Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 200153
Eingetragen
27.10.2005
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtMesse-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Werbeaktionen und Messen einschließlich der Gestellung von Personal, dem Angebot von Teilnehmermanangementdienstleistungen sowie der Entwicklung, Bereitstellung und Vermietung von Hard- und Software. Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Silvia Bolz
seit 9.1.2020
Prokura
Markus Scheele
seit 10.3.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

event it AG

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT zum 31.12.2023

event it AG, Hannover

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die event it AG ist im Bereich der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Werbeaktionen und Messen tätig, einschließlich der Gestellung von Personal, dem Angebot von Teilnehmermanagement-Dienstleistungen sowie der Entwicklung, Bereitstellung und Vermietung von Informationstechnologie, EDV Hard- und Software. Der Wirkungsbereich des Unternehmens umfasst das In- und Ausland, insbesondere das europäische Ausland. Zu den Kunden des Unternehmens zählen gewerbliche Kunden aus der Industrie sowie öffentliche Auftraggeber.

Die deutsche Volkswirtschaft verzeichnete nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr einen preisbereinigten Rückgang (Bruttoinlandsprodukt) von 0,3 %. Als Gründe nennt das Statistische Bundesamt ein im allgemeinen krisengeprägtes Umfeld, anhaltend hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine geringere Nachfrage. Diese Entwicklungen sind auch für die event it AG zutreffend. Spürbar sind insbesondere deutliche Kostensteigerungen, die sich sowohl auf die Rentabilität als auch auf die Kundennachfrage auswirken.

Insgesamt war die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2023 unter den gegebenen Rahmenbedingungen zufriedenstellend.

Darstellung der Lage des Unternehmens

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und EBITDA die für die interne Steuerung verwendeten wichtigsten Leistungsindikatoren darstellen.

Das EBITDA beträgt TEUR 2.107 und liegt damit TEUR 824 unter dem Vorjahresergebnis. Der Umsatz beträgt TEUR 25.395 und liegt damit TEUR 2.139 über dem Vorjahresergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Bindung von Bestandskunden und die Gewinnung von Neukunden. Insgesamt konnten in 2023 zusätzliche Kunden gewonnen werden. Die Bestandskunden konnten im Wesentlichen beibehalten werden.

Nachhaltigkeit

Als zukunftsorientierte Agentur ist sich die event it AG ihrer Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen bewusst. Die Anstrengungen der event it AG beim Thema Nachhaltigkeit waren auch im Jahr 2023 hoch. So wurden alle für das Jahr 2023 geplanten Vorhaben erfolgreich umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist das Jobrad-Angebot. Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, darunter die Durchführung verschiedener, zum Teil dauerhafter Sensibilisierungsmaßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs (z.B. in Bezug auf Wasser- und Stromverbrauch sowie gesunde Ernährung). Auf der Website des Unternehmens wurde ein Bereich eingerichtet, der über die Nachhaltigkeitsmaßnahmen der event it AG informiert. Im Jahr 2023 fand zudem erstmals ein Großprojekt statt, bei dem Nachhaltigkeitsaspekte einen besonders hohen Stellenwert hatten. So wurde beispielsweise die gesamte Crewverpflegung vegetarisch gestaltet.

Neben den neuen Maßnahmen haben die in den Jahren vor 2023 umgesetzten Maßnahmen nach wie vor Bestand und weitere sind für die Zukunft geplant.

Arbeitnehmerbelange

Dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit widmen wir besondere Aufmerksamkeit. Die Einhaltung von Arbeitsrechten, Sozialstandards und der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sind uns wichtig.

Wir achten auf Chancengleichheit für alle, einschließlich der Gleichstellung der Geschlechter. Auch im Jahr 2023 wies unsere Führungsebene eine gleiche Geschlechterverteilung auf. Wir unterstützen alle unsere Mitarbeiter mit der Möglichkeit zu fachbezogenen Aus- und Weiterbildungen.

Regelmäßige interne Events sind tief in unserer Unternehmenskultur verankert und haben einen hohen Stellenwert für die Zusammenarbeit im Team und das positive Arbeitsklima.

Unsere Büros zeichnen sich durch eine moderne Arbeitsplatzausstattung aus. Im Jahr 2023 wurden weitere höhenverstellbare Tische angeschafft, sodass nun fast jedes Büro über mindestens einen höhenverstellbaren Tisch verfügt. Wir ermöglichen unseren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten sowie eine flexible Home-Office-Regelung.

Unsere Benefits entwickeln wir regelmäßig weiter. Das für das Jahr 2023 geplante Jobrad-Angebot wurde erfolgreich umgesetzt.

Von der Möglichkeit der freiwilligen Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie hat die event it AG in vollem Umfang Gebrauch gemacht.

Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil von 6,52 % des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von TEUR 7.458 gekennzeichnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 40,41 %. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.691 (VJ: TEUR 6.138). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einem deutlichen Rückgang der erhaltenen Anzahlungen und der Rückstellungen. Die Abnahme der unfertigen Leistungen und der erhaltenen Anzahlungen steht im Zusammenhang mit der Abrechnung von zwei Großprojekten im Jahr 2023. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 999 (VJ: TEUR 2.551).

Investitions- und Finanzlage

Unsere Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 74,28 % gekennzeichnet. 25,70 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital (inkl. Rückstellungen).

Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Der Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit lag auf Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR -824, aus Investitionstätigkeit TEUR 44 und aus Finanzierungstätigkeit TEUR -1.667 (i.W. Dividendenzahlungen an Unternehmenseigner). Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft war im Berichtsjahr solide.

Wir gehen davon aus, unseren finanziellen Verpflichtungen auch in Zukunft vollumfänglich nachkommen zu können.

Ertragslage

Die Leistung des Unternehmens (Gesamtleistung) konnte gegenüber dem Vorjahr um 5,80 % auf TEUR 24.959 (VJ: TEUR 23.591) gesteigert werden. Den größten Anteil an der Gesamtleistung hat der Bereich Event mit TEUR 14.013 (VJ: TEUR 10.871). Die größte Aufwandsposition ist der Materialaufwand mit TEUR 14.698 (VJ: TEUR 11.662), gefolgt vom Personalaufwand (TEUR 6.878 / VJ: TEUR 7.520). Der Rückgang des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Anzahl der dauerhaft beschäftigten Mitarbeiter zurückzuführen. Wesentliche Gründe für den Anstieg des Materialaufwands sind die gestiegene Gesamtleistung und ein höherer Anteil an fremdleistungsintensiveren Präsenzveranstaltungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit TEUR 269 um 84 TEUR über dem Vorjahreswert. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen.

Es ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.337. Das EBITDA beträgt TEUR 2.107 und liegt damit oberhalb der Vorjahresprognose. Ausgehend vom Jahresanfang wurden die Erwartungen an das EBITDA im Berichtsjahr übertroffen. Der Umsatz beläuft sich auf TEUR 25.395 und liegt damit deutlich über der Vorjahresprognose.

Die durchschnittliche Zahl unserer dauerhaft beschäftigten Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr 112 und hat sich damit um 19 Personen bzw. 14,5 % verringert.

Der Vorstand spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.

Bereich Software-Entwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen keine aktivierungspflichtigen Aufwendungen für die Entwicklung an.

Chancen- und Risikobericht

Möglichen negativen Konjunktur- und Branchenentwicklungen tritt das Unternehmen mit einem diversifizierten Dienstleistungssortiment und hohem Innovations- sowie Kundenbindungspotenzial entgegen. Mit ihrem Dienstleistungsangebot ist die event it AG am Markt breit aufgestellt. Hiermit wird dem Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kunden und möglichen Budgetkürzungen langfristig vorgebeugt. Politische und sonstige Entwicklungen, wie z.B. Krieg (wie z.B. aktuell der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt) oder die Verbreitung von Krankheitserregern (wie z.B. Corona-Pandemie), können ein hohes Risiko für event it darstellen, wenn dies die Absage von Veranstaltungen oder die Erhöhung der Beschaffungskosten zur Folge hat. Gleichermaßen können sich für die event it AG aufgrund ihres diversifizierten Leistungsangebots und ihrer IT-Kompetenz Chancen ergeben, wenn dadurch die Nachfrage nach alternativen Produkten steigt.

Die Niederlassungen der event it AG in München und Berlin gewährleisten die direkte Ansprache und Betreuung der Kunden durch Mitarbeiter in regionaler Nähe, die flexibel auf Veränderungen im Kundensegment reagieren können.

Ein Liquiditätsrisiko ist unter dem Aspekt des Verhältnisses der Verpflichtungen zu der bestehenden Liquidität nicht gegeben. Das Finanzierungsrisiko im Bereich der kurzfristigen Verbindlichkeiten im Projektgeschäft ist durch eine Vielzahl verschiedener Dienstleister minimiert. Aufgrund der Kundenstruktur ist nicht mit Forderungsausfällen in ungewöhnlicher Höhe zu rechnen. Die Sicherheit der liquiden Mittel wird durch eine regelmäßige Abfrage der Bonität der Kreditinstitute gewährt.

Das Risikomanagementsystem des Unternehmens basiert auf einer zeitnahen Berichterstattung des Rechnungswesens, des Controllings und der projektverantwortlichen Teamleiter an den Vorstand. Flache Hierarchien vermeiden dabei Reibungsverluste im Reporting und verkürzen die Reaktionszeiten für notwendige Steuerungsmaßnahmen. Zudem orientiert sich das Risikomanagementsystem an dem der Deutsche Messe Aktiengesellschaft.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Auftragslage zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 ist durch eine vergleichsweise geringe Nachfrage nach Veranstaltungen gekennzeichnet. Wir gehen davon aus, dass die gestiegenen Beschaffungspreise zu einem Kostendruck bei den Kunden und zu einer temporär geringeren Nachfrage und damit zu einem deutlich geringeren Umsatz und einem deutlich niedrigerem EBITDA im Vergleich zum Vorjahr führen werden.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität.

Für die kommenden zwei Jahre sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Soweit es die personelle Entwicklung betrifft, sind keine wesentlichen Änderungen geplant.

Erklärung des Vorstandes gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Wir erklären, dass die event it AG bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr nicht vor.

 

Hannover, den 10. April 2024

Markus Scheele

1

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 486.437,88 566.149,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.050,00 16.641,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13,00 13,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.037,00 16.628,00
II. Sachanlagen 426.387,88 499.508,68
1. technische Anlagen und Maschinen 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.385,88 499.506,68
III. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
1. Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 6.835.423,56 10.341.429,75
I. Vorräte 130.675,31 566.647,76
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 84.348,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.013.814,39 3.639.492,32
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 176.897,95 1.768.987,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.836.916,44 1.870.505,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 16.358,07 16.358,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.690.933,86 6.135.289,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 135.808,88 87.526,43
Summe Aktiva 7.457.670,32 10.995.105,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.539.583,08 5.896.046,68
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 445.900,00 257.700,00
III. Bilanzgewinn 5.043.683,08 5.588.346,68
B. Rückstellungen 918.070,00 2.544.275,76
C. Verbindlichkeiten 998.717,24 2.550.555,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.121,86 24.734,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 34.121,86 24.734,25
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92.204,85 152.876,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 92.204,85 152.876,75
3. sonstige Verbindlichkeiten 872.390,53 2.372.944,62
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 872.390,53 2.372.944,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.227,80
E. Passive latente Steuern 1.300,00 0,00
Summe Passiva 7.457.670,32 10.995.105,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.529.607,61 12.114.380,57
2. Personalaufwand 6.878.089,93 7.519.121,88
a) Löhne und Gehälter 5.652.866,40 6.156.611,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.225.223,53 1.362.510,40
davon für Altersversorgung 140.627,13 118.122,98
3. Abschreibungen 226.747,21 284.210,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 226.747,21 284.210,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.543.569,33 1.663.406,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.637,50 10.175,09
5. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 190.186,33
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 207,93
7. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 7.140,34
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85,84
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 536.663,33 955.067,78
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 500,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.300,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.337.605,40 1.882.674,53
11. sonstige Steuern 669,00 995,00
12. Jahresüberschuss 1.336.936,40 1.881.679,53
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.588.346,68 6.233.467,15
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 188.200,00 252.700,00
a) in andere Gewinnrücklagen 188.200,00 252.700,00
15. Ausschüttung 1.693.400,00 2.274.100,00
16. Bilanzgewinn 5.043.683,08 5.588.346,68

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der event it AG wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Auf die Anwendung der Erleichterungsvorschriften wurde verzichtet und der Abschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: event it AG
Firmensitz laut Registergericht: Hannover
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Hannover
Register-Nr.: 200153

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den fortgeführten Herstellungskosten bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten für Personal auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und, soweit den tatsächlichen Verhältnissen angemessen, degressiv vorgenommen. Die Nutzungsdauer wurde in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen angenommen.

