Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 512470
Eingetragen
13.7.2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
die Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und der Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten, die Erbringung von Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie sowie die Entwicklung, der Aufbau und Betrieb von eCommerce-Lösungen für den Geschäftsmarkt und den Kundenmarkt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Becker
seit 13.7.2016
Geschäftsführer
Martin Dittmar
seit 13.7.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.60% identifiziert0.40% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
99.60%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Becker
Jena
24.900 €
99.60%
DAKO STS Verwaltungs GmbH
Germany
100 €
0.40%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DAKO GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die DAKO GmbH (folgend: "DAKO") entwickelt intelligente Software-Plattformen, um Transport- und Lieferunternehmen europaweit den Weg in die Digitalisierung zu ebnen. In diesem Zusammenhang wird an der Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und dem Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten gearbeitet.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Jena, eine Betriebsstätte in Dresden und ist mit einer Tochtergesellschaft, der DAKO Nordic AB (Beteilung 100 %) in Schweden sowie der DAKO GbR Jena (Beteilung 50 %) in Jena vertreten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023, aufgrund vielfältiger negativer Einflussfaktoren, um 0,3% geschrumpft. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber dem Jahr 2022 erhöht. Im Vorjahr betrug die Inflationsrate noch 6,9 %. Getrieben wird diese Preissteigerung vor allem durch Energie und Nahrungsmittel.

Es bleibt für die deutsche Wirtschaft abzuwarten, ob wir uns bereits in einer Phase der Stagflation befinden, diese gerade beginnt oder abgewendet werden kann. Zweitrundeneffekte der Gewerkschaften und die allgemeine Inflationserwartung in der Wirtschaft und Gesellschaft werden hier ebenso eine Rolle spielen, wie die aktuell scheinbar eingeschränkten Möglichkeiten der Bundesregierung die Wirtschaft durch Wirtschaftspolitische Maßnahmen zu beleben.

Vor diesem Hintergrund befindet sich die deutsche Wirtschaft aus unserer Sicht in einer Multikrise. Zusätzlich zu Lieferengpässen durch Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Taiwan-Konflikt und Gaza-Krieg, begleitet durch die Angriffe der Huthi Rebellen auf die Schifffahrtswege im Roten Meer, entsteht ein immer stärkerer Druck der Politik in Richtung CO 2 -Neutralität (Mauterhöhung) und Regulierung der Wirtschaft z. B. durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Diese signifikanten Unsicherheiten und Volatilitäten haben das wirtschaftliche Umfeld in 2023 stark geprägt und werden uns voraussichtlich auch die nächsten Jahre begleiten.

Die für uns relevante Transportbranche konnte augenscheinlich gut mit den diversen Kostensteigerungen umgehen und diese bisher an ihre Kunden weiterreichen.

Die Zielstellung der DAKO war und ist es, durch diverse Prozess- und speziell Routenoptimierungen die Transportunternehmer in diesem schwierigen Kostenumfeld zu unterstützen und einen Beitrag zur CO 2 -Einsparung der Branche zu leisten. Einflussfaktoren, wie zunehmender Fachkräfte- und im Speziellen der Fahrermangel, spielen dem Digitalisierungsmodell der DAKO ebenfalls in die Hände. So hoffen wir ev. Stagnation im Kerngeschäft durch Umsatzsteigerungen in neuen Geschäftsfeldern kompensieren zu können.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der DAKO konnte 2023 auf 14.073 T€ und somit um 8,4 % gesteigert werden. Wie in den Vorjahren konnte somit, trotz unsicheren Marktumfeldes, ein stabiles Umsatzwachstum generiert werden.

Um direkter auf die Kundenbedürfnisse eingehen zu können, Cross- und Up-Selling zu vereinfachen und der Inflationsentwicklung Rechnung zu tragen, haben wir im zweiten Halbjahr 2022 unsere gesamte Produkt- und Preisstruktur überarbeitet. Die positiven Auswirkungen spiegeln sich auch in der Umsatzentwicklung 2023 wider.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2023
in T€
2023
in %
2022
in T€
2022
in %
+/-
in T€
+/-
in %
Serviceumsätze 12.720 90,4 11.586 89,2 1.134 9,8
Hardwareumsätze 1.188 8,4 1.078 8,3 110 10,2
Sonstige Umsätze 165 1,2 322 2,5 -157 -48,8
14.073 100 12.986 100 1.087 8,4
2023
in T€
2023
in %
2022
in T€
2022
in %
+/-
in T€
+/-
in %
Inland 8.771 62,4 7.986 61,5 785 9,8
Europäische Union 5.295 37,6 4.996 38,5 299 6,0
Drittland 7 0 4 0 3 75,0
14.073 100 12.986 100 1.087 8,4

