Bucher & Suter AG
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Andreas Kramer seit 22.12.2022 | Geschäftsführer |
Sebastian Dr. Hetzler seit 4.9.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Informatique-MTF S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMTF Siron GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMTF Siron GmbH (vormals: Fair Isaac Germany GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMTF Siron GmbH (vormals: Fair Isaac Germany GmbH) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMTF Siron GmbH (vormals: Fair Isaac Germany GmbH) für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten III. 2. und III. 3. aufmerksam. Dort ist ausgeführt, dass die Gesellschaft zum Abschlussstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von EUR 6,0 Mio. ausweist und dass bedingt durch operative Verluste die Ertragslage im kommenden Geschäftsjahr 2024 negativ sein wird (Lagebericht Abschnitt V.). Für das Geschäftsjahr 2025 planen die Geschäftsführer mit einem positiven Betriebsergebnis (Lagebericht Abschnitt V.). Weiterhin wird im vorgenannten Abschnitt III. 2. ausgeführt, dass die Geschäftsführer auch zukünftig davon ausgehen, fällige Verbindlichkeiten jederzeit bedienen zu können. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Böblingen, 31. Dezember 2024 Klug
Treuhand GmbH
Martin Klug, Wirtschaftsprüfer Christian Malcharek, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 (i. Vj. Rumpfgeschäftsjahr 1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Allgemeines Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bensheim und wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Darmstadt unter der Handelsregisternummer HRB 94074 geführt. Der Jahresabschluss der IMTF Siron GmbH (vormals: Fair Isaac Germany GmbH) für das Geschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB erstellt. Das GmbHG wurde berücksichtigt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde bei der Aufstellung teilweise Gebrauch gemacht. Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. In 2022 wurde das bisher vom Kalenderjahr abweichende Wirtschaftsjahr (1. Oktober JJJJ bis 30. September JJJJ+1) auf das Kalenderjahr umgestellt. Für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022 entstand somit ein Rumpfgeschäftsjahr. Die Zahlen der Bilanz und/oder die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sind somit mit den Vergleichszahlen der Vorperiode grundsätzlich nicht vergleichbar. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 6.041.350,83 (i. Vj. EUR 4.492.160,26) aus. Die Informatique-MTF S.A., Givisiez, Schweiz, hat am 21. Mai 2024 gegenüber der Gesellschaft eine harte Patronatserklärung abgegeben, in welcher sie sich verpflichtet hat, uneingeschränkt dafür Sorge zu tragen, dass Verbindlichkeiten von der Gesellschaft vollständig und fristgerecht zurückgeführt werden. Der Patron hat sich in seiner Erklärung verpflichtet, die Gesellschaft finanziell stets so auszustatten und zu leiten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Patronatserklärung ist bis 31. Dezember 2025 befristet. Aufgrund dessen wurde der vorliegende Jahresabschluss zu Fortführungswerten aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern bewegen sich zwischen 3 bis 5 Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2020/2021 über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2021/2022 erfolgte eine Prüfung des Lebenszyklus des Geschäfts- oder Firmenwertes, die in einer Anpassung der Restnutzungsdauer auf rund 4 Jahre mündete. Im Rumpfgeschäftsjahr (1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022) wurde eine vollständige außerplanmäßige Abschreibung auf den verbliebenen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert vorgenommen. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungsdauer war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Nutzungsdauern bewegen sich zwischen 3 bis 12 Jahren. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Zusammensetzung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Vorräte Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Diese beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Zum Ausgleich des allgemeinen Kreditrisikos von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von rund 2 % des Forderungsbestandes abzüglich der einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, die zu Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag führen. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang gebildet und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche, was die Risiken der Rückabwicklung bereits realisierter Umsatzerlöse angeht (TEUR 86; i. Vj. TEUR 119), wurden die entsprechenden risikobehafteten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres mit einem Risikofaktor (%-Satz als Verhältnis der Gewährleistungsaufwendungen zu den entsprechenden risikobehafteten Umsatzerlösen; Basis 3-Jahresdurchschnitt) belegt (pauschales Verfahren). Bei der Bewertung der Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche, was die Risiken im Zusammenhang mit zeitlich befristeten Rücktrittsrechten angeht (TEUR 76; i. Vj. TEUR 111), wurden die entsprechenden risikobehafteten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres ebenfalls mit einem Risikofaktor (%-Satz; Basis: Risikoeinschätzung der Geschäftsführung) belegt. Bei der Bewertung der Rückstellungen für Urlaubsansprüche (TEUR 130; i. Vj. TEUR 145) wurden mitarbeiterindividuelle Stundensätze sowie die Arbeitgeberanteile für Sozialversicherungsbeiträge verwendet. Ferner wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden diese Rückstellungen mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für entstandene Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Der Berechnung wird ein Steuersatz von 29,475 % (KSt/SolZ: 15,825 %; GewSt: 13,65 %) zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Pensionsverpflichtungen, den sonstigen Rückstellungen und aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die aktiven latenten Steuern bzw. der Überhang aktiver latenter Steuern wurden in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht aktiviert. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kommen entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Finanzanlagen Bei der Privatbank B. Metzler seel. Sohn & Co. KG auf Aktien wird zur Finanzierung der Pensionszusagen ein Depot geführt. Zum Bilanzstichtag enthält das Depot verschiedene Investmentfonds bzw. Anteile in Höhe von EUR 733.040,90 (i. Vj. EUR 680.034,80) und festverzinsliche Wertpapiere mit Restlaufzeiten von maximal zwei Jahren von EUR 1.248.461,55 (i. Vj. EUR 1.310.739,87). Eine Saldierung mit den Pensionsverpflichtungen erfolgt nicht, da die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht erfüllt sind. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen von EUR 104.852,75 (i. Vj. EUR 37.565,76) gebildet. Dieser Betrag entspricht rund 2 % (i. Vj. rund 2 %) der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen. Die Einzelwertberichtigungen haben zum Bilanzstichtag eine Höhe von EUR 346.972,50 (i. Vj. EUR 372.956,70). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben unverändert eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 2.297.340,27 auf die Gesellschafterin (i. Vj.: EUR 92.848,98). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Vom Gesamtbetrag entfallen TEUR 3.150 (i. Vj. TEUR 0) auf ein ausgereichtes kurzfristiges Darlehen. Im Vorjahr enthielt der Posten insbesondere Forderungen aus vertraglichen Ansprüchen auf Erstattung von Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 562, welche im Geschäftsjahr realisiert wurden. Aktive Rechnungsabgrenzung Zum Bilanzstichtag setzt sich dieser Bilanzposten wie folgt zusammen:
Der starke Anstieg resultiert aus der Änderung des Geschäftsmodells. Die Gesellschaft ist nicht mehr Eigentümerin des für bestimmte Umsatzerlöse notwendigen "geistigen Eigentums" (sogenannte "IP Assets"), sondern bezahlt für dessen Nutzung Lizenzentgelte. Diese wurden bei entsprechender Einschlägigkeit der Behandlung der korrespondierenden Umsatzerlöse (passivische Abgrenzung) spiegelbildlich aktivisch abgegrenzt. Eigenkapital Zum Bilanzstichtag setzt sich das Eigenkapital wie folgt zusammen:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten auf Basis der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zum 31. Dezember 2023 nach dem modifizierten Teilwertverfahren basiert auf einem Zinssatz von 1,82 % (31. Dezember 2022: 1,78 %) sowie einem Rententrend von 9,27 % alle 3 Jahre. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 43.399 (i. Vj. EUR 199.564) und ist ausschüttungsgesperrt. Der Ausweis der Auswirkungen aus der Änderung der Abzinsung gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr (Zinsänderungseffekt) erfolgt in Höhe von EUR 21.594,00 (Ertrag) (i. Vj. EUR 5.627,00 Ertrag) unverändert im Personalaufwand (§ 275 Abs. 2 HGB Nr. 6 b) HGB). Steuerrückstellungen Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 8.962) aufwandswirksam gebildet. Diese betrifft Körperschaftsteuern und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4.695) sowie Gewerbesteuern in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4.267) für das Geschäftsjahr. Der leichte Rückgang der Steuerrückstellungen resultiert aus unterjährigen Zahnlungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Sachverhalte gebildet:
Die Rückstellungen für Gewährleistungen beinhalten u. a. zeitlich befristete Rücktrittsrechte der realisierten Umsatzerlöse. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde Software in Rechnung gestellt, deren Leistungsumfang die Lieferung und die Installation einschließlich der Erfüllung gewisser Systemleistungen beinhaltete. Bis zum Bilanzstichtag waren diese Leistungen noch nicht vollständig abgeschlossen. Für die noch zu erwartenden Kosten nach dem Bilanzstichtag wurden Rückstellungen für noch zu erbringende Leistungen im Zusammenhang mit bereits realisierten Umsatzerlösen erfasst. Dieser Sachverhalt betrifft auch Projektleistungen, die bis zum Bilanzstichtag noch nicht vollständig abgeschlossen waren. Die Rückstellungen für Gewährleistungen enthalten auch die Risiken der Rückabwicklung bereits realisierter Umsatzerlöse. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben alle unverändert eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.372.794,02 (i. Vj. EUR 37.899,52) und Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehen in Höhe von EUR 574.553,76 (i. Vj. EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 3.848.321,71 auf die Gesellschafterin (i. Vj. EUR 37.899,52). Passive Rechnungsabgrenzung Zum Bilanzstichtag wurden EUR 3.063.025,09 (i. Vj. EUR 3.334.131,39) aus Wartungsverträgen und Lizenzen abgegrenzt. Außergewöhnliche Erträge bzw. Aufwendungen Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, stellen in voller Höhe außergewöhnliche Aufwendungen dar. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine signifikanten außergewöhnlichen Erträge enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten. II. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Herren Dr. Sebastian Hetzler und und Michael Andreas Kramer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 77 (i. Vj. 103) Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte) und, wie im Vorjahr, keine Auszubildenden bei der Gesellschaft beschäftigt. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.050 (i. Vj. TEUR 2.184), welche aus Mietverhältnissen resultieren. Davon sind TEUR 308 (i. Vj. TEUR 285) innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig. Die Anteile an der IMTF Siron GmbH (vormals: Fair Isaac Germany GmbH) werden von der Informatique-MTF S.A., Givisiez, Schweiz (kurz: IMTF SA), gehalten. Die IMTF SA stellt keinen Konzernabschluss nach lokalem Schweizer Recht auf, da sie dazu nicht verpflichtet ist.
Bensheim, 31. Dezember 2024 IMTF Siron GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Hetzler Michael Andreas Kramer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der IMTF Siron GmbH, BensheimI. Grundlagen des Unternehmens Die IMTF Siron GmbH (kurz: IMTFSG) ist ein führender Anbieter für IT-gestützte Lösungen zur Bekämpfung und Vermeidung von Finanz- und Wirtschaftskriminalität. Auf Basis eines innovativen Ansatzes der integrierten Betrachtung der Aspekte von Risikomanagement und Compliance entwickelt und implementiert sie Lösungen von höchster Wirksamkeit und Effizienz. Die Produkte der Gesellschaft werden in internationalen Märkten direkt durch die Gesellschaft und einem internationalen Partnernetzwerk vertrieben und implementiert. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde in 2022 auf ein kalendergleiches Geschäftsjahr umgestellt. Dieser Lagebericht bezieht sich - anders als der vorangegangene Lagebericht, welcher sich auf ein 3-monatiges Rumpfgeschäftsjahr bezog - auf ein ganzes Geschäftsjahr und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. Die IMTFSG war zum 31. Dezember 2023 eine Tochtergesellschaft im 100 %igen Besitz der Informatique-MTF S.A., Givisiez, Schweiz (kurz: IMTF SA). Die Buchhaltung erfolgt mittels eines elektronischen IT-Systems. Der Stand von Planung, Buchhaltung und Controlling ermöglicht der Geschäftsleitung eine taggenaue Beobachtung und Bewertung des Geschäftsverlaufes. Dies ist Basis für die Wahrnehmung des Risikomanagements. Die Gesellschaft unterhält ein Qualitätsmanagement-System nach den Grundsätzen der ISO 9001. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der permanenten Verbesserung und Erweiterung der Leistungen und der Services. Die IMTFSG wurde erneut im Geschäftsjahr 2024 nach ISO 27001 auditiert und zertifiziert. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfond (IWF) geht in seinem im April 2024 veröffentlichten World Economic Outlook (WEO) nach einem moderaten, aber konstanten Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung in Höhe von 3,2 % für die Jahre 2023, 2024 und 2025 aus. Die Weltwirtschaft zeige sich grundsätzlich resilient trotz der Wachstumsrisiken im Bereich der sich zwar abschwächenden, aber immer noch überhöhten Inflation sowie straffer Geldpolitik und hoher Zinssätze der Notenbanken. Weitere Wachstumsrisiken ergeben sich insbesondere aus der instabilen geopolitischen Lage mit Hauptkonfliktherden in der Ukraine, dem Nahen Osten und Pazifik (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april- 2024). Entgegen der allgemeinen Unsicherheit des weltweiten Wirtschaftswachstums profitiert die Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) von den beschleunigten Digitalisierungsbemühungen. So sieht der Branchenverband BITKOM in seiner im Januar 2024 veröffentlichten Prognose die IKT-Branche nach einem überdurchschnittlichen Wachstum im Jahr 2023 weiterhin im Aufwind. Für die IKT-Branche wird mit einem Wachstum von 6,1 % in 2024 gerechnet. Innerhalb des IKT-Marktes wächst das Software-Segment mit 9,4 % am stärksten (https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland). Für das Lösungsportfolio der IMTFSG im Speziellen prognostizieren internationale Marktforschungsinstitute ein jährliches Marktwachstum zwischen 15,2 % und 21,1 % bis 2025. Wesentliche Treiber für diese Entwicklungen sind einerseits weltweit verschärfende Regulationen insbesondere in vielen Ländern Europas, Afrikas und Asiens, andererseits technologische Entwicklungen wie bspw. Cloud-Computing und künstliche Intelligenz, die beschleunigt Einzug in den Bereich der Bekämpfung von Finanzkriminalität nehmen. Zwar berücksichtigen diese Marktstudien keine Effekte, die sich durch die geopolitischen Spannungen ergeben, vor dem Hintergrund des internationalen Regulierungsdrucks und der beschleunigten Digitalisierung von Produkten und Kanälen in der Finanzbranche ist jedoch weiterhin von einem Wachstum in der prognostizierten Größenordnung auszugehen. Trotz der weltweit unsicheren Entwicklung der Wirtschaftsleistung befindet sich die IMTFSG mit ihren Softwarelösungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in einem stabil wachsenden Marktsegment. Die branchen- und marktsegmentbezogenen Rahmenbedingungen stellten sich sowohl im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv dar und sind auch für die Zukunft positiv zu bewerten. III. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage Die IMTFSG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von EUR 23,7 Mio. erwirtschaftet und liegt damit EUR 0,5 Mio. oder 2% über dem annualisierten Umsatz (linear hochgerechnet) des letzten Rumpfgeschäftsjahres (1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022). Der Personalaufwand im Geschäftsjahr betrug EUR -7,8 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalbestand von 77 Mitarbeitern (Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr): 103 Mitarbeitern). Der Rückgang des durchschnittlichen Personalbestands resultiert aus dem zum 1. Dezember 2022 stattgefundenen Übergang des Nicht-Siron- Geschäfts an die Fair Isaac Deutschland GmbH (insgesamt 35 Mitarbeiter). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen im Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR -0,2 Mio (Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr): EUR -9,9 Mio.). Die hohe Abweichung zum Vorjahr ergibt sich aufgrund der vollständigen, außerplanmäßigen Abschreibung des verbliebenen Firmen- und Geschäftswerts zum 31. Dezember 2022. Die sonstigen betriebliche Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR -17,8 Mio. Ein Vergleich mit Vorjahreswerten ist nur bedingt aussagekräftig, da sich aufgrund der Veränderung des Geschäftsmodells der Gesellschaft als auch der unterschiedlichen Betrachtungszeiträume (Rumpfgeschäftsjahr vs. volles Geschäftsjahr) die Struktur der betrieblichen Aufwendungen signifikant verändert hat. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt EUR -1,5 Mio. 2. Finanzlage Die Gesellschafterin, die Informatique-MTF S.A., Givisiez, Schweiz, hat am 21. Mai 2024 gegenüber der Gesellschaft eine harte Patronatserklärung abgegeben, in welcher sie sich verpflichtet hat, uneingeschränkt dafür Sorge zu tragen, dass Verbindlichkeiten von der Gesellschaft vollständig und fristgerecht zurückgeführt werden. Der Patron hat sich in seiner Erklärung verpflichtet die Gesellschaft finanziell stets so auszustatten und zu leiten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die vorgenannte Erklärung ist bis 31. Dezember 2025 befristet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft keine Fremdfinanzierungsquellen in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2023 weist die Bilanz der Gesellschaft wieder einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.) aus. Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf EUR -1,5 Mio., was zu einer entsprechenden Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags beigetragen hat. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR -437 (Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr): TEUR 685), der Cash Flow aus Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -3.234 (Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr): TEUR 50) und der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR 564 (Vorjahr: TEUR 0). Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern vollständig und zeitgerecht zu erfüllen. Die Geschäftsführung geht auch zukünftig davon aus, fällige Verbindlichkeiten jederzeit bedienen zu können. 3. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vorräte (unfertige Leistungen) enthalten im Vergleich zum Vorjahr einen niedrigeren Bestand an geleisteten aber noch nicht verrechneten Beratungsleistungen für Festpreisprojekte (TEUR 21, Vorjahr: TEUR 129). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag auf EUR 10,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.). Die Faktura erfolgt - bis auf wenige Ausnahmen - in Euro. Bis zum 31. Dezember 2024 waren davon EUR 10,2 Mio. bereits ausgeglichen. Es bestanden zum Stichtag Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf EUR 7,0 Mio. (Vorjahr: EUR 10,1 Mio.). Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft wieder einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.) aus. Bezüglich des Entstehens des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags zum 31. Dezember 2022 verweisen wir auf unseren Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2022. In den Steuerrückstellungen sind Vorjahre betreffende Zahlungsverpflichtungen in Höhe von EUR 9,8 Mio. (Vorjahr: EUR 10,0 Mio.), die sicher zu einem entsprechenden Zahlungsmittelabfluss führen werden, bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) adressieren mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen insbesondere Sachverhalte und/oder Risiken aus dem Personalbereich (EUR 0,7 Mio.; Vorjahr: EUR 0,8 Mio.), aus dem Vertriebsbereich (EUR 0,3 Mio.; Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) sowie aus sonstigen Bereichen (EUR 0,5 Mio.; Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.) trägt vom Kalenderjahr abweichender bzw. darüber hinaus gehender vertraglicher Verpflichtungen Rechnung. Wartungs- sowie Lizenzeinnahmen wurden entsprechend analysiert und der auf kommende Geschäftsjahre entfallende Anteil dieser Einnahmen wurde passivisch abgegrenzt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als finanzielle Leistungsindikatoren
