DAKO Immobilienverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Becker seit 13.7.2016 | Geschäftsführer |
Martin Dittmar seit 13.7.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.60% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.40% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DAKO GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die DAKO GmbH (folgend: "DAKO") entwickelt intelligente Software-Plattformen, um Transport- und Lieferunternehmen europaweit den Weg in die Digitalisierung zu ebnen. In diesem Zusammenhang wird an der Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und dem Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten gearbeitet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Jena, eine Betriebsstätte in Dresden und ist mit einer Tochtergesellschaft, der DAKO Nordic AB (Beteilung 100 %) in Schweden sowie der DAKO GbR Jena (Beteilung 50 %) in Jena vertreten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023, aufgrund vielfältiger negativer Einflussfaktoren, um 0,3% geschrumpft. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber dem Jahr 2022 erhöht. Im Vorjahr betrug die Inflationsrate noch 6,9 %. Getrieben wird diese Preissteigerung vor allem durch Energie und Nahrungsmittel. Es bleibt für die deutsche Wirtschaft abzuwarten, ob wir uns bereits in einer Phase der Stagflation befinden, diese gerade beginnt oder abgewendet werden kann. Zweitrundeneffekte der Gewerkschaften und die allgemeine Inflationserwartung in der Wirtschaft und Gesellschaft werden hier ebenso eine Rolle spielen, wie die aktuell scheinbar eingeschränkten Möglichkeiten der Bundesregierung die Wirtschaft durch Wirtschaftspolitische Maßnahmen zu beleben. Vor diesem Hintergrund befindet sich die deutsche Wirtschaft aus unserer Sicht in einer Multikrise. Zusätzlich zu Lieferengpässen durch Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Taiwan-Konflikt und Gaza-Krieg, begleitet durch die Angriffe der Huthi Rebellen auf die Schifffahrtswege im Roten Meer, entsteht ein immer stärkerer Druck der Politik in Richtung CO 2 -Neutralität (Mauterhöhung) und Regulierung der Wirtschaft z. B. durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Diese signifikanten Unsicherheiten und Volatilitäten haben das wirtschaftliche Umfeld in 2023 stark geprägt und werden uns voraussichtlich auch die nächsten Jahre begleiten. Die für uns relevante Transportbranche konnte augenscheinlich gut mit den diversen Kostensteigerungen umgehen und diese bisher an ihre Kunden weiterreichen. Die Zielstellung der DAKO war und ist es, durch diverse Prozess- und speziell Routenoptimierungen die Transportunternehmer in diesem schwierigen Kostenumfeld zu unterstützen und einen Beitrag zur CO 2 -Einsparung der Branche zu leisten. Einflussfaktoren, wie zunehmender Fachkräfte- und im Speziellen der Fahrermangel, spielen dem Digitalisierungsmodell der DAKO ebenfalls in die Hände. So hoffen wir ev. Stagnation im Kerngeschäft durch Umsatzsteigerungen in neuen Geschäftsfeldern kompensieren zu können. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der DAKO konnte 2023 auf 14.073 T€ und somit um 8,4 % gesteigert werden. Wie in den Vorjahren konnte somit, trotz unsicheren Marktumfeldes, ein stabiles Umsatzwachstum generiert werden. Um direkter auf die Kundenbedürfnisse eingehen zu können, Cross- und Up-Selling zu vereinfachen und der Inflationsentwicklung Rechnung zu tragen, haben wir im zweiten Halbjahr 2022 unsere gesamte Produkt- und Preisstruktur überarbeitet. Die positiven Auswirkungen spiegeln sich auch in der Umsatzentwicklung 2023 wider. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die positive Entwicklung des Umsatzes spiegelt neben den Erfolgen der Neukundengewinnung sowie der Entwicklung der Bestandskunden auch die im Laufe des Vorjahres vorgenommenen Anpassung der Preis- und Produktstruktur wider. Die sonstigen betrieblichen Erträge entwickelten sich wie folgt:
