Minitüb GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 4129
Vorher
MINITÜB Abfüll- und Labortechnik Verwaltungs GmbH
Eingetragen
2.2.1996
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und der Handel von Instrumenten, Geräten, Maschinen, Medien und Verbrauchsmaterial für den Bedarf der künstlichen Besamung und Reproduktionsmedizin, der Handel mit veterinärmedizinischen Arzneimitteln sowie von Computer-Software und -Hardware. Ebenfalls Geschäftszweck sind Leistungen im Bereich Tierzucht, Veterinärmedizin und Reproduktionsmedizin.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dr. Simmet
seit 12.3.2026
Geschäftsführer
Wolfram Veitl
seit 8.9.2025
Geschäftsführer
Kilian Dr. Simmet
seit 20.5.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Haslbeck
seit 13.3.2024
Prokura
Katharina Rohrmüller
seit 13.10.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
60.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Minitüb GmbH

Tiefenbach, Deutschland

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2015 (1.1. bis 31.12.2015)

I. Grundlagen der Gesellschaft

Minitüb wurde 1970 gegründet und wird heute in zweiter Generation durch die Familien Simmet geführt. In den letzten 10 Jahren hat sich der Umsatz des Unternehmens nahezu verdoppelt. Das Leistungsspektrum wurde ständig weiterentwickelt und vergrößert, um die Zielmärkte umfassend bedienen zu können. Heute ist Minitüb einer der beiden Weltmarktführer.

Minitüb hat sich als spezialisierter Systemlieferant für die assistierte Tierproduktion entwickelt und international etabliert. Das Leistungsportfolio umfasst Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen für die Reproduktion von Nutztieren. Dazu zählen die Entwicklung, die Produktion und die Installation kompletter Laboreinrichtungen für die Samenproduktion, für den Embryotransfer und verwandte Techniken, einschließlich der Schulung und Beratung der Kunden. Das Produktportfolio umfasst Maschinen und Geräte für die Laborautomation, Instrumente und Verbrauchsmaterial für die Samengewinnung, Samenanalyse sowie Konfektionierung und Tiefgefrierung von Samenportionen aller Haustierarten, sowie computergestützte Analysesysteme.

Minitüb beliefert weltweit Tierzuchtorganisationen und -unternehmen, Tierärzte, Universitäten, spezialisierte Dienstleister und Wiederverkäufer. Beratung, Vertrieb und Service erfolgen weltweit über sieben Tochtergesellschaften, zwei Unternehmen an denen Minitüb maßgeblich beteiligt ist und eine Vielzahl von Vertriebspartnern. Zuletzt wurden die Tochtergesellschaften in China und den USA gegründet.

Zur nachhaltigen Sicherung der hohen Qualitätsstandards deckt das Unternehmen alle Leistungsbereiche von Forschung und Entwicklung, Software-Entwicklung über Maschinenbau und Herstellung der Verbrauchsartikel selbst ab. Die gesamte Logistikkette wird über das Zentrallager am Unternehmenssitz in Tiefenbach abgewickelt. Laufend sind Mitarbeiter von Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern zu Schulungen und Erfahrungsaustausch im Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltbevölkerung wird von aktuell 7,35 Mrd. auf 9,7 Mrd. in 2050 und 11,2 Mrd. in 2100 ansteigen 1«. Dabei wird Afrika im Zeitraum bis 2050 mehr als 50% des Wachstums stellen, an zweiter Stelle Asien, danach Nord- und Südamerika, einzig Europa wird in 2050 eine geringere Bevölkerungszahl haben

In den BRICS-Staaten, mit einem Welt-Bevölkerungsanteil von aktuell 40%, nahm der Fleischverbrauch von 2003 bis 2012 um 6,3% pro Jahr zu; von 2013 bis 2022 soll er noch einmal jährlich um 2,5% wachsen 2. Der Fleischverbrauch wird neben dem Bevölkerungswachstum auch durch die Urbanisierung getrieben, die insbesondere in diesen Staaten sehr ausgeprägt ist. Um diese Nachfragesteigerung decken zu können, muss die globale Fleischproduktion bis zum Jahr 2050 von heute 300 auf 470 Millionen Tonnen erhöht werden.

