Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Rainer seit 23.1.2023 | Prokura |
Gert-Hansgeorg Kauntz seit 14.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bayerischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts | 49.50% |
| 49.50% | |
Hessischer Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PUB - Public Value Technologies GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Mit Datum vom 02.07.2024 hat die Gesellschafterversammlung der pub.-Public Value Technologies GmbH den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens mit Sitz in München umfasst die Entwicklung, Konfiguration und Bereitstellung von Produkten und Services im Bereich neue Technologie mit Schwerpunkt auf die Entwicklung von multimedialen Anwendungen auf digitalen Plattformen. Die pub. ist ein Joint Venture des Bayerischen Rundfunks (BR) und des Südwestrundfunks (SWR). Der BR ist direkter Gesellschafter mit 50%, der SWR hält die 50%-Beteiligung an der pub. über die SWR-Tochtergesellschaft SWR Media Services GmbH, die wiederum eine 100%-Tochter des SWR ist. Die Kunden setzen sich im Geschäftsjahr 2023 nahezu ausschließlich aus den Landesrundfunkanstalten zusammen. Der Bayerische Rundfunk sowie der Südwestrundfunk zählen dabei zu den mit Abstand größten Auftraggebern, entsprechend der Konstellation der pub. als Tochter- bzw. Enkelgesellschaft dieser beiden Landesrundfunkanstalten. Die operative Geschäftstätigkeit wurde im zweiten Quartal 2022 aufgenommen und seitdem sukzessive ausgebaut. Die Leistungserbringung wird auf Stundenbasis monatlich in Rechnung gestellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Die Aufstellung der pub. als Tochtergesellschaft im öffentlich-rechtlichen Kontext schafft eine Sonderrolle in Bezug auf die relevanten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Lediglich 20% der Umsätze dürfen außerhalb des Gesellschafterkreises erzielt werden, somit setzen für 80% der Umsätze die Landesrundfunkanstalten die Rahmenbedingungen. Relevant für die generelle Finanzierung der Landesrundfunkanstalten sind grundsätzlich die Rundfunk-Beiträge der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Hier ist aktuell nicht von einer substanziellen Steigerung der Beiträge in Summe auszugehen. Die unabhängige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat in ihrem 24. Bericht eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags von derzeit 18,36 € auf 18,94 € für die Jahre 2025 bis 2028 vorgeschlagen. Gleichzeitig ist es erklärte Strategie der ARD, trotz der nun schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen weiter in die digitale Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit ihres Angebots investieren zu können. Teil dieser Strategie ist die verstärkte Bündelung von digitalen Leistungen. Für die pub. bedeutet dies insgesamt ein positives Umfeld, da klar in Digitalisierung investiert wird, und die Aufstellung als gemeinsame Tochtergesellschaft dem Gedanken der stärkeren technischen Kooperation bereits Rechnung trägt. 2.2. Geschäftsverlauf Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:
Das Geschäftsjahr 2023 stellt das erste vollständige Jahr mit durchgehender operativer Geschäftstätigkeit dar. Das Vorjahr 2022 war ein operativ verkürztes Geschäftsjahr, in dem im ersten und vor allem zweiten Quartal sukzessive die Mitarbeitenden vom BR auf die pub. übergegangen sind. Insofern erfolgte in 2022 ein sukzessiver Hochlauf der Mitarbeitenden und die sukzessive Übernahme diverser Verträge und Dienstleister. Gleichzeitig mussten sich im Jahr 2023 mit allen Partnern die Zusammenarbeit und insbesondere die Leistungsabrufe noch einspielen. In den Landesrundfunkanstalten musste ein Bewusstsein für die nun neue Konstellation der pub. als dienstleistender Gesellschaft geschaffen werden. Insofern ergab sich für die Planung 2023 schon durch den vollen Zeitraum eine größere Umsatzsumme, und zusätzlich durch den geplanten Aufbau weiterer Personalkapazitäten. Die geplante Ausweitung des operativen Geschäfts wurde entsprechend auch mit höheren Kosten in nahezu allen Positionen berücksichtigt. Strukturell und geplant erhöhten sich die Kosten im Vorjahresvergleich durch den Bezug eigener Büroräume im zweiten Quartal 2023. Für das Ergebnis vor Steuern wurde eine schwarze Null geplant, im EBITDA eine kleine Marge von rund 1,5% vom Umsatz. Die Gewinnerwartung war für das erste vollständige Geschäftsjahr, mit weiterer Ausweitung des operativen Geschäfts, entsprechend moderat ausgelegt. 