Rathberger GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 413180
Eingetragen
21.12.2000
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungDachdeckerei und Bauspenglerei
Gegenstand
Der Betrieb einer Bau- und Industrieblechnerei, die CNC-Blechbearbeitung sowie der Flachdachbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Harald Rathberger
seit 14.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

79588 Efringen-Kirchen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rathberger GmbH

Efringen-Kirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Rathberger GmbH

Efringen-Kirchen

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Rathberger GmbH hat sich auf Blechnerarbeiten sowie Dach- und Fassadenkonstruktionen spezialisiert. In den Bereichen Metalldach und Metallfassaden hat sich die Rathberger GmbH zum regionalen Marktführer und zum anerkannten Zulieferer für Blechteile und Baugruppen aus Blech entwickelt.

Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 standen neben den operativen Tätigkeiten, die stetige Weiterentwicklung und Optimierung der Arbeitsabläufe. Speziell für die Fertigung der Fassadenbleche wurde eine Doppelbiegemaschine angeschafft, die eine effektivere Bearbeitung von großen Fassadenblechen ermöglicht.

In der Nacharbeit wurde eine zweite TimeSaver Schleifmaschine für die effizientere und hochwertigere Bearbeitung angeschafft.

Organisatorische Struktur

Die Rathberger GmbH untergliedert sich in zwei eigenständige Fachbereiche, Baumetall und Industriemetall.

Baumetall

In unserer Kernkompetenz im Bereich Bau sind wir regionaler Marktführer in der Herstellung und Montage von individuell gefertigten Metalldächern und Metallfassaden. Unser Ziel ist es, die Visionen, Ideen und Pläne unserer Kunden, Architekten und Planer zu realisieren.

Industriemetall

Im Bereich Industriemetall orientieren wir uns an den Wünschen und Ansprüchen unserer Kunden. Durch hochmoderne Anlagen und Maschinen sind wir in der Lage individuelle Kundenwünsche, ob Einzelteil oder Serienteile aus allen Branchen, präzise und termingetreu umzusetzen.

Rechtliche Struktur

Die Rathberger GmbH hat Ihren Sitz in Efringen-Kirchen und ist im Handelsregister Freiburg eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 29. November 2000 errichtet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Fertigung von Metalldächern und Metallfassaden gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Gerade Langlebigkeit und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bieten hier umfangreiche Möglichkeiten und führten zu einer erhöhten Nachfrage.

Auch im Bereich der Sanierung von Dächern sind hier vielseitige Möglichkeiten, die auch attraktive Alternativen zum klassischen Ziegel- oder Flachdach bieten. Bei den Metallfassaden sind ästhetische und vielseitige optische Möglichkeiten vorhanden. Hier können Planer und Architekten Visionen realisieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Durch die langjährige Erfahrung im Metalldach und Metallfassaden konnte die Rathberger GmbH neue und große Projekte angehen. Hauptsächlich ist die Rathberger GmbH in Baden-Württemberg, der Nordschweiz und in der Grenzregion Frankreich tätig.

Im Berichtsjahr 2023 wurden im Bereich Baumetall große und exklusive Projekte durchgeführt. Die besonderen und individuell gestalteten Fassaden unterstreichen dabei immer wieder die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Hier zeigte sich, dass Know-how und die Tatkraft des Unternehmens, diese Herausforderungen meistern konnten.

Im Bereich Industriemetall bieten wir durch ständige Qualitätskontrolle von Anfang an eine konstant hohe Qualität im Fertigungsprozess. Neben der hohen Qualität unserer Produkte gehören zu unserem umfangreichen Leistungsspektrum das Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001:2015. Im Audit wurde dies wieder bestätigt.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohmarge 10.805 10.813 -0,008 -0,1
Betriebsergebnis (EBIT) 1.357 1.732 -375 -21,7
Neutrales Ergebnis 7 -7 -14 +200,0
Jahresergebnis 1.003 1.261 -258 -20,5

Die Rathberger GmbH erwirtschaftete gegenüber dem Vorjahr eine nahezu konstante Rohmarge (-0,1%). Dies resultiert daraus, dass trotz verminderten Gesamtleistung sich die Materialaufwandsquote verbessert hat. Das Betriebsergebnis war insbesondere durch den Personalaufwand (T€ 6.329) und die Abschreibungen (T€ 696) belastet.

