Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 13405
Eingetragen
14.4.2015
Branche
Bauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Entwicklung, Errichtung, Vermietung, Verkauf und Verwaltung von Baumärkten im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Heuvens
seit 22.10.2019
Prokura
Geschäftsführer
Markus Fischer
seit 14.4.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Hermann-Josef SchoofsSchoofs Immobilien GmbH
75.00%
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Krefeld
25.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schoofs Baumarkt GmbH

Kevelaer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Schoofs Baumarkt GmbH projektiert, plant, realisiert und veräußert Baumärkte als Bauträger oder wird als Generalübernehmer/ -unternehmer für die Erstellung von Baumärkten und Einzelhandelsimmobilien, teilweise inkl. Wohn- und/oder Bürobebauung, beauftragt. Bisher standen vor allem die Bauleitungsaufgaben im Vordergrund. Für die Durchführung von sonstigen Leistungen wird ggfs. auf die Kompetenz der Schoofs Gruppe zurückgegriffen. Die Schoofs Baumarkt GmbH wird zu 75 % von der Schoofs Immobilien GmbH gehalten. Um weitere Potentiale im Baumarktbereich zu erschließen wurde die Projektentwicklung ausgebaut.

In der Baumarktsparte gibt es deutschlandweit nur wenige Bauträger-Spezialisten. Aus diesem Grund hat sich die Projektentwicklung nicht nur auf den bisher bekannten Mieter OBI, sondern auf weitere Marktteilnehmer, wie zum Beispiel Bauhaus, toom oder Globus, konzentriert und hat dementsprechend neue Projekte in der Entwicklung.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland wurde im Jahr 2022 durch die historisch hohe Inflation in Mitleidenschaft gezogen. Die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre, die Nachwehen der Pandemie und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine haben die EZB dazu veranlasst, mit massiven Zinssteigerungen gegen die Geldentwertung und Preissteigerung vorzugehen. Die Auswirkungen dieser wiederrum noch nie dagewesenen Geschwindigkeit im Zusammenhang mit den Zinserhöhungen führten zu hohen Investitionskürzungen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Statistischen Bundesamtes lag noch um 1,9 % höher als im Vorjahr, dem gegenüber stieg jedoch der Verbraucherpreisindex um 6,9 %, was sich einhergehend im Baupreisindex widerspiegelte. Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte insgesamt legte im Jahresdurchschnitt 2022 um 32,9 % gegenüber 2021 zu. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Erzeugerpreise 14,0 % höher als im Jahresdurchschnitt 2021. Zudem führte der Investitionsrückgang auch zu einer "Schock-Starre" am Immobilienmarkt. Der Umsatzrückgang aller Betriebe im Bauhauptgewerbe lag preisbereinigt bei 5,1 %, der Auftragseingang lag bei minus 9,6 % zum Vorjahreswert. Im Ergebnis zog sich der Käufermarkt nahezu in Gänze aus dem Immobiliensegment zurück.

Der Umsatz der deutschen Bau- und Heimwerkermärkte stieg in 2022 im Vergleich zum Vorjahr wieder um 6,9 %auf rund 21,92 Milliarden Euro. Damit erreichte der Wert fast wieder das Niveau aus dem Vorjahr und setzt den positiven Trend weiter fort.

Die Gesamtleistung der Schoofs Baumarkt GmbH (3,7 Mio. €) sank in 2022 deutlich gegenüber dem Vorjahr (8,9 Mio. €). Die Bilanzsumme fiel ebenso um rund 4 Mio. € auf 4,7 Mil. €, begründet dadurch, dass die Baumarkt GmbH im Jahr 2022 neben dem Abverkauf eines Objektes keinen eigenen Bauvorhaben nachging, sondern lediglich als Generalunternehmer/Dienstleister für die Schoofs Gruppe tätig war.

II. Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Das Rohergebnis lag bei T€ 260 nach ca. T€ 4.100. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen daraus, dass im Vorjahr ein mehrjähriger GU-Vertrag realisiert wurde. Trotz reduzierter Personalkosten hat sich bei erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 220 nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr in Höhe von T€ 2.265 ergeben. Das Betriebsergebnis beinhaltet keine wesentlichen außerordentlichen Aufwendungen oder Erträge.

Das Eigenkapital hat sich durch eine Ausschüttung sowie durch das Jahresergebnis auf ca. 1,4 Mio. € reduziert. Aufgrund der reduzierten Bilanzsumme hat sich eine nahezu unveränderte Eigenkapitalquote von 30 % ergeben. Die im Rahmen des Bauträgergeschäftes erstellten Objekte wurden weitgehend durch entsprechende Bankkredite finanziert. Deshalb ergab sich während des ganzen Berichtsjahres eine stets ausreichende Liquidität. Lieferanten- und Handwerkerrechnungen wurden in der Regel unter Abzug von Skonto gezahlt. Freie Liquidität wurde an die Gesellschafterin Schoofs Immobilien GmbH ausgeliehen.

Die Bilanzsumme hat sich durch die Verwendung der erhaltenen Anzahlungen , die Reduktion von Finanzanlagen sowie eine Gewinnausschüttung um ca. 4 Mio. € reduziert.

III. Risiko- und Chancenbericht

Bestandsgefährdende Risiken:

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Forderung gegen die Gesellschafterin Schoofs Immobilien GmbH, Kevelaer, in Höhe von T€ 3.232 aus. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts hat sich die Forderung nicht reduziert. Sollte diese Forderung nicht ausgeglichen werden können, ist der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet, da gegebenenfalls nicht alle fälligen Verbindlichkeiten bedient werden können.

Die Schoofs Immobilien GmbH führt in ihrem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Folgendes aus:

"Der Liquiditätsbedarf für die externen objektbezogenen Kosten war bis zum ersten Halbjahr 2023 durch erweiterte Kreditzusagen von Banken und privaten Finanzinvestoren weitgehend gesichert. Aufgrund der zurückhaltenden Kreditlandschaft bei niedrigen Abverkaufspreisen sowie Verzögerungen in den Abverkäufen ergeben sich derzeit Liquiditätsengpässe. Derzeit können nicht alle fälligen Zahlungsverpflichtungen bedient werden. Aus diesem Grund werden Ratenzahlungen oder die Gewährung von Stundungen vereinbart bzw. angestrebt. In 2024 sind bereits Liquiditätszuführungen des Gesellschafters in Höhe von 7,1 Mio. € erfolgt, die weitgehend zur Tilgung hochverzinslicher Darlehen verwendet wurden. Weiterhin konnte aus erfolgten Übergaben von Objekten Liquidität generiert werden.

Auf Basis einer laufenden integrierten Finanzplanung erwartet die Geschäftsführung, dass der Liquiditätsengpass in den nächsten Monaten beseitigt sein wird. Voraussetzung dafür sind insbesondere Prolongationen aus derzeit in Verhandlung befindlichen Darlehen von privaten Investoren und Kreditinstituten, auch für den Fall, dass vereinbarte Covenants nicht erreicht bzw. erfüllt werden können. Aus geplanten Veräußerungen sowie derzeit in Verhandlung befindlichen Abverkäufen einzelner Objekte der Gesellschaft werden zusätzliche Nettozuflüsse erwartet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die erforderlichen Maßnahmen umsetzbar sind und dass die Gesellschaft fortgeführt werden kann. Dennoch besteht Unsicherheit dahingehend, ob die weiteren Maßnahmen im erforderlichen Umfang umgesetzt werden können. In diesem Fall ist die Unternehmensfortführung aus Liquiditätsgründen nicht gewährleistet.

Zur besseren Transparenz sowie Stärkung der Handlungssicherheit in Bezug auf die, bedingt durch die Immobilienkrise, erforderlichen und bereits eingeleiteten Handlungen und Maßnahmen wurde ein externer Berater beauftragt, der eine konsolidierte Betrachtung auf die Schoofs-Gruppe vornimmt und diese hinsichtlich der Geschäftsentwicklung und zukünftiger Schritte begleitet."

