinnen und weitere Fahrzeugverkäufe generieren zu können. Auch die beiden im Oktober 2023 erworbenen Standorte in Ochsenhausen und Berkheim mit den Marken VW, VW-Nutzfahrzeuge und Audi werden in 2024 zunehmend an Bedeutung gewinnen und unser Marktverantwortungsgebiet ausweiten. Im Bereich Aftersales erwarten wir nach wie vor ein weiteres Wachstum vor Allem im Bereich Unfallinstandsetzung (Karosserie / Lackierung). Zudem werden auch die neu hinzugenommenen Marken Hyundai, VW, VW-Nutzfahrzeuge und Audi das Servicegeschäft zusätzlich positiv beeinflussen. 4. RisikenDie AutoCenter Benz GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Ziele des Risikomanagements der Gesellschaft sind die fortlaufende Identifikation, Bewertung und Bewältigung der Risiken. Diese Risikomanagementziele werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Art des Risikos durch unterschiedliche Methoden verfolgt. Dem Risiko von Preisänderungen auf dem Beschaffungsmarkt wird durch Abschluss von Jahreszielvereinbarungen mit Lieferanten Rechnung getragen. Diese beinhalten in der Regel eine langfristige Zusicherung von gewährten Einkaufskonditionen. Das Risiko der Preisänderungen auf dem Absatzmarkt wird durch ständige Verbesserung der Kostenstruktur und Erhöhung der Produktivität bewältigt. Ebenfalls wird versucht, durch stärkere Kundenbindung dem Preisverfall zu begegnen. Ausfallrisiken werden durch externe und interne Bonitätsprüfungen der Kunden berücksichtigt. Das Mahnwesen wird sehr straff und zeitnah geführt. Im Rahmen der Geschäftsleitungsbesprechungen werden die Geschäftsentwicklung (Ertragslage, Liquidität) sowie ihre wesentlichen Einflussfaktoren diskutiert, beurteilt und gegebenenfalls Maßnahmen zur Gegensteuerung bei ungünstigen Entwicklungen beschlossen.Der Einsatz des übergreifenden sogenannten Händlerbetriebsvergleichs dient dazu, die internen Risiken zu minimieren. Die Datensicherheit ist gewährleistet. Zudem erfolgt eine jährliche Zertifizierung nach DIN ISO 9001. II. PrognoseberichtFür das kommende Jahr rechnet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) beim Geschäft mit Handel und Reparatur von Pkw mit einer eher rückläufigen Entwicklung. So werden nach Einschätzung des Verbandes 2024 etwa 2,65 Millionen neue Pkw auf die Straßen kommen (2023: rund 2,84 Millionen). Der schon im dritten Quartal 2023 spürbare Rückgang der Auftragseingänge untermauert diese Annahme. Gestiegene Rohstoffkosten werden weiterhin zu Preissteigerungen bei Fahrzeugen führen, was vielen Haushalten aufgrund nicht angepasster real verfügbarer Einkommen, Anlass zu zögern gibt. Die Zahl der Besitzumschreibungen wird leicht steigen und sich bei 6,2 Millionen Pkw einpendeln (2022: rund 5,75 Millionen). Bei Wartung und Reparatur dagegen prognostiziert der ZDK eine durchschnittliche Auslastungsquote von 86 Prozent in den Kfz-Werkstätten. Die Auslastung verharrt damit auf dem positiv zu wertenden Niveau des vergangenen Jahres. Der Flottenkundenbereich wird nach Prognosen namhafter Branchenkenner in 2024 leider entgegen den vergangenen Jahren eher ins Negative drehen. Die vielfach angespannte Kostensituation in Unternehmen hat sich schon in der rückläufigen Auftragslage zum Ende des Jahres 2023 gezeigt. Dennoch bleibt dieser Bereich weiter wichtig für uns und wird nachhaltig weiter ausgebaut werden. Das Geschäft mit gebrauchten Fahrzeugen wird sich vermutlich als Nachfragestabil erweisen. Auch im Jahr 2023 werden wir größere Chargen an Leasingrückläufern der Marke koda erhalten, von denen wir uns wie bisher auch, positive Impulse für unser Gebrauchtwagengeschäft erhoffen. Zudem verfolgen wir weiterhin mit Nachdruck den Zukauf auf dem freien Markt in ganz Europa, was sich auch in den vergangenen Jahren immer positiv auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt hat. Kostenseitig wird sich im Bereich Sales in 2024 vor allem die anhaltend hohe Zinslast negativ auf das Ergebnis auswirken. Im After Sales gehen wir auch im kommenden Jahr von einer unverändert hohen Werkstattauslastung aus, da wir dem allgemeinen Rückgang in diesem Bereich schon in den vergangenen Jahren durch Hinzunahme neuer Ertragsmöglichkeiten entgegengetreten sind. (Eigene Lackiererei, Abschleppdienst, zusätzliche Service- Markenpartnerschaften etc.) Insbesondere werden sich für 2023 die neuen Servicestandorte Ochsenhausen und Berkheim positiv auf den Bereich Aftersales auswirken, da wir nun in der Lage sind, die wichtigsten Volumenmarken des Volkswagen Konzerns sowohl im Gewährleistungszeitraum als auch darüber hinaus, vollumfänglich betreuen zu können. Des Weiteren wird die Neuanschaffung eines Fahrzeuges den privaten Haushalten mehr Ersparnisse bzw. mehr Einkommen abverlangen, was die Werkstattauslastung durch längere Haltedauer der Fahrzeuge auch in Zukunft weiter positiv beeinflussen wird. Auch neue Wartungs- und Reparaturmöglichkeiten im Bereich Elektromobilität und Nachhaltigkeit bergen zusätzliches Ertragspotential. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir zwar zumindest einen Umsatz auf Vorjahresniveau, gehen jedoch von einem deutlich geringeren Ergebnis aus. Abschließend zu erwähnen ist, dass wir weiterhin einerseits die Prozesse und Abläufe stetig optimieren, um Kosten zu sparen und um noch effizienter zu werden und andererseits werden wir unsere klare Fokussierung auf die Erträge bei jedem einzelnen Geschäft (Sales und Aftersales) weiter verstärken.
Laupheim, den 05. August 2024 gez. Karl Benz, Geschäftsführer gez. Frank Benz, Geschäftsführer gez. Ludwig Benz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang geführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR wurde von dem Wahlrecht des Sofortabzugs Gebrauch gemacht und dieser im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das vorherige und laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Angaben zu Forderungen Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.293,97 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 61,50 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.133.260,91 EUR (Vorjahr: 940.482,78 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden ausschließlich Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 408.606,69 EUR (Vorjahr: 406.389,79 EUR) ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen im Personalbereich beinhalten Rückstellungen für Resturlaubstage, Inflationsausgleichsprämie und für die Abgeltung von Überstunden. Die Rückstellungen im Vertriebsbereich beinhalten die Kosten für die Inanspruchnahme von Kulanz und Gewährleistung sowie für Leasingrückläufer. Die Übrigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 100.000,00 EUR (Vorjahr: 57.662,49 EUR). Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Sicherungsübereignung der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, durch Grundschulden auf den Dritten gehörenden Betriebsimmobilien, durch eine Mitverpflichtungserklärung der Benz Verwaltungs GmbH & Co. KG, durch eine buchmäßig beschränke, selbstschuldnerische Bürgschaft durch die Geschäftsführer Karl Josef Benz und Frank Benz sowie durch eine Garantieerklärung des Geschäftsführers Frank Benz abgesichert. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit belaufen sich auf 4.063,42 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) und aus Steuern auf 60.194,92 EUR (Vorjahr: 104.208,60 EUR). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 401.081,48 EUR (Vorjahr: 0,00 €) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen langfristige Pachtverträge. Der Pachtaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 776.910,40 EUR (Vorjahr: 719.898,90 EUR). Hiervon entfallen Pachtaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 660.000,00 EUR. Daneben bestehen laufende Leasingverpflichtungen. Die Leasingverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf 42.123,93 EUR (Vorjahr: 41.668,36 EUR). Mit Wirkung zum 01.10.2023 wurde ein Betriebspachtvertrag geschlossen. Die monatliche Rate beträgt 5.000,00 EUR, jährlich 60.000,00 EUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen 24.784,30 EUR (Vorjahr: 19.185,31 EUR). Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge aus Forderungen an verbundene Unternehmen betrugen 8.069,27 EUR (Vorjahr: 8.602,97) EUR. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen das Geschäftsjahr 2023. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresmittel wurden 112 Mitarbeiter (60 gewerbliche Mitarbeiter und 62 kaufmännisch Angestellte) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Karl Josef Benz Frank Benz Ludwig Benz Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 366.339,37 EUR. Auf neue Rechnung werden 366.339,37 EUR vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Laupheim, den 2. August 2024 gez. Karl Benz gez. Frank Benz gez. Ludwig Benz Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die AutoCenter Benz GmbH, Laupheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AutoCenter Benz GmbH, Laupheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AutoCenter Benz GmbH, Laupheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Augsburg, 26. August 2024 drei6null
Zirch & Partner mbB
Paul Hairbucher, Wirtschaftsprüfer |
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