I.M.D. Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
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SRS Group GmbH (vormals: WERBAS Holding GmbH)Weil im SchönbuchKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. PKW - Markt 2022 / Ausblick 2022 3. NFZ & Baumaschinen - Markt 2022 / Ausblick 2023 4. Geschäftsverlauf 5. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 6. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Im März 2022 wurde die WERBAS Holding GmbH in die SRS Group umbenannt und die Firma KSR-EDV Ingenieursbüro GmbH übernommen. Im Juli 2022 wurden Gespräche zur Übernahme der SRS Group GmbH gestartet, welche im Oktober 2022 erfolgreich abgeschlossen wurden. Seit dem 1. November 2022 ist die SRS Group GmbH Teil der Speciality Software Holding GmbH, Weil im Schönbuch. Beide Firmen - sowohl die WERBAS als auch die KSR - stehen für die Entwicklung innovativer und funktionaler Software für PKW & NFZ Werkstätten, Servicebetriebe und Karosserie & Lack Betrieben (K+L). Hierbei bieten wir unseren Kunden alles aus einer Hand: • Entwicklung • Service • Training • Vertrieb. In unserer über 30-jährigen Geschichte haben wir immer wieder deutlich gemacht, dass unser Handeln langfristig angelegt ist. Qualität geht uns vor Quantität. Unser Ziel ist, für unsere Kunden innovative und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu schaffen. Der Vertrieb erfolgt über unseren Außendienst und über Serviceberater, welche über ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt sind. 2. Entwicklung Mit unseren eigenen Teams aus Software-Entwicklern arbeiten wir - KSR und WERBAS - kontinuierlich an der Erweiterung und Verbesserung unserer Software. Im Jahr 2022 haben wir erneut die Microsoft-Gold-Partner-Kriterien erfüllt. Damit können wir auch offiziell belegen, dass wir die höchsten Ansprüche an die Entwicklung innerhalb des .NET Frameworks meistern können. Darüber hinaus haben Ökologie und Nachhaltigkeit Priorität bei all unseren Entwicklungsprozessen und Unternehmensentscheidungen. Wir sind davon überzeugt, dass nur die nachhaltigen Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte sowie in die Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Produkte unsere Marktposition stärken und somit langfristig den Bestand des Unternehmens sichern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 war die weltweite konjunkturelle Entwicklung aufgrund des Krieges in der Ukraine mit hohen Unsicherheiten behaftet. In 2022 kam es nur noch zu einem Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,2%, in Deutschland sogar nur um 0,3%. Der globale Chipmangel und die Unterbrechung der Lieferketten treffen die Automobilbranche empfindlich. Die zusätzlich gestiegenen Energiekosten betreffen auch die SRS Group GmbH und zwingen zu einem verstärkten Kostenbewusstsein. Der Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Effekte bilden einen kontinuierlichen Risikofaktor für das gesamte Geschäftsjahr und für das Jahr 2023. Quelle: Bundesbank 2. PKW - Markt 2022 / Ausblick 2023 Bis zum Sommer 2022 war der Markt somit erneut von externen Faktoren beeinflusst: der andauernde Chipmangel, der punktuelle Ausfall von Lieferketten durch den Krieg in der Ukraine und der wirtschaftliche Druck auf Grund der hohen Energiepreise. Von Februar bis August lagen alle Zulassungen unter denen des Jahres 2021. Neuwagen konnten vor allem aufgrund der Chipkrise nicht ausgeliefert werden. Dazu herrschte auf dem Gebrauchtwagenmarkt Flaute auf der Angebotsseite. Erst im letzten Quartal 2022 kam es zu einer spürbaren Verbesserung der Anmeldezahlen. Durch das geringe Angebot und die hohe Nachfrage haben sich die Neu- und Gebrauchtwagen enorm verteuert. Zum Vergleich: Vor Corona im Jahr 2019 wurden noch 44% aller Gebrauchtwagen im Preissegment bis 10.000 Euro gehandelt. Zwischen 10.000 Euro und 17.500 Euro waren es 32%. Die verbleibenden 24% und damit jeder vierte Gebrauchtwagen kostete mehr als 17.500 Euro. 2022 war die