MQ 302 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arturo Zanni seit 10.3.2025 | Geschäftsführer |
Giuseppe Viscovich seit 12.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fidia Farmaceutici S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fidia Pharma GmbHMonheim am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr erstmals die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf Abteilung B unter der HRB-Nummer 70948 eingetragen. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit es sich dabei um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, wurden diese planmäßig linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und, soweit im Rahmen handelsrechtlichen Ermessens möglich, entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die jeweilige Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen zwei und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00, die in dem Geschäftsjahr 2023 angeschafft wurden, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Handelswaren wurden zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von eventuellen Wertminderungen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigung und einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden nach § 253 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Das Abzinsungswahlrecht bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird nicht ausgeübt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand (Aktivseite) oder Ertrag (Passivseite) für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnungen berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a Satz 2 HGB das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet. II. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Das Vorratsvermögen beträgt TEUR 4.738 (im Vorjahr: TEUR 4.605). In den Waren in Höhe von TEUR 4.731 (netto) (im Vorjahr: TEUR 4.605) sind Gängigkeitsabschläge in Höhe von TEUR 259 (im Vorjahr: TEUR 234) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 50 (im Vorjahr: TEUR 170) zwischen den Gesellschaften. Forderungen gegen die Gesellschafterin belaufen sich auf TEUR 60 (im Vorjahr: TEUR 177). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 206 (im Vorjahr: TEUR 596). Darin enthalten sind im Wesentlichen Reisekostenvorschüsse (TEUR 32), geleistete Mietkautionen (TEUR 22) und Steuerforderungen (TEUR 133). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 184 (im Vorjahr: TEUR 574) und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 22 (im Vorjahr: TEUR 22). Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Alleinige Gesellschafterin ist Fidia Pharma S.p.a., Abano Terme / Italien. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 810 (im Vorjahr: TEUR 810). Die Steuerrückstellungen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 312 (im Vorjahr: TEUR 275). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.229 (im Vorjahr: TEUR 1.522) wurden für Personalkosten in Höhe von TEUR 312 (im Vorjahr: TEUR 265), für Drohverluste aus gelösten Arbeitsverhältnissen mit Freistellung in Höhe von TEUR 157 (im Vorjahr: TEUR 93), für zu gewährende Rabatte in Höhe von TEUR 562 (im Vorjahr TEUR 634) und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 197 (im Vorjahr: TEUR 530) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 2.851 (im Vorjahr: TEUR 3.545) aus Lieferungen und Leistungen. Die Cash Pool-Verbindlichkeit beträgt zum Stichtag TEUR 517 (im Vorjahr: TEUR 220). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 3.390 (im Vorjahr: TEUR 3.762). Ferner haben die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, ebenso wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten, unverändert eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. III. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat aus wirtschaftlichen Gründen diverse Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Per Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 summieren sich die unkündbaren Verträge auf TEUR 494. Hiervon entfallen TEUR 84 auf die Miete der Geschäftsräume und Stellplätze sowie TEUR 410 auf das Leasing von Firmenfahrzeugen. Die Verträge enden zwischen 2024 und 2027. IV. Haftungsverhältnisse Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 666 bestehen wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 514 und Erträgen (nur für umsatzsteuerliche Zwecke) aus der KFZ-Nutzung in Höhe von TEUR 113 sowie Erstattungen aus dem AAG in Höhe von TEUR 38. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 3.322 (im Vorjahr: TEUR 2.575) und beinhalten im Wesentlichen Raum- und Instandhaltungskosten, Werbe-, Fahrzeug- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe sowie Aufwendungen zur Betriebsführung sowie Rechts- und Beratungskosten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 194 (im Vorjahr: Ertrag von TEUR 9) beziehen sich in Höhe von TEUR 124 (im Vorjahr: TEUR 0) auf Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und in Höhe von TEUR 70 (im Vorjahr TEUR 0) auf Gewerbesteuer des laufenden Jahres. TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 9) beziehen sich auf Erstattungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für frühere Jahre. In den sonstigen Steuern wird in Höhe von TEUR 128 (im Vorjahr TEUR 81) die Umsatzsteuer-Erstattung auf zu gewährende Arzneimittelrabatte abgebildet. C. Sonstige Angaben Geschäftsführer sind Carlo Pizzocaro (Konzern-CEO, Forte dei Marmi / Italien), Ranieri Pescolini (Senior VP Corporate, Mailand / Italien) und Giuseppe Viscovich (Konzern-CFO, Padova / Italien, seit 2. Februar 2023). Sie erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Im Jahresdurchschnitt waren 34 Arbeitnehmer (im Vorjahr: 32), davon weiblich 22 und männlich 12, beschäftigt. D. Vorschlag zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 523 vorzutragen. E. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Fidia Pharma S.p.a. Ihr Jahresabschluss wird in den nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der Mutter einbezogen. Der Abschluss kann am Sitz des Mutterunternehmens bezogen werden. F. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Durch Investitionsmaßnahmen, Strategiewechsel im Bereich des Aufbaus neuer Märkte sowie einen zunehmenden Wettbewerb auch aus dem eigenen Konzern zeichnet sich zum Geschäftsjahresende 2024 ein deutlicher Verlust ab.