In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2023 insgesamt 144 Mitarbeiter (ohne Werksstudenten, Praktikanten und Aushilfen) tätig, dies ist ein Anstieg um 9 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwendungen (8.601 T€) sind gegenüber dem Vorjahr (7.953 T€) gestiegen. Ursächlich hierbei sind die allgemeinen Gehaltssteigerungen. b. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Frist und unter Ausschöpfung vereinbarter Skonti zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Investitionen wurden aus eigenen finanziellen Mitteln beglichen. Die aus der Kapitalflussrechnungen abgeleiteten Cashflows werden im Folgenden dargestellt:
Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzwachstum (+1.087 T€), den gestiegenen Personalkosten (+648 T€) und Materialaufwand (+388 T€) sowie den geringeren Abschreibungen (-283 T€). Die Entwicklung des Cashflows aus Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen auf die Tilgung eines Gesellschafterdarlehens (1.130 T€) sowie dem im Vorjahr vollzogenen Kauf des Mobiliars von der DAKO Immobilienverwaltungs GmbH zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft hauptsächlich die durchgeführte Gewinnausschüttung (1.562 T€) sowie die Aufnahme (400 T€) und Tilgung (212 T€) von Finanzkrediten. c. Vermögenslage Investitionstätigkeit: Die Investitionen in die immateriellen und Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 624 T€ (Vorjahr: 1.155 T€). Schwerpunkte hierbei waren insbesondere Investitionen in die IT-Infrastruktur. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Entwicklung des langfristig gebunden Vermögens resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung eines Gesellschafterdarlehens. Der Anstieg der Vorräte führt zum Anstieg des kurzfristigen Vermögens. Demgegenüber steht der Rückgang des Eigenkapitals aufgrund der durchgeführten Gewinnausschüttung und dem Jahresüberschusses des Geschäftsjahres sowie des leicht steigenden mittel- und langfristigen Fremdkapitals aufgrund der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten. 4. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr hat die DAKO an den folgenden Forschungsprojekten mitgewirkt: • SMART MULTI-USE Logistik (folgend: SML) • SMART LOGISTICS for LOCALS (folgend: SLL) • KEP-Coop • 5G-testbed-BB Diese Projekte werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Förderinitiative IKT für Elektromobilität (SML), dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Förderrichtlinie zur Förderung innovativer Netztechnologien im Mobilfung (5G-testbed-BB) bzw. dem Freistaat Thüringen durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (SLL und KEP-Coop) unterstützt. Die erhaltenen Fördermittel betreffen im Wesentlichen die Erstattung von Personalkosten (inkl. der jeweiligen Gemeinkosten wie Sozialversicherungsbeiträgen, Reisekosten, Urlaubskosten und Krankheitskosten) der im Forschungsprojekt tätigen Mitarbeiter. Im Projekt SML wird das Ziel verfolgt, mittels des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien, eine CO 2 -minimale und wirtschaftliche Zustellung durch Kooperation und den Einsatz von elektrischen Fahrzeugen zu etablieren. Das Projekt wird gemeinsam mit zwei Universitäten, fünf Verlagslogistikern, einem Paketlogistiker und einem Pharmalogistiker unter der Konsortialführung von DAKO durchgeführt. Das Projekt wurde planmäßig am 30. April 2023 beendet. SLL hat sich die Schaffung eines digitalen Marktplatzes für lokale Anbieter und lokale Kunden, inklusive der logistischen Strukturen für einen Lieferservice bis an die Haustür zum Ziel gesetzt. Die DAKO arbeitet in diesem Projekt zusammen mit einem Projektpartner an der Realisierung der Ziele in Thüringen. Das Projekt endete am 31. Juli 2023. Das Forschungsprojekt KEP-Coop befasst sich mit der Entwicklung einer IT-Lösung für die durchgehend digitalisierte, dynamisierte und kooperative Zustellung für die Kurier-, Express- und Paketdienstlogistik zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen. Schwerpunkt hierbei ist die Digitalisierung der Prozesse, welche in Zusammenarbeit mit Subunternehmern in der Paketbranche ausschlaggebend sind. Das Projekt wird zusammen mit einem weltweit, sowie einem deutschlandweit agierenden Partner unter Leitung der DAKO realisiert. Das Projekt wurde planmäßig 28. Februar 2023 abgeschlossen. Im Rahmen des Teilprojektes "Logistikdrohne" innerhalb des Projektes 5G-testbed-BB erforscht die DAKO gemeinsam mit dem Teilprojektpartner Innoman GmbH, inwieweit