Birkenmeier Stein+Design GmbH
Industriestraße 1, 79206 Breisach am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerd Franz Schneider seit 8.7.2025 | Prokura |
Markus Hemmerich seit 6.12.2024 | Geschäftsführer |
Jürgen August Johannes Herr seit 1.7.2008 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Birkenmeier Stein+Design GmbHBreisach am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Freiburg HRB 702500 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Birkenmeier Stein + Design GmbH (im Folgenden "Birkenmeier" oder "Gesellschaft") ist ein familiengeführter Hersteller hochwertiger Betonprodukte für das Wohnumfeld. Das Kerngeschäft umfasst die Produktion und den Vertrieb von Pflastersteinen, Ökopflastern, Parkplatzsystemen, Platten, Mauer- und Stufensteinen sowie Fertigteilen aus Beton. Die Hauptabsatzgebiete unserer Produkte liegen weiterhin im südwestdeutschen Raum sowie in angrenzenden Auslandsmärkten. 2. Geschäftsführung Im Berichtszeitraum 2023 wurden die Geschäfte von Herrn Felix Birkenmeier, Jürgen Herr und Markus Eberhard geführt. 3. Ziele und Strategien Birkenmeier vereint Innovationskraft, Kompetenz und Leistungsstärke eines etablierten Herstellers hochwertiger und ästhetisch anspruchsvoller Beton-Produkte mit der Dynamik und Authentizität eines traditionellen Familienunternehmens. Im Jahr 2023 ist das Ziel, trotz eines schwierigen Marktumfelds die Bedürfnisse unserer Kunden mit kreativen Lösungen und neuen Produktentwicklungen weiterhin bestmöglich zu erfüllen. Dazu setzen wir auf Verlässlichkeit, Innovation und langjährige Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten. Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf einer hohen Kundenzufriedenheit, gemessen an Service-Level-Kennzahlen. Gleichzeitig ist die Qualität unserer Produkte essenziell, um das Vertrauen und die Zuverlässigkeit zu erhalten, die für nachhaltigen Erfolg notwendig sind. Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter, moderne Maschinen und digitale Technologien bleiben zentrale Elemente unserer Strategie, um Prozesse zu optimieren und den Markterfordernissen gerecht zu werden. 4. Forschung und Entwicklung Angesichts steigender Anforderungen im Bau- und Wohnumfeld-Bereich fokussiert sich unser Bereich "Forschung und Entwicklung" auch 2023 auf die Kombination aus Rezeptur-, Rohstoff- und technologischen Innovationen. Diese Entwicklungen ermöglichen uns, neue Produkte effizient zur Marktreife zu bringen. Die Zusammenarbeit mit Kunden und die Kreativität unserer Mitarbeiter spielen hierbei eine entscheidende Rolle, um aktuelle Trends und Kundenwünsche in marktgerechte Lösungen umzusetzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich 2023 weiterhin in einer herausfordernden Lage. Nach dem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,6 % im ersten Halbjahr 2023 hat sich die Situation stabilisiert, jedoch ohne wesentliche Wachstumsimpulse. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei etwa 6 %, was die Nachfrage im Bau- und Wohnumfeld-Sektor dämpfte. Im Baugewerbe setzte sich der Rückgang aus dem Vorjahr fort. Die Genehmigungen für Wohnungsneubauten sanken 2023 deutlich und erreichten mit weniger als 300.000 Einheiten einen historischen Tiefstand. Die Baukosten blieben aufgrund hoher Material- und Energiekosten sowie gestiegener Löhne auf einem hohen Niveau, wodurch zahlreiche Projekte verschoben oder eingestellt wurden. Belastet wurde die Bautätigkeit zudem durch das im Vergleich zu den Vorjahren hohe Zinsniveau sowie die wenig planbaren und teilweise sprunghaft geänderten politischen Rahmenbedingungen für den Bau- und Gebäudesektor. Auch der für uns relevante Baustoff-Fachhandel und der Garten- und Landschaftsbau (GaLa-Bau) mussten sich den schwierigen Marktbedingungen anpassen. Im Bereich GaLa-Bau wurde ein moderates Wachstum von etwa 1,2 % verzeichnet, jedoch unterhalb der Vorjahre. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einem schwierigen zweiten Halbjahr, in dem die Nachfrage merklich nachließ. Während das erste Halbjahr stabil verlief, zeigte sich im zweiten Halbjahr eine deutliche Zurückhaltung im Bau- und Renovierungssektor, insbesondere im Neubaubereich. Durch die rückläufige Nachfrage im zweiten Halbjahr verringerte sich der Jahresumsatz von EUR 54,2 Mio. auf EUR 50,6 Mio. Der Rückgang betraf ausschließlich das Inlandsgeschäft, die Umsätze in EU- und Drittstaaten hatten jeweils leichte Zuwächse zu verzeichnen. Das hohe Preisniveau bei Energie und Rohstoffen hat sich im Berichtsjahr etwas entspannt, die Materialaufwandsquote reduzierte sich entsprechend um 3%. Ein weiterhin hoher Kostendruck ist insbesondere aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels bei den Personalaufwendungen zu verzeichnen, die Personalaufwandsquote erhöhte sich um 2%. Die sonstigen Aufwandspositionen bewegten sich relativ auf Vorjahresniveau. Infolgedessen konnte das Jahresergebnis nach EUR 1,4 Mio. im Vorjahr mit EUR 1,3 Mio. in 2023 nahezu konstant gehalten werden. b) Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage blieb stabil, trotz erschwerter Rahmenbedingungen. Die liquiden Mittel lagen unverändert bei EUR 0,6 Mio. Infolge des veränderten Zinsumfelds war eine deutliche Verschlechterung bei den Zinskonditionen zu verzeichnen. Investitionen wurden weiterhin fristenkongruent finanziert, wobei der Fokus verstärkt auf Effizienzsteigerung und Digitalisierung gelegt wurde. Der Vorratsbestand erhöhte sich um EUR 1,5 Mio. Der Forderungsbestand blieb unter Kontrolle, auch die Rückstellungen entwickelten sich nahezu konstant. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolge des positiven Jahresergebnisses von 37% im Vorjahr auf 42% per Ende 2023. c) Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage und Geschäftsentwicklung Die wirtschaftliche Lage wird angesichts des herausfordernden Umfelds mit Vorsicht betrachtet. Während Umsatzziele in einigen Segmenten erreicht wurden, war die Ertragslage durch höhere Kosten belastet. Die Entwicklung wird für die gesamte Branche als ähnlich eingeschätzt. Das dennoch konstante Jahresergebnis wird angesichts der anspruchsvollen Gesamtkonstellation positiv eingeordnet. Die im Vorjahr erwarteten Verhältnisse sind im Wesentlichen so eingetreten. III. Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlich wird für 2024 mit einer Stagnation oder einem leichten Rückgang des BIP gerechnet. Es wird weiterhin von einem anspruchsvollen Zinsumfeld und damit verbunden einer verhaltenen Baukonjunktur gerechnet. Der Ausblick für 2024 bleibt verhalten, da Unsicherheiten bestehen. Der Rückgang im Wohnungsbau und die weiterhin hohen Kosten werden den Markt voraussichtlich auch im kommenden Jahr belasten. Die Nachfrage nach den angebotenen Produkten ist konjunkturbedingt nachlassend. Wir gehen daher für 2024 von einem Umsatzrückgang von rund 10% sowie einem negativen Jahresergebnis im niedrigen einstelligen Mio.-Bereich aus. Zur Kompensation des zu erwartenden Umsatzrückganges und den konjunkturellen Einflüssen wurden bereits verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Effizienzsteigerung, durch z.B. Straffung des Produktportfolios und Kostenminimierung, insbesondere im Bereich der Fremdarbeiten umgesetzt. Diese zeigen in 2024 bereits Wirkung und sollen in 2025 konsequent weiterverfolgt, erweitert und verstärkt werden. 2. Chancenbericht Dennoch gibt es Chancen in der Renovierung, im Gewerbebau sowie bei nachhaltigen und innovativen Produkten. Die Stärken der Gesellschaft liegen in seiner hohen Produktqualität bei einem innovativen Produktportfolio sowie der hohen Kunden- und Serviceorientierung. Langjährige Kunden- und Lieferantenbeziehungen stehen für die Kontinuität in unserem Unternehmen. Als traditionsreiches Familienunternehmen sind wir am Personalmarkt gut positioniert und attraktiv für Fachkräfte. 3. Risikobericht Risiken bestehen insbesondere in der schwachen konjunkturellen Situation im Allgemeinen sowie in der fortdauernd rückläufigen Baukonjunktur im speziellen. Hohe Kosten in Verbindung mit hohen Zinsen stellen eine hohe Belastung für die Baubranche und deren Geschäftsentwicklung dar. Die anhaltenden politischen Unsicherheiten über Förderprogramme sorgen für zusätzliche Risiken. Die Fachkräftegewinnung bleibt eine dauerhafte Herausforderung. Birkenmeier plant dennoch weiterhin Investitionen in Digitalisierung, Energieeffizienz und Produktentwicklung, um Marktanteile in diesen Bereichen zu sichern. Mit einer engen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden sowie einer klaren Fokussierung auf die Kernkompetenzen sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, um den Herausforderungen zu begegnen.