Monheim, den 17. Januar 2025 Die Geschäftsführung Carlo Pizzocaro Ranieri Pescolini Giuseppe Viscovich Entwicklung des Anlagevermögens 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Fidia Pharma GmbH, Monheim am RheinI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Seit über 60 Jahren produziert die Fidia-Gruppe in Italien Hyaluronsäuren und ist seitdem Pionier in der Entwicklung und Herstellung innovativer und nachhaltiger Produkte für die regenerative Medizin. Für den deutschen Markt lagen im Berichtszeitraum vertriebsseitig die Schwerpunkte im Bereich der Orthopädie (Joint Care & regenerative Care), Corticosteroide Therapie (speciality Care), Dermatologie (Skin Care) sowie Ophthalmologie (Eye care). Die Fidia Pharma GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft für den deutschen Markt. Ihre Mitarbeiter beraten tagtäglich Fachkräfte des Gesundheitswesens sowie des zugehörigen Großhandels in fachlichen Belangen und stellen eine Beziehung zu Kunden und Meinungsbildnern sicher, die ein weiteres Wachstum der Unternehmung qualitativ und quantitativ stützen. Die Mitarbeiter der Gesellschaft haben verschiedene Standorte in Deutschland, von denen aus die Kundenbetreuung erfolgt. Das Büro und damit der Verwaltungssitz befindet sich am Unternehmenssitz in Monheim am Rhein. Produkte der Gesellschaft, Arzneimittel sowie Medizinprodukte, werden sowohl im klinischen als auch im ambulanten Sektor eingesetzt und genießen eine hohe Reputation. Die vertriebenen Produkte werden durch die Konzernmutter hergestellt bzw. beschafft und in enger Abstimmung mit den prozessualen Stakeholdern dem deutschen Markt zugeführt. Mitunter werden einzelne Produkte, wie z.B. Hyalart, ausschließlich für den deutschen Markt hergestellt und sind teilweise im privatversicherten Rahmen erstattungsfähig. Darüber hinaus erzielt die Gesellschaft Umsätze aus Servicevereinbarungen innerhalb des Konzerns. So werden wesentliche Teile der Verwaltung für die österreichische Schwester übernommen und entsprechend verrechnet. Die Verrechnung erfolgt nach jährlicher Berechnung auf Basis von Vollkosten mit einem Aufschlag. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Wachstum im Hyaluronsäure-Markt ist stark ansteigend und wird lt. GMI bis zum Jahr 2032 eine beinahe Verdopplung erfahren. In den Industriestaaten ist dies auf die Zunahme des durchschnittlichen Bevölkerungsalters, die verlängerte Arbeitszeit sowie den wachsenden Anteil an chronischen Erkrankungen wie Arthritis und Diabetes mellitus zurückzuführen. Gleichzeitig wachsen im Bereich der Hyaluronsäure auch weitere Absatzmärkte wie die ästhetische Medizin, die Dermatologie als auch der Consumer-Markt, der ein wachsendes Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbewusstsein aufzeigt. Der Konzern reagiert darauf mit einer steten organischen und anorganischen Diversifizierung des Produktportfolios, wie z.B. in die Richtung corticoider Steroide oder auch Vakzine. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Diversifizierung des Konzernportfolios auch den deutschen Marktbedürfnissen entspricht und plant daher Aufbau- und Wachstumsinvestitionen in neue therapeutische Bereiche. 2. Geschäftsverlauf Die attraktiven Aussichten des Hyaluronsäure-Marktes führen zu einer zunehmenden Anzahl von Wettbewerbern auch in Deutschland. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter in diesem Bereich nahm im Jahr 2023 drastisch zu, sodass das Wachstum der Gesellschaft in Mitleidenschaft gezogen wurde und Teile der Vertriebsmitarbeiterschaft nachbesetzt und neu angelernt werden mussten. Dieser Prozess ist erst kurz vor der Berichtserstellung als abgeschlossen zu betrachten. Der Wettbewerb auf dem Hauptmarkt der Gesellschaft ist in großen Teilen preisgeführt, sodass die bisherige Transferpreispolitik innerhalb des Konzerns zu Friktionen führte, denen ergänzend entsprochen werden musste. Dieser Umstand ist zum Berichtszeitpunkt adjustiert, ergänzte sich jedoch ungünstig zu den vorgenannten Punkten, sodass das Ergebnis zwar deutlich über dem Vorjahr, jedoch deutlich hinter den Budgeterwartungen zurückblieb. In Anbetracht der wettbewerblichen Umstände war der Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Jahr 2023 insgesamt zufriedenstellend; die Maßnahmen in der Nachbesetzung der Vertriebsmitarbeiterschaft zeigen in der Berichtsperiode noch keine Effekte. 