dotSource Holding SE
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dotSource GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die dotSource unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation. Ob E-Commerce- und Content-Plattformen, Kundenbeziehungs- und Produktdatenmanagement oder Digitalmarketing und künstliche Intelligenz: unsere Lösungen sind nutzerorientiert, emotional, gezielt und intelligent. dotSource versteht sich als Partner seiner Kunden, deren spezielle Anforderungen und Bedürfnisse ab der ersten Idee einfließen. Von der Strategieberatung und Systemauswahl über Konzeption und UX-Design bis zum Betrieb in der Cloud - gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und realisiert dotSource skalierbare Digitalprodukte. Dabei setzt dotSource auf New Work und agile Methoden wie Scrum oder Design-Thinking. dotSource konnte sich durch seine innovativen Lösungen zu einer der führenden Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etablieren und gehört inzwischen zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Branche. 1.2 Struktur Die dotSource GmbH hat Ihren Hauptsitz in Jena. Es gibt Zweigniederlassungen in Leipzig, Dresden, Stuttgart und Berlin. 1.3 Markt Die dotSource GmbH agiert überwiegend im deutschen Sprachraum (DACH Region). 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem starken Einbruch der Weltwirtschaft in 2020 infolge der Coronavirus-Pandemie zeigen die Zahlen des Internationale Währungsfonds (IWF) im Rahmen seines letzten Konjunkturausblicks (World Economic Outlook, Update Januar 2022) wieder wirtschaftliches Wachstum in 2021, das letztendlich höher ausfiel, als noch zu Jahresbeginn (Januar-Prognose 2021) erwartet. Konkret hat der IWF nach vorläufigen Berechnungen für 2021 ein Plus von 5,9 % für die Warenwirtschaft ausgewiesen. Das Wachstum lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau (-3,1 %) und gleichzeitig 0,4 Prozentpunkte über der ursprünglichen IWF-Prognose vom Januar 2021 (5,5 %). Ein ähnliches Bild ergibt sich bei einem Blick auf die Euro-Zone. Für diese hat der IWF ein Wachstum um 5,2 % (Vorjahr: -6,4 %) und damit 1,0 Prozentpunkte mehr als noch im Januar berechnet. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland, dem für dotSource mit Abstand wichtigsten Markt (Umsatzanteil 2021: rund 95 %), hat sich in 2021 langsamer als erwartet dargestellt. So hat der IWF ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 2,7 % (Vorjahr: -4,6 %) konstatiert und damit 0,8 Prozentpunkte weniger als noch zu Jahresbeginn erwartet. Nach dem Einbruch des BIP infolge der Coronavirus-Pandemie in 2020 war auch das statistische Bundesamt zu Beginn des Jahres 2021 noch von einem höheren Wachstum und damit einer schnelleren Erholung ausgegangen. Allerdings belasteten Lieferengpässe, gestiegene Preise bei Rohstoffen und Energie sowie die allgemein hohe Inflation Firmen und Verbraucher. Die dritte und vierte Corona-Welle mit steigenden Inzidenzen dämpften zudem Handel, Tourismus sowie Gastgewerbe und verhinderten so die erwartete schnellere Erholung. Dem Entgegen steht jedoch der weiterhin steigende Bedarf an digitalen Lösungen. Nach Angaben des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e. V. (bevh) wuchs der Brutto-Umsatz mit Waren im Onlinehandel bereits im ersten Halbjahr 2021 um 23,2 Prozent (von 23,7 Mrd Euro 1.HJ/2020 auf 45,2 Mrd. Euro 1. HJ/2021). Obwohl die Restriktionen im stationären Handel deutlich gelockert wurden, ist der Wachstumstrend der Branche damit ungebrochen. Wie bereits in 2020 entwickelte sich der Umsatz mit Waren des täglichen Bedarfs 2021 lt. (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) besonders dynamisch. So konnten bereits im 2. Quartal 2021 die Warengruppen DIY-Produkte und Floristik mit einem Plus von 37,3 Prozent, Drogerieprodukte und Lebensmittel mit einem Plus von 34,2 Prozent bzw. 34,9 Prozent, Haus- und Heimtextilien mit einem Plus von 31,5 Prozent sowie Medikamente mit einem Plus von 30,6 Prozent aufwarten. Damit fällt ebenfalls auf, dass der Onlinehandel wiederum