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die erforderlichen Maßnahmen in der Schoofs Immobilien GmbH umsetzbar sind und dass die Schoofs Immobilien GmbH fortgeführt werden kann. In der Folge geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch die Schoofs Baumarkt GmbH fortgeführt werden kann. Dennoch besteht Unsicherheit dahingehend, ob die weiteren Maßnahmen der Schoofs Immobilien GmbH im erforderlichen Umfang umgesetzt werden können. In diesem Fall ist die Unternehmensfortführung der Schoofs Baumarkt GmbH aus Liquiditätsgründen nicht gewährleistet.

Operative Risiken und Chancen:

Durch den Ausbau der Projektentwicklung werden zukünftig auch Projekte weiterer Marktteilnehmer aus der Baumarktbranche umgesetzt. So konnte im Jahr 2023 mit einem Generalunternehmerprojekt für Bauhaus begonnen werden, welches mittlerweile fertiggestellt ist. Die Entwicklung und der Bau dieser Objekte sind zeitintensiv und komplex. Von der Idee bis zur Fertigstellung können dabei mehrere Jahre vergehen. Ein jedes Projekt hat dabei eine Umsatzgröße von mindestens 10 bis hin zu 30 Mio. €. Die Finanzierung und Kapitalbindung stellen somit größere Herausforderungen dar. Aus diesem Grunde fokussiert sich die Schoofs Baumarkt GmbH aktuell auf die Umsetzung mittels Generalunternehmeraufträgen.

Die Intensität im Bereich der Ausschreibung und Vergabe steht weiterhin im Fokus des Handelns, da leere Auftragsbücher der Nachunternehmer wieder eine Konkurrenzsituation am Markt schaffen.

Die Einhaltung der kalkulierten Kosten bei der Erstellung der Objekte stellt gegenwärtig nicht mehr das Hauptrisiko dar. Vielmehr gilt es, aufgrund der Marktlage neue Potenziale der Kostenreduzierung zu identifizieren, um künftige Projekte mit niedrigeren Einstandsfaktoren versehen zu können, welche angesichts stark gefallener Verkaufspreise unabdingbar sind.

Die Spezialisierung in diesem Objektbereich, gepaart mit der langjährigen Erfahrung und den guten Beziehungen zu unseren Handwerkern und Kunden, bleibt dabei die Basis des weiteren Erfolges und bietet einen echten Wettbewerbsvorteil. Ziel ist weiterhin die Marktführerschaft im Bereich der Umsetzung von Baumarktprojekten.

IV. Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung derSchoofs Baumarkt GmbH

Aufgrund der langen Projektierungsphase wurde im Berichtsjahr kein neues Baumarktprojekt vollzogen. Die von der Schoofs Baumarkt GmbH zur Ausführung gebrachten Bautätigkeiten wurden von der Schoofs Immobilien GmbH (Muttergesellschaft) beauftragt. Hierbei handelte es sich sowohl Teilleistungen als auch vollumfängliche GU-Maßnahmen.

Trotz der angespannten konjunkturellen Situation in der Bauträgerbranche und der daraus resultierenden Zurückhaltung von Aktivitäten, konnte das Jahresergebnis 2023 für die Schoofs Baumarkt GmbH leicht positiv abgeschlossen werden. Teilleistungen eines GU-Auftrages von Bauhaus konnten 2023 bereits bilanzwirksam verbucht werden. Jener Auftrag wurde 2024 fertig gestellt und blieb wie prognostiziert innerhalb der kalkulierten Gewinnmarge.

Durch den für beide Parteien erfolgreichen Verlauf dieses Projektes ist verabredet, die Geschäftsbeziehung zwischen der Schoofs Baumarkt GmbH und der Bauhaus AG auszubauen. Folgeaufträge befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen.

Aktuell arbeitet die Schoofs Baumarkt GmbH aufgrund freier Kapazitäten im Auftrag der Schoofs Immobilien GmbH, was sich im Jahr 2025 erstmal fortsetzen wird.

In den Folgejahren sind weitere GU- / GÜ-Maßnahmen mit einem Auftragsvolumen von bis zu 50 Mio. Euro geplant. Hierbei handelt es sich unter anderem auch um seitens der Schoofs Baumarkt GmbH selbst entwickelte Projekte, welche durch die jeweiligen Baumarktmieter in den Eigenbestand genommen werden sollen.

