Erbringung von Logistikdienstleistungen
MSG Krandienst GmbH
Robert-Koch-Straße 9, 77694 Kehl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Christian Jatz seit 24.8.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MSG Krandienst GmbHKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Tätigkeit unseres Unternehmens erstreckt sich auf den Betrieb einer Autokranvermietung und alle artverwandten und damit verbundenen Geschäfte. Seit mehr als 25 Jahren stehen die Marke "MSG Krandienst", unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter für die Durchführung technisch anspruchsvoller Krandienstleistungen, sichere Schwerlasttransporte und effektive Projektlogistik, die wir mit dem Knowhow erfahrener und hoch motivierter Mitarbeiter unter Nutzung modernster Technik sowohl im Maschinen- und Fuhrpark als auch im administrativen Bereich erbringen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Das Jahr 2022 war mithin für alle ein Wendepunkt, aber selbst vor dem Hintergrund dieser schwierigen Umstände, die das BMWK als "krisenhafte Gesamtsituation" bezeichnet, konnte sich die deutsche Wirtschaft gut behaupten, ihre Widerstandsfähigkeit beweisen und im Ergebnis eine Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2022 in Höhe von 1,9 Prozent erzielen. Aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes ist jedoch zu entnehmen, dass die Bauinvestitionen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % abnahmen. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. Der Umsatz aller Betriebe im Bauhauptgewerbe lag im Gesamtjahr 2022 preisbereinigt um 5,1 % unter dem Vorjahr; nominale Zuwächse wurden durch die starken Steigerungen der Materialpreise mehr als aufgezehrt. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der öffentliche Bau mit einem Minus von 6,2 % (nominal: + 9,3 %). Bund, Länder und Gemeinden haben ihre Investitions- Budgets nicht an die gestiegenen Baumaterial- und somit Baupreise angepasst. Aber auch für den Wohnungs- und den Wirtschaftsbau wurde ein reales Minus von 4,7 % bzw. 4,4 % ausgewiesen (nominal: + 10,7 bzw. 11,7 %). Aufgrund der Preis- und Zinssteigerungen und der damit einhergehenden Verunsicherung haben sowohl private als auch gewerbliche Investoren auf die Bremse getreten. Insgesamt hat das Baugewerbe, das für unser Unternehmen bedeutsamste Segment der deutschen Wirtschaft, im Berichtsjahr 2022 ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht, wobei der hohe Bestand laufender Projekte, insbesondere im Wohnungsbau, für eine hohe Auslastung der Kapazitäten und einen Umsatzrekord von 160,3 Mrd. EUR (nominal + 10,7 % ggü. 2021) sorgte. Nach der Aggression Russlands gegen die Ukraine haben die Sanktionen gegen Russland sowie ausbleibende Importe aus der Ukraine insbesondere bei Stahl- und erdölbasierten Produkten zu Lieferengpässen und erheblichen Preissteigerungen bei Baumaterialien geführt, die sich in deutlich höheren Baupreisen (+ 16,7 %), einem dramatischen Einbruch beim Auftragseingang und Stornierungen von bereits beauftragten Projekten niedergeschlagen haben. Erhebliche Preissteigerungen bei Material, Betriebsstoffen und Fahrzeugen sowie lange Lieferzeiten für Maschinen bei Ausrüstungsinvestitionen könnten in Zukunft das Erzielen operativer Gewinne in unserem Unternehmen erschweren. (Quellen: zdb.de / bmwi.de / bauindustrie.de / ifo.de / destatis.de) 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf übertraf im Geschäftsjahr 2022 die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zunächst gedämpften Erwartungen. Das Auslaufen der pandemiebedingten Einschränkungen und der hohe Auftragsbestand in der Bauwirtschaft führten zu einer hohen Nachfrage nach Kran- und Transportleistungen, die für eine sehr gute Auslastung unserer Kapazitäten sorgte und umsatzschwache Monate konnten auf dem deutschen Markt im Jahresverlauf weitgehend ausgeglichen werden, während die Umsätze unserer Tochtergesellschaft MSG LEVAGE Sàrl durch die schwächere Konjunktur in Frankreich erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Durch den weitgehenden Verzicht auf die Weitergabe von Aufträgen an Nachunternehmer konnte die Auslastung der eigenen Kapazitäten optimiert und insgesamt abermals eine hohe Gesamtleistung erzielt werden. Hinsichtlich der Verkaufserlöse für gebrauchte Maschinen konnten geplante Anlagenverkäufe weitgehend wie erwartet realisiert werden. Darüber hinaus boten sich wider Erwarten weitere günstige Verkaufsgelegenheiten, die genutzt wurden, um den Fahrzeugpark weiter zu erneuern und Investitionen in den