Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 730890
Eingetragen
6.7.2018
Branche
Public-Relations-BeratungUnternehmensberatungVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Personalmarketing und Personalberatung und sonstige Dienstleistungen in Human Relations, Werbung und Kommunikation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Ralf Achim Kuncser
seit 6.7.2018
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Raven51 AG

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Rechtliche Verhältnisse

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Firma: Raven51 AG
Sitz: Karlsruhe
Rechtsform: AG
Satzung: vom 26.06.2018
Anschrift: Reinhold-Frank-Str. 63
76133 Karlsruhe
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 730890
Dauer der Gesellschaft: auf unbestimmte Zeit
Gegenstand des Unternehmens: Personalmarketing/Personalberatung/Human Relations
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Gezeichnetes Kapital: 150,0 TEuro
Vorstand: Ralf Kuncser (Vorsitzender)
Matthias Schröder
Udo Völke
Aufsichtsrat: Dr. Peter Schulz (Vorsitzender)
Martin Höfele
Patrick Schulz

Hauptversammlung

In der Hauptversammlung vom 24.08.2023 wurde der von der Stieler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und unter dem Datum vom 28.07.2023 mit dem Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zusammen mit dem Lagebericht gebilligt und damit ordnungsgemäß festgestellt.

Die vom Vorstand vorgeschlagene Ergebnisverwendung wurde von der Hauptversammlung am 24.08.2023 beschlossen.

Der Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des festgestellten Ergebnisses für das zum 31. Dezember 2022 abgelaufene Geschäftsjahr wurde im Berichtsjahr 2023 vollzogen.

Dem Vorstand wurde für das vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 laufende Geschäftsjahr am 24.08.2023 Entlastung erteilt.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 wurde die Stieler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde im Bundesanzeiger gemäß § 325 HGB offen gelegt.

Steuerliche Verhältnisse

Das Unternehmen unterliegt der Regelbesteuerung gemäß den §§ 16 - 18 des UStG.

Der Gewerbebetrieb unterliegt der Gewerbesteuerpflicht gemäß § 2 Absatz 1 GewStG.

Der vorliegende Abschluss wurde als Handelsbilanz erstellt. Für den gleichen Abschlusszeitraum wurde daneben eine Steuerbilanz erstellt.

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.09.2024.

Lagebericht 2023

Raven51 AG

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

b) Mitarbeiter

c) Investitionen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

IV. Zweigniederlassungsbericht

V. Prognosebericht

VI. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Raven51 AG gehört zu einer der TOP 5 Agenturen im Personalmarketing, in der Stellenanzeigenschaltung und bei HR-Dienstleistungen in Deutschland und hat sich zum Ziel gesetzt, das Recruiting im deutschsprachigen Raum nachhaltig für seine Kunden zu verbessern.

Mit unserem Ansatz, den Kunden ganzheitlich zu beraten und ihm alle HR-Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten, sind wir für den konkurrierenden Wettbewerb von Mittbewerbern sehr gut aufgestellt.

Durch die andauernde Weiterentwicklung unseres Agentursystems "relaxx" sowie durch immer zahlreichere selbst entwickelte Recruiting-Produkte, wollen wir auch in Zukunft unsere Marktposition weiter ausbauen.

Wir verstehen uns als Fullservice-Agentur im Recruiting und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Lösungen aus einer Hand. Wir beraten unsere Kunden - persönlich und direkt - von unseren vier Standorten in Berlin, Frankfurt-Fechenheim, Frankfurt-Rödelheim und Karlsruhe aus. Aufbauend auf diesem engen Austausch setzen wir Unternehmen als attraktive Arbeitgeber in Szene: mit kreativen Employer-Branding-Auftritten, treffsicheren Online-, Offline- und Social-Media-Kampagnen, konversionsstarken Landingpages und Karriereseiten sowie einem effizienten Anzeigenmanagement von Personalsuchanzeigen in den verschiedensten Medien im In- und Ausland.

Das bisherige Geschäftsmodell für Online-Stellenanzeigen wird langsam durch neue, performance-basierte Bezahlmodelle (CPC = cost per click, CPA = cost per application) abgelöst. Um in dieser vielversprechenden Entwicklung von Anfang an dabei zu sein, wurden 2018 bereits die Abteilungen "Data-Driven-Recruiting" und "Employer Marketing" eingerichtet. Parallel sprechen wir mit unserer Zweitmarke HR monkeys GmbH gezielt Firmen in diesen zukunftsweisenden Segmenten an.