Ab dem 01. Januar 2018 werden Anschaffungen bis EUR 250 sofort in den Aufwand gebucht. Anschaffungen zwischen EUR 250 und EUR 800 sind als Zugang im Anlagevermögen zu erfassen und werden sofort vollständig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten für Personal auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen vorgenommen.

Der Ansatz der erhaltenen Anzahlungen erfolgte mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer). Der Wertansatz wurde offen von den Vorräten abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Die verbleibenden Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das vorangegangene Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung erfolgt entsprechend des Zeitablaufs.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei Einbuchung mit dem Entstehungskurs erfasst und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 177 (Vorjahr TEUR 1.769). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Deutsche Messe Aktiengesellschaft (nachfolgend Deutsche Messe AG) in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr TEUR 901) und gegen die miovent AG in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 429).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Beträge haben Forderungscharakter. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Erstattungen aus Steuerüberzahlungen und Mietkautionen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 16 (Vorjahr TEUR 16).

Angaben zum Eigenkapital

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 50.000 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
500 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 100,00

Es handelt sich um Namensaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Geschäftsjahr
Wert
in EUR
Vorjahr
Wert
in EUR
Personalkostenrückstellung 806.370 1.477.764
Rückstellung für Energie- u. Nebenkosten 34.700 54.630
Rückst. für Abschluss- und Prüfungsgebühren 40.100 31.100
Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen 13.400 13.400
Rückstellung für Rückbauverpflichtungen 11.500 8.100
Rückstellung für sonstige ausstehende Rechnungen 700 9.000
übrige Rückstellungen 11.300 53.600
Summe 918.070 1.647.594

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der gesamten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 999 (Vorjahr: TEUR 2.551).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 92 resultieren in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr TEUR 153) aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf Abweichungen in Handels- und Steuerrecht in deren Folge es zu abweichenden Bilanzansätzen im Anlagevermögen kommt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,79 %.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0).

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Erhöhung des Saldos der latenten Steuern: TEUR 1.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.766 (im Vorjahr TEUR 1.486) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Davon entfallen TEUR 153 auf das Jahr 2024.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
TEUR
Event Unit 14.421
IT Unit 8.612
Personal Unit 2.343
overall Unit 19
Summe 25.395

In den bezogenen Fremdleistungen sind Aufwendungen für die Bezüge angestellter Promoter in Höhe von TEUR 1.302 (Vorjahr: TEUR 1.332) enthalten. Bei den Beschäftigungsverhältnissen handelt es sich mehrheitlich um kurzfristige Beschäftigungen, der Aufwand steht in direkter Verbindung zu dem jeweiligen Auftrag.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 290 (Vorjahr TEUR 35) enthalten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen des vorangegangenen Wirtschaftsjahres und Steuererstattungen für bereits veranlagte Geschäftsjahre.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr TEUR 28) enthalten. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Ablehnungsbeträge im Rahmen des Vorsteuervergütungsverfahrens in Höhe von TEUR 16 und diverse Fremdleistungen das vorherige Geschäftsjahr betreffend.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
Euro
+ Jahresüberschuss 1.336.936,40
Bilanzgewinn des Vorjahres 5.588.346,68
./. Ausschüttung an die Gesellschafter aus dem Vorjahresergebnis 0,00
./. Einstellung in andere Gewinnrücklagen aus dem Vorjahresergebnis 188.200,00 5.400.146,68
= Bilanzgewinn 0,00

Sonstige Angaben

Es besteht eine Beteiligung seitens der Deutschen Messe AG (Sitz in Hannover) in Höhe von 51% an der event it AG.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
dauerhaft Angestellte 108,00
Promoter 5,00
leitende Angestellte 4,00
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 117,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 84,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 28,00

Promoter werden zur Durchführung von Kampagnen kurzfristig eingesetzt. Entsprechend sind diese Kosten unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe wird verzichtet, da die Angaben im die event it AG einbeziehenden Konzernabschluss der Deutschen Messe AG enthalten sind.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Markus Scheele ausgeübter Beruf: Vorstandsvorsitzender event it AG