Die positive Entwicklung des Umsatzes spiegelt neben den Erfolgen der Neukundengewinnung sowie der Entwicklung der Bestandskunden auch die im Laufe des Vorjahres vorgenommenen Anpassung der Preis- und Produktstruktur wider.

Die sonstigen betrieblichen Erträge entwickelten sich wie folgt:

2023
in T€
2022
in T€
+/-
in T€
+/-
in %
Fördermittel 1.267 1.021 246 24,1
Weitere sonstige betriebliche Erträge 373 390 -17 -4,4
1.640 1.411 229 19,7

In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2023 insgesamt 144 Mitarbeiter (ohne Werksstudenten, Praktikanten und Aushilfen) tätig, dies ist ein Anstieg um 9 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwendungen (8.601 T€) sind gegenüber dem Vorjahr (7.953 T€) gestiegen. Ursächlich hierbei sind die allgemeinen Gehaltssteigerungen.

b. Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Frist und unter Ausschöpfung vereinbarter Skonti zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Investitionen wurden aus eigenen finanziellen Mitteln beglichen.

Die aus der Kapitalflussrechnungen abgeleiteten Cashflows werden im Folgenden dargestellt:

2023
in T€
2022
in T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.056 942
Cashflow aus Investitionstätigkeit 564 -965
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.623 106
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3 83

Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzwachstum (+1.087 T€), den gestiegenen Personalkosten (+648 T€) und Materialaufwand (+388 T€) sowie den geringeren Abschreibungen (-283 T€).

Die Entwicklung des Cashflows aus Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen auf die Tilgung eines Gesellschafterdarlehens (1.130 T€) sowie dem im Vorjahr vollzogenen Kauf des Mobiliars von der DAKO Immobilienverwaltungs GmbH zurückzuführen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft hauptsächlich die durchgeführte Gewinnausschüttung (1.562 T€) sowie die Aufnahme (400 T€) und Tilgung (212 T€) von Finanzkrediten.

c. Vermögenslage

Investitionstätigkeit:

Die Investitionen in die immateriellen und Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 624 T€ (Vorjahr: 1.155 T€). Schwerpunkte hierbei waren insbesondere Investitionen in die IT-Infrastruktur.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

Vermögensstruktur 2023
in T€
2023
in %
2022
in T€
2022
in %
+/-
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 475 7,3 748 10,7 -273
Sachanlagen 1.500 23,1 1.363 19,4 137
Finanzanlagen 187 2,9 1.325 18,9 -1.138
Langfristig gebundenes Vermögen 2.162 33,3 3.436 49,0 -1.274
Vorräte 986 15,2 362 5,2 624
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.756 26,9 1.703 24,2 53
Forderungen im Verbundbereich 293 4,5 201 2,9 92
Sonstige Vermögensgegenstände 695 10,7 796 11,3 -101
Rechnungsabgrenzungsposten 388 6,0 301 4,3 87
Kurzfristig gebundenes Vermögen 4.118 63,3 3.363 47,9 755
Liquide Mittel 218 3,4 221 3,1 -3
6.498 100,0 7.020 100,0 -522
Kapitalstruktur 2023
in T€
2023
in %
2022
in T€
2022
in %
+/-
T€
Gezeichnetes Kapital 25 0,4 25 0,4 0
Rücklagen 773 11,9 773 11,0 0
Bilanzgewinn 3.468 53,4 4.205 59,9 -737
Eigenkapital 4.266 65,7 5.003 71,3 -737
Sonderposten für Zuwendungen 17 0,3 22 0,3 -5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 333 5,1 162 2,3 171
Mittel- und langfristiges Fremdkapital 350 5,4 184 2,6 166
Kurzfristige Sonstige Rückstellungen 757 11,7 704 10,0 53
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 197 3,0 180 2,6 17
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 254 3,9 223 3,2 31
Kurzfristige Verbindlichkeiten im Verbundbereich 2 0,0 36 0,5 -34
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 672 10,3 690 9,8 -18
Kurzfristiges Fremdkapital 1.882 28,9 1.833 26,1 49
6.498 100,0 7.020 100,0 -522

Die Entwicklung des langfristig gebunden Vermögens resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung eines Gesellschafterdarlehens. Der Anstieg der Vorräte führt zum Anstieg des kurzfristigen Vermögens.

