Herstellung von Prüfmaschinen
Noratel Germany Aktiengesellschaft
Elsenthal 53, 94481 Grafenau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Schulz seit 23.3.2006 | Prokura |
Andreas Wilhelm seit 25.3.2004 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Noratel Germany AktiengesellschaftGrafenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024BILANZAKTIVA
ANHANGVorbemerkungen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2024 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) vorgenommen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres entsprechen den Ansätzen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Der Jahresabschluss enthält Posten, die auf fremde Währung lauten. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags umgerechnet. Gewinne sind ansonsten nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten auch Fertigungs-und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden aktiviert. In die Herstellkosten wurden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Handelswaren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) auf Basis des Rechnungszinses vom Durchschnitt der letzten 10 Jahre von 1,83 % (Pauschale Restlaufzeit 15 Jahre) und unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Der Rententrend wurde mit 2,0% jährlich unterstellt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in folgendem Anlagenspiegel dargestellt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 55 für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr TEUR 52) und TEUR 2.259 aus Cash-Pooling (Vorjahr TEUR 2). Das Grundkapital beträgt EUR 310.000,00 und ist eingeteilt in 620 Stück Aktien im Nennbetrag von je EUR 500,00. Es handelt sich hierbei um Inhaberaktien. Entwicklung der Gewinnrücklage im Geschäftsjahr:
Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (steuerlicher Aktivwert) betragen am Bilanzstichtag TEUR 218, die Erfüllungsbeträge für die Pensionsansprüche betragen zum Bilanzstichtag TEUR 419. In der Bilanz wird gemäß § 246 (2) S. 2 HGB nur der verrechnete Betrag von TEUR 201 als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt am 31.03.2024 EUR 2.250,00. Die Sonstigen Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) enthalten folgende Positionen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 2.313 (Vorjahr TEUR 1.205) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Cash-Pooling-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1). Sonstige Angaben Die Gesellschaft macht Gebrauch von den größenabhängigen Erleichterungen der § 276 HGB und § 288 (1) HGB. Die Forderungen zum Bilanzstichtag mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0). Sämtliche Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Vorstand beträgt 30. Der Vorstand bestand aus einer Person.
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB zu vermerken. Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Die Angabe der Bezüge aktiver und früherer Vorstandsmitglieder wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Ebenso unterbleibt die Angabe der Pensionsrückstellungen für frühere Vorstandsmitglieder mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Aufsichtsratstätigkeit keine Bezüge. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Noratel AS mit Sitz in Prestaker, 0624 Øvre Eiker, 3301 Hokksund, Norwegen. Die Aktien der Noratel Germany AG sind vollständig im Eigentum der Noratel AS. Die Noratel AS ist wiederum ein mittelbares Tochterunternehmen der discoverIE Group plc, Guildford, Großbritannien. Der Jahresabschluss der Noratel Germany AG wird in den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen der discoverIE Group plc, Großbritannien, einbezogen. Der Konzernabschluss ist an folgendem Ort oder unter www.discoverieplc.com erhältlich: discoverIE Group plc 2 Chancellor Court Occam Road Surrey Research Park Guildford Surrey GU2 7AH Grossbritannien Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.505.585,79 in die Gewinnrücklagen einzustellen. Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat
Grafenau, den 08. April 2024 gez. Andreas Wilhelm Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 28. August 2024 |
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