Die aktuellen Prognosen aus der Bauindustrie deuten weiterhin auf eine Abkühlung der Baukonjunktur hin. Nichtsdestotrotz gelingt es der Schoofs Baumarkt GmbH, Miet- und Grundstücksverträge abzuschließen, um Projekte für die Zukunft zu sichern. Insbesondere aufgrund des abgeschlossenen GU-Auftrages für Bauhaus kann für das Jahr 2024 wiederum von einem leicht positiven Jahresergebnis ausgegangen werden.

 

Kevelaer, den 11. November 2024

Josef Schoofs

Markus Fischer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 1.123.322,69
I. Finanzanlagen 0,00 1.123.322,69
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 823.054,44
B. Umlaufvermögen 4.706.909,05 7.502.772,83
I. Vorräte 45.465,79 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.584.576,92 6.502.951,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.232.400,04 5.151.094,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 76.866,34 999.821,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 341,00
Summe Aktiva 4.706.909,05 8.626.436,52

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.409.614,38 2.629.282,78
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 100.000,00 100.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.529.282,78 264.419,54
III. Jahresfehlbetrag 219.668,40 -2.264.863,24
B. Rückstellungen 742.437,00 512.162,25
C. Verbindlichkeiten 2.554.857,67 5.484.991,49
davon gegenüber Gesellschaftern 180.012,92 0,00
davon aus Steuern 283.170,94 2.430.445,04
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 284,00
Summe Passiva 4.706.909,05 8.626.436,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Betriebsergebnis -311.467,15 3.379.258,37
a) Rohergebnis 302.372,69 4.137.582,62
b) Personalaufwand 371.711,88 614.126,91
Löhne und Gehälter 315.669,60 575.327,11
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 56.042,28 38.799,80
davon Aufwendungen für Altersversorgung 3.191,28 1.133,98
c) sonstige betriebliche Aufwendungen 242.127,96 144.197,34
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 45.898,75 -127.499,13
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.212,05 0,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.313,30 127.499,13
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -45.900,00 986.896,00
4. Ergebnis nach Steuern -219.668,40 2.264.863,24
Jahresfehlbetrag 219.668,40 -2.264.863,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kevelaer und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HR B 13405 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Unternehmensfortführung

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Forderung gegen die Gesellschafterin Schoofs Immobilien GmbH, Kevelaer, in Höhe von T€ 3.232 aus. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Anhangs hat sich die Forderung nicht reduziert. Sollte diese Forderung nicht ausgeglichen werden können, ist der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet, da gegebenenfalls nicht alle fälligen Verbindlichkeiten bedient werden können.

Die Schoofs Immobilien GmbH erläutert in ihrem Lagebericht 2023 Folgendes:

"Der Liquiditätsbedarf für die externen objektbezogenen Kosten war bis zum ersten Halbjahr 2023 durch erweiterte Kreditzusagen von Banken und privaten Finanzinvestoren weitgehend gesichert. Aufgrund der zurückhaltenden Kreditlandschaft bei niedrigen Abverkaufspreisen sowie Verzögerungen in den Abverkäufen ergeben sich derzeit Liquiditätsengpässe. Derzeit können nicht alle fälligen Zahlungsverpflichtungen bedient werden. Aus diesem Grund werden Ratenzahlungen oder die Gewährung von Stundungen vereinbart bzw. angestrebt. In 2024 sind bereits Liquiditätszuführungen des Gesellschafters in Höhe von 7,1 Mio. € erfolgt, die weitgehend zur Tilgung hochverzinslicher Darlehen verwendet wurden. Weiterhin konnte aus erfolgten Übergaben von Objekten Liquidität generiert werden.