heran. Die Entwicklung der Umsatzerlöse liegt im Rahmen unserer Prognose aus dem Vorjahr und reflektiert die mit der Neuaufstellung der Gesellschaft im Geschäftsjahr erwartete Belebung des Geschäfts. Das Betriebsergebnis (EUR -1,6 Mio.; Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr, bereinigt): EUR 0,3 Mio.) hat sich negativ entwickelt, liegt jedoch aufgrund der Umstrukturierung und Bereinigung des Geschäfts der Gesellschaft im Rahmen der im Vorjahr gebildeten Erwartungen. 5. Gesamtaussage Selbst unter Berücksichtigung der vorgenannten Effekte im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr ist die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr nur befriedigend verlaufen. Unsere Ertragslage schätzen wir als stark verbesserungswürdig ein. Unsere Vermögenslage, unsere Kapitalstruktur sowie unsere Finanzlage schätzen wir ausreichend ein. IV. Chancen- & Risikobericht Vor dem Hintergrund der beschriebenen Marktsituation und der Strategie der IMTF-Gruppe ergeben sich folgende Chancen und Risiken für das Unternehmen. Als international tätiges Unternehmen sind wir einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt, die sich unmittelbar aus unserer operativen Tätigkeit ergeben. Ausgehend vom vertretbaren Gesamtrisiko entscheidet die Geschäftsführung, welche Risiken eingegangen werden, um auch Chancen nutzen zu können, die sich dem Unternehmen bieten. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) ist ein integraler Bestandteil unseres Risikomanagements. Durch Funktionstrennung ("Vier-Augen-Prinzip"), Richtlinien und Arbeitsanweisungen sowie systematisch gestaltete Kontrollmaßnahmen in Geschäftsprozessen steht ein geeignetes Instrumentarium zur Verfügung, durch welches die Einhaltung einschlägiger gesetzlichen Normen, die Vermeidung von Vermögensschäden ("dolose Handlungen") sowie die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse gewährleistet werden kann. Die Wirksamkeit der Kontrollen gewährleisten wir durch Gespräche mit den verantwortlichen Mitarbeitern sowie durch die regelmäßige Kontrolle wesentlicher Kennzahlen. Alle eingesetzten rechnungslegungsrelevanten IT-Systeme sind durch entsprechende Berechtigungs-/ Freigabekonzepte und Zugangsbeschränkungen vor Missbrauch geschützt. Mit regelmäßigen Systemsicherungen und Wartungsmaßnahmen minimieren wir sowohl das Risiko eines Datenverlustes als auch das Risiko eines Ausfalls rechnungslegungsrelevanter IT-Systeme. 1. Risikobericht Risiken sind für uns interne und externe Ereignisse, die ein Erreichen unserer Ziele negativ beeinflussen. Aufgrund der zunehmenden Regulierungsdichte und -breite operiert die Gesellschaft mit ihren Compliance- Lösungen grundsätzlich in einem interessanten Marktumfeld, welches in den nächsten Jahren nach Analystenauffassungen im zweistelligen Bereich wachsen wird. Dennoch ist zu erwarten, dass sich auch dieser Markt nicht den Unsicherheiten des allgemeinen globalen wirtschaftlichen Umfeldes entziehen kann. Die wesentlichen Einflussfaktoren werden durch die Geschäftsleitung kontinuierlich verfolgt und in der Entscheidungsfindung berücksichtigt. Nachfrageschwankungen auf Grund der Volatilität des Absatzmarktes und des weltweiten wirtschaftlichen Umfeldes sind nicht vorhersehbar. Aktuell wird das weltweite wirtschaftliche Umfeld von Auswirkungen des Russland-Ukraine Krieges und der noch nicht vollständig überwundenen Pandemie geprägt, einhergehend mit hoher Inflation, überhitzten Energiepreisen und angespannten Lieferketten. Zu den Risiken gehört ein unerwartet starker Nachfragerückgang nach unseren Produkten und Leistungen ebenso wie eine negative Entwicklung unserer Absatzmärkte. Etwaige Auswirkungen daraus auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht prognostizierbar. Das Risiko eines dauerhaften Nachfragerückgangs aufgrund der Lockerung der internationalen Regulierung der Finanzindustrie ist nach Auffassung der Geschäftsleitung als gering zu bewerten. Im Gegenteil sehen wir eine weitergehende Verschärfung und Ausweitung der Regulierungsdichte und -breite. Andere Risikofaktoren, die einen dauerhaften Nachfragerückgang begründen könnten, sind auf Grund des weitestgehend systemrelevanten Kundenstamms der Gesellschaft vernachlässigbar. Ein weiterer absatzseitiger Risikofaktor steht im Zusammenhang mit der Modernisierung und Integration der Siron-Produkte in die IMTF-Technologieplattform. Generell sind mit einem Technologiewechsel Risiken verbunden. Insbesondere Kundenakzeptanz und Umsetzungsgeschwindigkeit sind für die Etablierung der neuen Technologieplattform maßgebend. Aufgrund