Polaris Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Wreth seit 3.2.2022 | Geschäftsführer |
Branimir Madzarevic seit 20.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.93% | |
C******** K******* | 0.93% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Amtsgericht Stuttgart | 1.79% |
Ludwigsburg | 1.42% |
HRB 756877 | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FNT GmbHEllwangen JagstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023FNT GmbHEllwangen/JagstAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023FNT GmbHEllwangen/Jagst
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023FNT GmbH, Ellwangen/Jagst1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Aufgrund des § 267 Abs. 4 S. 1 gilt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 dennoch als große Kapitalgesellschaft. 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2, 2a HGB angesetzt. Zinsen für Fremdkapital (§ 255 Absatz 3 HGB) wurden nicht angesetzt. Forschungsaufwendungen wurden nicht angesetzt. Die Herstellungskosten wurden um erhaltene Zuschüsse gemindert. Die Abschreibung erfolgt entsprechend dem üblichen Produktlebenszyklus linear über vier Jahre. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde wie in den Vorjahren auf einen Erinnerungswert von 1,00 EUR abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR, die ab dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aufgrund des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 Prozent der Netto-Forderungen gebildet. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des § 256a HGB angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bzw. mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit Nominalwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:
3.2 Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: ANHANG für das Geschäftsjahr 2023FNT GmbH, Ellwangen/Jagst
3.3 Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 8.059.930,71 EUR. Davon entfallen 6.483.715,58 EUR auf die Entwicklung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, welche aktiviert worden sind. 3.4 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.306.115,33 EUR (Vorjahr: 488.192,86 EUR). 3.5 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 12.960.488,42 EUR. Der ausschüttungsgesperrte Betrag resultiert aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. 3.6 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Verpflichtungen aus Zeitwertkonten sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 244.638,64 EUR angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 3 HGB) und wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Verbindlichkeiten aus Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von 244.638,64 EUR saldiert. 3.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
3.8 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Verbindlichkeitsspiegel 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 591.596,69 EUR aus Steuern (Vorjahr: 562.240,15 EUR). 3.9 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Bürgschaft dient der Kreditsicherung für die BBE GmbH. Alle Tilgungsraten dies betreffend wurden planmäßig bezahlt, so dass kein Grund für eine Inanspruchnahme absehbar ist. Der Avalkredit dient der Sicherung der Mieterkaution. 3.10 Gesamtbetrag der sonstigen finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.946.262,45 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 6.745,97 EUR (Vorjahr: 7.735,27 EUR) enthalten. In der Position sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 7.006,15 EUR (Vorjahr: 18.238,41 EUR) enthalten. 4.2 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
4.3 Außerplanmäßige Abschreibungen Im Bereich der Finanzanlagen wurden bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen außerplanmäßige Abschreibungen in Zusammenhang mit der Beteiligung an der FNT Software DMCC in Höhe EUR 10.000,00 vorgenommen. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 1.480.000,00 vorgenommen. Darüber hinaus wurde eine weitere Abwertung auf Forderungen im Umlaufvermögen in Höhe von EUR 105.620,29 vorgenommen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
5.3 Namen der Mitglieder des Gesellschafterausschusses Dem Gesellschafterausschuss gehörten an:
5.4 Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Organbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.5 Vergütungen der Mitglieder des Gesellschafterausschusses Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden netto 100.000,00 EUR gewährt. 5.6 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Die Tochtergesellschaft FNT Software DMCC GmbH wurde mit Vertrag vom 23.12.2021 verkauft. Die endgültige Abwicklung fand im Jahr 2023 statt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 sind weder Forderungen noch Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Beteiligung zu bilanzieren. Der Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zu den jeweiligen Abschlussstichtagen betrug:
5.7 Konzernzugehörigkeit Die FNT GmbH wurde in den Konzernabschluss der Castanea Beteiligungs GmbH, Ludwigsburg, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. 5.8 Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für das Wirtschaftsjahr 1.1.2023 - 31.12.2023 beträgt 54.900,00 EUR und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5.9 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Ellwangen/Jagst, den 28.02.2024 Carsten Wreth Branimir Madzarevic Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Mit ihren Produkten und Dienstleistungen hilft die FNT GmbH ihren Kunden dabei, komplexe IT- Infrastrukturen, Telekommunikationsnetze und Rechenzentren zu planen und effizient zu betreiben. Dank der Standardsoftware können Unternehmen aus diversen Branchen ihre IT-Infrastruktur effizient dokumentieren und übersichtlich darstellen. Viele Rechenzentrumsbetreiber, Telekommunikationsanbieter und IT-Abteilungen bekannter Unternehmen stellen mithilfe unseres Kernproduktes FNT Command sowie den zusätzlichen Modulen ihren Geschäftsbetrieb sicher. Aus dem Bereich Netzinfrastruktur kommend hat die FNT GmbH ihr Lösungsportfolio in den letzten 29 Jahren konsequent an den Bedürfnissen ihrer Zielmärkte und Kunden ausgerichtet. So enthält das Produktportfolio neben technischen und funktionalen Innovationen auch umfangreiche Vorgehensweisen zur effizienten Verwaltung, Steuerung und Automatisierung von Services für Telekommunikationsnetze, Rechenzentren und Enterprise-IT-Strukturen. Im Wettbewerb mit anderen Marktbegleitern zeichnen sich die integrierten FNT-Lösungen durch eine durchgängige Speicherung der Daten sämtlicher Informationen vom Service bis zu den Ebenen der physikalischen Infrastruktur in einem übergangsfreien und logisch konsistenten Datenmodell aus. Deutschland war im letzten Geschäftsjahr wieder der wichtigste Absatzmarkt. Wesentliche Kunden waren Unternehmen aus den Bereichen der ITK-Service-Provider, Automobile-Industrie, RZ- Collocation-Dienstleister, Communication-Service-Provider sowie der öffentlichen Verwaltung. Der immer weiter fortschreitende Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen und neuen digitalen Produkten, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, führt im Markt zu einem erhöhten Bedarf an durchgängigen Lösungen für die Standardisierung und die schnelle automatisierte Bereitstellung sowie den reibungslosen Betrieb von IT-Services. FNT hat, diesem Trend folgend, in den vergangenen Jahren ihre Produktpalette konsequent ausgebaut und ermöglicht somit RZ- Betreibern, Telco's und IT-Organisationen, den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Der stark wachsende Bedarf an mobiler Kommunikation erfordert den zügigen Ausbau von Telekommunikationsnetzen zur besseren Netzabdeckung und den Einsatz von neuen Technologien wie z. B. 5G. Hierbei unterstützt das FNT-Lösungsportfolio durch aufeinander abgestimmte Funktionsbausteine zahlreiche Kunden im In- und Ausland. Um diesen Markttendenzen künftig positiv begegnen und auch das internationale erwartete Wachstum erreichen zu können, müssen die Funktionalitäten der FNT-Produkte auch weiterhin konsequent strategisch weiterentwickelt werden. So werden die optimale Usability und Bedienbarkeit für alle angesprochenen Zielgruppen und Nutzer von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Vermarktung der Software sein; ebenso die Fähigkeit, Funktionalitäten rollen- und nutzungsgerecht zur Verfügung stellen zu können, z. B. mittels flexibler Portaltechnologien und neuester HMTL5-basierter Frontends auch für mobile Endgeräte. Ebenso wird sich durch strategische Partnerschaften, nationale und auch internationale Vertriebspartner oder durch die bei den Zielkunden bereits existierenden Lösungen, immer wieder die Notwendigkeit der Integration von FNT-Software mit anderen Anbietern und deren Lösungen ergeben. Dies führt zur Notwendigkeit, auch weiterhin in eine offene Architektur der FNT-Software zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich mittelfristig sogar als zentrale Plattform für das IT- und Infrastrukturmanagement durchsetzen zu können. Mit folgenden Produkten deckt die FNT GmbH ihren Zielmarkt ab:
1.2 Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum wurden mit 7.222 Personentagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum (6.081 Personentage) 1.141 Personentage mehr an internen Leistungen in die Entwicklung und Verbesserung unserer Produkte investiert. Zur Umsetzung der Marktanforderungen wurden zusätzlich zu den internen Leistungen externe Dienstleister hinzugezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden gegenüber dem Vorjahr (1,5 Mio. Euro) zusätzliche 1,8 Mio. Euro investiert, wodurch die Aufwendungen von externen Fremdleistern auf 3,3 Mio. Euro angestiegen sind. Der Großteil der Investitionen entfiel dabei auf die Weiterentwicklung des Kernprodukts FNT Command, sowie dessen konsequente Weiterentwicklung in Richtung einer plattformbasierten Lösung. Darüber hinaus wurde im Wesentlichen in die Produkte FNT Process Center, FNT Reconciliation Engine und Geo Maps investiert. Die Aktivierungsquote aus allen Zeitbuchungen im Bereich der Standardentwicklung liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 66,8 Prozent. Durch externe Partner wurde ein Beitrag in Höhe von 58,2 Prozent der Aktivierungssumme erzeugt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtkonjunktur In ihrem Wirtschaftsbericht (08/2023) geht die EZB davon aus, dass sich das globale Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 leicht abschwächen wird. Dies ist vor allem auf die geldpolitische Straffung der Industrieländer zurückzuführen, was zu ungünstigen Kreditangebotsbedingungen führt. Das Wachstum des BIP in der Eurozone hat sich im Jahr 2023 auf Jahressicht um voraussichtlich 0,6 Prozent verlangsamt und wird im Jahr 2024 wieder um 0,8 Prozent leicht ansteigen. Durch das Nachlassen der dämpfenden Effekte aus der Geldpolitik, wird sich das Wachstum voraussichtlich in den Jahren 2025 und 2026 bei je 1,5 Prozent stabilisieren. Das vierteljährliche Wachstum des realen BIP im Euroraum verringerte sich für das dritte Quartal 2023 um -0,1 Prozent, nachdem es im zweiten Jahresviertel mit 0,1 Prozent noch leicht positiv ausgefallen ist. Nach aktuellen Prognosen ist abzusehen, dass das letzte Quartal 2023 ähnlich schwach ausfallen wird. Laut dem Industrieverband BDI befindet sich die deutsche Wirtschaft auf dem Weg in eine Rezession. Für das Jahr 2023 wird beim Wachstum des BIP in Deutschland mit einer Verringerung um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vergleich mit den größeren EU-Mitgliedsstaaten bildet Deutschland damit das Schlusslicht. Im Jahr 2024 wird prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft wieder leicht wächst. Die zuletzt veröffentlichten Prognosen von IWF und der Europäischen Kommission versprechen ein deutlich schwächeres Wachstum als die noch zur Jahresmitte vorgelegten Werte. Die Prognosen von IWF, der Europäischen Kommission, OECD und Sachverständigenrat liegen im Moment in einer Bandbreite zwischen 0,5 und 0,7 Prozent. Das IFO Institut rechnet damit, dass das preisbereinigte BIP nach -0,3 Prozent in 2023 wieder um 0,9 Prozent in 2024 zunehmen wird. Sollten jedoch zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, so ist anzunehmen, dass dies zu einem Wachstumsverlust von etwa 0,2 Prozent führen wird. Laut bitkom e.V. lag das Marktvolumen in der Branche der Informationstechnik im Jahr 2023 bei 142,9 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 2,2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Im Jahr 2024 wird entgegen den schwachen Erwartungen für die Gesamtwirtschaft mit einem Anstieg um weitere 6,1 Prozent auf 151,5 Mrd. Euro gerechnet. Ein weiteres Wachstum im Bereich der Informationstechnik lässt einen Anstieg im Geschäftsfeld der Software für Infrastrukturen erwarten. In diesem Segment wachsen die Umsätze um voraussichtlich 8,1 Prozent auf absolut 10,0 Mrd. Euro. Zusätzlich wird auch im Bereich der IT-Dienstleistungen von einem Anstieg um 4,8 Prozent auf dann 51,7 Mrd. Euro ausgegangen. Gründe hierfür sind die erhöhte Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und die Entwicklungen im Cloud-Segment. 2.2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen aus dem im Jahr 2022 verabschiedeten 5-Jahresplan in das Wachstum der FNT GmbH und Ihrer Tochtergesellschaften konsequent fortgeführt. Die Schwerpunkte der Investitionen waren dabei die Sicherstellung des nachhaltigen Wachstums der Gesellschaft, durch Investitionen in unser Personal, die marktorientierte Weiterentwicklung des Produktportfolios, sowie die Stärkung der internen Strukturen. Die FNT GmbH war im Jahresverlauf 2023 von der in Deutschland vorkehrenden wirtschaftlichen Stagnation und dem daraus resultierenden Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,3 Prozent, der anhaltend hohen Inflation und des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichts konfrontiert. Diese Einflussfaktoren haben dazu geführt, dass die FNT GmbH im Geschäftsjahr 2023 einen absoluten Umsatz von 26,4 Mio. Euro erzielt hat, welcher um 2,1 Mio. Euro unterhalb der Planerwartung und mit 0,1 Mio. Euro über der Vorjahresperiode liegt. Die Gesamtleistung der FNT GmbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 33,0 Mio. Euro. Damit konnte die FNT GmbH ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,4 Prozent erzielen und die Planerwartungen um 0,1 Prozent leicht übertreffen. Innerhalb der Gesamtleistung spiegeln sich die Investitionen in die Produkte bei der aktivierten Eigenleistung wider, welche gegenüber dem Vorjahr um 66,6 Prozent auf 6,5 Mio. Euro angestiegen sind. Die Entwicklung im Bereich der Umsatzerlöse zeichnet sich durch eine wachsende Nachfrage bei Bestandskunden, sowie der gezielten Gewinnung von Neukunden aus. Im Geschäftsjahr 2023 konnten mit der Daimler Truck AG, der Radeberger Gruppe KG, der ruhrfibre Essen GmbH oder der E.DIS Netz GmbH weitere namhafte Unternehmen von unserem Produktportfolio überzeugt werden. Neben diesen Neukunden haben weitere Interessenten auf den Einsatz von Software as a Service Lösungen aus dem FNT Produktportfolio vertraut. Diese Entwicklung bestätigt die marktorientierte Ausrichtung der FNT GmbH und deren Wachstum innerhalb dieses Segments. Die Geschäftsentwicklung verlief, trotz der weiteren Auswirkungen durch den Russland-Ukraine- Konflikt, anhaltend hoher Inflation und einer damit einhergehenden eingeschränkten Wachstumsdynamik, welche die Umsatzentwicklung deutlich tangiert hat, zufriedenstellend. Aufgrund der fortgeführten Investitionen beläuft sich der Jahresfehlbetrag auf 3,9 Mio. Euro, welcher für das Geschäftsjahr 2023 gegenüber der Planung um 0,2 Mio. Euro besser ausgefallen ist. Neben den Investitionen in den Entwicklungsbereich und der marktorientierten Ausrichtung des Produktportfolios, wurden weitere Investitionen in die Vertriebsorganisation einschließlich des Marketings vorgenommen. Diese Investitionen stellen das nachhaltige Wachstum und die zukunftsorientierte Positionierung der FNT Gruppe am Markt sicher. Die Finanzierung der FNT Gruppe für den Wachstumskurs ist durch die Bereitstellung eines Investitionsvolumens und einer Kontokorrentlinie durch unseren Gesellschafter ausreichend sichergestellt. 2.3 Lage der Gesellschaft im Berichtsjahr Nachfolgend stellen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft dar. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich am Stichtag auf 30,6 Mio. Euro und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode um 18,2 Prozent bzw. absolut um 4,7 Mio. Euro erhöht. Die Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 70,9 Prozent der Bilanzsumme gekennzeichnet, wovon 59,9 Prozent auf die immateriellen Vermögensgegenstände entfallen. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich zum Stichtag auf 27,3 Prozent. Bei den langfristigen Vermögenswerten stiegen im Anlagevermögen die immateriellen Vermögensgegenstände um 1,8 Mio. Euro, was im Wesentlichen auf die Produktinvestitionen zurückzuführen ist. Im Bereich der Finanzanlagen, welche die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen umfassen, ist ein Rückgang aufgrund einer Sonderabschreibung in Höhe von 1,5 Mio. Euro in Bezug auf die Tochtergesellschaft in Singapur zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung dieser Sonderabschreibung, werden die ausländische Beteiligungen an den Tochtergesellschaften in Amerika und Singapur zum Abschlussstichtag als werthaltig angesehen. Die aktuell noch bestehende Verbindung zur russischen Tochtergesellschaft wird gemäß unserer Einschätzung im Laufe des kommenden Geschäftsjahres vollständig aufgelöst und die daraus resultierenden Beteiligungen sind zum Stichtag vollständig abgeschrieben. Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum absolut um 3,9 Mio. Euro bzw. prozentual um 86,3 Prozent angestiegen. Dabei ist die Vermögensstruktur im Umlaufvermögen durch einen deutlichen Anstieg der Forderungen um 1,6 Mio. Euro und der liquiden Mittel um 2,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr geprägt. Finanzlage Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital der FNT GmbH im Zuge der Zuführung des Investitionsvolumens (76,6 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens im Geschäftsjahr 2023) in die freiwillige Kapitalrücklage, gefolgt von einer planmäßigen Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr, um 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Dadurch hat sich die Eigenkapitalquote zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 61,5 Prozent verbessert. Einhergehend mit dem deutlichen Anstieg der Eigenkapitalquote, sank die Fremdkapitalquote im Berichtsjahr auf 38,5 Prozent. Im Bereich des Fremdkapitals ist im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Abbau von 0,5 Mio. Euro bei den Rückstellungen zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist durch eine ertragswirksame Auflösung einer Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Verbindung mit den technischen Instanzen für den Betrieb der FNT Produkte bei Kunden und internen Textsystemen, welche im Geschäftsjahr 2022 gebildet wurde, gekennzeichnet. Die Verbindlichkeiten hingegen stiegen im Laufe des Berichtsjahres um 1,7 Mio. Euro auf 5,8 Mio. Euro an. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter um 1,5 Mio. Euro zurückzuführen, welche aus der Nutzung der operativen Kontokorrentlinie resultiert. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 konnten sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vollständig beglichen werden. Damit ist die FNT Gruppe ein durch den Gesellschafter vollständig eigenfinanziertes Unternehmen. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Anstieg um 0,4 Mio. Euro zu verzeichnen, welcher auf die Investitionen in die Produktentwicklung zurückzuführen ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 6,5 Mio. Euro in die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte getätigt. Diese Investitionen untergliedern sich in interne Leistungen durch unsere Produktentwicklung in Höhe von 3,2 Mio. Euro und externe Leistungen aufgrund des Einsatzes von Fremddienstleistern von 3,3 Mio. Euro. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr, aufgrund der Zuführung des Investitionsvolumens (76,6 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens) und der bestehenden Kontokorrentlinie durch unseren Gesellschafter, durchgehend gesichert. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist die Ertragslage in Bezug auf die Gesamtleistung und das EBIT deutlich besser als erwartet verlaufen. Referenzierend auf die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 9,4 Prozent verzeichnet und zugleich die Planerwartung um 0,1 Prozent übertroffen werden. Das EBIT ist im Geschäftsjahr 2023 um 0,4 Mio. Euro besser als das Vorjahr und 0,2 Mio. Euro besser als der Plan ausgefallen. In Bezug auf die Umsatzerlöse der FNT GmbH konnten die Erwartungen an die Geschäftsjahresplanung nicht vollständig in jedem Segment erfüllt werden. Die Umsatzerlöse liegen um 2,1 Mio. Euro hinter der Planerwartung, aber dennoch um 0,1 Mio. Euro über dem Vorjahr. Im zukunftsorientierten und wachstumsstarken Software as a Service Geschäft konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum überdurchschnittlich um 17,8 Prozent und gegenüber der Planerwartung um 4,7 Prozent gesteigert werden. Teilweise bedingt durch die strategische Software as a Service Ausrichtung liegt das Lizenzgeschäft on Premise um 10,8 Prozent unterhalb der Planung, wodurch dennoch ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 5,7 Prozent verzeichnet werden konnte. Einhergehend mit der Entwicklung des Software-on-Premise Geschäfts, konnten die Umsatzerlöse im Bereich der Wartung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, unterliegen aber dennoch um 2,4 Prozent der Planung. Im Segment der Dienstleistung konnten die Planerwartungen der FNT GmbH nicht vollständig erfüllt werden, da die Entwicklungsteams für die Erbringung von Dienstleistungsumsatzerlösen bei unseren Tochtergesellschaften aufgrund der Auftragslage verstärkt eingesetzt wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge der FNT GmbH sind um 0,8 Mio. Euro gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer periodenfremden und ertragswirksamen Auflösung einer Rückstellung in Höhe von 0,5 Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag bzw. das EBIT ist hinsichtlich des Plans und Vorjahres leicht besser ausgefallen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund der konsequenten Fortführung der Investitionen in das Unternehmen mit einem negativen EBIT geplant. Die Investitionen entfielen dabei in die Entwicklung der eigenen Produkte mit der Zielsetzung einer marktorientierten Ausrichtung, wodurch die Aufwendungen durch den gezielten Einsatz von externen Fremddienstleistern gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. Euro erhöht wurden. Neben den Investitionen in externe Fremddienstleister wurde die Personalstruktur im Entwicklungsumfeld weiterhin verstärkt, damit das Know-How innerhalb der Gesellschaft verbleibt. Durch die Investitionen in die konsequente Weiterentwicklung unserer Produkte, wurden im vergangenen Geschäftsjahr aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro verbucht. Dies entspricht einem Anstieg von 67,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben den Investitionen in die Produktentwicklung und die daraus resultierenden Aufwendungen, wirkt sich der im Geschäftsjahr 2022 gestartete Personalaufbau in den Personalaufwendungen im Jahr 2023 aus, wodurch sich diese um 1,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Weiterhin wurde das Jahresergebnis der FNT GmbH im Geschäftsjahr durch planmäßige Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 4,7 Mio. Euro und aufgrund der Sonderabschreibung in Bezug auf die langfristigen Darlehen und die kurzfristigen Forderungen gegenüber der Tochtergesellschaft in Singapur in Höhe von 1,5 Mio. Euro belastet. Im Bereich der Zinseinnahmen konnte durch die ausgereichten Darlehen an die verbundenen Tochterunternehmen ein Zinsertrag in Höhe von 0,1 Mio. Euro erzielt werden. Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2023 bei 28,5 Mio. Euro und konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent bzw. um 1,7 Mio. Euro gesteigert werden. Der Auftragseingang zeichnet sich durch einen Neukundenanteil von 9,1 Prozent aus. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 weist die FNT GmbH einen Auftragsbestand von 15,9 Mio. Euro aus, welcher zu Teilen im aktuellen Geschäftsjahr 2024 zu Umsatzerlösen konvergiert werden kann. 2.5 Personal- und Sozialbereich Als Software- und Beratungshaus sind Menschen in Kombination mit den eingeführten Entwicklungsmethoden (Scrum und SAFe) ein essenzieller Erfolgsfaktor: Zur Sicherung und Weiterentwicklung dieses "Assets" haben wir im vergangenen Geschäftsjahr zahlreiche Projekte zur Mitarbeiterentwicklung eingeführt und begonnen, welche im nächsten Geschäftsjahr weiter vorangetrieben werden. Zum Geschäftsjahresende waren bei der FNT GmbH insgesamt 265 Mitarbeiter beschäftigt, welche sich in ein Arbeitsverhältnis von 227 Mitarbeiter in Vollzeit und 38 Mitarbeiter in Teilzeit untergliedern. Die Fluktuation lag im Jahr 2022 bei 13,2 Prozent und somit um 5,7 Prozent über dem anvisierten Ziel von 7,5 Prozent. In erster Linie ist dies auf eine umkämpfte Situation am Arbeitsmarkt, speziell im Bereich der Softwareentwicklung zurückzuführen, welche zu einer höheren Anzahl an Austritten führte. Generell bestand im vergangenen Geschäftsjahr die Herausforderung bei der Gewinnung von hochqualifiziertem Personal. Die entstandenen Lücken im Personal konnten alle, bis auf einige wenige Positionen, in kürzester Zeit nachbesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund der geplanten Maßnahmen bei der Weiterentwicklung unseres Personals, insbesondere durch die geplante Einführung eines Kompetenzmodells im Jahr 2024, eine Stabilisierung der Fluktuation auf einen prozentualen Wert von 10,0 Prozent. Ein wesentlicher Bestandteil des Kompetenzmodells bildet die individuelle und personenbezogene Weiterentwicklung bzw. Fortbildung unseres Personals ab. 2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die für die Geschäftstätigkeit maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBIT. Weitere finanzielle Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung, der Personalaufwand und die Personalplanung, sowie Fremd- und Gesamtkosten und das EBITDA. Diese ergeben sich im Jahresabschluss im Wesentlichen aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Sie werden im Monatsreporting den geplanten Werten sowie den entsprechenden Ist-Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt und ihre Entwicklung wird kontinuierlich ausgewertet. Der bedeutsamste nicht finanzielle Leistungsindikator ist die Fluktuation. Im Folgenden sind die wichtigsten Leistungsindikatoren mit einem Plan- und Vorjahresvergleich aufgeführt.
3. Prognosebericht Gemäß den jüngsten Untersuchungen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute steht die deutsche Wirtschaft vor einem herausforderndem Jahr 2024, welches von einer anhaltend hohen Inflation, resultierend in steigenden Preisen und dem Russland-Ukraine-Konflikt beeinflusst wird. Laut dem ifo Institut beträgt die derzeitige Prognose für das Wirtschaftswachstum 2024 in Deutschland 0,9 Prozent, welche von der unklaren Lage um den Bundeshaushalt nach dem Urteil des Verfassungsgerichts beeinflusst wird. Dennoch werden laut des Digitalverbands Bitkom die Ausgaben für Informationstechnologie und Telekommunikation im Vergleich zum Vorjahr 2023 um 4,4 Prozent auf ein voraussichtliches Marktvolumen von 224,3 Mrd. Euro ansteigen. Im Detail wird in der Branche der Informationstechnik für 2024 ein Umsatz von 151,5 Mrd. Euro erwartet - das entspricht im Vergleich zu 2023 einem Wachstum von 6,1 Prozent. Die Ausgaben für den Bereich Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Mrd. Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Services bilden mit einem Volumen von 51,7 Mrd. Euro im Jahr 2024 (+4,8 Prozent) noch vor der IT-Hardware den größten Anteil des IT-Markts ab. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatzwachstum der FNT GmbH von circa 18,2 Prozent anvisiert, wodurch die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr absolut um 4,8 Mio. Euro auf 31,2 Mio. Euro ansteigen werden. Die Marktentwicklungen im Bereich der Branche, insbesondere das Wachstum im Segment der Software von 9,4 Prozent und die außerordentlichen Wachstumspotentiale im Bereich Software as a Service (Vorjahreswachstum 17,8 Prozent), stützen diese Ambitionen. Weiterhin werden die geplanten Investitionen in das Produktportfolio, die internen Strukturen und Abläufe im Geschäftsjahr 2024 forciert. Neben diesen Bereichen liegt der Fokus auf der Stärkung der nationalen und internationalen Vertriebsorganisation, welche zur Erschließung neuer Regionen und dem Ausbau der Marktanteile in bereits erschlossenen Ländern dient. Auf Basis der geplanten Umsatzerwartung und unter Berücksichtigung der Aufwendungen innerhalb der Gesellschaft, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein positives EBIT in Höhe von 1,9 Mio. Euro erwartet. Seit dem Bilanzstichtag sind die geschäftlichen Aktivitäten über den Planerwartungen verlaufen. Hinsichtlich des relevantesten finanziellen Leistungsindikators, der Umsatzerlöse, konnte die Planung um 21,2 Prozent und das Vorjahr um 12,7 Prozent übertroffen werden. Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiterhin ein Wachstum in unserem Kernmarkt D-A-CH sowie bei unseren Auslandstöchtern in Amerika und Singapur. Neben den Investitionen in die FNT GmbH werden analog die Investitionen in die Tochtergesellschaften, welche im Wesentlichen als Vertriebsgesellschaften fungieren, fortgeführt. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt dabei im Ausbau und der Stärkung der Vertriebs- und Marketingorganisation. Aufgrund dieser Investitionen gehen wir derzeit davon aus, dass sich für die Finanzierung der Tochtergesellschaften in Amerika und Singapur zusätzliche Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von circa 0,7 Mio. Euro ergeben werden. Eine Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten wird im Geschäftsjahr 2024 nicht erwartet. In Bezug auf die Tochtergesellschaft in Russland wurde der Prozess zum geordneten Rückzug aus dem russischen Markt fortgeführt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Fortschritt dieser Vorgehensweise durch stetig ändernde Vorschriften und neue Unterlagenanforderungen durch die russische Regierungskommission zeitlich verzögert, sodass die Übertragung der Anteile, welche die FNT Russ OOO an der SDI Soft OOO hält, noch nicht vollzogen werden konnte. Zwischenzeitlich hat die russische Regierungskommission im Dezember 2023 der Anteilsübertragung zugestimmt. Nach derzeitiger Planung wird die Anteilsübertragung im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Anschließend erfolgt der nahtlose Übergang zur Einleitung der Liquidation der FNT Russ OOO, welche sich voraussichtlich über die Dauer von bis zu einem Jahr erstreckt. In Zusammenhang mit der Liquidation der FNT Russ OOO wurde im Geschäftsjahr 2023 die bereits bestehende Rückstellung von 0,08 Mio. Euro um 0,02 Mio. Euro auf 0,10 Mio. Euro erhöht. Die Liquiditätslage der FNT GmbH und deren Tochtergesellschaften ist auf Basis der Planung für das Geschäftsjahr 2024 fortlaufend gesichert. Von einer uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit ist auszugehen. Die vom Gesellschafter zur Verfügung stehende Kontokorrentlinie wird auf Basis der saisonalen Umsatzplanung unterjährig kurzzeitig in Anspruch genommen. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Bezüglich der Risiken der FNT GmbH und deren Tochtergesellschaften liegen im Wesentlichen entsprechende Umfeld- und Branchenrisiken vor, welche aus unserer Sicht in erster Linie aus einer möglichen Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Situation entstehen könnten, die infolgedessen die Investitionsbereitschaft unserer Kunden kurzfristig tangieren könnte. Die aktuell unklare Situation in Bezug auf den Bundeshaushalt in Deutschland könnte bei weiteren Kürzungen dessen die Investitionsbereitschaft im öffentlichen Sektor minimieren, welches die Umsatzerwartung aus diesem Sektor nachteilig beeinflussen würde. Im internationalen Umfeld, bezogen auf den amerikanischen Markt, könnte es aufgrund der anstehenden Wahlen zu einer kurzfristigen Verunsicherung kommen. Ein direktes Risiko aus dem Russland-Ukraine-Konflikt, welches aus den russischen Beteiligungen resultiert, besteht für das Geschäftsjahr 2024 nicht, da keinerlei Umsatzerlöse eingeplant wurden. Weiterhin konnte der vom Konflikt betroffene externe Dienstleister, welcher Entwicklungsdienstleistungen für die FNT GmbH erbringt, seinen Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten und die angeforderten Entwicklungsarbeiten fristgerecht liefern. Zur Sicherstellung der uneingeschränkten externen Dienstleistung bei der Entwicklung unserer Produkte wurden im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsbeziehungen mit zwei weiteren externen Dienstleistern verstärkt. Durch den Einsatz von mehreren externen Dienstleistern sind die Risiken einer etwaig verspäteten Markteinführung von unseren Produkten und deren Umsatzerwartung erheblich minimiert. Mittel- bis langfristige Risiken bestehen daneben weiterhin in der Gewinnung von hochqualifizierten Arbeitskräften. Die erwartenden Unternehmensziele, sowie das anvisierte Wachstum der FNT GmbH und deren Tochtergesellschaften sind nur mit einer ausreichenden Anzahl an exzellent ausgebildeten Mitarbeitern möglich. 4.2 Chancenbericht Die FNT GmbH verfügt mit ihrem auf wachstumsstarke Segmente des IT-Marktes ausgerichteten, innovativen Produktportfolios und dem breit aufgestellten Kundenstamm über ideale Voraussetzungen, um künftig das Bestands- und insbesondere Neukundengeschäft deutlich ausbauen zu können. Insbesondere im Segment Software as a Service hat die FNT ihre Produkte bereits erfolgreich am Markt implementiert und kann überdurchschnittliche Wachstumspotentiale realisieren. Die in den letzten beiden Geschäftsjahren 2022 und 2023 durchgeführten Investitionen haben die Grundlage für die Stärkung der Marktposition im inländischen Kernmarkt und insbesondere den Ausbau der internationalen Präsenz, um überdurchschnittliche Wachstumspotenziale hinsichtlich des Branchen- und im speziellen des SaaS-Umfeldes generieren zu können, gebildet. Diese Investitionen haben die Grundlage für ein weiteres Wachstum der Gesellschaft sichergestellt. In Bezug auf die geografische Ausrichtung der Gesellschaft, visieren wir eine Geschäftsausweitung im europäischen Markt sowie eine konsequente Festigung und Erweiterung der Marktposition in Amerika und Singapur an. Innerhalb dieser ausländischen Märkte besteht ein erhebliches Umsatzpotential, welches für das langfristige Wachstum von Bedeutung ist. Neben dem klassischen Direktvertrieb im B2B (Business to Business) Umfeld, besteht durch die Erweiterung und den Ausbau des Partnernetzwerks der FNT ein weiteres Umsatzpotential. Der indirekte Vertrieb gesteuert durch Partner, bildet einen Teil der künftigen Wachstumsstrategie der FNT Gruppe. 4.3 Gesamtaussage Nach gründlicher Betrachtung aller Chancen und Risiken ist davon auszugehen, dass die FNT GmbH mit ihrem Produktportfolio, der breiten Kundenbasis und der geplanten Investitionen, das künftige Wachstum realisieren kann. Es liegen derzeit keine Gründe für eine Bestandsgefährdung vor. 5. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft Die FNT GmbH hatte zum Stichtag neben ihrem Stammsitz in Ellwangen/Jagst Zweigniederlassungen in München und Heiligenhaus, sowie Tochtergesellschaften in New York (USA), Singapur, im rumänischen Timisoara und in Moskau (Russland). Die Tochtergesellschaft in Russland befindet sich derzeit im Auflösungsprozess.
Ellwangen/Jagst, den 28. Februar 2024 Carsten Wreth Branimir Madzarevic B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FNT GmbH, Ellwangen/Jagst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FNT GmbH, Ellwangen/Jagst, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FNT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." F. SCHLUSSBEMERKUNG Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der FNT GmbH, Ellwangen/Jagst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.
Hamburg, 14. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Dierk Lemmermann, Wirtschaftsprüfer Lisa-Katrin Lohrmann, Wirtschaftsprüferin |
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