Drohnen in der ländlichen Zustelllogistik als Mittel zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch die Entlastung der Zusteller eingesetzt werden können. Das Projekt startete am 1. Mai 2023. Im Bereich Entwicklung hat die DAKO ihren Fokus im Geschäftsjahr, neben der Optimierung und Weiterentwicklung der Produktinhalte für die Zielgruppen Frachtführer und Fuhrparkverantwortliche, auf die Implementierung eines Identity-Providers gesetzt und diesen im neuen Produktportfolio zum Einsatz integriert. Weiterer Schwerpunkt der Arbeit lag in der Weiterentwicklung von Microservices. Außerdem wurde weiterer an der Überführung von Legacy-Komponenten der unternehmenseigenen Plattform, durch neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten im .NET-Umfeld, gearbeitet und der Ausbau der CI/CD-Pipeline vorangetrieben. III. Gesamtaussage Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert und sich planmäßig entwickelt. Sie bildet damit die Grundlage für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft. IV. Prognosebericht In ihrem Jahreswirtschaftsbericht stellt die Bundesregierung für das Jahr 2023 eine leichte Abnahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent fest. 2024 soll die Wirtschaft lediglich um 0,2 Prozent wachsen. Aufgrund der in den letzten Jahren erfolgten vollständigen Überarbeitung der Produkt- und Preisstruktur werden wir auch 2024 direkt und einfach auf Kundenbedürfnisse eingehen können. Im Bereich des Cross- und Up-Selling bei Bestandskunden erwarten wir weiter Umsatzsteigerungen durch die in 2022 bzw. 2023 etablierten Strukturen. Ebenso werden wir in 2024 versuchen neue Marktsegmente mit unseren Produkten zu adressieren und damit neue Kundengruppen für uns erschließen. Unterstützend werden hier sicher die IAA TRANSPORTATION als Leitmesse im Herbst 2024 sowie die planmäßige Ausweitung, Aufwertung und Erneuerung unserer Plattformprodukte wirken. Im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Situation gehen wir für das Jahr 2024 von einem moderateren Umsatzwachstum als im Vorjahr aus. Aufgrund geplanten Mitarbeiterwachstums und dadurch steigender Personalkosten erwarten wir ein leicht rückläufiges Ergebnis vor Steuern. Auch wenn sich die Inflationserwartung für 2024 deutlich abgeschwächt hat, werden wir die Entwicklung der Erzeuger und Verbraucherpreise nach der erfolgten Preiserhöhung in 2022 intensiv begleiten und gegebenenfalls weitere Einkaufs- und Personalkostensteigerungen an unsere Kunden weitergeben. In der für die DAKO relevanten Transportbranche rechnen wir mit weiteren Konzentrationstendenzen, da kleinere Unternehmen zusätzliche Belastungen (Mauterhöhung) und Regulierungen tendenziell weniger gut verkraften. Wir rechnen für unseren Kernmarkt, wie im 2. Halbjahr 2023 auch, für 2024 mit einer schwindenden Nachfrage durch rezessive Tendenzen in der Gesamtwirtschaft. IV. Chancen- und Risikobericht Die Energiekrise oder wenn man es direkter benennen möchte, die Decarbonisierung der deutschen Wirtschaft, der Konflikt in der Ukraine und die weitere Entwicklung der Beziehungen zu China (als einem bedeutenden Markt und Produktionsstandort der deutschen Wirtschaft) sowie aktuelle Inflations- und Zinserwartungen stellen nach dem Abflauen der Corona-Pandemie für 2024 die aktuell größten bekannten Risikofaktoren dar. Im Rahmen der Unternehmensteuerung existiert ein internes Risikomanagementsystem. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig interne und externe Risiken in den jeweiligen Unternehmensbereichen analysiert, nach der Häufigkeit des potentiellen Auftretens und der Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet sowie entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. Gleichzeitig bietet der aus den oben genannten Ursachen heraus bestehende Veränderungsdruck weiter große Chancen für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft allgemein und des Transportsektors im Speziellen. Fraglich, aber für DAKO relevant, ist hierbei wie stark diese äußeren Einflüsse zu einer weiteren Konzentration der Marktteilnehmer (sowohl im Kunden- als auch im Bereich der Marktbegleiter) im Transportsektor führen werden. Unsere größte Herausforderung wird auch in 2024 darin bestehen, die bereits geschaffenen Produkte im Markt zu skalieren um Umsatzsteigerungen zu generieren und unseren technologischen Marktvorsprung im Plattformbereich weiter auszubauen. Die sehr gute Position der DAKO im Plattform- und Schnittstellenbereich wird durch zahlreiche Kooperationen mit namhaften LKW-Herstellern und auch Marktbegleitern im Plattformbereich untermauert und in 2024 weiter ausgebaut werden.