Die dafür erforderliche Erhöhung des Tierbestandes wird besondere Anforderungen an die assistierte Tierproduktion stellen, um die Vervielfältigung von "Top-Genetik" zu unterstützen und die Wirtschaftlichkeit der Tierproduktion zu erhöhen.

2. Geschäftsverlauf

Minitüb bedient seine Kunden weltweit mit Maschinen, Geräten, Verbrauchsmaterial und Dienstleistungen. Das Berichtsjahr wurde positiv beeinflusst durch ein außergewöhnlich umfangreiches, kundenspezifisches Projekt, das in diesem Jahr abgeschlossen werden konnte.

Das Unternehmen forciert seit Jahren seine Vertriebsaktivitäten in den globalen Wachstumsregionen. Zur weiteren Durchdringung dieser Märkte wurden in 2015 zwei neue Tochterunternehmen in China und den USA gegründet. Die Exporterlöse hatten in 2015 einen Anteil von 86,9% am Umsatz und lagen um 18,6% über dem Wert des Vorjahres.

Strukturell hat Minitüb die erhöhten Anforderungen an logistische Prozesse und die Optimierung der Bestände durch ein Update des bestehenden Warenwirtschaftssystems unterstützt. Der in 2014 begonnene Bau des neuen Technikzentrums wurde im Berichtsjahr abgeschlossen. Die gewonnenen modernen Werkstätten und Hallen kommen Entwicklungsprojekten zugute und ermöglichen eine Optimierung der Fertigung von Anlagen und Geräten.

Das im Vorjahr prognostizierte Wachstum der Gesamtleistung auf TE. 26.006 wurde um 9,4% übertroffen.

1 UN World Population Prospects, 2015 Revision, https://esa.un.org/unpd/wpp/Publications/FilesANPP2015_DataBooklet.pdf

2 Fleischatlas 2014, 6. Auflage, https://vvww.boeilde/sites/default/files/fleischatlas2014_vi.pdf

3. Lage

a. Ertragslage

Die Gesamtleistung konnte um 13,2% auf T€ 28.022 (Vj. T€ 24.747) gesteigert werden. Ein Teil dieser Steigerung ist auf die Abrechnung des oben genannten Projektes zurückzuführen.

Der Materialaufwand ist um 13,4% auf T€ 14.885 (Vj. 13.127) gestiegen. Die Veränderung der Wareneinsatz-/Fremdleistungsquote auf 53,1% (Vj. 53,0%) liegt im Rahmen des üblichen Schwankungskorridors.

Die Personalkosten sind um 5% auf T€ 6.255 (Vj. 5.956) gestiegen. Investiert wurde vornehmlich in den Aufbau weiterer Servicekompetenz für internationale Märkte. Im Verhältnis zur Gesamtleistung konnte die Personalkostenquote auf 22,3% (Vj. 24,1%) gesenkt werden.

Die Abschreibungen haben sich um 62,5% auf T€ 611 (Vj. 376) erhöht. Hierin spiegeln sich die erstmals angesetzte AfA auf das neue Technikzentrum und die neue Software wider.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unterdurchschnittlich um 2,1% auf T€ 4.784 (Vj. T€ 4.687) gestiegen. Bei dem überwiegenden Anteil an Einzelpositionen gleichen sich Mehr- und Minderaufwand weitgehend aus. Das Kostenmanagement Minitübs hat sich auch im Berichtsjahr wieder einmal mehr bewährt.

In 2014 wurden Beteiligungserträge von den Tochtergesellschaften von T€ 150 vereinnahmt. In 2015 wurde darauf verzichtet, um die finanzielle Stabilität der Töchter weiter zu erhöhen.

Der Zinsaufwand konnte im Berichtsjahr um 24,1% auf T€ 126 (Vj. T€ 166) gesenkt werden. Ursächlich dafür war die Tilgung eines großen Darlehens in 2014.

