Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 205331
Eingetragen
2.6.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit SanitärkeramikWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Betrieb eines Sanitär-, Heizungs- und Flaschnereigeschäfts sowie der Handel mit allen dazugehörigen Gegenständen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Erzeugnisse gleicher oder ähnlicher Art zu vertreiben. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Scholl
seit 13.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Peter Scholl
Pfalzstraße 6, 71640 Ludwigsburg
50000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Scholl GmbH

Ludwigsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 42.001,00 24.667,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.615,00 6.524,00
II. Sachanlagen 22.509,00 5.848,00
III. Finanzanlagen 14.877,00 12.295,00
B. Umlaufvermögen 132.436,42 146.275,48
I. Vorräte 3.650,00 21.124,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 87.464,68 55.931,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.321,74 69.219,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.120,00 893,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 175.557,42 171.836,22

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 59.806,32 44.866,74
I. gezeichnetes Kapital 25.564,60 25.564,60
II. Gewinnvortrag 19.302,14 12.099,10
III. Jahresüberschuss 14.939,58 7.203,04
B. Rückstellungen 29.652,00 27.553,00
C. Verbindlichkeiten 86.099,10 99.416,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 175.557,42 171.836,22

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Peter Scholl GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt für Zwecke der Offenlegung des Jahresabschlusses die Erleichterungen des § 326 HGB in Anspruch.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungs-stetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Ansatzstetigkeit i.S.d. § 246 Abs. 3 HGB wurde beachtet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- und Firmenwert wird innerhalb von 15 Jahren abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

4. Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, entspricht der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre den künftigen Preis- und Kostensteigerungen, so dass eine Abzinsung nicht vorgenommen wurde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen der Vorjahre.

Für Pensionsrückstellungen hat die Gesellschaft zu 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,15 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 angewendet.

Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 1.325,00 EUR. Die Gesellschaft sieht von einer Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung ab. Die Zuführung wird daher im Jahr 2010 erfolgswirksam ausgebucht.

Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem Geschäftsführer Herrn Peter Scholl verpfändet wurde. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2010 beträgt 14.877,00 EURO.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischen Gutachten der Kölner Spezial Beratungs-GmbH zum 31.12.2010 weist eine planmäßige Zuführung zu der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 2.161,00 EURO aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2010: 5,25 %

Gehaltstrend: 0 %

Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 %

Bewertungsmethode: Projected United Credit Methode

Biometrische Parameter: Richttafeln 2005G nach Heubeck

Das Saldierungsgebot gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde nicht angewendet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

6. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR.
Vorjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
86.952,72

0,00

47.738,89

0,00
Sonstige Vermögensgegenstände
511,96

0,00

8.193,02

0,00

7. Aktive latente Steuern

Auf das Ansatzwahlrecht i.S.d. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hinsichtlich einer aktiven latenten Steuer wurde verzichtet.

8. Rückstellungen

Die Struktur für die verschiedenen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

Vortrag
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Endbestand
EUR
alte Rückstellungen:
- Aufbewahrungskosten

1.500,00

0,00

0,00

1.500,00
neue Rückstellungen mit Laufzeit von nicht mehr als 1 Jahr:
- Tantieme
- Urlaubsverpflichtung
- Abschlusskosten



3.184,00
2.916,00
6.326,00



3.184,00
2.916,00
6.326,00



4.856,00
2.916,00
3.500,00



4.856,00
2.916,00
3.500,00
neue Rückstellungen mit Laufzeit von mehr als 1 Jahr

0,00


0,00


0,00


0,00

9. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Gesamtbetrag
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr / EUR davon Restlaufzeit mehr als
5 Jahre/EUR
aus Lieferungen und Leistungen 161,18
(Vj 2.903,74)
161,18
(Vj 2.903,74)
0,00
(Vj 0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 85.937,92
(Vj 80.512,74)
85.937,92
(Vj 80.512,74)
0,00
(Vj 0,00)

10. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige Pflichtangaben

11. Namen der Mitglieder der Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Peter Scholl, ausgeübter Beruf: Flaschner

Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. § 288 Abs. 1 HGB.

12. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG bzw. § 89 AktG

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von insg. 53.364,00 EUR ausgewiesen (Vorjahr: 53.689,47 EUR).

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.

Ludwigsburg, den 01.02.2012

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.2.2012.

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