3. Lage Die Gesamtlage der Gesellschaft GmbH ist als solide und stabil zu bezeichnen. a) Ertragslage Die Gesellschaft erzielte einen Umsatz von TEUR 16.850 und blieb damit trotz der vorgenannten Herausforderungen oberhalb des Vorjahresniveaus (TEUR 15.976). Die Brutto-Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 18.186 und waren somit deutlich über Vorjahresniveau (TEUR 17.574). Hinzu kommt eine Verminderung gewährter Skonti und Rabatte um im Berichtsjahr TEUR 262 auf TEUR 1.336. Durch einen Wandel im Produktmix hin zu margenstarken Produkten der Joint Care konnte der Rückgang der Absatzmenge i.H.v. insgesamt -15% mehr als ausgeglichen werden. Dadurch stieg auch die EBIT-Marge (EBIT/Umsatzerlöse) trotz deutlichen Anstiegs der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5,0 Prozentpunkte auf 4,7%. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 666 bestehen wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 513 und aus Erträgen bzw. Erstattungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 153. Der Personalaufwand stieg trotz der Abgänge im Vertriebsbereich um TEUR 100 auf TEUR 3.804 durch den Personalaufbau in anderen Bereichen. Die Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 50 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 191. Wesentliche Treiber sind hier die Erstellung einer Website im Vorjahr, die im Jahr 2023 voll wirkt, sowie diverse Lizenzen operativer Schnittstellen und üblicher Systeme. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 747 auf TEUR 3.322. Den Wachstums-Planungen folgend wurden räumliche Erweiterungsoptionen am Standort Monheim am Rhein genutzt (+TEUR 62), durch Personalwachstum und -wechsel entstanden zusätzliche Werbe-, Reise- und Fahrzeug-Kosten (+TEUR 226) sowie erhebliche Beratungs- und Personalbeschaffungskosten (+TEUR 328). Hinzu kommen umsatzabhängige Kostenanteile der Logistik und Warenabgabe (+TEUR 198). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 523 nach einem Jahresfehlbetrag von TEUR -97 im Vorjahr. b) Finanzlage Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft basierte im Berichtsjahr auf Innenfinanzierung. Es besteht ein Intercompany Cash Pool-Verfahren. Die Cash Pool-Verbindlichkeit erhöhte sich im Wesentlichen durch Warenlieferungen zum Ende des vierten Quartals 2023 auf TEUR 517 (i. Vj. TEUR 220). Die Begleichung kurz-, mittel- und langfristiger Verbindlichkeiten war im Berichtszeitraum durch die Bonität der Muttergesellschaft uneingeschränkt gesichert. Der erwirtschaftete Cashflow (vereinfacht ermittelt aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen von Rückstellungen) beträgt TEUR 458 und ist deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus (TEUR 902). c) Vermögenslage Das Anlagevermögen minderte sich um TEUR 67, primär durch reguläre Abschreibungen. Investitionen wurden im Berichtsjahr nur im kleinen Umfang getätigt. Schwerpunkte waren hier IT und Marketing-nahe Lizenzen, die den Wachstumsplanungen zugrunde liegen. Die Vorräte (Warenbestand) stiegen zum Vorjahr um TEUR 126, da der Umsatz der Gesellschaft in einigen Bereichen hinter den Absatzerwartungen zurückblieb und zeitgleich Überlieferungen der Muttergesellschaft zu kompensieren waren. Da die allgemeine Umsatzsituation insbesondere im Bereich der Joint Care deutlich über dem Vorjahr lag und besonders in diesem Vertriebsbereich das vierte Jahresquartal das umsatzstärkste ist, stiegen die Forderungen gegen Drittkunden aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 443. Forderungen gegen verbundene Unternehmen konnten im Berichtsjahr durch Tilgung um TEUR 267 gemindert werden. Insgesamt ist das Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -80 leicht gesunken. Das Eigenkapital veränderte sich durch den Jahresüberschuss um TEUR 523 auf TEUR 3.048. Die sonstigen Rückstellungen nahmen aufgrund reduzierter kGutschriften, Rabatte sowie geringerer Bonusverpflichtungen gegenüber Lieferanten um TEUR 293 ab. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 81, wohingegen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen durch Tilgungen gegenüber der Muttergesellschaft um TEUR 382 verringerten. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 89 im Wesentlichen durch umsatzbedingte Veränderungen von Steuerpositionen. Insgesamt nahm das Fremdkapital um TEUR 646 ab. 4. Gesamtaussage Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatz und EBIT die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für die interne Steuerung darstellen. Das Wachstum der Vorjahre konnte trotz deutlicher Rückschläge durch den Wettbewerb und den Verlust wesentlichen Personals fortgeführt werden. Die Umsatzerlöse konnten erneut gesteigert werden, dies jedoch nur durch einen Wechsel des Produktmixes zu Gunsten margenträchtigerer Produkte. Die Anzahl abgesetzter Artikel ist gesunken, die Umsatzrendite hat sich deutlich verbessert. Die Personalkosten sind plankonform gestiegen, auch wenn im laufenden Jahr Personal nachbesetzt werden musste. Die damit einhergehenden Beratungs- und Beschaffungskosten sind erheblich angestiegen. Dies führte zu einem EBIT von TEUR 790 nach TEUR -42 im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern stieg analog von TEUR -178 auf TEUR 395. Das Jahresergebnis ist somit gut, die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Risikobericht Die Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung, beginnend mit dem höchsten Risiko, dargestellt. a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Die weiterhin anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten haben Auswirkungen auf die globale Versorgungs- und Konjunkturlage. Hieraus können für die Gesellschaft auch in den Jahren 2024 und 2025 Herausforderungen durch verzögerte oder stillliegende Versorgungswege und Rohmaterialien und darauf basierend Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Allgemeine Kostensteigerungen können nur teilweise durch eine Preisanpassung der Produkte kompensiert werden. b) Branchen- und wettbewerbsspezifische Risiken Der Markt, den die Gesellschaft bedient, befindet sich in einem starken Wachstum. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Markt im zweiten Halbjahr 2024 und darüber hinaus durch einen zunehmenden Wettbewerb geprägt sein wird. Der Wettbewerb um Mitarbeiter ist hierbei ebenso zu berücksichtigen wie der um Kunden und Marktpartner. Der Wettbewerb innerhalb des Konzerns ist wachsend zu verzeichnen und beeinträchtigt den Margenertrag. Hier geht die Gesellschaft von einer deutlichen Eindämmung durch die Muttergesellschaft aus. Die Gesellschaft plante für 2024 eine starke Diversifizierung und hohes Investment in neue therapeutische Bereiche, die die Gesellschaft auf verschiedenen Marktsektoren breiter aufstellen wird. Hierbei liegt der Schwerpunkt neben dem Consumer-Markt auch auf innovativen Produkten der regenerativen Medizin. Dies führte im Jahr 2024 zu Kostenumverteilungen, die in den Folgejahren aber mehr als kompensierbar sein werden. Wesentlicher Träger dieser Investments ist das in Deutschland erstattungsfähige Hyalart und der ihm zugehörige Bereich der Joint Care. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Das Finanzrisiko ist aufgrund der Konzerneinbindung minimiert. Als Bestandteil der Fidia-Gruppe ist die Gesellschaft letztlich von deren Kreditfinanzierung und Bonität abhängig. Die Liquidität der Gesellschaft wird im Prognosezeitraum durch den konzerneigenen "Cash-Pool" der Fidia-Group gewährleistet. d) Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und der von der Fidia-Group verwaltete Cash-Pool, über den die Gesellschaft ihre Liquidität sicherstellt. Die Gesellschaft tätigt den Großteil der Umsätze mit Ärzten, Krankenhäusern und Großhändlern. Forderungsausfälle waren in der Vergangenheit nahezu nicht zu verzeichnen, die politische Situation insbesondere im stationären Sektor wird eng verfolgt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Sicherungsgeschäfte werden zurzeit nicht getätigt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei ist die Gesellschaft in die Risikopolitik der Fidia-Group eingebunden. 