Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 21360
Vorher
Prueß, Anlagentechnik GmbH
Eingetragen
19.10.1978
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Planung, Projektierung und Vertrieb von Anlagen und Apparaten, insbesondere von Ausrüstungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik für die chemische, pharmazeutische und Nahrungsmittelindustrie. Weiterhin Anbieten von Dienstleistungen für Projekte für die Pharma-, Food- und Chemische Industrie. Dies umfasst insbesondere Dienstleistungen für Projektleitung, Konzepterstellung, Qualifizierungsleistungen und Engineering.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Diedert
seit 20.11.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
Michael Nussbaumer
44.00%
M*** L******
11.52%
U***** N****
6.99%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
DEVEX Verfahrenstechnik GmbH
Germany
13.260 €
51.00%
Michael Nussbaumer
11.440 €
44.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kahl Holding GmbH

Reinbek

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,9 Billionen US-Dollar (4,0%) auf insgesamt rund 100,2 Billionen US-Dollar erhöht. Für das Jahr 2023 wird ein Anstieg des globalen BIP auf rund 105,6 Billionen US-Dollar (5,4 %) erwartet.

In Deutschland stieg das BIP im Jahr 2022 um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 2,0 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt.

Im Jahr 2022 stieg der Umsatz im deutschen Maschinenbau um rund 10 % auf 244 Milliarden Euro. Vor fast 30 Jahren wurden noch weniger als die Hälfte des heutigen Umsatzes erwirtschaftet. Der Maschinenbau wird dem Verarbeitenden Gewerbe zugeordnet. Er erwirtschaftete hierzulande zuletzt rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes des Verarbeitenden Gewerbes.

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau hat im Jahr 2022 in Deutschland sein Vorjahresergebnis um real 4 % verfehlt. Eingetrübte Geschäftsaussichten weltweit, Nachwirkungen von Corona - vor allem in China - und der Ukraine-Krieg waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang. Gerade in der zweiten Jahreshälfte konnte an die sehr guten Ergebnisse aus dem Vorjahr nicht mehr angeknüpft werden. Der Rückgang verteilte sich dabei nahezu gleichmäßig auf In- und Ausland: Im Inland gingen die Bestellungen um 5 %, im Ausland um 4 % zurück. Auch bei den Euro-Partnerländern und dem Nicht-Euro-Ausland gab es keine Unterschiede (beide minus 4 %).

Die Maschinenexporte der EU-27 beliefen sich im Jahr 2022 auf insgesamt 576,4 Milliarden Euro. Ein Drittel davon entfiel auf Deutschland, das Maschinen im Wert von 192,4 Milliarden Euro (Vj. 179,4 Milliarden Euro) in alle Welt exportierte. Es folgten Italien mit 89,8 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 15,6 % an den gesamten EU-27 Maschinenexporten und die Niederlande mit 62 Milliarden Euro bzw. einem Anteil von 10,8 %.

Der Produktionsindex des produzierenden Gewerbes entwickelte sich im Jahr 2022 durchwachsen. Nach einem starken Rückgang im März 2022, dem ersten Monat nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine (-4,2 % im Vergleich zum Vormonat) erholte sich die Produktion über das Jahr hinweg und fiel nun zum Jahresende noch einmal ab. Im Ergebnis lag die Produktion im Dezember 2022 kalenderbereinigt um 3,9 % niedriger als im Dezember 2021.

Der Umsatz des Kahl-Konzerns hat sich - unsicheren weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu trotze - positiv entwickelt (+ 18,6%). Der Anteil der auf das Ausland entfallenden Konzernumsätze blieb bei rd. 73,4 % weiterhin hoch.

Die wesentlichen operativen Unternehmen der Kahl - Holding beschäftigen sich mit Lösungen für Produkte, die gefördert, gereinigt, ge- und vermischt, gewogen und abgepackt sowie gefrostet, gekühlt und gegärt werden. Jedes Unternehmen besitzt dabei sein spezifisches Leistungsspektrum.

Die Amandus Kahl GmbH & Co. KG ist als Hersteller von Maschinen und Anlagen in verschiedenen Industrien tätig, wie die Lebensmittel-, Futtermittel-, und die chemisch-pharmazeutische Industrie, die Entsorgungs- & Recyclingwirtschaft sowie Aufbereitun von Biomassen. Eine der Schlüsselmaschinen ist die Kahl-Presse, die in allen diesen Industriebereichen zum Einsatz kommt.

Die Neuhaus Neotec Maschinen- und Anlagenbau GmbH beschäftigt sich mit der Herstellung von Maschinen- und Anlagen für die Verarbeitung, Veredelung und Röstung von Kaffee, Kakao sowie Nüssen und Kernen. Weitere Schwerpunkte sind die Herstellung von Mahlwerken für präzise und effiziente Zerkleinerungsprozesse sowie die Partikeltechnologie. Hauptsitz und Fabrikationsstätte ist Ganderkesee bei Bremen.

Die Firma F.H. Schule Mühlenbau GmbH ist Hersteller von Anlagen für Produkte wie Reis, Hafer und anderen Leguminosen.

Die Heinen Freezing GmbH & Co. KG ist Hersteller für Maschinen- und Anlagen, insbesondere aus dem Bereich der Pasteurisier-, Gär-, Kühl- und Gefriersysteme für Lebensmittel. Hauptsitz und Fabrikationsstätte war Varel.

Die DEVEX Verfahrenstechnik GmbH beschäftigt sich mit der Planung und Vertrieb, Entwicklung und Durchführung von industriell genutzten Extraktionsanlagen, Eindampfanlagen, Aromagewinnungsanlagen, Rektifikations- und Destillationsanlagen, Sterilisationsanlagen, Trocknungsanlagen und ihrer Komponenten.

Die ausländischen Unternehmen dienen weitestgehend als Vertriebsgesellschaften.

Die 1Heiz Energie GmbH betreibt ein mit Holz befeuertes Biomassekraftwerk mit einer Feuerungswärmeleistung von 68 Megawatt in Eberswalde und stellt u.a. thermische Energie für das benachbarte Pelletwerk der 1Heiz Pellets AG zur Sägespantrocknung zur Verfügung. Die 1Heiz Calau GmbH betreibt in Calau ebenfalls ein mit Holz befeuertes Biomassekraftwerk mit einer Feuerungswärmeleistung von 15,9 Megawatt und auch dort wird die erzeugte thermische Energie dazu verwendet, die Sägespantrocknung in einem Pelletwerk zu gewährleisten.

Lage und Entwicklung des Konzerns

Für das Geschäftsjahr 2022 sah unsere Planung eine Steigerung des Konzernumsatzes auf 229,1 Mio. EUR vor. Mit einem Umsatzanstieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 18,6 % auf EUR 235,9 Mio. (Vorjahr: EUR 198,9 Mio.) wurden diese Erwartungen übertroffen. Unser Exportanteil lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 73,4 % (Vorjahr: 70,9 %). Für das Konzernergebnis sah die Planung ein Ergebnis vor Steuern von rd. EUR 20,3 Mio. vor, das mit EUR 23,2 Mio. ebenfalls übererfüllt wurde. Das Ergebnis vor Steuern lag um 47,0 % über dem Vorjahreswert.

Das Eigenkapital stieg um 12,9 % auf EUR 83,5 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 51,9 % (Vorjahr: 47,8 %). Im Geschäftsjahr 2022 erzielten wir im Konzern eine Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) von 9,8 % gegenüber dem Vorjahreswert von 7,9 %. Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuern zu Eigenkapital) beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 27,8 % gegenüber 21,4 % im Vorjahr.

Die Konzernbilanzsumme ist zum Vorjahr um 4,3 % auf EUR 161,1 Mio. gestiegen. Die Vorratsquote sank auf 9,8 % (Vorjahr: 11,4 %). Die niedrige Vorratsquote wird in starkem Maße durch die offene Absetzung erhaltener Anzahlungen, insbesondere bei der Amandus Kahl GmbH & Co. KG, der Neuhaus Neotec Maschinen- und Anlagenbau GmbH, der DEVEX Verfahrenstechnik GmbH und der Heinen Freezing GmbH & Co. KG, beeinflusst.

Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen von insgesamt EUR 14,6 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.) durchgeführt. Der Abschreibungsgrad (kumulierte Abschreibungen zu historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten) beträgt 59,0 % (Vorjahr: 68,2 %).

Die Investitionen betrafen mit EUR 10,9 Mio. im Wesentlichen Investitionen für den Produktionsbereich der Firma Amandus Kahl GmbH & Co. KG.

Liquidität und Finanzierungsmaßnahmen

Das abgelaufene Geschäftsjahr war wieder von einer positiven Liquiditätslage geprägt. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 40,3 Mio. (Vorjahr: EUR 64,5 Mio.) und stellen 25,0 % (Vorjahr: 41,8 %) der Bilanzsumme dar. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag mit lediglich EUR 0,1 Mio. (0,1 % der Bilanzsumme) gegenüber EUR 0,9 Mio. im Vorjahr.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2022 EUR 4,8 Mio. (Vorjahr: EUR 22,8 Mio.). Der trotz des erhöhten Konzernergebnis geringere Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist auf die deutliche Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 15,3 Mio.) und der sonstigen Aktiva (EUR 6 Mio., davon EUR 3,2 Mio. aus der kurzfristigen Darlehensgewährung an ein nahestehendes Unternehmen) zurück zu führen.

Personal- und Sozialbereich

Innerhalb des Konzerns wurden im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 755 (Vorjahr: 730) Mitarbeiter ohne Auszubildende und inaktive Mitarbeiter (hierbei handelt es sich um Mitarbeiter im Erziehungsurlaub, Grundwehr- oder Ersatzdienst oder um langfristig erkrankte Mitarbeiter) beschäftigt. Teilzeitkräfte wurden mit ihrem Vollzeitäquivalent angesetzt. Von den aktiven Mitarbeitern sind 278 (Vorjahr: 281) gewerbliche Mitarbeiter und 477 (Vorjahr: 449) Angestellte.

Die Zahl der Auszubildenden beträgt 49 (Vorjahr: 49). Die Ausbildungsquote beträgt damit 6,5 % gegenüber 6,7 % im Vorjahr. Als eines der Gründungsmitglieder der Nordakademie GmbH, Elmshorn, bilden wir u.a. im Rahmen eines dualen Studiengangs Wirtschaftsingenieure aus. Gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bieten wir die dualen Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik an.

Messen

Unsere Teilnahme an Präsenz-Messen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr, nach dem Pandemie bedingten Rückgang, wieder deutlich gesteigert werden. Wir haben zusammen mit verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 an weltweit knapp 50 Messen teilgenommen. Zusammen mit den etablierten digitalen Auftritten befand sich unsere Marktpräsenz auf gewohnt hohem Niveau.

Forschung und Entwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde dem Bereich Forschung- und Entwicklung durch eine Vielzahl von Projekten eine hohe Bedeutung zugemessen. Neben konstruktiven Optimierungen der heutigen Produktpalette sind Neuentwicklungen und neue Verfahrenstechniken als Schwerpunkte zu erwähnen. Unsere Aktivitäten finden z.T. unter Einbeziehung von internationalen Forschungsinstituten und Universitäten statt.

Den Standorten Reinbek und Ganderkesee stehen jeweils hauseigene Technika zur Erprobung von unterschiedlichen Verfahrenstechniken und Produkten zur Verfügung.

Bestehende Zweigniederlassungen

Die Vertriebsgesellschaften Amandus Kahl Benelux B.V. mit Sitz und eigenem Grund und Boden in Tiel, Niederlande, die Amandus Kahl France S.A.R.L. in Noyon, Frankreich, die Amandus Kahl Iberica S.L. in Madrid, Spanien, sowie die Amandus Kahl USA Corp., die Neuhaus Neotec USA Corp. und Heinen USA Corp. (alle in Roswell, Georgia, USA) sowie die Neuhaus Neotec Italia S.R.L. in Bologna, Italien, fördern den Umsatz in den jeweiligen Ländern. Besonders die Amandus Kahl Benelux B.V. hat sich über die zurückliegenden Jahre sehr positiv entwickelt. Als Montagedienstleister verstärkt seit 2018 die Firma Neo Montec Sp. z o.o., Lubin, Polen innerhalb der Kahl-Gruppe den Service und Montagebereich.

Neben den selbstständigen Vertriebsgesellschaften unterhält das Unternehmen Amandus Kahl GmbH & Co. KG Betriebsstätten in Moskau (Russland), Kairo (Ägypten), Amman (Jordanien) und Kuala Lumpur (Malaysia). Darüber hinaus arbeiten wir weltweit mit unabhängigen Vertretungen zusammen.

Prognose, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2023 sehen wir eine positive Entwicklung unserer relevanten Märkte. Auf Grund der Projektaktivitäten unserer Kunden gehen wir von einem Konzernumsatz von 250 Mio. EUR aus. Bedingt durch gestiegene Kosten aufgrund des inflationären Umfelds sowie durch die Beruhigung an dem deutschen Energiemarkt wird mit einer Verringerung des Ergebnisses vor Steuern auf EUR 16,2 Mio. gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2024 sieht die Planung einen Konzernumsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 und ein Ergebnis vor Steuern leicht unter 2023 vor.

Als ein weltweit agierendes Unternehmen, das eine Vielzahl von Märkten und Kunden bedient, sind wir gewissen allgemeinen, länder- und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Diese Risiken versuchen wir stets frühzeitig zu identifizieren, so dass in einem frühen Stadium Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Insbesondere die von uns abzuwickelnden Großprojekte erfordern gerade im außer europäischen Ausland landesspezifische Kenntnisse und Erfahrungen. Wir haben in unserer langen Firmengeschichte eine Vielzahl von großen Projekten erfolgreich abschließen können. Wir betrachten diese Projekte als eine große Chance, unsere Produkte weiterhin weltweit zu vertreiben.

