Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 26817 HB
Vorher
ADLER Personal Services GmbHADLER Solar Services GmbH
Eingetragen
12.1.2011
Branche
Herstellung von SolarwärmekollektorenGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen in der Solarbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Döpkens
seit 28.4.2023
Geschäftsführer
Prokura
Tobias Brack
seit 17.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

D2D4 Beratung GmbH
Germany
325.982 €
83.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ADLER Solar GmbH (vormals: ADLER Solar Services GmbH)

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2023

Geschäftsverlauf

Neben unserem klassischen Schwerpunktgeschäft, dem Verkauf und der Installation von PV Anlagen, erfolgte der Verkauf von Ladeinfrastruktur.

Der Markt für PV-Anlagen hat sich im Wirtschaftsjahr in einem konstanten Wachstum befunden, so dass wir das Geschäftsjahr mit großem Auftragsbestand insbesondere im Privatkundengeschäft abschließen konnten.

Darin begründet liegt auch der mehr als doppelt so hoch ausgefallene Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Der Materialaufwand stieg um T€ 5.570 auf T€ 13.490 und der Personalaufwand um T€ 991 auf T€ 4.716. Ursächlich hierfür war der weiter anhaltende Bedarf an neuen Mitarbeitern sowie zuletzt eine branchenbedingte hohe Nachfrage nach PV Anlagen insbesondere im Privatkundenbereich.

Wir haben im Geschäftsjahr Investitionen ins Sachanlagevermögen i.H.v. T€ 189 getätigt. Die Investitionen dienten im Wesentlichen dem Erhalt und Ersatz. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen von T€ 116 entgegen.

Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beträgt T€ 1.054. Die Geschäftsführung beurteilt das Ergebnis insgesamt weiterhin als ausbaufähig. Die Nachfrage ist weiterhin als positiv zu bewerten, wenngleich zum Ende des Jahres 2023 die Auftragseingänge saisonal bedingt im 4. Quartal des Berichtsjahres rückläufig waren.

Die wirtschaftliche Lage wird daher weiterhin als positiv beurteilt.

Finanzlage

Ziel unserer Finanzpolitik ist es, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unserer Gesellschafter das Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Unsere Finanzierung erfolgt weitgehend aus Fremdmitteln.

Die finanziellen Verpflichtungen konnten im Jahr 2023 vollständig erfüllt und die Verbindlichkeiten planmäßig zurückgeführt werden.

Das Anlagevermögen ist durch langfristiges Kapital gedeckt. Die Investitionen konnten durch die Zunahme langfristiger Mittel finanziert werden.

Die Liquidität konnte durch Darlehen der Gesellschafter jederzeit sichergestellt werden.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 11,26% gekennzeichnet. Das Anlagevermögen war im Geschäftsjahr ausreichend bemessen und konnte aus den zur Verfügung stehenden Mitteln soweit nötig ersetzt bzw. ergänzt werden.

28,42% der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Der Vorratsbestand beträgt im Jahr 2023 T€ 3.873. Ein Großteil des Vorratsvermögens entfiel dabei auf den Bestand an unfertigen Erzeugnissen. Die Ursache hierfür waren anhaltende Lieferengpässe.

Die Eigenkapitalquote des Geschäftsjahres beträgt -45,73%. Die Überschuldungssituation wird durch die positive Marktentwicklung in weiteren Geschäftsverlauf weiter abgebaut.

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Unternehmensgewinn im Vergleich zum Vorjahr mehr als verzehnfacht werden. Die positive Entwicklung wird auch im Folgejahr fortgeführt.

Der Auftragslage entwickelte ist entsprechend positiv.

Risiken

Allgemeine marktwirtschaftliche Risiken sehen wir in dem weiter anhaltenden Ukrainekrieg und der Inflation. Preissteigerungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr jedoch an die Kunden weitergegeben werden. Eine besondere Abhängigkeit von fossilen Energieressourcen besteht bei den von uns betriebenem Produkt nicht oder wirkt sich auf unseren Geschäftsverlauf eher positiv aus, so dass wir hier keine weiteren Risiken ausmachen konnten.

Dem Zuwachs an neuen Marktteilnehmern begegnen wir mit entsprechenden Marketingkampagnen auf den bekannten Internetplattformen und im Printbereich. Im Übrigen konnten wir bereits in den Vorjahren unseren Namen als feste und bekannte Größe etablieren und haben insofern einen Wettbewerbsvorteil.

Chancen

Der Trend zur Nachhaltigkeit hält weiter an. Wir sehen einen wachsenden Markt für PV-Anlagen, da sich ein Rückgang von Anfragen, abgesehen von den typischen Schwankungen zur Mitte bzw. zum Ende des Jahres nicht erkennen lässt.

Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem Anstieg des positiven Jahresergebnis. Wir erwarten ein Umsatzwachstum von ca. 15%

 

Bremen, 21. Februar 2024

Gerhard Cunze
(Geschäftsführer)

Tobias Döpkens
(Geschäftsführer)

Bilanz zum 31.12.2023

A K T I V A

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.266,00 1.686,00
II. Sachanlagen 405.912,81 332.803,84
III. Finanzanlagen 1.127.503,00 35.003,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.872.687,06 7.555.992,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.828.610,58 714.554,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 133.611,49 235.091,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.701,30 30.003,11
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.230.707,11 7.284.800,78
Summe der Aktiva 13.624.999,35 16.189.935,54

P A S S I V A

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 392.750,00 392.750,00
II. Kapitalrücklage 2.361.525,00 2.361.525,00
III. Verlustvortrag -10.039.075,78 -10.133.845,68
IV. Jahresüberschuss 1.054.093,67 94.769,90
-6.230.707,11 -7.284.800,78
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.230.707,11 7.284.800,78
B. Rückstellungen 106.200,00 103.347,67
C. Verbindlichkeiten 13.518.799,35 16.079.333,69
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.254,18
Summe der Passiva 13.624.999,35 16.189.935,54

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 25.427.994,90 8.983.594,83
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -3.903.035,00 4.574.325,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 135.081,29 142.542,02
4. Materialaufwand 13.490.496,59 7.920.095,49
5. Personalaufwand 4.716.034,58 3.724.707,89
6. Abschreibungen 116.084,79 77.022,13
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.115.491,94 1.716.090,17
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.256,89 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 176.861,51 163.923,27
10 Steuern 6.235,00 3.853,00
12. Jahresüberschuss 1.054.093,67 94.769,90

Anhang zum 31. Dezember 2023

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ADLER Solar GmbH
Firmensitz laut Registergericht. Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Register Nr.: HRB 26817 HB
Größenklasse nach § 267 HGB: Mittelgroße Gesellschaft

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1 bis 19 Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Desweiteren wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Netto-Methode).

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (siehe Anlage zum Anhang).

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Mitzugehörigkeitsvermerke

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 273.522,73 (Vorjahr: EUR 254.515,73) enthalten.

Rückstellungen

Entwicklung der sonstigen Rückstellungen

Bezeichnung Stand 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Personalkosten 12.000,00 12.000,00 0,00 90.000,00 90.000,00
Abschluss und Prüfung 10.775,10 10.775,10 0,00 12.000,00 12.000,00
Übrige Rückstellungen 80.572,57 37.800,00 38.572,57 4.200,00

Verbindlichkeiten

Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten

zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 13.518.799 4.260.615 9.258.184 8.467.132

Sicherungsrechte

Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 229.743,15 sind gesichert durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Vorräte. Für die angemieteten Räume wurde von der Sparkasse Bremen eine Mietbürgschaft in Höhe von EUR 54.000,00 ausgestellt.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 8.067.983,69 (Vorjahr: EUR 5.839.256,70).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasingverträgen und sonstigen Vertragen ergibt sich wie folgt:

Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 372 372 0 0

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außer gewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 4.363,72,

Fremdleistungen in Höhe von EUR 2.583.404,33,

Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 43.862,39.

V. Sonstige Angaben

Bilanzielle Überschuldung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde ungeachtet der bilanziellen Überschuldung unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt, da eine positive Fortführungsprognose nach§ 19 Abs. 2 InsO vorliegt und somit die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist. Zudem wurden Rangrücktrittsvereinbarungen mit der Gesellschaft in Höhe von TEUR 7.908.000,00 geschlossen. Eine Überschuldung im Rechtssinne der Insolvenzordnung liegt deswegen nichtvor.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betru 91.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt. Auf die Angabe der Bezüge wird entsprechend § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführer: Gerhard Cunze ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Tobias Döpkens ausgeübter Beruf: Kaufmann

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres gab es keine besonderen Ereignisse, die einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung hatten.

 

Bremen, 21. Februar 2024

Gerhard Cunze
(Geschäftsführer)

Tobias Döpkens
(Geschäftsführer)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ADLER Solar GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ADLER Solar GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Bremen, 15. März 2024

Göken, Pollak und Partner
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/ Steuerberatungsgesellschaft

(Dr. Dieter Göken)
Wirtschaftsprüfer

(Carolin Göken)
Wirtschaftsprüferin

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