P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH
Streichmühler Straße 8A, 24977 Grundhof, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Hartwig Matz Petersen seit 11.10.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.30% | |
| 14.29% | |
| 12.50% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbHGrundhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH ist im Bereich der Züchtung, Produktion und des Handels mit Saatgut tätig. Im Geschäftsjahr haben sich weder Veränderungen bei den Standorten noch bei der Produktions- oder Organisationsstruktur ergeben. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungs- und Forschungstätigkeit ist der Bereich der Saatzucht mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Sorten im Bereich Zwischenfrucht- und Futterpflanzen sowie Getreide und Leguminosen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH züchtet landwirtschaftliche Kulturpflanzen. Der Vertrieb erfolgt in Kooperation mit der Saaten-Union GmbH, Hannover. Das Saatgut wird national und international vermarktet. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bereich Saatzucht waren im Geschäftsjahr geprägt von hohen Einkaufspreisen für die Jahre 2022 und 2023, die den durchschnittlichen Bestandswert stark erhöht haben und nun bei auf breiter Front sinkenden Verkaufspreisen unsere Rohmarge reduzieren. Die Produktion für die Frühjahrsaussaat 2023 wurde im Herbst 2022 zu hohen Preisen (für alle Marktteilnehmer) abgeschlossen, da die Produktionsbereitschaft aufgrund hoher Ölsaaten- und Getreidepreise äußerst gering war. Seit dem Frühjahr 2023 hat der Markt an Dynamik verloren, Rohstoffpreise sowie Dünger, Energie werden wieder günstiger (Vorkrisenniveau). Hinzu kam eine allgemeine Kaufzurückhaltung auf landwirtschaftlicher Ebene bei sinkenden Grundrenten. Die Kaufentscheidungen auf Seiten der Landwirte und des Handels waren, auch aufgrund der Zinssituation, von Kurzfristigkeit geprägt. Die agrarpolitischen Rahmenbedingungen haben sich mit der GAP 2023 geändert: Wegfall der ökologischen Vorrangflächen ("Greening"), veränderte Nachfrage durch Konditionalität (GLÖZ 6) sowie verpflichtender Zwischenfruchtanbau in roten Gebieten beeinflussen unser Geschäft. Es wird zunehmend schwierig, auf die Kurzfristigkeit und teilweise Praxisferne von politischen Entscheidungen im Bereich Saatgut zu reagieren, da die Produktionszyklen für Saatgut länger sind. Darüber hinaus waren im Berichtsjahr weiterhin deutliche Kostensteigerungen bei Transporten (Maut), Betriebsmitteln, Löhnen und Zinsen zu verzeichnen. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnisse Wir blicken erneut auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Die weltpolitische Lage blieb angespannt, Konflikte nahmen zu. Zudem blieb die wirtschaftliche Situation insbesondere in Deutschland mit einer BIP-Wachstumsrate von negativen 0,30 % im Jahr 2023 schwierig. Auch für 2024 wird mit einem negativen Wirtschaftswachstum gerechnet. Auch wir konnten uns diesen strukturellen Schwierigkeiten nicht entziehen. Aufgrund außergewöhnlicher Marktkonstellationen und externer Einflüsse muss die PHP einen teuer produzierten Warenbestand in einem rückläufigen Markt verkaufen. Deutliche Kostensteigerungen für Transporte, Betriebsmittel, Löhne und Zinsen zogen sich durch das gesamte Geschäftsjahr. Die Margen wurden somit von zwei Seiten angegriffen. Das Rohergebnis liegt (bereinigt um Einmaleffekte) T€ 964 unter dem Vorjahr und spiegelt die deutlich gestiegenen Einkaufspreise bei unseren Kernprodukten wider. Wir hatten jedoch mit Margendruck gerechnet und haben mit diesem Ergebnis das obere Ende unserer gewohnt konservativen Planung erreicht. Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr um T€ 160 auf T€ 3.227 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 4 auf T€ 5.538 vermindert. Als Zinsergebnis wird ein negativer Betrag von T€ -469 (i.Vj. -245) ausgewiesen. Dabei handelt es sich zum Großteil um die Verzinsung der Betriebsmittelkredite. Insgesamt liegt das um Einmaleffekte bereinigte Jahresergebnis mit T€ 217 um T€ 1.056 deutlich unterhalb des Vorjahres, entspricht aber dem oberen Ende unseren Erwartungen. 