2. Chancenbericht Die Erstattungsfähigkeit des Hyalart und damit das hohe Interesse der gesamten Orthopädie an der Fidia-Produktpalette war auch im Jahr 2024 gegeben und wird es darüber hinaus sein. Die Zusammenarbeit mit dem Großhandel soll ausgebaut werden und der Consumer-Markt über Apotheken, Großhändler bis hin zu Amazon geöffnet werden. Dieses neue Potenzial ergänzt das Portfolio und eröffnet neue Ausgangspunkte für weitere Entwicklungen. Der Austausch des Personals im Vertrieb ermöglicht neue Herangehensweisen und auch die noch stärkere Einbindung der Marktbedürfnisse in das Handeln der Organisation. Dem gesamten Wettbewerb am Markt wird die Fidia Pharma GmbH weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und vor allem ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Die Gesellschaft erwartet, weiter mit dem Markt zu wachsen und darüber hinaus weitere Marktsegmente zu eröffnen. Aus diesem Grund wird in neue Produkte und Märkte investiert, die zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr 2024 vertrieblich gestartet wurden. Damit stehen ergänzende Umsatz-Kapazitäten für das weitere Wachstum zur Verfügung. Risiken der künftigen Entwicklung liegen in einem wachsenden Wettbewerbsumfeld und der allgemeinen Weltkonjunkturlage. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht die Fidia Pharma GmbH sich für die Bewältigung der Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind im Prognosezeitraum nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Im Jahre 2024 wächst der Markt weiterhin, das Marktumfeld gestaltet sich derzeit aufgrund der wachsenden Wettbewerbsaktivität insbesondere im Bereich der Joint Care als herausfordernd. Der zwischenzeitliche mehrfache Wechsel der Vertriebsleitung führte zu einer verzögerten Einarbeitung des neu gewonnenen Personals. Einer überraschend aggressiven Preispolitik des Wettbewerbs konnte erst spät begegnet werden, gleichzeitig waren Produkte durch einen Technologietransfer über Monate nicht verfügbar. Entsprechend lagen die (ungeprüften) Umsätze bis November 2024 deutlich unter den Erwartungen und sogar unter dem Vorjahresniveau. Ein unterjähriger Strategiewechsel der Konzernmutter führte zu zeitweisen Entwicklungsstillständen und Budgetkürzungen bei den Portfolio-Neuheiten. Das letzte Quartal 2024 zeigte sich wieder auf normalem bis leicht gesteigertem Niveau. Damit wird im Jahr 2024 ein Gesamtumsatz deutlich unter Budget und nur leicht unter Vorjahresniveau erwartet. Die Umsatzrendite wird sinken, weil die Marge durch die vorgenannten Entwicklungen gelitten hat und Strukturkosten unverändert bleiben. Für 2025 soll der Gesamtumsatz deutlich über den beiden vorangegangenen Jahren liegen. Das EBIT lag bis November 2024 deutlich unter den Erwartungen und unter Vorjahr. Aus den vorgenannten Gründen zeichnet sich für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlicher Verlust ab. Für 2025 wird ein EBIT leicht über dem des Geschäftsjahres 2023 erwartet. Bei einer konstanten Vermögenslage wird für 2024 ein positiver Cashflow erzielt werden, der jedoch unter dem Niveau von 2023 liegen wird. Es werden keine Sondereffekte erwartet. Zur Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht muss die Geschäftsführung Schätzungen und Prognosen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Aufwendungen und Erträge beeinflussen. Alle Schätzungen, Prognosen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln. Dennoch können die tatsächlichen Werte von den Schätzwerten abweichen.
Monheim, den 17. Januar 2025 Die Geschäftsführung Carlo Pizzocaro Ranieri Pescolini Giuseppe Viscovich Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fidia Pharma GmbH, Monheim am Rhein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fidia Pharma GmbH, Monheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fidia Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind ungeprüft. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 17. Januar 2025 KPMG
Obergarz, Wirtschaftsprüfer Offermann, Wirtschaftsprüferin
Abano Terme, den 17.01.2025 gez. Carlo Pizzocaro Fidia Farmaceutici S.p.A. gez. Giuseppe Viscovich Fidia Pharma GmbH |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erholungs- und Ferienheime
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verlegen von Zeitschriften
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen