Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 16766
Vorher
CAMAS Reinigungstechnik GmbH
Eingetragen
2.1.1996
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Betrieb eines Fachgroßhandels unter Einschluss von Import und Export für technische Produkte, Produktion und Montage in den Bereichen Stahlfertigung, Reinigungssysteme, Industriehygiene, flexible Leitungssysteme und Industriebedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Schmudde
seit 14.7.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAMAS GmbH

Castrop-Rauxel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Das Unternehmen

Die Camas GmbH produziert Zaun- und Torsysteme. Zur Vervollständigung des Lieferprogramms werden einige Handelsartikel für den gewerblichen Zaunbau ergänzt. Unsere Zielgruppe sind Händler und gewerbliche Verarbeiter, die als Wiederverkäufer gelten. Die Camas GmbH ist ein zukunftsorientiertes familiengeführtes Unternehmen und steht unter anderem auch für Beratung und Verkauf den Kunden zur Seite.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2023 trotz des Ukraine-Konfliktes und den daraus resultierenden Folgen im dritten Jahr nach der Corona-Pandemie nur leicht erholen. Das Bruttoinlandprodukt ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um ca. -0,3 % rückläufig. Wachstumsimpulse kamen hierbei überwiegend aus den Bereichen Dienstleistungen, Handel, Information und Kommunikation sowie dem öffentlichen Bereich. Das verarbeitende Gewerbe hat nur minimal zum Wachstum beigetragen, dass Baugewerbe hatte, im Jahr 2023 sogar einen erheblichen Rückgang zu verzeichnen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um - 0,3 % gesunken (Quelle: DESTATIS vom 13.1.2023). Im unternehmensrelevanten Bereich des Garten- und Landschaftsbaus konnte ein Umsatzanstieg von ca. nominal 2,98 % verzeichnet werden (www.galabau.de/galabau_statistik).

Die gesamte Zaunbranche erlebte in 2023 eine nachlassende Nachfrage. Geringere Bautätigkeit und noch vorgezogene Anschaffungen in der Corona-Pandemie führen zu einem Umsatzrückgang im Vergleich zu dem überproportional guten Branchenjahr 2021.

Die Camas GmbH zählt im Markt zu den führenden Anbietern.

Wir unterliegen im Markt saisonalen Schwankungen. Das bedeutet unsere Nebensaison sind die Monate Januar, Februar, Oktober, November und Dezember. Des Weiteren sind wir sehr witterungsabhängig, da bei Frost und Regen keine Zaun- und Toranlagen verbaut werden können.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2023 nicht an das Geschäftsjahr 2022 anknüpfen. Gestiegene Materialbeschaffungskosten (insbesondere Stahlpreis) und auch Energiekosten führten insgesamt zu höheren Produktionskosten, die nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden konnten. Darüber hinaus führten die Vorzieheffekte der Corona-Pandemie zu einer geringeren Nachfrage der privaten Kunden. Insgesamt war ein Umsatzrückgang der Gesellschaft von 16,74% zu verzeichnen

Die Gesellschaft ist überwiegend durch Eigenkapital finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen langfristige Investitionen in den Maschinenpark. Die Gesellschaft musste zu keiner Zeit einen Kontokorrentrahmen in Anspruch nehmen.

Ergebnisentwicklung

In Folge der gestiegenen Produktionskosten war im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr sind Investitionen iHv TEUR 539 erfolgt. Diese betrafen im Wesentlichen den Fuhrpark.

Liquidität/Finanzlage/Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr von 72 % auf 78 % verbessert. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr von TEUR 119 auf TEUR 584 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden von TEUR 1.054 auf TEUR 584 reduziert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität, um ihren Verpflichtungen jederzeit nachzukommen.

Arbeitnehmer

Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Jahr 2023 durchschnittlich bei ca. 42 Mitarbeitern

Beschaffung

Unsere Kenntnisse über den Beschaffungsmarkt, sowie die Beobachtung der Preisindikatoren nutzen wir, um Bestellprozesse zu optimieren und die Bevorratung unter Beachtung dieser Aspekte an die Produktion anzupassen.

Sonstige Angaben

Die Geschäftsleitung der Camas GmbH - im Geschäftsjahr 2023 ist unverändert zu den Vorjahren.

Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Es ist festzustellen, dass aufgrund der politischen Unruhen und weiterer Veränderungen das Bedürfnis nach Abgrenzung steigt. Nach unserer Einschätzung erwarten wir, dass sich diese Situation nicht stetig fortsetzen wird. Daher erwarten wir in nächster Zukunft negative Konjunkturentwicklungen, die sich auch auf unsere Branche auswirken wird.

Branchenspezifische Risiken

Es wird weiterhin eine Marktveränderung geben, wobei Altbetriebe auf Grund von Nachfolgeschwierigkeiten aufgeben werden und neue Marktbegleiter preisaggressiv im Markt erscheinen. Das Risiko eines Preisverfalls auf Grund starken Wettbewerbs ist bereits heute schon erkannt und wird in dem Maße mitgetragen, wie es betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass weiterhin starke Preisentwicklungen erwartet werden. Davon sind alle Mitbewerber betroffen - wir stellen uns dem und werden mit einer vorausschauenden, bedarfsgesteuerten Warendisposition gegensteuern.

Prognosebericht

Für die Zukunft erwarten wir für die Branche, dass das Umsatzpotenzial von 2023 wieder erreicht wird. Die starken Umsatzanstiege in der Corona-Pandemie, in der Hauseigentümer vermehrt Projekte im Haus umgesetzt haben, hatten zu einer Sonderkonjunktur in unserem Bereich in den Jahren 2020 bis 2022 geführt. Insoweit sind einige Umsätze als Vorzieheffekt zu verstehen, damit zukünftiges Marktpotential bereits realisiert werden konnte. Durch gestiegener Preise für Stahl und Energie seit Ausbruch des Ukraine-sowie des Nahost Konfliktes im Jahr 2024, gehen wir für die Jahre 2024 und 2025 von einem leicht negativen Ergebnis der Gesellschaft aus.

 

Castrop-Rauxel, im März 2025

Marcus Schmudde

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 930.221,00 745.518,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.437,00 8.550,00
II. Sachanlagen 924.784,00 736.968,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.087,00 124.232,00
2. technische Anlagen und Maschinen 355.076,00 523.801,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 454.621,00 88.935,00
B. Umlaufvermögen 6.918.795,35 7.492.260,76
I. Vorräte 2.975.000,00 3.477.385,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.349.828,26 3.885.049,32
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.098.810,16 1.570.941,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.251.018,10 2.314.107,99
III. Wertpapiere 10.474,83 10.474,83
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 583.492,26 119.351,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 17.255,00
Summe Aktiva 7.849.016,35 8.255.033,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.132.975,72 5.946.136,66
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 5.920.136,66 5.596.870,24
III. Jahresüberschuss 186.839,06 323.266,42
B. Rückstellungen 324.982,60 477.464,04
C. Verbindlichkeiten 1.391.058,03 1.831.433,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 584.627,11 1.054.790,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 584.627,11 1.054.790,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 806.430,92 776.642,97
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 806.430,92 776.642,97
Summe Passiva 7.849.016,35 8.255.033,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.331.971,49 6.364.303,06
2. Personalaufwand 2.399.238,78 2.535.267,35
a) Löhne und Gehälter 2.106.806,38 2.224.291,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 292.432,40 310.976,34
davon für Altersversorgung 23.584,24 14.230,98
3. Abschreibungen 288.509,51 277.962,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 288.509,51 277.962,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.734.424,68 2.928.677,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.629,28 158.302,49
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 21.356,87
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.660,13 27.223,42
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -143.295,39 407.373,13
9. Ergebnis nach Steuern 189.063,06 324.745,42
10. sonstige Steuern 2.224,00 1.479,00
11. Jahresüberschuss 186.839,06 323.266,42

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

I. ANGABEN ZUR IDENTIFIKATION DER GESELLSCHAFT LAUT REGISTERGERICHT

Firmenname laut Registergericht: CAMAS GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Castrop-Rauxel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dortmund
Register-Nr.: HRB 16766
Gezeichnetes Kapital EUR 26.000,00

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften von §§ 242 - 256 HGB, sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB.

Die Gliederung der Bilanz entspricht der Vorschrift des § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB gegliedert und nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode auf den Monat genau (pro rata temporis).

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Passiva

Das Stammkapital wird als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Steuern wurden unter Berücksichtigung der steuerlichen Verhältnisse überschlägig ermittelt und in Höhe der voraussichtlichen Belastung erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten:

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt. In anderen Fällen werden evtl. Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nichtstatt.

III. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem wiedergegebenen Anlagenspiegel.

ANLAGENSPIEGEL

Anlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
TEUR
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
TEUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.350 2.700 3.885 2.314

Eigenkapital

Das Eigenkapital zum Stichtag ergibt sich wie folgt:

Stand 01.01.2023 TEURO 5.946
Jahresüberschuss 2023 TEURO 187
Stand 31.12.2023 TEURO 6.133

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 155 und Kosten für Gewährleistung in Höhe von TEUR 87.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt TEUR 584 (Vj.: TEUR 1.055) und hat eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr iHv TEUR 317 und TEUR iHv TEUR 267 von 1-5 Jahren.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten

- aus Steuern TEUR 192 (Vj.: TEUR 65)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (Vj.: TEUR 65)

Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Im Kalenderjahr 2023 wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 21) vorgenommen.

IV. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Marcus Schmudde, Castrop-Rauxel geführt.

Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Geschäftsführergehälter wird die Schutzklausel nach § 286 HGB angewendet.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wurde aufgrund der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Unternehmen verzichtet.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Raumkosten und Telefonanlage mit folgenden geschätzten jährlichen Belastungen:

- fällig 2024: TEUR 493
- fällig nach 2024 (jährlich): TEUR 493

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 30
Angestellte 10
Aushilfen 2

Die durchschnittliche Gesamtzahl beträgt damit 42, ohne Auszubildende und Praktikanten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 186 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Der Ukraine-Krieg führte zu einer Verteuerung der Energiekosten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen beider Ereignisse sind aktuell nur schwer zu quantifizieren.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 6.133, der zu verwenden ist.

Über die Gewinnverwendung ist zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch kein Beschluss gefasst worden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

CASTROP-RAUXEL im März 2025

CAMAS GMBH

Marcus Schmudde

Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CAMAS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CAMAS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAMAS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, 31.03.2025

AUDITRUST GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Torsten Wortelmann, Wirtschaftsprüfer

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