SBH West 1 GmbHLiquidiert
33098 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes-Theodor Holland seit 26.1.2015 | Geschäftsführer |
Peter Gödde seit 26.1.2015 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FAA Bildungsgesellschaft mbH, WestGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Gemeinnützige Zwecke der Körperschaft Die FAA Bildungsgesellschaft mbH West, mit Unternehmenssitz in Gelsenkirchen, ist eine rechtlich sowie wirtschaftlich eigenständige, gemeinnützige GmbH, dessen Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern. Die Gesellschaft gehört zur ebenfalls gemeinnützigen Stiftung Bildung und Handwerk, mit Unternehmenssitz in Paderborn, und ist seit der Gründung 2005 bundesweit auf dem Gebiet der beruflichen Bildung für Jugendliche und Erwachsene sowie der Förderung des Wohlfahrtswesens tätig. Insbesondere engagiert sie sich auf den Gebieten der Berufsorientierung, -findung und -vorbereitung, der integrativen und kooperativen außerbetrieblichen Erstausbildung, der ausbildungsbegleitenden Hilfen, der beruflichen Fort- und Weiterbildung, der Berufseingliederungs- und Vermittlungsmaßnahmen, der Sprachförderung, der beruflichen Rehabilitation, der Privat- und Firmenschulungen, der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege sowie der nationalen und internationalen Projekte im Rahmen von Bildungsangeboten. Der überwiegende Anteil der Bildungsmaßnahmen wird weiterhin durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Jobcenter finanziert. Zusätzliche finanzielle Mittel werden aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) sowie Bundes- und Landesmitteln für Projekte bezogen. Weitere Kostenträger sind die Deutsche Rentenversicherung (DRV), Berufsgenossenschaften und der BFD der Bundeswehr. Die Gesellschaft ist Mitglied im Wohlfahrtsverband Bundesverband deutscher Stiftungen. Regional ist die Gesellschaft Mitglied in verschiedenen Bildungsverbänden. 2. Projektentwicklung Im Rahmen der Verwirklichung der steuerbegünstigten, satzungsmäßigen Qualifizierungswerke entwickelt die Gesellschaft Projekte und Maßnahmen zur Förderung der Bildung nach den Bedürfnissen der Betroffenen. Es können weiter- bzw. neuentwickelte Bildungsangebote sein. Darüber hinaus führt die Stiftung Bildung und Handwerk für alle Tochtergesellschaften zugängliche Entwicklungen zur technischen und inhaltlichen Weiterentwicklung vorhandener Projekte sowie Neueinführungen durch. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Jugendliche Trotz zunehmend stärker sinkender Schulabgängerzahlen verschlechterte sich 2013 die Ausbildungsmarktlage der Jugendlichen und es gelang nicht mehr im selben Ausmaß wie in den 3 Jahren zuvor, ausbildungsinteressierte Jugendliche in die duale Berufsausbildung zu integrieren. Gegenüber 2012 nahm die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze mit 564.000 um 20.300 = 3,5 % ab. Dies ist der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Zugleich nahmen die Passungsprobleme zu: ein höherer Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze blieb unbesetzt und mehr Ausbildungsplatznachfrager blieben bei der Suche erfolglos. Die Angebots-Nachfrage Relation verschlechterte sich von 93,2 % in 2012 um 1,3 Prozentpunkte auf 91,9 % 2013 (91,9 Angebote auf 100 Nachfrager). Von den 564.000 Angeboten waren 542.568 betriebliche Ausbildungsplätze (-16.059 = -3,5 % gegenüber 2012). Trotz dieser negativen Entwicklung wurde die Zahl der außerbetrieblichen Ausbildungsangebote (also unser Markt der öffentlich geförderten Ausbildung) noch wesentlich stärker reduziert und zwar um 4.224 = 16,3 % auf 21.678 Ausbildungsplätze. Damit verschärften unsere Auftraggeber die Problemlage anstatt dieser entgegenzuwirken. Insgesamt wurden 2013 530.715 Ausbildungsverträge geschlossen. Das sind 20.544 weniger als 2012 (-3,7 %). Auch dies ist der tiefste Wert seit der Wiedervereinigung. Es bleibt zu hoffen, dass die öffentlichen Bedarfsträger Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter (ARGEN), den vor Jahren eingeschlagenen Kurs ihren Mitteleinsatz von Jahr zu Jahr weiter zu reduzieren angesichts der 2013 begonnenen negativen Entwicklung nicht fortsetzen werden, sondern ihr Angebot zukünftig wieder erhöhen werden. Erwachsene Die Zahl der Arbeitslosen ging 2013 gegenüber 2009 um 13,6 % (ca. -465.000 auf 2.950.000) zurück. Gegenüber dem Tiefststand 2012 (2.897.000) ist dies jedoch ein leichter Anstieg um 1,8 %. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging jedoch seit 2009 nur um ca. 8 % auf ca. 850.000 zurück. Unter den Langzeitarbeitslosen findet sich ein sehr hoher Anteil Un- und Angelernter. Es steht fest, dass diese vom Aufschwung am Arbeitsmarkt nur sehr begrenzt profitieren konnten. Diese sind zumeist Hartz IV-Empfänger, die die Sozialkassen bis zum Renteneintritt belasten werden. Angesichts der demografischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftebedarfs in den nächsten Jahren, bleibt es unergründlich warum die aktuelle Phase nicht genutzt wird, um für diese Zielgruppe mittels passgenauer Qualifizierung (Fortbildungen, u.a. Externenprüfungen und Umschulungen) die Einstiegschancen in den aktuellen und zukünftigen Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern. Das für diese Zielgruppe 2013 aufgelegte Sonderprogramm "Spätstarter" führte bundesweit nur in einigen Regionen erkennbar zu erhöhten gezielten Aktivitäten. Insgesamt wurden auch 2013 wie in den Vorjahren die weiter reduzierten Mittel von den regionalen Bedarfsträgern insgesamt nicht zur Gänze in Anspruch genommen. Erfreulicherweise hat sich aber 2013 gegenüber den Vorjahren, in denen die Zahl der ausgegebenen Bildungsgutscheine von Jahr zu Jahr abnahm, die Zahl der eingeworbenen Bildungsgutscheine wieder erhöht (siehe auch Umsatzwachstum bei FB und US unter Punkt 2). Für andere wichtige geförderte Maßnahmen (insbesondere Lehrgänge für Jugendliche, wie BaE, BvB und abH sowie Trainingsmaßnahmen) erfolgte die Auftragsvergabe weiter über zentrale oder regionale Ausschreibungsverfahren. Trotz der negativen Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktlage der Jugendlichen (siehe Ausführungen im ersten Abschnitt) wurde das Ausschreibungsvolumen 2013 gegenüber 2012 wie in den Jahren zuvor weiter reduziert. Bei den Maßnahmen für Jugendliche, insbesondere bei BvB, kam es ab 09/2013 zu einem nochmals erhöhten Preisdruck, da man von einem letztmaligen Ausschreibungsvolumen in diesem Umfang ausgehen musste und die Maßnahmen eine zweijährige Laufzeit und die Option einer zweijährigen Verlängerung beinhalteten. Der Gewinn dieses Maßnahmetyps war für viele Träger und/oder Standorte ein wesentliches Ankerprodukt und damit oft entscheidend für die Bestandssicherung. Noch stärker war der Preisdruck bei abH, deren Laufzeit und Optionszeit jeweils 3 Jahre betrug. Seit dem Zeitpunkt der Zuschlagserteilung häuft sich die Anzahl der Träger, die in diesem Verdrängungswettbewerb unterlagen und sich vom Markt (standortweise oder vollumfänglich) verabschieden. Zwar hat die FAA West im Bereich BvB sehr erfolgreich abgeschnitten, im Bereich abH wurden aber die Folgemaßnahmen von zwei großen Losen (Aachen und Gelsenkirchen) nicht gewonnen. Der einzige Wachstumsbereich auf der Nachfrageseite ist der Übergang von der Schule in den Beruf. Hier wurden bei der Berufsorientierung und Kompetenzfeststellung von Schülern bundesweit Anträge auf Finanzierung durch Bundesmittel bewilligt und in NRW zudem ein Sonderweg beschritten. 