der Kundennähe und der hohen Spezialisierung des Unternehmens versuchen wir diese Risiken zu mitigieren. Negative Auswirkungen aus diesen Risiken auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. Das Risiko von Betriebsausfällen ist als sehr gering einzuschätzen. Das Geschäftsmodell und die IT- Infrastruktur der Gesellschaft erlauben die Arbeit aus dem Homeoffice und die Mitarbeiter der Gesellschaft arbeiten mehrheitlich seit der COVID-19 Krise von zuhause aus. Daher sind keine wesentlichen Beschränkungen des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft durch eine Pandemie oder andere Ereignisse zu erwarten. Diese Einschätzung gilt analog für wesentliche externe Lieferanten wie z.B. Berater oder Programmierer, die ebenfalls an die IT-Infrastruktur der Gesellschaft angebunden sind und ihre Leistungen daher ortsunabhängig erbringen können, wodurch negative Beeinträchtigungen durch unterbrochene Lieferketten ebenfalls als sehr gering einzuschätzen sind. Die Gesellschaft ist Gewährleistungsrisiken ausgesetzt. Gewährleistungsrisiken werden regelmäßig analysiert und die dann gegebenenfalls erforderliche Risikovorsorge über entsprechende Rückstellungsdotierungen vorgenommen. Ein verbleibendes nicht erkanntes Restrisiko ist nach Auffassung der Geschäftsführung gering, abschließend jedoch nicht vollständig auszuschließen. Dessen Eintritt hätte eine negative Auswirkung auf die Steuerungsparameter. Die Gesellschaft bewertet mögliche Gewährleistungsrisiken aus Implementierungen sowie Lizenzverkäufen und bildet zum Stichtag Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.). Die Gesellschaft ist Ausfallrisiken ausgesetzt, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Zur Vermeidung derartiger Risiken werden Kontrakte nur mit Vertragspartnern mit entsprechender Bonität abgeschlossen. Es bestand am 31. Dezember 2023 kein wesentliches Ausfallrisiko über die vorgenommenen Wertberichtigungen hinaus, so dass nach Auffassung der Geschäftsführung das Risiko der Nichterfüllung durch die Vertragspartner gering, abschließend jedoch nicht vollständig auszuschließen ist. Dessen Eintritt hätte eine negative Auswirkung auf die Steuerungsparameter. Den Risiken von Forderungsausfällen begegnet die Gesellschaft mit einem strikten Mahnwesen, der Bildung von Einzelwertberichtigungen für drohende Forderungsausfälle (TEUR 347; Vorjahr: TEUR 373) und Pauschalwertberichtigungen auf den verbleibenden Forderungsbestand (TEUR 105; Vorjahr: TEUR 38). Die Gesellschaft ist einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt, wenn kurzfristig höhere Forderungsbeträge ausfallen. Nach Auffassung der Geschäftsführung ist dieses Risiko als gering zu bewerten, da auf Grund der Systemrelevanz der größeren Kunden keine dauerhaft erhöhten Ausfallrisiken zu erwarten sind. Des Weiteren sind aufgrund der breiten Kundenbasis Ausfälle einzelner Kunden für die Gesellschaft nicht existenzbedrohend. Die Gesellschaft ist steuerlichen Risiken ausgesetzt. Diese können gegebenenfalls aus dem operativen Geschäft resultieren. Die steuerlichen Risiken aus dem operativen Geschäft sind der Geschäftsführung bekannt und werden in enger Abstimmung mit dem steuerlichen Berater der Gesellschaft überwacht und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen ergriffen. 2. Chancenbericht Für die Gesellschaft ergeben sich als Konzerntochter der IMTF-Gruppe viele Synergiepotentiale und Chancen in internationalen Märkten. Der bereits bei FICO eingeläutete produktseitige Generationswechsel wurde unter dem Dach der IMTF weitergeführt und intensiviert. Die neue IMTF-Plattform (Siron One) wird dabei konsequent auf den Siron-Kernmarkt ausgerichtet werden, was sowohl bzgl. der Entwicklungsgeschwindigkeit deutliche Vorteile bringt als auch die Migration von Siron-Bestandskunden in die neue Plattform erleichtert. Unter Führung der IMTF SA wird sich die Gesellschaft vertrieblich auf die Märkte in EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) fokussieren. Andere Regionen wie Asien, der Pazifikraum und Japan werden durch die internationale Vertriebs- und Implementierungsorganisation der IMTF-Gruppe bearbeitet. Der Vertrieb über Partner wird auch in den vorgenannten Fokusregionen weiter ausgebaut werden. Die Märkte Nord- und Südamerika werden durch externe Vertriebs- und Implementierungspartner erschlossen werden. Insgesamt wird die neue Eigentümerschaft durch die IMTF mit klarem Fokus auf das Compliance-Geschäft und zielgerichteten Investitionen positiv für Kunden, Partner und Mitarbeiter sein und der Gesellschaft große internationale Chancen eröffnen. Die sehr gute Marktpositionierung und insgesamt gute wirtschaftliche Lage des Unternehmens ermöglichte es, zielgerichtete Investitionen in Märkte und Produkte zu tätigen und die hervorragende Marktstellung der Gesellschaft zu festigen und weiter auszubauen. Eine unerwartet steigende Nachfrage auf Grund positiver Marktverhältnisse stellt eine Chance dar und hätte eine positive Auswirkung auf die Steuerungsparameter. Kundenorientierung und Innovation sind die Triebfedern der Unternehmensentwicklung. Durch kontinuierliche Marktbeobachtung und enge Zusammenarbeit mit Kunden wird die Gesellschaft ihre Innovationsfähigkeit und -geschwindigkeit auch zukünftig unter Beweis stellen. Als Teil der IMTF-Gruppe werden wir dies weiter ausbauen und verstärken können. Produktseitig erwarten wir in den kommenden Jahren einen Generationswechsel von traditionellen, regelbasierten Geldwäschebekämpfungssystem hin zu Systemen, die im Kern auf Verfahren der künstlichen Intelligenz beruhen. Die IMTF-Gruppe ist seit vielen Jahren im Bereich künstlicher Intelligenz tätig und eröffnet uns die Möglichkeit, mit Methoden, Verfahren und Werkzeugen eine führende Stellung in diesem neuen Markt zu erlagen. Mit der Modernisierung und Integration der Siron-Produkte in die IMTF-Plattform wird ein längerfristiger Generationswechsel eingeläutet. Aufgrund der eingeschlagenen Releasewechsel- Strategie erwarten wir keine negativen Auswirkungen auf die Vertriebsaktivitäten. Langfristig wird die neue Produktgeneration zusätzliche Geschäftspotentiale innerhalb der adressierten Märkte und insbesondere in dem großen Kundenbestand der Gesellschaft in diesen Regionen eröffnen. Branchen wie Telekommunikation und Industrie, die ebenfalls zunehmend im Hinblick auf die Vermeidung von Finanz- und Wirtschaftskriminalität reguliert werden, eröffnen neue Chancen, die bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr genutzt werden konnten und neue Wachstumspotentiale in den nächsten Jahren eröffnen. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, unsere Zielsetzungen für ein langfristiges Wachstum realisieren zu können. 3. Gesamtaussage Durch eine Analyse der Risikolage kann die Aussage getroffen werden, dass aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken sowie keine Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar sind. Die Folgen und Auswirkungen der geopolitischen Spannungen und Krisenherde sowie der beschriebenen Modernisierung und Integration der Produkte in die IMTF-Plattform beinträchtigen die Gesamtrisiko- und Gesamtchancensituation und können sich negativ auf das kurzfristige Wachstum der Gesellschaft auswirken. Auf Grund des Geschäftsmodells und der internen Strukturen der Gesellschaft ist mittel- bis langfristig jedoch eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends zu erwarten. Wir sehen uns insgesamt sehr gut für die Bewältigung der Herausforderungen in unserem Geschäftssegment aufgestellt. Eine klare strategische Positionierung, eine schlagkräftige organisatorische Aufstellung sowie ein Team hoch motivierter und leistungsfähiger Mitarbeiter und Partner ermöglichen der Gesellschaft, den Risiken des Geschäftes wirksam entgegenzutreten und sich ergebende Geschäftschancen nutzen zu können. V. Prognosebericht Das hier dargestellte Geschäftsjahr war von der Integration in die IMTF SA-Prozesse und in das Geschäftsmodell der IMTF SA, intensivierter Marktbearbeitung sowie dem bevorstehenden Generationswechsel unserer Produkt-Suite geprägt. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir ein Umsatzwachstum von über 10 % verglichen mit dem Geschäftsjahr 2023 sowie eine Verbesserung des negativen Betriebsergebnisses auf unter EUR -0,3 Mio. Mittel- bis langfristig sehen wir aber das Potential, ein signifikantes Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich, sowie ab 2025 wieder ein positives Betriebsergebnis zu erreichen.
Bensheim, 31. Dezember 2024 IMTF Siron GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Hetzler Michael Kramer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen