3D-Micromac AG
Technologie-Campus 8, 09126 Chemnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Löwe seit 17.3.2022 | Prokura |
Torsten Scholl seit 5.10.2018 | Prokura |
Uwe Wagner seit 20.10.2017 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
3D-Micromac Dienstleistungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
AMTEC GmbHAufgelöst | 4.33% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
3D-Micromac AGChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht1 Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die 3D-Micromac AG entwickelt und produziert hochinnovative Maschinen und Anlagen für die Lasermikrobearbeitung im industriellen Einsatz sowie für Analyse- und Forschungszwecke. Die besonderen Kompetenzen der 3D-Micromac AG liegen auf den Gebieten Lasertechnik und Optik, Präzisionsantriebstechnik, Steuerungstechnik und Software. Dieses spezielle Know-how und die Erfahrung rund um die Mikromaterialbearbeitung mittels Laser bilden die Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. Die Laseranlagen der 3D-Micromac AG werden in der Medizintechnik, bei der Dünnschichtbearbeitung, bei der Herstellung von Solarzellen und Displays sowie bei der Produktion von Halbleitern und Mikromechanischen-Systemen (MEMS) eingesetzt. Zusätzlich zu den Maschinenprodukten bietet die 3D-Micromac AG ein breites Leistungsspektrum an Auftragsfertigung (JobShop) sowie Servicedienstleistungen an. Ziele und Strategien Grundlagen der Unternehmensstrategie und -politik der 3D-Micromac AG sind ständige Innovationen zum Ausbau der Technologieführerschaft, eine konsequente Ausrichtung am Kundennutzen bzgl. Qualität, Produktivität und Kosten, die internationale Ausrichtung des Unternehmens, der Fokus auf ein nachhaltiges und profitables Wachstum, die Förderung von und der faire Umgang mit Mitarbeitern sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Umweltressourcen. Für den zukünftigen Geschäftsbetrieb sind Maschinen mit Wiederholcharakter bis hin zu Kleinserien sowie Maschinenplattformen mit verschiedenen Technologiemodulen für den industriellen Einsatz von zentraler Bedeutung. Ein spezieller Fokus liegt für die 3D-Micromac AG im Bereich der Halbleiterindustrie. Ziel ist es immer stärker Maschinen im Produktionsumfeld zu platzieren. Sondermaschinen in Einzelfertigung werden weiterhin für den Ausbau des Technologievorsprungs und zur Erschließung neuer Märkte eine wesentliche Rolle spielen. Der Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Servicestrukturen wird weiterhin im Fokus stehen und das Unternehmenswachstum unterstützen. Die 3D-Micromac AG ist nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Damit wird eine optimale Zusammenarbeit zwischen Führung und Qualitätsmanagement erreicht. Den Status des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO F) hat das Unternehmen seit 2009 inne. Forschung und Entwicklung Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind neben dem Ausbau der in Teilbereichen erreichten Technologieführerschaft die Entwicklung neuer Maschinenkonzepte und Prozessfähigkeiten. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Aufwand für Forschung und Entwicklung 1,7 Mio. €, davon wurden 0,9 Mio. € in den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Schwerpunkt der Entwicklungsaufwendungen erfolgten im Marktsegment Halbleiterindustrie. 2 WirtschaftsberichtGeschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023/2024 war geprägt von den Auswirkungen der Hochinflationsphase im Kalenderjahr 2022 und der darauf einsetzenden Zinsrally, die im Sommer 2023 ihren Höhepunkt erreichte. Speziell im Investitionsgüterbereich, in dem sich die 3D-Micromac AG bewegt, zeigte sich im Kalenderjahr 2022 sowie im ersten Halbjahr 2023 eine Zurückhaltung bei der Vergabe von Neuaufträgen durch die Marktteilnehmer. Diese Entwicklung beeinflusste das Geschäftsjahr 2023/2024 maßgeblich. Von der Beruhigung am Zinsmarkt, infolge des Rückgangs der Inflation sowie staatlicher Förderprogramme zur konjunkturellen Belebung, speziell in der Halbleiterindustrie, konnte die 3D-Micromac AG im Geschäftsjahr 2023/2024 profitieren und überproportional hohe Auftragseingänge in diesem Marktsegment erzielen. Mit Auftragseingängen im Gesamtwert von 37,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte mit einer Pause von einem Jahr (Auftragseingänge 2022/2023 18,6 Mio. €) an das Rekordjahr 2021/2022 (37,9 Mio. € Auftragseingänge) angeknüpft werden. Speziell das vierte Quartal des Kalenderjahres 2023 wies mit 21,2 Mio. € an Auftragseingängen einen Rekordwert auf. Schwerpunkt der Auftragseingänge lag mit 18,2 Mio. € im Geschäftsjahr 2023/2024 im Marktsegment Halbleiterindustrie. Damit bestimmt der Marktzyklus erneut wesentlich den Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024. Zahlreiche Auftragseingänge aus dem vierten Quartal des Kalenderjahres 2023 wurden deutlich früher erwartet. Aufgrund der verspäteten Auftragseingänge kam es zeitweise in einzelnen Bereichen zu Unterauslastungen. Mit dem parallelen Eingang von Großaufträgen ab Oktober 2023 veränderte sich die Situation in zahlreichen Fachgewerken des Unternehmens im ersten Halbjahr 2024 hin zu einer Überauslastung. In Folge der verspäteten Auftragseingänge wurden die avisierten Umsatz- und Ertragsziele im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht vollumfänglich erreicht. Die avisierten Liquiditätsziele konnten speziell zum Ende des Geschäftsjahres erreicht bzw. stichtagsbezogen übertroffen werden, jedoch mit erheblichem zeitlichem Verzug. Die bereits in Vorjahren erheblichen Schwierigkeiten in den weltweiten Lieferketten normalisierten sich weiter im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Preissteigerungsentwicklung verlangsamte sich weiter und auch die Verfügbarkeit zahlreicher Bauteile und Komponenten kehrte auf ein Normallevel zurück. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023/2024 waren ohne den Vorstand 174 angestellte Mitarbeiter und Aushilfskräfte (Vorjahr 173), 7 Auszubildende (Vorjahr 12), 10 Studenten/ Praktikanten (Vorjahr 11) sowie 4 Leiharbeitnehmer (Vorjahr 4) im Unternehmen beschäftigt. Weiterhin herausfordernd im Bereich Personal war der harte Wettbewerb um qualifiziertes Personal sowohl im Facharbeiter- als auch im Ingenieursbereich. Aufgrund des allgemeinen konjunkturellen Abschwungs in Deutschland sowie von Betriebsschließungen/Insolvenzen von Marktteilnehmern speziell im Großraum Chemnitz entspannte sich die Lage bzgl. Neueinstellungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Um weiterhin ein attraktives Gesamtpaket für Arbeiternehmer aufzeigen zu können, wurden zu Beginn des Kalenderjahres 2024 grundsätzliche Anpassungen bzgl. der Entgelt- sowie Personalentwicklung im Unternehmen getroffen. Diese werden seither stufenweise umgesetzt und bilden einen definierten Handlungsrahmen bis zum 30.06.2025. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse der 3D-Micromac AG sind im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahr (30,5 Mio. €) um 7,5 Mio. € auf 23,0 Mio. € gesunken. Von den Umsätzen entfielen 17% auf das Inland, 41% auf die EU / Europa sowie 42% auf das sonstige Ausland. 73% der Umsätze wurden mit Maschinen- und Kundenentwicklungsprojekten erzielt, die verbleibenden 27% mit Service- und Applikationsdienstleistungen. Die Gesamtleistung blieb mit 28,8 Mio. € um 1,0 Mio. € oder 3,4 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Damit wurde das angestrebte und prognostizierte Leistungsniveau von 32,8 Mio. € um 4,0 Mio. € verfehlt. Wesentliche Ursache dafür waren die verspäteten Auftragseingänge zu Beginn des Geschäftsjahres, die avisierte Projektfortschritte und -abschlüsse im Geschäftsjahr nicht möglich machten. Bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich die Materialquote, aufgrund teils gesunkener Einkaufspreise in der Nach-Corona-Zeit, der Möglichkeit gestiegene Einkaufspreise besser in Verkaufspreisdiskussionen mit Kunden einzubeziehen sowie einem geänderten Produktmix, zum Stichtag mit 39,9% um 3,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreswert. Der Personalaufwand blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 11,1 Mio. € konstant. Damit stieg die Personalaufwandsquote um 1,3 Prozentpunkte von 37,3 % auf 38,6 %. Wesentliche Ursache dieser Entwicklung sind im Geschäftsjahr getätigte Inflationsausgleichzahlungen an Mitarbeiter bei gesunkener Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3,5 Mio. € vor außerordentlichen Aufwendungen auf Vorjahresniveau (3,5 Mio. €). Im Geschäftsjahr wird ein außerordentliches Ergebnis von -0,7 Mio. € ausgewiesen. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
Die Finanzierungskosten stiegen im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 0,88 Mio. €, im Vergleich zu 0,83 Mio. € im Vorjahr. Der Anstieg resultiert zum einen aus dem weltweiten Zinsanstieg sowie der gleichzeitigen hohen Ausnutzung verfügbarer flexibler Kreditlinien für die Vorfinanzierung von Kundenprojekten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres. Im zweiten Teil des Geschäftsjahres 2023/2024 konnte die Ausnutzung der Betriebsmittelfinanzierungslinien erheblich reduziert werden. Damit konnte einem weiteren Kostenanstieg entgegengewirkt und die Finanzierungskosten begrenzt werden. Das Ergebnis nach Steuern und außerordentlichen Ergebnis beläuft sich auf -0,7 Mio. € nach -0,9 Mio. € im Vorjahr. Das EBIT vor außerordentlichem Ergebnis liegt mit 0,9 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau (0,8 Mio. €). Das EBITDA vor außerordentlichem Ergebnis liegt mit 3,4 Mio. € leicht unter dem Vorjahreswert von 3,6 Mio. €. Der zum Stichtag vorliegende Auftragsbestand beläuft sich auf 32,2 Mio. €, nach 18,0 Mio. € zum Vorjahreszeitpunkt. Die Bilanzsumme reduziert sich von 28,2 Mio. € im Vorjahr auf nunmehr 22,7 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf den positiven operativen Cash Flow von 13,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2023/2024 zurückzuführen. Dafür wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5,5 Mio. € im Geschäftsjahr abgebaut, die Anzahlungen auf erhaltene Bestellungen um 8,3 Mio. € erhöht sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 8,0 Mio. € reduziert. Die Vorräte wurden um 2,0 Mio. € reduziert, was elementar auf den Anstieg an erhaltenen Anzahlungen von Kunden zurückzuführen ist. Diese Anzahlungen werden aktivisch vom Vorratsbestand abgesetzt. Aufgrund des Gesamtbetrags der erhaltenen Anzahlungen von Kunden im Vergleich zu den Vorräten, ergibt sich ein negativer Gesamtbetrag (2,1 Mio. €) der zum 30. Juni 2024 passivisch ausgewiesen wird. Das Anlagevermögen wurde um 1,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Die Investitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt 1,7 Mio. €, wovon 0,5 Mio. € in Versuchs- und Demo-Anlagen sowie 0,9 Mio. € auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände entfielen. Durch Abschreibungen im Geschäftsjahr von insgesamt 2,5 Mio. € und Anlagenabgängen von 0,1 Mio. € sank das immaterielle Anlagevermögen um insgesamt 0,03 Mio. € und das Sachanlagevermögen um 0,97 Mio. €. Das Finanzanlagevermögen blieb konstant zum Vorjahr. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 8,3 Mio. € (Vorjahr 9,0 Mio. €). Damit beträgt die Eigenkapitalquote 36,6% in 2023/2024, nach 31,9% in 2022/2023. Die Erhöhung basiert auf einer Verminderung der Bilanzsumme in Folge des Abbaus der Verbindlichkeiten durch die Realisierung eines positiven Cash Flows im Geschäftsjahr und entgegengesetzt dem erzielten Jahresfehlbetrag. Die Liquidität des Unternehmens verbesserte sich mit fortschreitendem Geschäftsjahr 2023/2024, aufgrund der hohen erhaltenen Anzahlungen aus Neuaufträgen im Vergleich zum Vorjahr. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr konnten die Betriebsmittelfinanzierungsverträge mit den Banken LBBW und Commerzbank um zwei weitere Jahre bis in das Jahr 2026 prolongiert werden. Neue wesentliche Finanzierungsverträge wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht geschlossen. Zum 30. Juni 2024 standen neben liquiden Mitteln von 3,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €) freie Kreditlinien in Höhe von 7,75 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €) zur Verfügung. In Summe verminderten sich die langfristigen Verbindlichkeiten von 7,9 Mio. € durch Tilgungen in Höhe von 3,5 Mio. € auf 4,4 Mio. €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich von 5,6 Mio. € zum 30.06.2023 auf 1,0 Mio. € zum 30.06.2024. Die Nettoverschuldung sank von 13,4 Mio. € im Vorjahr auf 2,4 Mio. € zum 30.06.2024. Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt und unter Berücksichtigung aller Faktoren und der widrigen Einflüsse in Folge der weltweiten Eintrübung der Konjunktur inkl. Hochinflationsphase, Zinsrally und damit zeitweise verbundener Zurückhaltung im Investitionsgüterumfeld, wird die wirtschaftliche Situation der 3D-Micromac AG als stabil beurteilt. Im Rahmen der Gesamtkonsolidierung der Unternehmung konnte im Geschäftsjahr mit der deutlichen Verbesserung der Liquiditäts- und Verschuldungssituation ein wesentlicher Schritt erreicht werden. Auch zukünftig wird das stark zyklische Marktumfeld die 3D-Micromac AG vor große Herausforderungen stellen. Wir gehen davon aus, dass die wellenförmige Nachfrage die 3D-Micromac AG auch in den nächsten Jahren begleiten wird. 3 RisikoberichtRisikomanagement Unternehmerisches Handeln erfordert ein permanentes verantwortungsvolles Abwägen von Chancen und Risiken. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik und -strategie. Risiken werden innerhalb des Risiko-Managementsystems regelmäßig identifiziert und analysiert sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken abgeleitet. Durch intensive Markt- und Wettbewerbsanalysen werden konkrete geschäftsbereichsspezifische Potenziale und Chancen diskutiert und mit den daraus ergebenden Risiken abgewogen. Nur so kann der Bestand des Unternehmens gesichert und der Wert des Unternehmens nachhaltig gesteigert werden. Absatzrisiken Das Vertriebsnetz ist in Abhängigkeit der Produkte und Zielmärkte unterschiedlich aufgestellt. Die 3D-Micromac AG arbeitet regional mit Partnern, Handelsvertretern sowie einer eigenen Gesellschaft in den USA und bedient spezielle Bereiche exklusiv von Chemnitz aus. In China ist auf Grund der Sprach- und Kulturbarriere ein Direktvertrieb nicht möglich. Die 3D-Micromac AG hat in China drei Handelspartner unter Vertrag. In allen anderen Regionen Asiens verfügt die 3D-Micromac AG über Partner mit einem Netzwerk in den relevanten Industrien. In Deutschland und Europa erfolgt der Vertrieb direkt durch die 3D-Micromac AG. In den USA und Nordamerika werden die Produkte von der 3D-Micromac America, LLC vertrieben, jedoch ebenfalls ergänzt um Handelsvertreter im Bereich der Produktfamilie der microPREP. Eine sehr wichtige Quelle für neue Leads ist für die 3D-Micromac AG der Besuch von Messen und Konferenzen. Mit den Veranstaltungen im Kalenderjahr 2023 wurde die Besucherresonanz auf Vorkrisenniveau wieder erreicht. Trotz der Präsenzveranstaltungen wird weiterhin die Umsetzung von Onlineangeboten im Bereich Marketing und Vertrieb als Vermarktungsinstrument etabliert. Diese Instrumente wird die 3D-Micromac AG auch zukünftig neben den klassischen Messe- und Konferenzaktivitäten forcieren. Das Marktsegment Photovoltaik befindet sich bereits seit Jahren in einem massiven Wandel. Durch den zunehmenden Preiskampf asiatischer Marktteilnehmer geraten europäische Photovoltaik-Anbieter immer stärker unter Druck. Mehrere direkte Kunden der 3D-Micromac AG stellten ihre Produktion in Deutschland ganz oder in Teilen ein. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzt und damit die Auftragsgewinnung für die 3D-Micromac AG in diesem Marktsegment weiter verkompliziert wird. In den letzten Jahren wurden weltweit massiv Investitionen in den Ausbau von Halbleiterwerken angekündigt. Im Geschäftsjahr 2023/2024 partizipierte die 3D-Micromac AG von diesem Trend und erzielte im Marktsegment Halbleiterindustrie die größten Auftragseingänge der Unternehmensgeschichte. Chance und Risiko zugleich ist es, in diesem Marktsegment nachhaltig Auftragseingänge zu erzielen. Um diese Chance realisieren zu können, wurde das Key-Account-Management mit Halbleiterkunden intensiviert und Technologiekompetenz in diesem Marktsegment verbreitert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 ist es der 3D-Micromac AG gelungen trotz marktseitiger Herausforderung die offenen Stellen im Vertrieb und Business Development zu besetzen. Dadurch verspricht sich die 3D-Micromac AG mittelfristig eine erhöhte Leistungsfähigkeit im Vertrieb, um den zyklischen Marktgegebenheiten besser begegnen zu können. Beschaffungsrisiken Die Beschaffungsmarktsituation im Geschäftsjahr 2023/2024 verbesserte sich im Vergleich zu den Vorjahren. Jedoch bestehen in Folge des Nahost-Konflikts Risiken bezüglich der Verfügbarkeit von Komponenten einzelner Schlüssellieferanten aus Israel. Mit diesen Lieferanten stehen wir im regelmäßigen Austausch, um frühzeitig Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Wie auch in Vorjahren erfolgt eine auftragsunabhängige Bevorratung basierend auf Forecast-Einschätzungen von kritischen Elektronikkomponenten zur Minimierung von Vertragserfüllungsrisiken. Im Rahmen der allgemeinen Unternehmens- und einzelnen Projektplanungen sind die zum jeweiligen Erstellungszeitpunkt bekannten Preissteigerungen und Lieferzeiten eingeflossen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgte eine Steigerung der Energiekosten der 3D-Micromac AG, nach dem ab September 2023 eine bestehende Preisbindung, ausgelaufen war. Energiekosten fallen bei der 3D-Micromac AG für die Beheizung und Klimatisierung der Gebäudeinfrastruktur an, inkl. Inbetriebnahme- und Reinraumflächen für die Montage und Applikation. Die Möglichkeiten zum Abschluss von Rahmenvereinbarungen zu Stückzahlkonditionen mit Lieferanten, für insbesondere B-Teile, sind nach wie vor stark durch die hohe Teilevielfalt eingeschränkt. Ohne weitere Standardisierungen lassen sich einzelprojektbezogene Kosteneinsparungen durch Skaleneffekte nur eingeschränkt realisieren. Im Bereich der Materialwirtschaft lag der Fokus auf dem Abschluss von Rahmenvertragsvereinbarungen für Schlüsselkomponenten, wie zum Beispiel Laserquellen und Bewegungssystemen. Kernthemen darüber hinaus waren ein verbessertes Lieferantenmanagement (insbesondere Reduktion der Lieferantenvielfalt), Sicherstellung der Lieferfristen, Absicherung von Qualitätsstandards sowie Standardisierung von rechtlichen Rahmenbedingungen (AGB, NDA etc.). Personalrisiken Die Positionierung der 3D-Micromac AG als international tätiges Technologie-Unternehmen bedingt regelmäßig den Bedarf an hochqualifiziertem Personal. Damit steht die 3D-Micromac AG mit anderen Unternehmen im Wettbewerb um geeignete Fachkräfte. Unter diesen Voraussetzungen besteht ein andauerndes Fluktuationsrisiko im Personalbereich. Das Fluktuationsrisiko wird durch einen fairen Umgang mit Mitarbeitern, das umfangreiche Angebot von Möglichkeiten zur Qualifizierung und Weiterbildung sowie die gebotenen persönlichen Entwicklungsperspektiven eingegrenzt. Zudem existiert ein Mitarbeiterbindungsprogramm für Personal in Schlüsselpositionen. Grundsätzlich strebt die 3D-Micromac AG die Besetzung neuer Positionen von innen heraus an. Damit wird engagierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnet, ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern und innerhalb des Unternehmens verschiedene Karriereschritte zu gehen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde die vorhandene Stellenstruktur noch einmal erweitert, um Mitarbeitern vielschichtige Karrierepfade im Unternehmen zu ermöglichen. In der Nach-Corona-Zeit wurde wieder auf Präsenzarbeit umgestellt. Auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre wurde der Rahmen für Mobilarbeit dauerhaft ausgestaltet und bildet zusätzlich zur Präsenzarbeit einen wichtigen Baustein. Damit wird der Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung getragen. Technologie-Risiko Generell besteht ein Risiko, dass sich alternative Technologien in Teilmärkten durchsetzen mit der Konsequenz, dass die Umsätze in diesen Teilmärkten sinken bzw. erwartete Umsatzpotentiale nicht in vollem Umfang erschlossen werden. Die Lasertechnologie wird aufgrund der wesentlichen Vorteile bezüglich Flexibilität, Genauigkeit und Stückkosten weiterhin weltweit als Wachstumsmarkt gesehen. Auf Kundenseite ist das Technologierisiko durch das breite Feld von Einsatzmöglichen der Technologien der 3D-Micromac AG und der sich daraus ergebenden weitgehenden Unabhängigkeit von den Entwicklungen einzelner Branchen reduziert. Zusätzlich reduziert die 3D-Micromac AG die technologischen Risiken der verschiedenen Entwicklungs- und Kundenprojekte durch einen etablierten, strikten Risikobewertungsprozess im Vorfeld. Durch die Lieferantenunabhängigkeit kann die 3D-Micromac AG für den Fall, dass sich die Technologie eines Lieferanten nicht durchsetzt, auf alternative Technologien oder Lieferanten zurückgreifen. Patentrisiken Patentrisiken bestehen einerseits darin, dass fremde Schutzrechtsanmeldungen verletzt werden oder technologisch optimale Lösungen nicht zulassen. Andererseits besteht das Risiko, dass Nachahmer die Produkte und Technologien der 3D-Micromac AG kopieren und dadurch den - mit hohem Forschungs- und Entwicklungsaufwand erreichten - Technologievorsprung entwerten. Die 3D-Micromac AG hat bereits im Jahr 2007 ein professionelles IP-Management-System installiert, das im Jahr 2010 um ein Patentmeldewesen ergänzt wurde. Dadurch können Verletzungen fremder Patente weitgehend ausgeschlossen werden, in dem entweder Möglichkeiten zur Umgehung bestehender Patente erarbeitet oder Lizenzvereinbarungen mit Patentrechteinhabern geschlossen werden. Das Know-how und der damit erreichte Technologievorsprung der 3D-Micromac AG wird abgesichert, in dem neue technische Lösungen und interne Erfindungsmeldungen auf ihre Patentfähigkeit sowie Wirtschaftlichkeit überprüft und - soweit sinnvoll - nationale ggf. zusätzlich internationale Schutzrechte angemeldet werden. Unterstützt wird das IP-Management durch eine renommierte Patentanwaltskanzlei. Mit deren Fachkompetenz und Erfahrungen werden patentrechtliche Chancen und Risiken sowie die fachliche Durchsetzbarkeit von Schutzrechten beurteilt. Währungsrisiko Aufgrund der internationalen Ausrichtung bestehen Währungsrisiken des Unternehmens, wenn Forderungen gegenüber Kunden oder Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Fremdwährungen fakturiert werden. Aufgrund der guten Marktstellung und der Struktur des Vertriebsnetzes der 3D-Micromac AG gelingt es bisher überwiegend, Währungskursänderungsrisiken zum größten Teil auf die Lieferanten und Kunden abzuwälzen. Die in den USA sowie in einzelnen anderen Ländern akquirierten Aufträge werden in USD fakturiert. Für diese Aufträge werden flächendeckend Währungssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Geschäftliche Aktivitäten in anderen Währungsräumen wurden ausschließlich in Euro oder US-Dollar fakturiert, ohne ein Währungsrisiko in Drittwährungen einzugehen. Liquiditätsrisiko Durch den branchenbedingt zyklischen Auftragseingang und die teilweise sehr hohen Einzelauftragsumfänge ergibt sich ein im Jahresverlauf stark schwankender Working Capital Bedarf. Zudem ergeben sich aus der Komplexität der Projekte sowie des mitunter erheblichen Abstimmungsbedarfs mit dem Endkunden planerisch nicht erfassbare Projektrisiken. Darüber hinaus haben sich im Ergebnis der weltweiten Lieferkettenstörungen der letzten Jahre die durchschnittlichen Projektlaufzeiten verlängert. Dadurch ist die durchschnittliche Kapitalbindung der 3D-Micromac AG angestiegen. Diese Risiken werden mit Hilfe des etablierten Liquiditätsmanagementsystems identifiziert und laufend überwacht. Speziell vor diesem Hintergrund ist stets eine ausreichende Liquiditätsreserve vorzuhalten, um kurzfristig auf entsprechende Vorkommnisse reagieren und Großaufträge abwickeln zu können. Darüber hinaus stehen zur Absicherung von Projekten dauerhaft Aval-Linien in Höhe von 11,5 Mio. € zur Verfügung. Im letzten Geschäftsjahr stellte ein neuer Aval-Partner eine Aval-Linie von 0,6 Mio. € erstmals bereit. Im Zuge der Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen steigt das grundsätzliche Risiko von Forderungs- und Zahlungsausfällen durch Kunden. Diesem Risiko begegnet die 3D-Micromac AG mit der Prüfung der Kreditwürdigkeit von Neu- und Bestandskunden sowie mit der Verwendung von Anzahlungen in nahezu allen Maschinen- und Entwicklungsprojekten mit Kunden. Zinsänderungsrisiko Aufgrund der relativ hohen zinstragenden Verbindlichkeiten besteht das Risiko, dass sich bei steigenden Marktzinsen der Zinsaufwand wesentlich erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr materialisierte sich dieses Risiko durch den massiven Zinsanstieg. Dem wurde weiterhin entgegengewirkt. Es bestehen weiterhin mehrere Zinsderivate zur Absicherung der variabel verzinsten Verpflichtungen, um das Risiko hoher Zinssätze zu reduzieren. Zusätzlich zu Zinsderivaten wird mit Tagesgelddisposition im US-Dollar als auch Euro-Raum gearbeitet, um überschüssige Liquidität optimal zinsreduzierend einzusetzen. Rechtsrisiko Die 3D-Micromac AG hat als innovatives Technologieunternehmen an nationalen und internationalen Förderprogrammen teilgenommen. Im Rahmen dieser Programme besteht das Risiko von Rückforderungen der Fördermittelgeber soweit nicht sämtlichen Vorgaben der Zuwendungsbescheide sowie Nebenbestimmungen gefolgt wurde. Zum Bilanzstichtag 30.06.2024 bestand das konkrete Risiko, dass drei verschiedene Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung androhen, in fünf Verfahren ausgezahlte Fördermittel der Jahre 2010 bis 2019 in Höhe von 2,7 Mio. € zzgl. Zinsen zurückzufordern. Ein vierter Projektträger teilte der 3D-Micromac AG am 04.07.2024 mit, dass dieser von weiteren Rückforderungen absieht. Um dem potenziellen Risiko der Rückforderung zu begegnen, wurde bereits im Geschäftsjahr 2022/2023 auf Basis des Vorsichtsprinzips gemäß HGB eine Rückstellung für potentielle Fördermittelrückforderungen in Höhe von 0,23 Mio. € zzgl. 0,08 Mio. € Rechts- und Beratungskosten gebildet. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde die Rückstellung für potenzielle Rückforderung aufgrund der Mitteilung des vierten Projektträgers um 0,09 Mio. € aufgelöst sowie die Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten um 0,01 Mio. verbraucht. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die unternehmensseitige Risikostruktur im Geschäftsjahr 2023/2024 ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des positiven operativen Cash Flows, trotz der weiter zyklischen Geschäftsentwicklung mit der weltweiten Eintrübung der Konjunktur, gesunken. Durch ein aktives Risikomanagement wurden bestehende Risiken entsprechend der zum Zeitpunkt vorliegenden Informationslage identifiziert. Entsprechend des vorgeschriebenen Handlungsrahmens und der Handlungsempfehlungen wurden geeignete Maßnahmen eingeleitet. Auch wenn damit bis dato sichergestellt werden konnte, dass diese Risiken weder für sich allein oder in Kumulation zu einer Bestandsgefährdung für die Gesellschaft führen, ist allen handelnden Akteuren klar, dass die Risiken und Folgen einer weiterhin schwächelnden Wirtschaft, speziell in Deutschland keinesfalls überwunden sind. 4 ChancenberichtAls Technologieunternehmen richtet sich die 3D-Micromac AG konsequent an den internationalen Wachstumsmärkten auf dem Gebiet der Mikromaterialbearbeitung und den in diesen Bereichen bestehenden Kundenanforderungen aus. Dabei profitiert das Unternehmen einerseits von den technologischen Weiterentwicklungen bei den Herstellern der Schlüsselkomponenten (insbes. Laserquellen, Achssystemen und optischen Systemen), die in die Maschinen und Anlagen integriert werden. Dadurch erweitern sich ständig in vielen Branchen die Einsatzmöglichkeiten für die Anlagen der 3D-Micromac AG. Andererseits verstärkt der weltweite Trend zur Miniaturisierung sowie zu immer kürzeren Produktzyklen die Nachfrage nach den flexiblen Produktionstechnologien des Unternehmens mit denen die Kunden Kostensenkungen realisieren können. Durch marktorientierte und anwendungsnahe Entwicklungen sowie nationale und internationale Kooperationen mit Partnern aus Industrie und Forschung wird die in Teilbereichen erreichte Technologieführerschaft gefestigt und ausgebaut. Das Know-how sowie die Technologien werden durch nationale und internationale Patente abgesichert, wodurch weitere Markteintrittsbarrieren für potentielle Konkurrenten aufgebaut werden. Kurz- bis mittelfristig beinhalten die in den Markt eingeführten Laseranlagen zur Probenpräparation für die Elektronenmikroskopie sowie Laseranlagen für SEMI- und Display-Anwendungen das Potential für eine signifikante Rentabilitätssteigerung des Unternehmens. Der weitere Ausbau der Key-Account-Management-Strategie birgt ebenfalls erhebliches Umsatzpotenzial. Ein globales Vertriebs- und Servicenetz ermöglicht die Partizipation an internationalen Wachstumsmärkten und sichert die Nähe zum Kunden. Mit der 3D-Micromac America, LLC können Maschineninstallationen und Service in den USA durchgeführt werden. Ein bedeutender Teil der Umsatzerlöse wird im Ausland erwirtschaftet mit Schwerpunkten in Nordamerika, Europa und Asien. Insbesondere Kundenprojekte in den USA und Europa bieten ein erhebliches Potential an Folgeaufträgen. 5 PrognoseberichtDie Planung für das Geschäftsjahr 2023/2024 basiert auf einem hohen Auftragsbestand zum 30.06.2024. Auf dieser Basis lässt sich für den Horizont von 12 Monaten in weiten Teilen verlässlich planen. Dennoch bleibt eine starke Unsicherheit über Vergabe von neuen Aufträgen in den nächsten Monaten vorhanden. Der derzeitige Auftragsforecast ist umfangreich und diversifiziert. In zahlreichen Vertriebsleads sieht die 3D-Micromac AG ihre Beauftragung durch den Kunden als gesichert. Jedoch ist die zeitliche Schwankung zwischen erwarteter und tatsächlicher Auftragsvergabe schwierig zu prognostizieren. Gleichzeitig verfügt die 3D-Micromac AG lediglich über beschränkte Mittel, um die Auftragsvergabe beim Kunden zu beschleunigen. Diese Faktoren wurden im Rahmen der Geschäftsjahresplanung im ersten Quartal 2024 bestmöglich berücksichtigt. Der Auftragsbestand zum 30.06.2024 von 32,2 Mio. € sichert die geplanten Umsätze für das laufende Geschäftsjahr 2024/2025 zu einem Anteil von ca. 90%. Die Steigerung des Anteils von Kleinserienmaschinen wird weiter forciert. Neben einer Reduzierung des Engineering-Anteils wird dies zu sinkenden Durchlaufzeiten in der Produktion führen und damit zukünftige Wachstumsperspektiven eröffnen. Die internationale Vertriebs- und Servicestruktur wird weiter optimiert. Schwerpunkte werden im Geschäftsjahr 2024/2025, das weitere Vorantreiben der Verzahnung mit Key Account Kunden und gleichzeitig die Realisierung eines regional diversifizierten Aufbaus von weiteren qualifizierten Handelsvertretern sein. Absatzkanäle, wie Messen und Konferenzen, werden durch digitale Vertriebswege ergänzt bzw. ersetzt. Es werden weiterhin verstärkt virtuelle Messen, Webinare und Webkonferenzen sowie Social-Media-Kanäle zur Leadgenerierung genutzt. Der Vorstand geht in seinen aktuellen Planungen davon aus, im laufenden Geschäftsjahr bei einer Steigerung der Gesamtleistung um ca. 20% gegenüber dem Berichtsjahr und einer vergleichbaren EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Bereich wieder ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erzielen. Im laufenden Geschäftsjahr wird mit Auftragseingängen auf Umsatzniveau gerechnet. Dadurch sollte die Liquiditätssituation stabil bleiben. Mittelfristig werden ein moderates Wachstum und eine nachhaltig positive Ertragslage erwartet. Diese Ziele sind auf der Basis der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Stand des ersten Quartals 2024 berechnet. Eintrübungen der allgemeinwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind dabei nach bestem Kenntnisstand eingeflossen, konnten jedoch aufgrund der weiterhin dynamischen Entwicklung seither nicht vollumfänglich berücksichtigt werden. Der Vorstand dankt allen Mitarbeitern der 3D-Micromac AG für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Leistung im Jahr 2023/2024. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat für die konstruktive Zusammenarbeit.
Chemnitz, 9. September 2024 Der Vorstand Uwe Wagner Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang3D-Micromac AG, ChemnitzAmtsgericht Chemnitz HRB 20011 I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 wurde unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den sie ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 288 Abs. 2 HGB) teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert mit Ausnahme der Fremdwährungsbewertung von Forderungen aus Lieferung und Leistungen in US-Dollar. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die verwendeten Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen:
Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten nach gleitenden Durchschnittspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Für Kleinteile ist gemäß § 256 Satz 2 HGB i. V. m. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert gebildet worden. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Von den Vorräten werden die dafür erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die aktivierten Disagien werden planmäßig linear über die Laufzeit der Darlehen abgeschrieben. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Gewährte Investitionszuschüsse sind in den Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei den Verbindlichkeiten ist das Kapital stiller Gesellschafter zum Nennbetrag angesetzt. Die übrigen Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern ergeben sich aus Bilanzierungs- bzw. Bewertungsunterschieden zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und aus steuerlichen Verlustvorträgen, soweit diese voraussichtlich innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechnet werden können. Aktive und passive latenten Steuern werden saldiert. Soweit sich dadurch ein Aktivüberhang ergibt, wird das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in Anspruch genommen. Bewertungseinheiten Langfristige Darlehensschulden mit variabler Verzinsung und dafür abgeschlossene Finanzinstrumente (Zinsoptionen CAP/Zinsoptionen COLLAR/Zinsoptionen FLOOR) wurden zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme bei der Bewertung zusammengefasst (Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie künftige Fremdwährungsumsatzerlöse und dafür abgeschlossene Kursicherungsgeschäfte (Devisenswaps) wurden zum Ausgleich gegenläufiger Wertentwicklungen bei der Bewertung zusammengefasst (Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB). Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger), liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden, soweit nicht kursgesichert, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Abweichend davon werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in US-Dollar, für die ein Devisentermingeschäfte zur Absicherung potenzieller Währungsrisiken abgeschlossen wurde, zum abgesicherten Währungskurs erfasst und bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Absatz 2 Satz 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Es wurden 888 T€ (Vorjahr 296 T€) als nicht entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 284 Abs. 3 HGB) ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum 30.06.2024 auf 2.386 T€ (Vorjahr 9.067 T€). Es wurden Einzelwertberichtigungen zu Forderungen in Höhe 1.233 T€ im Geschäftsjahr erfasst (Vorjahr 525 T€). Um Währungsrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in US-Dollar aufgrund Wechselkursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar zu verringern, wurden im Geschäftsjahr Devisentermingeschäfte mit dem Währungspaar Euro/US-Dollar abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag belaufen sich diese auf einen Gesamtwert von 4.343,5 T€. Dabei wurden Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 Satz 1 HGB mit den jeweiligen Grundgeschäften gebildet (mikro-hedging). Die Barwerte der Devisentermingeschäfte betragen zum 30.06.2024 92 T€. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit 1.765 T€ (Vorjahr 1.699 T€) aus Darlehen sowie mit 2.885 T€(Vorjahr 1.654 T€) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen zum Bilanzstichtag mit 83 T€ (Vorjahr 215 T€). 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 293 T€ (Vorjahr 284 T€) enthält Periodenabgrenzungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 4. Eigenkapital Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Dezember 2023 wurde der Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2022/ 2023 in Höhe von T€ 908 mit der bestehenden Gewinnrücklage im Wert von T€ 741 verrechnet. T€ 167 werden auf neue Rechnung vorgetragen. Zum Bilanzstichtag umfasst das Eigenkapital das gezeichnete Kapital von 2.444.038,00 € (Vorjahr 2.444.038,00 €), eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB von 3.877.865,40 € (Vorjahr 3.877.865,40 €), eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von 2.827.705,00 € (Vorjahr 2.827.705,00 €), Gewinnrücklagen von insgesamt 5.088,00 € (Vorjahr 746.404,78 €), Verlustvortrag vor Verwendung von 167.065,20 € (Vorjahr 0,00 €) sowie dem Jahresfehlbetrag von 698.054,46 € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 908.381,98 €). Zum Bilanzstichtag setzte sich die Aktionärsstruktur wie folgt zusammen:
