Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 110159
Eingetragen
5.9.2025
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von sowie der Handel mit Schaltern und Bauteilen für die Radio-, Fernseh-, Fernmelde-, Elektround Elekronikindustrie und verwandte Industrien.

Historie

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Management

NameRolle
Frank E. DeVita
seit 5.9.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sensata Technologies, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sensata Technologies, Inc.
United States
2.049.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sensata Technologies GmbH

Düsseldorf (vormals: Berlin)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sensata Technologies GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sensata Technologies GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sensata Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt „I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ Unterabschnitt „1. Allgemeines“ im Anhang sowie in den Abschnitten „1. Rahmenbedingungen und Darstellung des Geschäftsverlaufs“ und „3.1 Prognosebericht“ im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Jahr 2019 beschlossen und im Jahr 2020 umgesetzt wurde. Infolge der Einstellung der operativen Tätigkeit verfügt die Gesellschaft im Prognosezeitraum nicht über ausreichende Zahlungsmittel und erwartet auch keine ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse für die danach liegenden Zeiträume, um den bestehenden Verpflichtungen (EUR 9.4 Mio.) nachzukommen. Davon entfallen EUR 6,7 Mio. auf Verpflichtungen aus Altersversorgungszusagen.

Die Gesellschafterin Sensata Technologies, Inc. Attleboro, Massachusetts, USA, hat sich mit einer betragsmäßig unbegrenzten Patronatserklärung vom 31. März 2026 verpflichtet, den voraussichtlich notwendigen operativen Finanzmittel- und Kapitalbedarf der Gesellschaft für 12 Monate ab dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 zu decken. Hinsichtlich der Verpflichtungen aus den Altersversorgungszusagen gilt die Verpflichtung der Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA gegenüber der Gesellschaft zeitlich unbegrenzt.

Daher hängt die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit bis zur geordneten Beendigung der Geschäftstätigkeit und Liquidierung der Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung und der Kapitalausstattung durch die oberste Konzernmutter Sensata Technologies, Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, ab.

Derzeit werden verschiedene Optionen zur Beendigung der Gesellschaft geprüft, einschließlich einer möglichen Liquidation. Sofern die Beendigung der Gesellschaft nicht innerhalb des Prognosezeitraums erfolgt, ist die Gesellschaft auch weiterhin auf finanzielle Zuflüsse der obersten Konzernmutter Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA angewiesen

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt „I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ Unterabschnitt „1. Allgemeines“ im Anhang sowie in den Abschnitten „1. Rahmenbedingungen und Darstellung des Geschäftsverlaufs“ und „3.1 Prognosebericht“ im Lagebericht, welche die Einstellung der operativen Tätigkeit der Gesellschaft und die darauf basierende Bilanzierung zu Liquidationswerten aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorschriften und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Beendigung ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen.

beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 7. April 2026

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckers, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

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31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.620,21 75.930,32
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.261,34 72.832,27
78.881,55 148.762,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.336.250,81 9.336.250,81
9.415.132,36 9.485.013,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 800.992,39 273.878,75
2. Unfertige Erzeugnisse 91.397,57 164.593,09
3. Fertige Erzeugnisse 226.630,46 305.550,03
1.119.020,42 744.021,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.604.500,82 6.883.843,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 742.336,97 476.629,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 161.871,56 153.912,97
10.508.709,35 7.514.386,52
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 94.546,05 93.428,69
11.722.275,82 8.351.837,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.008,94 20.039,91
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.148.715,79 6.261.731,16
29.292.132,91 24.118.621,55

Passiva

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31.12.2017
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.049.000,00 2.049.000,00
II. Kapitalrücklage 23.796.254,95 23.796.254,95
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 208.019,64 208.019,64
IV. Verlustvortrag -32.315.005,75 -24.314.578,50
V. Jahresfehlbetrag -1.886.984,62 -8.000.427,25
-8.148.715,79 -6.261.731,16
davon nicht duch Eigenkapital gedeckt -8.148.715,79 -6.261.731,16
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.025.602,00 5.736.947,00
2. Sonstige Rückstellungen 6.520.691,58 6.013.022,89
13.546.293,58 11.749.969,89
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 552.193,35 643.326,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.969.594,43 10.903.742,80
3. Sonstige Verbindlichkeiten 224.051,55 821.582,52
- davon aus Steuern EUR 194.734,04 (i.Vj. TEUR 288)
15.745.839,33 12.368.651,66
29.292.132,91 24.118.621,55

Gewinn- und Verlustrechnung für 2018

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2017
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 53.267.976,69 43.752.759,95
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -152.115,08 414.075,15
3. Sonstige betriebliche Erträge 55.938,49 5.834,13
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0)
53.171.800,10 44.172.669,23
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 42.651.918,00 35.967.288,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.134.242,18 713.537,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.184.858,68 9.798.877,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.472.895,46 834.618,54
- davon für Altersversorgung EUR 181.187,43 (i.Vj. TEUR 170)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 25.310,11 1.469.430,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.083.171,25 3.476.098,75
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0)
54.552.395,68 52.259.851,43
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 506.389,04 0,00
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 506.389,04 (i.Vj. TEUR 0)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.886.984,62 -8.087.182,20
10. Ergebnis nach Steuern -1.886.984,62 -8.000.427,25
11. Jahresfehlbetrag -1.886.984,62 -8.000.427,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Sensata Technologies GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 110159 eingetragen und hat ihren Firmensitz in Düsseldorf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Im Jahr 2017 wurde der Einkauf der Produkte von der Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o ., Bydgoszcz, Polen, gänzlich zurückgefahren, da diese im Jahr 2017 ihre Produktion vollständig eingestellt und auf die bulgarische Schwestergesellschaft Sensata Technologies Bulgaria EOOD, Plovdiv, Bulgarien, verlagert hat. Daraufhin wurde das operative Geschäft der Sensata Technologies GmbH sukzessiv zurückgefahren und im Jahr 2020 eingestellt.

Da die operative Geschäftstätigkeit eingestellt wurde, kann somit nicht mehr von ihrer Fortführung ausgegangen werden. Der Jahresabschluss wurde daher unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten zu Liquidationswerten. Die Regelungen des IDW RS HFA 17 wurden bereits im Abschluss zum 31. Dezember 2017 beachtet.

Die bilanziellen Effekte, die sich daraus ergeben sind im Abschnitt „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ dargestellt.

Hinsichtlich des bestandsgefährdenden Risikos für die geordnete Beendigung der Unternehmenstätigkeit wird auf Abschnitte „1. Rahmenbedingungen und Darstellung des Geschäftsverlaufs“ und „3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht im Lagebericht verwiesen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - soweit Änderungen nicht explizit genannt - unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden überwiegend über eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben.

Für geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG in der seither geltenden Fassung an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten; die Gewinnrealisierung erfolgt nach Projektabnahme. Projekte mit Verlusterwartung werden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Herstellungskosten umfassen neben den verursachungsgerecht zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einschließlich Abschreibungen, jedoch keine Finanzierungskosten.

Als niedrigerer Marktpreis werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren die Wiederbeschaffungskosten, als beizulegender Wert bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Für darüberhinausgehende Verlustanteilen werden Rückstellungen gebildet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt .

Soweit der Nettoveräußerungswert der Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens niedrigen alt die fortgeführten Anschaffungs-/Herstellungskosten ist, werden diese aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit mit dem niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Unter Nettoveräußerungswert ist der (voraussichtliche) Veräußerungserlös abzüglich der Veräußerungskosten zu verstehen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Wertberichtigungen werden auf Basis einer Einzelbetrachtung unter Berücksichtigung der Einstellung der operativen Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Die Bewertung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum Nennwert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschafts-Barwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewendet. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszins für 2018 beträgt 3,21 % (i.Vj. 3,68 %). Die Anpassung der laufenden Renten wurde mit 1,75 % (i.Vj. 1,50 %) angesetzt. Es wurde unterstellt, dass die Renten monatlich vorschüssig gezahlt werden. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden einheitlich im operativen Ergebnis (Personalaufwand) ausgewiesen.

Weiterhin wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Zusätzlich werden auch solche Verpflichtungen (insbesondere Abfindungen für die Mitarbeiter) berücksichtigt, die durch die Beendigung der operativen Unternehmenstätigkeit verursacht wurden.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen aus Bezügen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden zu Stichtagskursen im Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle bestimmt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt oder dem Mittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

1.2 Vorräte

Im Zuge der Bewertung des Vorratsvermögens aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 64 auf die zum Stichtag aktivierten fertigen Erzeugnisse bzw. TEUR 486 auf die zum Stichtag aktivierten unfertigen Erzeugnisse vorgenommen, da diese bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Geschäftsbetriebes nicht mehr verwertbar sind.

1.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von TEUR 136 (i.Vj. TEUR 136) enthalten, die eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren aufweisen. Im Übrigen sind die sonstigen Vermögensgegenstände ebenfalls kurzfristig.

1.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge aus.

1.5 Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,18 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenten aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

1.6 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 2.049. Die Sensata Technologies Holding N.V. Almelo, Niederlande, ist alleinige Gesellschafterin.

1.7 Sonstige Rückstellungen

Verpflichtungen (insbesondere Abfindungen für die Mitarbeiter) durch die Beendigung der operativen Unternehmenstätigkeit sind berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abfindungen (TEUR 5.380; i. Vj. 5.380), Jahresabschlusskosten (TEUR 279; i. Vj. TEUR 270) und Gleitzeitkonten, Urlaubsvergütung und Weihnachtsgeld (TEUR 202; i. Vj. TEUR 263).

1.8 Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

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Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre 31.12.2018
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 552.193,35 0,00 552.193,35
(i.Vj. TEUR 643) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 643)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.969.594,43 0,00 14.969.594,43
(i.Vj. TEUR 10.904) (i.Vj. TEUR 0,00) (i.Vj. TEUR 10.904)
Sonstige Verbindlichkeiten 224.051,55 0,00 224.051,55
(i.Vj. TEUR 822) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 822)
15.745.839,33 0,00 15.745.839,33
(i.Vj. TEUR 12.369) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 12.369)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen TEUR 14.970 (i.Vj. TEUR 10.904). Diese beinhalten Cash Pool Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.091 (i.Vj. TEUR 8.363).

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 betreffen ausschließlich Hauptprodukte.

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2018 in % 2017 in %
TEUR TEUR
Deutschland 26.108 49,0 23.300 53,3
EU (ohne Deutschland) 18.104 34,0 19.228 44,0
Drittländer 9.056 17,0 1.225 2,7
53.268 100,0 43.753 100,0

2.2 Sonstige betriebliche Erträge

Im Jahr 2018 entfallen die sonstigen betrieblichen Erträge vollständig auf sonstige Erträge in Höhe von TEUR 56 (i. Vj. TEUR 5).

2.3 Materialaufwand

Der Anstieg des Materialaufwands um TEUR 8.013 ist auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Unternehmensfortführung ist eine Vorratsabwertung in Höhe von TEUR 550 (i. Vj. TEUR 867) vorgenommen worden.

2.4 Personalaufwand

Im Jahr 2018 entfällt der Personalaufwand auf Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 4.185 (i. Vj. TEUR 9.799) und soziale Abgaben in Höhe von TEUR 790 (i. Vj. TEUR (835). Das Ergebnis aus der Berücksichtigung der Abfindungen für die Mitarbeiter in Höhe von TEUR 5.380 ist im Jahr 2017 berücksichtigt.

2.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Bildung von Rückstellungen für Frachtkosten sowie Mietkosten.

2.6 Ergebniseffekt als Abkehr von Rechnungslegungsgrundsatz der Unternehmenstätigkeit

Der durch die Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Unternehmensfortführung entstandene Ergebniseffekt beträgt TEUR 550 (i. Vj. TEUR 7.390).

III. Sonstige Angaben

3.1 Haftungsverhältnisse

Am Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB.

3.2 Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich mit den zwischen fremden Dritten geltenden Konditionen abgeschlossen. Wesentliche nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2018 nicht vor.

3.3 Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehören an:

Herr George Verras, Norton MA/USA (seit 6. November 2015 bis 15. März 2021)

Herr Gerrit Hendrik Ensing, KW Goor/Niederlande (seit 6. November 2015 bis 15. März 2021)

Frau Maria Gonzalez Frece, Attleboro, USA (seit 15. März2021 bis 28. Mai 2024)

Herr Frank E. DeVita, Attleboro, USA (seit 15. März 2021)

Herr Joseph James Barberia, Attleboro, USA (seit 28. Mai 2024)

Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung. Hinsichtlich der Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3.4 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 49 Angestellte (i. Vj. 58 Angestellte).

3.5 Anteilsbesitz von mindestens 20 %

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Firmenname / Sitz Anteilhöhe Jahresergebnis Stammkapital Eigenkapital
TEUR TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
Sensata Technologies Poland
Sp.z.o.o ., Bydgoszcz, Polen 100 % 1.459 8.955 11.050

3.6 Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

Die Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2018 betragen TEUR 34.

3.7 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2018 in Höhe von TEUR 1.887 auf neue Rechnung vorzutragen.

3.8 Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die Sensata Technologies GmbH, Düsseldorf, wird in den Konzernabschluss ihres Mehrheitsgesellschafters, der Sensata Technologies Holding plc, ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Aktien an der New Yorker Börse gehandelt werden (ISIN-Nummer GB00BFMBMT84), mit eingetragenem Sitz in Interface Business Park Bincknoll Lane, Royal Wootton, Bassett, Swindon, XO, SN4 8SY, Vereinigtes Königreich einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Sensata Technologies Holding plc in Interface Business Park Bincknoll Lane, Royal Wootton, Bassett, Swindon, XO, SN4 8SY, Vereinigtes Königreich einzusehen.

Ferner unterbleibt die Aufstellung eines Konzernabschlusses für den Konzern aus dem Mutterunternehmen Sensata Technologies GmbH und deren Tochterunternehmen Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, da der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sensata Technologies Holding plc. (ISIN-Nummer GB00BFMBMT84) Swindon, Vereinigtes Königreich Mutterunternehmen der Gesellschaft, eine befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB ausstrahlt.

3.9 Nachtragsbericht

Die Geschäftsführung der Sensata Technologies GmbH hat im ersten Halbjahr 2019 ihre Beschäftigten darüber informiert, dass der Standort in Berlin geschlossen wird.

Im Geschäftsjahr 2020 wurde die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft eingestellt.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen liquidiert. Die Rückflüsse aus der Liquidation übersteigen den Buchwert der Anteile an der Tochtergesellschaft.

Auf der Basis der Finanzabschlüsse der Geschäftsjahre 2019 bis 2025 haben sich keine außergewöhnlichen Risiken und Ungewissheiten ergeben, die von besonderer Bedeutung sind. Hierzu wird auf die Ausführungen im Lagebericht im Kapitel „Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung“ verwiesen.

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich darüber hinaus nicht ergeben.

 

Düsseldorf, 7. April 2026

Sensata Technologies GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Frank E. DeVita

gez. Joseph James Barberia

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.200.646,88 0,00 0,00 1.200.646,88
1.200.646,88 0,00 0,00 1.200.646,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531.672,05 0,00 0,00 531.672,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.381.818,91 0,00 0,00 4.381.818,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.942.217,02 0,00 0,00 3.942.217,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 167.293,81 0,00 44.570,93 122.722,88
9.023.001,79 0,00 44.570,93 8.978.430,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.336.250,81 0,00 0,00 9.336.250,81
9.336.250,81 0,00 0,00 9.336.250,81
19.559.899,48 0,00 44.570,93 19.515.328,55
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.200.646,88 0,00 0,00 1.200.646,88
1.200.646,88 0,00 0,00 1.200.646,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531.672,05 0,00 0,00 531.672,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.381.818,91 0,00 0,00 4.381.818,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.866.286,70 25.310,11 0,00 3.891.596,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.461,54 0,00 0,00 94.461,54
8.874.239,20 25.310,11 0,00 8.899.549,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
10.074.886,08 25.310,11 0,00 10.100.196,19
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Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.620,21 75.930,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.261,34 72.832,27
78.881,55 148.762,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.336.250,81 9.336.250,81
9.336.250,81 9.336.250,81
9.415.132,36 9.485.013,40

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

1. Rahmenbedingungen und Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Gesellschaft positioniert sich am Markt als Experte für mechatronische Lösungen für die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI).

Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb, sowie der Handel mit Schaltern und Bauteilen für die Radio-, Fernseh-, Fernmelde-, Elektro- und Elektronikindustrie und verwandte Industrien.

Der Verwaltungssitz, der Vertrieb und das europäische Entwicklungszentrum befinden sich am Sitz der Gesellschaft in Düsseldorf. Mit Beschluss vom 30. Dezember 2015 hat die Sensata Technologies GmbH ihre Produktion in Bydgoszcz gegen Gewährung von Anteilen in die Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen eingelegt. Seitdem operiert Sensata Technologies GmbH ausschließlich als Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft. Die Sensata Technologies GmbH ist überwiegend auf den europäischen Absatzmärkten tätig, mit Schwerpunkt auf Deutschland sowie Frankreich und Italien.

Im Geschäftsjahr 2019 beschloss die Gesellschaft, die operative Geschäftstätigkeit vollständig einzustellen. Die Entscheidung basierte auf einer Reihe wirtschaftlicher Faktoren, welche die Fortführung des Geschäftsmodells nachhaltig infrage stellten. Über mehrere Perioden konnten die geplanten Umsatzziele nicht erreicht werden. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Material, Energie, Personal und externe Dienstleistungen erheblich an, wodurch das Geschäftsmodell trotz eingeleiteter Effizienzmaßen nicht mehr profitabel betrieben werden konnte.

Zum Aufstellungszeitpunkt des Lageberichts waren sämtliche wesentlichen Abwicklungsmaßnahmen abgeschlossen. Es verbleiben lediglich die bestehenden Verpflichtungen aus den zugesagten Altersversorgungsverpflichtungen.

Daher wurde der Jahresabschluss auch schon für 2017 unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Forschung und Entwicklung

Die Produktentwicklung im Rahmen einer Reihe von Kundenprojekten wurde bis zur Qualifikation vorangetrieben, gewinnbringende Projekte wurden abgeschlossen. Im Rahmen der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit wurde dieses Geschäftsfeld von anderen Sensata-Gesellschaften übernommen und fortgeführt.

Trotz großer Anstrengungen die Marktdurchdringung in den Märkten „Motorrad“ und „Landwirtschaft“ voranzutreiben, konnten die geplanten Umsatzziele nicht erreicht werden.

2. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Auftragslage, Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr um TEUR 9.515 auf TEUR 53.268 (Vj. TEUR 43.753) gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme des Verkaufsvolumens sowohl im Off-Road Markt als auch im Motorradmarkt. Der größte Anteil des Auftragsanstiegs lag im Bereich des Motorradmarktes. In sonstigen Umsatzbereichen ist die Auftragsentwicklung konstant geblieben. Im Jahr 2018 wurden neue Projekte für Kundenwerkzeuge abgeschlossen, dessen Umsatzrealisation erst in späteren Jahren erfolgen konnte.

Die Zunahme war unter dem Strich im Wesentlichen auf die stark gestiegenen Verkaufsmengen zurückzuführen.

Trotz der verbesserten Umsatzsituation im aktuellen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft ihre Erwartungen auf Budget-Niveau nicht erfüllen. Aufgrund der instabilen Umsatzsituation in den vergangenen Geschäftsjahren und des geringeren Auftragsbestands in den darauffolgenden Jahren, sowie der überproportionale Anstieg des Materialaufwands durch gestiegene Einkaufspreise wurde im Jahr 2019 die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beschlossen und in den Jahren 2019 und 2020 umgesetzt.