2. Satzungsmäßige Tätigkeit Der Einstieg in das Geschäftsjahr 2013 fand erneut mit einem guten Auftragsvorlauf aus dem Vorjahr statt. So waren zum Zeitpunkt der Planung im Oktober 2012 67,0 % des Planumsatzes gebunden (Okt. 2011 für 2012: 71,7 %). Ca. 75 % des Auftragsvolumens 2013 (2012 ca. 77 %) hat die FAA West in öffentlichen Ausschreibungen gewonnen. Im Rahmen dieser Ausschreibungen haben sich auch die Kooperationen mit den Schwesterunternehmen InBIT und tbz Bildung Paderborn bewährt. Schwerpunkt dieser gewonnenen Aufträge bildet das gesamte Spektrum der Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche: Berufsvorbereitungsmaßnahmen als Grundversorgung für sozial benachteiligte Jugendliche, kooperative und integrative außerbetriebliche Berufsausbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen und Maßnahmen der Berufsorientierung für Schüler. Die genannten Maßnahmen werden im Produktbereich Ausbildung von Jugendlichen zusammengefasst. Er ist mit 48,3 % (2012 51,7 %) wie in den Vorjahren der umsatzstärkste Produktbereich. Der Umsatz im Bereich BvB sank gegenüber 2012 um 289 T€ = 6,6 % auf 4.097 T€. Der Umsatz bei BaE, dem zweitstärksten Segment ging um 490 T€ = 12,6 % zurück. Dies lag nicht an einer verschlechterten Zuschlagsquote gegenüber den Vorjahren, sondern im Wesentlichen an einem nochmals deutlich gesunkenen Ausschreibungsvolumen, das die ausgelaufenen Maßnahmen zu ersetzen hatte. Einen weiteren, wenn auch geringeren, Anteil am Rückgang hat die reduzierte Auslastung laufender und/oder neu begonnener Maßnahmen durch ein Unvermögen der Bedarfsträger, alle Plätze zu besetzen. Bis 2010 hatte sich die TN-Zahl viermal in Folge erhöht, und lag 2010 um über 150 % höher als 2006. Dies war umso bemerkenswerter, da in diesem Zeitraum das ausgeschriebene Volumen gesunken ist. Somit hatte sich der Marktanteil der FAA West im Ausbildungsbereich seit 2006 deutlich erhöht. Dies gilt auch für 2013 ungeachtet der rückläufigen Teilnehmerzahl. Der Jahresumsatz im dritten Segment abH ging um 7,6 % = 55 T€ auf 669 T€ im Jahresvergleich am geringsten zurück. 2012 war der Umsatz gegenüber 2011 gegen den Trend um 70 T€ = ca. 10 % gewachsen. Tatsächlich ist aber der Rückgang ab 09/2013 signifikant höher. Hier führt der Verlust der abH Aachen und Gelsenkirchen trotz eines abH Umsatzpluses in Remscheid/Wuppertal dazu, dass der Monatsumsatz saldiert ab 09/2013 um 50,3 % = 32 T€ geringer als ist als im 1. Quartal 2013. Insgesamt ist der Umsatz im Produktbereich Ausbildung von Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr um ca. 841 T€ = 9,4 % zurückgegangen. Der Gesamtumsatz der FAA West ging gegenüber 2012 um ca. 511 T€ = 2,9 % zurück. Der Produktbereich Weiterbildung (Fortbildungen, Umschulungen und Trainingsmaßnahmen) folgt mit 31,5 % (2012 30,3 %). Dieser Produktbereich legte im Gegensatz zur Gesamtentwicklung um ca. 49T€ = 0,9 % zu. Den drittgrößten Anteil 2013 verzeichnete, wie in den Vorjahren der Bereich Integration-Reha mit einem Anteil von 13,0 % (2012 10,2 %). Er ist damit zum sechsten Mal in Folge gestiegen. Dieser Bereich ist in der FAA West im Vergleich zu vielen Schwesterunternehmen überdurchschnittlich vertreten. Damit wird die hohe Kompetenz und das besondere Engagement der FAA West für diesen besonders benachteiligten Personenkreis deutlich. Insbesondere ist hier der von der FAA West am Standort Ahlen durchgeführte Integrationsfachdienst für Rehabilitanden des Kreises Warendorf zu nennen. Diese Maßnahmen sind bestenfalls kostendeckend durchführbar, machen jedoch die Ernsthaftigkeit deutlich, mit der sich die FAA West den gesellschaftlichen Problemgruppen unserer Gesellschaft zuwendet. Die Produktbereiche Migration (insbes. Sprachkurse) und Arbeitsmarktintegration (insbes. Vermittlung) folgen mit 3,4 % und 1,7 %. Der Umsatz des erstgenannten Bereichs nahm um ca. 59 T€ = 11,4 % zu (zum sechsten Mal in Folge), während der Bereich Arbeitsmarktintegration um ca. 232 T€ = 68,4 % zurückging. Der Anteil des Produktbereiches Sonstige (insbes. Projekte) beträgt 1,7 % (2012 1,7 %). Insgesamt lag der Nettoumsatz 2013 bei 16,89 M€. Dies ist ein Rückgang von ca. 0,51 M€ = 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Planumsatz 2013 betrug ca. 16,35 M€. Damit liegt der Umsatz um ca. 0,54 M€ über Plan. Die Umsätze wurden in den 27 (Stand Jahresende) Betriebsstätten erarbeitet, die alle in Nordrhein-Westfalen lagen. Es wurde kein neuer Standort