ECONO-PAK GmbH
Im Baumfeld 21, 55237 Flonheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Louisa Marie Arzt seit 31.7.2025 | Prokura |
Cornelius Tobias Arzt seit 22.5.2012 | Geschäftsführer |
Dirk Seidel seit 30.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.01% | |
| 45.01% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECONO-PAK GmbHFlonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlage des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens ECONO-PAK GmbH wurde im Jahre 1985 gegründet und ist bis heute ein inhabergeführtes Unternehmen. Seit mehr als drei Jahrzehnten gehört ECONO-PAK GmbH zu den führenden Herstellern im Bereich Verpackungsmaschinen. Diese langjährige Erfahrung und die dauerhafte Weiterentwicklung der breit gefächerten Produktpalette bietet die Möglichkeit, Verpackungsmaschinen und komplette Verpackungsanlagen von der Konzeption, Projektierung bis zur Installation vor Ort durch einen Partner zu beziehen. Alle hierfür benötigten Geschäftsbereiche sind im Hause abgedeckt und werden durch langjährige lokal und regional ansässige Partnerunternehmen verstärkt. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft ist in Flonheim ansässig. Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. Forschung und Entwicklung ECONO-PAK GmbH konzipiert, entwickelt, konstruiert und fertigt produktspezifische, umfassende Verpackungsmaschinen und -anlagen für den Food oder Non-food Bereich. Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Innovationen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte als auch Neueinführungen. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf Der Auftragsbestand des Unternehmens hat sich, im Verhältnis zum Vorjahr (ca. € 22 Mio.) weiter erhöht. Er beträgt zum 31.12.2022 ca. € 26 Mio. (+ 18%). Aufgrund der Auftragslage für das Jahr 2023 und der bereits für das Jahr 2024 erteilten bzw. avisierten Aufträge wird sich dieser Wert zumindest weiter auf einem hohen Niveau bewegen. Die intensive und zuverlässige Betreuung unserer Stammkunden und der überdurchschnittliche Zuwachs an Neukunden bestätigt dieses. Vereinzelte Marktführerschaft in Deutschland kombiniert mit der steigenden Reputation und einem wachsenden Bekanntheitsgrad insbesondere in Europa, aber auch über im Markt renommierte Partnerfirmen weltweit, setzt eine moderate Wachstumsstrategie voraus. Diese wird durch die über den Erwartungen positive Entwicklung im Nordamerika Geschäft mit überdurchschnittlichen Auftragseingängen untermauert. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Vermögenslage Die Vermögensstruktur unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verändert. Die Vorräte haben sich, aufgrund einer vorausschauenden Warenbevorratung (Stichwort: Verknappung am Markt) und einer Zunahme der halbfertigen Erzeugnisse (bedingt durch den höheren Auftragseingang) um 128% erhöht, die Quote der flüssigen Mittel hat sich zwar verringert, bewegt sich aber weiterhin auf einem guten Niveau. Grund hierfür ist der weiterhin hohe Auftragseingang bzw. eine weitere Ergebnisverbesserung der abgewickelten Aufträge. Aufgrund der guten Auftragslage resultiert ebenfalls eine Veränderung der Struktur der Verbindlichkeiten. Das kurzfristige Fremdkapital (erhaltene Anzahlungen) hat um ca. 26% zugenommen. Hinsichtlich eines nur leicht gesunkenen Cash Flow ist die ECONO-PAK GmbH weiterhin in der Lage Investitionen aus Eigenmitteln zu finanzieren. Die Eigenkapitalquote hat sich auch in 2022 (27%) leicht verbessert (2021 25%). Hinsichtlich der zu erwartenden positiven Ergebnisse in den nächsten Jahren rechnen wir mit einer weiteren Zunahme der Quote. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten hat sich in 2022 von 17 Tagen auf 33 Tage erhöht, und liegt damit immer noch in einem angemessenen Rahmen. Die Quote der flüssigen Mittel hat sich im Berichtszeitraum auf 9% verringert. (2021 35%). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Zielgewährung an Kunden hat sich von 17 Tagen aus dem Jahr 2021 auf 32 Tage erhöht. Dieser erhöhte - aber noch immer positive - Wert resultiert aus veränderten Zahlungsbedingungen, die bei der Auftragsvergabe vereinbart wurden. Die Liquidität war jederzeit sichergestellt. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden im gesamten Geschäftsjahr nicht beansprucht. Wir konnten im Berichtsjahr durchgehend bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen sind jeweils projektbezogen und wurden in 2022, nach Beendigung der entsprechenden Aufträge, abgearbeitet. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 2022 ca. 6% der Bilanzsumme (Vorjahr 4%). Preiserhöhungen im Bereich des Einkaufs werden gezielt mit verstärkten Verhandlungen mit unseren Lieferanten sowie Staffelpreisen, Bündelung und Abrufaufträgen entgegengewirkt. Positive Effekte hierbei, haben auch die steigenden Umsätze mit unseren Hauptlieferanten, die diesen meist nicht unerheblichen Preiserhöhungen entgegenwirken. Trotz dieser gelungenen Maßnahmen blicken wir Preiserhöhungen jenseits der 5% Marke entgegen und können dieses nur mit eigenen Preisanpassungen, wenn markt - und produktspezifisch möglich, versuchen zu kompensieren. Die Pensionsrückstellungen betragen ca. 7% der Bilanzsumme (Vorjahr 11%) und enthalten Anwartschaften für die Gesellschafter-Geschäftsführer und den aus der Geschäftsführung ausgeschiedenen Unternehmensgründer. Die Pensionszusagen sind nicht durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesamtkosten erhöhten sich gegenüber 2022 um ca. 14%. Kostensteigerungen gab es im Berichtszeitraum, bedingt durch den gestiegenen Umsatz, insbesondere bei den Personalkosten, den Werbe/Reisekosten sowie den sonstigen Kosten (schwerpunktmäßig Vorkosten für das neue ERP-System). Per Ende 2022 wurden 129 Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich um qualifizierte und engagierte Techniker, Facharbeiter und Verwaltungsfachleute. Die Personalkosten nahmen durch Lohnsteigerungen auch im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel und die daraus einhergehende Übernahme von Verantwortung um 14% zu. Weitere Gründe der Zunahme sind verursacht durch Neueinstellungen im Zuge der Verstärkung in einzelnen Teilbereichen, dem Generationswechsel in der Belegschaft und deren Nachfolgeregelung. Ertragslage Mit unseren Qualitätsprodukten und dem erweitert flexiblen Produktportfolio sind wir im globalen Geschäft weiterhin sehr gut aufgestellt. Unser umfassendes Angebotsspektrum, der intensive Kundenkontakt und die nachhaltige qualitative Weiterentwicklung der anerkannten Standards sollten entsprechend dazu beitragen, die Ertragssituation insgesamt weiter zu stabilisieren. Durch Nutzung von Synergieeffekten, Prozessoptimierungen und die erfolgreiche sukzessive Einbindung der Mitarbeiter erwarten wir weitere Effizienzsteigerungen und als Resultat letztlich eine Verbesserung der Ertragslage. Hierzu trägt bereits jetzt schon die geplante Implementierung des neuen ERP-System und dem damit einhergehenden Durchleuchtungsprozess jeglicher Abläufe bei. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung bleibt konstant expansiv dar. 3. Risiko- und Prognoseberichterstattung Prognosebericht Beschäftigung Geplant sind die weitere Besetzung von Schlüsselpositionen mit Fachkräften um der expansiven Unternehmensausrichtung und dem hohen Arbeitsaufkommen gerecht zu werden. Als Gegenpol liegt die Realisierung von Synergieeffekten im Fokus mit dem Ziel der stetigen Steigerung der Personalkosten entgegenzuwirken. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der organisatorischen Prozessoptimierung im Hinblick auf die Einführung unseres neuen Warenwirtschaftssystems insbesondere in den kommenden Jahren. Die allgegenwärtigen Einschränkungen durch den Fachkräftemangel sind weiterhin gegeben. Durch die Abkühlung der wirtschaftlichen Gesamtlage, den branchenbezogenen Entlassungen z.B. in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie und durch neue Wege der Rekrutierung von Fachkräften hat die ECONO-PAK GmbH diese Situation auch im Geschäftsjahr 2022 gut bewältigen können. Explizit die positiven Rückmeldungen und Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter tragen entscheidend zur erfolgreichen Mitarbeitergewinnung bei. Hier zeichnen sich durch neue Mitarbeiter und deren Einbringung von Know How und Erfahrungswerten im Zusammenspiel mit den vorhandenen Mitarbeitern erhebliche Potentiale ab. Belegschaft Der Mitarbeitereinsatz entwickelt sich durchaus positiv. Gekennzeichnet ist dieser in erster Linie durch die weitere Einbindung im Zuge der Übernahme von Verantwortung, einem hohen Grad an gebotener Flexibilität und die Verbesserung der Rahmenbedingungen durch Innovation, Arbeitssicherheit und weitere ergonomische Aspekte. Untermauert wird dies durch den bereits weiter oben erwähnten und durch das neue ERP-System hervorgerufenen Durchleuchtungsprozess, da somit Ungereimtheiten bzw. Unklarheiten im Prozess, die zu Reibungsverlusten und Unmut, gerade zwischen den Abteilungen führen können, sukzessive ausgemerzt werden sollen. Der Schwerpunkt Generationswechsel, Verjüngung der Belegschaft und dieser dementsprechende Know-How Transfer schreitet über den Erwartungen voran. Investitionen Die Investitionstätigkeiten im Geschäftsjahr bewegen sich weiterhin auf gutem Niveau. Neben Ersatz- und Neuinvestitionen in den Maschinenpark, der Instandhaltung der Gebäude und Räumlichkeiten im Zuge des Außenauftritts und weiteren Maßnahmen in Bezug auf Arbeitsabläufe, Arbeitssicherheit und Ergonomie, steht aktuell und in den folgenden Geschäftsjahren die Investition in unser neues ERP-System im Vordergrund. Umsatz, Kosten, Erträge, Geschäftsergebnis Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung der letzten Jahre erwarten wir für die Jahre 2023 bis 2024 ein weiteres Umsatzplus von 5%. Hier bewegen wir uns durch die bereits in den letzten Jahren erzielten Ergebnisse über dem Planungsansatz. Parallel dazu gehen wir durch ein verstärkt proaktives operatives und strategisches Kostenmanagement von einem für die ECONO-PAK GmbH vergleichsweise überproportionalen Betriebsergebnis aus. Verstärkt wird dieses durch die vorher beschriebenen Wege der gesamtheitlichen Optimierung des Unternehmens. Synergieeffekte durch Digitalisierung, das neue Warenwirtschaftssystem, sowie die anhaltenden Investitionstätigkeiten untermauern dieses. Bestätigt wird dieses auch durch den kontinuierlich steigenden Auftragsbestand kombiniert mit einem anhaltenden positiven Interessentenbestand für 2023/2024. Chancen und Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Unsere Stellung im Markt ist gekennzeichnet durch innovative, technisch ausgereifte Maschinen und akribische Lösungen, mit denen wir uns gegenüber anderen Marktteilnehmern täglich beweisen müssen. Den Herausforderungen des Marktes begegnen wir dabei einerseits mit konstruktiven Neuentwicklungen sowie andererseits mit bereits etablierten ausgereiften Produkten. Dieses für das Unternehmen optimale Verhältnis führt nun zu sich nach oben anpassenden Entwicklungsbudgets. Die Verbesserung bzw. nachhaltige Gestaltung der innerbetrieblichen Produktionsprozesse dienen dazu, unsere erworbene Marktposition weiter zu festigen bzw. auszubauen. Der umfassende und vertrauensvolle Austausch mit unseren Alt- bzw. Neukunden sowie die intensive Zusammenarbeit, sowohl mit unseren bewährten als auch neuen Lieferanten, ist die Basis für eine beiderseits abgestimmte und verlässliche Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang ist die fortwährende Konfliktbewältigung der Lieferengpässe mit unseren Lieferanten und die vorausschauend proaktive Erweiterung unserer Lagerhaltung zu erwähnen. Auch die entsprechenden Rückmeldungen bei Messen und Kundenbesuchen sollten dazu beitragen, neben dem kommenden Jahr 2023 auch weiterhin positive Ergebnisse zu erzielen. Risiken aus operativer Tätigkeit Die anhaltend positive Liquiditätslage, sowie