Auf Basis einer laufenden integrierten Finanzplanung erwartet die Geschäftsführung, dass der Liquiditätsengpass in den nächsten Monaten beseitigt sein wird. Voraussetzung dafür sind insbesondere Prolongationen aus derzeit in Verhandlung befindlichen Darlehen von privaten Investoren und Kreditinstituten, auch für den Fall, dass vereinbarte Covenants nicht erreicht bzw. erfüllt werden können. Aus geplanten Veräußerungen sowie derzeit in Verhandlung befindlichen Abverkäufen einzelner Objekte der Gesellschaft werden zusätzliche Nettozuflüsse erwartet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die erforderlichen Maßnahmen umsetzbar sind und dass die Gesellschaft fortgeführt werden kann. Dennoch besteht Unsicherheit dahingehend, ob die weiteren Maßnahmen im erforderlichen Umfang umgesetzt werden können. In diesem Fall ist die Unternehmensfortführung aus Liquiditätsgründen nicht gewährleistet.

Zur besseren Transparenz sowie Stärkung der Handlungssicherheit in Bezug auf die, bedingt durch die Immobilienkrise, erforderlichen und bereits eingeleiteten Handlungen und Maßnahmen, wurde ein externer Berater beauftragt, der eine konsolidierte Betrachtung auf die Schoofs-Gruppe vornimmt und diese hinsichtlich der Geschäftsentwicklung und zukünftiger Schritte begleitet."

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die erforderlichen Maßnahmen in der Schoofs Immobilien GmbH umsetzbar sind und dass die Schoofs Immobilien GmbH fortgeführt werden kann. In der Folge geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch die Schoofs Baumarkt GmbH fortgeführt werden kann. Dennoch besteht Unsicherheit dahingehend, ob die weiteren Maßnahmen der Schoofs Immobilien GmbH im erforderlichen Umfang umgesetzt werden können. In diesem Fall wäre die Unternehmensfortführung der Schoofs Baumarkt GmbH aus Liquiditätsgründen nicht gewährleistet.

III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Soweit bei den im Anlagevermögen ausgewiesenen Vermögensgegenständen mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zu rechnen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wertaufholungen erfolgen Zuschreibungen unter Berücksichtigung des Anschaffungskostenprinzips.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen, die auf die Bauphase entfallen, werden nicht aktiviert.

Forderungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Berichtsjahr ist in der Anlage A zu diesem Anhang dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 3.232 kurzfristige Forderungen gegen Gesellschafter.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 100.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mitarbeiterbezogene Rückstellungen und sonstige nachlaufende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verrechnungskonten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 neben den Geschäftsführern zwei Mitarbeiter beschäftigt.

Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind Herr Josef Schoofs und Herr Markus Fischer.

Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

VI. Nachtragsbericht

Zu dem in 2024 bestehenden Liquiditätsengpass der Gesellschafterin und den Auswirkungen auf die Gesellschaft wird auf die Ausführungen in Abschnitt II. verwiesen.

 

Kevelaer, den 11. November 2024

Josef Schoofs

Markus Fischer

Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2024 fesgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Gewinnvortrag wird nach Verrechnung mit dem Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anschaffungswert 1.1.2022
Zugänge 2022
Abgänge 2022
Umgliederung 2022 Anschaffungswert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.071.312,27 0,00 0,00 0,00 6.071.312,27
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 823.054,44 74.739,34 897.793,78 0,00 0,00
2. übrige Finanzanlagen 300.268,25 0,00 300.268,25 0,00 0,00
1.123.322,69 74.739,34 1.198.062,03 0,00 0,00
7.194.634,96 74.739,34 1.198.062,03 0,00 6.071.312,27
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1.1.2022
Zugänge 2022
Abgänge 2022
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.071.312,27 0,00 0,00 6.071.312,27
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.071.312,27 0,00 0,00 6.071.312,27
Buchwerte
Stand 31.12.2022
Stand 1.1.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 823.054,44
2. übrige Finanzanlagen 0,00 300.268,25
0,00 1.123.322,69
0,00 1.123.322,69

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, für Zwecke der Offenlegung verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schoofs Baumarkt GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schoofs Baumarkt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schoofs Baumarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe II. im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt III. des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich eine Schuldnerin der Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Derzeit kann die Schuldnerin nicht alle ihre fälligen Verbindlichkeiten bedienen. In der Folge könnte die Gesellschaft zukünftig unfähig sein, ihre eigenen fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Wie die Angaben in Abschnitt II. des Anhangs sowie in Abschnitt III. des Lageberichts darlegen, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 11. November 2024"

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