EAB Wohnbau GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Murat Demir seit 15.10.2025 | Geschäftsführer |
Ahmet Güngör Gökcek seit 15.10.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Walldorfer Wohnbaugesellschaft mbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnwerte Langen GmbHLangen (Hessen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtWohnwerte Langen GmbH, LangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021I. Grundlagen der Gesellschaft Die Wohnwerte Langen GmbH wurde als Projektgesellschaft für den Erwerb und Entwicklung des Grundstücks Liebigstrasse, Ecke Weserstrasse, 63225 Langen, sowie die Planung, Errichtung und den Vertrieb von Eigentumswohnungen auf diesem Grundstück gegründet. Zum Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft war der vorhabenbezogene Bebauungsplan für das künftige Baugrundstück nicht rechtskräftig. Mit dessen Rechtskraft wurde die Baugenehmigung erwirkt und die Bauausführung vorbereitet. Parallel dazu wurde der Vertrieb der Wohnungen gestartet. Alle Architekten- und Ingenieurleistungen, die gesamte Bauausführung sowie der Vertrieb wurde an externe Dienstleister und Unternehmen vergeben. Die gesamte Projektsteuerung erfolgte durch die Gesellschafter. Eigenes Personal wurde lediglich im Bereich der Bauleitung eingesetzt. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2021 lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 preisbereinigt um 2,6 Prozent höher als im Jahr 2020. Auch im Jahr 2021 war die konjunkturelle Entwicklung stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen. Aufgrund der andauernden Pandemie und dem immer stärker auftretenden Mangel an Baumaterial ist das Bauen im Jahr 2021 deutlich teurer geworden. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte in 2021 144,8 Mrd. Euro (+1,2%) Die Preisentwicklung für Bauleistungen lag bei 7,4 %, die reale Umsatzentwicklung mithin bei -6,2 %. Insgesamt lässt sich allerdings feststellen, dass die deutsche Bauwirtschaft bislang gut durch die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie gekommen ist. In diesem Jahr wurden rund 328.489 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,5 % oder 8.127 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 % und die Zahl der neu genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 2,2 %. Die Baukonjunktur erlebt in vielen Bereichen - angeführt vom Wohnungsbau - weiterhin einen Aufschwung. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt unverändert hoch. Die anhaltend guten Rahmenbedingungen ermöglichen im Neubau hohe Zuwächse. Zudem besteht im Verhältnis zu den Baufertigstellungen immer noch ein sehr hoher Überhang an Baugenehmigungen. Ein Grund zur Entwarnung ist dies allerdings noch nicht: knappes Baumaterial sowie starke Preissteigerungen werden die Baubranche auch im Jahr 2022 begleiten. b. Wirtschaftliche Situation aus Unternehmenssicht Zu Beginn des Jahre 2021 waren nahezu alle Wohnungen des Projektes veräußert. Alle Aufträge waren an Nachunternehmer und Dienstleister vergeben. Mehr als die Hälfte der Wohnungen war bereits an die Erwerber übergeben. Die Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens zeichnete sich somit bereits ab. Insgesamt entsprach die Situation aus wirtschaftlicher Sicht den Erwartungen der Gesellschafter. Die Anlaufschwierigkeiten der Bauausführung aus dem Jahr 2020 waren überwunden. Daraus resultierende Verspätungen von Wohnungsübergaben wurden, wie bereits vorsorglich in den jeweiligen Kaufverträgen mit den Erwerbern vereinbart, durch Schadensersatzzahlungen (Mietausfallschaden) kompensiert. Dieser Umstand hat den Erlös nur geringfügig geschmälert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mehr gegenüber Banken; eine insgesamt gute Ertragslage für das Projekt war absehbar. Aufgrund dieser positiven Ausgangslage wurde die Entscheidung gefällt, weitere Projektentwicklungen zu forcieren und Bauträgerprojekte zu realisieren. Im November 2021 wurden zwei benachbarte Grundstücke in Dreieich erworben, um dort das Baurecht für ein Wohn- und Geschäftshaus zu schaffen und ein neues Bauvorhaben anzustoßen. Daneben wurde der Ankauf von weiteren Grundstücken überprüft. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft c.