2.3. Ertragslage Der BR hat die im Wirtschaftsplan 2023 angesetzten Umsätze übererfüllt, saldiert mit höheren Kosten für freie Mitarbeitende treffen die Umsätze das geplante Niveau. Die geplante Steigerung zum Vorjahr um rund 1,3 Mio. €, konkret von rund 4,1 Mio. € auf knapp 5,4 Mio. €, wurde im Ist vollständig realisiert. Mit ARD Online konnten sowohl das geplante absolute Umsatzniveau sowie die geplante Steigerung zum Vorjahr erreicht werden. Der Umsatz stieg von knapp 500 T€ im Jahr 2022 auf 1,3 Mio. € im Jahr 2023. Gleichzeitig waren insbesondere außerhalb des Bayerischen Rundfunks noch viele Prozesse der Beauftragung der pub. nicht vollständig in den operativen Einheiten der Landesrundfunkanstalten verankert. Dies führte bei mehreren großen Projekten zu Verzögerungen beim Abruf zugesicherter und bereits beauftragter Leistungen, die im Jahr 2023 dann nicht mehr kompensiert werden konnten. Die gemeinschaftlich geplanten Umsätze mit SWR-Produkten und -Projekten konnten im Ist 2023 nicht erreicht werden, es bleibt hier im Ist 2023 zum Plan eine Lücke von rund 450 T€, was rund einem Drittel des geplanten SWR-Umsatzes entspricht. Die geplante Steigerung zum Vorjahr auf gut 1,3 Mio. € konnte somit nicht in voller Höhe realisiert werden, der Umsatz steigt von rund 500 T€ im Jahr 2022 auf lediglich 875 T€ in 2023. Für eine zuverlässigere Zusammenarbeit mit allen Partnern wurden entsprechende Mindest-Umsätze für das Jahr 2024 verabredet und verbindlich zwischen den Partnern des Joint Ventures beschlossen. Aufgrund dieser geänderten Rahmenbedingungen, und mit einer stark verbesserten Verankerung der pub. bei allen Partnern beurteilen wir die weitere Zusammenarbeit sehr positiv und gehen davon aus, Schiefstände wie im Jahr 2023 dadurch zuverlässig zu vermeiden. Die Abweichung beim EBITDA im Ist 2023 gegenüber dem Plan beträgt rund -700 T€, davon sind rund -460 T€ unmittelbar durch die geringeren Umsätze bedingt. Kostenseitig beträgt die Planabweichung rund -240 T€. Viele der Kosten haben Einmalcharakter und beziehen sich auf die Erst-Ausstattung der im Mai 2023 neu bezogenen Mietfläche, bzw. die Abnabelung aus den IT-Systemen des Bayerischen Rundfunks. Hierfür lagen keinerlei Erfahrungswerte vor, es wurden im Rahmen der Planung diverse Kosten letztlich zu ambitioniert eingeschätzt. Rund ein Drittel der Kostenabweichung ist bedingt durch die Themen IT-Umzug bzw. Etablierung einer eigenen IT- und Tooling-Struktur. Diese Struktur folgt den Bedürfnissen der pub, vor allem aber auch den Anforderungen an die pub. als eigenständige Gesellschaft. Eine wesentliche Kostenabweichung von rund -140 T€ ist bedingt durch umfangreiche Kosten der Rekrutierung neuer Mitarbeitenden. Die stark nachgefragten Qualifikationen können nahezu ausschließlich nur über eine aktive Ansprache durch Personaldienstleister besetzt werden, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Um die formulierten Anforderungen der Partner zu erfüllen wurde in die Rekrutierung stark nachgefragter Qualifikationen investiert Im Ergebnis vor Steuern wirken neben den beschriebenen Effekten noch die Abschreibungen. Der wesentliche Aspekt sind im Jahr 2023 die Einmalkosten für die Erstausstattung der neu bezogenen Büroräume. Hier wurden die voraussichtlichen Anschaffungskosten für die Betriebs- und Geschäftsausstattung im Plan pauschal mit 10 Jahren Nutzungsdauer, analog der Laufzeit des Mietvertrages, angesetzt. Im Ist ergeben sich teilweise abweichende und kürzere Nutzungsdauern, dadurch ist der jährliche Betrag der AfA im Planvergleich erhöht. 2.4. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Anlagevermögen beträgt etwa 20% der Bilanzsumme. Die substanzielle Erhöhung im Vorjahresvergleich ist im Wesentlichen bedingt durch die planmäßige Erstausstattung der im Mai 2023 bezogenen neuen Geschäftsräume in der Marsstraße, die Anmietung erfolgte langfristig. Der Verlust des Geschäftsjahres übersteigt das vorhandene Eigenkapital, das somit vollständig aufgezehrt ist, und sich ein im Aktiva ausgewiesener nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 415 T€ ergibt. Perspektivisch soll durch laufende Gewinne der Geschäftsjahre 2024 und auch noch 2025 die Vermögenslage wieder in geordnete Bahnen zurückgeführt werden. Die mit unseren Partnern verbindlich beschlossenen Maßnahmen sichern einen konstanteren operativen Geschäftsverlauf als im Jahr 2023 sowie die zuverlässige Erfüllung der geplanten Abnahmemengen. Der geplante Gewinn für das Geschäftsjahr 2024 würde bereits den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag des Jahres 2023 zu wesentlichen Teilen kompensieren. In den Verbindlichkeiten sind die bereits erhaltenen Anzahlungen der Gesellschafter für künftige Leistungen enthalten, die quartalsweise vorfällig in Rechnung gestellt werden. Die Anzahlungen basieren auf garantierten Umsatzmengen beider Gesellschafter, in Höhe der Anzahlungen besteht insofern also eine Mindest-Abnahmepflicht an Leistungen der pub. Diese Mindest-Abnahme ist mit beiden Gesellschaftern verbindlich vereinbart worden. 