Situation umgekehrt: Unter 10.000 Euro wurden nur noch 23% aller Gebrauchtwagen gehandelt. Zwischen 10.000 Euro und 17.500 Euro waren es fast wie vor Corona 31%. Und in den Bereich über 17.500 Euro fielen 46% aller Gebrauchtwagen. Daraus erklärt sich auch, dass der Durchschnittspreis deutlich gestiegen ist. Er lag 2022 bei 18.800 Euro (siehe Graphik DAT). Die gestiegenen Preise zeigen sich vor allem in den Umsatzzahlen des KFZ Gewerbes: Trotz gesunkener Zulassungszahlen konnte in allen Bereichen (PKW, NFZ, Neu- und Gebrauchtwagen) ein Umsatzplus erzielt werden. Nach Einschätzung des ZDKs (Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes) wird sich das Autoservicegeschäft im laufenden Jahr auf dem hohen Niveau des Vorjahres bewegen. Die Quote der durchschnittlichen Werkstattauslastung lag im Januar bei 84 Prozent und damit um drei Prozentpunkte über dem Vergleichswert 2021. Die Gründe finden sich im weiter gewachsenen Fahrzeugbestand von 48,7 Millionen Autos. Außerdem ist anzunehmen, dass die Jahresfahrleistungen der PKW in diesem Jahr aufgrund des Wegfalls der Corona-Restriktionen wieder zunehmen werden. Auch das hohe Durchschnittsalter der Pkw von knapp über zehn Jahren trage dazu bei, dass der Bedarf an Wartungs- und Reparaturleistungen hoch bleibe. Die Arbeit in den Werkstätten wird tendenziell steigen, was auch einen positiven Effekt für die SRS Group GmbH haben wird. Allerdings werde die inflationäre Belastung der Betriebe weiter wachsen und die Werkstätten so mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontieren. Nach Verbandsangeben wurden im Geschäftsfeld Service und Reparatur rund 28,7 Milliarden Euro erlöst - einen Umsatzsprung von 10,8% im Vergleich zum Jahr davor. Die Werkstattauslastung lag im Jahresdurchschnitt bei 85% und damit um fünf Prozentpunkte über dem 2021er-Niveau. Auch der Wert des Vorkrisenjahres 2019 wurde um zwei Prozentpunkte übertroffen. Die Normalisierung im Werkstattgeschäft auf das Vorkrisen-Niveau, verbunden mit gestiegenen Kosten für Kosten für Wartung und Reparaturen, hat zu diesem Umsatzsprung beigetragen. Dies würde auch die Geschäftsentwicklung von WERBAS positiv beeinflussen. Die Anzahl der Kfz-Betriebe ging 2022 um 0,4% auf 36.420 bzw. minus 150 Betriebe zurück. Während die Zahl der fabrikatsgebundenen Firmen um minus 1,2% bzw. 170 Betriebe auf 14.290 schrumpfte, legte die der freien Betriebe leicht um 0,1% bzw. 20 Betriebe auf 22.130 zu. Insbesondere durch die wachsende Zahl von Mehrfach-Autorisierungen die Trennung zwischen freier Werkstatt einerseits und markengebundener Werkstatt andererseits weiter abschmelzen wird und sich beide Werkstatt-Typen in der Wahrnehmung des Kunden annähern. Ebenso wie die Freien heute schon Mehrmarkenwerkstätten sind, entwickeln sich auch die autorisierten Partner in diese Richtung. Die freien Betriebe konnten ihren Marktanteil steigern. Ausschlaggebend für den Ort der Wartung ist auch das Alter des Fahrzeugs. Es gilt: Je älter das Fahrzeug, desto wahrscheinlicher kommt es zur Wartung in die freie Werkstatt. Quelle: ZDK, GVA, DAT 3. NFZ & Baumaschinen - Markt 2022 / Ausblick 2023 Die großen internationalen Märkte für schwere Nutzfahrzeuge (> 6 Tonnen) entwickelten sich laut VDA (Verband der Deutschen Automobilindustrie) im Jahr 2022 uneinheitlich. Während Europa (EU, EFTA und UK), die USA und Indien die Erholung fortsetzen konnten, verzeichneten China und Brasilien im zurückliegenden Jahr teils erhebliche Rückgänge. Mit weiterhin kräftiger Nachfrage sowie Nachholbedarfen wäre im Jahr 2022 in einigen Märkten für schwere Nutzfahrzeuge ein stärkeres Wachstum angezeigt gewesen. Doch fortdauernde Störungen in den Lieferketten, aber auch unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Entwicklungen sorgten dafür, dass das Erholungspotenzial nicht überall vollumfänglich realisiert werden konnte. In Europa (EU, EFTA und UK) stieg der Absatz von schweren Nutzfahrzeugen im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 