besonders stark in jenen Warengruppen zulegen konnte, die während der Pandemie weiter stationär in Lebensmittelgeschäften, Drogerien, Baumärkten und Apotheken angeboten werden durften. Es zeigt sich im zweiten Pandemiejahr wie sehr der E-Commerce zur Normalität für Kunden und Händler geworden ist. Annähernd jeder siebte Euro, der den Deutschen für Haushaltsausgaben zur Verfügung steht, wurde im Jahr 2021 für Waren im E-Commerce ausgegeben. Ein Jahr zuvor war es noch jeder achte. Bereinigt man die Umsätze um Lebensmittel-Einkäufe, hat der E-Commerce mit Waren 2021 sogar jeden fünften Euro auf sich gezogen. Laut bevh stieg der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Gesamtjahr 2021 auf 99,1 Mrd. Euro nach 83,3 Mrd. Euro im Jahr 2020. Dies entspricht einem Gesamtwachstum zum Vorjahr von 19,0 Prozent (Vorjahr: 14,6 Prozent). Hiervon sind gut 40 Prozent dem Mobile Commerce zuzurechnen. Sein Anteil am Gesamtumsatz im Bereich E-Commerce stieg im Jahr 2021 um 56,5 Prozent auf 39,9 Mrd. Euro an. In 2020 lag der mobil generierte Umsatz, via Smartphones und Tablets, noch bei 28,1 Mrd. Euro, was anteilig einem Drittel entsprach. Diese Gesamtentwicklung hatte im Verlauf des Jahres einen positiven Einfluss auf die Geschäftsfelder der dotSource und hat somit zu weiterem Wachstum beigetragen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage dotSource hat sich seit seiner Gründung im Januar 2006 zu einer der erfolgreichsten Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etabliert. Im Internetagentur-Ranking 2021 des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft, www.bvdw.org) konnten wir uns erneut um einen Platz, auf Platz 20 (Vorjahr Platz 21) verbessern. Grundlage hierfür ist unsere weiterhin positive Gesamtentwicklung. Im Subranking "Plattform, E-Commerce und Services" konnte dotSource ihr Ranking auf Platz 10 bestätigen. Durch unseren ganzheitlichen Ansatz in der Realisierung von Digitalprojekten sind wir am Markt weiterhin sehr gut aufgestellt und konnten dadurch auch in 2021 unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Das Geschäftsjahr war zudem weiterhin geprägt vom weiteren Ausbau unserer Geschäftsbereiche Customer Relationship Management (CRM) & Marketing Automation, Content Management sowie dem weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs Produkt Information Management (PIM). 2.3 Ertragslage dotSource konnte ihren Umsatz von 2020 zu 2021 um 17,6 Prozent (Vorjahresplus 4,4 Prozent) steigern und somit auch im Jahr 2021 mit einem Plus von 10,9 Prozent im Vergleich zum Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung (5,9 Prozent, Quelle: IWF) ihren überaus positiven Trend fortsetzen. Steigende Quartalsumsätze in 2021, von Quartal 1 zu Quartal 4, um 21,5 Prozent bestätigten dotSource darin, dass die Entscheidung, auch während der Pandemie weiter auf Wachstumskurs zu bleiben, die richtige Entscheidung war. Pandemiebedingte Projektverschiebungen in das Jahr 2021 als auch das durch die Pandemie im allgemeinen begünstigte Wachstum des Digitalmarktes, wirkte sich positiv auf die Geschäftszahlen im Jahresverlauf als auch auf die Auftragslage für 2022 aus. Während etablierte Unternehmen in der Digitalbranche ihren Onlinevertrieb weiter ausbauen, sind Konkurrenten gezwungen ihre Digitalstrategien neu zu denken und diese im Besonderen schneller als geplant umzusetzen. Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2021 bei 2,050 Mio. EUR. Das Eigenkapital sank von 9,474 Mio. EUR in 2020 um 1,150 Mio. EUR auf 8,324 Mio. EUR in 2021. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme der dotSource betrug zum 31.12.2021 14,700 Mio. EUR. Das entspricht einer Senkung zum Vorjahresstichtag (31.12.2020) um ca. 22 Prozent. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Stichtag 2021 auf 57 Prozent (Vorjahr: 50 Prozent). Die liquiden Mittel ohne Wertpapiere sind in 2021 von 12,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,082 Mio. EUR gesunken. Grund hierfür sind im Besonderen, die prozentual im Verhältnis zum Umsatzwachstum höheren Investitionen in die Erweiterung und den Aufbau dotSource Betriebsstätten als auch das Personalwachstum. Des Weiteren sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr von 2,904 Mio. EUR zum 31.12.2021 auf 4,602 Mio. EUR gestiegen. Das anhaltend niedrige Niveau der in Arbeit befindlichen Leistungen konnte auch zum 31.12.2021 mit ca. 10 TEuro bestätigt werden (Vorjahr: 9 TEuro). Insgesamt zeigt dotSource weiterhin eine sehr gute Vermögens- und Finanzlage. 2.5 Personal Im Personalbereich ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern in der ITK Branche weiterhin unverändert hoch. Besonders wichtig ist daher, die Kooperation mit Universitäten und Hochschulen an allen unseren Standorten weiter zu intensivieren. Umso erfreulicher ist es, dass wir trotz der anhaltenden Pandemie mit unseren Remote-Angeboten, bspw. dem dotSource CodeCamp, gerichtet an Schüler und Studierende unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen konnten. Durch diese sowie durch etablierte Recruitingmaßnahmen konnten wir unsere gesteckten Ziele im Personalwachstum auch in 2021 erreichen. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer in 2021 beträgt 354; hier 351 Angestellte und 3 leitende Angestellte. Zum Stichtag 31.12.2021 zählt die dotSource 429 Arbeitnehmer; hiervon sind 89 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im kaufmännischen und 340 im technischen Bereich tätig. Erfreulicherweise konnten auch im Jahr 2021 alle Lehrstellen, Bacheloranden- und Masterandenstellen besetzt werden. 3. Prognosebericht Der weltweite E-Commerce Markt wird auf in den nächsten Jahren weiterhin stark wachsen. Laut einer Analyse von eMarketer werden die globalen E-Commerce-Umsätze in 2022 erstmals die Marke von 5 Billionen US-Dollar (4,54 Billionen Euro) übersteigen und damit im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent anwachsen. Auch die Prognosen für die Folgejahre mit einem Plus von 11 Prozent im Jahr 2023, 10 Prozent im Jahr 2024 und 9,2 Prozent im Jahr 2025 machen deutlich, das mit einem Ende des Online-Booms nicht zu rechnen ist. eMarketer prognostiziert, dass der E-Commerce-Anteil an den Gesamtumsätzen des Handels bis 2025 auf 23,6 Prozent ansteigen wird. Im Jahr 2020 lag dieser noch bei 17,9 Prozent. Auch der bevh erwartet, dass die verlässliche Leistung der digitalen Händler im Jahr 2021 dazu beiträgt, die Umsatzanteile des E-Commerce am gesamten Handel auch in 2022 weiter zu erhöhen. Zu Jahresbeginn ging der der Verband davon aus, dass auch in Deutschland die Umsätze mit Waren im Jahr 2022 um weitere 12,0 Prozent steigen werden. Dies entspricht dem von eMarketer erwarteten globalen Wachstumsraten. E-Commerce allein wird somit voraussichtlich mehr als 110 Mrd. Euro brutto umsetzen. Ein starker Jahresbeginn hat die Annahmen untermauert. Mit Beginn des Ukrainekriegs und dessen Auswirkungen wurde die Umsatzentwicklung im E-Commerce abhängig vom Warencluster massiv gebremst. Wie ein Vergleich des bevh für die Umsatzentwicklung im 1. Quartal dieses Jahres vor und nach Kriegsbeginn am 24. Februar zeigt. Legte der Onlinehandel mit Bekleidung und Schuhen von Anfang Januar bis Kriegsbeginn noch um 10,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, gingen die Umsätze nach Kriegsbeginn bis Ende März massiv um 8,6 Prozent zurück, sodass für das gesamte Quartal nur noch ein Plus von 3,2 Prozent zu Buche stand. Hingegen steht jedoch ein Umsatzplus von 23,7 Prozent zum Vorjahresquartal auf 2,43 Mrd. Euro im Warencluster Täglicher Bedarf, welcher damit erneut am stärksten gewachsen ist. Auch der Online-Einkauf von Medikamenten ist im Quartal 1 deutlich um 23,5 Prozent angestiegen. Der E-Commerce kann sich den Auswirkungen von Krieg, steigenden Preisen und verunsicherten Verbrauchern nicht entziehen und kehrt nach zweistelligen Umsatzsteigerungen in den Vorjahren laut bevh in gewohnte Wachstumspfade zurück. Die Umsätze für den gesamten E-Commerce mit Waren sind in den sechs Wochen von Anfang April bis 16. Mai 2022 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 6,7 Prozent gesunken. Von den