Demgegenüber steht der Rückgang des Eigenkapitals aufgrund der durchgeführten Gewinnausschüttung und dem Jahresüberschusses des Geschäftsjahres sowie des leicht steigenden mittel- und langfristigen Fremdkapitals aufgrund der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten.

4. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr hat die DAKO an den folgenden Forschungsprojekten mitgewirkt:

• SMART MULTI-USE Logistik (folgend: SML)

• SMART LOGISTICS for LOCALS (folgend: SLL)

• KEP-Coop

• 5G-testbed-BB

Diese Projekte werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Förderinitiative IKT für Elektromobilität (SML), dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Förderrichtlinie zur Förderung innovativer Netztechnologien im Mobilfung (5G-testbed-BB) bzw. dem Freistaat Thüringen durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (SLL und KEP-Coop) unterstützt. Die erhaltenen Fördermittel betreffen im Wesentlichen die Erstattung von Personalkosten (inkl. der jeweiligen Gemeinkosten wie Sozialversicherungsbeiträgen, Reisekosten, Urlaubskosten und Krankheitskosten) der im Forschungsprojekt tätigen Mitarbeiter.

Im Projekt SML wird das Ziel verfolgt, mittels des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien, eine CO 2 -minimale und wirtschaftliche Zustellung durch Kooperation und den Einsatz von elektrischen Fahrzeugen zu etablieren. Das Projekt wird gemeinsam mit zwei Universitäten, fünf Verlagslogistikern, einem Paketlogistiker und einem Pharmalogistiker unter der Konsortialführung von DAKO durchgeführt. Das Projekt wurde planmäßig am 30. April 2023 beendet.

SLL hat sich die Schaffung eines digitalen Marktplatzes für lokale Anbieter und lokale Kunden, inklusive der logistischen Strukturen für einen Lieferservice bis an die Haustür zum Ziel gesetzt. Die DAKO arbeitet in diesem Projekt zusammen mit einem Projektpartner an der Realisierung der Ziele in Thüringen. Das Projekt endete am 31. Juli 2023.

Das Forschungsprojekt KEP-Coop befasst sich mit der Entwicklung einer IT-Lösung für die durchgehend digitalisierte, dynamisierte und kooperative Zustellung für die Kurier-, Express- und Paketdienstlogistik zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen. Schwerpunkt hierbei ist die Digitalisierung der Prozesse, welche in Zusammenarbeit mit Subunternehmern in der Paketbranche ausschlaggebend sind. Das Projekt wird zusammen mit einem weltweit, sowie einem deutschlandweit agierenden Partner unter Leitung der DAKO realisiert. Das Projekt wurde planmäßig 28. Februar 2023 abgeschlossen.

Im Rahmen des Teilprojektes "Logistikdrohne" innerhalb des Projektes 5G-testbed-BB erforscht die DAKO gemeinsam mit dem Teilprojektpartner Innoman GmbH, inwieweit Drohnen in der ländlichen Zustelllogistik als Mittel zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch die Entlastung der Zusteller eingesetzt werden können. Das Projekt startete am 1. Mai 2023.

Im Bereich Entwicklung hat die DAKO ihren Fokus im Geschäftsjahr, neben der Optimierung und Weiterentwicklung der Produktinhalte für die Zielgruppen Frachtführer und Fuhrparkverantwortliche, auf die Implementierung eines Identity-Providers gesetzt und diesen im neuen Produktportfolio zum Einsatz integriert. Weiterer Schwerpunkt der Arbeit lag in der Weiterentwicklung von Microservices. Außerdem wurde weiterer an der Überführung von Legacy-Komponenten der unternehmenseigenen Plattform, durch neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten im .NET-Umfeld, gearbeitet und der Ausbau der CI/CD-Pipeline vorangetrieben.

III. Gesamtaussage

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert und sich planmäßig entwickelt. Sie bildet damit die Grundlage für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft.

