EFG Eberswalder Fleisch GmbH
Joachimsthaler Straße 100, 16230 Britz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ole Seidel seit 27.9.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Kühn seit 14.11.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EFG Eberswalder Fleisch GmbHBritzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021EFG Eberswalder Fleisch GmbH, BritzI. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Verbreitung von Fleischerzeugnissen aller Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf fleischwirtschaftlichem Gebiet. Wesentliche Grundlagen der Tätigkeiten der Gesellschaft im Berichtsjahr sind weiterhin die bestehenden Nutzungsvereinbarungen zum Grund und Boden, den Gebäuden und den Markenrechten mit der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungsgesellschaft mbH sowie die bestehende Nutzungsvereinbarung zum beweglichen Anlagevermögen mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH. Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 119 (i.Vj. 65) eigene Mitarbeiter*innen. Der Anstieg der Belegschaft im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Übernahme der Mitarbeiter*innen aus den gekündigten Werkverträgen zurückzuführen. Die Gesellschaft wurde im Januar 2021 nach dem International Featured Standard Food (IFS Food) Version 6.1 vom November 2017 auf Basisniveau (90,64 %) durch die SGS Institut Fresenius GmbH zertifiziert. Die Zertifizierung umfasst die Zerlegung von Rotfleisch und die Produktion von Frischfleisch, Hackfleisch und Fleischzubereitungen sowie Convenience-Artikel (aus Fleisch mit Beilagen) und das Schneiden von Kasseler, Verpacken unter MAP oder Vakuum in Becher, Beutel, Folien, Naturdärme oder Schalen. Zwischenzeitig erfolgte im Januar 2022 erneut die jährliche IFS Food Zertifizierung. Diese wurde auf Basisniveau (92,49 %) bestanden. Die Zertifizierung umfasst hierbei jetzt die Zerlegung von Rotfleisch, Produktion von Frischfleisch, Hackfleisch, Fleischzubereitungen und Schneiden von Kasseler, Verpackung unter MAP oder Vakuum in Tiefziehfolienpackungen, Siegelschalen, Beutel, Folien. Der Convenience-Bereich wurde auf Grund der Erhitzungsprozesse der EWG Eberswalder Wurst GmbH zugeordnet. Die Gesellschaft ist zudem für die Nutzung des Prüfsiegels Qualität und Sicherheit (QS) zugelassen, zertifiziert durch die IFTA AG im April 2022 (Auditierung alle zwei Jahre bzw. dazwischen alle zwei Jahre ein unangemeldetes Spotaudit). Zertifiziert ist die Prozessstufe Verarbeitung/Zerlegung. Die Gesellschaft ist ebenfalls nach der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007 und der VO (EG) Nr. 889/2008 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen zur Verarbeitung von Fleisch aus ökologischer Aufzucht zugelassen. Die letzte Auditierung dazu erfolgte im September 2021 durch das Institut ABCERT. Im Oktober 2021 erfolgte die Auditierung für das Regionalfenster e. V. durch die IFTA AG. Ende 2021 wurde ein neues, eigenes Regionalprogramm für Rindfleisch ins Leben gerufen "Fair zum Tier". 16 Rinderhaltungsbetriebe mit Haltungsform 3 aus Brandenburg wurden durch die IFTA AG zertifiziert. II. Wirtschaftsbericht Das Wirtschaftsjahr 2021 war von vielen Unsicherheiten geprägt. Der Schweinefleischpreis war deutlichen Auf- und Abwärtsbewegungen unterworfen. War die Notierung des ZMP zum Anfang des Jahres bei € 1,19, erreichte sie im Juni mit € 1,57 ihren Höchststand, um zum Ende des Jahres bei € 1,23 zu notieren. Von der Pandemie waren die Lebensmittelhersteller anders als andere Wirtschaftszweige nicht so stark betroffen, es waren jedoch weiterhin zusätzliche Investitionen in die Hygienestandards notwendig. Auch Covid bedingte Ausfälle mussten kompensiert werden. Der Wegfall der Werkverträge führte insbesondere im Frühjahr und Sommer zu Mehrbelastungen. Die hohe Fluktuation bei der übernommenen Belegschaft aus den Werkverträgen war in dem Maße nicht zu erwarten. Die steigenden Preise im Energiesektor, bei den