Der Krieg in der Ukraine stellt weiterhin eine Belastung für die Weltkonjunktur dar, die eine Umsatz- und Ertragsprognose nach wie vor erschwert. Sowohl die wirtschaftliche Entwicklung unserer Kunden als auch die Preisentwicklung auf dem Beschaffungsmarkt könnten - in Abhängigkeit von ihrer Dauer - auch zukünftig noch von den Auswirkungen der Krise beeinflusst werden. Die verhängten Sanktionen belasten nicht nur die russische Wirtschaft, sondern führen auch zu - zum Teil empfindlichen - Exproteinbußen in den sanktionierenden Ländern. Die Unwägbarkeiten in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg bleiben daher ein gewichtiges Risiko für die Weltwirtschaft. Eine abschließende Chancen- und Risikoeinschätzung ist derzeit nicht möglich.

Trotzdem bewerten wir aufgrund unserer weltweiten Kundenbeziehungen und der Vielfältigkeit unterschiedlicher Branchen unserer Kunden das augenblickliche Marktumfeld grundsätzlich positiv. Derzeit gehen wir davon aus, die prognostizierten Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 mindestens zu erreichen.

 

Reinbek, im Dezember 2023

Kahl Holding GmbH

Geschäftsführung

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen aus solchen Rechten und Werten 504.196,08 541.830,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 598.795,07 81.685,00
3. Geleistete Anzahlungen 355.851,19 303.255,50
1.458.842,34 926.771,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.162.334,17 5.213.693,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.717.913,90 7.102.909,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.886.323,25 4.481.066,65
4. Anlagen im Bau 7.261.872,92 288.000,10
28.028.444,24 17.085.670,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 740.153,08
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.535.405,77 582.942,78
3. Beteiligungen 1,00 1,00
4. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen 0,00 50.000,00
5. Ausleihungen an nahestehende Unternehmen 16.500,00 16.500,00
6. Sonstige Ausleihungen 41,57 41,57
1.576.948,34 1.389.638,43
31.064.234,92 19.402.080,21
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.362.559,50 9.201.603,55
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 21.652.479,34 14.306.072,42
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 22.656.589,69 16.868.633,92
4. Geleistete Anzahlungen 2.947.756,32 3.356.936,16
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (46.828.187,20) (26.062.255,60)
15.791.197,65 17.670.990,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 56.859.127,85 41.537.485,36
2. Forderung gegen assoziierte Unternehmen 2.041.483,18 1.072.975,68
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 4.501.292,98 814.420,58
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.818.260,69 6.942.671,96
71.220.164,70 50.367.553,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 40.282.366,76 64.528.649,88
127.293.729,11 132.567.193,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 815.947,06 793.640,66
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.961.887,00 1.716.798,00
161.135.798,09 154.479.712,78

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.734.050,81 4.434.050,81
III. Bilanzgewinn 63.569.026,88 58.090.667,08
IV. Ausgleichsposten für Währungsdifferenzen 60.671,20 (144.743,19)
V. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 12.139.890,42 8.567.356,91
83.503.639,31 73.947.331,61
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 10.159.132,00 9.408.693,69
2. Steuerrückstellungen 3.015.952,92 1.357.607,77
3. Sonstige Rückstellungen 30.490.002,29 24.915.195,25
43.665.087,21 35.681.496,71
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 113.181,79 905.387,91
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.702.595,78 20.344.338,10
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.454.153,71 9.393.160,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 669,73 7.809,73
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.447.582,63 8.845.191,04
6. Sonstige Verbindlichkeiten 4.046.769,93 5.272.168,59
33.764.953,57 44.768.055,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 202.118,00 82.829,00
161.135.798,09 154.479.712,78

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 235.889.035,33 198.920.937,44
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 9.590.616,99 1.613.991,67
3. 64.615,16 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.415.244,89 2.157.217,90
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 108.222.581,05 87.498.438,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.039.348,31 9.312.851,92
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 51.852.630,87 46.378.477,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.900.394,01 8.874.912,29
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.021.676,42 3.989.553,31
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.740.083,65 29.924.828,99
9. Erträge aus Beteiligungen 924.374,32 54.862,82
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 540.521,71 1.241,93
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.142,25 88.069,91
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 612.078,41 1.076.271,28
13. Ergebnis vor Steuern 23.203.757,93 15.780.987,29
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.084.140,93 4.396.590,14
15. Ergebnis nach Steuern/Konzernjahresüberschuss 16.119.617,00 11.384.397,15
16. Gewinnvortrag 58.090.667,08 57.037.632,43
17. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln -300.000,00 -600.000,00
18. Gewinnausschüttung -5.530.000,00 -6.520.000,00
19. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis -4.811.257,20 -3.211.362,50
20. Konzernbilanzgewinn 63.569.026,88 58.090.667,08

Konzernkapitalflussrechnung

2022
TEUR
2021
TEUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 16.119 11.384
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.022 3.990
+/- Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen 5.825 5.342
+/- Zahlungswirksame Aufwendungen/ Erträge (603) 244
-/+ Ertrag/ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 15 194
+/- Abnahme/ Zunahme der Vorräte 1.880 (4.720)
+/- Abnahme/ Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (15.322) (6.236)
+/- Abnahme/Zunahme anderer Aktiva (6.025) (3.071)
+/- Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (2.907) 14.451
+ Zinsergebnis (97) 987
+ Ertragsteueraufwand 7.084 4.397
- Ertragsteuerzahlungen (5.181) (4.152)
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.810 22.811
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens/ immateriellen Vermögensgegenständen 22 0
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen 50 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterelle und das Sachanlagevermögen (14.911) (2.440)
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (41) (833)
+ Erhaltene Zinsen 709 89
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (14.171) (3.184)
- Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten (94) (175)
+/- Einzahlungen/ Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens (12.928) 1.146
- Auszahlungen an andere Gesellschafter (1.540) (1.601)
- Gezahlte Zinsen (290) (258)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (14.852) (888)
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (24.213) 18.739
+ Konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 664 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 63.725 44.986
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 40.176 63.725

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Konzernbilanzgewinn
Stand am 01.01.2021 3.000.000,00 3.834.050,81 57.037.632,43
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 0,00 8.173.034,65
Währungsänderungen 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 -6.520.000,00
Gewinnausschüttung 0,00 600.000,00 -600.000,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 3.000.000,00 4.434.050,81 58.090.667,08
Konzernjahresüberschuss 2022 0,00 0,00 11.308.359,80
Währungsänderungen 0,00 0,00 0,00
Gewinnausschüttung 0,00 0,00 -5.530.000,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 300.000,00 -300.000,00
Zugänge aus Erstkonsilidierung 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 3.000.000,00 4.734.050,81 63.569.026,88
Fremdwährungsausgleichsposten Eigenkapital Mutterunternehmen nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2021 -388.381,89 63.483.301,35 6.956.927,79 70.440.229,14
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 8.173.034,65 3.211.362,50 11.384.397,15
Währungsänderungen 243.638,70 243.638,70 0,00 243.638,70
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 -6.520.000,00 -1.700.933,38 -8.220.933,38
Gewinnausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 100.000,00 100.000,00
Stand am 31.12.2021 -144.743,19 65.379.974,70 8.567.356,91 73.947.331,61
Konzernjahresüberschuss 2022 0,00 11.308.359,80 4.811.257,20 16.119.617,00
Währungsänderungen 205.414,39 205.414,39 0,00 205.414,39
Gewinnausschüttung 0,00 -5.530.000,00 -1.540.326,48 -7.070.326,48
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Zugänge aus Erstkonsilidierung 0,00 0,00 301.602,79 301.602,79
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 60.671,20 71.363.748,89 12.139.890,42 83.503.639,31

Konzernanhang

A. Allgemeine Grundsätze

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der Kahl Holding GmbH, Reinbek (Amtsgericht Lübeck HRB 3314 RE) ist unter Berücksichtigung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden. Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Konzernbilanz die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 266 ff. HGB an.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 275 ff. HGB und wendet hierbei das Gesamtkostenverfahren an.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

B. Konsolidierungskreis

1. Konzernunternehmen

In den Konzernabschluss sind neben der Kahl Holding GmbH, Reinbek, mit Ausnahme eines Unternehmens, bei dem von dem Wahlrecht gemäß § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wurde, sämtliche Tochterunternehmen einbezogen worden. Es wurden neben dem Mutterunternehmen einundzwanzig (Vj. achtzehn) Unternehmen vollkonsolidiert einbezogen.

Bei zwei Unternehmen handelt es sich dabei um Neugründungen. Ein Unternehmen, bei dem im Vorjahr vom Wahlrecht gemäß § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wurde, wurde zum 1. Januar 2022 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Der aktive Unterschiedsbetrag von TEUR 592 aus dieser Kapitalkonsolidierung wurde vollständig auf den Geschäfts- oder Firmenwert allokiert, der über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben wird.

Aus dem erstmaligen Einbezug dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzern.

2. Assoziierte Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2022 wurden zwei (Vj. zwei) Unternehmen nach der Equity-Methode i.S.d. § 311 HGB in den Konzernabschluss einbezogen.

Bei einem weiteren assoziierten Unternehmen wurde von dem Wahlrecht gemäß § 311 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, dieses nicht at Equity in den Konzernabschluss einzubeziehen.

C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

In den Konzernabschluss werden die auf den gleichen Stichtag aufgestellten Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen übernommen.

Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den 1. Januar 2001. Für Unternehmenserwerbe nach diesem Zeitpunkt erfolgte die Kapitalkonsolidierung grundsätzlich zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung der jeweiligen Tochtergesellschaft.

Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wurde unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. angewandt.

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge haben sich nicht ergeben.