3. Lage Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich konstant gezeigt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Zum Bilanzstichtag bestanden kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Warenbeständen in Höhe von T€ 10.250 (i.Vj. T€ 11.000). Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Es wurden T€ 5 in immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 688 in Sachanlagevermögen (einschl. Anlagen im Bau) investiert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens halten wir stabil. Die Finanzierung passt zur Vermögensstruktur. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt T€ 30.947 und somit 57,7% der Bilanzsumme (i. Vj. T€ 31.179 und somit 54,0% der Bilanzsumme). III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Das Wirtschaftsjahr 2024/2025 wird erneut von großen Herausforderungen geprägt sein. Ein sinkendes Preisniveau auf dem Saatgutmarkt wird die Margen weiter reduzieren. Einzelne Arten werden aufgrund von Verfügbarkeitssituationen stabilere bis feste Preise aufweisen. Die allgemeine Zahlungsbereitschaft der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt aufgrund der angespannten Liquiditätssituation im Ackerbau seit Herbst 2023. Die Teuerung der Produktionskosten flacht ab, ist aber weiterhin vorhanden. Die Auswirkungen der aktuellen Änderungen der Flächenstilllegungsverpflichtung auf unser Geschäft bleiben abzuwarten. Insgesamt bleibt der Druck auf die Rentabilität hoch. Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wird die Ertragsstärke des Saatgutgeschäfts weiter zurückgehen. Ein Rückgang des Betriebsergebnisses wird jedoch in Kauf genommen, um die teuren Lagerbestände abzubauen. Die Produktion im Jahr 2025 wird wieder ein besseres Preisgefüge aufweisen. Die Warenfinanzierung wird schrittweise reduziert. Aufgrund der oben genannten Faktoren rechnen wir im Wirtschaftsjahr 2024/2025 mit einem schwächeren Ergebnis als im Berichtsjahr. Im Wirtschaftsjahr 2025/2026 wird sich die Margensituation wieder leicht verbessern, vor allem durch einen günstigeren Einkauf. Dies wird dann auch zu einer positiven Rentabilitätsentwicklung führen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagement Ziel des internen Risikomanagementprozesses ist es, wesentliche Risiken zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und zu überwachen. Strategische Risiken Die strategischen Risiken ergeben sich aus der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Diese umfasst u. a. die Prozessoptimierung, die Stärkung der Kernbereiche bzw. der Produktpalette, dem Produktmanagement sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung. Der Erfolg der vorgenannten strategischen Entscheidungen unterliegt dem Prognoserisiko hinsichtlich zukünftiger Marktentwicklungen und der Annahme der Umsetzbarkeit der angestrebten Maßnahmen. Allgemeine Marktrisiken liegen im Saatzuchtbereich vor allem in der Preisvolatilität und der Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produkte. Sonstige Risiken Die Beschaffungsrisiken werden durch eine ausreichende Lagerhaltung weitestgehend minimiert. Produktionsrisiken wird durch Vermehrung in unterschiedlichen Regionen und kontrasaisonalen Vermehrungen entgegengetreten. Aufgrund der hohen Lagerbestände wurden die Saatgutvermehrungen deutlich zurückgefahren. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Chancen sehen wir weiterhin durch unser breites Sortiment an Zwischenfrüchten, Leguminosen und Getreide. Tendenziell werden die Fruchtfolgen vielfältiger und leistungsfähige Sorten bleiben gefragt. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Finanzanlagen und das Beteiligungsmanagement. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel, Lieferantenkredite und einen Kontokorrentkredit der Hausbank. Währungsrisiken bestehen nur in sehr geringem Umfang. Es wird versucht, die Risiken mit gezielten Devisentermingeschäften zu minimieren. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 4. Gesamtaussage Zusammenfassend bestehen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand keine spezifischen Risiken, die unser Unternehmen in seinem Bestand gefährden. IV. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. Es existiert eine Zuchtstation in 17209 Sietow.