die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren zuverlässigen Lieferanten, versetzt das Unternehmen in die Lage, die Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele termingerecht zu bedienen; die Abwicklung der laufenden Geschäfte ist damit jederzeit sichergestellt. Bürgschaften werden aus einem von der Genossenschaftliche Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Verfügung gestellten Bürgschaftsrahmen bedient. Dieser stellt sich auch weiterhin als vollkommen ausreichend dar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Unternehmen verfügt über einen ausreichend stabilen und solventen Kundenstamm. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Grundlagen dafür sind der ständige Erfahrungsaustausch, die langjährigen Geschäftsbeziehungen mit einem Großteil der Kunden und nicht zuletzt eine stets lösungsorientierte und pragmatische Herangehensweise. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der entsprechend den aktuellen firmenspezifischen Anforderungen ständig überprüft und angepasst wird. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und vermittelt jederzeit einen Überblick über die zu erwartenden Geldeingänge und -ausgänge. Politische Risiken /Marktrisiken International betrachtet treten erhebliche Spannungen auf, die in einzelnen Ländern und Märkten zu Problemen führen können und beobachtet werden. Durch die breite Streuung von Markt, Produkt und der internationalen Ausrichtung sehen wir aktuell keine nennenswerten Einbußen. Sollte sich der Krieg in der Ukraine weiter ausbreiten, oder Konflikte zwischen China und den USA sich verschärfen, gilt es diese Interpretation der Gesamtlage neu zu bewerten. Risiken bestehen weiterhin international hinsichtlich möglicher Unsicherheiten an den Finanzmärkten bzw. währungspolitischer Entscheidungen. Einschränkungen und Entwicklungen der Pandemiesituation müssen auch weiterhin stets auf Sicht bewertet werden. Hier ist in erster Linie auf die überdurchschnittlich hohe Ausfallrate der Mitarbeiter bei höchster Auslastung hinzuweisen. Positive Auswirkungen auf Kosten, Effektivität und Flexibilität weist die neue sich weiterentwickelnde Form der mobilen Arbeit auf. Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Währungsrisiken. Die Auslandsgeschäfte werden fast ausschließlich in Euro abgewickelt. Vereinzelte Ausnahmen sind mit Kunden in den USA zu finden, jedoch im Verhältnis zum Gesamtumsatz ohne Relevanz. Rechtliche Risiken Es liegen keine derartigen Risiken vor. Chancen Der Markt im Verpackungsmaschinenbereich bietet perspektivisch weiteres erhebliches Wachstumspotenzial. Die Branchenstreuung und der große Marktanteil von ECONO-PAK GmbH an der von der Konjunktur weitestgehend unabhängigen Lebensmittelindustrie bestärken dies. Die treibenden Faktoren sind der Arbeitskräftemangel in Europa und dem damit einhergehenden Automatisierungsbedarf auch über Wirtschaftlichkeitsberechnungen hinaus. Gerade der Fokus auf unsere multinationalen langjährigen Bestandskunden im Sinne der Key Account Strategie stellt das Unternehmen auf weitaus breitere Basis. Das bedeutet, dass die bereits guten Geschäftsbeziehungen und die positive Reputation in einigen Niederlassungen als Grundstein der Expansion innerhalb der Gruppe genutzt werden. Diese Entwicklung schreitet nach aktuellem Stand über den bereits hoch angesetzten Erwartungen voran. Dies im Zusammenhang mit dem diversen Produktportfolio bietet das Fundament für eine sichere Fortführung bzw. expansiven Ausrichtung der Unternehmung, auch bei sich verschlechternden Rahmenbedingungen. Einschätzung Intensiv zu beobachten gilt die Eskalation des Krieges in der Ukraine und der Möglichkeit der weiteren Verschärfung dieses Konfliktes, oder auch die Entstehung weiterer Konflikte hieraus. Überaus Alarmierend ist die Verschärfung der Engpässe in der Materialbeschaffung zusätzlich zu den bereits langanhaltenden Engpässen durch die Pandemie. Die Risiken wie Protektionismus, die mannigfaltigen Auswirkungen