IV. Prognosebericht

In ihrem Jahreswirtschaftsbericht stellt die Bundesregierung für das Jahr 2023 eine leichte Abnahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent fest. 2024 soll die Wirtschaft lediglich um 0,2 Prozent wachsen.

Aufgrund der in den letzten Jahren erfolgten vollständigen Überarbeitung der Produkt- und Preisstruktur werden wir auch 2024 direkt und einfach auf Kundenbedürfnisse eingehen können. Im Bereich des Cross- und Up-Selling bei Bestandskunden erwarten wir weiter Umsatzsteigerungen durch die in 2022 bzw. 2023 etablierten Strukturen. Ebenso werden wir in 2024 versuchen neue Marktsegmente mit unseren Produkten zu adressieren und damit neue Kundengruppen für uns erschließen. Unterstützend werden hier sicher die IAA TRANSPORTATION als Leitmesse im Herbst 2024 sowie die planmäßige Ausweitung, Aufwertung und Erneuerung unserer Plattformprodukte wirken.

Im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Situation gehen wir für das Jahr 2024 von einem moderateren Umsatzwachstum als im Vorjahr aus. Aufgrund geplanten Mitarbeiterwachstums und dadurch steigender Personalkosten erwarten wir ein leicht rückläufiges Ergebnis vor Steuern.

Auch wenn sich die Inflationserwartung für 2024 deutlich abgeschwächt hat, werden wir die Entwicklung der Erzeuger und Verbraucherpreise nach der erfolgten Preiserhöhung in 2022 intensiv begleiten und gegebenenfalls weitere Einkaufs- und Personalkostensteigerungen an unsere Kunden weitergeben.

In der für die DAKO relevanten Transportbranche rechnen wir mit weiteren Konzentrationstendenzen, da kleinere Unternehmen zusätzliche Belastungen (Mauterhöhung) und Regulierungen tendenziell weniger gut verkraften. Wir rechnen für unseren Kernmarkt, wie im 2. Halbjahr 2023 auch, für 2024 mit einer schwindenden Nachfrage durch rezessive Tendenzen in der Gesamtwirtschaft.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Energiekrise oder wenn man es direkter benennen möchte, die Decarbonisierung der deutschen Wirtschaft, der Konflikt in der Ukraine und die weitere Entwicklung der Beziehungen zu China (als einem bedeutenden Markt und Produktionsstandort der deutschen Wirtschaft) sowie aktuelle Inflations- und Zinserwartungen stellen nach dem Abflauen der Corona-Pandemie für 2024 die aktuell größten bekannten Risikofaktoren dar.

Im Rahmen der Unternehmensteuerung existiert ein internes Risikomanagementsystem. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig interne und externe Risiken in den jeweiligen Unternehmensbereichen analysiert, nach der Häufigkeit des potentiellen Auftretens und der Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet sowie entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht.

Gleichzeitig bietet der aus den oben genannten Ursachen heraus bestehende Veränderungsdruck weiter große Chancen für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft allgemein und des Transportsektors im Speziellen. Fraglich, aber für DAKO relevant, ist hierbei wie stark diese äußeren Einflüsse zu einer weiteren Konzentration der Marktteilnehmer (sowohl im Kunden- als auch im Bereich der Marktbegleiter) im Transportsektor führen werden.

Unsere größte Herausforderung wird auch in 2024 darin bestehen, die bereits geschaffenen Produkte im Markt zu skalieren um Umsatzsteigerungen zu generieren und unseren technologischen Marktvorsprung im Plattformbereich weiter auszubauen.

Die sehr gute Position der DAKO im Plattform- und Schnittstellenbereich wird durch zahlreiche Kooperationen mit namhaften LKW-Herstellern und auch Marktbegleitern im Plattformbereich untermauert und in 2024 weiter ausgebaut werden.