5. Sonderposten für Investitionszuschüsse Erhaltene Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand werden in Höhe von 12 T€ (Vorjahr 76 T€) als Sonderposten passiviert. Die anteilige Auflösung des Sonderpostens für das Geschäftsjahr 2023/ 24 in Höhe von 64 T€ wurde erfolgswirksam vereinnahmt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistung und Garantie mit 336 T€ (Vorjahr 373 T€), für ausstehenden Urlaub und Jahresarbeitszeitkonten mit 386 T€ (Vorjahr 395 T€), für Prämien und Tantiemen mit 667 T€ (Vorjahr 367 T€), für Rechtsstreitigkeiten und Pönalen 134 T€ (Vorjahr 225 T€) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen mit 1.080 T€ (Vorjahr 533 T€). Rückstellungen für Nachlaufkosten für abgeschlossene Projekte wurden in Höhe von 454 T€ (Vorjahr 476 T€) erfasst. 7. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.596 T€. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 2.195 T€ durch erstrangige Buchgrundschulden (Nominalwert 11.707 T€) sowie durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen, Globalabtretung von Forderungen sowie durch Raumsicherungsübereignung von Vorräten besichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Mietkaufverpflichtungen in Höhe von 401 T€ ausgewiesen. Darüber wurde eine selbstschuldnerische Bürgschaft durch einen Gesellschafter von 500 T€ für die 3D-Micromac AG abgegeben. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit 2.316 T€ (Vorjahr 2.230 T€) Finanzverbindlichkeiten. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken, die aus den Schwankungen des Basiszinssatzes von variabel verzinsten Darlehen bestehen, besteht zum Bilanzstichtag ein Zinsoptionen COLLAR (Strike 4,0% bezogen auf den 3-Monats-EURIBOR), kombiniert mit einer Zinsoptionen FLOOR (Strike 3,0% bezogen auf den 3-Monats-EURIBOR) für 2.000 T€ (portfolio-hedging). Daraus wurde eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 Satz 1 HGB gebildet. Zum 30.Juni 2024 weist die Zinsoptionen COLLAR einen Barwert von 15,7 T€ auf. Beide Zinsderivate haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Darüber hinaus besteht ein Zinsoptionen CAP aus Vorjahren in Höhe von 127 T€ mit einer Laufzeit bis zum 31.03.2025. Der Barwert zum 30. Juni 2024 dieses Zinsoptionen CAP beläuft sich auf 1,2 T€. 8. Ausschüttungsgesperrter Betrag Zum Abschlussstichtag unterliegt ein Betrag von 1.847 T€ der Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB. Dieser resultiert ausschließlich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Umsatzerlöse von 22.986 T€ erzielt. Davon entfallen 32 % auf das Inland, 34 % auf andere Länder in der Europäischen Union sowie 34 % auf das sonstige Ausland. 77 % der Umsatzerlöse entfallen auf Maschinen und Entwicklungsprojektumsätze, 23 % entfallen auf Service und Applikationsdienstleistungen. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit 358 T€ Zuschüsse für Forschung und Entwicklung. Daneben sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von 64 T€ enthalten. 3. Andere betriebliche Aufwendungen Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2023/ 2024 beläuft sich auf T€ 1.664. Das Honorar des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 beläuft sich auf T€ 31. 4. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr wurden folgende außerordentliche Erträge und Aufwendungen erfasst:
5. Steuern von Einkommen und vom Ertrag Der Ausweis betrifft periodenfremde Ertragsteuererträge von T€ 3. V. Sonstige Angaben1. Befreiung Konzernabschluss Die 3D-Micromac AG gehört gemäß der Definition nach § 290 HGB nicht zu einem Konzern. Es besteht keine Verpflichtung zur Erstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts nach § 293 HGB. 2. Mitarbeiter Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023/24 waren ohne den Vorstand 172 angestellte Mitarbeiter und Aushilfskräfte, 9 Auszubildende sowie 11 Studenten/Praktikanten im Unternehmen beschäftigt. 3. Organe Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/ 2024:
Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird auf der Grundlage von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2023/ 24 die folgenden Personen an:
Die im Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen des Aufsichtsrates beliefen sich auf 56 T€. 4. Weitere Angaben Die 3D-Micromac AG hat als innovatives Technologieunternehmen an nationalen und internationalen Förderprogrammen teilgenommen. Im Rahmen dieser Programme besteht das Risiko von Rückforderungen der Fördermittelgeber soweit nicht sämtlichen Vorgaben der Zuwendungsbescheide sowie Nebenbestimmungen gefolgt wurde. Zum Bilanzstichtag 30.06.2024 bestand das konkrete Risiko, dass drei verschiedene Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung androhen, in fünf Verfahren ausgezahlte Fördermittel der Jahre 2010 bis 2019 in Höhe von 2,7 Mio. € zzgl. Zinsen zurückzufordern. Ein vierter Projektträger teilte uns am 04.07.2024 mit, dass dieser von weiteren Rückforderungen absieht. Dem potenziellen Risiko der Rückforderung zu begegnen, wurde auf Basis des Vorsichtsprinzips gemäß HGB eine Rückstellung für potentielle Fördermittelrückforderungen in Höhe von 0,23 Mio. € zzgl. 0,08 Mio. € Rechts- und Beratungskosten im Geschäftsjahr 2022/2023 gebildet. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde die Rückstellung für potenzielle Rückforderung aufgrund der Mitteilung des vierten Projektträgers um 0,09 Mio. € aufgelöst sowie die Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten um 0,01 Mio. verbraucht. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Das Bestellobligo beträgt zum Bilanzstichtag 6.711 T€. 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine angabepflichtigen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt. 7. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB eingetreten. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von T€ 698 soll dem Verlustvortrag zugeführt werden.
Chemnitz, 9. September 2024 Der Vorstand Uwe Wagner Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die 3D-Micromac AG, Chemnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 3D-Micromac AG, Chemnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 3D-Micromac AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 13. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Viktor Hromek, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2023/2024In meiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender berichte ich über das Geschäftsjahr 2023/24 der 3D-Micromac AG, Chemnitz, das am 30.06.2024 endete. Das Geschäftsjahr 2023/24 war wesentlich geprägt von den Auswirkungen der Hochinflationsphase im Jahr 2022 und der darauf beginnenden Zinsrally mit ihrem Höhepunkt im Sommer 2023. Insbesondere im von der 3D-Micromac AG bedienten Investitionsgüterbereich zeigte sich bis zum ersten Halbjahr 2023 eine Zurückhaltung der Marktteilnehmer in Bezug auf Neuaufträge. Die 3D-Micromac AG konnte von der Beruhigung des Zinsmarktes nach dem Rückgang der Inflation sowie von staatlichen Förderprogrammen zur konjunkturellen Belebung, speziell der Halbleiterindustrie, profitieren. Im Marksegment Halbleiterindustrie wurden mit 18,2 Mio. € überproportionale Auftragseingänge erzielt. Nachdem im vorvergangenen Geschäftsjahr mit 18,6 Mio. € ein geringer Auftragseingang verzeichnet werden musste, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Auftragseingängen in Höhe von 37,4 Mio. € an das Rekordjahr 2021/2022 angeknüpft werden. Vom Auftragseingang entfallen allein 21,2 Mio. € auf das zweite Quartal des Geschäftsjahres. Da zahlreiche dieser Auftragseingänge deutlich früher erwartet wurden, war zeitweise in einzelnen Bereichen eine Unterauslastung zu verzeichnen. Diese wendete sich im ersten Halbjahr 2024 in eine Überauslastung in zahlreichen Fachgewerken auf Grund der vielen gleichzeitigen Eingänge von Großaufträgen seit Oktober 2023. Die Schwierigkeiten in den weltweiten Lieferketten der Vorjahre normalisierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter. Die Preissteigerung verlangsamte sich weiter und auch die Verfügbarkeit von einer Vielzahl von Bauteilen und Komponenten kehrte auf ein Normallevel zurück. Der Umsatz verringerte sich mit 23,0 Mio. € im Vergleich zu 2022/2023 um 7,5 Mio. €. Auch die Gesamtleistung blieb mit 28,8 Mio. € um 1 Mio. € oder 3,4 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Das EBIT vor außerordentlichem Ergebnis liegt mit 0,9 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis nach Steuern und außerordentlichen Ergebnis beläuft sich auf -0,7 Mio. €. Der zum Stichtag vorliegende Auftragsbestand beträgt 32,2 Mio. €, nach 18,0 Mio. € zum Vorjahreszeitpunkt. Die Liquiditätslage zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nach anfänglichen Schwierigkeiten auf Grund der verzögerten Auftragseingänge relativ entspannt. Insbesondere zum Ende des Geschäftsjahres konnten die Liquiditätsziele erreicht und stichtagsbezogen sogar übertroffen werden. Dies erfolgte allerdings mit einem wesentlichen zeitlichen Verzug. Besonders hervorzuheben ist die Nettoverschuldung der Gesellschaft, die zum Geschäftsjahresende im Vergleich zum Vorjahr ganz erheblich gesunken ist. Insgesamt und unter Berücksichtigung aller gesamtwirtschaftlichen Faktoren kann die wirtschaftliche Situation der 3D-Micromac AG als stabil beurteilt werden. Im Geschäftsjahr konnte mit der deutlichen Verbesserung der Liquiditäts- und Verschuldenssituation ein wesentlicher Schritt für die Gesamtkonsolidierung der Gesellschaft erreicht werden. Die Risiken der unternehmerischen Tätigkeit wurden regelmäßig analysiert und Maßnahmen zu deren Begrenzung mit dem Vorstand abgestimmt. Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 zu fünf Sitzungen zusammengefunden, die per Videokonferenz abgehalten wurden. Darüber hinaus wurden Beschlüsse im Rahmen elektronischer Beschlussverfahren gefasst. Innerhalb und auch außerhalb der Sitzungen stand der Aufsichtsrat in ständigem Kontakt zum Unternehmensvorstand. Der Vorstand hat stets umfassend und ausführlich über die aktuelle Unternehmensentwicklung informiert und auf wesentliche Geschäftsvorfälle hingewiesen. Regelmäßiger Inhalt der Aufsichtsratssitzungen waren der Bericht über das jeweils abgelaufene Quartal sowie die aktuelle Situation des Unternehmens. Schwerpunkt der turnusmäßigen Sitzung am 29.08. und einer außerordentlichen Sitzung am 26.09.2023 war die sich auf Grund ausbleibender bzw. verzögerter Auftragseingänge zuspitzende Liquiditätssituation und damit verbundener möglicher Maßnahmen insbesondere zur Kosteneinsparung. Zentrales Thema der Sitzung am 07.11.2023 war die Billigung des vom Vorstand vorgelegten und von PricewaterhouseCoopers geprüften Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022/23. In dieser Sitzung wurde auch der Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung vorbereitet sowie Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung unterbreitet. In der Sitzung am 28.05.2024 wurde die Geschäftsjahresplanung 2024/25 genehmigt. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich auch außerhalb der offiziellen Sitzungen anlassbezogen zur aktuellen Situation des Unternehmens durch persönliche Zusammenkünfte und telefonische Kontaktaufnahme abgestimmt. In den Sitzungen des Aufsichtsrates sowie im Rahmen elektronischer Beschlussfassungen wurde darüber hinaus über zustimmungsbedürftige Geschäfte des Vorstandes entschieden. Die Aufsichtsratsmitglieder haben Ihre Beratungs- und Kontrollpflicht im abgelaufenen Geschäftsjahr sorgfältig und pflichtbewusst wahrgenommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestand der Aufsichtsrat aus Dr. Roland Giesen als Aufsichtsratsvorsitzenden, Robert Stevens als stellvertretendem Vorsitzenden und Bryan McKinney. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Leipzig geprüft und dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt. Die Jahresabschlussprüfer stellen in ihrem Bericht fest, dass der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und unter der Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie der Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 vermittelt und dass der Lagebericht des Vorstands insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Der Lagebericht steht in allen wesentlichen Belangen im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023/24 wurde am 13.09.2024 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den aufgestellten und geprüften Jahresabschluss in der Aufsichtsratssitzung am 08.10.2024 beraten. Für Erläuterungen standen neben dem Vorstand, Herr Wirtschaftsprüfer Carl Erik Daum sowie der CFO der Gesellschaft, Herr Marko Gerlach, zur Verfügung. Die eigenen Prüfungen des Aufsichtsrates haben ebenfalls zu keinen Einwendungen geführt. Der Jahresabschluss über das Geschäftsjahr 2023/24 wurde daher in der Aufsichtsratssitzung am 08.10.2024 vom Aufsichtsrat gebilligt, womit dieser festgestellt ist. Der Aufsichtsrat der 3D-Micromac AG, schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023/24 in Höhe von 698.054,46 € auf neue Rechnung vorzutragen. Für ihr engagiertes Mitwirken, für ihre Leistungen und erfolgreichen Einsatz danken wir dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Tätigkeitsbereichen der 3D-Micromac AG.
Chemnitz, den 8. Oktober 2024 Für den Aufsichtsrat Dr. Roland Giesen, Vorsitzender des Aufsichtsrates TOP 4 Verwendung des Bilanzergebnisses Der Versammlungsleiter stellte folgenden Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Abstimmung: Beschluss HV-2024-1:1 "Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von Euro 698.054,46 wird auf neue Rechnung vorgetragen." Es nahmen 1.552.049 präsente Stimmen an der Abstimmung teil. Die Abstimmung ergab: 1.552.049 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Stimmenthaltungen Der Versammlungsleiter stellte fest, dass der Beschlussvorschlag HV-2024-1:1 einstimmig angenommen wurde. Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde am 08.10.2024 festgestellt. |
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