Verpackungsmaterialien und im Lohnsektor konnten nur bedingt an die Handelsketten weitergegeben werden. Durch gezielte Maßnahmen traten wir den Unwägbarkeiten entgegen und erzielten mit der EFG ein über dem ursprünglichen Plan liegendes positives Betriebsergebnis. Ertragslage Der Gesamtumsatz konnte mit Mio. € 51,8 in 2021 im Vergleich zum Vorjahr (Mio. € 52,7) fast gehalten werden. Der Innenumsatz sank dabei um 10 % im Vergleich zum Vorjahr (2021: 9,6 Mio. €, Vorjahr: 10,7 Mio. €). Der Außenumsatz konnte mit 42,2 Mio. € gehalten werden (Vorjahr: 42,0 Mio. €), die Tonnage reduzierte sich von 9.951 t in 2020 auf 9.701 t in 2021 um 2,5 %. Bei dem Innenumsatz mit verbundenen Unternehmen handelt es sich neben dem reinen Warengeschäft vor allem um Dienstleistungserträge und Weiterberechnungen an die EWG Eberswalder Wurst GmbH. Die Beständsveränderungen fertiger und unfertiger Erzeugnisse erhöhten sich um T€ 76 auf T€ 89 (i.Vj. T€ 13). Darüber hinaus wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 109 (i.Vj. T€ 36) erzielt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, Kfz-Sachbezüge sowie Strom- und Energiesteuer. Die Gesamtleistung lag mit T€ 52.026 knapp unter dem Vorjahr (T€ 52.759). Der Materialaufwand verhielt sich unterproportional zum Umsatz. Die Materialintensität betrug im Geschäftsjahr 82 % (i.Vj. 87 %). Der Rückgang ist auf den Wegfall der Werkverträge zurückzuführen, die bis 2020 im Materialaufwand berücksichtigt wurden. Weiterhin sind sowohl die Aufwendungen für Roh- und Hilfsstoffe als auch die Aufwendungen für Fremddienstleistungen im Materialaufwand enthalten. Die Übernahme der Belegschaft aus den Werkverträgen führte zu deutlich höheren Personalaufwendungen als im Vorjahr (2021 T€ 3.911; i.Vj. T€ 2.352). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mussten wir einen Mehraufwand von 8% auf T€ 4.594 (i.Vj. T€ 4.249) hinnehmen, ursächlich dafür waren gestiegene Aufwendungen im Bereich der Instandhaltungen und Medien. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. Aufwendungen für Medien (Kälte, Heizung, Dampf, Wasser, Abwasser) von T€ 1.104, Instandhaltung von T€ 795, Reinigung von T€ 484 sowie Vertrieb (u.a. Abfuhrfrachten) von T€ 1.222 und Verwaltung von T€ 483. Die Abschreibungen betrugen T€ 251 (i.Vj. T€ 282). Die Abschreibungsbeträge dienten u.a. der Tilgung der bestehenden Darlehen (T€ 24) und der Mietkaufverbindlichkeiten (T€ 55). Das Finanzergebnis verringerte sich weiterhin mit T€ -129 (i.Vj. T€ -145), was mit der positiven Liquiditätslage und der damit verbundenen Nichtinanspruchnahme der Kontokorrentlinie begründet ist. Die Zinsaufwendungen für das Factoring blieben auf Vorjahresniveau. Nach Abzug der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 2 (i.Vj. T€ 1) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 317 (i.Vj. T€ 66). Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss vollständig an die EWG Eberswalder Wurst GmbH abgeführt. Finanzlage Das Anlagevermögen von TEUR 856 (i.Vj. TEUR 790) ist zu 25 % fremd- und fristenkongruent finanziert. Zusätzlich zu den liquiden Mitteln von TEUR 729 (i.Vj. TEUR 333) steht dem Unternehmen eine ausreichende Kontokorrentlinie als Liquiditätsreserve zur Verfügung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.177(i.Vj. T€ 2.671). Die Liquidität ersten Grades beträgt T€ -821 (i.Vj. T€ -955) und beinhaltet die liquiden Mittel der Gesellschaft von T€ 729 (i.Vj. T€ 333) und Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von insgesamt T€ 1.938 (i.Vj. T€ 1.633) sowie kurzfristiges Fremdkapital mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von insgesamt T€ 3.488 (i.Vj. T€ 2.921). Die Liquidität zweiten Grades, unter Berücksichtigung des Vorratsvermögens von T€ 1.757 (i.Vj. T€ 1.970), lag mit T€ 936 fast auf Vorjahresniveau (T€ 1.015). Vermögenslage Die Bilanzsumme wird mit T€ 5.297 ausgewiesen und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (i.Vj. T€ 4.739) um 11 % erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme ist auf die Erhöhung des Umlaufvermögens und höhere Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen. Auf der Passiva wurden höhere Rückstellungen für Konditionen gebildet. Die Eigenkapitalausstattung bleibt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit TEUR 1.636 unverändert. Die Eigenkapitalquote verringert sich aufgrund der angestiegenen Bilanzsumme auf 31 % (i.Vj. 34 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 1.748 (i.Vj. T€ 1.352) beinhalten wie auch im Vorjahr zum größten Teil Kaufpreiseinbehalte (T€ 1.596; i.Vj. T€ 1.172) aus dem Factoring. Die Vorräte verringerten sich auf T€ 1.757 (i.Vj. T€ 1.970). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die EFG Eberswalder Fleisch GmbH befindet sich seit mehreren Jahren in einem Prozess der strategischen Neuausrichtung. Deshalb konzentriert sich die Gesellschaft auf höher veredelte und margenstärkere Produkte sowie auf die Umsetzung von regionalen Vermarktungsprojekten in Zusammenarbeit mit regionalen, mittelständischen Landwirten und Schlachthöfen. Das Kernabsatzgebiet bleibt die Hauptstadtregion und weiter gefasst alle neuen Bundesländer. Das Wertschöpfungspotential aller Eberswalder Produkte muss weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden. Nur so vermeidet die Gesellschaft größer werdende Abhängigkeiten auf der Rohstoff- und Absatzseite. Die EFG ist 100%-ige Tochtergesellschaft der EWG Eberswalder Wurst GmbH. Die politischen Rahmenbedingungen und die anhaltend epidemische Lage haben bereits zu Veränderungen des Konsumentenverhaltens geführt. Hinzu kommen Verbraucheranforderungen an Tierwohl, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und vor allem Regionalität. Unsere strategische Ausrichtung zu noch umfangreicheren regionalen Wertschöpfungsketten war richtig und wird zukünftig einen noch höheren Stellenwert einnehmen. Versperrte Exportmöglichkeiten für deutsches Schweinefleisch infolge der im Land anhaltend grassierenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) und die politischen Anforderungen an Stallumbauten für mehr Tierwohl werden den Rohwarenpreis für Schweinefleisch in 2022 deutlich verteuern. Hinzu kommen massive Lieferengpässe für Verpackungsmaterialien, eine hohe Inflationsrate, deutlich gestiegene Personalkosten und explosionsartig verteuerte Medienpreise für Gas, Strom und Öl. Dieser Cocktail wird zu steigenden Abgabepreisen für unsere Fleischprodukte in 2022 führen müssen. Deshalb gehen wir davon aus, dass Verbraucher teilweise auf Konsum von Fleisch- und Wurstprodukten verzichten werden. Trotz dieser Umstände und durch erhöhte Produktpreise erwarten wir bei sinkenden Absatzmengen gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzanstieg von mehr als 5 % auf rund € 55 Mio. im Gesamtjahr 2022. Die EFG sieht für alle von ihr hergestellten Produktgruppen, wie schon in den Vorjahren, den besonderen Schwerpunkt in der termin- und qualitätsgerechten Belieferung der Handelspartner. Die Investitionen werden im Jahr 2022 auf der Grundlage der langfristigen Unternehmensplanung fortgesetzt. Dazu zählen neben grundsätzlichen und permanent anfallenden Sanierungsmaßnahmen der Produktionshallen auch Vorhaben zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit sowie weiterführende Maßnahmen zur Optimierung der Produktionsabläufe in allen Produktbereichen. Alle Investitionsvorhaben in infrastrukturelle Maßnahmen, wie die Erneuerung der Kälte- und Lüftungstechnik, werden mit der Muttergesellschaft EWG Eberswalder Wurst GmbH abgestimmt und zur Umsetzungsreife gebracht. Auch wenn die EFG in 2022 Absatzrückgänge verbuchen muss, ist davon auszugehen, dass die verbesserte Margensituation über alle Sortimente zu leicht verbesserten Erlösen gegenüber 2021 führt. Damit knüpft das Unternehmen an die positiven Entwicklungen der Vorjahre an. Wir erwarten ein leicht positives Ergebnis vor Ertragsteuern. Der bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH wird