Fuhrpark zu tätigen, bevor einige Hersteller mit deutlichen Preiserhöhungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage reagierten. Die so generierten Erträge aus Anlagenverkäufen machen einen erheblichen Anteil am Jahresergebnis aus; auf die Aussagen zur Ertragslage sei in diesem Zusammenhang verwiesen. Erneut gelang es unserer Gesellschaft, sich trotz des starken Wettbewerbs sowohl regional als auch überregional in allen wichtigen Marktsegmenten zu behaupten bzw. zu verbessern und insbesondere durch das erfolgreiche Engagement bei Großprojekten ein den Umständen entsprechend sehr gutes Ergebnis zu erzielen, wobei das Erwirtschaften operativer Gewinne vor dem Hintergrund der aktuellen Preissteigerungen für Fahrzeuge und Betriebsstoffe zunehmend schwieriger wird. Intensive vertriebliche Aktivität, die Gewinnung neuer Kunden sowie das Beachten individueller Bedürfnisse unserer langjährigen Bestandskunden und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Dienstleistungsangebotes dienen neben der ständigen Modernisierung unseres Fuhrparks durch Investitionen in neue Fahrzeuge der weiteren Festigung unserer Marktposition, sowohl in unserer Stammregion Baden, als auch im Nachbarland Frankreich, wo wir uns trotz des starken Konkurrenzdrucks auch weiterhin behaupten wollen. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Durch die hohen Investitionen in das Sachanlagevermögen erhöhte sich innerhalb der Vermögensstruktur das langfristig gebundene Vermögen in Relation zur Bilanzsumme von 59,8 % im Vorjahr auf 67,1 %, wohingegen sich das kurzfristige Vermögen auf 32,7 % verringerte (Vorjahr 40,0 %). Das langfristig gebundene Vermögen besteht im Wesentlichen aus den Sachanlagen und erhöhte sich absolut um T € 4.857 auf T € 23.665. Das kurzfristige Vermögen beträgt T € 11.551 und beinhaltet im Wesentlichen die Kundenforderungen (T € 2.492) und die liquiden Mittel (T € 7.469). Die Kapitalstruktur weist einen Anteil des Eigenkapitals in Höhe von 67,4 % aus (Vorjahr 78,9 %). Der ergebnisbedingten Erhöhung um T € 4.490 stand eine Verringerung in Höhe von T € 5.550 gegenüber (Gewinnausschüttung und Erwerb eigener Anteile). Das Anlagevermögen ist zu 100,4 % (Vorjahr 132,0 %) durch Eigenkapital gedeckt. Ertragslage Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um T € 1.792 auf T € 20.700 gesteigert werden. Die Personalkosten erhöhten sich sowohl durch die höhere Auslastung als auch durch Lohn- und Gehaltsanpassungen um T € 678 auf T € 7.177. Die Abschreibungen gingen geringfügig um T € 55 auf T € 5.388 zurück. Der sonstige Aufwand erhöhte sich um T € 321 auf T € 2.148, im Wesentlichen bedingt durch höhere Kosten für den Fuhrpark. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T € 499 auf T € 4.490. Die Gewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens betrugen T € 2.280 und machen auch im Geschäftsjahr 2022 einen bedeutenden Anteil am Jahresergebnis aus. Investitionstätigkeit Im Geschäftsjahr 2022 betrugen die Investitionen in das Sachanlagevermögen insgesamt T € 10.702. Sie entfallen mit T € 10.249 im Wesentlichen wiederum auf die Modernisierung und Erweiterung der Kranfahrzeugflotte. Finanz- und Liquiditätslage Investitionen wurden durch Veräußerungserlöse, Bankkredite und darüber hinaus aus dem Cashflow finanziert. Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Der Finanzmittelbestand verringerte sich um T € 2.068 auf T € 7.469. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt wurden wie im Vorjahr 115 Mitarbeiter beschäftigt. Nach wie vor ist die Gewinnung neuer Mitarbeiter eine große Herausforderung. Es gestaltet sich weiterhin äußerst schwierig, sowohl im gewerblichen wie im administrativen Bereich geeignete Fachkräfte oder interessierte Auszubildende in dem Umfang zu finden, wie die Investitionen in neue Geräte und Technologien sie erforderlich machen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der vereinfachte Cash-Flow des Berichtsjahres (Jahresüberschuss + Abschreibungen) konnte gegenüber dem Vorjahr um T € 443 auf T € 9.878 gesteigert werden. Insgesamt kann unsere wirtschaftliche Lage als stabil und solide bezeichnet werden. Neben den finanziellen Leistungsindikatoren werden auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung herangezogen. III. Prognosebericht Auch im laufenden Geschäftsjahr 2023 wollen wir trotz des zu erwartenden Rückganges insbesondere im Wirtschaftsbau die stetige und nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft fortsetzen. Dem weiterhin bestehenden Wettbewerbsdruck und dem teilweise schwierigen