gegründet und keiner aufgegeben. Durchschnittlich befanden sich ca. 1.780 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Monat in den Bildungsmaßnahmen (2012: 1.950 TN). Im Bereich der FAA West arbeiteten im Jahresschnitt 355 (2012 358) festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne geringfügig Beschäftigte). Die in 2006 installierte Führungsstruktur der FAA West und die territoriale Präsenz in drei Regionen mit drei Regionalleitungen mit eigener Regionalverwaltung in Gelsenkirchen (Region Ruhrgebiet), Ahlen (Region Westfalen) und Viersen (Region Rheinland) hat nach wie vor Bestand. 3. Lage a) Ertragslage Das Ziel eine prozentuale Kostenreduzierung analog des prozentualen Umsatzrückgangs zu erreichen konnte aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Die Kosten liegen um ca. 320 T€ = 2,0 % unter denen von 2012. Nachfolgend die Anpassung der einzelnen Kostenblöcke: Personalkosten Reduzierung um 182,5 T€ bzw. 1,9 % Die Mehrkosten durch den Mindestlohn betrugen 2013 149 T€ und lagen damit um 75 T€ über den Mehrkosten 2012. Da die Personalkosten nicht vollständig kompensiert werden konnten, stieg der Anteil der Personalkosten innerhalb Jahresfrist von 55,6 % auf 56,2 % vom Umsatz. Raumkosten Erhöhung der Raumkosten um 41,5 T€ bzw. 1,9 % 2013 konnten im Gegensatz zu 2012 und 2011 nur in sehr geringem Maße separat abmietbare Teilflächen abgemietet werden. Die dabei erzielten Einsparungen reichten nicht aus, um die zum Teil stark gestiegenen Mietnebenkosten (insbesondere Strom- und Abfallkosten) auszugleichen. Somit stieg der Anteil der Raumkosten innerhalb Jahresfrist von 14,1 % auf 14,8 % vom Umsatz. Weitere Kostenblöcke Lehrgangskosten, übrige Kosten, sonstige Aufwendungen Reduzierung um 36,3 T€ bzw. 3,7% Somit betragen diese Kostenblöcke unverändert 5,7 % vom Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr sank das EBITDA um 180,5 T€ bzw. 12,2 %, das EBIT um 153,4 T€ bzw. 13,0 % und der Jahresüberschuss um 142,1 T€ bzw. 12,2 %. Die Rendite sank damit von 6,7 % auf 6,1 %. Damit ist die Ertragslage der FAA West weiterhin als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Fremdkapital gliedert sich in lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 12,1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Berichtsjahr wurden insbesondere Investitionen im Bereich der Werkstätten getätigt, um hier die Qualität der Ausbildung weiter zu steigern. Dank der notwendigen Investitionen (Neu- und Ersatzinvestitionen), konnten alle Maßnahmen zweckgemäß und dem jeweils aktuellen Stand der Technik angemessen durchgeführt werden. Für die Investitionen wird weiterhin insbesondere die Bedeutung der beiden Instrumente Cash-Pool und Leasing/Mietverträge mit der Muttergesellschaft Stiftung Bildung und Handwerk im Vordergrund stehen. Die Liquidität war und ist durch die mit der Stiftung Bildung und Handwerk vorgenommene Cash-Pool-Vereinbarung stets gegeben gewesen. Die Stiftung Bildung und Handwerk hat auch in diesem Jahr der Gesellschaft eine Kontokorrent- und Avallinie eingeräumt. Die Kontokorrentlinie ist durch die Gesellschaft nicht in Anspruch genommen worden, die Avallinie wurde zur Absicherung von EU-Projekten und für Mietbürgschaften anteilig in Anspruch genommen. Wesentliche Einzelpositionen im Rahmen unserer Investitionstätigkeiten beziehen sich auf den Ersatz von EDV-Ausstattungen und Ausstattungen im Bereich der in 2012 neu begonnenen Jugendmaßnahmen mit Werkbereichen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft spiegelt eine ausreichende Vermögensbindung wider, die sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert hat. Die Gesellschaft weist weiterhin ein positives Eigenkapital aus. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Material- und Personaleinsatzquote heran. Die Umsatz beträgt 16,89 M€ und ist damit um 2,9 % gesunken. Die Personalkosten stiegen von 55,6 % auf 56,2 %, die Raumkosten stiegen von 14,1 % auf 14,8 %, die weiteren Kostenblöcke (Lehrgangskosten, übrige Kosten und sonstige Aufwendungen) blieben konstant bei 5,7 % vom Umsatz. Die Rendite des operativen Ergebnisses sank von 6,7 % auf 6,0 %. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnen werden. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. IV. Prognosebericht Es ist davon auszugehen, dass auch zukünftig die Produkte für sozial benachteiligte Jugendliche wie z.B. der Berufsvorbereitung, der integrativen und kooperativen außerbetrieblichen Erstausbildung sowie der ausbildungsbegleitenden Hilfen für den Umsatz und das Ergebnis weiter eine gewichtige Rolle spielen werden. Wie unter II.1 1. Absatz bereits ausführlich behandelt, weist der aktuelle Bericht zur Entwicklung der Ausbildungssituation 2013 im Vergleich zu 2012 bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ein Minus von 3,7 % aus. Zugleich wurde bekannt, dass die Zahl der Ausbildungsbetriebe mit 20,5 % gegenüber 21,7 % in 2012 von der Gesamtzahl der Betriebe auf dem niedrigsten Stand seit der Erfassung gefallen ist. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zahl der außerbetrieblichen Ausbildungskapazitäten nicht weiter reduzieren wird, sondern sich ggf. sogar erhöhen könnte, wenn in Folge der beschriebenen Entwicklung die Zahl der unversorgten Jugendlichen wieder ansteigt. Im Bereich der Fortbildungen begann zum Jahreswechsel 2012/2013 eine Belebung, die sich im Jahresverlauf 2013 fortgesetzt, ja verstärkt hat (siehe Umsatzplus bei FB und US). Diese Entwicklung setzt sich auch seit dem Jahreswechsel 2013/2014 fort. Auch im Bereich der Umschulungen zeigt sich diese positive Entwicklung. So lag die Zahl der Umschüler im Dezember 2013 mit 175 um 8 % höher als im Januar 2013. Aufgrund vorliegender Informationen aus dem BMAS sollen 2014 zusätzlich 1,4 Mrd. Euro für die Eingliederung Arbeitsloser zur Verfügung gestellt werden. Eine Verwendung dieser Mittel für "geförderte Beschäftigung" durch die Jobcenter scheint sehr wahrscheinlich, um das vorrangige BMAS-Ziel der Verringerung der Langzeitarbeitslosenzahlen zu erreichen. In diesem Schwerpunktthema ist aufgrund der zumeist multiplen Vermittlungshemmnisse auch die Beteiligung der Träger zu erwarten. Des Weiteren ist auch von einer stärkeren Zielgruppenorientierung (z.B. psychisch Benachteiligte) auszugehen. Hier bieten sich im Bereich der Beruflichen Rehabilitation erhöhte Chancen. Ein Ergebnis dieser Zielgruppenorientierung ist schon jetzt im erfolgreichen Verkauf von 5 Maßnahmen in Herne und Gelsenkirchen im Bereich der Beruflichen Rehabilitation zu verzeichnen, die 2014 einen Umsatz von über 250 T€ bringen werden. Fazit: Der prozentuale Anteil von zusätzlichen Geschäftsfeldern wie Berufliche Rehabilitation, Maßnahmen im Übergang von Schule zum Beruf, marktfähige Angebote im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung oder auch der Integration von Langzeitarbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II wird in den nächsten Jahren steigen und Kompensationspotenzial für rückläufige Tätigkeitsfelder bieten. Um die Marktposition auch in Zukunft festigen zu können, sind für die nächsten Jahre verstärkte Aktivitäten in der Konzeptionierung und im Vertrieb passgenauer Produkte notwendig. Dazu gehört auch die verstärkte Gewinnung von Kostenträger abseits der Agenturen und Jobcenter wie Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften oder Unfallkassen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die Anzahl der Mitarbeiter um etwa 3-5 % unter dem bisherigen Niveau konsolidieren wird, da insbesondere in den Produkten für sozial benachteiligte Jugendliche in erster Linie mit fest und abhängig beschäftigten Mitarbeitern gearbeitet wird. Dabei wird wie bisher mit einem Stamm unbefristeter (insbesondere den Leistungsträgern) und einem möglichst großen Anteil zeitlich und sachlich befristeter Arbeitsverhältnisse und Honorarkräfte gearbeitet. Insgesamt ist die Marktposition solide und tragfähig um diese strukturellen Veränderungen erfolgreich bewältigen zu können. Der Auftragbestand der Lehrgangserlöse für das Folgejahr 2014 hat sich Stand Okt., also zum Planungszeitpunkt 2013 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von ca. 10.950,0 T€ um ca. 230 T€ = 2,1 % auf ca. 10.720,0 T€ reduziert. Dies entspricht 67,0 % des Planumsatzes (2012 für 2013: 70,1 %). Zum 31.03. 