Im Vorjahr wurden außerordentliche Aufwendungen im Rahmen juristischer Auseinandersetzungen um Rechte und Marken von T€ 298 verbucht. Diese sind mittlerweile erfolgreich und endgültig abgeschlossen. Die Minitüb-Gruppe hat somit Rechtssicherheit und Kontrolle über die firmeneigenen Marken und Logos weltweit. In 2015 sind keine außerordentlichen Aufwendungen angefallen.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich um 42% auf T€ 1.612 (Vj. T€ 1.135) erhöht.

b. Finanzlage

Das Unternehmen konnte seine in den vergangenen Jahren aufgebaute stabile Finanzlage durch Belassung des Jahresüberschusses weiter ausbauen. Das Eigenkapital ist um 12,8% auf T€ 9.054 (Vj. T€ 8.030) angestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 18,6% auf T€ 3.341 (Vj. T€ 4.103) reduziert werden. Ebenso wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich, um 58,6% auf T€ 337 (Vj. T€ 814) vermindert.

Das Finanzmanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten unter weitgehender Ausnutzung von Skontiermöglichkeiten zu begleichen, der Skontoertrag stieg im Berichtsjahr um 20,8% auf T€ 93 (Vj. T€ 77). Dafür nutzt Minitüb zum einen kurzfristige Betriebsmittellinien, die wechselnd in Anspruch genommen werden und zum anderen ein effizientes Debitorenmanagement, das die durchschnittliche Debitorenlaufzeit unter Einbeziehung der verbundenen Unternehmen wiederum leicht senken konnte.

c. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich durch den Ausbau der Betriebsstätten (Fertigstellung in 2015) im Berichtsjahr um 17,4% auf T€ 3.044 (Vj. T€ 2.592).

Die Erhöhung der Beteiligungen um 11,4% auf T€ 1.093 (Vj. T€ 981) ist den Neugründungen der beiden Tochtergesellschaften in China und in den USA geschuldet.

Die Vorräte an Waren wurden um 11% auf T€ 4.715 (Vj. T€ 4.248) erhöht. Damit erhöht das Unternehmen seine Lieferbereitschaft, insbesondere in der Startphase der neuen Töchter. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich der gegen verbundene Unternehmen, konnten trotz des Umsatzanstieges deutlich um 17,6% auf TE 4.788 (Vj. TE 5.807) gesenkt werden.

Insgesamt konnte die Bilanzsumme um 6% auf T€ 15.194 (Vj. 16.176) reduziert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dadurch und aufgrund der Thesaurierung des Jahresüberschusses von 49,6% auf 59,6%.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verwendet zur internen Steuerung ein Planungstool, mit dem die laufende Entwicklung mit den Plandaten und Vorjahreswerten abgeglichen wird. Aufbauend auf dieser Datenbasis werden normierte Kennzahlen ermittelt.

Die Cash-flow-Treiber des Unternehmens unterliegen einer ständigen Analyse. Durch Vergleichsrechnungen und analytische Berechnungen werden Benchmarks entwickelt und zur Steuerung eingesetzt.

Bei den nichtfinanziellen Indikatoren greifen die ausgereiften Qualitätsmanagementsysteme Minitübs nach DIN EN ISO 9001:2008 und nach der Norm "Good Manufacturing Practice". Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen messbare Qualitätsindikatoren im Vordergrund, die Kundenzufriedenheit wird anhand spezieller Merkmale laufend ermittelt.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015 eingetreten sind, liegen nicht vor.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die aktuelle weltweite Niedrigzinspolitik in den relevanten Märkten wird nach Einschätzung des Vertriebs intensivere Investitionen insbesondere bei größeren Kunden ermöglichen. In der Folge dazu wird auch die Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien ansteigen. Minitüb rechnet in 2016 daher mit einer weiteren Steigerung der Exporte.

Insbesondere die Umstellung der Vertriebsstruktur des gesamten nordamerikanischen Marktes auf die direkte operative Bearbeitung durch die eigene Tochter Minitube USA wird zusätzliches Wachstum auslösen. Die Entwicklung des neugegründeten chinesischen Tochterunternehmens wirkt sich ebenfalls positiv aus.

Für 2016 werden keine größeren Umsätze durch außergewöhnliche Sonderprojekte prognostiziert. Daher erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr Umsatzerlöse in der Größenordnung von € 26,7 Mio. Aufbauend auf dieser Planung wird das Ergebnis vor Steuern leicht unter dem Vorjahresergebnis liegen.

