Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 290118
Eingetragen
10.1.1977
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb lufttechnischer Systeme und Komponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Frank Häusler
seit 7.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
229.800 €
50.89%
Germany
114.000 €
25.24%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVG Lufttechnik GmbH

Eberdingen-Hochdorf Kreis Ludwigsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.170.871,88 2.857.623,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 304.700,00 151.273,00
II. Sachanlagen 676.140,88 2.516.319,15
III. Finanzanlagen 190.031,00 190.031,00
B. Umlaufvermögen 3.499.555,91 4.402.180,05
I. Vorräte 1.324.517,56 2.494.703,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.562.685,52 1.621.608,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 234.979,36 104.954,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 612.352,83 285.868,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.930,00 11.399,00
Aktiva 4.690.357,79 7.271.202,20

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 584.871,26 609.597,18
I. Gezeichnetes Kapital 451.600,00 337.600,00
II. Kapitalrücklage 2.040.000,00 2.040.000,00
III. Verlustvortrag 1.768.002,82 1.452.804,12
IV. Jahresfehlbetrag 138.725,92 315.198,70
B. Rückstellungen 70.793,82 79.101,56
C. Verbindlichkeiten 4.034.692,71 6.582.503,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.930.852,17 5.747.526,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.103.840,54 834.976,67
davon gegenüber Gesellschaftern 87.540,00 87.540,00
Passiva 4.690.357,79 7.271.202,20

Anhang


für das Geschäftsjahr 2023
EVG Lufttechnik GmbH
Eberdingen-Hochdorf
_________________________________________

A.  Allgemeine Angaben

Die EVG Lufttechnik GmbH hat ihren Sitz in Eberdingen-Hochdorf/Kreis Ludwigsburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 290118 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Zur Verbesserung der Klarheit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen in den Anhang übernommen und auf den Ausweis von Leerposten verzichtet.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1 Anlagevermögen

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilig Gemeinkosten einbezogen. Sofern die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, werden keine Abschreibungen vorgenommen. Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Basis der wirtschaftlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die nicht entgeltlich erworben wurden, werden zum Bilanzstichtag in Höhe von € 269.774,00 aktiviert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige (und ggf. außerplanmäßige) Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

2 Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Kosten sind auch anteilige
Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, in die Herstellungskosten einbezogen. Die Fremdkapitalzinsen sind nicht mit einbezogen worden. Sind die erzielbaren Verkaufserlöse unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten und eines angemessenen Gewinnanteils niedriger, kamen diese zum Ansatz. In allen Fällen wurden die Vorräte verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

3 Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4 Eigenkapital / nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 07.12.2023 eine Kapitalerhöhung von € 114.000,00 beurkundet. Die Erhöhung des Stammkapitals erfolgte durch Bildung eines weiteren Geschäftsanteiles, dieser wurde von der Sigma Holding GmbH übernommen und vollständig eingezahlt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt damit 451.600,00 EUR.

5 Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

7 Latente Steuern

Von dem Wahlrecht zur Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 3 HGB wird Gebrauch gemacht. Von dem Wahlrecht die aktiven latenten Steuern nicht anzusetzen wird Gebrauch gemacht.

8 Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

B.  Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Für die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von € 269.774,00 besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr T€ 72.588,31, davon entfallen T€ 72.588,31 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 1.562.685,52 €.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 70.793,82 €.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen im Geschäftsjahr 187.500,00€, Verbindlichkeiten aus Anzahlungen auf Bestellungen 1.614.839,14 €, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 848.601,34 € und sonstige Verbindlichkeiten 1.383.752,23 €.

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.383.752,23 (Vorjahr € 535.223,43) sind Verbindlichkeiten aus der Begebung von Genussrechten in Höhe von € 87.540,00 (Vorjahr € 87.540,00) enthalten.

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz aktiver latenter Steuern. Darüber hinaus werden aktive Steuerlatenzen auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Die passiven latenten Steuern werden mit den vorhandenen aktiven latenten Steuern verrechnet dargestellt. Verlust- und Zinsvorträge sowie Steuervorträge wurden berücksichtigt, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist.

Von dem Wahlrecht zur Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 3 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht gemäß § 271 Abs. 1 Satz 2 HGB, auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern zu verzichten, Gebrauch gemacht.

C.  Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

D.  Ergänzende Angaben

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Frank Häusler

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 41 Arbeitnehmer in Voll- und Teilzeit.

EVG Lufttechnik GmbH

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eberdingen-Hochdorf, 08.04.2024

gez. Frank Häusler

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2024 festgestellt.

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