der Pandemie und anhaltende Unsicherheiten bezüglich wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, sowie steigender Fachkräftemangel, werden auch im Geschäftsjahr 2023 durch sich ergebende neue Chancen kombiniert mit unserer branchenbezogenen und geographischen Risikostreuung, mehr als egalisiert. Eine mögliche rückläufige Entscheidungsfindung durch konjunkturelle Abkühlung wird darüber hinaus durch andere Entwicklungen im Markt wie Kunststoffdebatte, Investitionsbedarf zur Effizienzsteigerung unserer Kunden bedingt durch Kostendruck, weiterer Modernisierungsbedarf durch Ersatzinvestitionen und Industrie 4.0 Standards ausgeglichen. Somit überwiegt unseres Erachtens noch die positive Branchenentwicklung, insbesondere im Bereich Karton, gegenüber der bereits prognostizierten und sich eher verschärfenden negativen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Insgesamt erwarten wir aufgrund der langjährigen erfolgreichen Geschäftstätigkeit und unserer guten Stellung im Markt auch 2023, trotz des starken internationalen Wettbewerbes, eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von ECONO-PAK GmbH.
Flonheim im April 2024 gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ECONO-PAK GmbH hat ihren Sitz in Flonheim, Im Baumfeld 21-23 und ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HR B 32612. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB), soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 III 3 HGB). Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB), soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Unfertige und Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In diese wurden Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne (Einzelkosten), Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Verwaltungskosten einbezogen (§ 255 II HGB). Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Flüssige Mittel, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Forderungen haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den Grundsätzen des quotierten Anwartschaftsbarwertverfahrens gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • Zinssatz von 1,78 % • Lohn- und Gehaltssteigerungen bei den Altersrentnern von 2 % • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 22.883 (i. Vj. EUR 41.169). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen im Vergleich zur bisherigen Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Auf frühere Organmitglieder entfallen TEUR 475 der Pensionsrückstellungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Zum 31.12.2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
4. Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 131,24 (i. Vj. EUR 214,81) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 19.017,17 (i. Vj. EUR 1.680) enthalten. In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von EUR 18.423 (i. Vj. EUR 20.255) enthalten. 5. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 129 Arbeitnehmer, alle Angestellte, beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Cornelius Arzt (Kaufmännischer Geschäftsführer) Dirk Seidel (Technischer Geschäftsführer Extern) Herr Cornelius Arzt ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Herr Dirk Seidel vertritt die Gesellschaft jeweils mit einem zweiten Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Ergebnisverwendung: Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 1.328 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Flonheim, 23. April 2024 gez. die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt. Ergänzender Hinweis: In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ECONO-PAK GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ECONO-PAK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECONO-PAK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 23. April 2024 Concept
Renkes & Partner mbB
gez. Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer |
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