2. Risikobericht

Bei der Fertigung von Verbrauchsmaterial werden erdölbasierte Rohstoffe verarbeitet. Bei der Beschaffung können in Abhängigkeit der Erdölpreise durchaus starke Schwankungen entstehen, jedoch wirken solche Einflussfaktoren grundsätzlich auf alle Wettbewerber.

Im Absatzbereich können Schwankungen der relevanten Währungen besonders bei Verbrauchsmaterialien Auswirkungen zeigen. Durch die weltweite Präsenz werden Währungsschwankungen jedoch nur begrenzt Wirkung zeigen. Da das Unternehmen das gesamte Fertigungsportfolio beherrscht, können Fertigungseinheiten auch in anderen Regionen aufgebaut und damit Währungseinflüsse reduziert werden.

Klimaveränderungen können grundsätzlich die Futtermittelproduktion und damit die Tierbestände beeinflussen. Diese Einflussfaktoren können mengenmäßige, zumeist jedoch geringe, Absatzveränderungen von Verbrauchsmaterial bewirken.

Die aufgezeigten Risiken haben grundsätzlich nur einen zeitlichen und/oder regionalen Einfluss, da bei weiter steigendem Fleischbedarf der Zwang zu moderner Tierzucht und zu rationellen Produktionsabläufen immer größer wird. Moderne Produktionstechnologien zur Verbesserung des Einsatzes wertvoller Ressourcen sind dabei ein wichtiger Baustein. Steigende Qualitätsansprüche an das Endprodukt auf der einen Seite und Technologisierung der Fortpflanzungsindustrie gepaart mit tendenziell steigenden Lohnkosten bei unseren Abnehmern auf der anderen Seite, machen die Fortpflanzungstechnologien von Minitüb für einen immer größer werdenden Kundenkreis interessant.

3. Chancenbericht

Minitüb stellt die gesamte Palette von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der assistierten Tierproduktion her. Es beherrscht für die gesamte Palette die qualitativen Standards und Ausgestaltung der Leistungen. Alle dafür notwendigen beruflichen Qualifikationen sind im Mitarbeiterstamm vorhanden. Das Unternehmen ist weitgehend unabhängig, auch auf der Beschaffungsseite.

Das Unternehmen ist in Forschung und Entwicklung aktiv und arbeitet national und international mit namhaften Universitäten zusammen. 2016 wird auf dem International Congress an Animal Reproduction (ICAR) zum dritten Mal der Simmet Prize for Assisted Reproduction in Paris vergeben. Minitüb hat diesen Preis mit € 50.000 dotiert 3. Durch dieses Engagement in und Förderung der Forschung hat Minitüb Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen und kann diese in seine Produktentwicklung einfließen lassen.

Der Absatz wird über die weltweit verteilten Vertriebspartner, Beteiligungs- und Tochtergesellschaften gesteuert. Die weite Verzweigung der Vertriebskanäle ermöglicht die Erkennung der jeweiligen Marktentwicklungen, und die entsprechende Umsetzung in Angebote.

Das Unternehmen verfügt über eine auch nach US-amerikanischen Standards deutlich über dem Durchschnitt liegende Kapitalausstattung. Damit ist es in Verbindung mit dem eingesetzten Managementinformationssystem jederzeit in der Lage notwendige Investitionen und Marktaktivitäten in Verbindung mit seinen Finanzierungspartnern umzusetzen.

 

Tiefenbach, 14.06.2016

Dr. Christian Simmet, Geschäftsführer

Florian Simmet, Geschäftsführer

Rudolf Simmet, Geschäftsführer

3 http://minitube.de/DE_ger/News/Professor-Katrin-F-linrichs-wins-Simmet-Prize-for-Assisted-Reproduction

Bilanz
zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 997.313,12 509.077,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 503.512,13
I. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.905,41 0,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.020.021,34 1.132.862,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.739.041,34 439.468,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 281.891,25 1.019.568,69
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.093.491,66 981.155,56
  5.134.664,12 4.585.644,48
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 4.715.456,16 4.248.267,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.155.036,05 6.905.762,52
davon gegen verbundene Unternehmen € 2.703.406,47 (Vj. € 2.826.183,13)    
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 132.590,44 380.994,84
  10.003.082,65 11.535.024,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.200,00 55.500,00
  15.193.946,77 16.176.169,45