 

Jena, den 18.03.2024

Thomas Becker, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.161.735,40 3.436.595,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 475.054,31 748.405,02
II. Sachanlagen 1.499.953,71 1.363.325,49
III. Finanzanlagen 186.727,38 1.324.864,54
B. Umlaufvermögen 3.948.874,57 3.282.212,31
I. Vorräte 986.222,07 362.387,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.744.642,48 2.698.688,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 218.010,02 221.135,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 387.579,60 301.051,02
Aktiva 6.498.189,57 7.019.858,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.265.910,11 5.002.431,28
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 772.583,36 772.583,36
III. Gewinn-/Verlustvortrag 3.700.187,44
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 504.660,48
V. Bilanzgewinn 3.468.326,75
davon Gewinnvortrag 2.642.878,48
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 16.946,70 21.621,00
C. Rückstellungen 756.719,93 703.926,00
D. Verbindlichkeiten 1.338.310,43 1.187.168,10
E. Rechnungsabgrenzungsposten 120.302,40 104.712,00
Passiva 6.498.189,57 7.019.858,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.404.066,20 12.466.968,66
2. Personalaufwand 8.601.112,06 7.953.458,09
a) Löhne und Gehälter 7.220.042,84 6.714.650,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.381.069,22 1.238.807,35
davon für Altersversorgung 13.154,40 12.711,18
3. Abschreibungen 756.542,18 1.039.446,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 756.542,18 1.039.446,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.690.591,47 2.697.345,65
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 543,06 217,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.849,48 21.523,94
davon aus verbundenen Unternehmen 9.121,95 4.352,66
davon Erträge aus Abzinsung 185,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 8.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.093,20 24.391,57
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 4.306,00 4.637,33
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 475.289,05 267.103,83
9. Ergebnis nach Steuern 886.287,72 506.746,48
10. sonstige Steuern 60.839,45 2.086,00
11. Jahresüberschuss 825.448,27 504.660,48
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.642.878,48
13. Bilanzgewinn 3.468.326,75

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DAKO GmbH hat ihren Sitz in Jena und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HR B 512470 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, auf die Anwendung des § 276 HGB wurde verzichtet.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zu Grunde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 0,8 T€ wurden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertminderungen angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und das Eigenkapital werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, gebildet.

Der bilanzierte Sonderposten wurde gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet. Dieser enthält im Berichtsjahr einen Investitionszuschuss der Thüringer Aufbaubank, abzüglich bisheriger Auflösungen. Der Zuschuss wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam verteilt. Die Auflösung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die aber erst zu einem bestimmten Zeitpunkt danach Ertrag werden, gebildet.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Der Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum sind in dem nachfolgendem Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Bezeichnung 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. Erworbene Konzessionen 2.779.833,88 61.656,66 110.737,18
Geleistete Anzahlungen 81.108,55 29.628,63 -110.737,18
2.860.942,43 91.285,29 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten auf fremden Grundstücken 42.549,39 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.469.478,41 161.846,38 239.609,95
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.372.953,66 42.920,92 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.500,00 328.034,95 -239.609,95
2.983.481,46 532.802,25 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 185.727,38 0,00 0,00
Beteiligungen 9.000,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 1.130.137,16 19.686,39 0,00
1.324.864,54 19.686,39 0,00
Summe 7.169.288,43 643.773,93 0,00
Anschaffungs- bzw. Herst.kosten
Bezeichnung Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. Erworbene Konzessionen 26.391,83 2.925.835,89
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
26.391,83 2.925.835,89
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 42.549,39
Technische Anlagen und Maschinen 6.857,90 1.864.076,84
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.705,51 1.405.169,07
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 186.925,00
17.563,41 3.498.720,30
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 185.727,38
Beteiligungen 0,00 9.000,00
sonstige Ausleihungen 1.149.823,55 0,00
1.149.823,55 194.727,38
Summe 1.193.778,79 6.619.283,57
Abschreibungen
Bezeichnung 31.12.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. Erworbene Konzessionen 2.112.537,41 364.153,00 25.908,83 2.450.781,58
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.112.537,41 364.153,00 25.908,83 2.450.781,58
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten auf fremden Grundstücken 5.996,00 5.316,00 0,00 11.312,00
Technische Anlagen und Maschinen 850.079,35 239.136,59 6.857,90 1.082.358,04
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.080,62 147.936,59 6.920,66 905.096,55
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.620.155,97 392.389,18 13.778,56 1.998.766,59
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 8.000,00 0,00 8.000,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 8.000,00 0,00 8.000,00
Summe 3.732.693,38 764.542,18 39.687,39 4.457.548,17
Restbuchwerte
Bezeichnung 31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. Erworbene Konzessionen 475.054,31 667.296,47
Geleistete Anzahlungen 0,00 81.108,55
475.054,31 748.405,02
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten auf fremden Grundstücken 31.237,39 36.553,39
Technische Anlagen und Maschinen 781.718,80 619.399,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.072,52 608.873,04
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 186.925,00 98.500,00
1.499.953,71 1.363.325,49
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 185.727,38 185.727,38
Beteiligungen 1.000,00 9.000,00
sonstige Ausleihungen 0,00 1.130.137,16
186.727,38 1.324.864,54
Summe 2.161.735,40 3.436.595,05

