FarbFilmFreun.de Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Dr. Kruchen seit 28.7.2025 | Prokura |
David Prof. Dr. Stoppelmann seit 28.7.2025 | Prokura |
Peter Prof. Dr. Christ seit 28.7.2025 | Prokura |
Dirk Helge Laskawy seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Matthias Heinrich Dr. Wiese seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Susanne Dr. Szameitat seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Michael Alexander Dr. Löser seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Sven Degenhardt seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Till Vosberg seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Christian Henning Dr. Müller seit 11.7.2024 | Prokura |
Catherine Westerwelle seit 11.7.2024 | Prokura |
Jens Matthäus Weber seit 23.6.2022 | Prokura |
Thorsten Matthias Dr. Siepe seit 2.2.2021 | Prokura |
Patrick Klawa seit 2.10.2018 | Prokura |
Alexander Dr. Bardenz seit 18.7.2011 | Prokura |
Ulrich Peters seit 18.7.2011 | Prokura |
Lars Thiesen seit 18.7.2011 | Prokura |
Jürgen Martin Schemann seit 18.7.2011 | Prokura |
Christian Bruno Dr. Hoppe seit 18.7.2011 | Prokura |
Lutz Prof. Dr. Aderhold seit 31.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01 Januar bis 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zugrunde. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Rechtsanwaltsgesellschaft im Sinne von § 59p BRAO. Ihre Tätigkeit wird durch die berufsrechtlich verbindlichen Bestimmungen für Rechtsanwälte geregelt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Dortmund. Ihre Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund erfolgte unter HRB 23594 am 13.01.2011. Zweigniederlassungen werden in Düsseldorf, Leipzig, Frankfurt/Main, Köln und Berlin unterhalten. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 Abs. 2 sowie 275 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen, bestehend aus immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen, ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Risiken werden durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen berücksichtigt. Zusätzlich wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen vorgenommen. Das Vorratsvermögen in Form der unfertigen voraussichtlich abrechenbaren Leistungen wurde mit den Herstellungskosten einschließlich eines individuell ermittelten Gemeinkostenzuschlags angesetzt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens wie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen erfasst. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, die das Folgegeschäftsjahr betreffend vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen getätigt wurden. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen, die das Folgegeschäftsjahr betreffend vor dem Bilanzstichtag für Erträge eingenommen wurden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe desjenigen Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 6,9 % (Jahr 2022) und 5,9 % (Jahr 2023) berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesen, Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (§ 277 Abs. 5 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten zum größten Teil im Voraus gezahlte Versicherungsbeiträge. Das Stammkapital in Höhe von € 300.000,00 ist in voller Höhe eingezahlt. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (T€ 571) und Lohn- und Kirchensteuer (T€ 247). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren vollständig aus Rechtsberatungsleistungen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen bilden die Innenumsätze und Erträge mit verbundenen Unternehmen mit T€ 1.048 sowie der Posten Sachbezüge (private Kfz-Nutzung) mit T€ 241 die größten Positionen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten zu 100 % das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumaufwendungen (T€ 1.136), Verwaltungskosten (T€ 1.034), Kfz-Kosten (T€ 594), Wertberichtigungen auf Forderungen und Anlagenabgänge (T€ 492), Werbe- und Reisekosten (T€ 359), Versicherungen und Beiträge (T€ 288) sowie Instandhaltungen (T€ 17). Beteiligungen an anderen Unternehmen Die Gesellschaft besitzt mindestens 20% der Anteile an folgenden Unternehmen:
Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich wie im Vorjahr 112 Mitarbeiter inklusive Aushilfen. Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2023 zustande gekommenen Geschäfte waren unwesentlich. Bezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung in § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 a) HGB in Anspruch, nach der auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge verzichtet werden kann. Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in voller Höhe an die Gesellschafterin auszuschütten.
Dortmund, 31. März 2024 Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Dortmund für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 12. Juni 2024 DR.