Preisgefüge im Markt versuchen wir mit dem bewährten Konzept größter Kundennähe, einem weiter verbesserten Dienstleistungsangebot, neuester Technik und hoher technischer Fachkompetenz zu begegnen und konsequent alle Marktchancen, auch im angrenzenden europäischen Ausland, zu nutzen. Die Investitionstätigkeit wird deshalb auch zukünftig auf hohem Niveau gehalten werden. Unsere Erwartungen bezüglich der zu erzielenden Umsätze und Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023 hängen stark von der weiteren Entwicklung der politischen sowie der gesamtwirtschaftlichen Situation ab. Zum aktuellen Zeitpunkt sehen wir deshalb mit Blick auf die Unsicherheit über die zukünftige politische Entwicklung, steigende Energiepreise und dem akuten Mangel an Fachkräften mit verhalten optimistischen Erwartungen in die Zukunft. Wir gehen deshalb von einem rückläufigen Ergebnis bei ebenfalls leicht rückläufigen Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2023 aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wir rechnen für das vor uns liegende Geschäftsjahr mit einer erneuten Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und im europäischen Wirtschaftsraum. Aufgrund des Krieges in der Ukraine und angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklungen der geopolitischen Rahmenbedingungen hat beispielsweise der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie seine Konjunkturprognose für 2023 weiter nach unten korrigiert. Die Branche erwartet nunmehr für das laufende Jahr bei den realen baugewerblichen Umsätzen im Bauhauptgewerbe eine Entwicklung zwischen -5 % und -6 %. Darin sind schon die in Fertigstellung begriffenen Projekte in Folge des historisch hohen Auftragsbestandes aus dem Vorjahr bereits "eingepreist". Infolge von Umsatzrückgängen, Zinssteigerung und andauernder Materialknappheit in der Industrie rechnen auch wir mit einer weiter anhaltenden Zurückhaltung bei Investitionen im Wirtschaftsbau. Die Investitionsneigung bei Kommunen sinkt wegen befürchteter Rückgänge bei den Gewerbesteuereinnahmen. Die Kombination aus steigenden Baupreisen und höheren Finanzierungszinsen führen nun dazu, dass zahlreiche Projekte unrentabel werden, was zu einem Nachfragerückgang nach unseren Dienstleistungen führen kann. Die negativen Auswirkungen auf die Preisentwicklung am Gebrauchtmaschinenmarkt sind spürbar; die Nachfrage nach gebrauchten Maschinen sowie deren Verkaufspreise bewegen sich auf einem deutlich schwächeren Niveau als in den Vorjahren. Nach wie vor haben wir trotz der guten wirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens erhebliche Schwierigkeiten und Defizite bei der Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsstellen für qualifiziertes Fachpersonal. Personelle Engpässe behindern die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens und erschweren die qualitativ hochwertige und fachgerechte Ausführung von Aufträgen. Der Risikoüberwachung kommt vor diesem Hintergrund höchste Bedeutung zu. In kurzen Abständen werden neben dem laufenden Abgleich aussagekräftiger Kennzahlen mit den aktualisierten Planzahlen auch Erkenntnisse aus dem vertrieblichen Außendienst herangezogen, die ständig in das betriebliche Risikomanagement unserer Gesellschaft mit einfließen. Im Geschäftsverlauf mithin eventuell entstehende Risiken können so frühzeitig erkannt, analysiert und durch geeignete Maßnahmen abgesichert werden. 2. Chancenbericht Wir streben weiterhin ein moderates und nachhaltiges Wachstum an, verbunden mit einer stabilen Ertragsentwicklung. Die in Deutschland und im europäischen Ausland laufenden und zu erwartenden Infrastrukturprojekte sowie der politisch gewünschte weitere Ausbau der Windkraft als regenerative Energiequelle bieten unserer Gesellschaft grundsätzlich auch für die weitere Zukunft Chancen, die wir trotz des außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds konsequent zu nutzen beabsichtigen. Der mit modernsten Geräten ausgerüstete und durch weitere Neuzugänge nochmals aufgewertete Fuhrpark sowie die starke Eigenkapitalbasis unserer Gesellschaft bieten uns dabei beste Voraussetzungen, um auf die Erfordernisse des Marktes reagieren und uns auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich behaupten zu können. 