Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 105519
Eingetragen
13.5.1980
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb von sowie der Handel mit Armaturen, Armatursystemen, Fittings und Zubehör, wie Anbaukomponenten und Mess- und Regelinstrumenten, sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit diesen Produkten. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die den Gegenstand der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie darf zu diesem Zweck im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art gründen, erwerben oder sich an diesen beteiligen und deren Geschäftsführung übernehmen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Die Gesellschaft darf als herrschende und beherrschte Gesellschaft Unternehmensverträge gemäß § 291 ff. AktG abschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heinz Jürgen Kroner
seit 13.5.2025
Geschäftsführer
Ralf Peter Miller
seit 9.6.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ALIAXIS GROUP S.A.
Belgium
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SED Flow Control GmbH

Bad Rappenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, ge- werbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.469,24 63.785,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 160.611,00 49.555,50
205.081,24 113.341,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.562,76 10.824,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 816.201,82 952.600,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.026.555,94 1.007.399,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.695,60 67.395,60
1.888.016,12 2.038.219,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 448.452,00 448.342,00
2.541.549,36 2.599.903,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.037.008,47 3.589.437,70
2. Unfertige Erzeugnisse 2.175.220,19 2.050.244,10
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 339.856,28 184.163,94
5.552.084,94 5.823.845,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 885.032,86 901.834,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 400.435,49 827.066,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 453.310,72 433.947,92
1.738.779,07 2.162.849,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.937.046,30 1.745.423,52
9.227.910,31 9.732.118,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.301,68 38.217,12
11.802.761,35 12.370.239,38

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.022.583,76 1.022.583,76
III. Gewinnvortrag 4.083.236,86 3.663.077,90
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -649.780,30 420.158,96
4.506.040,32 5.155.820,62
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 200.000,00 549.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 310.904,00 560.347,00
510.904,00 1.109.347,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.260,24 20.768,76
- davon mit der Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 19.260,24 Vorjahr € 20.768,76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 408.558,55 735.755,67
- davon mit der Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 408.558,55 Vorjahr € 735.755,67
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.280.691,88 5.281.229,71
- davon mit der Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 215.105,88 Vorjahr € 5.281.299,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 77.306,36 67.317,62
- davon mit der Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 77.306,36 Vorjahr € 67.317,62
- davon aus Steuern € 42.071,20 Vorjahr € 53.002,66
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.158,98 Vorjahr € 1.619,18
6.785.817,03 6.105.071,76
11.802.761,35 12.370.239,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Die SED Flow Control GmbH hat ihren Sitz in Bad Rappenau und ist im Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 105519 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bei Zugang erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen werden im Jahresabschluss der Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögengegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet worden. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von 800 € werden im Jahr der Anschaffung als Zu- und Abgang im Anlagenspiegel dargestellt und sofort abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 € werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst.

Die im Finanzanlagevermögen enthaltenen Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu durchschnittlichen Herstellkosten bewertet. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungskosten sowie Abschreibungen eingerechnet.

Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwertbarkeiten ergeben, sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Die Ermittlung der Abwertung erfolgte über die Reichweitenabschlagsberechnung. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend abgedeckt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind der Höhe des nach vernüftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Kautionen in Höhe von 7.500 Euro (VJ 7.500 Euro) enthalten. Die Restlaufzeit ist über einem Jahr.

3. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital betrug am Bilanzstichtag € 50.000,00 und wird zu 100% von der SAMSON INTERNATIONAL HOLDING S.A., Luxemburg, gehalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen, ausstehende Lieferantenrechnungen. Die Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von 185 TEUR (VJ 419 TEUR) sind deutlich zurückgegangen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen ist ein Gesellschafterdarlehen der SAMSON INTERNATIONAL HOLDING S.A. in Höhe von 6.066 TEUR enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 178 TEUR zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen..

6. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich Kursgewinne und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Kursgewinne in Höhe von 46 TEUR (Vj 226 TEUR) sind gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächliche Aufwendungen für fremde Dienstleistungen, Leiharbeitskräfte, Kurverluste, sowie Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen. Die Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von 122 TEUR (Vj. 299 TEUR) sind deutlich zurückgegangen.

8. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

D. Sonstige Angaben

1. Organmitglieder

Geschäftsführung:

Dr. Julian Fuchs, Rödermark

Die Berufsbezeichnung ergibt sich aus der Organstellung.

2. Gesamtbezüge der Organmitglieder

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 75 76
Angestellte 33 34
108 110

4. Konzernverhältnisse

Muttergesellschaft im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT, Frankfurt am Main. Diese stellt zum 31.12.2022 einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB auf, in dessen Konsolidierungskreis die SED Flow Control GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss ist bei der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT, Weismüllerstr. 3, 60314 Frankfurt am Main, hinterlegt.

5. Finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat für die kommenden Geschäftsjahre finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 897 TEUR, davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 303 TEUR.

6. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.433.456,56 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn setzt sich aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 649.780,30 Euro und dem Gewinnvortrag in Höhe von 4.083.236,86 Euro zusammen.

 

Bad Rappenau, den 06.02.2024

SED Flow Control GmbH

Geschäftsführung

Dr. Julian Fuchs

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 922.949,50 8.554,00 -2.100,00 0,00 933.603,50
2. Geschäfts- und Firmenwert 49.992,59 0,00 0,00 0,00 49.992,59
3. Geleistete Anzahlungen 49.555,50 111.055,50 0,00 0,00 160.611,00
1.022.497,59 119.609,50 -2.100,00 0,00 1.144.207,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 59.423,45 0,00 0,00 0,00 59.423,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.556.245,02 115.115,73 0,00 36.250,00 4.707.610,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und stattung 6.054.818,16 431.136,00 -236.892,78 19.350,00 6.742.196,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 67.395,60 24.900,00 0,00 -55.600,00 36.695,60
10.737.882,23 571.151,73 -236.892,78 0,00 11.545.926,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 448.342,00 110,00 0,00 0,00 448.452,00
Summe des Anlagevermögens 12.208.721,82 690.871,23 -238.992,78 0,00 13.138.585,83
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgang Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 859.164,47 27.869,79 -2.100,00 0,00 889.134,26
2. Geschäfts- und Firmenwert 49.991,59 0,00 0,00 0,00 49.991,59
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
909.156,06 27.869,79 -2.100,00 0,00 939.125,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 48.598,69 2.262,00 0,00 0,00 50.860,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.603.644,99 287.763,94 0,00 0,00 3.891.408,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und stattung 5.047.418,79 431.329,43 -236.892,78 0,00 5.715.641,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.699.662,47 721.355,37 -236.892,78 0,00 9.657.910,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe des Anlagevermögens 9.608.818,53 749.225,16 -238.992,78 0,00 10.597.036,47
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.469,24 63.785,03
2. Geschäfts- und Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 160.611,00 49.555,50
205.081,24 113.341,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.562,76 10.824,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 816.201,82 952.600,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und stattung 1.026.555,94 1.007.399,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.695,60 67.395,60
1.888.016,12 2.038.219,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 448.452,00 448.342,00
Summe des Anlagevermögens 2.541.549,36 2.599.903,29

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Überblick über den Geschäftsverlauf

1.1 Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die SED Flow Control GmbH (im folgenden SED) produziert und vertreibt vom Standort Bad Rappenau aus Membranventile sowie Metallsitzventile und Schwebekörper-Durchflussmesser mit einem umfangreichen Programm an Steuerungs-Komponenten für den Transport sowie die Absperrung, Steuerung, Regelung und Dosierung von flüssigen Medien. Schwerpunkte liegen in der sterilen Anwendung der Bio- und Pharma-, Kosmetik-, Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Aber auch industrielle Wasseraufbereitung und die chemische Industrie sind ein breites Anwendungsgebiet.

Seit dem 7. September 2017 gehört SED zu SAMSON. Die SAMSON AG ist ein im Jahre 1907 von Hermann Sandvoss gegründeter Hersteller von Stellgerätetechnik. SAMSON produziert hauptsächlich Regler ohne Hilfsenergie und kommunikationsfähige Stellventile zur Einbindung in alle gängigen Prozessleitsysteme. Einsatzbereiche sind u. a. Chemieanlagen, Kraftwerke, Fernwärmeverteilung, Lebensmittelerzeugung und Gebäudeautomation. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei Regelarmaturen in der Chemischen Industrie. Die SAMSON AG beschäftigt weltweit etwa 4.500 Mitarbeiter in circa 60 Tochtergesellschaften mit Vertretungen in 66 Ländern. Stammsitz des Unternehmens ist seit 1916 Frankfurt am Main. Weitere Produktionsstandorte befinden sich in der Türkei, in Frankreich, China, Indien den USA und Russland.

Zusammen mit den SAMSON-Tochtergesellschaften AIR TORQUE, CERA SYSTEM, KT-ELEKTRONIK, LEUSCH, RINGO VÁLVULAS, PFEIFFER, SED, STARLINE, UBIX und VETEC bietet SAMSON ein Produktportfolio an, das allen Ansprüchen in der Prozessindustrie gerecht wird.

1.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist seit 2016 durch ein moderates Wachstum zu beschreiben. Die konjunkturelle Erholung konnte sich vor allem aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie jedoch nicht fortsetzen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen, durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls mit 0,4 % im Minus. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Die gesetzten Ziele für das Jahr 2023 konnten nicht erreicht werden. Der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Vor allem der Umsatz in Asien wurden entgegen den gesetzte Zielen nicht erreicht und ist aufgrund der lokal sehr schlechten Konjunktur im Pharmabereich im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 650 TEUR (Jahresüberschuss Vorjahr TEUR 420). Das Erebnis wurde durch Sondereffekte bei der Lagerbewertung verschlechtert.

Das Vorratsvermögen liegt mit TEUR 5.552 rund 4,7% über dem Niveau des Vorjahres.

Unter den Aktiva sind insbesondere die liquiden Mittel gestiegen, während die Vorräte sowie die Forderungen zurückgegangen sind.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.506. Daneben finanziert sich die Gesellschaft über ein Konzerndarlehen über TEUR 6.066.

Die Entwicklung der Kennzahlen zur Vermögensstruktur stellt sich wie folgt dar:

2021 2022 2023
(%) (%) (%)
Anlagenintensität 22,6 21,0 21,5
Forderungsintensität 11,6 14,0 10,9
Eigenkapital-Quote 37,1 41,7 38,2
Fremdkapital-Quote 62,9 58,3 61,8

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 691 durchgeführt.

Die Abschreibungen belaufen sich im Jahr 2023 auf TEUR 749.

3. Prognose / Chancen und Risiken

Für das Jahr 2024 sieht der IWF die Weltwirtschaft leicht im Aufwind und geht von einem Wachstum von 3,1 % aus. Hier liege der Widerstandskraft der Vereinigten Staaten sowie mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer über den Erwartungen.

Für Deutschland wird ein Wirtschaftswachstum von 0,5 % in Aussicht gestellt. Wie bereits im letzten Jahr bleibt Deutschland auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Deutschland leide als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit dem hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangen Jahr.

Trotz der derzeitigen angespannten weltweiten Marktsituation und der strukturellen Maßnahmen rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Umsatzplus . Wir erwarten, dass der Jahresüberschuss sich in einer Bandbreite zwischen rund 800 TEUR und 1.400 TEUR bewegt.

Die Geschäftsjahre 2024 und 2025 dürften im komplexen Marktumfeld mithin durch volatile Geschäftsverläufe und zunehmenden Wettbewerbsdruck gekennzeichnet sein. Aufgrund der eingeleiteten und fortgeführten Maßnahmen werden bei der derzeitigen guten Auftragslage dennoch weiterhin positive Ergebnisse erzielt werden.

Teuerungsraten bei den Rohstoffen sowie Lieferengpässe bei den Zulieferern stellen dabei die zu meisternden Herausforderungen dar. China als wichtiger Absatzmarkt stellt Risiko und Chance zugleich dar, abhängig von der weiteren geopolitischen Entwicklung.

4. Sonstige Angaben

4.1. Risikomanagement

Das Risikomanagement der SED dient sowohl der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes als auch der Wertsteigerung. Das Risikomanagement erstreckt sich auf strategische und operative Risikofelder und berücksichtigt ebenfalls Risiken aus dem Finanzbereich und aus dem rechtlichen Umfeld.

Durch einen systematischen Risikomanagementprozess werden Risiken frühzeitig erkannt und dadurch geeignete Maßnahmen eingeleitet. Eine kontinuierliche Kommunikation etwaiger Risiken und deren Bewertung sowie eine klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben auf strategischer und operativer Ebene sind sichergestellt und damit maßgeblich für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Abgesehen von den Risiken, die im Rahmen der alltäglichen Geschäfte bestehen, sehen wir keine außergewöhnlichen Risiken für die Zukunft. Die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft ist jedoch weiterhin abhängig von der globalen Marktentwicklung.

4.2. Forschung und Entwicklung

Ziel unseres Unternehmens ist die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Für Forschung und Entwicklung stellen wir daher jährlich ein entsprechendes Budget zur Verfügung. Im Rahmen des SAMSON Verbundes wird die Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern und den Schwestergesellschaften weiter intensiviert.

 

Bad Rappenau, den 06.02.2024

SED Flow Control GmbH

Geschäftsführung

Dr. Julian Fuchs

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SED Flow Control GmbH, Bad Rappenau

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der SED Flow Control GmbH, Bad Rappenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SED Flow Control GmbH, Bad Rappenau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 29.02.2024

Dr. Glade, König und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Patrick Busche, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 8.565.247,45 10.561.047,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.015.522,72 5.402.892,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.072.149,75 1.017.112,30
Davon für Altersversorgung: 22.472,48
Vorjahr: 17.003,63
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 749.225,16 773.281,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.294.091,60 2.660.476,10
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102.428,65 75.000,00
Davon an verbundene Unternehmen: 102.428,65
Vorjahr: 75.000,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -40.160,47 200.726,94
7. Ergebnis nach Steuern -628.009,96 431.557,96
8. Sonstige Steuern 21.770,34 11.399,00
9. Jahresfehlbetrag/-überschuss -649.780,30 420.158,96

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