Breisach, 6. Dezember 2024 Jürgen Herr, Geschäftsführer Markus Hemmerich, Geschäftsführer Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2023 und 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Birkenmeier Stein+Design GmbH (Amtsgericht Freiburg, HRB 702 500) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 7 Jahren abgeschrieben. Die Herstellungskosten der in den Vorjahren aktivierten Eigenleistungen umfassen ausschließlich Personalkosten für die Entwicklung eines neuen Produkts. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. In den Zugängen zu den immateriellen Vermögengegenständen sind aktivierte Eigenleistungen von TEUR 0 enthalten. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen umfassen ausschließlich Personalkosten. In den Zugängen zu den geleisteten Anzahlungen in das immaterielle Anlagevermögen sind aktivierte Eigenleistungen von TEUR 168 enthalten. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen umfassen ausschließlich Personalkosten. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt im Geschäftsjahr des Zugangs pro rata temporis. In den Zugängen zum Sachanlagevermögen sind aktivierte Eigenleistungen von TEUR 77 enthalten. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen umfassen ausschließlich Personalkosten (inkl. Leiharbeitskräfte). Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften als geringwertige Anlagegüter behandelt und im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Paletten werden als geringwertige Wirtschaftsgüter behandelt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Der Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit keine anderen wertmindernden Faktoren zu berücksichtigen sind. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu variablen Kosten gemäß Artikelkalkulation zzgl. eines Gemeinkostenzuschlags bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Handelswaren wurden mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreisen berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung und das strenge Niederstwertprinzip wurden bei den Vorräten beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbaren Risiken durch ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs.8 HGB. Abzüglich der darauf entfallenden passiven latenten Steuern beläuft sich die Ausschüttungssperre auf TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 50). In den sonstigen Rückstellungen sind alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Lieferantenboni TEUR 984, für Rücknahmeverpflichtungen von Paletten TEUR 537, für Urlaub TEUR 385 sowie für Gewährleistungen TEUR 385. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten sind durch Abtretung der Außenstände sowie Sicherungsübereignung des Inventars besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Die Abgrenzung der latenten Steuern entwickelte sich wie folgt:
Die Bildung der latenten Steuern erfolgte aufgrund von unterschiedlichen Ansätzen in Handels- und Steuerbilanz bzgl. der Positionen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, unter andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung geführter PC-Hardware sowie bei den Urlaubsrückstellungen. Der verwendete, kumulierte Steuersatz bestehend aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer belief sich auf 27,83 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 169). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.754 aus wesentlichen Leasingverträgen und TEUR 2.592 gegenüber Gesellschaftern. Es bestehen Haftungsverhältnisse für Sicherheiten fremder Verbindlichkeiten für verbundene Unternehmen in Form der Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, und Sicherungsübereignung des Inventars, sowie Bürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 2.500. Die Geschäftsführung schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering ein. C. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Personen und Elternzeit im Sinne von § 285 Nr. 7 HGB beträgt163 Angestellte. Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 lag bei TEUR 22 und umfasste ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführer des Unternehmens sind bzw. waren: Felix Birkenmeier (Geschäftsführer Produktion/Technik), bis 30. Juli 2024 Jürgen Herr (Geschäftsführer Vertrieb) Markus Eberhard (Kaufmännischer Geschäftsführer), bis 30. Juli 2024 Markus Hemmerich (Geschäftsführer Business Development und Marketing), ab 30. Juli 2024 Auf die Angabe der Bezüge wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt für das Geschäftsjahr 2023 vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Das Mutterunternehmen der Birkenmeier Stein + Design GmbH, Breisach-Niederrimsingen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen erstellt, ist die Birkenmeier GmbH & Co. KG, Breisach-Niederrimsingen.
Breisach am Rhein, den 6. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Jürgen Herr Markus Hemmerich
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Birkenmeier Stein + Design GmbH • Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Birkenmeier Stein + Design GmbH, Breisach am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Birkenmeier Stein + Design GmbH, Breisach am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. • Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. • Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. • Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Freiburg, den 9. Dezember 2024 HBM
GmbH
Mathias Hecht, Wirtschaftsprüfer Nico Budai, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt. |
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