Das neutrale Ergebnis (T€ 7) enthält außerordentliche und nicht-operative Positionen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vohrjahreswert um T€ 258 vermindert.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Jahres-Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen und Zunahme der Pensionsrückstellung) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.714. Da mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit nicht alle Mittelabflüsse aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit vollständig bedient werden konnten, haben sich die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert (T€ -74). Die Liquidität der Gesellschaft war stets gewährleistet.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 4.045 3.251 +794 +24,4
kurzfristige Vermögenswerte 3.163 3.473 +310 -8,9
liquide Mittel 3.754 3.828 -74 -4,9
Passiva
Eigenkapital 8.397 8.171 +226 +2,8
langfristiges Fremdkapital 418 422 -4 -0,9
kurzfristiges Fremdkapital 2.147 1.959 +188 +9,6
Bilanzsumme 10.962 10.552 1.060 +11,2

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert, da die Investitionen im Bereich Maschinen und technische Anlagen geringer als die Abschreibungen waren.

Die Investitionen und die Finanzierung des Vorratsvermögen erfolgt aus eigenen Mitteln der Gesellschaft, was zu einer Verminderung der liquiden Mitteln führte.

Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine über die Planansätze hinaus positive Entwicklung genommen.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant und hat sich in den vergangenen Jahren positiv weiterentwickelt.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassungen. Der Firmensitz in Efringen-Kirchen verfügt über mehrere Produktionshallen. Für den Bereich Industriemetall stehen mehr als 2.500 m 2 Produktionsfläche und für den Bereich Baumetall 600 m 2 Werkstatt zur Verfügung, die mit modernsten Maschinen ausgestattet sind.

IV. Prognosebericht

Die Entwicklung der Rathberger GmbH hat sich in der Branche wirtschaftlich sehr gut darstellen können. Die Rathberger GmbH ist sehr breit aufgestellt und hat im Jahr 2023 neue Kontakte und Kunden dazu gewinnen können. Das Jahr 2023 war ein sehr erfolgreiches Jahr und hat unsere Position am Markt verbessern können. Die Schwankungen in der Automobilindustrie konnten durch neue Aufträge ausgeglichen werden.

Die Lagerbestände wurden der sich entspannenden Lage am Markt angepasst. Durch die sehr guten Kontakte mit den Lieferanten und den guten Kontrakten gab es auch im Jahr 2023 keine Lieferengpässe. Auch in diesem Jahr konnten wir eine sehr positive Entwicklung verzeichnen. Die Auftragslage ist sehr gut und wir erwarten für das Jahr 2025 weiter eine positive Entwicklung.

V. Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen des internen Risiko-Managements wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Der Wettbewerbsdruck ist unverändert und hängt stark von der konjunkturellen Entwicklung ab. Der Anstieg der Energiekosten konnte durch gute Verträge zufriedenstellend bewältigt werden. Bei der Materialbeschaffung hat sich die Lage zum Vorjahr nicht verändert. Die Preise beim Rohmaterial sind leicht steigend. Durch geschickte und vorausschauende Planung können hier Spitzen vermieden werden.

Durch die gute wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre konnten Rücklagen gebildet werden. Diese wurden für die Investition in die Schröder Schwenkbiegemaschine und der TimeSaver 42 verwendet.

Die Rathberger GmbH präsentiert sich auch in Zukunft mit modernsten und zukunftsweisenden Maschinen, die schnelle und effiziente Bearbeitung ermöglichen. Im Bereich Baumetall zeichnen wir uns als regionaler Marktführer für innovative und individuell gefertigte Metallfassaden und Metalldächer aus.

Die neue Werkhalle mit der dazugewonnenen Fläche, hat zur Optimierung der einzelnen Arbeitsschritte und Abläufe beigetragen. Die Arbeitswege sind deutlich kürzer geworden und ausreichend Platz tragen zu optimierten Prozessabläufen bei.

Die für die folgenden Jahre geplanten Investitionen werden durch ausreichende Rücklagen finanziert.

Bei Neukunden werden umfangreiche Bonitätsprüfungen durchgeführt. Die laufende Beobachtung unserer Stammkunden führt zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in EURO fakturiert. Fremdwährungsrisiken sind keine vorhanden.

Die Auswirkungen des Ukraine Konflikts, gestiegene Kosten in der Material- und Energiebeschaffung haben wir im Prognosebericht dargestellt. Die Gesellschaft ist nicht in ihrer Existenz bedroht und sieht diese Ereignisse aus heutiger Perspektive auch nicht als bestandsgefährdend an. Allerdings ist unsere Gesellschaft auch stark von der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland abhängig, so dass alle Einschätzungen und Maßnahmen ständig überprüft werden müssen.

 

Efringen-Kirchen, den 20. Februar 2025

Harald Rathberger

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.124,00 4.380,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 675.801,00 708.829,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.275.293,00 1.347.246,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.791,00 728.434,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.523,47 3.853.408,47 369.656,24 3.154.165,24
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 108.900,00 92.790,99
4.045.432,47 3.251.336,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 598.141,00 591.249,00
2. Unfertige Erzeunisse, unfertige Leistungen 2.082.000,00 1.775.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.082.000,00 598.141,00 -1.686.770,04 679.478,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.087.814,23 1.024.172,48
2. Forderungen gegenüber Gesellschafter 0,00 7.543,68
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.459.054,16 2.546.868,39 1.718.334,05 2.750.050,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.754.052,21 3.827.980,80
6.899.061,60 7.257.509,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.193,75 43.564,06
10.962.687,82 10.552.410,26

Bilanz zum 31. Dezember 2023

-PASSIVA-

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 7.369.336,55 6.885.301,86
III. Jahresüberschuss 1.002.935,00 1.261.034,00
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
8.397.271,55 8.171.335,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 403.378,14 382.983,34
2. Steuerrückstellungen 52.940,00 54.816,00
3. Sonstige Rückstellungen - 810.870,00 1.267.188,14 879.941,00 1.317.740,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.985,00 39.981,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 305.518,27 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541.065,01 724.927,63
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten Euro
- aus Steuern 262.749,66 145.452,82
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.969,64 28.505,28
- Übrige 164.940,55 436.659,85 1.298.228,13 124.467,33 1.063.334,06
D. Rechnungsabgenzungsposten 0,00 0,00
10.962.687,82 10.552.410,26

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 18.745.553,38 20.641.652,78
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 307.000,00 -679.000,00
3. Gesamtleistung 19.052.553,38 19.962.652,78
4. Sonstige betriebliche Erträge 75.981,81 87.754,39
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.305.007,76 6.620.614,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.943.085,39 -8.248.093,15 2.528.862,42 -9.149.476,61
6. Rohergebnis 10.880.442,04 10.900.930,56
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.191.286,20 4.642.476,29
b) Soziale Abgaben 1.029.528,64 931.194,63
c) Aufwendungen für Altersversorgung 107.991,61 -6.328.806,45 120.086,68 -5.693.757,60
8. Abschreibungen auf
a) immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 696.058,92 853.074,97
b) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 0,00 -696.058,92 0,00 -853.074,97
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.492.517,88 -2.629.294,32
10. Betriebsergebnis 1.363.058,79 1.724.803,67
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.881,00 4.470,72
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.435,42 37.363,87
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.996,32 -2.898,27
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -401.298,25 -498.662,33
15. Ergebnis nach Steuern 1.010.080,64 1.265.077,66
16. Sonstige Steuern -7.145,64 -4.043,66
18. Jahresüberschuss 1.002.935,00 1.261.034,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG in EUR aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB und damit prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB.

Sitz der Rathberger GmbH ist Efringen-Kirchen.

Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 413180 im Register des Amtsgerichts Freiburg i. Br. eingetragen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen, unverändert zum Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihren Nutzungsdauern um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettowert von Euro 800 werden aus Vereinfachungsgründen sofort abgeschrieben und fiktiv als Abgang verzeichnet.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um Genossenschaftsanteile die zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag aktiviert.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten beinhalten die nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge einschließlich anteiliger Gemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von 1 % auf den einzelwertberichtigten Nettobetrag der Forderungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtung eines Rechnungszinses von 1,82% (10 Jahres-Zins) und den Sterbetafeln von Dr. Heubeck (2018G) zum Erfüllungsbetrag ermittelt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (zur Pensionsrückstellung) beträgt EUR 7.529. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

Das mit der Pensionsrückstellung verrechnete Planvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB hat einen Zeitwert von EUR 318.659. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellung beträgt EUR 722.037.

Die Steuerrückstellungen betreffen die zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang. Das Anlagevermögen enthält keine aktivierten Zinsen auf Fremdkapital.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben ausnahmslos eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG sind ggf. in der Bilanz gesondert ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal, für Tantiemen, für Gewährleistungen, für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG sind ggf. in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten haben ausnahmslos eine Restlaufzeit von höchsten einem Jahr.

Die Restlaufzeiten sowie Art und Höhe (in T€) sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeit Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15 15 0 0
Vorjahr 40 25 15
2. Erhaltene Anzahlungen 305 305 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541 541 0 0
Vorjahr 725 725 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 437 437 0 0
Vorjahr 298 298 0 0
1.298 1.298 0 0
Vorjahr 1.063 1.048 15 0

Zum Bilanzstichtag sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr vorhanden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 846.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Harald Rathberger und Frau Yvette Rathberger-Stächelin, beide wohnhaft in Efringen-Kirchen..

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 83 Mitarbeiter (62 Arbeiter, 11 Angestellte, 10 Aushilfen) beschäftigt. Im Vorjahr waren es 80 Mitarbeiter (59 Arbeiter, 10 Angestellte und 11 Aushilfen).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses bestehen keine erkennbare Risiken und Ereignisse, die einen negativen Einfluss auf die zukünftige Geschäftsentwicklung der Firma Rathberger GmbH haben könnten.

 

Efringen-Kirchen, 11. Februar 2025

Harald Rathberger

Yvette Rathberger-Stächelin

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) gemäß § 268 (2) HGB zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Posten des Anlagevermögens Summenvortrag 31.12.2022 Zugang Umbuchung Abgang Umbuchung Bestand am 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Software, Verfahren 146.264,83 111.321,22 0,00 257.586,05
II.Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.023.059,44 0,00 0,00 1.023.059,44
357.000,00 8.858,11
2. Technische Anlage und Maschinen 6.474.481,58 1.005.138,19 0,00 7.827.761,66
8.858,11
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.288.028,50 287.719,51 34.693,11 2.549.913,01
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 357.000,00
369.656,24 69.867,23 0,00 82.523,47
10.155.225,76 1.728.583,04 400.551,22 11.483.257,58
III.Finanzanlagen
1.Genossenschaftsanteile 92.790,99 16.109,01 0,00 108.900,00
92.790,99 16.109,01 0,00 108.900,00
10.394.281,58 1.856.013,27 400.551,22 11.849.743,63
Entwicklung der Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Summenvortrag 31.12.2022 Zugang Abgang Bestand am 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Software, Verfahren 141.884,83 32.577,22 0,00 174.462,05
II.Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 314.230,44 33.028,00 0,00 347.258,44
2. Technische Anlage und Maschinen 5.127.235,58 425.233,08 0,00 5.552.468,66
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.559.594,50 205.220,62 34.693,11 1.730.122,01
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00
7.001.060,52 663.481,70 34.693,11 7.629.849,11
III.Finanzanlagen
1.Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.142.945,35 696.058,92 34.693,11 7.804.311,16
Restbuchwerte
Posten des Anlagevermögens am 31.12.2023 am 31.12.2022
Euro Euro
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Software, Verfahren 83.124,00 4.380,00
II.Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 675.801,00 708.829,00
2. Technische Anlage und Maschinen 2.275.293,00 1.347.246,00
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.791,00 728.434,00
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
82.523,47 369.656,24
3.853.408,47 3.154.165,24
III.Finanzanlagen
1.Genossenschaftsanteile 108.900,00 92.790,99
108.900,00 92.790,99
4.045.432,47 3.251.336,23

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rathberger GmbH, Efringen-Kirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rathberger GmbH, Efringen-Kirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rathberger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende, geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus doloser Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender, geeigneter Prüfungsnachweise, vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sinzheim, den 21. Februar 2025

LEGATUS GmbH
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