Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 3699
Eingetragen
27.9.2002
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Maschinen und Gussteilen, der Handel mit technischen Geräten und Artikeln aller Art sowie die Vermögensverwaltung.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Berger
seit 1.4.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
90.40%
C******* B********
3.70%
3.70%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alexander Burkhardt
Bayreuth
2.443.900 €
90.40%
C******* B********
100.000 €
3.70%
A******** F******** B********
100.000 €
3.70%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Burkhardt GmbH

Bayreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise führte im Jahresverlauf auch bei der Burkhardt GmbH zu ersten Beeinträchtigungen. Während die ersten drei Quartale noch von einem deutlichen Wachstum geprägt waren, verlief der Geschäftsverlauf im 4. Quartal eher schleppend mit stark rückläufigen Auftragseingängen. Dennoch konnte im Berichtsjahr der gute Vorjahresumsatz annähernd erreicht, die Produktionsleistung sogar um gut 4,2 % übertroffen werden.

Ertragslage

Der Personalaufwand stieg planmäßig um rund 3,4 %. Es wurden 13 Mitarbeiter mehr beschäftigt, darunter zehn zusätzlich eingestellte Auszubildende. Der Materialaufwand nahm um gut 3 % zu.

Der Inventurwert an halbfertigen und fertigen Maschinen stieg um rund 2,2 Mio. € und drückte das Jahresergebnis durch übliche Bewertungsabschläge. Zudem wurden deutlich gesunkene Pensionsrückstellungen durch andere Rückstellungen überkompensiert. Cash-Flow und EBIT gingen zwar ebenfalls zurück, blieben jedoch auf einem guten Niveau. Die Rohertragsquote erhöhte sich sogar um über 5,6 %. Der ausgewiesene Jahresüberschuss sank auf rund 102 TEUR.

Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden 3.837 TEUR (einschließlich Leasingaufwendungen) investiert, die Abschreibungen betrugen 908 TEUR. Somit ist das Anlagevermögen um gut 57 % auf 7.016 TEUR angewachsen. Es ist zu 71,2 % durch Eigenkapital, Zuschüsse und im Übrigen durch langfristig gebundene Gesellschafterdarlehen und Pensionszusagen gedeckt.

Die Investitionen wurden teilweise langfristig fremdfinanziert, so dass die Bankverbindlichkeiten um 2.559 TEUR zunahmen.

Das Vorratsvermögen stieg um über 4.659 TEUR, insbesondere auch durch die Abnahme der Kundenanzahlungen in Höhe von 1.998 TEUR als Folge der heraufziehenden Finanzmarktkrise. Zur Gegenfinanzierung wurden verstärkt Lieferantenkredite in Anspruch genommen. Ein straffes Forderungsmanagement reduzierte die Kundenforderungen um 2.023 TEUR.

Die Bilanzsumme erhöhte sich insbesondere durch die getätigten Investitionen und den erfolgten Bestandsaufbau um 4.903 TEUR auf 23.695 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 4.732 TEUR, die Eigenkapitalquote sank jedoch durch die Erhöhung der Bilanzsumme auf 20%, jeweils ohne Berücksichtigung des Sonderpostens Investitionszuschuss in Höhe von 262 TEUR.

Nachtragsbericht

Das betriebliche Risikomanagement hat bis Mitte März 2009 keine wesentliche Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und keine Existenz bedrohenden Geschäftsereignisse feststellen können.

Prognose und Risiko- und Chancenbericht

Die kommenden beiden Geschäftsjahre stehen unter dem Zeichen einer heftigen globalen Rezession. Die Geschäftsführung hat daher die Planung der Geschäftsjahre 2009 und 2010 auf einem deutlich niedrigeren Niveau ("normal case") durchgeführt und nach unten durch eine "worst case"-Planung abgesichert. Für beide Planungen sind die notwendigen Kosteneinsparungen identifiziert, die Anpassungsmaßnahmen im "normal case" speziell für das 2. Halbjahr 2009 bereits großteils auf den Weg gebracht.