BRANDENBURG • WIRTSCHAFTSBERATUNGS-GMBH
M. Schürmann, Wirtschaftsprüfer I. Litwin, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Ergebnisverwendung Aus dem Bilanzgewinn der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von insgesamt € 4.340.060,61 wird ein Betrag in Höhe von € 2.700.000,00 an die Gesellschafterin, die Aderhold Beteiligungs-GbR, ausgeschüttet. Der restliche Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 03.07.2024 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Allgemeines und MarktlageUnsere mittelständisch ausgerichtete Rechtsanwaltsgesellschaft ist am Markt für Rechtsdienstleistungen tätig. Wir sind hierbei auf den Bereich der wirtschaftsrechtlichen Dienstleistungen (einschließlich Restrukturierung/Sanierung) spezialisiert. Zudem kooperieren wir interdisziplinär unter anderem mit den Unternehmensberatern in unseren Tochtergesellschaften Aderhold Unternehmensberatung GmbH und Aderhold Corporate Finance GmbH sowie mit Kooperationspartnern wie beispielsweise der Aderhold GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. In diesem Markt sind wir seit Jahren etabliert und wirtschaftlich konstant erfolgreich positioniert. Es besteht eine nachhaltige Nachfrage hinsichtlich der von uns erbrachten Dienstleistungen. Die der Gesellschaft erteilten Aufträge werden von den im Dienst der Gesellschaft stehenden Berufsträgern eigenverantwortlich, unabhängig und weisungsfrei unter Beachtung ihres Berufsrechts und ihrer Berufspflichten ausgeführt. Die Beratung und Vertretung unserer Auftraggeber erfolgt bundesweit an sechs Standorten (Dortmund, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Frankfurt/Main und Berlin). Zum Stichtag sind bei uns - gerechnet auf Vollzeitbasis - insgesamt 50 Berufsträger tätig gewesen. Unter deren Einbeziehung beschäftigte die Gesellschaft zum Stichtag insgesamt 115 eigene Mitarbeiter (einschließlich 16 Aushilfen). Geschäftsverlauf und GeschäftsergebnisDie Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 gut entwickelt. Die Finanzlage ist hervorragend, die Liquidität war stets gesichert. Alle Niederlassungen - abgesehen von der Niederlassung Frankfurt/Main, die immerhin aber auch ein annähernd ausgeglichenes Ergebnis erzielte - haben gute bis sehr gute Leistungen und Gewinnbeiträge erwirtschaftet. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 21.306 (Vorjahr T€ 21.722) erzielt (Umsatzerlöse in Höhe von T€ 21.358 abzüglich der Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Leistungen in Höhe von T€ 52). Für bezogene Leistungen (Fremdleistungen) wurden T€ 539 (Vorjahr T€ 711) aufgewendet. Die Leistung der bei uns an den Standorten Dortmund, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Frankfurt/Main und Berlin beschäftigten Berufsträger liegt damit auf einem hohen Niveau. Mit einer Durchschnittsleistung von rund T€ 426 (Vorjahr T€ 418) pro Berufsträger (gerechnet auf Vollzeitbasis) hat unsere Gesellschaft in 2023 einen gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % leicht erhöhten und weiterhin, im Vergleich mit anderen mittelgroßen nationalen Anwaltskanzleien, überdurchschnittlich hohen Leistungsindikator erzielt (Quelle: Juve). Das Rohergebnis (bestehend aus Gesamtleistung abzüglich Fremdleistungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 22.280 (Vorjahr T€ 23.465). Bei einem Personalaufwand von T€ 11.790 (Vorjahr T€ 12.222) beläuft sich die Personalkostenquote (Personalkosten / Gesamtleistung) auf rund 55,3 % (Vorjahr 56,3 %). Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen führten zu Belastungen von insgesamt T€ 4.309 (Vorjahr T€ 4.955). Das Finanzergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr (T€ 175) im Berichtsjahr unter anderem mit einem konsequent geführten Liquiditätsmanagement und dank gestiegener Anlagezinsen auf T€ 242 verbessert werden. Als Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) werden zum Stichtag T€ 6.397 (Vorjahr T€ 6.463) ausgewiesen. Auf dieser Basis ergibt sich - wie im Vorjahr - eine beachtlich hohe Umsatzrendite vor Steuern von 29,0 %. Nach Berücksichtigung von Steuern ist damit im Berichtszeitraum ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.340 (Vorjahr T€ 4.352) erzielt worden. Lage der Gesellschaft am 31. Dezember 2023Die Bilanzsumme ist niedriger als im Vorjahr und beträgt zum Stichtag T€ 7.662 (Vorjahr T€ 8.824). Es besteht zum Stichtag ein Anlagevermögen in Höhe von T€ 616 (Vorjahr T€ 697). Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 8.022) auf insgesamt T€ 6.954 gesunken. Es setzt sich zusammen aus unfertigen Leistungen mit T€ 24 (Vorjahr T€ 76), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 4.454 (Vorjahr T€ 5.159), Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit T€ 55 (Vorjahr T€ 374), sonstigen Vermögensgegenständen mit T€ 305 (Vorjahr T€ 208) und Bankguthaben/Kasse mit T€ 2.116 (Vorjahr T€ 2.205). Das Eigenkapital beläuft sich zum Stichtag vor Gewinnausschüttungen für das abgeschlossene Geschäftsjahr auf T€ 4.640 (Vorjahr T€ 4.652). Damit ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr (52,7 %) auf einen exzellenten Wert von rund 60,6 % gestiegen. Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sind mit T€ 115 (Vorjahr T€ 940) angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf T€ 1.302 (Vorjahr T€ 1.449); sie bestehen mit insgesamt T€ 1.026 (Vorjahr T€ 1.077) hauptsächlich aus personalbedingten Rückstellungen (für Tantiemen, Urlaubsrückstände, Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenausgleichsabgabe). Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber der Gesellschafterin aus einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 100 (Vorjahr T€ 111) und erneut keine Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ihre in auskömmlicher Höhe bestehenden Kreditlinien hat die Gesellschaft im Lauf des Berichtsjahres nicht in Anspruch genommen. Die Summe aller anderen sonstigen Verbindlichkeiten beträgt gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.672) am Stichtag T€ 1.504; im Wesentlichen setzt dieser Posten sich zusammen aus Steuerverbindlichkeiten (insgesamt T€ 818 für Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuer, gegenüber T€ 1.060 im Vorjahr) sowie aus erhaltenen Anzahlungen (T€ 55), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 25) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 555). Weitere Entwicklung, Chancen und RisikenDie Marktposition der Gesellschaft ist vor allem aufgrund der guten Reputation der bei ihr tätigen Berufsträger und ihrer erfahrenen, langjährig im Markt bekannten Leistungsträger sowie der in den letzten Jahren kontinuierlich integrierten jüngeren Berufsträger gut gefestigt. Wesentliche Nachfragerückgänge oder sonst spürbar nachteilige Einflüsse und Entwicklungen erwarten wir nicht. Die vorstehenden Erwartungen stehen unabhängig von der anhaltend rezessiven Entwicklung der Konjunktur und den weiterhin bestehenden Krisen mit globalen Auswirkungen, wie insbesondere dem Ukraine-Krieg. Wir sehen hieraus nicht allein Risiken, etwa im Bereich des Auftrags- und Zahlungsverhaltens unserer Mandanten, sondern im Hinblick auf unsere Erfahrung mit früheren allgemeinwirtschaftlichen Konjunkturschwankungen bzw. Krisen vielmehr auch zahlreiche Chancen, namentlich bei der Gewinnung zusätzlicher Mandate und Mandanten in unseren Spezialgebieten Restrukturierung/Sanierung, Insolvenzrecht, Banking und Finance sowie Gesellschafts-, Handels- und Arbeitsrecht. Die Gewinnung neuer, hochqualifizierter Mitarbeiter bleibt für unseren Berufsstand eine herausfordernde Aufgabe. Insoweit nehmen wir unter anderem an Jobmessen sowie ähnlichen Veranstaltungen teil. Wir befürchten aktuell keine maßgeblichen Personalengpässe, zumal es uns in den letzten Jahren recht gut gelungen ist, einerseits die Fluktuation im Personalbereich auf einem niedrigen Niveau zu halten und andererseits etwaige personelle Abgänge immer wieder ebenso zeitnah wie erfolgreich abzufangen. Größere Investitionen sind derzeit nicht vorgesehen. Zur Risikofrüherkennung und Qualitätssicherung sind im Rahmen unserer Managementsysteme unter anderem ein Berichtswesen und eine adäquat leistungsfähige Informationstechnologie eingerichtet. Diese Instrumente werden zudem vom regelmäßigen Austausch auf Geschäftsleitungsebene flankiert. In besonderer Beobachtung steht dabei derzeit außerdem die rezessive Konjunkturentwicklung. Weitere Vorsorge gegenüber Risiken in der Mandatsbearbeitung, die - neben dem Risiko unzureichender Auslastung - das zentrale Geschäftsrisiko in unserem Geschäft darstellen, erfolgt durch laufende Fortbildung unseres Personals. Ansonsten sehen wir aktuell, abgesehen von für Rechtsanwaltsgesellschaften bzw. -kanzleien unserer Art typischen Risiken, keine für die Gesellschaft wesentlichen Risiken. Zur Abdeckung von Schäden aus fehlerhafter Beratung bestehen außerdem Versicherungen, insbesondere auch entsprechend berufsrechtlicher Vorgaben und über diese hinaus. In der Strategie unserer Unternehmensentwicklung verfolgen wir im Wesentlichen den Ansatz eines organischen internen Wachstums. Dabei bleiben wir aber in einem zunehmend auf Konzentration und Wachstum setzenden Markt zugleich auch offen für Kooperationen bzw. Zusammenschlüsse mit überschaubaren, zu unserem Geschäftsmodell passenden Einheiten. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, nicht aufgetreten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir vor diesem Hintergrund, einem anhaltend guten Auftragsniveau in den Quartalen um den Jahreswechsel und nach unseren Erfahrungen mit einer stabilen Umsatzentwicklung und einem anhaltend positiven Ergebnis.
Dortmund, 31. März 2024 Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gez. Prof. Dr. Lutz Aderhold Dr. Gunther Lehleiter Geschäftsführer |
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