Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 2952
Vorher
AFG Arbonia Forster Riesa GmbH
Eingetragen
7.3.1991
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Handel, Import, Vertrieb im Inland und Export, mit Erzeugnissen der Heizungs- und Lüftungsindustrie, insbesondere mit Produkten der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik und deren Zubehörteilen, sowie Erbringung von Dienstleistungen wie technische und planerische Beratung, Projektierung, Montage und Kundenservice für diese Produkte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hubert Hein
seit 12.5.2022
Geschäftsführer
Detlef Dr. Johne
seit 24.1.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Midea Climate Europe B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Midea Climate Europe B.V.
Netherlands
1.200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arbonia Riesa GmbH

Glaubitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Rechnungslegungsvorschriften und allgemeine Angaben

Die Arbonia Riesa GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Arbonia Riesa GmbH mit Sitz in Industriestraße A11, 01612 Glaubitz, ist eingetragen im Handelsregister HRB 2952 des Amtsgerichtes Dresden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, planmäßig über zwei bis maximal fünf Jahre bzw. entsprechend der Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet und werden entsprechend Ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, durchschnittlich über fünf bis zehn Jahre abgeschrieben. In der Handelsbilanz wurde von dem Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Für bisher nach steuerrechtlichen Vorschriften bewertete Vermögensgegenstände, die zu Beginn des Geschäftsjahres der Erstanwendung des HGB i.d.F. des BilMoG vorhanden waren, erfolgt die Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften sowie die Fortführung der degressiven Abschreibung. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Erst mit Ablauf des fünften Jahres wird ein Abgang unterstellt. Dies wurde zum 31.12.2023 für den im Geschäftsjahr 2019 gebildeten Pool durchgeführt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Insgesamt beträgt die Laufzeit der Forderungen jeweils nicht länger als ein Jahr.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgaben des Blockmodells gebildet. Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Gehaltstrends wurden mit einem Ansatz von 2,50 % p. a. berücksichtigt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Dieser Rechnungszinssatz beträgt 1,75 %.

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Dieser Rechnungszinssatz beträgt 1,75 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungungen, Verbindlichkeiten oder flüssige Mittel, die auf fremde Währung lauten, werden mit dem Umrechnungskurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Bilanzposten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern

Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Arbonia Deutschland GmbH, Plattling wurde mit Wirkung zum Ablauf 31.12.2023 beendet. Die resultierenden aktiven latenten Steuern aus den Abweichungen zwischen der Handeslbilanz und der Steuerbilanz werden aufgrund Inanspruchnahme des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 13) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Es sind zudem Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 4.859 (Vorjahr T€ 5.441) in dieser Position ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Die Gewinnrücklagen resultieren aus der Erstanwendung der neuen Bilanzierungsregelungen des HGB durch das BilMoG zum 1. Januar 2010 und beinhalten erfolgsneutrale Umstellungseffekte aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von EURO 442.331 nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 148 (Vorjahr T€ 95) aus den Liefer- und Leistungsverkehr und sind kurzfristig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.933 (VJ T€ 1.470) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Arbonia Deutschland GmbH in Höhe von T€ 593 (Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.398 (Vorjahr T€ 1.904) sind ebenfalls kurfristig.

In den Verbindlichkeiten sind keine Positionen enthalten die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

D. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verfplichtungen

1. Haftungsverhältnisse

Zum Jahresende bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verflichtungen

Es wurden folgende Verpflichtungen für den Erwerb von Sachanlagen und immaterielle Anlagen (Bestellobligo) zum jeweiligen Bilanzstichtag eingegangen:

31.12.2023 31.12.2022
in T€ in T€
Für Sachanlagen 0 88
Für immaterielle Anlagen 0 0
Total 0 88

Aus den Miet- und Leasingverträgen ergaben sich die folgenden unwiderruflichen Zahlungsverpflichtungen:

31.12.2023 Total 31.12.2022 Total
in T€ in T€
Innerhalb eines Jahres 86 66
In 1 bis 5 Jahren 97 89
Über 5 Jahre 0 0
Total 183 155

Zugunsten der Geschäftsführer wurden weder Kredite noch andere Haftungsverhältnisse eingegangen.

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die Arbonia Riesa GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 44 Mitarbeiter.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine weiteren werterhellenden Ereignisse von besonderer Bedeutung bezogen die Vermögens- und Ertragslage 2023 eingetreten.

Am 27. Februar 2024 hat die Arbonia in ihrer Medienmitteilung anlässlich der Jahresergebnisse 2023 angekündigt, dass der Verwaltungsrat der Arbonia mehrere unaufgeforderte Interessensbekundungen für den Kauf der Division Climate erhalten und sich daraufhin entschlossen hat, diese unter Beizug von Investmentbanken sorgfältig zu prüfen. Aktuell sind der Prozess und die Verhandlungen mit mehreren strategischen Kaufinteressenten in einem fortgeschrittenen Stadium. Nach Vollzug der Transaktion würde sich die Arbonia vollständig auf das Türengeschäft und die Umsetzung der eingeschlagenen Strategie ausrichten.

Verwendung des Ergebnisses

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt 319.703,67 €, welcher vollständig an die Arbonia Deutschland GmbH abgeführt wurde.

Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Arbonia Deutschland GmbH mit dem Sitz in Plattling (Amtsgericht Deggendorf, HRB 2579) ist aufgrund Beschlusses vom 28.12.2023 mit Wirkung zum Ablauf 31.12.2023 beendet worden.

Konzernzugehörigkeit

Für den größten Kreis von Unternehmen:

Die Arbonia Riesa GmbH wird in den Konzernabschluss der ARBONIA AG, Arbon (Schweiz), einbezogen. Der Abschluss wird nach IFRS Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt und ist am Sitz der ARBONIA AG, Arbon (Schweiz), offengelegt sowie auf der Internetseite www.arbonia.com aufrufbar.

Für den kleinsten Kreis von Unternehmen:

Die Arbonia Riesa GmbH wird in den Teilkonzernabschluss der Muttergesellschaft Arbonia Deutschland GmbH mit Sitz in Pankofen-Bahnhof 1, 94447 Plattling, eingetragen im Handelsregister HRB 2579 des Amtsgerichtes Deggendorf, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Teilkonzernabschlussbericht der Arbonia Deutschland GmbH wird im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Glaubitz, den 21. Juni 2024

Knut Bartsch

Hubert Hein

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen 433.215,00 388.189,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.778,00 14.721,00
II. Sachanlagen 424.437,00 373.468,09
B. Umlaufvermögen 5.541.566,82 5.463.244,41
I. Vorräte 159,16 162,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.540.480,47 5.462.764,57
III. Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten 927,19 317,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.134,00 58.500,91
6.005.915,82 5.909.934,41

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital 2.072.878,92 2.072.878,92
I. Gezeichnetes Kapital 613.550,26 613.550,26
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 442.331,00 442.331,00
III. Bilanzgewinn 1.016.997,66 1.016.997,66
IV. Jahresfehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 453.469,00 367.190,00
C. Verbindlichkeiten 3.479.567,90 3.469.865,49
6.005.915,82 5.909.934,41

 

Knut Bartsch, Geschäftsführer

Hubert Hein, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

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