PASSIVA

   
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 1.140.000,00 1.140.000,00
III. Gewinnvortrag 6.830.119,36 5.919.364,98
IV. Jahresüberschuss 1.023.692,30 910.754,38
  9.053.811,66 8.030,119,36
B. Rückstellungen 1.491.061,69 1.015.800,00
C. Verbindlichkeiten 4.649.073,42 7.130.250,09
davon gegenüber Kreditinstituten € 3.340.882,13 (Vj. € 4.103.016,74)    
davon gegen verbundene Unternehmen € 11,123,64 (Vj. € 0,00)    
davon gegenüber Gesellschafter € 533.734,93 (Vj. € 1.611.107,86)    
  15.193.946, 77 16.176.169,45

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2015

2015 2014
EUR EUR
1. Rohertrag 13.356.531,41 12.416.877,16
2. Personalaufwand    
a) Lehne und Gehälter 5.332.620,13 5.096.054,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 922.066,07 860.088,50
- davon für Altersversorgung EUR 4.822,88 (EUR 3.746,65)    
3. Abschreibungen 611.212,65 376.376,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.783.836,00 4.686.503,04
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 150.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.793,64 51.148,70
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.814,42 165.548,52
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.611.775,78 1.433.454,64
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 298.087,00
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 -298.087,00
11. Steuern vorn Einkommen und vom Ertrag 584.990,48 220.731,26
12. Sonstige Steuern 3.093,00 3.882,00
13. Jahresüberschuss 1.023.692,30 910.754,38

Anhang
für den Zeitraum vom 1.1. bis 31.12.2015

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen für Aufstellung und Offenlegung des § 288 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

B. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen bei Neuzugängen erfolgen zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen bei Neuzugängen erfolgen zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert auf den Stichtag bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Dabei wurden im Berichtsjahr die Prozentsätze, mit denen die Produkte abgewertet werden, den tatsächlichen Erfordernissen angepasst.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, gegebenenfalls abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Berichtsjahr, soweit gesetzlich zulässig, miteinander saldiert. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Bewertung der Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu dem am Entstehungsstichtag maßgeblichen Wechselkurs. Soweit die Wechselkurse zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags niedriger bzw. höher als der Kurs am Entstehungstag sind, werden diese der Bewertung zu Grunde gelegt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

C.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 ist aus dem gesondert dargestellten Anlagespiegel ersichtlich.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.1. Umbuchungen Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen,   503.512,13    
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 544.339,65 365.302,48 0,00 1.413.154,26
2. Geleistete Anzahlungen 503.512,13 0,00 503.512,13 0,00
    503.512,13 503.512,13  
  1.047.851,78 365.302,48 0,00 1.413.154,26
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.933,07 3.168,18 0,00 6.101,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.248.823,80 74.717,63 23.582,50 2.299.958,93
3. Andere Anlagen,   972.968,69    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.542.945,49 629.851,36 0,00 3.145.765,54
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.019.568,69 235.291,25 972.968,69 281.891,25
    972.968,69 972.968,69  
  4.814.271,05 943.028,42 23.582,50 5.733.716,97
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 981.155,56 112.336,10 0,00 1.093.491,66
    1.476.480, 82 1.476.480, 82  
Summe Anlagevermögen 6.843278,39 1.420.667,00 23.582,50 8.240.362,89
Abschreibungen
Stand 1.1. Zugänge Abgänge Stand 31.12.
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen,        
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 285.262,65 130.578,49 0,00 415.841,14
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
         
  285.262,65 130.578,49 0,00 415.841,14
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.932,56 263,28 0,00 3.195,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.115.961,53 177.123,85 13.147,79 1.279.937,59
3. Andere Anlagen,        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.103.477,17 303.247,03 0,00 1.406.724,20
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
         
  2.222.371,26 480.634,16 13.147,79 2.689.857,63
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
         
Summe Anlagevermögen 2.507.633,91 611.212,65 13.147,79 3.105.698,77
Buchwerte
Stand 31.12.2015 Stand 31.12.2014
EUR EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen,    
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 997.313,12 259.077,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 503.512,13
     
  997.313,12 762.589,13
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.905,41 0,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.020.021,34 1.132.862,27
3. Andere Anlagen,    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.739.041,34 439.468,32
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 281.891,25 1.019.568,69
     
  3.043.859,34 2.591.899,79
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.093.491,66 981.155,56
     
Summe Anlagevermögen 5.134.664,12 4.335.644,48

C.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 2.703.406,47 (Vj. Euro 2.826.183,13) enthalten.