2.5. Finanzlage Das Stammkapital ist mit einem Betrag von 200 T€ nicht geeignet, die laufenden Kosten vorzufinanzieren. Die noch junge Gesellschaft konnte auch noch keine Eigenkapitalreserven aufbauen. Es wurde deshalb bereits im Jahr 2022 von der Gesellschafterversammlung beschlossen, dass über den im Wirtschaftsplan definierten Umsatz von Bayerischem Rundfunk und Südwestrundfunk jeweils vorfällige, quartalsweise Abschlagszahlungen an die pub. erfolgen. Mit diesem System ist die Liquidität laufend gesichert, die Leistungsabrechnungen werden mit den Abschlagszahlungen verrechnet, Überleistungen werden zusätzlich in Rechnung gestellt. Das Fremdkapital wird zum Jahresabschluss 2023 geprägt von den erhaltenen Anzahlungen seitens BR und SWR, die Anzahlungen auf im Jahr 2024 zu erbringende Leistungen darstellen. Die Systematik der Abschlagszahlungen sichert aktuell auch weiterhin die Liquiditätsausstattung, um alle Verbindlichkeiten laufend zu bedienen. Vor allem sind dies die monatlichen Gehälter für rund 100 Mitarbeitende, die Personalkosten betragen knapp 80% des Betriebsaufwands. Wesentliche Investitionen außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit und somit größere Cash-Abflüsse sind nicht geplant. Die Investitionen für die Ausstattung der im Jahr 2023 neu bezogenen Geschäftsräume stellen einen Einmalaufwand des Jahres 2023 dar. Die laufenden Investitionen beschränken sich nun im Wesentlichen auf die Hardware-Ausstattung der Mitarbeitenden, also auf den turnusmäßigen Austausch von Rechner-Hardware und Peripherie sowie neue Geräte bei einem weiteren Aufbau von Personalkapazitäten. Der geplante Gewinn des Geschäftsjahres 2024 zahlt auch positiv auf die Liquiditätsentwicklung ein. Die Umsätze außerhalb von Bayerischem Rundfunk und Südwestrundfunk unterliegen nicht dem System der Abschlagszahlungen und stiften zusätzlichen Cashflow. 3. Risiko- und Chancenbericht 3.1. Risiken der künftigen Entwicklung Unser Risikomanagementsystem umfasst das Controlling sowie eine regelmäßige interne Berichterstattung. Es ist darauf ausgerichtet, die laufende und dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und das Eigenkapital wieder zu stärken. Dazu werden in verschiedenen Beobachtungsbereichen Risikoindikatoren ermittelt und bewertet. Zum internen Kontrollsystem gehören auch Regelungen zur Compliance, neben den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind unternehmensinterne Richtlinien und Anweisungen Bestandteil des Compliance Management Systems. Unser Risikomanagement sowie auch unsere Compliance Regelungen werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Vereinheitlichung der Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland gehen wir derzeit nur von einem geringes Marktrisiko aus. Wesentliche Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Liquiditätsrisiken sind aufgrund regelmäßiger Abschlagszahlungen der Gesellschafter, sowie zuverlässiger Geldflüsse aus den weiteren Landesrundfunkanstalten nicht erkennbar. Unsere Kundenstruktur schließt Forderungsausfälle praktisch aus. Die Liquidität wird daher als gesichert angesehen, und der Fortbestand der Gesellschaft entsprechend als nicht gefährdet. Das Kostensteigerungsrisiko wurde durch eine Erhöhung der Tagessätze zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 bereits minimiert. 3.2. Chancen der künftigen Entwicklung Auch für die Zukunft erwarten wir eine günstige Nachfragesituation für Dienstleistungen rund um die Themen (agile) Softwareentwicklung und Data Analytics. Weitere Chancen ergeben sich bereits beginnend in 2024 durch die "digitale Erneuerung" der ARD. Es wird verstärkt in digitale Angebote, deren Vereinheitlichung und Attraktivität investiert. Auch bei in Summe gleichbleibender Finanzierung der Landesrundfunkanstalten verschieben sich Budgets von klassischen Angeboten verstärkt ins Digitale. Für die pub. bedeutet dies vergrößerte Potenziale für den weiteren Ausbau der Angebote und Leistungen in der gesamten ARD. Zusammenfassend sind keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken erkennbar, die zu einer ungünstigen Entwicklung im Unternehmen mit negativer Beeinflussung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Bei der pub. soll auch zukünftig das Portfolio laufend optimiert werden, um Geschäftschancen durch Angebotserweiterungen wahrzunehmen. Dabei nutzen wir vorhandene Qualifikationen der Mitarbeitenden in allen Gewerken, um ein breites Spektrum an Bedürfnissen unserer Partner abzudecken. 4. Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens entwickelt sich aus unserer Sicht positiv. Wir gehen auf Basis der Marktlage und der bereits erhaltenen Beauftragungen von einer planmäßigen Auslastung aller angebotenen Gewerke aus. Die Prozesse für die Bewertung von Leistungsanfragen, das Angebotsmanagement, sowie die Leistungsabrechnung sind gemeinsam mit unseren Partnern zum Jahreswechsel 2023/2024 grundlegend analysiert und optimiert worden. Die Geschäftsleitung ist überzeugt davon, dass die bereits unmittelbar umgesetzten Verbesserungen bei Prozessen und Kommunikation ein notwendiger Schritt waren. Diese Maßnahmen sollen nun sicherstellen, jederzeit abgestimmt und zeitnah auf Bedarfe zu reagieren, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegensteuern zu können. Der Fokus liegt gemeinschaftlich auf der Erfüllung der Ziele des Wirtschaftsplans für das Jahr 2024. Die Verpflichtung der Gesellschafter, die geplanten Umsätze auch tatsächlich zu realisieren, stellt hierfür einen wesentlichen Baustein dar. Für das Geschäftsjahr 2024 wird gemäß Wirtschaftsplan bezogen auf die bedeutsamsten Leistungsindikatoren folgendes erwartet:
Damit soll der Fehlbetrag des Jahres 2023 bereits großteils kompensiert, der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wieder aufgefüllt und die finanzielle Basis wieder verbessert werden. Wir gehen davon aus, dass der Jahresfehlbetrag innerhalb von zwei Geschäftsjahren vollständig ausgeglichen werden kann.
München, 6. Juni 2024 pub. Public Value Technologies GmbH Gert-Hansgeorg Kauntz Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum 31.12.2023PUB - Public Value Technologies GmbH, MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie nimmt die Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch. Es besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 414.576,96. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch quartalsweise vorfällige Abschlagszahlungen der Gesellschafter auf die laut Wirtschaftsplan zugesicherten Leistungsabrufe gesichert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass dieser Fehlbetrag innerhalb der kommenden zwei Geschäftsjahre ausgeglichen wird. Eine positive Fortführungsprognose ist gegeben. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und die Bewertung erfolgt nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 274a HGB). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer von Gegenständen des Anlagevermögens liegt zwischen zwei und dreizehn Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Selbstständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800 unterlagen der Sofortabschreibung und wurden sofort aufwandswirksam erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen im Folgejahr. Das gezeichnete Kapital entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umsatzerlöse werden auf Basis der monatlichen Abrechnung der geleisteten Stunden realisiert. Die Erfassung der Aufwendungen erfolgt mit bezogener Leistung. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 52.752,62 Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres: EUR 127.596,76 In der Bilanz werden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt EUR 608.028,69 ausgewiesen. Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr. Die Summe aller aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 121.053,62. Das Stammkapital in Höhe von EUR 200.000,00 ist in voller Höhe einbezahlt. Zum Bilanzstichtag lagen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.361.890,28 vor. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Besicherungen. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.362.520,26. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 79. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Gesellschaft weist im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 689.914,22 aus. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 6. Juni 2024 pub. Public Value Technologies GmbH Gert-Hansgeorg Kauntz ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023PUB - Public Value Technologies GmbH, 80335 München
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