In beiden Jahresplanungen kann weiter - wenn auch reduziert - investiert werden. Hierfür bestehen auch die wesentlichen Finanzierungszusagen. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes ist durch ausreichende Banklinien gesichert. Der geplante Bestandsabbau vorrätiger Serienmaschinen wird im Jahresverlauf zusätzliche Liquidität zuführen.

Der Auftragsbestand (ohne Service- und sonstige Umsätze) betrug zum Stichtag rund 13,3 Mio. EUR und sichert die Beschäftigung bis zur Jahresmitte 2009. Selbst im Januar konnten zusätzliche Maschinenaufträge in Höhe von 850 TEUR gebucht werden.

Beide Jahresplanungen prognostizieren ein leicht positives Betriebsergebnis 2009. Eine rollierende Leistungs- und Kostenkontrolle wird die flexible Anpassung an die wirtschaftlichen und geschäftlichen Entwicklungen gewährleisten.

 

Bayreuth, im März 2009

Alexander Burkhardt

Jörg Berger

Bilanz zum 31. Dezember 2008

AKTIVA

31.12.2008 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 165.278,00 147
2. Geschäfts- oder Firmenwert 70.216,00 82
235.494,00 229
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.273.587,38 2.293
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.110.339,00 1.046
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.275.031,00 709
4. Geleistete Anzahlungen 47.196,55 47
6.706.153,93 4.095
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.906,62 30
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.005,56 78
3. Genossenschaftsanteile 20.000,00 20
74.912,18 128
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.252.165,83 2.972
2. Unfertige Erzeugnisse 7.618.373,68 6.020
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.074.010,48 2.291
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.800.645,41 -3.798
12.143.904,58 7.485
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.097.816,22 6.121
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.417,72 1
3. Sonstige Vermögensgegenstände 310.706,97 197
4.409.940,91 6.320
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 20.726,90 485
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.864,15 50
23.694.996,65 18.792

PASSIVA

31.12.2008 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.700.000,00 2.700
II. Kapitalrücklage 1.814.297,02 1.814
III. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 115.745,45 -302
IV. Jahresüberschuss 102.403,40 417
B. Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 262.200,00 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.514.543,00 1.773
2. Steuerrückstellungen 30.000,00 30
3. Sonstige Rückstellungen 1.327.782,07 888
2.872.325,07 2.691
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.162.662,21 3.604
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.810.738,97 2.563
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.277.571,44 1.321
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.577.053,09 3.983
15.828.025,71 11.471
23.694.996,65 18.792

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 38.656.134,26 39.344
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.231.267,48 483
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 149.883,13 31
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.020.614,16 507
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.122.880,25 17.720
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.971.173,35 3.718
22.094.053,60 21.438
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.407.141,97 11.057
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.624.121,70 2.511
14.031.263,67 13.568
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 908.436,23 861
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.255.662,76 3.474
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 445,03 2
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.817,93 4
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 33.950,62 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 570.223,80 481
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 167.571,31 550
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25.180,00 95
15. Sonstige Steuern 39.987,91 39
65.167,91 133
16. Jahresüberschuss 102.403,40 417

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

"Davon-Vermerke" werden einheitlich im Anhang ausgewiesen.

Die Verpflichtungen aus abgeschlossenen Altersteilzeitverträgen werden ab dem Geschäftsjahr 2008 nicht mehr unter der Bilanzposition "Sonstige Verbindlichkeiten", sondern unter den "Sonstigen Rückstellungen" ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. In den Anschaffungskosten sind Anschaffungsnebenkosten enthalten. Anschaffungskostenminderungen sind abgesetzt. Eigenleistungen werden mit durchschnittlichen Stundenlöhnen für Betriebshandwerker zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlags bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen entsprechen den steuerlichen Höchstsätzen. Sie werden grundsätzlich nach der so genannten Kombinationsmethode vorgenommen (degressive Abschreibung mit Übergang zur linearen Methode in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung erstmals höher ist). Soweit in früheren Jahren Sonderabschreibungen nach steuerlichen Vorschriften in Anspruch genommen worden sind, ist § 7 a Abs. 9 EStG beachtet worden. Für Wirtschaftsgüter, auf die Sonderabschreibungen nach § 3 ZRFG verrechnet worden sind, werden ab dem Geschäftsjahr 1995 nurmehr lineare Abschreibungen vom Restwert vorgenommen. Ab dem 01.01.2008 wird für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet und über 5 Jahre gleichmäßig abgeschrieben. Da der Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten in die Handelsbilanz übernommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen die auf fremde Währung lauten, sind zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet worden. Bei Ausleihungen in fremder Währung erfolgte die Umrechnung zum Kurs am Ausleihungsstichtag.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellkosten ausgewiesen. Diese sind so bemessen, dass nur Fertigungslöhne und Materialkosten sowie die nach Steuerrecht aktivierungspflichtigen anteiligen Fertigungs- und Materialgemeinkosten ausgewiesen werden.