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 14.095 TEUR und erhöhte sich zum Vorjahr um 5.322 TEUR (+60,66%). Durch die Fertigstellung und Übergabe des gesamten Wohnungsbestandes sowie des überwiegenden Teils der Tiefgaragenplätze des Bauprojektes Liebigstrasse, Ecke Weserstrasse, 63225 Langen kam es in 2021 zu einem operativen Cashflow von -96 TEUR. Nicht gebundene liquide Mittel wurden den Gesellschaftern im Rahmen verzinslicher Darlehen zur Verfügung gestellt (6.300 TEUR) und war damit ursächlich für die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 736 TEUR auf 6.616 TEUR (+ 5.880 TEUR). Gleichzeitig hat dies dann auch zu dem negativen operativen Cashflow geführt. Infolge der nahezu vollständigen Projektabwicklung in 2021 reduzierte sich der Bestand von fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 15.769 TEUR bei gleichzeitigem Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von 15.332 TEUR. Der Vorratsbestand beträgt zum Bilanzstichtag 695 TEUR und beinhaltet Tiefgaragenplätze (230 TEUR) sowie geleistete Anzahlungen (465 TEUR) für ein begonnenes Neuprojekt. Im Vorjahr betrug der Vorratsbestand nach Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen 1.133 EUR. Trotz der Darlehensgewährung an Gesellschafter reduzierte sich der Barmittelbestand lediglich um 101 TEUR und beträgt zum Stichtag 6.779 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr (5.225 TEUR) um 67,66 % auf 8.760 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 62,15 % (VJ: 59,57 %) Die Rückstellungen reduzierten sich im Geschäftsjahr um 115 TEUR auf 2.752 TEUR. Diese Reduzierung resultierte zum einen aus der Minderung der Steuerrückstellungen (664 TEUR) und zum anderen aus der Zuführung zu den sonstigen Rückstellungen (549 TUER), hier insbesondere aus der Zuführung zu der branchentypischen Gewährleistungsrückstellung (482 TEUR). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 1.900 TEUR auf 2.581 TEUR (VJ: 681 TEUR). Die wesentlichen Änderungen ergeben sich aus der Minderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 336 TEUR auf 295 TEUR (VJ: 631 TEUR), sowie der Erhöhung der Steuerverbindlichkeiten um 2.257 TEUR auf 2.275 TEUR (VJ: 18 TEUR). c.2. Finanzlage Der Jahresüberschuss in Höhe von 3.537 TEUR verbleibt in der Gesellschaft. Es wurde kein Fremdkapital benötigt, so dass die Finanzierung vollständig aus eigenen Mitteln erfolgte. Es erfolgte im Berichtsjahr keine Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die statisch zum Bilanzstichtag ermittelte Liquidität 3. Grades1, welche die Summe aus liquiden Mitteln, Forderungen und Vorräten den kurzfristig fälligen Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüberstellt, hat sich wie folgt entwickelt:
In beiden Geschäftsjahren war aber auch die Liquidität ersten Grades bereits deutlich positiv und verdeutlicht die finanzielle Stabilität der Gesellschaft. c.3 Ertragslage Das Rohergebnis verminderte sich zum Vorjahr um 2.961 TEUR bzw. auf insgesamt 6.077 TEUR. Die Minderung resultiert aus dem Abschluss der Bauprojektes Liebigstrasse, Ecke Weserstrasse, 63225 Langen. Ein weiteres Bauprojekt befindet sich erst in der Projektierungsphase und schlägt sich noch nicht im Rohergebnis nieder. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 58 TEUR auf 180 TEUR reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich zum Vorjahr um 155 TEUR auf 844 TEUR für das Geschäftsjahr 2021. Die Reduzierung ist vor allem auf 117 TEUR niedrigere Kosten für die Einstellung in die branchentypische Gewährleistungsrückstellung sowie 184 TEUR niedrigere Kosten für Schadensausgleich wegen Bauverzug zurückzuführen. Gegenläufig haben sich vor allem die Raumkosten (20 TEUR), die Kosten für Beiträge (15 TEUR), die Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen (14 TEUR) sowie die Recht- und Beratungskosten (99 TEUR) entwickelt. Die Zinserträge enthalten Zinsen aus gewährten Gesellschafterdarlehen in Höhe von 40 TEUR. Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.535 TEUR ab. Das Jahresergebnis vor Steuern beträgt 5.077 TEUR und entspricht damit den Erwartungen für das Geschäftsjahr. III. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht Die Rahmenbedingungen für das Jahr 2022 sind seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine sehr stark verändert. Es werden überwiegend negative Auswirkungen auf die Bauproduktion erwartet, vor allem aufgrund Kostensteigerungen. Eine weitaus größere negative Auswirkung auf die Branche hat die hohe Inflationsrate und damit einhergehend die ansteigenden Zinsen für Finanzierungen. In den letzten Jahren war Wohneigentum für breite Bevölkerungsschichten aufgrund der günstigen Zinsen erschwinglich. Die Nachfrage war in Metropolregionen oft höher als das Angebot. Die Wende in der Geldpolitik führt nun dazu, dass viele potentielle Kaufinteressenten sich den Erwerb von Wohneigentum nicht mehr leisten können. Dennoch gehen wir davon aus, dass die Chancen einer positiven Unternehmensentwicklung die bestehenden Risiken überwiegen. Der Bedarf und die Nachfrage nach neuem Wohnraum bleiben unverändert hoch. Gerade im Rhein-Main Gebiet bleibt Wohnraum ein knappes und gefragtes Gut. Außerdem kann man davon ausgehen, dass aufgrund der inflationären Tendenzen Sachwerte wie Immobilien auch in Zukunft gefragt sein werden. Die Projektentwicklung für die im Jahr 2021 erworbenen Grundstücke sind noch nicht abgeschlossen. Nachdem die Zinsen für Hypothekendarlehen gestiegen sind, wurde die