dazu führen, dass die erwirtschafteten Gewinne zum Jahresabschluss abgeführt werden. Im Umkehrschluss würden auch eventuell anfallende Verluste durch die Muttergesellschaft EWG am Ende des Jahres ausgeglichen. Die seit Anfang 2020 durch COVID 19 hervorgerufene nationale bzw. globale Krise konnte das Unternehmen bisher zufriedenstellend meistern. Die strategische Ausrichtung der fast ausschließlichen Vermarktung aller Produkte über den deutschen Einzelhandel war und ist vorteilhaft. Eine Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel sowie die Notwendigkeit von Kurzarbeit konnten bisher vermieden werden. Auch trotz unvermeidbar hoher Krankenstände zeigte sich der sehr gute Zusammenhalt in der Belegschaft als perfektes Rückgrat, um die herausfordernden Situationen zu meistern. Infolge gesetzlicher Vorgaben sind ab April 2021 Werkvertrags- und Leiharbeitnehmerstrukturen verboten. Das bringt erhebliche Kosten und Umstrukturieren mit sich, denen wir uns stellen müssen. Festeinstellungen in großem Umfang waren das Ergebnis. Die personelle Fluktuation ist seitdem stark gestiegen. Zukünftig werden Automatisierungsverbesserungen in den Prozessabläufen noch stärker zu berücksichtigen sein. In 2022 und in den Folgejahren bleiben die für die Fleisch- und Wurstbranche typischen Risiken (Preisdruck der Handelsketten durch innerdeutschen Handelswettbewerb, Verdrängungswettbewerb unter Produzenten und oft unkalkulierbare Schwankungen des Rohstoffpreises) weiter bestehen. Bei der Beschaffung des Fleischrohstoffes zur konventionellen Vermarktung ist die Gesellschaft weiterhin auf ihre bestehenden Partnerschaften zu den hiesigen Schlachtunternehmen angewiesen. Hier versucht sich die EFG auf langjährig bestehende Vertragspartner zu konzentrieren. Die Einführung des Haltungskennzeichens 2 bei der Schweinefleischrohstoffbeschaffung konnte durch unsere langen Partnerschaften zu Rohstofflieferanten und den eigenen Vertragsbeziehungen zu regionalen Landwirten zufriedenstellend gelöst werden. Die Gesellschaft sieht weitere große Chancen bei der Umsetzung der Regionalprogramme. Es ist außerdem zu erwarten, dass sich ein gegenüber klein- und mittelständischen Herstellern größeres Verbrauchervertrauen einstellt. Die EFG wird sich auch in 2022 durch Flexibilität, sofortiges Reagieren auf Kundenwünsche, Termintreue, hohe Qualität der Erzeugnisse und Innovationsbereitschaft hervortun und als Problemlöser für ihre Kunden bereitstehen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Gesellschaft den extrem herausfordernden Rahmenbedingungen infolge Corona und Afrikanische Schweinepest in 2021 gewachsen gezeigt hat. Die Controllingsysteme und die angewandten Methoden der Unternehmensplanung haben sich erneut als wirksame Instrumente der Unternehmensleitung erwiesen. Es verbleiben zum Teil dringende Notwendigkeiten der Investitionen in die Substanz der Produktionsgebäude und die zur Infrastruktur zählenden Anlagen, wie die Kältetechnik. Die Maßnahmenpakte sind definiert, in Planungs- und Umsetzungsprozesse überführt und werden in den zukünftigen Jahren unter Begleitung unserer etablierten Hausbanken vollzogen. Externe Branchenexpertise sowie Unterstützungen aus Politik und Wissenschaft sollen innovative und damit förderfähige Lösungsansätze für die Zukunft aufzeigen. Somit folgen umfangreiche investive Maßnahmen zur Restrukturierung in 2022 und darauffolgenden Jahren. Der Verzicht auf unrentable Absatzmengen wird konsequent fortgeführt. Die Ausrichtung der EFG wird von dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag der Muttergesellschaft EWG begleitet. Eventuell anfallende Verluste werden entsprechend ausgeglichen. Die Geschäftsleitung der EFG hat mit dem nun seit mehreren Jahren umgesetzten Umstrukturierungsprozess die richtigen Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunftsausrichtung installiert. Existenzbedrohende Fakten über die genannten Risiken hinaus werden seitens der Unternehmensleitung nicht gesehen.