2. Forschung und Entwicklung

Die Raven51 AG entwickelt sich insbesondere im IT-Bereich konsequent und stetig weiter.

Die Abteilung Recruiting Apps fokussiert sich mit unserer ERP-Eigenentwicklung "relaxx.center" vor allem auf die Digitalisierung und Automatisierung der internen Prozesse unseres Kerngeschäfts Anzeigenmanagement. Im "Client Center" von relaxx erhalten seit Mai 2024 alle Kunden der Raven51 AG einen noch schnelleren und komfortableren Zugang zur Verwaltung, Pflege und Freigabe ihrer Stellenanzeigen sowie den Performance-Daten ihrer Anzeigen und zum Erfüllungsstand ihrer Verträge.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Bis Ende März 2023 konnte sich der deutsche Recruiting-Markt der allgemeinen wirtschaftlichen Eintrübung (Inflation, Rezessionsängste und anhaltende Kriegsaktivitäten in der Ukraine) entziehen und an die Erfolge des besonders starken 2022 anknüpfen. Im weiteren Jahresverlauf 2023 hat die wirtschaftliche Stimmung auch die Auftragslage im Recruiting erreicht und hält bis heute an.

b) Mitarbeiter

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug in 2023 insgesamt 184 (Vorjahr 169).

c) Investitionen

Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden Ersatzinvestitionen von rund 58 T€ getätigt. Weiterhin wurden zirka 100 T€ in eine selbstgeschaffene Self-Service-Plattform auf der Domain www.jobmenü.de investiert.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Das Volumen der Online-Stellenanzeigen konnte trotz der oben genannten wirtschaftlichen Gründe im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% gesteigert werden, wenngleich das Print-Geschäft im gleichen Zeitraum um weitere 36% zurückgegangen ist.

Damit konnten wir 2023 ein Betriebsergebnis von 5.613 T€ (VJ 7.480 T€) erzielen.

b) Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Hard- ware sowie das Sachanlagevermögen der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Langfristige Anlagen und Investitionen sind durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen, fertigen Leistungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet und solide. Es existieren derzeit keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Ausfallrisiko der Forderungen ist über ein konsequentes Risikomanagement, sowie ein stringentes Forderungsmanagement geregelt und mit gering zu bewerten.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt ent- wickelt:

Eigenkapitalquote 52% (Vorjahr 45%)

Gesamtkapitalrentabilität 45% (Vorjahr 61%)

Umsatzrendite 5% (Vorjahr 7%)

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat die Erwartungen übertroffen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und fertige Leistungen gedeckt.

IV. Zweigniederlassungsbericht (§ 289 II Nr. 3 HGB n.F.)

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Karlsruhe über drei weitere inländische Niederlassungen in

Berlin

Frankfurt-Fechenheim

Frankfurt-Rödelheim

V. Prognosebericht

Mit Jahresbeginn 2024 hält die gedämpfte Auftragslage auf dem Niveau des 2. Halbjahres 2023 an. Der demographische Wandel und der damit einhergehende Arbeitskräftemangel lässt uns dennoch sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Die weitere Unternehmensentwicklung wird maßgeblich durch die Digitalisierung gekennzeichnet sein, weshalb wir eine Zunahme von neuen und schnell wachsenden technischen Mitbewerbern aus dem In- und Ausland erwarten.

Die fortschreitende Digitalisierung im HR-Bereich wird künftig dazu führen, dass immer höhere Anforderungen auf die HR-Dienstleister zukommen, sodass eine permanente Weiterentwicklung in diesem Bereich unerlässlich ist. Aus diesem Grund werden wir unsere Eigenentwicklung "relaxx" konsequent vorantreiben.

Unser Konzept als Full-Service-Agentur sowie unsere technischen Entwicklungen werden sich künftig weiterhin fokussiert auf den Bereich des Anzeigenmanagements auswirken. Hier werden wir neue Zielgruppen erschließen und zusätzliche Ertragsmodelle entwickeln.