3. Gesamtaussage Unsere Gesellschaft ist für die Bewältigung der aktuellen Krisensituation gut gerüstet. Durch intensiven Kontakt zu allen am Markt Beteiligten - Kunden, Lieferanten und Organisationen (BSK) - gut informiert und durch die weiter gefestigte finanzielle Stabilität sowie den engen Kontakt zu unseren Finanzierungspartnern und Lieferanten besteht auch weiterhin eine belastbare Basis für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. Wettbewerbsrisiken begegnen wir durch möglichst große Nähe und Pflege der Kontakte zu unseren Kunden mittels intensiver Vertriebstätigkeit. Technische Kompetenz, Erfahrung und Zuverlässigkeit sowie unser Angebot an qualitativ hochwertigen und hoch spezialisierten Dienstleistungen zu marktgerechten Konditionen sichern uns eine starke Position gegenüber unseren Wettbewerbern. Derzeit sind die mittel- und langfristigen Auswirkungen der durch den Überfall Russlands auf die Ukraine und die Nachwirkungen der Corona-Pandemie ausgelösten gesamtwirtschaftlichen Krisensituation auf die deutsche Wirtschaft und unser Unternehmen noch immer schwer abzuschätzen. Die erwartete konjunkturelle Erholung bleibt aus, die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich sowohl im Hinblick auf die kurzfristige Konjunkturentwicklung als auch die mittelfristigen Aussichten für Wachstum und Wohlstand. Eine Kombination aus schwachem Wachstum, hoher Inflation, steigenden Finanzierungskosten sowie wirtschaftsdämpfenden Auswirkungen des Klimawandels stellt ein Umfeld mit Chancen und Risiken dar, in dem derzeit allerdings keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Darlehensverbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Minimierung von Forderungsausfällen wird durch den Einsatz eines effizienten Debitorenmanagements mit Mahnwesen betrieben. Die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und weitergebildet, die genutzten technischen Hilfsmittel regelmäßig auf Verbesserungsmöglichkeiten hin überprüft und entsprechend modernisiert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels ausreichender Bankbestände.
Kehl, den 23. Juni 2023 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der MSG Krandienst GmbH mit Sitz in Kehl (Amtsgericht Freiburg i. Br., HRB 371297) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2022 gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamkostenverfahren gegliedert, unter Anwendung der durch das BilRUG geänderten Vorschriften des Handelsgesetzbuches. II. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Vorbemerkung Der Jahresabschluss wird nach gegenüber den Vorjahren unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die Abschreibungen wurden bei Gebäuden linear, entsprechend den Grundsätzen des § 7 (4) EStG vorgenommen. Beim beweglichen Anlagevermögen wurden die Abschreibungen überwiegend zunächst degressiv (Abschreibungssatz 25 %) vorgenommen, um dem technischen Fortschritt und der teilweise starken Beanspruchung der Vermögensgegenstände Rechnung zu tragen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führte. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 ( geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Bei den Finanzanlagen wurden die Genossenschaftsanteile und die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Aktivposten Anlagevermögen Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2022 im Einzelnen wie folgt entwickelt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände soll in nachstehender Übersicht dargestellt werden:
Passivposten Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden in nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Bankverbindlichkeiten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 4.607.482,97 sind durch Sicherungsübereignungen und Grundschulden besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Gewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T € 2.280 enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB). Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt: Marlo Gutmann (Dipl.-Betriebswirt (FH)) - bis 31.12.2022 Björn Jatz (Speditionskaufmann) Anteilsbesitz MSG LEVAGE Sàrl, F-67100 Strasbourg
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach dem 31. Dezember 2022 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die nachstehende Ergebnisverwendung vor:
Kehl, den 23. Juni 2023 Die Geschäftsführung gez. Björn Jatz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MSG Krandienst GmbH, Kehl-Auenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MSG Krandienst GmbH, Kehl-Auenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MSG Krandienst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 21. Juli 2023 Badenia
Revision Treuhand GmbH
Dr. Helmut Streicher, Wirtschaftsprüfer Mario Schwandt, Wirtschaftsprüfer |
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