2014 liegt der Auftragsbestand bei ca. 13.500,0 T€ = 82,7 % des Planumsatzes. Der Auftragsbestand liegt damit um ca. 410 T€ = 3,2 % über dem Wert zum 31.03.2013. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist maßgeblich von der politischen Entscheidung über die Förderung der aktiven Arbeitsmarktpolitik abhängig. Als künftig stärkste Risikofaktoren sind vor allem die demografische Entwicklung, die Erhöhung von Liquiditätsrisiken bei Unternehmen und die Mehrkosten durch den steigenden Mindestlohn anzusehen. Ertragsorientierte Risiken Während es in den letzten Jahren aufgrund des reduzierten Budgets mit einem verschärften Wettbewerb mit zum Teil ruinösen Preiskämpfen trotzdem kaum zu Bereinigungen unter den Wettbewerbern kam, ist seit dem Vorjahr ein sich verstärkender Trend festzustellen, dass sich Wettbewerber lokal, regional oder zur Gänze vom Markt verabschieden. Aufgrund unserer zumeist langjährigen erarbeiteten lokalen und regionalen Marktposition, unserer zumeist breiten Maßnahme- und Gewerkestruktur, unserem seit Jahren erfolgreichen Bewerbung und Installation neuer Maßnahmeprodukte gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nicht steigen sondern eher sinken werden. Auch in der Vergangenheit ist es uns gelungen in wesentlichen Segmenten unsere Marktanteile zu halten, ja zum Teil zu erhöhen. Zudem lässt der seit Ende 2012 verstärkte Eintritt von Teilnehmern im FbW-Bereich erwarten, dass in diesem renditestarken Bereich 2014 die realisierbaren Umsätze mindestens auf dem Niveau von 2013 liegen und eine positive Wirkung auf die Ertragslage haben werden. Des Weiteren werden schon die bisher 2014 akquirierten Maßnahmen im Bereich der Beruflichen Rehabilitation zu einem starken Umsatzwachstum in diesem Segment führen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Die Liquiditätslage ist ausreichend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Im Rahmen der Unternehmensgruppe kann auf die vertraglich gesicherte Möglichkeit der Cash-Pool-Inanspruchnahme zurückgegriffen werden. 2. Chancenbericht Im Rahmen der Maßnahmen können wir auf hoch qualifizierte freie Honorarkräfte zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unseren eigenen Schulungsräumen durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Anzahl der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über ein effizientesMahnwesen; offene Forderungen werden durch abgestufte außergerichtliche und gerichtliche Aktivitäten gezielt eingetrieben. Außergerichtliche Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Gelsenkirchen, 28.03.2014 gez. die Geschäftsführer Johannes-Theodor Holland Peter Gödde BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde gemäß §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den handelsrechtlichen Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Der Jahresabschluss der FAA Bildungsgesellschaft mbH, West entspricht in Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften und wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten einen Nettobetrag von 150,00 Euro nicht überschreiten, werden ab dem Geschäftsjahr 2008 sofort als Aufwand verbucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 150,01 Euro und 410,00 Euro wurden im Geschäftsjahr 2013 aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Betrag angesetzt, der der Gesellschaft zugeflossen ist. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB). III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ist ausschließlich die entgeltlich erworbene Software aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die flüssigen Mittel umfassen die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Energiekosten für das Geschäftsjahr 2014 ausgewiesen, die bereits im Geschäftsjahr 2013 gezahlt worden sind. Eigenkapitalentwicklung
Die Zuführungen zu den Gewinnrücklagen setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Die Zuwendung gem. § 58 Nr. 2 AO erfolgt aus dem Jahresüberschuss 2013 auf Grund eines Gesellschafterbeschlusses an die ebenfalls als gemeinnützig anerkannte Stiftung Bildung und Handwerk, Paderborn. Die Betriebsmittelrücklage gem. § 58 Nr. 6 AO wird zur Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke für laufende Personal-, Miet- und sonstige Verwaltungskosten gebildet. Die freie Rücklage gem. § 58 Nr. 7a AO wird mit maximal 10 % der sonstigen zeitnah zu verwendenden Mittel gebildet. Unter den sonstigen Rückstellungen werden insbesondere Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge (138,4 TEuro), Rückstellungen für Leistungszulagen (101,7 TEuro) und Rückstellungen für nicht genommene Urlaubstage sowie geleistete Überstunden (108,6 TEuro) ausgewiesen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 1.386.101,19 Euro (Vorjahr: 1.839.453,00 Euro). In dem ausgewiesenen Gesamtbetrag sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Stiftung Bildung und Handwerk in Höhe von 24,8 TEuro für geschlossene Leasing- und 70,2 TEuro für geschlossene Mietverträge enthalten. Darüberhinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Stiftung aus Kreditaufträgen in Höhe von 131,2 TEuro. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB waren nicht zu verzeichnen. Die Gesellschaft hat den Vorschriften über latente Steuern nach § 274 HGB sowie den §§ 285 Nr. 28 und 29 HGB Rechnung getragen. Um eine bessere Aussagekraft der Gewinn- und Verlustrechnung zu erzielen, wurden die durch die Auftraggeber unmittelbar ersetzten Teilnehmer-Vergütungen, Teilnehmer-Sozialversicherungsbeiträge, Teilnehmer-Reisekosten usw. mit den erstatteten Beträgen verrechnet. Die Aufwendungen vor der Verrechnung mit den Erstattungen stellten sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von 21.477,14 Euro ausgewiesen. Die periodenfremden Erträge resultieren insbesondere aus der Erstattung von Energiekosten für Vorjahre. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 30.694,06 Euro ausgewiesen. Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich vorrangig um Aufwendungen für Miete und Mietnebenkosten sowie Gebühren und Beiträge für Vorjahre, soweit diese nicht bereits in der Rückstellung für offene Rechnungen berücksichtigt worden sind. IV. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr waren Herr Peter Gödde, Assessor, und Herr Johannes-Theodor Holland, Dipl. Ing. für Landespflege/Garten- und Landschaftsarchitektur, als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter der Bezugnahme gem. § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a) HGB verzichtet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 355 Mitarbeiter. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 757 Teilnehmer-Mitarbeiter im Rahmen von Bildungsmaßnahmen bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Geschäftsführung empfiehlt, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.019.727,40 Euro unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von 676,05 Euro, der Entnahme der Betriebsmittelrücklage des Vorjahres in Höhe von 53.000,00 Euro einen Betrag in Höhe von insgesamt 1.073.000,00 Euro in die Gewinnrücklagen einzustellen. Der Bilanzgewinn in Höhe von 403,45 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Gelsenkirchen, 28.03.2014 gez. die Geschäftsführer Johannes-Theodor Holland Peter Gödde Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vorliegenden Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FAA Bildungsgesellschaft mbH, West für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Detmold, 30.07.2014 Gerhard Hinrichs, Wirtschaftsprüfer |
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