Werden nach Erlangen des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochtergesellschaft verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Dabei werden die Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital verrechnet. Sofern sich nach dieser Verrechnung ein Unterschiedsbetrag ergibt, wird dieser erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet.

Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Unternehmens in den Konzernabschluss.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten werden gegeneinander aufgerechnet.

Konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen werden - soweit wesentlich - eliminiert.

Die Währungsumrechnung der in USD aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen Amandus Kahl USA Corporation, Roswell, Georgia, USA, Neuhaus Neotec USA Corporation, Roswell, Georgia, USA und Heinen USA Corporation, Atlanta, Georgia, USA sowie des in PLN aufgestellten Jahresabschlusses der Neo Montec Sp. z o.o., Lubin, Polen wurde nach der modifizierten Stichtagsmethode vorgenommen, wobei Aktiva und Passiva zum Stichtagskurs, das Stammkapital zum historischen Kurs und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zu Durchschnittskursen berechnet werden. Die Umrechnungsdifferenzen wurden in den Ausgleichsposten für Währungsdifferenzen eingestellt.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet.

D. Rechnungslegungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, Geschäfts- oder Firmenwerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Beteiligungen an assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet.

Die übrigen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu den Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt und werden - soweit möglich - gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet worden.

Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Berücksichtigung von Trendannahmen bezüglich der Rentenentwicklung (2,2 % p. a.) und Fluktuation (4,0 % p. a.) ermittelt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,78 % (Vj. 1,87 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 607.093 (Unterschiedsbetrag).

Darüber hinaus wurden leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen gewährt, die bilanziell wie wertpapiergebundene Versorgungszusagen zu behandeln sind. Diese Pensionsverpflichtungen bestimmen sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherungsansprüche. Bilanziell erfolgt eine Saldierung dieser Pensionsverpflichtungen mit dem Rückdeckungsversicherungsanspruch.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt eine Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 99 (Vj. TEUR 103) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

3. Aktive latente Steuern

Latente Steuern aus den Einzelbilanzen wurden auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen gebildet. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen entsprechend § 306 HGB erfasst.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt im Konzern auf Basis der landesspezifischen Ertragssteuersätze. Für einbezogene Unternehmen in Deutschland kommt ein kombinierter Ertragssteuersatz von 29,36 % zur Anwendung. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag.

Die erfassten aktiven Steuerlatenzen auf Zwischengewinne aus Lieferungen in die USA wurden auf Basis eines landesspezifischen Ertragssteuersatzes von 29,75 % ermittelt.

4. Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

2022
TEUR
Pensionsverpflichtung 11.109
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) -950
Pensionsrückstellung 10.159
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 950
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 322
Zinsaufwand 322

5. Rückstellungen

Die zum 31. Dezember 2022 gebildeten Rückstellungen betreffen folgende ungewisse Verbindlichkeiten:

2022
TEUR
2021
TEUR
Nachlaufende Kosten/Leistungsabgrenzung 13.030 12.676
Sonderzahlungen/Mitarbeitertantieme 6.100 3.505
Ausstehende Rechnungen und Gutschriften 4.338 2.465
Garantien 1.625 1.783
Urlaub und Altersteilzeit 1.392 1.249
Provision 851 933
Übrige 3.155 2.304
30.490 24.915

6. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit, davon
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 113 106 7 0
(Vorjahr) (905) (804) (101) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.703 5.703 0 0
(Vorjahr) (20.344) (20.344) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.454 22.454 0 0
(Vorjahr) (9.393) (9.393) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 1 1 0 0
(Vorjahr) (8) (8) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.448 1.448 0 0
(Vorjahr) (8.845) (8.845) (0) (0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 4.047 4.047 0 0
(Vorjahr) (5.272) (5.272) (0) (0)
33.765 33.758 7 0
(44.767) (44.666) (101) (0)

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Rahmen von Objektfinanzierungen Gegenstände des Anlagevermögens sicherungsübereignet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 2.093 (Vj. TEUR 2.516) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit TEUR 105 (Vj. TEUR 112) Verbindlichkeiten aus sozialen Abgaben enthalten.

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze gliedern sich wie folgt:

2022
TEUR
2021
TEUR
Inland 62.639 57.875
Ausland 173.250 141.046
Insgesamt 235.889 198.921

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.154 (Vj. TEUR 1.208) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 952 (Vj. TEUR 720) und Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 153 (Vj. TEUR 263).

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 15 (VJ. TEUR 194).

3. Aufwendungen für Altersversorgung

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 874 (Vj. TEUR 369) enthalten.

4. Auf- und Abzinsung von Rückstellungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 322 (Vj. TEUR 818) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

5. Kursgewinne und -verluste

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 1.486 (Vj. TEUR 752) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 282 (Vj. TEUR 316).

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit TEUR 245 (Vj. TEUR 318) Erträge aus aktivierten Steuerlatenzen enthalten.

F. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

1.1. Verbundene Unternehmen, die vollkonsolidiert nach § 290 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Anteil
in %
Kahl Holding GmbH, Reinbek 100,0
Amandus Kahl Benelux B.V., Tiel, Niederlande
Amandus Kahl GmbH & Co KG, Reinbek 1) 100,0
Amandus Kahl Iberica S.L., Madrid, Spanien 100,0
Behrmann Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG, Reinbek 1) 100,0
F. H. Schule Mühlenbau GmbH, Reinbek 1) 100,0
Neuhaus Neotec Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Ganderkesee 1) 100,0
Amandus Kahl USA Corporation, Roswell, Georgia, USA 100,0
Neuhaus Neotec USA Corporation, Roswell, Georgia, USA 100,0
Otto Behrmann Beteiligungsgesellschaft mbH, Reinbek 1) 100,0
Neuhaus Neotec Italia s.r.l., Bologna, Italien 100,0
Societè Kahl France S.A.R.L., Noyon, Frankreich 100,0
Heinen Freezing GmbH & Co. KG, Varel 1) 77,5
Heinen USA Corporation, Roswell, Georgia, USA 2) 100,0
Heinen Freezing Verwaltungs GmbH, Varel 1) 77,5
Neo Montec Sp. z o.o., Lubin 65,0
Devex Verfahrenstechnik GmbH, Warendorf 1) 52,0
Devex Anlagenbau GmbH, Warendorf 1) 51,0
Pruess GmbH, Herrsching 1) 3) *
1Heiz Energie GmbH, Reinbek 1)
1Heiz Energie Calau GmbH, Reinbek 1)
1Heiz Timber GmbH, Reinbek 1)

1) Die Gesellschaften beabsichtigen, von den Offenlegungserleichterungen des § 264a / 264 Abs. 3 HGB Gebrauch zu machen

2) Mittelbar über die Heinen Freezing GmbH & Co. KG gehalten

3) Mittelbar über die Devex Verfahrenstechnik GmbH gehalten

*) Für diese Unternehmen wird in Bezug auf die Angabe der Beteiligungshöhe von der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 S.1 i.V.m. § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht.

1.2.

Verbundene Unternehmen, auf deren Einbezug nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet wurde

Anteil
in %
Amandus Kahl Asia 100,0

1.3. Beteiligungen, die at Equity nach § 311 Abs. 1 HGB in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Anteil in % Enviva Tooling Services Company LLC, Richmond, Virginia, USA 50,0
1Heiz Pellets AG, Leipzig **

**) Für zwei Unternehmen wird in Bezug auf die Angabe der Beteiligungshöhe von der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 S.1 i.V.m. § 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

1.4. Beteiligungen, die nicht at Equity nach § 311 Abs. 1 HGB in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Anteil
in %
Eko Energy Deutschland GmbH **

**) Für dieses Unternehmen wird in Bezug auf die Angabe der Beteiligungshöhe von der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 S.1 i.V.m. § 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2022 2021
Lohnempfänger 278 281
Gehaltsempfänger 477 449
755 730
Auszubildende 49 49
Insgesamt 804 779

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 3.798, davon TEUR 1.182 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 2.615 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Sie betreffen Mietverhältnisse, die mit nahestehenden Unternehmen geschlossen wurden (TEUR 3.219) sowie Leasingverpflichtungen (TEUR 579). Aus dem notariellen Kaufvertrag vom 18. August 2021 zum Erwerb von 51 % der Geschäftsanteile an der Pruess GmbH, Herrsching, (siehe auch F. 1.) resultieren möglicherweise sonstige finanzielle Verpflichtungen, da der Kaufpreis einen festen sowie einen variablen Kaufpreisanteil enthält. Der variable Kaufpreisanteil ist beginnend ab dem 31. Juli 2022 in fünf Raten fällig und ist dabei abhängig von der Erreichung bestimmter Meilensteine gemessen am Ergebnis vor Steuern und nach Tantiemen.

Sofern der definierte Meilenstein nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllt wird, reduziert sich die jeweilige Kaufpreisrate anteilig um maximal 30 %. Wird der Meilenstein übererfüllt, erhöht sich die Kaufpreisrate um anteilig maximal 30 %. Bei Übererfüllung des Meilensteins und somit einer Kaufpreisverpflichtung von 130 % des variablen Kaufpreisanteils würden sich zusätzliche Zahlungsverpflichtungen von TEUR 260 ergeben.

4. Honorar für Leistungen als Konzernabschlussprüfer

Die Summe des von dem Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars beläuft sich auf TEUR 143 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen für Einzelabschlüsse und den Konzernabschluss (TEUR 140) und andere Bestätigungsleistungen (TEUR 3).

5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Regelungen des DRS 21 ausgestellt.

Der Finanzmittelfonds von TEUR 40.176 (Vj. TEUR 63.725) umfasst die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 40.282 (Vj. TEUR 64.529) sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 106 (Vj. TEUR 804).

6. Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gehörten im Geschäftsjahr 2022 an:

Herr Uwe Wehrmann, Kaufmann, Hamburg

Herr Joachim Behrmann, Kaufmann, Wentorf

Frau Dr. Victoria Behrmann, Wirtschaftsjuristin, Hamburg

Herr Wolfram Krabbe, Kaufmann, Bargteheide

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 1.969.

7. Nahe stehende Unternehmen

Die Gesellschafter des Mutterunternehmens Kahl Holding GmbH halten direkt und indirekt Anteile an weiteren Gesellschaften, die wirtschaftlich dem Konzern nahestehen, jedoch aufgrund der gesetzlichen Regelungen der §§ 294 ff. HGB nicht mit in den Konzernabschluss der Kahl Holding GmbH einbezogen werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen diesen und dem Konzern werden als solche zwischen nahestehenden Unternehmen ausgewiesen.

8. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die an dieser Stelle zu berichten wären, haben sich nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 nicht ergeben.

 

Reinbek, 19. Dezember 2023

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01. Jan 22
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31. Dez 22
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.358.427,70 250.862,93 8.501,25 111.270,21 3.506.521,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 160.693,45 0,00 592.134,52 0,00 752.827,97
3. Geleistete Anzahlungen 303.255,50 52.595,69 0,00 0,00 355.851,19
3.822.376,65 303.458,62 600.635,77 111.270,21 4.615.200,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.769.502,34 1.153.384,50 0,00 0,00 10.922.886,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.640.718,80 4.589.763,40 0,00 350.127,17 30.880.355,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.143.115,52 1.858.529,44 58.765,56 453.468,22 20.606.942,30
4. Anlagen im Bau 288.000,10 7.005.779,04 0,00 31.906,22 7.261.872,92
55.841.336,76 14.607.456,38 58.765,56 835.501,61 69.672.057,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 740.153,08 25.000,00 -740.153,08 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 582.942,78 952.462,99 0,00 0,00 1.535.405,77
3. Beteiligungen 12.782,30 0,00 0,00 0,00 12.782,30
4. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00 0,00
5. Ausleihungen ab nahestehende Unternehmen 16.500,00 0,00 0,00 0,00 16.500,00
6. Sonstige Ausleihungen 41,57 0,00 0,00 0,00 41,57
1.402.419,73 977.462,99 -740.153,08 50.000,00 1.589.729,64
61.066.133,14 15.888.377,99 -80.751,75 996.771,82 75.876.987,56
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
Stand am 01. Jan 22
EUR
Zugänge
EUR
Veränderung des Konsolidierungskreises
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.816.596,74 293.759,81 3.236,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 79.008,45 75.024,45 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
2.895.605,19 368.784,26 3.236,25
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.555.808,43 204.744,24 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.537.809,14 1.974.484,94 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.662.048,87 1.473.662,98 34.035,56
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
38.755.666,44 3.652.892,16 34.035,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 12.781,30 0,00 0,00
4. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
5. Ausleihungen ab nahestehende Unternehmen 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
12.781,30 0,00 0,00
41.664.052,93 4.021.676,42 37.271,81
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
Abgänge
EUR
Stand am 31. Dez 22
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.267,21 3.002.325,59
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 154.032,90
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
111.267,21 3.156.358,49
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.760.552,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 349.852,95 21.162.441,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.128,36 15.720.619,05
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00
798.981,31 41.643.612,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 12.781,30
4. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
5. Ausleihungen ab nahestehende Unternehmen 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 12.781,30
910.248,52 44.812.752,61
Buchwerte
Stand am 31. Dez 22
EUR
Stand am 31. Dez 21
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 504.196,08 541.830,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 598.795,07 81.685,00
3. Geleistete Anzahlungen 355.851,19 303.255,50
1.458.842,34 926.771,46
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 6.162.334,17 5.213.693,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.717.913,93 7.102.909,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.886.323,25 4.481.066,65
4. Anlagen im Bau 7.261.872,92 288.000,10
28.028.444,27 17.085.670,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 740.153,08
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.535.405,77 582.942,78
3. Beteiligungen 1,00 1,00
4. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen 0,00 50.000,00
5. Ausleihungen ab nahestehende Unternehmen 16.500,00 16.500,00
6. Sonstige Ausleihungen 41,57 41,57
1.576.948,34 1.389.638,43
31.064.234,95 19.402.080,21

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kahl Holding GmbH, Reinbek

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Kahl Holding GmbH, Reinbek, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kahl Holding GmbH, Reinbek, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unser sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu gehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich vonden zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Dezember 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Heide, Wirtschaftsprüfer

Cerrin Eschholz, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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