Dies sehen wir als Basis für den weiteren Ausbau unseres Stellenwerts im deutschen Recruiting-Markt. Neben dem Anzeigengeschäft werden wir uns noch stärker darauf konzentrieren, eine beratende Rolle bei unseren bestehenden Kunden einzunehmen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Die Bedeutung von E-Recruiting-Lösungen zur Automatisierung und zum Controlling von KPI ́s (= Key Performance Indicators) wird weiterwachsen und unsere digitalen Lösungen darauf zu einer deutlichen Zunahme von festen Kundenbeziehungen führen.

Aufgrund unserer guten Reputation am Markt und unserem ganzheitlichen Angebot, sehen wir auch bei einem anspruchsvolleren Recruiting-Markt gute Chancen, weiterhin Kunden zu gewinnen und so weiteren Umsatzzuwachs zu generieren.

Unsere marktgestaltende Rolle versuchen wir auch in Zukunft durch die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und Kunden sowie durch Neuentwicklungen abzusichern.

Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld und sinkenden Margen als dessen direkte Folge sowie in möglichen disruptiven Entwicklungen in unserem Betätigungsfeld.

 

Karlsruhe, 8. Juli 2024

Ralf Kuncser, Vorstandsvorsitzender

Matthias Schröder, Vorstand

Udo A. Völke, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 127.860,33 4.135,11
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 281.616,46 339.053,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.095.344,00 914.944,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.309.684,62 494.268,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.325.780,77 6.789.079,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 255.525,43 314.521,55
3. sonstige Vermögensgegenstände 605.934,06 642.133,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.152.383,10 8.766.015,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 276.077,16 242.370,36
Summe Aktiva 16.430.205,93 18.506.521,22

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen 15.000,00 15.000,00
III. Bilanzgewinn 8.360.749,44 8.238.442,88
B. Rückstellungen 4.343.480,07 5.222.655,83
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.660.093,99 4.556.758,82
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.142,99 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 209.210,23 113.851,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 650.529,21 209.812,35
Summe Passiva 16.430.205,93 18.506.521,22

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 75.582.895,79 72.862.031,74
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 359.383,12 676.909,02
3. Gesamtleistung 75.223.512,67 72.185.122,72
4. sonstige betriebliche Erträge 153.600,05 141.200,69
5. Materialaufwand 55.754.724,05 50.889.662,16
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.269.729,35 10.342.532,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.612.958,57 1.366.191,79
- davon für Altersversorgung in €: -110.629,32 (-136.444,68)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 104.976,49 137.263,49
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.234.475,08 2.113.357,66
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 213.823,40 4.580,88
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 430,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16,17 844,12
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.614.056,41 7.481.482,70
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.741.019,02 2.368.378,65
13. Ergebnis nach Steuern 3.873.037,39 5.113.104,05
14. sonstige Steuern 730,83 892,52
15. Jahresüberschuss 3.872.306,56 5.112.211,53
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.238.442,88 5.526.231,35
17. Ausschüttung 3.750.000,00 2.400.000,00
18. Bilanzgewinn 8.360.749,44 8.238.442,88

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Raven51 AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Raven51 AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Raven51 AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.[z.B.: Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.]

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Lagebericht vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waghäusel, 25. Juli 2024

Stieler GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmennamen laut Registergericht: Raven51 AG

Firmensitz laut Registergericht: Karlsruhe

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Mannheim

Register-Nr.: HRB 730890

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Firma wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH- und Aktien-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts, der aus einem Erwerbsvorgang vor Anwendung des BilMoG herrührt, wird unverändert entsprechend der steuerrechtlichen Vorschrift des § 7 Abs.1 Satz 3 EStG mit 15 Jahren angesetzt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als 250,-- € wurden im Zugangsjahr gemäß § 6 EStG berücksichtigt.

Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit eine Wertberichtigung nicht notwendig ist.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassen- und Bankbestände wurden zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Sachverhalte wurden in Euro umgerechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" sowie der inkongruenten Bewertung wie vor IDW RH FAB 1.021 ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %).

Die anderen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrem Zusammenhang mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bewertet.

Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Bilanz

Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

Anschaffungs- Herstellungs- kosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 861.000,00 100.900,00 864.362,00 3.363,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.905,00 5.904,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 35.000,00 33.228,67 2.361,78
4. geleistete Anzahlungen 0,00 28.550,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 901.905,00 129.450,00 903.494,67 5.724,78
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 937.225,53 57.788,28 430.302,28 99.272,12
283.095,07-
Summe Sachanlagen 937.225,53 57.788,28 430.302,28 99.272,12
283.095,07-
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 914.944,00 180.400,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 914.944,00 180.400,00 0,00
2.330.078
2.754.074,53 367.638,28 1.333.796,95 104.996,90
283.095,07-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 97.538,00 1,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.771,33 4.133,11
4. geleistete Anzahlungen 28.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 127.860,33 4.135,11
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 281.616,46 339.053,30
Summe Sachanlagen 281.616,46 339.053,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.095.344,00 914.944,00
Summe Finanzanlagen 1.095.344,00 914.944,00
1.504.820,79 1.258.132,41

Vorräte (§ 265 Abs. 7 HGB)

Bei den Vorräten handelt es sich um fertige Leistungen.

Eigenkapital (§ 268 Abs. 1 S. 3 HGB)

Der Gewinnvortrag beträgt 8.360.749,44 € (VJ: 8.238.442,88 €).

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 150.000 € ist eingeteilt in:

Grundkapital
150.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00€ 150.000,00

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Angaben zu § 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG

Die Königsteiner Union AG mit Ihrem Sitz in Königstein hält 50% der Stammaktien.

Angaben zu § 253 Abs. 6 HGB

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 12.131,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Aufstellung Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
HR monkeys GmbH Karlsruhe 100,00% 580.323,88 € 142.781,74 €
stellenonline.de AG Karlsruhe 50,00% 859.022,60 € 11.851,50 €
Breitseite GmbH Seefeld 48,70% 102.438,32 € ./. 268.890,41 €

Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

31.12.2023
Rückstellung für Urlaub 111.629,13 €
Rückstellung ausstehende Eingangsrechnungen 47.037,90 €
Rückstellung für Provisionen 116.366,80 €
Rückstellung für Anzeigenaufwand 178.888,94 €
Rückstellung für Tantieme 1.839.795,59 €
Rückstellung für Abschlusskosten 49.000,00 €
Rückstellung für Berufsgenossenschaft 5.158,71 €

Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 3 HGB)

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen unbeweglicher Wirtschaftsgüter bestehen in Höhe von 598 T€ bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.120 T€ größer als ein Jahr. Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen beweglicher Wirtschaftsgüter bestehen in Höhe von 51 T€ bis zu einem Jahr und in Höhe von 31 T€ größer als ein Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das aus der Handelsbilanz abgeleitete steuerliche Ergebnis.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 102,80 € (VJ: 109,83 €).

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 275,54 € (VJ: 0,00 €).

Die Aufwendungen aus Altersversorgung betragen 92.499,64 € (VJ: 74.875,69 €).

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft

Angestellte in Vollzeit 130 (VJ: 130)
Angestellte in Teilzeit 45 (VJ: 39)

Angaben zu den Organmitgliedern (§ 285 Nr. 10 HGB)

Mitglieder der Geschäftsführung Ralf Kuncser, Vorstand (Vorsitzender)
Matthias Schröder, Vorstand
Udo Völke, Vorstand
Mitglieder des Aufsichtsrat Dr. Peter Schulz, Personalberater (Vorsitzender)
Martin Höfele, Kaufmann
Patrick Schulz, Steuerberater

Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag i.H.v. 8.360.749,44 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Karlsruhe, 08.Juli 2024

Die Vorstände

Ralf Kuncser

Matthias Schröder

Udo Völke

Bericht des Aufsichtsrats zu 2023

der Raven51 Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat (AR) der Raven51 AG (R51) hat sich im Geschäftsjahr 2023 umfassend mit der Entwicklung der R51 befasst. Im gesamten Geschäftsjahr hat der AR die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands der R51 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den AR zeitnah und ausführlich unterrichtet. In wichtige Entscheidungen war der AR einbezogen und hat sie mit dem Vorstand diskutiert. So war der AR auch 2023 laufend über die Geschäftslage informiert.

Sitzungen des Aufsichtsrates

2023 hat sich der AR zu zwei Sitzungen getroffen. Die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie wichtige Einzelfragen wurden unter Teilnahme des Vorstands diskutiert. In der 15. AR-Sitzung vom 5. Mai 2024 wurde die Verlängerung der Anstellungsverträge der drei Vorstände beschlossen.

 

Königstein, 01. Juli 2024

gez. Dr. Peter Schulz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bericht vorgelegt am 19. Sept. 2024

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