Jena, den 18.03.2024 Thomas Becker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die DAKO GmbH hat ihren Sitz in Jena und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HR B 512470 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, auf die Anwendung des § 276 HGB wurde verzichtet. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zu Grunde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 0,8 T€ wurden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertminderungen angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und das Eigenkapital werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, gebildet. Der bilanzierte Sonderposten wurde gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet. Dieser enthält im Berichtsjahr einen Investitionszuschuss der Thüringer Aufbaubank, abzüglich bisheriger Auflösungen. Der Zuschuss wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam verteilt. Die Auflösung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die aber erst zu einem bestimmten Zeitpunkt danach Ertrag werden, gebildet. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Der Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum sind in dem nachfolgendem Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:
Die Ausleihungen an Gesellschafter entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt dar:
In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Der im Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 beträgt 2.643 T€. Im Geschäftsjahr fand eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1.562 T€ statt. Der Sonderposten wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr in Höhe von 5 T€ ertragswirksam aufgelöst. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten setzen sich gemäß dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht. Zum Bilanzstichtag bestanden selbstschuldnerische Bürgschaften in Höhe von 5.152 T€ zugunsten der DAKO Immobilienverwaltungs GmbH sowie in Höhe von 650 T€ zugunsten des Gesellschafters aus dem Abschluss von Darlehensverträgen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzt die Geschäftsführung auf Grund der Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits abgerechnete und erhaltene Einnahmen von Kunden, für Leistungen welche erst in der Zukunft erbracht werden. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Umsatzkorrekturen in Höhe von 48 T€ enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 218 T€, welche im Wesentlichen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (202 T€) resultieren. Der Rückgang der Abschreibungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von geringerwertigen Wirtschaftsgütern im Geschäftsjahr 2022. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 9 T€. V. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Unternehmens durch den Gesellschafter-Geschäftsführer Thomas Becker ausgeübt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokurist war Martin Dittmar bestellt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 137 und umfasst ausschließlich Angestellte. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 3.770 T€, davon 1.999 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 500 T€ an den Gesellschafter auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Darstellung der Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft auswirken, sind nicht bekannt.
Jena, den 18.03.2024 gez. Thomas Becker, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die DAKO GmbH, Jena Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DAKO GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAKO GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, 18. März 2024 MSC
Schwarzer Albus GmbH
Marijke Albus, Wirtschaftsprüferin |
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