Britz, den 27. Juli 2022 Mario Krone Patricia Benz Sebastian Kühn BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021EFG EBERSWALDER FLEISCH GMBH, BRITZAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, BritzA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die EFG Eberswalder Fleisch GmbH, mit Sitz in Britz, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter der Nummer HRB 9019 FF eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Nettoeinzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr in analoger Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Darüber hinaus wurden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, berücksichtigt. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung ist beachtet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Bewertung wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen ausgewiesen, die zu Ausgaben bis zum Bilanzstichtag geführt haben und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert, der vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entspricht. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Erträge ausgewiesen, die zu Einnahmen bis zum Bilanzstichtag geführt haben und Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen: Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen sind im Einzelnen im Anlagenspiegel am Anhangsende dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 634.257,82) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.004.312,68, Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in Höhe von EUR 317.053,61, Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer-Verrechnung in Höhe von EUR 47.705,26 aufgrund umsatzsteuerlicher Organschaft und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 734.813,73. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen (EUR 17.401,98) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 84.361,19 und verrechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 66.959,21. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und Besicherung) in einem Verbindlichkeitenspiegel am Anhangsende zusammengefasst dargestellt. D. Haftungsverhältnisse (gemäß § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB) Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, und der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten, für eine bestehende Kreditlinie zwischen der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, und einem Kreditinstitut in Höhe von EUR 3.500.000,00, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Darüber hinaus haften für bestehende Kreditlinien Buchgrundschulden in Höhe von EUR 2.500.000,00 und in Höhe von EUR 5.000.000,00 zu Lasten des Beleihungsobjekts Grundbuch von Britz, Blatt Nr. 1390, Abt. I/BV Nr. 2, 10, 18-22, 24-26, 28, 41,42 der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten. Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, für eine weitere Kreditlinie zwischen der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, und einem Kreditinstitut in Höhe von EUR 1.750.000,00, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Des Weiteren sind die bestehenden Kreditlinien aufgrund eines zwischen den Kreditinstituten auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Sicherheitentreuhandvertrags wie folgt besichert:
Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, für ein Darlehen zwischen der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten, und einem Kreditinstitut in Höhe von EUR 750.000,00; die Verbindlichkeit valutiert zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 750.000,00. Ferner hat die Gesellschaft selbstschuldnerische Bürgschaftserklärungen für die EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, gegenüber Leasinggesellschaften abgegeben. Die diesbezüglichen Hauptverbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 270.263,13. Aufgrund der weiteren Entwicklung der Gesellschaften der Eberswalder Unternehmensgruppe schätzt die Geschäftsführung der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (gemäß § 285 Nr. 3a HGB) Aus den bestehenden Mietkaufverträgen ergeben sich zukünftige Zinszahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 10.737,25. F. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (gemäß § 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (einschließlich Teilzeitkräfte) betrug im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 119 (110 gewerbliche und 9 kaufmännische Arbeitnehmer). Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (gemäß § 285 Nr. 10 HGB) Im Geschäftsjahr 2021 waren als Geschäftsführer bestellt: a) Herr Mario Krone, Diplom-Betriebswirt, Wandlitz, b) Frau Patricia Benz, Diplom-Ingenieur, Wandlitz, und c) Herr Sebastian Kühn, Diplom-Kaufmann, Wandlitz. Herr Mario Krone, Frau Patricia Benz und Herr Sebastian Kühn sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Einzelprokura besteht für Herr Dr.-Ing. Eckhard Krone, Diplom-Ingenieur, Velten. Die Geschäftsführung wird durch Geschäftsbesorgungsvertrag von der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten, gestellt. Daher entfällt die Angabe der Geschäftsführerbezüge, zudem wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (gemäß § 285 Nr. 14 HGB) Die Gesellschaft ist 100%-iges Tochterunternehmen der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz; die EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, ist 100%-iges Tochterunternehmen der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten. Mit Wirkung ab 1. Januar 2018 besteht zwischen der EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, und der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, und die EWG Eberswalder Wurst GmbH, Britz, sind in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten, einbezogen. Der Konzernabschluss der MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, Velten, ist beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.
Britz, den 27. Juli 2022 Mario Krone Patricia Benz Sebastian Kühn
EFG Eberswalder Fleisch GmbH, BritzVerbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § 327 HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der EFG Eberswalder Fleisch GmbH, Britz, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 29. Juli 2022 FGS
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Hoppen, Wirtschaftsprüfer Jachtner, Wirtschaftsprüfer |
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