5% auf rund 335.800 Einheiten. Von den fünf größten europäischen Einzelmärkten konnten das Vereinigte Königreich (+8% 40.200 Einheiten), Polen (+6%; 33.200 Einheiten) und Italien (+1%; 24.700 Einheiten) positive Wachstumsraten verzeichnen. Der französische Markt stagnierte (±0%; 43.600 Einheiten). Der deutsche Markt erlitt hingegen einen Dämpfer (-2%; 71.300 Einheiten), bleibt aber dennoch der größte Einzelmarkt Europas. Der westeuropäische Teilmarkt (EU14, EFTA und UK) wuchs gegenüber dem Vorjahr um 3% und somit leicht schwächer als der europäische Durchschnitt. Betrachtet man den westeuropäischen Teilmarkt (2022: 258.600 Einheiten), gehört neben Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Italien auch Spanien zu den fünf größten Einzelmärkten. In Spanien wurden im vergangenen Jahr 22.800 schwere Nutzfahrzeuge abgesetzt. Das entspricht einem Wachstum von 13% gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionen von NFZ-Servicebetrieben in Software spiegelte sich auch in der Marktentwicklung wieder. Diese Entwicklung im Jahr 2022 ist u.a. auf den Zwang zur Prozessoptimierung durch Digitalisierung zurückzuführen. Die SRS Group GmbH konnte an dieser Entwicklung partizipieren und seinen Marktanteil im Bereich der NFZ-Betriebe steigern. Die SRS Group GmbH wird die strategische Ausrichtung beibehalten und hier auf weitere Erfolge in dem sehr breiten Einsatzgebiet des Nfz - Marktes, wie Zugmaschinen, Auflieger, Speditionen, Transportwesen und Kommunen setzen. Quelle: GVA, VDA 4. Geschäftsverlauf Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnte der SRS Konzern seinen Umsatz im Jahr 2022 um 6,1 Mio EUR auf 11,4 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr (5,3 Mio EUR) deutlich steigern. Der Anstieg ist mit 5,9 Mio EUR auf den Zukauf der KSR sowie mit 0,2 Mio EUR auf das organische Geschäftswachstum zurückzuführen. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft verringerte sich von 0,7 Mio EUR auf 0,6 Mio EUR. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde ein EBIT von 1.472 T€ sowie einem EBITDA von 2.538 T€ prognostiziert. Das EBIT wurde mit 1.387 T€ unterschritten, wohingegen das EBITDA mit 2.721 T€ überschritten wurde. Die Abweichungen sind darauf zurückzuführen, dass bei der Erhebung der Planzahlen die einzelne Entwicklungen der Übernahme der KSR noch nicht vollständig berücksichtigt werden konnten. Das Geschäft mit Werkstätten, K+L- und NFZ-Betrieben wächst konstant, Sonderentwicklungen aus dem OEM-Umfeld bleiben weiterhin aus. Bei PKW-Werkstätten hält SRS Group GmbH die Kundenanzahl. Das Geschäft in Österreich und der Schweiz bleibt stabil. In beiden Ländern wird durch durch zusätzliches Personal im Jahr 2023 ein Wachstumsszenario angestrebt. 5. Lage Es zeigt sich, dass die SRS Group GmbH mit ihrer Produkt-, Marken- und Kundenstrategie auch in einem schwierigen Marktumfeld positive Ergebnisse erzielen kann. Gerade in diesem schwierigen Marktumfeld zeigt sich, dass Kunden solide, verlässliche, planbare und qualitätsbewusste Partner schätzen. Die konsequente Weiterentwicklung des innovativen und qualitativ hochwertigen Produktportfolios, die weitere Festigung der langjährigen Geschäftsverbindungen zu den Kunden und Partnern sowie das solide wirtschaftliche Haushalten, bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens und die Realisierung unserer strategischen Ziele. Vor allem die Stärkung des Cloud-Geschäfts und der Ausbau der Aktivitäten im NFZ Umfeld sind Wachstumsfelder, welche eine Basis, für den zukünftigen Geschäftsverlauf darstellen. Des Weiteren investiert die SRS Group GmbH in eine neue Lösung für Kleinstunternehmen und forciert seine Aktivitäten im SaaS-Umfeld. a) Ertragslage Im Bereich der Kosten kämpft die SRS Group GmbH mit steigenden Kosten, hauptsächlich im Bereich der Entwicklung, der Reise- und KFZ-Kosten. Einer der Hauptkostentreiber bleibt die Neuentwicklung im SaaS-Bereich. Hier erhofft sich WERBAS im Jahr 2023 die ersten Einnahmen. Die Reduktion der Bürofläche um 50% hat sich sehr positiv auf die Kosten ausgewirkt. Die Umstellung auf Home-Office für verschiedene Geschäftsbereich wurde erfolgreich abgeschlossen und hat alle Erwartungen erfüllt. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug 52 Mitarbeiter/Innen (ohne Auszubildende). b) Finanzlage Die Finanzpolitik bei SRS Group GmbH hat zum Ziel, die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens durch die Sicherstellung ausreichender Liquidität zu wahren und die Finanzkraft auf weiterhin hohem Niveau zu halten. Dabei sollen Risiken bei Finanzanlagen weitgehend vermieden werden. Die Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln ist weiterhin sehr solide und ausreichend. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,4% der Bilanzsumme und können stets innerhalb der Zahlungsziele und unter Nutzung von Skonto beglichen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (42,8% der Bilanzsumme) dienen der Finanzierung des Anteilserwerbs. Die Anlage von liquiden Mitteln erfolgt weiterhin unter der Prämisse der kurzfristigen Verfügbarkeit, während die Ertragsmaximierung lediglich ein untergeordnetes Ziel darstellt. Hierdurch möchte die SRS Group GmbH die Möglichkeit behalten, auf Anforderungen jederzeit schnell und flexibel reagieren zu können. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der SRS Group GmbH zeigt sich insgesamt weiterhin sehr stabil. Somit sind wir auch in der Lage zukünftiges Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren, was uns auch ermöglicht, konsequent an der Realisierung unserer gesteckten Ziele zu arbeiten. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir folgende Leistungsindikatoren, die wir regelmäßig zum Vergleich ermitteln, heran: Eigenkapitalrendite 14,4 % (Vorjahr 49,7 %) (Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital) Gesamtkapitalrendite vor Zinsen und Steuern 9,3 % (Vorjahr 21,0 %) (Jahresüberschuss + Zinsen + Ertragssteuern) x 100 / Gesamtkapital) Rohergebnisrendite 15,3 % (Vorjahr 33,1 %) (Jahresüberschuss x 100 / (Rohergebnis-Personalaufwand)) EBIT 1.387 T€ (Vorjahr 1.256 T€) (Jahresüberschuss + Zinsergebnis + Ertragsteuern) EBITDA 2.721 T€ (Vorjahr 1.857 T€) (Jahresüberschuss + Zinsergebnis + Ertragsteuern + Abschreibungen) Mit der Gesamtentwicklung sind insgesamt zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Wirtschaftslage 2023 wird durch die Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes und die Situation am Arbeitsmarkt weiterhin stark beeinflusst werden. Die gestiegene Inflation birgt ein hohes Risiko, u.a. von stark steigenden Lohnkosten. Insgesamt geht die SRS Group GmbH für das Geschäftsjahr 2023 von einem leichten Anstieg des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr aus. Für 2023 erwarten wir: - ein Umsatzwachstum um 4 - 8% auf Basis des gemeinsamen Ergebnisses von KSR und WERBAS aus 2022. - eine Eigenkapitalrendite über dem Vorjahresniveau. Unsere Aktivitäten im Bereich der Firmenübernahme kann die Eigenkapitalquote stark beeinflussen. - eine Gesamtkapitalrendite vor Zinsen und Steuern über dem Vorjahresniveau. - eine Rohergebnisrendite von 94,8% bis 96,4%. - ein EBIT 1.529 T€ bis 1.651 T€, bedingt dadurch das steigende Personalkosten nur bedingt durch Einsparungen ausgeglichen werden können und gestiegene Kosten durch Inflationseffekte prognostiziert werden. - ein EBITDA von 1.528 T€ bis 1.682 T€. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Unsicherheit ist auf Grund des Ukraine-Konfliktes, gestiegene Energiekosten und einer hohen Inflation weiterhin sehr hoch. Das Risiko kann letztendlich nur sehr bedingt prognostiziert werden, weil große Einflussfaktoren außerhalb der Unternehmensentscheidungen von SRS Group GmbH liegen. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter bleibt schwierig und wird immer mehr zur größten Herausforderung. Die SRS Group GmbH moderiert aktiv den Generationenwechsel und plant die Wiederaufnahme der Ausbildung. Durch ein konsequentes Kostenmanagement und der Investition in zukunftsträchtige Projekte ist die SRS Group GmbH auch für eine schlechte Marktentwicklung gerüstet. Die SRS Group GmbH geht von einem Anstieg der Personalkosten im Bereich der Entwicklung aus, zusätzlich wird die stark steigende Inflation die Verhandlungen in dem Gehaltsbereich sehr schwierig gestalten. Im Liefergeschäft werden Außenstände und Ausfallrisiken fortlaufend überwacht, traditionell ist die Größe hier überschaubar. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditätssituation nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Der Umsatz konnte im Jahr 2022 gesteigert werden. Diese Entwicklung wollen wir im Jahr 2023 ausbauen und durch neue Partnerschaften stärken. Im Bereich der Nutzfahrzeuge konnten mit der Firma HofmeisterMeinke, Kramp und Zeppelin weiter starke Partner für NFZ-Werkstätten gewonnen werden. Die Firma SPEDION ermöglicht der SRS Group GmbH einen strategischen Schritt in den Speditionsmarkt. Bei DAF, IVECO und MAN hat die Werbas weiterhin die volle Zertifizierungsstufe erreicht. Die KSR baut ihre intensiven Partnerschaften zu Audatex und DAT weiter aus. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und der abgeschwächte Rückgang der Anzahl der Kfz-Betriebe, sowie die Konzentrationsprozesse im Teilehandel verstärken weiterhin den Druck auch auf die freien Dealer-Management-Software - Anbieter. Diese Entwicklung ist weiterhin zu beobachten und dementsprechend zu agieren. 3. Gesamtaussage Der wirtschaftliche Ausblick für die SRS Group GmbH für 2023 ist positiv, trotz des schwierigen Marktumfeldes positiv. Insgesamt ist die SRS Group GmbH sowohl was die wirtschaftlichen Kenngrößen anbelangt, als auch was die Produkt- und Vertriebsstrategie betrifft so aufgestellt, dass eine Gefährdung des Unternehmens nicht zu erkennen ist. Im Mai 2022 wurde die erneute Zertifizierung der DIN EN ISO 9001 erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2023 erwarten WERBAS und die KSR zusätzliche Einnahmen durch gemeinsame Entwicklungsprojekte und der Übernahme von bestehenden Partnerverträgen. Die Zusammenlegung von Aktivitäten in der Buchhaltung wird die Transparenz und die Effizienz bestimmter Bereiche erhöhen. Mit einem starken Team und einer dynamischen Arbeitsstruktur wird die SRS Group GmbH weiterhin positive Marktimpulse ausnutzen. Diese Energie erlaubt einen positiven Blick in die Zukunft. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der SRS Group GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen wir im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir verfügen über einen breiten Kundenstamm mit überwiegend sehr langjährigen Geschäftsbeziehungen. Eine existenzielle Abhängigkeit von einem Einzelkunden besteht nicht. Die Bonität bestehender Kunden wird im Rahmen des Debitorenmanagements laufend überwacht. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel bereitgehalten, um sämtliche Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Nutzung von Skonto bezahlt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Weil im Schönbuch, den 31.03.2023 Dennis Koblowsky BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Der Finanzmittelfond setzt sich zusammen aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Eigenkapitalspiegel
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Mutterunternehmen der WERBAS Unternehmensgruppe ist die SRS Group GmbH, Weil im Schönbuch. Sie wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer 773161 geführt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Folgende Tochterunternehmen werden in den Konsolidierungskreis einbezogen (Vollkonsolidierung):
Die Tochterunternehmen WERBAS GmbH, Weil im Schönbuch, wowie die KSR EDV-Ingenierbüro GmbH, Neu-Ulm, nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Darüber hinaus wird folgende Beteiligung als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss berücksichtigt:
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 HGB. Im Rahmen der Neubewertung wurden keine wesentlichen stillen Reserven im Anlagevermögen der WERBAS GmbH ermittelt. Die Gesellschaft KSR EDV-Ingenierbüro GmbH betreffende stille Reserven von EUR 7.169.250,78 entfallen mit EUR 3.696.000,00 auf Software, mit EUR 1.466.000,00 auf den Kundenstamm, mit EUR 895.000,00 auf die Marke KSR sowie mit EUR 1.112.250,78 auf den Firmenwert. Schuldenkonsolidierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung Forderungen und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden vollständig eliminiert. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung haben sich keine ergebniswirksamen Auswirkungen ergeben. Angaben zur Währungsumrechnung Alle Geschäfte der Gesellschaften wurden in Euro getätigt. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der SRS-Unternehmensgruppe wurde auf der Grundlage handelsrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren), bewertet. Forschungs- und Entwicklungskosten wurden nicht aktiviert. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der jeweiligen Gemeinkosten. Die entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zwanzig Jahren), bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren) angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis 800,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs.1 HGB). Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern wurden miteinander verrechnet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,79 % angesetzt. Aufwendungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden in der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. V. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Konzernanlagespiegel gesondert dargestellt. Ausgewiesen werden die historischen Anschaffungskosten, die jeweiligen Buchwerte ergeben sich aus der letzten Spalte des Anlagespiegels.
Rückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,79 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,45 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 8.647,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen im Betrag von rd. 634 TEUR. Von den Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen sind rd. 150 TEUR innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Die latenten Steuern wurden für Abweichungen in der Bewertung nach Handelsrecht und Steuerrecht bereits in den Einzelabschlüssen gebildet.
VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse verteilen sich gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB geographisch wie folgt:
Im Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ist ein anteiliger Jahresüberschuss der assoziierten Unternehmen in Höhe von 10.112,26 EUR enthalten. Im Personalaufwand ist solcher für Altersversorgung in Höhe von 21.219,52 EUR ausgewiesen. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 8.991,00 EUR enthalten. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Andreas Weigert, Kaufmann, Roth (bis 28. November 2022) und Herr Dennis Koblowsky, Kaufmann, Bielefeld. Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Herrn Weigert ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Koblowsky vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen, er ist nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Honorar der Abschlussprüfer Das Honorar der Konzernabschlussprüfer betrug:
Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 91 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfallen auf:
Weil im Schönbuch, den 31.03.2023 Dennis Koblowsky sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 24.10.2023 gebilligt. BestätigungsvermerkAn die SRS Group GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SRS Group GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SRS Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 25. April 2023 HEIM
HONERMEIER GmbH
Tochtermann, Wirtschaftsprüfer Jany, Wirtschaftsprüfer |
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