Grundhof, den 28.11.2024 gez., P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH Peter Hartwig Matz Petersen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024P. H. PETERSEN SAATZUCHT LUNDSGAARD GMBH, GRUNDHOFA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Allgemeine Angaben Die P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH hat Ihren Sitz in Grundhof und ist eingetragen im Handelsregister Flensburg unter HRB 4288 FL. Der Jahresabschluss der P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und unter Beachtung unter Beachtung der besonderen Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 266, 275 HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Posten, die weder am Bilanzstichtag noch am Bilanzstichtag des Vorjahres einen Betrag aufweisen, sind nicht aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die im Vorjahr unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von insgesamt T€ 2.490 wurden im Berichtszeitraum in die Finanzanlagen umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit Ihren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet. Es wurde bei den Zugängen die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 netto wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu (beim Feldinventar zum Teil mit geschätzten bzw. standardisierten) Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet. Für eine periodengerechte Ergebnisermittlung werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, diese beinhalten Ausgaben für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Auf eine Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz (§ 253 Abs. 2 HGB) wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. B. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Bilanz Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 sind im Anlagenspiegel dargestellt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen in Höhe von T€ 6.380 (i.Vj. T€ 6.038) enthalten. Bei den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich in Höhe von T€ 11.959 (i.Vj. T€ 16.374) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 240 (i.Vj. T€ 0) um Darlehensverbindlichkeiten. Letztere haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personal (T€ 329) und für Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie die Erstellung der Steuererklärungen (T€ 50). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 12.769 durch Grundschulden und durch selbstschuldnerische Bürgschaft eines Gesellschafters gesichert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert ist, beträgt T€ 12.769. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten (Vorjahr):
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen in Höhe von T€ 5.279 (i.Vj. T€ 6.718) enthalten. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Dabei wurden die Erleichterungen gemäß § 276 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB angewandt. Das Rohergebnis enthält Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 7 (i.Vj. T€ 12). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 14 (iVj. T€ 31). Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023/24 ist durch Erträge aus Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 93 (i.Vj. T€ 4.584) positiv beeinflusst. Diese betreffen im Vorjahr Teilverkäufe der Beteiligungen an der ALISCA-Mag Kft. und an der "SU3" Saatzucht- und Saatenhandels-Beteiligungs GmbH. Die Ertragsteuern beinhalten per Saldo Guthaben von T€ 12 (i.Vj. T€ 194) an periodenfremde Steuern. C. SONSTIGE ANGABEN Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 71 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 72), davon 30 im kaufmännischen und 41 im gewerblichen Bereich. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen über Grundstücke und Gebäude von rd. T€ 147 p.a. Die Miet- und Pachtverträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 10 Jahren. Die Verträge können i.d.R.während der festen Vertragsbindung nicht gekündigt werden. Es besteht unverändert eine Selbstschuldnerische Bürgschaft zur Sicherung von Forderungen einer Bank gegenüber einem Beteiligungsunternehmen in Höhe von T€ 750. Die Forderungen an Gesellschafter sind gleichzeitig Ausleihungen an Geschäftsführer, die angemessen verzinst werden. Nachfolgende Tabelle enthält eine Zusammenstellung der Beteiligungen i.S. des § 285 Nr. 11 HGB:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Als Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft: Peter Hartwig Matz Petersen, Grundhof, Landwirt
Grundhof, den 21.11.2024 gez. P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH Peter Hartwig Matz Petersen, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH, Grundhof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH, Grundhof, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH, Grundhof, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock, den 10.02.2025 Treurat
GmbH
gez. Marenziehn, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Dr. Erver, Wirtschaftsprüferin |
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