Planung auf die aktuelle Marktlage angepasst. Im Gegensatz zum Projekt Liebigstrasse Langen, wo hauptsächlich Kapitalanleger angesprochen waren, wurde der Fokus auf Selbstnutzer gerichtet. Die geplanten Wohnungen wurden auf eine bessere Kosten-Nutzen-Relation ausgelegt. So können mit optimal ausgenutzten Flächen Familienwohnungen zum möglichst günstigen Einstiegspreis angeboten werden. Auch der ursprünglich geplante energetische Standard wurde erhöht, um den Endkunden den Genuss der günstigen Finanzierungsmöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu ermöglichen. Wir werden in den kommenden Monaten den Markt intensiv beobachten und dann entscheiden, mit welchen Rahmenbedingungen und Preisen wir in den Vertrieb gehen. Gleichzeitig forcieren wir die Projektentwicklung auf einem weiteren Grundstück. Hier wird in unserem Auftrag ein vorhabenbezogener Bebauungsplan in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung aufgestellt. Nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens erwarten wir einen hohen Wertzuwachs für das Grundstück. Das Grundstück ist aktuell noch nicht erworben, sondern nur reserviert, um das Entwicklungsrisiko minimal zu halten. Zusammenfassend sind wir verhalten optimistisch und werden unsere Fixkosten, Verbindlichkeiten und Geschäftsrisiken auf dem aktuell niedrigen Stand halten, bis die Vertriebssituation kalkulierbarer wird. Wegen der noch nicht abgeschlossenen Projektentwicklung, der in 2022 erworbenen Grundstücke, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 ein leicht negatives Jahresergebnis.
Langen (Hessen), 19.05.2023 gez. Ahmet Gökcek, Geschäftsführer gez. Murat Demir, Geschäftsführer 1 Liquidität 3. Grades = (Flüssige Mittel + Forderungen + Vorräte) x 100 / kurzfristig fällige Rückstellungen und Verbindlichkeiten BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung des Gesellschaftsvertrags sowie der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang einschließlich Anlagespiegel. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie damit ggf. verbundenen Anhangangaben erfolgen in der entsprechenden Reihenfolge der Postengliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen: Im Geschäftsjahr werden Schadenersatzleistungen wegen Bauverzug unter den verschiedenen betrieblichen Kosten ausgewiesen. Der Ausweis im Vorjahr erfolgte als negative sonstige betriebliche Erträge. Im Geschäftsjahr wird der Ausweis des Vorjahreswertes angepasst. Ferner erfolgte eine Anpassung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Unter den Vorräten werden fertige Erzeugnisse und Waren sowie geleistete Anzahlungen ausgewiesen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfolgte auf retrograde Weise ausgehend von den Verkaufspreisen. Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung. Geleistete Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das Ausfallrisiko bestimmter Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Gewährleistungsrückstellung wurde ausgehend von einem pauschalen Prozentsatz von den Umsatzerlösen und unter Berücksichtigung einer erwarteten Preis- und Kostensteigerung bewertet. Gleichzeitig weist diese Rückstellung eine Restlaufzeit von über einem Jahr auf und wurde mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben wird, abgezinst. Eine Abzinsung für den anteiligen Betrag der Rückstellung mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr erfolgt nicht. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive latente Steuern wurden aufgrund des Wahlrechts § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 6.595.211,73 EUR (Vorjahr: 161.468,01 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahren. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden aufgrund des Wahlrechts § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: - Aufwand für die Zuführung zur Rückstellung für Gewährleistungen von EUR 489.007,51 (Vorjahr: EUR 605.573,59) - Gerichtskosten für Mithaftentlassungen von EUR 65.010,80 (Vorjahr: EUR 0,00) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 0,0 (Vj. 3,0). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Geschäftsführervergütung Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 3.534.956,76 EUR. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Langen (Hessen), den 19. Mai 2023 gez. Murat Demir, Geschäftsführer gez. Ahmet Gökcek, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maße zum Zwecke der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Wohnwerte Langen GmbH, Langen (Hessen) Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Wohnwerte Langen GmbH, Langen (Hessen) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wohnwerte Langen GmbH, Langen (Hessen) für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hanroth, den 26. Mai 2023 gez. Jörg Hammen, Wirtschaftsprüfer |
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