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:

Sitz Stammkapital
in €
Anteil
in %
Buchwert 31.12.2023
in €
Eigenkapital 31.12.2023
in €
Jahresergebnis 2023
in €
DAKO Nordic AB Stockholm 4.506,13 100 185.727,38 27.734,00 5.939,48
DAKO GbR Jena Jena 1.000,00 50 1.000,00 2.683,67 752,66

Die Ausleihungen an Gesellschafter entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Zinssatz
in %
Stand per 01.01.2023
in T€
Zugang
in T€
Tilgung
in T€
Stand per 31.12.2023
in T€
Ausleihungen 3,62 1.130 20 1.150 0

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt dar:

Gesamt
in T€
Restlaufzeit unter einem Jahr
in T€
Restlaufzeit über einem Jahr
in T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.756 1.756 0
(Vorjahr: 1.703) (Vorjahr: 1.703) (Vorjahr: 0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 293 8 285
(Vorjahr: 201) (Vorjahr: 1) (Vorjahr: 200)
Sonstige Vermögensgegenstände 695 136 559
(Vorjahr: 795) (Vorjahr: 377) (Vorjahr: 418)
Forderung und sonstige Vermögensgegenstände: 2.744 1.900 844
(Vorjahr: 2.699) (Vorjahr: 2.081) (Vorjahr: 618)

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Zinssatz
in %
Stand per 01.01.2023
in T€
Zugang
in T€
Tilgung
in T€
Stand per 31.12.2023
in T€
Darlehen 5,12 422 195 44 573

Der im Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 beträgt 2.643 T€. Im Geschäftsjahr fand eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1.562 T€ statt.

Der Sonderposten wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr in Höhe von 5 T€ ertragswirksam aufgelöst.

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten setzen sich gemäß dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel wie folgt zusammen:

Gesamt
in T€
Restlaufzeit unter einem Jahr
in T€
Restlaufzeit über einem Jahr
in T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 530 197 333
(Vorjahr: 342) (Vorjahr: 180) (Vorjahr: 162)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 254 254 0
(Vorjahr: 223) (Vorjahr: 223) (Vorjahr: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2 2 0
(Vorjahr: 37) (Vorjahr: 37) (Vorjahr: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 552 552 0
(Vorjahr: 585) (Vorjahr: 585) (Vorjahr: 0)
Verbindlichkeiten 1.338 1.005 333
(Vorjahr: 1.187) (Vorjahr: 1.025) (Vorjahr: 162)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht.

Zum Bilanzstichtag bestanden selbstschuldnerische Bürgschaften in Höhe von 5.152 T€ zugunsten der DAKO Immobilienverwaltungs GmbH sowie in Höhe von 650 T€ zugunsten des Gesellschafters aus dem Abschluss von Darlehensverträgen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzt die Geschäftsführung auf Grund der Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits abgerechnete und erhaltene Einnahmen von Kunden, für Leistungen welche erst in der Zukunft erbracht werden.

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Umsatzkorrekturen in Höhe von 48 T€ enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 218 T€, welche im Wesentlichen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (202 T€) resultieren.

Der Rückgang der Abschreibungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von geringerwertigen Wirtschaftsgütern im Geschäftsjahr 2022.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 9 T€.

V. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Unternehmens durch den Gesellschafter-Geschäftsführer Thomas Becker ausgeübt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokurist war Martin Dittmar bestellt.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 137 und umfasst ausschließlich Angestellte.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 3.770 T€, davon 1.999 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 500 T€ an den Gesellschafter auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Darstellung der Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft auswirken, sind nicht bekannt.

 

Jena, den 18.03.2024

gez. Thomas Becker, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die DAKO GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DAKO GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAKO GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 18. März 2024

MSC Schwarzer Albus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marijke Albus, Wirtschaftsprüferin

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