Ertragslage

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogenen Waren und Leistungen TEUR 44.694 (Vj. TEUR 36.681) haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 8.013 erhöht. Basierend auf die Gesamtleistung wurde eine Materialaufwandsquote von 82 % erreicht (Vj. 83 %). Durch die anhaltend hohen Preise für Rohstoffe, Vorprodukte und Handelswaren erhöhte sich der Materialaufwand überproportional im Vergleich zur Gesamtleistung. Die Personalkosten sanken im Geschäftsjahr von TEUR 10.633 auf TEUR 4.975. Das ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr vorgenommene Abfindungsrückstellung zurückzuführen.

Die Abschreibungen betrugen TEUR 25 (Vj. TEUR 1.469) und betrafen die planmäßigen Abschreibungen der noch im Bestand befindlichen Sachanlagen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr aufgrund höherer Frachtkosten, Fremdleistungen und konzerninterne Leistungen, sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 1.607 angestiegen.

Als Ergebnis wurde im Jahr 2018 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.887 erzielt (Vj. TEUR -8.000).

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die geordnete Beendigung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung der Gesellschafterin anhängig, welche in Form einer beitragsmäßig unbegrenzten Patronatserklärung für 12 Monat ab dem Aufstellungszeitpunkt des Abschlusses zum 31. Dezember 2018 besteht. Hinsichtlich der Verpflichtungen aus den Altersversorgungszusagen gilt die Verpflichtung der Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, gegenüber der Gesellschaft zeitlich unbegrenzt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2018 TEUR 29.292 (i. Vj. TEUR 24.119). Die Zunahme um TEUR 5.174 ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 4.066 und den Anstieg der Pensionsrückstellungen um TEUR 1.289 zurückzuführen. Die Summe der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und der sonstigen Verbindlichkeiten ist um TEUR 689 im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Das Umlaufvermögen stieg im Geschäftsjahr von TEUR 8.352 um TEUR 3.370 auf TEUR 11.722. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistungen zurückzuführen.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2018 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 8.149 aus. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschafterin Sensata Technologies, Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, am 31. März 2026 eine betragsmäßig unbegrenzte Patronatserklärung für 12 Monate ab dem Aufstellungszeitpunkt des Abschlusses zum 31. Dezember 2018 abgegeben. Hinsichtlich der Verpflichtungen aus dem Altersversorgungszusagen gilt die Verpflichtung der Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, gegenüber der Gesellschaft zeitlich unbegrenzt. Die geordnete Beendigung der Gesellschaft ist von der finanziellen Unterstützung der Gesellschaft abhängig.

Finanzlage

Die Finanzmittel verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 44. Diese Entwicklung ist auf die Zunahme der Rückstellungen in Höhe von 1.796 TEUR zurückzuführen.

Weiterhin bestehen Cash-Pool-Konten, welche bei der europäischen Teilkonzernmutter Sensata Technologies BV, Hengelo, Niederlande, geführt werden. Die Cash-Pool- Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 12.091 (Vj. TEUR 8.363) wird unter der Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Cash-Pool ist nicht Teil des Finanzmittelfonds, sondern in der laufenden Geschäftstätigkeit enthalten.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2018 jederzeit alle Verpflichtungen erfüllen.

Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsführung

Aufgrund der negativen Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft wurde die operative Geschäftstätigkeit in den Jahren 2019 und 2020 sukzessiv eingestellt.

Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 waren bei Sensata Technologies GmbH 46 Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäftsführung der Sensata Technologies GmbH hat im ersten Halbjahr 2019 ihre Beschäftigten darüber informiert, dass der Standort in Berlin geschlossen wird.

Der von Sensata entwickelte Sozialplan kam ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. Den Mitarbeitern wurden Arbeitsplätze an anderen Konzernstandorten angeboten und einige Mitarbeiter sind in Altersteilzeit gegangen oder haben einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet und eine neue Stelle in der Region angenommen.

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Durch die Verschlechterung des operativen Geschäfts in den Jahren 2017 und 2018 wurde im Jahr 2019 die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit beschlossen.

In den Geschäftsjahren 2019 und 2020 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 55.806 bzw. TEUR 35.573 verzeichnet werden, in den darauffolgenden Jahren sanken die Umsatzerlöse deutlich (2021: 3.168 TEUR, 2022: 159 TEUR). Die im Auftragsbestand befindliche Aufträge wurden in den Jahren 2019 bis 2021 realisiert und abgeschlossen. Im Jahr 2019 wurde einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.943 verzeichnet. Im Jahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.558. Diese Entwicklung ist auf die durchgeführten Personalmaßnahmen und die operative Einstellung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Im Jahr 2021 wurde wieder einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 481 verzeichnet.

Die Geschäftsführung erzielte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von ca. TEUR 158, sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. TEUR 1.938. Für die darauffolgenden Jahre konnte die Gesellschaft keine Umsatzerlösen verzeichnen. Im Jahr 2023 konnte einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. 1.169 TEUR erzielt werden. Das resultiert im Wesentlichen aus dem Liquidationserlös der Anteile an verbundenen Unternehmen. Für die Jahre 2024 und 2025 wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 427 bzw. TEUR 400 erzielt. Der Jahresfehlbetrag ist im Wesentlichen auf die Zinsaufwendungen aus dem Cashpool, sowie auf die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Gesellschaft mit keinen Umsatzerlösen. Die Gesellschaft erwartet einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 148. Der prognostizierte Überschuss resultiert im Wesentlichen aus positiven Erträgen aus Währungsumrechnung, die aus der Bewertung der Cash Pool Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag entstehen.

Infolge der Einstellung der operativen Tätigkeit verfügt die Gesellschaft im Prognosezeitraum nicht über ausreichende Zahlungsmittel und erwartet auch keine ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse für die danach liegenden Zeiträume, um die bestehenden Verpflichtungen (TEUR 9.370), welche zum Aufstellungszeitpunkt insbesondere aus den Altersversorgungzusagen in Höhe von TEUR 6.704 bestehen, zu begegnen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aktuell über eine kurzfristige Finanzdisposition durch die konzerninterne Hausbankgesellschaft, Sensata Technologies BV.

Die Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, hat sich mit einer betragsmäßig unbegrenzten Patronatserklärung vom 31. März 2026 verpflichtet, den voraussichtlich notwendigen operativen Finanzmittel- und Kapitalbedarf der Gesellschaft für 12 Monate ab dem Aufstellungszeitpunkt des Abschlusses zum 31. Dezember 2018 zu decken. Hinsichtlich der Verpflichtungen aus den Altersversorgungszusagen gilt die Verpflichtung der Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, gegenüber der Gesellschaft zeitlich unbegrenzt.

Daher hängt die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit bis zur geordneten Beendigung der Gesellschaft der Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung und der Kapitalausstattung durch die oberste Konzernmutter Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, ab und stellt eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit dar.

Derzeit werden verschiedene Optionen zur Beendigung der Gesellschaft geprüft, einschließlich einer möglichen Liquidation.

Sofern die Beendigung der Gesellschaft nicht innerhalb des Prognosezeitraums erfolgt, ist die Gesellschaft weiterhin auf finanzielle Zuflüsse der obersten Konzernmutter Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA angewiesen.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Wesentliche Chancen für die Gesellschaft bestehen aufgrund der Einstellung der operativen Unternehmenstätigkeit nicht.

Es ist unser ständiges Bestreben, die unserem Geschäft inbegriffenen Risiken frühzeitig zu erkennen, deren Größenordnung abzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu bestimmen und umzusetzen, um nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu minimieren. Hierzu wenden wir eine Reihe von Risikomanagement- und Kontrollsystemen an, die uns in die Lage versetzen, unterschiedliche Arten von Risiken in angemessener Weise zu steuern.

Im Zuge der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wurde im August 2019 ein Interessenausgleich und Sozialplan abgeschlossen. Die Personalmaßnahmen wurden in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 durchgeführt und abgeschlossen.

 

Düsseldorf, den 7. April 2026

Sensata Technologies GmbH

Frank E. DeVita, Geschäftsführer

Joseph James Barberia, Geschäftsführer

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