Rückgängen betroffen sind sämtliche Warencluster mit Ausnahme von Waren des täglichen Bedarfs (z.B. Lebensmittel, Drogerie, Tiernahrung). Das Cluster konnte seine Online-Umsätze der schlechten Konsumstimmung zum Trotz um 4,1 Prozent steigern. Auch wenn im gesamten E-Commerce derzeit Rückgänge verbucht werden, bleibt der langfristige Wachstumstrend der Branche intakt. Vergleicht man die Gesamtumsätze mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019, kurz vor Ausbruch der Pandemie, schlägt ein Umsatzplus von 29,7 Prozent zu Buche. Für das Geschäftsjahr 2022 gehen wir daher insgesamt von einer weiterhin positiven Gesamtgeschäftsentwicklung und weiterem Wachstum in allen Geschäftsbereichen aus. Auf Grund des bereits zum Ende 2021 vorhandenen Auftragsbestandes für das Geschäftsjahr 2022 und der positiven Entwicklungsprognose für den B2C- und B2B-E-Commerce-Markt, planen wir mit einem prozentualen Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. Ebenso ist für das Geschäftsjahr 2021 ein Personalplus von 25 % geplant; hiervon 20 % im kaufmännischen und 80 % im technischen Bereich. 4. Chancen- und Risikobericht dotSource als eine der führenden Digitalagenturen im deutschsprachigen Raum agiert in einem sehr dynamischen Markt. Dieser Markt unterliegt stetigen Veränderungen bspw. durch strategische Änderungen im B2C- und B2B-E-Commerce-Markt, durch neue Technologien, durch Konsolidierung oder durch neue Wettbewerber. Daher ist es zwingend notwendig den Markt und seine Entwicklung stetig zu beobachten und zu begleiten, um etwaige dadurch entstehende Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen im Unternehmen (bspw. durch Neupositionierung, Erweiterung Leistungsspektrum ect.) entgegenzuwirken. Durch unseren E-Commerce-Blog handelskraft.de, unser jährlich erscheinendes Trendbuch als auch durch unsere Whitepaper zu den verschiedensten Technologien und Leistungen in der Digitalwirtschaft gestalten wir die digitale Transformation aktiv mit und schätzen daher dieses Risiko als eher gering ein. Es besteht das Risiko, dass neue Wettbewerber am Markt auftreten und Bestands- oder potenzielle Neukunden abwerben. dotSource setzt hier auf eine individuelle und erfolgsorientierte Bestandskundenbetreuung durch das etablierte Customer Success Management der dotSource. Unseren Wettbewerbern stellen wir uns mit unserer langjährigen Erfahrung, unserem ganzheitlichen und innovativen Ansatz im Projektgeschäft sowie mit unserer Transparenz, unserer sehr guten Qualität und unseren Referenzen entgegen. Das individuelle Know-how eines jeden Mitarbeiters und dessen Leistung ist entscheidend für den Erfolg von dotSource. Insbesondere bei Mitarbeitern in Schlüsselpositionen besteht das Risiko, dass spezifisches Wissen dieser Mitarbeiter bei einem Wechsel zu einem Wettbewerbsunternehmen dort eingesetzt wird. Des Weiteren ist es grundsätzlich schwieriger, diese Mitarbeiter zu ersetzen. Ein Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen könnte die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen. Durch ein individuelles Personalmanagement, persönliche Weiterentwicklungspfade, flache Hierarchien und eine familiäre Unternehmenskultur wirkt dotSource hier weiterhin entgegen, daher stuft das Unternehmen das Risiko als gering ein. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Vertragsgestaltungen. Generell orientieren sich alle Verträge an den AGB der dotSource GmbH. Individuelle Abweichungen werden durch die Rechtabteilung der dotSource GmbH geprüft und bei Notwendigkeit etwaige zusätzliche Versicherungen zur Haftungsbeschränkung geschlossen. Die Auswirkungen weiterer Lockdowns im Rahmen der Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen in die Arbeitsabläufe der dotSource bewerten wir zum aktuellen Zeitpunkt mit einem sehr geringen Risiko. Remote- bzw. Hybrid-Arbeit gehört nach zwei Jahren Pandemie zur Normalität in der dotSource Arbeitswelt. Die sehr gute technische Ausstattung der Mitarbeiter, die weitreichende Erfahrung mit standortübergreifender Kommunikation und Zusammenarbeit, trägt