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Berufsbezeichnung Funktion im Aufsichtsrat der event it AG
Herr Dr. Jochen Köckler Vorstandsvorsitzender Deutsche Messe AG Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Dipl-Oec. Oliver Franke Steuerberater Kanzlei steen franke partner stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Wolfram Feuerhake Leiter Finanzen, Deutsche Messe AG Aufsichtsratsmitglied

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Angaben zu den Vergütungen der Mitglieder des Vorstandes unterbleiben mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Die Vergütung für Mitglieder des Aufsichtsrates betragen im Berichtsjahr TEUR 3.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2023
Euro
Eigenkapital 31.12.2023
Euro
miovent AG/ Hannover 100,00% 0 55.000

Mit der miovent AG besteht ein Ergebnis- und Gewinnabführungsvertrag.

Konzernzugehörigkeit

Die event it AG wurde in den Konzernabschluss der Deutschen Messe AG einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Angaben zu einem befreienden Konzernabschluss

Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:

Name Deutsche Messe AG
Sitz Hannover

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.336.936,40.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 0,00 der wie folgt verwendet werden soll:

In die anderen Gewinnrücklagen werden EUR 133.690,00 eingestellt.

Als Dividende an die Aktionäre werden EUR 1.203.240,00 ausgeschüttet.

Auf neue Rechnung werden EUR 3.706.753,08 vorgetragen.

Unterschrift des Vorstandes

 

Hannover, den 10. April 2024

gez. Markus Scheele

Bericht des Aufsichtsrats

event it AG

Der Aufsichtsrat hat sich während der Berichtsperiode laufend vom Vorstand der event it AG

über die Angelegenheiten der Gesellschaft schriftlich und mündlich berichten lassen und sich über die erzielten Ergebnisse während des Geschäftsjahres unterrichtet. Er hat in seinen Sitzungen alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und die nach dem Gesetz und der Satzung notwendigen Beschlüsse gefasst. Darüber hinaus hatte er sich intensiv mit dem Vorstand über die strategische Aufstellung des Unternehmens beraten.

Die Prüfung von Jahresabschluss sowie Lagebericht wurde durch die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, nach § 317 HGB vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Abschlussprüfer erteilte jeweils uneingeschränkte Bestätigungsvermerke.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfungen nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes zu und billigt den Jahresabschluss.

Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Abhängigkeitsbericht zur Kenntnis genommen und gemäß § 314 Abs. 2 AktG geprüft.

Beanstandungen ergaben sich aus dieser Prüfung nicht; auch die Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer führte zu keiner Beanstandung.

Der Jahresabschluss ist damit nach § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes der event it AG für die Verwendung des Bilanzergebnisses an.

 

Hannover, den 22.05.2024

Der Aufsichtsrat

Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

event it AG, Hannover

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.972.823,37 0,00 0,00 1.972.823,37 1.972.810,37 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.461,28 0,00 3.402,00 69.059,28 55.833,28 6.589,00
2.045.284,65 0,00 3.402,00 2.041.882,65 2.028.643,65 6.589,00
III. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 15.538,63 0,00 0,00 15.538,63 15.536,63 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.243.054,55 147.081,42 122.696,18 2.267.439,79 1.743.547,87 220.158,21
2.258.593,18 147.081,42 122.696,18 2.282.978,42 1.759.084,50 220.158,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00 0,00 0,00
50.000,00 0,00 0,00 50.000,00 0,00 0,00
4.353.877,83 147.081,42 126.098,18 4.374.861,07 3.787.728,15 226.747,21
Nettobuchwerte
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.972.810,37 13,00 13,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.400,00 59.022,28 10.037,00 16.628,00
3.400,00 2.031.832,65 10.050,00 16.641,00
III. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 15.536,63 2,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und 0,00
Geschäftsausstattung 122.652,17 1.841.053,91 426.385,88 499.506,68
122.652,17 1.856.590,54 426.387,88 499.508,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 50.000,00 50.000,00
0,00 0,00 50.000,00 50.000,00
126.052,17 3.888.423,19 486.437,88 566.149,68

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die event it AG, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der event it AG, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der event it AG, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 10. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
/snMU/ /snAWP/

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Bianca Fredermann, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

94 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.