Forderungen in Höhe von TEuro 544 haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

C.3 Verbindlichkeiten

Laufzeit der Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 1.213 (Vj. TEuro 876), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 534 (Vj. TEuro 1.611) und übrige Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 6 (Vj. TEuro 12) hatten Laufzeiten von einem bis fünf Jahre. TEuro 287 gegenüber Kreditinstituten hatten eine Laufzeit größer 5 Jahre. Alle übrigen Verbindlichkeiten waren innerhalb eines Jahres fällig.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Laufzeiten über einem Jahr bestehen Sicherungsübereignungen und sonstige Abtretungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 11.123,64 (Vj. Euro 0,00).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von Euro 533.734,93 (Vj. Euro 1.611.107,86). Davon sind TEuro 471 (Vj. TEuro 1.131) unbefristete Darlehen, die mit 2% verzinst werden. Die Kündigungsfrist beträgt 12 Monate.

C.4 Haftungsverhältnisse

Schwestergesellschaften:

Bürgschaften über TEuro 4.814 (Vj. TEuro 5.314) für verschiedene Darlehen. Die Darlehen waren zum Bilanzstichtag mit TEuro 4.113 valutiert.

verbundene Unternehmen:

Bürgschaft über TEuro 0 (Vj. TEuro 100) für ein Darlehen

Garantie über TEuro 250 (Vj. TEuro 250) für Kontokorrentkredite; die Kontokorrentkredite wurden im Berichtsjahr und auch im Vorjahr vom verbundenen Unternehmen nicht in Anspruch genommen.

Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

C.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden oder unter den Haftungsverhältnissen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEuro
Mieten, Leasing (Gesamtbetrag bis Ende der Laufzeit) 2.157

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Ertragsteuern betreffen im wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und zum Teil Vorjahre.

E. Sonstige Angaben

E. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer: Dr. Christian Simmet,Technischer Leiter
  Florian Simmet, Kaufmännischer Leiter
  Rudolf Simmet, Leiter Produktion

Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

E.2 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 120 Angestellte und 2 Auszubildende.

E.3 Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält Anteile an der MINITÜB SLOVAKIA spol. sr.o., Celadice (Slowakische Republik) (100%), der MINITUB DO BRASIL LTDA., Porto Alegre-RS (Brasilien) (99%), der MINITUB IBERICA, S.L., La Selva del Camp (Spanien) (50%), der Minitube Australla Pty. Ltd., Smythesdale (Australien) (100%), der MINITUB CHILE LIMITADA, Santiago de Chile (Chile) (99%), der MEXITUBE ALEMANIA, SAdeCV, San Pedrito Pefluelas (Mexiko) (98%), der Minitube USA, Inc., Delavan (USA) (100%), der Minitube Biotechnology (Beijing) Co., Ltd., Peking (China) (100%), der MWM Biomodels GmbH, Tiefenbach (Deutschland) (33,33%) und der Minitube India Private Limited, New Delhi (Indien) (40%). Die Angabe des jeweiligen Eigenkapitals sowie der Ergebnisse unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 3 HGB.

E4 Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zu Anschaffungskursen bilanziert. Bei Forderungen und den Verbindlichkeiten wurde darauf geachtet, dass die niedrigeren bzw. höheren Wechselkurse zum Bilanzstichtag zur Anwendung kamen.

E.5 Feststellung des Jahresabschlusses / Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 28.07.2016 festgestellt.

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Unterzeichnet am 29. April 2016

durch die Geschäftsführer:

Dr. Christian Simmet

Florian Simmet

Rudolf Simmet

  

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss, bei dem die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung in Anspruch genommen wurden, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden

Bestätigungsvermerk

erteilt:

" Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Minitüb GmbH, Tiefenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Landshut, den 26. Juli 2016

KPWT Kirschner & Stahleder AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kaufmann Michael Fey, Wirtschaftsprüfer"

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