hierzu im besonderen Maße bei. Weiterhin verfügt die dotSource über ausreichend liquide Mittel, um notwendige Investitionen in Ausstattung, Technik und Software zu tätigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht abschließend möglich, dass volle Ausmaß der Kriegshandlungen mit ihren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, die Beschäftigung, auf Preise und Versorgung und die damit einhergehenden Risiken zu bewerten. Wir rechnen mit einem erhöhten Risiko für Forderungsausfälle, sprunghaften Kostensteigerungen und Umsatzrückgängen aufgrund des kriegsbedingten Wirtschaftsabschwungs und der Preissteigerungen im Besonderen für Energie und Rohstoffe. Durch die Identifikation von Einsparungs- und Optimierungspotentialen und weiterführende Maßnahmen haben wir jedoch dafür Vorsorge getroffen. Ebenso steht dem entgegen, die Notwendigkeit zur verstärkten Digitalisierung bei unseren Kunden, welche für Umsatzzuwächse sorgen kann. Weitere Risiken bspw. Schadenersatzansprüche, Liquiditätsrisiken aufgrund der Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten, Risiken aus Urheberrechtsverletzungen oder Datenverlustrisiko schätzt die dotSource als eher gering ein. In allen Bereichen sind zur Vermeidung der Entstehung der Risiken entsprechende Qualitätsstandards installiert und werden im Tagesgeschäft gelebt und überwacht und es wurden entsprechende vertragliche Grundlagen geschaffen. Generell sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. 5. Bestehende Zweigniderlassungen Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Leipzig, Hainstraße 1-3, Berlin, Hardenbergstraße 9, Dresden, Theresienstraße 18 und Stuttgart, Feuerseeplatz 14.
Jena, 31.Juli 2022 gez. Christian Grötsch gez. Christian Malik gez. Frank Ertel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anpruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte (unfertige Leistungen) werden mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Bereits erhaltene Zahlungen auf diese Leistungen werden als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert, vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen. Die Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Anteil der Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwendungen/Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Die kumulierten Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen im Zusammenhang mit den Abgängen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel ersichtlich. Die auf die Zugänge des Geschäftsjahres entfallenden Abschreibungen belaufen sich auf EUR 626.322,31. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 45.052,66 (Vorjahr: EUR 45.052,66). Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 135.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 38.505,71). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 3.563.676,21 (Vorjahr: EUR 4.165.215,57) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.726.355,00 (Vorjahr: EUR 3.054.435,00) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahr(en). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. In den Personalkosten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 6,5 enthalten. Es bestehen Erträge in Höhe von TEuro 32,8 und Aufwendungen in Höhe von TEuro 87,6 die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (§ 277 Abs. 4 S. 3 HGB). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführer Auf die Pflichtangabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a) HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.050.064,45 EUR. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Jena, 31. Juli 2022 gez. Christian Grötsch gez. Christian Malik gez. Frank Ertel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die dotSource GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dotSource GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dotSource GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Jena, 05. August 2022 UWS
Jena GmbH
gez. Pietsch, Wirtschaftsprüfer |
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