Zukaufteile, Handelswaren (Schleifkörper) und in Zahlung genommene Gebrauchtmaschinen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Soweit gebrauchte Maschinen überholt worden sind, sind die Eigenleistungen zuaktiviert worden. Bei allen Posten sind ferner im Einzelfall Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um erkennbare Einzelrisiken angesetzt. Zudem ist bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos abgesetzt worden. Soweit in fremder Währung fakturiert wurde, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs am Rechnungsdatum.

Flüssige Mittel in fremder Währung sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bewertet.

Ein von der Regierung von Oberfranken aus dem Bayer. Förderungsprogramm 2007 erhaltener Zuschuss wurde in einen Abgrenzungsposten eingestellt, der über die Laufzeit der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst wird.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab.

Die Pensionsrückstellungen für unmittelbare Pensionszusagen wurden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten ermittelt, wobei ein Rechnungszinsfuß von 6 % (Vj. 6 %) und die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt wurden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Einzelposten ist aus folgendem Anlagenspiegel ersichtlich.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2008

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2008 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand am 31.12.2008
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 388.393,01 103.763,07 0,00 0,00 492.156,08
2. Firmenwert 197.758,38 0,00 0,00 0,00 197.758,38
586.151,39 103.763,07 0,00 0,00 689.914,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 7.664.506,13 1.137.096,35 0,00 0,00 8.801.602,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.912.860,77 1.533.710,29 0,00 -180.000,00 4.266.571,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.019.663,03 901.506,32 0,00 0,00 3.921.169,35
4. Geleistete Anzahlungen 47.196,55 0,00 0,00 0,00 47.196,55
13.644.226,48 3.572.312,96 0,00 -180.000,00 17.036.539,44
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 29.906,62 0,00 0,00 0,00 29.906,62
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 77.893,34 1.505,56 20.442,72 0,00 58.956,18
3. Genossenschaftsanteile 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
127.799,96 1.505,56 20.442,72 0,00 108.862,80
14.358.177,83 3.677.581,59 20.442,72 -180.000,00 17.835.316,70
Wertberichtigungen
Stand am 01.01.2008 Abschreibungen Umbuchung Stand am 31.12.2008
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.727,01 85.151,07 0,00 326.878, 08
2. Firmenwert 115.491,38 12.051,00 0,00 127.542,38
357.218,39 97.202,07 0,00 454.420,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 5.371.901,75 156.113,35 0,00 5.528.015,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.866.757,57 319.474,49 -30.000,00 2.156.232,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.310.492,03 335.646,32 0,00 2.646.138,35
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.549.151,35 811.234,16 -30.000,00 10.330.385,51
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 33.950,62 0,00 33.950,62
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 33.950,62 0,00 33.950,62
9.906.369,74 942.386,85 -30.000,00 10.818.756,59
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2008 Stand am 31.12.2007
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.278,00 146.666,00
2. Firmenwert 70.216,00 82.267,00
235.494,00 228.933,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 3.273.587,38 2.292.604,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.110.339,00 1.046.103,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.275.031,00 709.171,00
4. Geleistete Anzahlungen 47.196,55 47.196,55
6.706.153,93 4.095.075,13
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 29.906,62 29.906,62
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.005,56 77.893,34
3. Genossenschaftsanteile 20.000,00 20.000,00
74.912,18 127.799,96
7.016.560,11 4.451.808,09

In der Spalte "Umbuchung" ist eine Umbuchung vom Anlagevermögen in das Vorratsvermögen ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Position enthält Forderungen aus Steuern in Höhe von EUR 61.692,63 (Vj. TEUR 21). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 58.398,02 (Vj. TEUR 31) eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von EUR 47.798,32 (Vj. TEUR 0) das über die Laufzeit des Darlehens aufgelöst wird.

Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/ Verlustvortrag Jahresüberschuss
EUR EUR EUR EUR
Stand am 01.01.2008 2.700.000,00 1.814.297,02 -301.512,33 -417.257,78
Verrechnung 417.257,78 417.257,78
Jahresüberschuss 2008 102.403,40
Stand am 31.12.2008 2.700.000,00 1.814.297,02 115.745,45 102.403,40

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellung berücksichtigt die Verpflichtungen der Gesellschaft aus Pensionszusagen an 8 (Vj. 9) Rentner, 1 (Vj. 1) Rentner mit Sonderzusage und 1 (Vj. 1) aktiven Geschäftsführer. Die Altersversorgung der übrigen Beschäftigten erfolgt über eine Unterstützungskasse.

Die für einen früheren Geschäftsführer gebildete Pensionsrückstellung beträgt EUR 738.937,00 (Vj. TEUR 1.010).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Personalkostenrückstellungen in Höhe von EUR 726.468,57 (Vj. TEUR 364), Verwaltungskostenrückstellungen in Höhe von EUR 25.000,00 (Vj. TEUR 25) und Vertriebskostenrückstellungen in Höhe von EUR 558.776,00 (Vj. TEUR 499).

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Arten sowie Restlaufzeiten und die dafür gewährten Sicherheiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis 1 Jahr zwischen 1 u. 5 Jahren über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.162.662,21 4.108.495,99 1.012.998,22 1.041.168,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.810.738,97 3.810.738,97 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.277.571,44 205.644,53 418.132,00 653.794,91
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.577.053,09 1.477.160,15 1.788.736,00 1.311.156,94
15.828.025,71 9.602.039,64 3.219.866,22 3.006.119,85
gesicherte Beträge Art der Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.304.166,22 Grundschulden
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
4. Sonstige Verbindlichkeiten
2.304.166,22

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 133.791,08 (Vj. TEUR 216) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 4.241,72 (Vj. TEUR 9) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 72.595,05 (Vj. TEUR 67) und EUR 37.800,00 Erträge aus der Auflösung des Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 249.734,91 (Vj. TEUR 243) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 29.096,27 (Vj. TEUR 168) periodenfremde Posten und TEUR 300 aus der Einstellung zum Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthalten.

Die Zinsaufwendungen beinhalten EUR 42.512,83 (Vj. TEUR 46) Zinsen an Gesellschafter.

Sonstige Angaben

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Aus der nachfolgenden Beteiligungsliste sind die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB ersichtlich.

Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
EUR % EUR
Hensel India Private Limited Bangalore/Indien 218.512,48 30 26.692,92

Der Fehlbetrag zwischen dem tatsächlichen Kassenvermögen und dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert der mittelbaren Versorgungsverpflichtungen (Unterstützungskasse) beträgt EUR 627.896,29 (Vj. TEUR 567).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 675.902,27 sowie einem Grundstückskaufvertrag im Gesamtbetrag von EUR 1.200.000,00.

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Alexander Burkhardt, Gesamt-Geschäftsführer, Bayreuth

Herr Jörg Berger, technischer Geschäftsführer, Goldkronach-Dressendorf

Hinsichtlich der Angabe von Organbezügen macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Weitere Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres, getrennt nach Gruppen, zeigt folgende Übersicht:

2008 2007
Angestellte 113 105
Arbeiter 199 191
312 296

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 102.403,40 mit dem Gewinnvortrag von EUR 115.745,45 zu verrechnen und den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 218.148,85 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bayreuth, im März 2009

gez. Alexander Burkhardt

gez. Jörg Berger

Die Geschäftsführung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde am festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Burkhardt GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bayreuth, den 18. März 2009

ROSENSCHON . STIEFLER . WAHA . Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Jürgen Rosenschon, Wirtschaftsprüfer

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